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Der Weg an die Spitze war für Apple durchaus holprig und endete 1996 fast im Bankrott des Unternehmens. Drei Monat bevor man die Türen bei Apple hätten schließen müssen, holte man den verstoßenen Mitgründer Steve Jobs wieder zurück. Der Retter in der Not stampfte zahlreiche Produkte ein, brachte alles wieder auf Schiene und fokussierte Apple auf wenige, aber wichtige Produkte, frei nach dem: Motto weniger ist mehr. Doch auch mit Jobs am Steuer stolperte Apple mit so einigen Produkten.

Apple III – 1980 bis 1984

Der Apple III sollte in die großen Fußstapfen des sehr erfolgreichen Apple II treten. Für diese Mission war er mit doppelt so viel Arbeitsspeicher, 4 internen Erweiterungs-Slots, besserem Prozessor, Diskettenlaufwerk und Druckeranschluss ausgestattet. Warum ist er gescheitert? Apple hatte sich ein passiv gekühltes Gerätedesign (ohne Lüfter; wie beim G4 Cube und dem MacBook) eingebildet, dafür aber das Gehäuse zu kompakt gestaltet. Dadurch überhitzten die Komponenten, was dazu führte, dass sich die Chips vom Motherboard lösten. In so einem Fall gab der Apple III verständlicherweise den Geist auf. Außerdem funktionierte die Echtzeituhr (RTC) nicht. Apple reagierte auf die Probleme mit dem Apple III Plus, doch als dieser auf den Markt kam, waren die Kunden bereits vom Zug abgesprungen. Die Produktreihe segnete das Zeitliche nach immerhin 4 Jahren.