Pokémon: Anime erinnert daran, dass Pokémon sterblich sind

Marcel-André Wuttig

Für gewöhnlich ist die Welt der Pokémon fröhlich und unbeschwert. Die aktuelle Folge des Animes zeigt jedoch, dass auch Pokémon und ihre Trainer hin und wieder mit den schmerzvollsten Seiten des Lebens konfrontiert werden.

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Es kam in der Vergangenheit immer wieder vor, dass in den verschiedenen Pokémon-Games auch ernsthaftere Thematiken angesprochen werden. So wissen Spieler schon seit Pokémon Rot und Blau, dass die beliebten Kreaturen tatsächlich sterblich sind. Mit Lavandia widmet sich nämlich eine ganze Stadt in dem Spiel den verstorbenen Pokémon. Es gibt hier einen Turm, der als Friedhof dient und in dem die Seelen dahingeschiedener Pokémon ruhen. Obwohl es also nicht überraschend ist, dass Pikachu und Co. sterben können, wurde die Thematik noch nie direkt behandelt. Dies hat sich nun mit der kürzlich in Japan ausgestrahlten aktuellen Episode der Fernsehserie geändert.

Die Folge handelt von Bissbark und Flamiu, zwei trainerlosen Pokémon, die zusammen auf der Straße leben. Bissbark entwickelte sich dabei zu einem Mentor für das viel jüngere Flamiu. Im Laufe der Episode wird das hundeähnliche Pokémon krank. Ash bringt es daraufhin zu einem Pokémon Center, wo die fabelhaften Kreaturen normalerweise unverzüglich von jeglichen Leiden geheilt werden können. Schwester Joy teilt den besorgten Freunden jedoch mit, dass sie im Fall von Bissbark nichts mehr machen kann.

TrauerFlamio

Quelle: TV Tokyo via Pokémon Go Master

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Im Laufe der Episode stirbt das alte Pokémon und Flamiu und Ash müssen versuchen, ihre Trauer zu verarbeiten. Es ist eine ungewöhnlich düstere Folge, in der die Protagonisten mit einem sehr realen und traurigen Aspekt des Lebens umgehen müssen.

 

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