iMac 2014: Modelle von „Low Budget“ bis 5K-Retina-Display - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Zweimal hat sich Apple in diesem Jahr die iMacs vorgeknöpft: Nach dem günstigen Einsteigermodell im Juni erschien letzte Woche der iMac mit Retina-Display. Wir fassen zusammen (Update):

All-in-One – Apple pflegt sein Erfolgskonzept weiter: Beim iMac ist der komplette Rechner im flachen Bildschirm versteckt. Seit diesem Herbst ist die Vielseitigkeit des iMacs noch etwas gewachsen, er nimmt nun einen breiten Anwendungsbereich ein. Das fängt an bei der Hotelrezeption, bei dem der Rechner nur ein Textdokument bearbeiten und ansonsten nur gut aussehen muss. Und endet bei pixelgenauen Grafikaufgaben dank hochauflösendem Retina-Display.

Genauso breit ist die Preisspanne: von reichen die Anschaffungskosten.

iMac 2014: Das Portfolio

Sechs verschiedene Standardkonfigurationen bietet Apple aktuell für den iMac an, die jeweils noch etwas den persönlichen Wünschen angepasst werden können. Sieht man von den Innereien ab, lassen sie sich auf drei unterschiedliche Modelle reduzieren:

  • iMac mit 21-Zoll-Bildschirm
  • iMac mit 27-Zoll-Bildschirm
  • iMac mit 27-Zoll-Retina-Bildschirm (5K)

iMac 21 Zoll: Billigeres Modell seit Juni

Apple hat im Sommer ein abgespecktes Modell eingeführt, das 200 Euro billiger als die nächstbessere Ausführugng ist: Für  können wir uns einen iMac mit 21-Zoll-Bildschirm auf den Tisch stellen. Die Veröffentlichung des neuen iMacs ist ein kleines Déjà-vu – erinnern wir uns an die Einführung des Einsteiger-iPod touch.

iMac-2014-Test_02

Der neue „Billig-iMac“ bietet alles, was man braucht. Für die Textbearbeitung und Buchhaltung am Mac reicht das neue Modell genauso, wie im Wohnzimmer als Medienzentrale, Mail-tipp-Station oder Skype-Videotelefon. Und doch bin ich im Test des iMac 21 Zoll zu dem Fazit gekommen, dass für viele das nächstbessere Modell die sinnvollere Wahl ist, und ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bietet. Denn im Einsteiger-Mac arbeitet ein 1,4 GHz Dual-Core i5. Das nächste Modell bietet 2,7 GHz Quad-Core. Als Grafikkarte wird eine Intel HD Graphics 5000 eingesetzt (statt einer Intel Iris Pro). Und die Festplatte bietet nur 500 Gigabyte Speicher – statt 1 Terabyte. Zumindest am Arbeitsspeicher hat Apple nicht gerüttelt: Es gibt 8 Gigabyte.

zum Test des iMac (21 Zoll)

iMacs 21 Zoll und 27 Zoll mit Jedermann-Konfigurationen

Schritt für Schritt geht es in teurere Regionen, mit besserer Ausstattung. Die eben schon angesprochene Ausführung mit 2,7 GHz Quad-Core-Prozessor halten wir für eine gute Anschaffung für Genügsame. Für die hohe Qualität müssen wir allerdings 1299 Euro auf den Tisch legen.

iMacs-2014

Neben 21,5 Zoll in verschiedenen Konfigurationen gibt es 27-Zoll-Ausführungen. Sie bieten einen Intel Core i7 Prozessor mit bis zu 3,5 GHz Quad-Core-Power. Außer HDDs mit bis zu 3 Terabyte Festplatte bekommen wir reinen Flash-Speicher oder die Mischlösung „Fusion Drive“. Mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer NVIDIA GeForce GTX 780M (4 GB GDDR5) können wir den iMac zum Arbeitspferd hochkonfigurieren – und kommen dann (inklusive 1 TB Flash-Speicher) auf Mac Pro-verdächtige 3949 Euro.

27″ Zoll iMac mit Retina 5K Display – neuer Maßstab

Bevor wir so viel ausgeben, sollten wir uns lieber auf das Modell konzentrieren, dass Apple erst letzte Woche vorgestellt hat: Der neue iMac 27 Zoll mit hochauflösendem Display stellt das Topmodell der iMac-Reihe dar. Wichtigstes Kennzeichen ist das Retina-Display mit 14,7 Millionen Pixel – das entspricht 67 Prozent mehr Pixel als ein 4K-Bildschirm zeigt. Laut Apple ist es der erste Rechner seiner Art mit 5K-Auflösung.

Herstellervideo:

Die Standard-Konfiguration beinhaltet einen 3,5 GHz Quad-Core Intel Core i5, 1 Terabyte Fusion Drive und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Grafikkarte AMD Radeon R9 M290X bietet zusätzlich 2 Gigabyte Videospeicher. Preis: 2599 Euro. Konfigurationen mit 4,0 GHz-Quad-Core, 32  Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte Flash und 4 Gigabyte Videospeicher treiben die Kosten auf 4499 Euro.

Update: Mittlerweile konnten wir den iMac mit Retina 5K Display testen. Unser Bericht:

zum Test des iMac mit Retina 5K Display

iMac: Der schicke Bildschirm mit dem Apfel und OS X

Generell bietet jeder iMac, inklusive Einsteigermodell 2014, eine sehr ordentliche Grundausstattung:

  • Apple Wireless Keyboard
  • Apple Magic Mouse oder Magic Trackpad
  • Turbo-Boost-Funktion des Prozessors
  • IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung
  • FaceTime HD Kamera
  • Unterstützung eines externen Bildschirms bis 30 Zoll
  • SDXC-Kartensteckplatz
  • 4 USB-3-Anschlüsse
  • 2 Thunderbolt-Anschlüsse
  • Mini Display Port
  • WLAN 802.11ac und Gigabit-Ethernet-Anschluss
  • Bluetooth 4.0
  • Stereolautsprecher, zwei Mikrofone und optisch-digitaler Audioausgang.

Das alles ist einem sehr schlanken, sehr ansehnlichem Aluminiumgehäuse verpackt. Einige Apple-Apps (Pages, Numbers, GarageBand, iPhoto etc.) und natürlich OS X gibt es obendrauf.

iMac-Anschlusse

Fazit iMacs 2014

Das hochwertige und schicke Gehäuse macht den iMac für viele Aufstellorte attraktiv. Mit den Aktualisierungen 2014 hat Apple dem Rechnung getragen: Der Retina-iMac dürfte aufgrund der Leistung und vor allem des hochauflösenden Displays vielen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Für anspruchslose Zwecke gibt es einen günstigeren Einsteiger-iMac.

zur Bildergalerie iMac 21 Zoll

Letzte iMac-Vorstellung an dieser Stelle vom Juni 2014, aktualisiert im Oktober.

von

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

Test
Alle Artikel zu iMac 2014

iMac G5 1,9 GHz 17″ SuperDrive

iMac G5 1,9 GHz 17
Am 12.10.2005 war er da. Flacher, schneller, besser, mehr: Schon am ersten Tag nachdem Steve Jobs im letzten Jahr den iMac G5 vorgestellt hat, hätten sie am Nachfolger gearbeitet – dem neuen iMac G5, der dünner als sein Vorgänger ist, eine iSight Kamera integriert hat und sich fernsteuern lässt. Die iMacs benötigen mindestens Mac OS X 10.4.2 und wurden ab Mitte Oktober 2005 ausgeliefert. Der 17 Zoll iMac mit G5-Prozessor ist seit Anfang Februar 2005 nicht mehr im Apple Programm.

Der 20 Zoll mit G5-Prozessor bleibt dagegen vorerst weiter im Programm.

Details und Fakten
Hersteller Apple Computer Inc.*
Weitere Infos Nähere Infos zum iMac G5 1,9 GHz 17″ SuperDrive (Okt 2005)
Prozessor: 1xG5 mit 1,9 GHz
667 MHz Systembus
L2 Cache 512K
interne Festplatte: 250 GB S-ATA
Anschlussmöglichkeiten: 3x USB 2.0
2x FireWire 400
Video (Mini-VGA, S-Video)
Ethernet (10/100/1000 BaseT)
AirPort Extreme integriert
Bluetooth 2.0 integriert
Weiteres: integrierte iSight Videokamera
Apple Remote Infrarot-Fernbedienung
8x SuperDrive mit Double-Layer Unterstützung (DVD+R DL/DVD±RW/CD-RW)
Arbeitsspeicher: Ab Werk: 512 MB, maximal 2,5 GB
Art: 533 MHz DDR2 SDRAM
Slots: 2
Video-RAM: ATI Radeon X600 Pro Grafik mit 128 MB DDR Speicher
verwendete Pufferbatterie: 3.6V Lithium
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Der iMac, ein heißes Eisen

Als die Habseligkeiten von Anders Norman in Rauch und Feuer aufgingen, ergriffen die Flammen auch seinen iMac. Dieser zeigte sich allerdings so robust wie feuerresistent. Überrascht war der iMac-Besitzer, als er den Mac nach dem Löschen getrocknet und mit der Steckdose verbunden hatte und dieser wie eh und je startete. Lediglich die Tastatur war nicht mehr zu gebrauchen. Ob sich der Besitzer nach dem Hausbrand über seinen funktionierenden iMac noch freuen konnte, überliefert die schwedische Internetseite Feber nicht.

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Apple bereitet Händler auf neue iMacs vor

</a Apple scheint die Veröffentlichung einer neuen iMac-Generation vorzubereiten. Gerüchten zufolge soll der Hersteller Händlern eine Verknappung der Stückzahlen der aktuellen iMac-Modelle für die nahe Zukunft angekündigt haben. Apple sorgt so üblicherweise für einen Ausverkauf vor der Lieferung neuer Modelle.

Der kleinste iMac mit 21,5-Zoll-Display und 3,06-Gigahertz-Prozessor soll schon jetzt nicht mehr verfügbar sein – ein Zeichen, dass Apple dessen Produktion eingestellt hat. Die Gerüchteseite AppleInsider glaubt, dass die neuen iMacs als Dual-Core-Core-i5-Modell sowie Quad-Core-Core-i5- und -i7-Modelle erscheinen werden. Denkbar sei aber auch ein Core-i3-Prozessor für das Einstiegsmodell. Auch glaubt die Seite an die Integration von USB 3.0 und schnelleren FireWire-Schnittstellen.

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Hinweis für Neues: Lieferschwierigkeiten für iMac und Mac Pro

Die Anzeichen auf neue iMac- und Mac-Pro-Modelle verdichten sich. Zwar sind beide Rechner im Apple Store noch problemlos binnen 24 Stunden zu haben. Wer allerdings einen iMac oder Mac Pro für diverse Apple Retail Stores in den USA reservieren möchte, erhält oft die Mitteilung, bestimmte Modelle seien nicht erhältlich.

Erst letzte Woche berichtete die Gerüchteküche, dass Apple Händlern mitgeteilt habe, sie sollten sich auf einen bevorstehenden Engpass bei iMac-Lieferungen vorbereiten. Üblicherweise sorgt Apple so für einen Ausverkauf bestehender Lager vor einer Neuvorstellung.

Jetzt soll es sowohl beim Mac Pro als auch beim iMac” Lieferschwierigkeiten in den eigenen Stores geben. Neue iMacs* und ein neuer Mac Pro* könnten Gerüchten zufolge im Herbst oder Spätsommer erscheinen.

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Gruber spekuliert: iMac, Mac Pro und 27-Zoll-Cinema Display kommen heute

Der IT-Blogger John Gruber glaubt an mehrere Apple-Neuvorstellungen am heutigen Dienstag: Sowohl ein neuer Mac Pro als auch verbesserte iMacs könnten heute “hypothetisch” erscheinen. Gruber spricht auch von einem 27-Zoll-Cinema Display mit dem Seitenverhältnis 16:9 und “doppelt hypothetisch” ein Multitouch-Trackpad für Desktop-Macs.

Gruber erwähnt all diese Ankündigungen quasi nebenbei, während er von der Neuauflage seines Podcasts “The Talk Show” schreibt. Der Blogger lag in der Vergangenheit mit solchen Vorhersagen oft richtig.

Eine Neuerung für die iMac- und Mac-Pro-Produktlinien geistert seit geraumer Zeit durch die Gerüchteküche, zuletzt gingen die Lagerbestände für beide Rechner zurück. Allerdings erschien eine Veröffentlichung im Spätsommer oder Herbst wahrscheinlicher. Das Multitouch-Trackpad, das Apple Magic Trackpad taufen könnte, hat jedenfalls schon eine Zulassung der US-Behörde FCC bekommen. Ein größeres Cinema Display* käme hingegen als Überraschung.

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Prozessortausch am iMac: Macbidouille schraubt am Mac-Herzen

Wie wechselt man den Prozessor bei einem iMac? Dieser Frage ist Macbidouille nicht nur nachgegangen, die Seite hat es auch gleich ausprobiert. Mit Hilfe einer detailierten Beschreibung kann man Apples All-in-one-Computer auseinander nehmen, den installierten Intel Core i5-Prozessor rausnehmen und durch einen Core i7 ersetzen.

Bei den Werkzeugen setzt Macbidouille neben Torx-Drehern, Saugnäpfen für die Glasscheibe und diversen Schraubendrehern auch auf ein Schweizer Armeemesser. Damit lösen sie die Halterungen des Displays. Beim abnehmen des Displays ist Vorsicht geboten: Das Video-Kabel, das Mainboard und Display verbindet, erlaubt nur ein leichtes Ankippen und man muss es vor der Entfernung zunächst abschrauben.

Wenn man sich schon mal am Prozessor zu schaffen macht, sollte man auch die alte Hitzeleitpaste entfernen und dem Mac neue gönnen. Bis man allerdings dahin kommt, muss man zahlreiche Schrauben entfernen, Kabel abklemmen und Bauteile herauslösen.

Wer sich trotz des Aufwands dazu entschließt, nach der Anleitung von Macbidouille seinen iMac auseinander zu nehmen, sollte bei den zahlreichen Schrauben auf deren Herkunft achten. Und aus eigener Erfahrung des Autors dieser Zeilen sollte man sich im Anschluss viel Zeit nehmen, um die Glasscheibe des Macs auch wirklich wieder fussel- und streifenfrei zu bekommen.

Allerdings sollten sich Bastler darüber im Klaren sein, dass bei diesem Eingriff die Garantie des Herstellers erlischt. In Hinblick darauf könnte man zumindest darüber nachdenken, die 180 Euro für die Aufrüstung* durch Apple zu investieren.

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iMac-Hersteller Quanta mit neuer Profit-Strategie

Computerhersteller Quanta kämpft in Verhandlungen mit Hewlett-Packard mit dessen Preisvorstellungen einerseits und andererseits mit höheren Lohnkosten in China sowie dem steigenden Wechselkurs des Neuen-Taiwan-Dollars. Neben HP gehört Apple zu den größten Kunden von Quanta.

Um die Rentabilität zu erhalten, entwarf Quanta eine Profiterhaltungs-Strategie, schreibt Digitimes. Demnach soll auf manche Aufträge zur Herstellung von Notebooks mit zu geringen Margen verzichtet werden, wenngleich die Produktion dadurch um 3 bis 5 Millionen Geräte sinken könnte.

Das asiatische Unternehmen stellt zum Beispiel den iMac her, aber auch weitaus preisgünstigere Geräte.

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Apple-Servicepartner verklagt Kunden

Ein griechischer iMac-Anwender wurde in Athen von Systemgraph, einem zertifizierten Apple Servicepartner, verklagt. Der Mann hatte in einem Online-Forum seine schlechten Erfahrungen mit dem Unternehmen beschrieben und soll jetzt 200.000 Euro Schadensersatz wegen Rufschädigung zahlen. 

Einem Bericht bei CNet zufolge brachte Dimitris Papadimitriadis seinen iMac zur Reparatur, nachdem er dunkle Flecken auf dem Display entdeckt hatte. Dort empfahl man eine gründliche Reinigung sowie den Austausch des LCD-Panels im Rahmen der Garantie. So geschah es auch. Doch als Papadimatridis sein Gerät abholen wollte, musste er feststellen, dass der iMac sich in einem fast noch schlimmeren Zustand befand, als zuvor.

Der Monitor war vor lauter Feuchtigkeit fleckig, und das Display wurde offenbar auch nicht ausgetauscht. Bei Systemgraph habe man daraufhin angeboten, eine weitere Reparatur durchzuführen, doch hierauf wollte Papadimitriadis sich nicht einlassen. Er berief sich auf die durch EU-Recht gewährte Möglichkeit, bei einem Mangel statt Reparatur auch Ersatz in Geld oder ein gänzlich neues Produkt zu fordern. Dies wiederum lehnte das Unternehmen mit der Begründung ab, er habe den Rechner nicht dort gekauft.

Schließlich sah der Kunde sich gezwungen, einen Verbraucher-Ombudsmann einzuschalten und seine Erfahrungen in einschlägigen Foren im Internet zu verbreiten. Dadurch fühlte Systemgraph sich an der Ehre gepackt und verklagte Papadimitriadis wegen Rufschädigung. Man sei enttäuscht von der aggressiven und unhöflichen Art, welche der Kunde an den Tag gelegt habe. Nun wird ein Richter entscheiden müssen, ob die Beschwerden im Interner über mangelnden Service einen Anspruch auf Schadensersatz entstehen ließen.

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Trust Slimline Aluminium Keyboard

Das Keyboard ist selbst nach Jahren noch immer die wichtigste Eingabeschnittstelle am Computer. Während es in der Welt des normalen Personalcomputers eher verhalten zugeht, hat Apple hier schon lange die Liebe zum Detail entdeckt und lebt sie auch aus. Mit jedem iMac bekommt man eine formschöne und gut nutzbare Aluminium-Tastatur mitgeliefert.

Es gibt also zunächst keinen Grund, sich davon zu trennen, es sei denn, sie ist defekt und man möchte sich etwas günstigeres zulegen, oder man benötigt die Tastatur „für unterwegs“. Hier möchte Trust mit seinem Slimline Aluminium Keyboard sich dem Kunden anbieten und versucht dabei, die Werte Apples mit einem attraktiven Preis zu kombinieren.

Die Tastatur wiegt mit 998 g etwa 120 g mehr als die original Apple-Tastatur. Dafür bekommt diese aber noch ein paar zusätzliche programmierbare Tasten für den Direktzugriff auf Mac-Funktionen wie Finder, iTunes und iPhoto mit. Um die Tasten nach Wunsch zu konfigurieren befindet sich auf der beiliegenden CD-ROM ein Treiber sowie Software und ein Benutzerhandbuch. Schade, dass Trust nur einen 32-Bit Treiber auf der CD-ROM beilegt. Dadurch wird der Nutzer bei jedem Start dieser Treiber aus den Systemeinstellungen heraus gezwungen, in den 32-Bit-Modus zu wechseln. Erst dann kann man die Einstellungen für die Tastatur verändern. Es wäre wünschenswert, wenn Trust hier nachbessern würde.

Was den Tastendruckpunkt und die Qualität der einzelnen Tasten angeht, kann die Tastatur nicht mit der von Apple mithalten, jedoch fällt der Preis auch um einiges geringer dafür aus.

Fazit:
Man bekommt für das Geld genau das, was man sich vorstellt. Wer jedoch denkt, hier Apple eins auszuwischen und viel Geld zu sparen täuscht sich, die Verarbeitung lässt sich nicht vergleichen. Zwar stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis aber wer sehr viel Wert auf hoche Qualität legt, der sollte sich überlegen doch auf die Hauseigene Hardware von Apple zurück zu greifen.

Übersicht:
macnews.de-Wertung: 3 von 5 Sterne

Vorteile:

  • Kostengünstig
  • Gehäuse aus Alluminium
  • Extra Multimedia-Tasten
  • Dem Apple Design angepasst

Nachteile:

  • Im Vergleich zum Original von Apple keine so gute Verarbeitung
  • Tasten klappern leicht
  • Das Schreiben ist nicht so angenehm wie auf dem Original
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Abschied auf Raten

Für einen Konzern der Größe Apples bleibt unfassbar, dass dessen Zukunft von nur einer Person abhängt. Als Ex-Pepsi-Marketingchef John Sculley jedoch eine zwölfjährige Verbannung von Steve Jobs aus dem Unternehmen auslöste, war Apple zunehmend Schatten seiner selbst und geriet langsam aber sicher an den Rand des Abgrunds. So dramatisch es klingt, doch ohne Jobs oder einen von ihm sorgfältig aufgebauten Nachfolger scheint Apple keine große Zukunft zu haben.

Apple-Ereignisse des Jahres 2004 waren nicht der iMac G5, der iPod photo, AirPort Express oder GarageBand. Es waren auch nicht die zahlreichen verheißungsvollen Aussichten auf Mac OS X 10.4 Tiger. Nein, es war die Erkrankung des Steve Jobs. Schmerzvoll wurde einem bewusst, dass der Apple-Mitbegründer und nach seinem NeXT-Exil 1997 in den heimatlichen Hafen Cupertino zurückgekehrte messianische Erretter Apples nämlich nur ein Mensch ist. Ein Mensch zwar, der ausgerechnet eine der seltensten harmlosen Varianten einer der schlimmsten und sonst garantiert tödlichen Erkrankungen hatte, dennoch aber war es ein Besuch vom Todesboten Krebs, der unüberhörbar bei Jobs im Juli an die Tür klopfte und nur der Beginn einer bislang siebenjährigen gesundheitlichen Leidensphase sein sollte.

Steve Jobs wird oft als idealer Firmenchef beschrieben. Einer, der akribische, kreative und visionäre Charaktereigenschaften in seiner Person vereint und gewinnbringend einzusetzen weiß, der an eigene Einschätzungen glaubt und daran auch bis zur endgültigen Umsetzung festhält, der sich vorgenommen hat, neue und großartige Dinge zu schaffen, auch wenn das nicht immer auf Anhieb klappt, auch wenn er schon das totale Scheitern hinnehmen musste. Jobs ist nicht nur dazu in der Lage, seine Mitstreiter zu begeistern und sie dazu zu bewegen, bis zur Grenze des physisch möglichen nur an dem einen Projekt zu arbeiten, damit es genau zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar ist. Jobs beherrscht mittlerweile auch die Beeinflussung des Massenmarktes, und hat damit zu einer realen Verbesserung der Produktwelt beigetragen. Das iPhone löste eine zuvor schwer vorstellbare Kommunikationsrevolution aus und das iPad ersparte einem nicht nur die Eingeschränktheit von Kindle & Co., sondern reduzierte auch noch den Mac so auf den Kern seiner Talente, dass diesen fast jeder bezahlen und bedienen konnte.

Zeitgenossen, die Jobs kennen oder begegneten, bezeichnen ihn nicht selten als gnadenlos und jähzornig, ungeduldig und unnachgiebig. Zweifellos gehört auch zu den Eigenschaften des als Findelkind eines Palästinensers in unsere Welt geworfenen Jobs sein zwar nicht absonderlicher, doch aber ausgesprochen nonkonformistischer Lebensstil, der ebenso wie die Produktlinie Apples modern-minimalistisch sein soll. Zu Unrecht entsteht so ein Bild wie das von Howard Hughes, einem Unternehmenslenker mit Marotten also, über den man stets lästert, solange man ihm nur nicht begegnet.

Auch wenn Steve Jobs mutmaßlich kreativer, visionärer, weitblickender oder auch nur sympathischer sein dürfte als vielleicht jene öffentlich abschreckenderen Beispiele vom Schlage eines Ballmer, Dell, Ellison oder Zuckerberg, sollte doch allmählich klar werden, dass die üblichen Hierarchien innerhalb von Unternehmen auch gravierende Nachteile haben, die ihren diktatorischen Pendants in der Weltpolitik in vielerlei Hinsicht gefährlich ähnlich werden können. So steht und fällt ein nur mit einem Namen in Verbindung gebrachtes Unternehmen wie Apple genau mit dieser einen Person, denn wer wird oder wer kann überhaupt jemals auf jemanden wie Steve Jobs folgen, wenn Jobs diesbezüglich absolut nichts unternimmt?

Nach der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs im Jahr 2004 folgten eine Lebertransplantation 2009 und schließlich damit verbundene Probleme des Immunsystems 2010. Auch wenn so wenig wie möglich an die Öffentlichkeit dringen soll, kann doch kaum etwas verheimlicht werden, denn Steve Jobs ist einfach die für alle sichtbare Seite des Konzerns. Während seiner Auftritte wirkt er abgemagert, manchmal auch müde und unkonzentriert, dennoch investiert er scheinbar all seine Kraft ins Unternehmen, obgleich sein Gesundheitszustand Vorrang haben sollte. Aktiengesellschaften sind jedoch keine Geheimbünde und Basis auch privater Altersvorsorgen außerhalb von Apple. Es erscheint daher sinnlos, diesen fortwährenden physischen Kampf beschönigen oder verbergen zu wollen und ist an der Zeit, einen Nachfolger aufzubauen, auch wenn dieser niemals die Qualität eines Steve Jobs erreichen wird.

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