Drei Jahre lang wurde an einem neuen Spiel im World-of-Warcraft-Universum gearbeitet. Fans werden es allerdings niemals zu Gesicht bekommen. Laut einem Insider-Bericht wurde die Entwicklung nach einem Streit zwischen Blizzard und dem Entwickler abgebrochen. Aber ist das wirklich so schlimm?

 
WoW - World of Warcraft
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Neues WoW-Spiel wird niemals erscheinen

Bereits seit drei Jahren arbeiten Activision Blizzard und NetEase zusammen, um das World-of-Warcraft-Universum auf Smartphones zu bringen. Ein Bericht von Bloomberg macht jetzt allerdings klar, dass das Mobile-Game niemals das Licht der Welt erblicken wird. Demnach wurde das Projekt still und heimlich abgesägt.

Grund dafür soll ein Disput zwischen Activision Blizzard und NetEase gewesen sein. Laut einem Insider sollen sich die beiden Unternehmen über Verträge zerstritten haben. In der Folge hat NetEase auch die 100 Entwickler entlassen, die an dem geheimen WoW-Spiel gearbeitet hatten. Nur wenige wurden zu anderen Projekten transferiert.

Schaut euch hier den Trailer für Diablo 4 an. Ein Spiel, das hoffentlich wirklich erscheint:

Diablo 4: Gameplay-Trailer

World of Warcraft für unterwegs: Mobile-Game wäre ein MMORPG gewesen

Es ist nicht bekannt, worum es im WoW-Spiel für Smartphones genau gegangen wäre. Der Bericht von Bloomberg macht aber klar, dass es sich nicht um einen einfachen Port des erfolgreichen Online-Rollenspiels gehandelt hätte. Stattdessen wäre es ein Spin-off gewesen, das auch in einer komplett anderen Zeitepoche gespielt hätte. Trotzdem hätte es sich um ein MMORPG gehandelt.

Sollten World-of-Warcraft-Fans jetzt also um das verlorene Mobil-Game trauern? Das vorzeitige Ende des Projekts könnte auch ein Segen sein. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass Blizzard sich mit NetEase zusammengetan hat. Der chinesische Mobile-Entwickler ist auch für Diablo Immortal verantwortlich. Das Mobile-Game ist für Blizzard zwar ein gewaltiger finanzieller Erfolg, aber wurde von Spielern wegen der aggressiven Pay-to-Win-Mechaniken kritisiert. Das WoW für Smartphones hätte wohl ganz ähnlich ausgesehen. (Quelle: Bloomberg)