Mit iPhone und "Meine Freunde suchen" die Ehefrau überführt

Sebastian Trepesch
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Wir haben doch noch gewarnt… Hätte die New Yorkerin mal giga.de/benm gelesen, hätte sie eine kleine Ahnung von den Gefahren der App “Meine Freunde suchen” gehabt. Ihr Ehemann schenkt ihr ein iPhone 4S – mehr oder weniger deshalb, um sie ausspionieren zu können. Der Plan geht auf: Das iPhone liefert den Nachweis, dass sie sich nicht bei ihren Mädels herumtreibt – wie sie selbst behauptet.

Der Fall ist so typisch, dass er schon fast ausgedacht sein muss. Ein Mann hat auf MacRumors seinen Dank an Apple gepostet. Er verdächtigte seine Frau, dass sie nicht zu ihren Freundinnen geht, sondern ihn mit einem anderen Mann betrügt.

Anstatt ihr hinterherzufahren, kaufte er ein iPhone 4S, richtete die App “Meine Freunde suchen” ein und schenkte es ihr. Damit konnte er ihren Standort nachvollziehen und siehe da – der Verdacht bestätigte sich. Die Ehefrau war nicht wie behauptet in der 10th Street in New York, sondern in East Village, bei einem vermeintlichen Nebenbuhler.

Etwas heikel ist es rechtlich ja schon. Es ist zwar ihr Handy, aber der Mann hat die Frau im Unklaren gelassen, dass er sie über das iPhone lokalisiert.

Meine Freunde suchen (AppStore Link)
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Meine Freunde suchen
| Preis: Gratis

Im Prinzip ist “Meine Freunde suchen” zu nichts anderem da, als Bekannte zu lokalisieren. Die kostenlose Anwendung auf dem iPhone zeigt den Standort anderer Personen in Echtzeit an. Diese müssen allerdings vorher das Einverständnis jedem einzelnen “Verfolger” erteilen. Zudem kann der “Verfolgte” jederzeit seinen Standort ausblenden und einzelne Freigaben wieder widerrufen. Voraussetzungen sind ein iOS-Gerät (iPhone, iPad, iPod touch), ein iCloud-Account und iOS 5.

Problem der Ehefrau in obigem Fall: Sie kannte diese Funktion ihres Handys nicht. Der Ehemann aktivierte “Meine Freunde suchen” und konnte sie verfolgen, ohne dass sie es merkte.

via Businessinsider

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