Wie viele Bildschirme braucht eigentlich ein Laptop? Wenn es nach dem Hersteller Expanscape geht, dann lautet die Antwort: sieben. Jetzt wurde ein bizarrer Prototyp vorgestellt, der ganze 12 Kilo auf die Waage bringt. Ein nicht gerade unwesentliches Detail möchte der Hersteller dabei lieber für sich behalten.

Aurora 7: Notebook mit sieben Displays vorgestellt

Wer noch Platz auf dem Schreibtisch im Home-Office hat, der sollte sich das Aurora 7 des britischen Herstellers Expanscape genauer ansehen. Dieser hat jetzt einen Prototyp vorgestellt, bei dem man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Das nicht ganz so mobile Notebook verfügt über sieben Monitore, von denen vier auf eine Diagonale von 17 Zoll kommen und mit 4K auflösen. Der Hauptbildschirm besitzt dabei aber nur 13 Zoll. Selbst neben dem Touchpad ist noch ein kleiner Bildschirm zu finden, der mit 128 x 128 Pixel auflöst. Es handelt sich hierbei um das einzige Display, das nicht aufgeklappt werden muss.

Notebook-Bestseller bei Amazon anschauen

Dass sich die Kombination von nicht weniger als sieben Displays auch beim Gewicht bemerkbar macht, dürfte die wenigsten überraschen. Das Aurora 7 bringt satte 12 Kilo auf die Waage. Ob hier überhaupt noch von einem mobilen Arbeitsgerät die Rede sein kann, ist Definitionssache.

Gleich zwei Akkus sind im Aurora 7 zu finden. Zusammen bieten sie eine Leistung von 230 Wattstunden an. Auf eine lange Laufzeit dürfen sich Interessenten aber dennoch nicht freuen. Je nach Auslastung des Systems soll das Notebook bereits nach „28 bis 60 Minuten“ wieder an die Steckdose müssen. Als Prozessor dient wahlweise der Intel Core i9-9900k oder alternativ einen AMD Ryzen 9 3950X. Hinzu kommt eine Nvidia Geforce GTX 1060 oder eine 2070.

Im Video: Das sollte man vor dem Kauf eines Laptops wissen.

Laptops: Was man vor dem Kauf wissen sollte

Aurora 7: Preis für massives Notebook „auf Anfrage“

Der Hersteller hat noch nicht bekannt gegeben, wann und zu welchem Preis das Aurora 7 in den Handel kommen wird. Nach Informationen des Spiegel könnte man sich aber vorstellen, den Prototyp zu verkaufen. Interessenten sollen sich dazu per E-Mail melden.