Razers knusprige Zukunft: Deswegen baut der Hardware-Hersteller jetzt Toaster

Robert Kohlick

„Project Breadwinner“ – das ist Razers klangvoller Titel für den hauseigenen Toaster, der am 01. April 2016 vorgestellt wurde und viele Leute zum Schmunzeln brachte. Drei Jahre später lässt Razer den Aprilscherz jedoch Wirklichkeit werden – und das aus gutem Grund. 

Project Breadwinner: Ein Aprilscherz wird Wirklichkeit

01. April 2016: Während Texas seine eigene Währung präsentiert und Google seine autonomen Fahrräder enthüllt, stellt Razer sein neuestes Produkt vor: Project Breadwinner. Der Toaster für Hardcore-Gamer. In einem Video zeigt Razer, was es mit der Toaster-Revolution auf sich hat:

Project BreadWinner – Razers Gaming-Toaster im Vorstellungsvideo.

Doch warum macht Razers jetzt, drei Jahre nach der vermeintlichen Produktpräsentation, aus dem Aprilscherz ein echtes Produkt? Die eigentliche Idee des Razer Toasters stammt nicht von Razer selbst, sondern von einem Fan namens Mark Withers. Mark postete seine Idee und den Link zu seiner Fan-Seite „Give us the Razer Toaster“ im September 2013 unter einem Facebook-Beitrag des Geschäftsführers von Razer Min-Liang Tan. Tan reagierte auf den Eintrag:

„Wenn du eine Million Likes auf deiner Seite hast, dann baue ich dir den verdammten Razer Toaster!“:

Mit 12 Tattoos zum Erfolg: Razer hält sein Versprechen

Eigentlich hatte das Unternehmen niemals daran gedacht, tatsächlich einen Gaming-Toaster zu bauen. Doch die Idee kam bei vielen Fans gut an. Mehr als 45.000 Leute haben die Fan-Seite inzwischen mit einem Like versehen, von der angedachten Millionen-Marke ist Mark Withers aber auch heute noch weit entfernt.

Doch Min-Lian Tan ließ sich auf einen weiteren Handel ein: Für jeden Fan, der sich ein Razer-Toaster-Tattoo stechen lässt und das Foto postet, werden 100.000 Likes weniger fällig. Insgesamt 12 Leute legten sich unter die Nadel um sich ein entsprechendes Tattoo stechen zu lassen – 12 Tattoos x 100.000 Likes = 1,2 Millionen Likes – Ziel erreicht:

Auch Min-Liang Tan war von der Hingabe der Community begeistert und gab via Facebook bekannt, dass er sein Versprechen halten wird:

Nun, was kann ich sagen. Ich habe jetzt ihre Seite gelikt und ich werde zusammen mit meinen Designern und Ingenieuren ein Team zusammenstellen. Es wird ein paar Jahre dauern, aber ich werde den Fortschritt mit euch teilen und auch die Community mit einbeziehen.

Ein Razer-Toaster – für Razer-Toaster-Liebhaber. Von Razer-Toaster-Liebhabern.

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30 Aprilscherze, auf die wir dieses Jahr FAST reingefallen wären

Project Breadwinner: Preis, Release und technische Daten

Wann genau, was genau, wie genau – zum jetzigen Zeitpunkt macht Razer dazu noch keine Angaben. Spekulieren kann man anhand des Funktionsumfang des Toasters aus dem Aprilscherz-Videos trotzdem schon.

Während die RGB-Butter zum personalisiertem Einfärben des Toastbrots vielleicht etwas weit hergeholt ist, klingen die anderen Features durchaus umsetzbar: USB-Ports zum Aufladen eures Smartphones, Starten des Toasters und Anpassen der Beleuchtung per App und Push-Benachrichtungen auf dem PC, sobald euer Toast fertig ist. Dinge, die aktuell wahrscheinlich kein Mensch bei seinem Toaster vermisst, aber Razer arbeitet ja auch nicht an einem normalen, sondern einem Gaming-Toaster.

Headsets, Laptops, Smartphones und bald auch Toaster – Razers Onlineshop*

Werdet ihr euch den Razer-Toaster kaufen, wenn er in ein paar Jahren auf den Markt kommt? Was darf eurer Meinung nach nicht bei einem Gaming-Toaster fehlen? Bildwiederholungsrate von 144 Hz? Freesync-Unterstützung? Offener Multiplikator? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare.

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