Bewerbungsfoto selber machen: Das müsst ihr beachten

Robert Schanze

Bewerbungsfotos müssen heute nicht mehr zwangsläufig vom Fotografen gemacht werden. Denn Digitalkameras und auch solche am Smartphone werden immer besser. Außerdem können Bewerbungsfotos ganz schön Geld kosten. Wir zeigen auch worauf ihr achten müsst, wenn ihr euer Bewerbungsfoto als Teil einer kreativen Bewerbung selber macht.

Bewerbungsfoto selber machen: Das müsst ihr beachten
Bildquelle: Shutterstock - Edler von Rabenstein.

Grundsätzlich solltet ihr bei den Vorbereitungen etwas Zeit investieren, da ein Bewerbungsfoto quasi stellvertretend für den ersten Eindruck beim Arbeitgeber ist. Lasst euch also ruhig Zeit für das Bild.

Bewerbungsfoto selber machen: Beleuchtung und Ort

Digitalkameras haben mittlerweile zwar eine ordentliche Auflösung, aber in Räumen bringen sie oft nur mit Blitz passable Ergebnisse. Optimalerweise ist die Person auf Bewerbungsfotos aber gleichmäßig ausgeleuchtet, ohne großen Schattenwurf. Macht eure Bewerbungsfotos daher am besten draußen und nicht unbedingt mit dem Smartphone. Gut eignen sich Tage, an denen helles und indirektes Sonnenlicht herrscht.

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Bewerbungsfoto selber machen: Kleidung und Körpersprache

Jemand der einen Job als Gas- und Wasserinstallateur anstrebt, wird sich für sein Bewerbungsfoto kaum im Anzug präsentieren. Informiert euch also vorher, wie sich eure Berufsklasse für gewöhnlich anzieht und übernehmt diesen Kleidungsstil. Im Optimalfall habt ihr euch das Personal vor Ort bereits angeschaut.

Des Weiteren solltet ihr euch natürlich und locker geben. Überprüft eure Körpersprache dabei mit folgender Checkliste:

  • Angemessene Kleidung
  • In die Kamera schauen
  • Lächeln, besser mit leicht geöffnetem Mund
  • Freies Gesicht
  • Neutraler und heller Hintergrund, keine Ablenkung von der Person
  • Kein übertriebenes Make-Up bei Frauen
  • Auf Lichtreflexionen achten, etwa in Brillen, etc.

Damit ihr euch aufs „Gut aussehen“ konzentrieren könnt, sollte das Bewerbungsbild am besten eine zweite Person machen.

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Typischerweise zeigt das Bewerbungsfoto Kopf und den Oberkörper. Haltet die Kamera dann ungefähr auf Kopfhöhe. So verhindert ihr, dass der Eindruck einer Vogel- oder Froschperspektive entsteht. Der Oberkörper muss nicht frontal auf die Kamera ausgerichtet sein, besser ist es ihn leicht abzuwenden.

Probiert dabei mehrere Positionen während ein Freund oder Bekannter ruhig mehrere Bilder macht. In einem Grafikprogramm wie Adobe Photoshop könnt ihr die Bilder danach bearbeiten und den neutralen Hintergrund unter Umständen etwas aufhübschen, indem ihr die Person freistellt. Auch solltet ihr den richtigen Bildausschnitt wählen und die Größe zuschneiden.

Winload Adobe Photoshop Video .

Bewerbungsfoto: Größe und Bildausschnitt bestimmen

Wählt eure Lieblingsbild aus und probiert dabei auch verschiedene Ausschnitte. Oft wirkt ein Bild durch die Wahl des richtigen Ausschnitts gleich ganz anders. Das Bild sieht oft besser aus, wenn die Person nicht zentral in der Mitte ausgerichtet ist. Auch ist auf einem typischen Bewerbungsbild der Abgebildete oft nur von Kopf bis etwa zum Krawattenknoten zu sehen. Es darf aber auch mehr Bildausschnitt sein, wenn es besser aussieht.

Verbreitete Größen von Bewerbungsbildern sind (Breite x Höhe):

  • 4,5 x 6 cm
  • 6,5 x 9 cm
  • 9 x 13 cm

Ein Bild im Querformat ist aber ebenfalls möglich, etwa 9 x 6,5 cm oder auch abweichende Maße.

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