Ubisoft knickt immer weiter ein. Nachdem ein Großteil der Spiele des Publishers zuvor nur im hauseigenen Ubisoft Store oder im Epic Games Store erschienen, ist man nun dazu übergegangen, nach und nach seine Spiele auf Steam zu veröffentlichen – anscheinend mit Erfolg. Denn nach The Division 2 hat es nun der zweite Ubisoft-Shooter direkt nach dem verspäteten Steam-Release geschafft, sich in die Topseller zu ballern. 

 
Ghost Recon: Breakpoint
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Ghost Recon: Breakpoint

Ghost Recon Breakpoint: Steam-Release macht Shooter direkt zum Topseller

Ghost Recon Breakpoint mag inzwischen zwar vier Jahre auf dem Buckel haben, auf Steam erschien der Shooter jedoch erst am 23. Januar 2023. Und für Ubisoft dürfte sich dieser Schritt vermutlich jetzt schon gelohnt haben. Denn ein kurzer Blick in die Steam-Topseller offenbart: Breakpoint hat es direkt in die Charts geschafft – und zwar auf den vierten Platz (Quelle: Steam).

Lediglich Hogwarts Legacy, Forspoken und Counter-Strike: Global Offensive sind aktuell noch beliebter. Doch warum ist der alte Schinken jetzt so gefragt? Das dürfte vor allem an einer starken Rabattaktion liegen. Denn Ubisoft hat zum Steam-Debüt den Kaufpreis direkt mal um 80 Prozent gesenkt. Statt 59,99 Euro können sich PC-Spieler die Steam-Version von Ghost Recon Breakpoint nun schon für glatte 12 Euro sichern.

Erste Spielszenen aus dem taktischen Third-Person-Shooter von Ubisoft gibt es im Launch-Trailer zu sehen: 

Ghost Recon Breakpoint: Launch Trailer
Tom Clancy's Ghost Recon® Breakpoint

Tom Clancy's Ghost Recon® Breakpoint

Ubisoft Paris

Was sagen die Spieler zu Ghost Recon Breakpoint?

2019 konnte uns Ghost Recon Breakpoint nicht vom Hocker hauen. Im GIGA-Test vergaben wir schlappe 6 von 10 möglichen Punkten. Ähnlich durchwachsen wie unsere Kritik fällt die Bewertung der Spieler auf Steam aus. Gerade einmal 56 Prozent bewerten den angestaubten Shooter noch positiv. Aktuell sind jedoch gerade einmal 300 Rezensionen auf Steam verfügbar. Gut möglich, dass sich der Grundtenor im Laufe der Zeit noch etwas ändert.

Die meisten Kritiker klagen über Abstürze, die fehlenden Steam-Achievements und über die Tatsache, dass auch die Steam-Version weiterhin nur über Ubisoft Connect läuft. Es scheint so, als hätte Ubisoft sich also nicht viel Mühe gemacht, um das Spiel für Steam-Nutzer anzupassen – und die lassen das den Publisher spüren.