Laptop reinigen: Frühjahrsputz – weg mit Krümeln, Schmier und Hautfett!

Marco Kratzenberg 2

Laptops ziehen Dreck an, geben ihn aber anscheinend nur widerwillig ab. Wenn die Tastatur wegen der darunterliegenden Krümel nicht mehr richtig funktioniert und am Trackpad ein Kreis aus Hautfett sichtbar wird, dann ist es Zeit: Ihr müsst euer Laptop reinigen! Wir haben die besten Ratschläge für euch.

Laptop reinigen: Problemzone Tastatur

Bei herkömmlichen PCs gehören Tastaturen zu den günstigsten Teilen. Je einfacher sie gebaut sind, desto leichter kann man sie zumeist reinigen. Besonders die dicken Tasten bekommt man leicht los und kann darunter sauber machen. Bei Notebooks ist das ein ganz anderes Kapitel. Die flachen Tasten von Laptops sind speziell befestigt und lassen sich oft nicht lösen. Und wenn doch, bekommt man sie nicht wieder montiert. Verteilt man zu viel Feuchtigkeit, dann sickert vielleicht Wasser in die darunterliegende Hardware und das kann den Rechner zerstören!

Also muss man besonders vorsichtig sein und kann auch nicht jedes Mittel nutzen. Für eine erste Reinigung kann man einen Staubsauger nutzen. Um alle Gefahren auszuschließen, sollte man vielleicht einen Nylonstrumpf (wie man sie gratis als Teststrumpf im Schuhgeschäft findet) vorn über das Saugrohr ziehen. Löst sich tatsächlich eine Taste, verschwindet sie nicht im Schmutzbeutel.

Um die Tastatur eines Laptops zu reinigen, gibt es zwei wirklich effektive Möglichkeiten. Zum einen kann man bewegliche Verschmutzungen, die aber schwer zu erreichen sind, mit kräftigen Druckluftstößen wegblasen. Solche und ist zum Beispiel bei Amazon zu finden. In der Regel sind sie mit langen Röhrchen ausgerüstet, die fein genug sind, um mit Ihnen gezielte Luftstöße zu platzieren.

Wenn ihr keine Spraydosen nutzen wollt, könnt ihr auch einen . Diese handlichen Gummi-Raketen kosten cirka 15 Euro und sind immer wiederverwertbar. Sie saugen Luft ein, die sie vorn mit einem kräftigen Stoß ausblasen und so beweglichen Schmutz wegblasen.

Eine weitere, und auf den ersten Blick schrägere, Möglichkeit sind schleimige Reinigungsgels. Sie erinnern an „Slime“, das jeder in seiner Kindheit mal zum Spielen nutzte. Heute wird es etwas anders hergestellt und dafür genutzt, schwierig zu erreichende Stellen zu reinigen. Nicht mehr ganz so feucht und flüssig, dafür antibakteriell, wird es nun in größeren Portionen verkauft. Man kann es auf eine Tastatur legen und beobachten, wie es langsam zwischen die Tasten sinkt. Dabei erreicht es die darunterliegenden Gebiete und der Schmutz bleibt daran kleben. Schließlich zieht man es wieder hoch. So kann man alle unzugänglichen Stellen am Laptop reinigen, ohne etwas zu zerstören. Eine . Ihr könnt ihn auch zur Säuberung von Kameras nutzen.

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Laptop reinigen: Ein strahlendes Display

Laptops haben, noch mehr als normale PCs, ein Problem: Sie werden bewegt, überall hin mitgenommen und schmutzen schon deswegen ein. Aber ein ganz spezifisches Problem ist, dass sie häufig zu Kunden mitgenommen werden. Und denen will man etwas zeigen. Dabei tippt ständig jemand mit nicht ganz sauberen bzw. fettfreien Fingern auf den Bildschirm. Das Ergebnis ist ein verschmiertes Bild. Und egal, ob die Displays hochglänzend oder matt sind, Fettfinger sieht man immer. Kaum ein Teil wird man öfter an seinem Laptop reinigen, als das Display. Also sollte man das auch gleich richtig machen.

Wichtig ist an dieser Stelle, den Bildschirm nicht zu zerkratzen. Außerdem gilt natürlich dieselbe Regel wie für die Tastatur: Nicht zu viel Feuchtigkeit. Und dann gibt es noch das Problem, dass einige Notebook-Displays entspiegelnd beschichtet sind. Diese Beschichtung kann durch zu kräftiges Reiben oder zu aggressive Reinigungsmittel beschädigt werden.

Wenn man den Bildschirm des Laptops, aber auch jeden anderen Flatscreen, reinigen will, dann empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:

  • Zuerst mit einem weichen Pinsel den ganzen, teilweise kaum sichtbaren Staub entfernen. Schon kleinste Staubkörner sind in der Lage das Display zu verkratzen, wenn man einen Lappen nimmt.
  • Anschließend ein weiches Tuch mit einem TFT-Bildschirmreiniger einsprühen und den Bildschirm vorsichtig und vor allem ohne Druck säubern. Für diesen Zweck kann man auch spezielle Reinigungstücher nehmen, die es . Diese halten lange und sind jederzeit griffbereit.

Alternativ könnt ihr auch eine Kombination aus einem Pumpspray und einem Mikrofaser-Tuch nehmen. Dieses Tuch und 250 Milliliter Reinigungsflüssigkeit kosten . Das Tuch könnt ihr in der Waschmaschine reinigen und die antistatische Reinigungslösung ist alkoholfrei. 83 Prozent der 1.000 Rezensenten bei Amazon vergeben 5 Sterne.

Diese Reinigungslösungen wirken effektiv gegen Fettspuren, sodass ihr sie auch zur Reinigung eures Trackpads oder der Tastatur-Oberflächen einsetzen könnt. Druckluftspray oder den beschriebenen Luft-Gummiball könnt ihr auch für die USB-, Netzwerk- und Lautsprecherkabel-Öffnungen einsetzen, um dort Staub zu entfernen.

Umfrage: Refurbished oder Neuware?

Ist es für euch in Ordnung, wenn das Smartphone-Display ein wenig verkratzt ist oder schon ein paar Gebrauchsspuren auf der Rückseite hat? Oder muss ein Artikel beim Kauf wirklich komplett neu sein?

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