Noch vor iPod, iPhone und iPad avancierte der iMac zum ersten, echten Erfolgsprodukt seit der Wiederkehr des Apple-Gründers Steve Jobs. Seit seiner Vorstellung im Jahre 1998 zeigte sich der Desktop-Rechner in mannigfaltiger Gestalt. Unvergessen das Original im durchsichtigen und mehrfarbigen Plastikgehäuse, legendär die „Schreibtischlampe“ mit frei verstellbaren LC-Display, immer noch beliebt die heutige Form im flachen Aluminiumgehäuse. Der Grundgedanke eines All-in-One-Computers blieb dabei jedoch stets erhalten – Rechner und Bildschirm bilden eine Einheit.
Heutzutage kann der Anwender zwischen zwei Displaygrößen wählen: 21,5 und 27 Zoll. Ausgestattet mit einer kontrastreichen LED-Hintergrundbeleuchtung und – für manch Kunden zum Ärgernis – mit einem verspiegelten Display, dass sich hinter einer Glasscheibe verbirgt. Es stehen leistungsfähige Prozessoren, Grafikoptionen und verschiedene Festplattengrößen zur Auswahl, die ebenso mit schnellen SSD-Speichern komplettiert werden können. Da fällt die Entscheidung schwer, eine Kaufberatung (iMac 2011) hilfreich.
Zur Ausstattung: Der iMac muss sich heutzutage nicht mehr hinter seinem großen Bruder Mac Pro verstecken, bietet er doch ebenso viele und nützliche Anschlüsse, die seine beschränkten, internen Aufrüstoptionen vergessen lassen – Thunderbolt (das 27-Zoll bietet gar zwei Anschlüsse), FireWire 800, 4x USB 2.0, SDXC-Kartenleser und Gigabit-Ethernet. Im Gegensatz zum Mac mini, besitzt der iMac auch noch ein SuperDrive um DVDs und CDs lesen und beschreiben zu können. Ebenso mit im Paket die kabellose Apple Tastatur und die Magic Mouse oder auf Wunsch das Magic Trackpad. Apropos kabellos: Wi-Fi (802.11n) und Bluetooth gehören ebenso zur Ausstattung, wie die integrierte, hochauflösende FaceTime HD Kamera. Der iMac – im wahrsten Sinne des Wortes, ein klassischer All-in-One.