Mac mini (Ende 2012): Jetzt auch mit Ivy Bridge und USB 3.0 - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Das letzte Update des Mac mini gab es vor rund 460 Tagen im Juli 2011. Es wurde also mal wieder Zeit für einen kleinen Refresh. Diesen hat Apple im Oktober 2012 wie erwartet vorgenommen. Das Äußere blieb unverändert, was man von den inneren Werten nicht sagen kann.

Wie bereits erwartet kommt nun auch der Mac mini mit Intels neuen Ivy-Bridge-Chips und bietet damit nicht nur schnellere CPUs, sondern auch USB 3.0. Wie beim Vorgängermodell gibt es auch vom neuen Mac mini mehrere Modelle: Zwei Desktop-Versionen sowie einen Mac mini mit OS X Server.

Auf der Rückseite befinden sich beim neuen Modell Anschlüsse für Gigabit-Ethernet, FireWire 800, HDMI, Thunderbolt, 4x USB 3.0, SDXC-Karte sowie Audio-Ein- und -Ausgänge.

Mac mini 2012: Modellübersicht

Das Basismodell  des Mac mini kommt nun standardmäßig mit 4 GB RAM und einem 2,5 GHz Core i5 Dual-Core-Prozessor. Der Basispreis für das Einsteigermodell des neuen Mac mini mit 500 GB Festplatte beträgt – 30 Euro mehr als beim alten Modell. Als Grafikchip kommt Intels HD Graphics 4000 zum Einsatz.

Das größere Modell für kommt ebenfalls mit 4 GB RAM hat aber Intels Core i7 Quad-Core-CPU mit 2,3 GHz. Auch hier setzt Apple standardmäßig noch auf eine klassische Festplatte, jedoch mit 1 TB Kapazität. Auch hier gibt es nur Intels integrierte Grafik, der dedizierte Radeon-Chip vom Vorgänger gehört damit der Vergangenheit an.

Der Mac mini Server wird wie der Vorgänger serienmäßig mit zwei Festplatten ausgestattet, jeweils mit 1 TB (5.400 rpm) Kapazität. Der Hauptspeicher setzt sich standardmäßig – wie bei den anderen Modellen – aus zwei 2 GB Modulen zusammen. Als CPU kommt jedoch ein Vier-Kern-Modell Core i7 mit 2,3 GHz zum Einsatz. Der Preis: 1.029 Euro.

Wie bereits zuvor berichtet, lassen sich die neuen Mac minis ab Werk mit bis zu 16 GB RAM ausstatten.

Optional kann der Mac mini mit 256 GB SSD oder dem neuen Fusion Drive mit 1 TB bestellt werden. Wir hoffen, dass man wie beim alten Modell mit etwas Aufwand selbst Hand anlegen kann, um die rotierenden Scheiben gegen eine schnelle SSD auszutauschen.

Mac mini: Unter die Haube geschaut

Mac mini: Fazit

Wie schon beim Vorgänger aktualisiert Apple den kleinsten Mac nur im Inneren. Intels Ivy Bridge macht hier wie bei den im Juni vorgestellten MacBook Pro und MacBook Air sicherlich auch im Mac mini wieder eine gute Figur.

Um die Preise niedrig halten zu können, setzt Apple weiterhin auf klassische Festplatten. Wer sich einen Gefallen tun will greift gleich zur SSD. Der neue Mac mini soll ab sofort sein.

Vorteile

+ Ivy-Bridge-CPUs
+ USB 3.0

Nachteile

- SSD-Option weiterhin teuer

von

Test
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