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Filme werden immer teurer. Budgets, die die 200 Millionen Dollar Marken reißen, sind schon lange keine Seltenheit mehr. Als Grund für die explodierenden Preise geben die großen Hollywood-Studios dabei gerne die hohen Produktionskosten von computergenerierten Effekten (CGI) an. Doch was digitale Effekte und Animation wirklich kosten, das war lange Zeit eines der bestgehütetsten Geheimnisse in Hollywood. Heute ist das anders. Leaks haben die Kosten öffentlich gemacht. Was kosten Effekte? Hier gibt´s die Antwort.  

Im vergangenen Jahr sorgte eine Reihe von Enthüllungen und Leaks rund um die digitale Effekt-Industrie in der Kinowelt für Aufsehen. Die kursierenden Daten gewähren erstmals einen tiefen Einblick in die Kostenkalkulationen der beteiligten Unternehmen. Mehr noch, zum ersten Mal wurde der entgrenzte Preiskampf, der im Zuge der digitalen Hollywood-Revolution zwischen den konkurrierenden Effektschmieden ausgebrochen war, transparent gemacht.

Die Daten sprechen dabei eine deutliche Sprache. Die bisweilen absurden Ausschreibungen der großen Studios führen dazu, dass Effekte-Studios sich gegenseitig immer mehr unterbieten, um einen Auftrag an Land zu ziehen. Ein Race-To-The-Bottom, das nicht nur zu einer knallharten Kostenkalkulation führt, sondern die CGI-Firmen auch falsche Versprechungen machen ließ. In der Folge können selbst Unternehmen, die mit ihren CGI-Effekten Oscars gewonnen hatten, aufgrund dieser Missstände nach einer Produktion pleite gehen.

Wir haben uns ein paar dieser Daten einmal genauer angesehen und sie für euch aufbereitet. Neben den berechneten Kosten für digitale Effekte findet ihr hier Angaben zum Budget des Films, der genauen Anzahl der CGI-Effekten im Film, sowie sein Budget und sein (geschätztes) Einspielergebnis. Auch einige Animationsfilme wurde in die Liste aufgenommen. Anstatt der Anzahl der CGI-Effekte findet ihr hier aber logischerweise die Laufzeit des Films und die Kosten pro Sekunde. (Datenquellen via: Dean Wright/UpcomingVFX Movies/Wikipedia)