Ein tragbarer Drucker fürs Smartphone ist der Hit auf Kickstarter

Johann Philipp

Schnell, einfach, papierlos: Der tragbare Drucker PrintBrush XDR lässt normale Drucker ganz schön alt aussehen und sucht bei Kickstarter nach Unterstützern. Er druckt auf fast allen Oberflächen und verbindet sich mit dem Smartphone.

PrintBrush XDR: Der kabellose Zauber-Drucker fürs Smartphone.

PrintBrush: Zauber-Drucker bei Kickstarter vorgestellt

Drucken wie von Zauberhand. So sieht es zumindest im Vorstellungsvideo des Herstellers aus. Der Mini-Drucker PrintBrush verbindet sich mit dem Smartphone und druckt auf Papier, Kunststoff, Holz und Metall. Der Clou der kleinen Box: Sie ist komplett kabellos und mobil einsetzbar.

Schon einmal versucht, das Smartphone, ein Buch oder den Tisch zu bedrucken? Mit einem klassischen Drucker wird das schwierig. Ein Erfinderteam aus Schweden zeigt, wie sie sich den Drucker der Zukunft vorstellen. Auf der Crowdfundingplattform Kickstarter suchen sie nach Unterstützern.

Grafiken und Text werden in der zugehörigen App erstellt und dann an den PrintBrush übertragen. Bis zu vier Bilddateien kann der Drucker im eigenen internen Speicher ablegen, sodass man ihn später auch ohne ein Smartphone verwenden kann.

Das Highlight ist allerdings der Druckprozess: Man muss den PrintBrush einfach über die Oberfläche ziehen. Freihändig, ohne weitere Einrichtung. Dank optischer Sensoren und Bewegungserkennung, bestimmt er die Ausrichtung der Grafik und die Geschwindigkeit der Bewegung. Das Ergebnis: Sofort erscheint der Druck auf dem Papier.

Richtig verrückte Kickstarter-Kampagnen zeigen wir hier:

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23 Kickstarter-Kampagnen, die so verrückt sind, dass es fast wehtut.

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Der Ausdruck hält nicht immer dauerhaft

Einen Nachteil hat das Drucken auf unterschiedlichen Materialen dann doch. Es kommen ganz gewöhnliche Druckerpatronen zum Einsatz, daher haftet die Tinte nicht auf allen Oberflächen permanent. Auf Papier und unbehandeltem Holz hält sie dauerhaft. Bei Textilien hält sie bis zur nächsten Wäsche und auf Glas und Plastik lässt sie sich wegwischen.

Der Hersteller empfiehlt daher ein spezielles Fixiermittel-Spray zu verwenden, das den Ausdruck schützt. Es soll beim Kauf des Druckers ebenfalls angeboten werden. Zu beachten gibt es allerdings auch, dass der Drucker bisher noch keine ganzseitigen Grafiken drucken kann. Diese Funktion ist noch in Arbeit.

Wer die Entwickler unterstützen möchte: Der Preis für den Drucker liegt bei 212 Euro. Die ersten Modelle sollen schon im März 2019 ausgeliefert werden. Vorher muss allerdings das Finanzierungsziel erreicht werden.

Bis zum 31. Januar läuft die Kampagne auf Kickstarter noch. Von knapp 440.000 Euro ist bisher knapp die Hälfte erreicht. Wie immer bei Crowdfunding gilt: Erst wenn das Ziel bis zum Ende der Kampagne erreicht ist, werden die Drucker ausgeliefert. Ansonsten bekommen alle Unterstützer ihr Geld zurück.

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