The Outer Worlds sagt dir ehrlich, wie doof dein Charakter ist

Marina Hänsel 2

Lass uns über Obsidians verrücktes Science-Fiction-Rollenspiel reden. Warum auch nicht, wir haben ja gerade beide Zeit. Außerdem haben die Entwickler – die vor nicht allzu langer Zeit Fallout New Vegas auf die Welt losgelassen haben – in einem Interview ein paar recht faszinierende Fragen zum Spiel beantwortet. Bereit für drei skurrile Fakten zu The Outer Worlds?

Ich muss ja zugeben, dass ich mich doch schon sehr auf The Outer Worlds freue, das sich bereits im Landeanflug auf unsere Erde befindet: Obsidians Science-Fiction-Mär soll garantiert 2019 erscheinen, nur wann ist noch nicht ganz klar. Also irgendwann im Herbst. Zumindest sind schon jetzt einige Fakten zum Spiel bekannt, auf die ich mich natürlich sofort gestürzt habe – nur um dann zu merken, dass sie ganz schön skurril sind. Ich soll sie dir nicht vorenthalten? Ja, ja, hier sind sie ja schon:

1. Du bist womöglich schlecht und das Spiel reibt es dir unter die Nase

Wie kann ein Rollenspiel sicherstellen, dass sich der werte Spieler wohl und freundlich aufgenommen in der Welt fühlt? Obsidian findet, das geht nur, indem es dir direkt unter die Nase reibt, wie doof deine Entscheidungen eigentlich sind. Nicht nur wird eine ominöse Stimme aus dem Hintergrund deine Wahl bewerten, während du zu Beginn deine Werte aussuchst, auch soll es etliche Enden geben – mit Ending Slides. Womöglich wird dein Fortgang durch The Outer Worlds auch da bewertet – oder wenigstens zu Teilen aufgezeigt.

2. Überzeuge Roboter, gegeneinander zu kämpfen

Vielleicht ist hier nur gemeint, dass du Roboter wie in den Fallout-Teile umprogrammieren kannst, sodass sie dich beschützen? Oder du überzeugst sie verbal: Immerhin besitzt The Outer Worlds ein Dialogsystem, in dem du generell verschiedene Antworten auswählen kannst, um dann mit den Konsequenzen leben zu müssen. Zwar wird es keine Romanzen geben, aber vielleicht ist es dafür ja möglich, Roboter so lange in den Wahnsinn zu reden, bis sie aufeinander losgehen? Das klingt schon ein wenig The Outer Worlds-esque, finde ich.

3. Roboter als Companion! Tiere als Companion! Pflanzen als Companion!

Im Interview wurden mehrere Dinge angesprochen, unter anderem Folgendes: In The Outer Worlds wird es keine intelligenten Aliens geben; alle NPC, mit denen du sprechen kannst, werden also entweder Roboter oder Menschen sein. Auf die Frage hin, ob alle Begleiter menschlich wären, haben die Entwickler allerdings nicht geantwortet. Und so etwas ist ja generell auch eine Antwort. Wird es Roboter als Begleiter geben? Oder vielleicht gar Tiere, wie intelligent auch immer? Redditor Pozingo vermutet Pflanzen als Freund und Helfer im Team – und ich muss sagen, die Idee ist fantastisch.

4. Ich weiß, es sollten nur drei Fakten sein, aber …

… du darfst und musste dir Schwachpunkte geben, ebenso wie Stärken. Was kein absolut neuer Fakt ist, da Obsidian ja bereits über das Skillsystem gesprochen hatte. Dennoch gehört genau dieses Feature zu jenen, die mich so gespannt auf das Spiel warten lassen: Im Verlauf von The Outer Worlds gibst du dir ganz RPG-like nicht nur bessere Werte, sondern darfst dir auch Schwächen verabreichen, wie etwa Angst vor RoboternWas, wenn du dir einen Roboter als Companion suchst und dann Angst vor Robotern auswählst? Ich glaube, das könnte zu ganz wunderbaren Dialogen führen.

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Im Interview mit GameInformer haben die Entwickler noch etliche andere neue, alte und skurrile Details zum Spiel offenbart, darunter auch, dass du mehrere Planten besuchen wirst und es nicht egal ist, auf welche Körperteile deiner Gegner du schießt: Sie reagieren also darauf, wo genau die Kugel oder der Laserstrahl sie verletzen. Was hältst du von den neuen Fakten zu The Outer Worlds? Lass es mich doch gerne unten in den Kommentaren wissen.

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