Doppelgänger finden: So hilft dir Google mit einer App dabei

Stefan Bubeck

Ein neuer Trend erobert Twitter und Facebook: Selfies mit passenden Doppelgängern posten. Aber wie findet man das passende Portrait in den Museen dieser Welt? Wir zeigen euch, wie „Google Arts & Culture“ euer Alter Ego in der Kunstgeschichte aufstöbert.

Update vom 04.09.2018: Die „Art Selfie“-Funktion der „Google Arts & Culture“-App ist nun weltweit und somit auch in der deutschen Version integriert. Google berichtet in einem Blogeintrag, man habe die Anzahl der bisher verfügbaren Kunstwerke mehr als verdoppelt. Hinter der Doppelgänger-Suche steckt „Computer Vision-Technologie“, basierend auf maschinellem Lernen.

Originalartikel vom 16.01.2018:

Man schlendert gemütlich durch eine Kunstausstellung und plötzlich trifft einen der Schlag: „Der Typ auf diesem Gemälde von 1655 sieht ja aus wie ich!“

Die Wahrscheinlichkeit, dass einem so etwas passiert, ist zwar gering, aber es kommt doch immer mal wieder vor. Google hat dieses Phänomen nun mittels einer App automatisiert: „Google Arts & Culture“ (iOS und Android) braucht nur ein Selfie und sucht dann die passenden Doppelgänger aus Millionen von Kunstwerken heraus. Manche Ergebnisse sind erstaunlich gut, wie hier am Beispiel einiger GIGA-Redakteure zu sehen:

Andere zeigen, dass sich die Software noch in der Erprobungsphase befindet:


Google Arts & Culture
Entwickler:
Moiseum
Preis: Kostenlos

Google Arts & Culture
Entwickler:
Preis: Kostenlos

Google Arts & Culture: Einstieg in die Welt der Kunst per App

Welcome to Google Arts & Culture.

Die App eignet sich für alle Nutzer, die sich mit Kunst befassen wollen, aber den Zugang dazu als schwierig empfinden. Nicht jeder schreitet mit ernstem Blick durchs Museum, um sich danach mit anderen Kunstexperten über seine Eindrücke auszutauschen. Google Arts & Culture eignet sich für den lockeren Einstieg, bei dem man – auch ohne Vorwissen – etwas über Kunst, Kunstgeschichte oder Design lernen kann.

Wer also für Themen wie „Die Geschichte des weißen T-Shirts“ oder „Die am häufigsten gestohlenen Kunstwerke aller Zeiten“ offen ist, sollte ruhig einen Blick auf diese App werfen.

Quelle: NPR

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