Google Maps für iPad für iPhone

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Beschreibung

Das waren noch Zeiten – früher war Google Maps auf dem iPhone als „Karten“-App vorinstalliert. Mit iOS 6 hat Apple das Angebot des Konkurrenten gegen eine eigene Karten-App ersetzt. Im Dezember 2012 beantwortet Google den Rausschmiss aus dem Apple-Betriebssystem mit einer eigenen App für iPhone und iPod touch. Ein halbes Jahr später folgte das Update zur Universal-App, also inklusive iPad-Design. Schnell mauserte sie sich zu einer der meistgeladenen Apps überhaupt.

Google Maps 3.2 für iPad und iPhone

Jetzt im Juli hat Google der App ein paar neue Funktionen spendiert:

  • Wer Gmail verwendet, findet seine Termine und Reservierungen jetzt in der Karte.
  • Klicken wir auf das Suchfeld, sehen wir einen Bereich Erkunden. Hier werden Vorschläge angezeigt, die laut Entwickler auf Ort und Tageszeit abgestimmt sind.
  • Besonders praktisch ist, dass wir Suchergebnisse beschriftet in der Karte angezeigt bekommen. Über die Leiste unten gelangen wir zu der Listenansicht.

Google-Maps-iPhone-App

Die letzten größeren Neuerungen kamen mit der Version Google Maps 3.0 im Mai. Hierzu gehörten:

  • In der Navigations-Ansicht werden jetzt mehr Informationen angezeigt (das hatte ich im Fahrrad-Navi-Test zuvor bemängelt).
  • Die Offline-Speicherung von Karten ist nun einfacher aufrufbar.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Die Zeit für den Weg bezieht auch den Fußweg mit ein.
  • Anbindung an iPhone-Adressbuch ist möglich.

Die Anwendung bietet einerseits Karten (siehe unten), andererseits eine Routenführung. Letztere stelle ich hier vor: Navigation mit Google Maps, so geht’s.

 

Die Karte in Google Maps für iPhone und iPad

In den Karten navigieren wir wie auf Smartphones üblich mit einem Finger. Mit Spreizen von zwei Fingern wird gezoomt. Indem wir zwei Finger nach oben oder unten schieben, verändern wir den Winkel der Ansicht – ein leicht dreidimensionaler Eindruck entsteht.

Die weiteren Funktionen liegen aber schon etwas versteckt in Google Maps: Wichtiges Symbol in der Karte ist links unten das abgeschnittene Listen-Symbol:

google-maps-ansichten

Tippen wir darauf, öffnet sich die Auswahl für verschiedene Kartenansichten: Verkehrslage, öffentlicher Nahverkehr, Fahrrad, Satellit, Google Earth. Zudem gelangen wir an dieser Stelle in die Einstellungen.

Geben wir oben in das Suchfeld einen Ort ein, blendet Google Maps eine Leiste für die Navigation ein. Nicht gleich ersichtlich: Über diese Leiste gelangen wir in zwei unterschiedliche Menüs, je nachdem, ob wir auf den Ort oder auf das Auto tippen.

google-maps-route

Hinter dem Ortsname verbirgt sich eine Street View-Ansicht und die Möglichkeit, den Kartenausschnitt offline zu speichern. Per Tipp auf das Auto können wir die Navigationsoptionen wählen.
Ein langer Tipp auf die Karte setzt eine Markierung.

 

Kostenloser Download von Google Maps

Hier der Link für den kostenlosen Download von Google Maps für die iOS-Geräte:

Google Maps
Download @
App Store
Entwickler:
Preis: Kostenlos

 

Fazit zu Google Maps für iPad und iPhone

Google hat enormes Wissen angesammelt – und ein kleiner Teil dieses Wissens ist in Google Maps im Vergleich zu anderen Karten und Navigationssystemen auch merkbar. In meinem Test von Fahrrad-Navigationssystemen für iPhone stellte ich fest, dass die App ein paar Schleichwege weiß, die der Konkurrenz offensichtlich nicht bekannt sind. Auch im alltäglichen Gebrauch zur Ortssuche liegt Google Maps oft richtiger als Apple Karten. Als kostenloses Angebot eine tolle Sache, die Installation ist also durchaus lohnenswert.

Schade nur: Apple Karten darf im Hintergrund (Sperrbildschirm!) schöner agieren. Klar, dass sich der iPhone-Hersteller dieses Privileg herausnimmt.

Von noch mehr Funktionen (letzte Ziele merken etc.) in Google Maps können wir leider nur profitieren, wenn wir uns mit einem Google-Konto anmelden. Die Daten werden nicht auf unserem eigenen Gerät gespeichert – sondern eben wieder bei Google...

Ursprünglicher Artikel von 2012, zuletzt aktualisiert im Juli 2014

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