BitTorrent

Ursprünglicher Client für BitTorrent.

Wenn man derzeit über BitTorrent liest, dann hauptsächlich Negatives. So interessant also das Programmkonzept auch ist und wie leistungsfähig sich die Software auch präsentiert – in den allermeisten Fällen ist die Verwendung illegal. Das sollte man vorausschicken, wenn man sich damit beschäftigt.

BitTorrent und sein Siegeszug um die Welt

Sinn und Zweck des Prinzips BitTorrent sind schnell erklärt. Irgendwer hat eine große Datei, die für eine gewisse Menge von Menschen interessant ist. Diese Menschen möchten sich diese Datei gern downloaden. Also besorgen sich beide einen BitTorrent-Client und schon können Sie in den direkten Kontakt treten, um die Datei von A nach B zu transferieren.

Damit das alles funktioniert, muss man der Welt natürlich mitteilen, dass man diese Datei hat und wie man sie erreichen kann. Das geschieht über eine kleine, spezielle Textdatei, genannt Torrent-Datei. Diese enthält die nötigen Infos und man findet sie auf Suchmaschinen, die sich dem Austausch von Torrent-Daten verschrieben haben. Soweit die Theorie. Und man sollte nicht vergessen bzw. verheimlichen, dass es sich bei den Dateien zumeist um Material handelt, das legal gar nicht weitergegeben werden darf. Denn legale Daten kann man problemlos – ohne BitTorrent zu verwenden – bei unzähligen Filehostern zum Download anbieten.

BitTorrent Startbildschirm

Das BitTorrent-Protokoll

Um den zielgerichteten Dateiaustausch zu gewährleisten und dabei gleichzeitig die Netzbelastung für den Einzelnen niedrig zu halten, nutzt BitTorrent eine intelligente Technik, die jedoch ihre Tücken bereithält. Das fängt damit an, dass in den seltensten Fällen der Transfer einer 100 MB großen oder größeren Datei in einem Stück erfolgt.

Während also ein Anwender mit dem BitTorrent-Client eine Datei vom Ursprung bezieht, verteilt er Stücke davon bereits gleichzeitig an andere Interessenten weiter. So wird solche eine Datei in lauter kleinere Pakete unterteilt und parallel an eine Vielzahl von Empfängern verteilt – die sie wiederum weitergeben.

Unterm Strich passieren also im schlimmsten Fall mehrere Dinge gleichzeitig. Zum einen bekommt man eine Datei, die man nicht besitzen dürfte. Doch währenddessen wird man auch gleich wieder zum Verteiler und somit ggfs. zum aktiven Urheberrechtsverletzer. Diese Tatsache hat dafür gesorgt, dass sich weltweit viele Anwälte und Abmahner darauf spezialisiert haben, relativ harm- und wehrlose Personen zu verfolgen, weil sie angeblich die Film- oder Musikindustrie im industriellen Ausmaß geschädigt haben.

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