Google

Beschreibung

Google ist ein global agierender Technologie- und Internetkonzern mit Hauptsitz im kalifornischen Mountain View, der den Profit mehrheitlich durch Werbung generiert. Das bekannteste Produkt des Unternehmens ist die gleichnamige Suchmaschine, die vielerorts eine Monopol-artige Stellung innehat. Ebenfalls bekannte Dienste sind Gmail, Chrome und Maps. Mit Android verwaltet Google ferner das weitverbreiteste Betriebssystem für mobile Endgerät. Seit 2015 ist das Unternehmen der Alphabet Holding untergeordnet.

Als Larry Page und Sergey Brin 1998 beschlossen, eine eigene Firma zu gründen, dürften sich die beiden Stanford-Studenten wohl kaum ausgemalt haben, dass Google knapp 20 Jahre später eines der wertvollsten Unternehmen der Welt sein wird. Was einst als Suchmaschine begann, ist heute eine der zentralen Anlaufstellen im Internet und gilt als treibender Innovator für Technologie im Allgemeinen. Das ausgerufene Ziel von Google ist es, „die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen.“ („to organize the world’s information and make it universally accessible and useful“).

Im Laufe der Zeit stieg Google in zahlreiche Branchen ein und führte eine vielzahl an Diensten ein. Im Oktober 2015 vollzog der Konzern darum eine Umstrukturierung und lagerte einige Sparten in eine eigens gegründete Holding namens Alphabet aus. Nur das Kerngeschäft bestehend aus Internetdiensten verblieb bei Google, dessen Führung fortan Sundar Pichai oblag. Der zuvor als CEO fungierende Larry Page wechselte zusammen mit Sergey Brin an die Alphabet-Spitze und beaufsichtigt von dort vor allem die etwas gewagteren Zweige á la Calico und Google X.

Google Tricks: Neue Funktionen, Easter Eggs und Hilfen für die Suchmaschine GIGA Bilderstrecke Google Tricks: Neue Funktionen, Easter Eggs und Hilfen für die Suchmaschine

Die wichtigsten Google-Produkte im Überblick

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Weitere Themen: Google I/O 2016, Google I/O 2015, Google I/O 2014: Termin und Ort der Entwicklerkonferenz stehen fest, Google Chrome 64-Bit, Google Chrome, Chromecast App für Windows, Picasa, Google Earth Pro, Chrome Cleanup Tool, Google

Produkte und Artikel zu Google
Google bietet weitaus mehr, als nur eine Suchmaschine. Alles zu den Google Angeboten findet ihr hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. 01.01.1970
    Google Music trifft Google+ - Bericht: Google Music soll in den kommenden zwei Wochen starten
  2. 01.02.2010
    Jobs zu Mitarbeitern: Google will iPhone vernichten - Adobe-Entwickler sind faul
  3. 07.09.2010
    Googles Entertainment-Bestrebungen, ein Dorn in Apples Auge
  4. 27.09.2010
    IT-Unternehmen einigen sich mit Justizministerium über Abwerbe-Absprachen
  5. 26.10.2010
    Apple und Google wehren sich gegen Allen
  6. 11.11.2010
    US-Rundfunkbehörde ermittelt gegen Google wegen gesammelter WLAN-Daten
  7. 26.11.2010
    Frankreich: "Google-Steuer" soll bis zu 20 Millionen Euro einbringen
  8. 08.12.2010
    Google Latitude heute erschienen und wieder gelöscht
  9. 04.01.2011
    USA: Apple, Google und RIM bei vorhandenen Smartphones nahezu gleichauf
  10. 16.02.2011
    Google One Pass: Die Antwort auf das Apple-Mediensystem
  11. 16.03.2011
    Google Search: Neue Version und neuer Name für Google Mobile App
  12. 22.03.2011
    Google beliebtester Arbeitgeber vor Apple
  13. 21.04.2011
    WebM im Web: Google treibt Verbreitung voran
  14. 20.06.2011
    Trainierte Kinder, überraschende Suchergebnisse, revolutioniertes Leben
  15. 29.06.2011
    Google+: Soziales Netzwerk mit Benutzeroberfläche von Andy Hertzfeld
  16. 05.07.2011
    Google+: iOS-App für App Store eingereicht
  17. 06.07.2011
    Microsoft will Gebühr für Chrome OS: Google rüstet sich
  18. 14.07.2011
    THQ - Google und Apple mit Next-Gen-Konsolen
  19. 19.07.2011
    Google+ App jetzt für iPhone verfügbar
  20. 02.11.2011
    Google: Aktualisierung der Google+-Apps
  21. 27.01.2012
    Google+ öffnet sich für Jugendliche
  22. 29.02.2012
    Google+ mit wenig Aktivität trotz 90 Millionen Nutzern
  23. 07.03.2012
    Google Assistent: Wichtige Informationen zum Siri-Konkurrent
  24. 05.04.2012
    Google+ wird um Kontaktinformationen von Google Kontakte erweitert
  25. 12.04.2012
    Google+ mit neuem Design und neuen Funktionen
  26. 17.04.2012
    Google stattet Suchergebnisse mit Urheberinformationen aus
  27. 09.05.2012
    Google+: Aktualisierte iOS-App mit frischer Optik
  28. 23.08.2012
    Google untersucht das Software-Patentsystem
  29. 24.08.2012
    Google Apps: Chrome mit neuen Features, Google-Search weiterhin im Prüfprozess
  30. 05.09.2012
    Google patentiert Face-to-unlock für mehrere Benutzer

Google Music trifft Google+ - Bericht: Google Music soll in den kommenden zwei Wochen starten

Der aktuell noch schlicht als Music Beta bekannte Dienst soll Insider-Berichten zufolge noch binnen zwei Wochen offiziell starten und neben dem Musik-Speicher und -Shop auch eine Google+-Integration bringen. Andy Rubin hatte noch in der vergangenen Woche gesagt, dass der im Mai als Beta gestartete Online-Musik-Speicher eine Besonderheit haben sollte.

Wie das Wall Street Journal berichtet, will Google den Dienst starten auch ohne das alle vier großen Plattenfirmen mit an Bord sind. Dem Bericht zufolge hat Google die besten Chancen mit der EMI Group einen Deal pünktlich zum Launch zu unterzeichnen. Universal Music habe bereits Unterhaltungen mit Google geführt, ob diese Gespräche aber bis zum Start spruchreif sein werden steht in den Sternen.

Schlecht für Google sieht es hingegen bei Sony Music und Warner Music aus. Sprecher beider Unternehmen haben den Dienst aus unterschiedlichen Gründen kritisiert. Für Sony ist der mangelnde Kampf gegen illegale Kopien auf existierenden Plattformen wie Android und YouTube ein Grund gegen Google Music. Des Weiteren könne der Musik-Speicher sowohl für legale, als auch illegal erworbene Musik genutzt werden.

Bei Warner Music stellt sich die Frage der Rentabilität, da Googles Online-Musik-Speicher, im Gegensatz zu Apples iTunes Match, kostenlos ist und man daran nichts verdienen werde. Googles Gegen-Argument ist, dass durch den Verkauf dieser Unterschied wettgemacht werden könne.

Das von Andy Rubin als “Twist” bezeichnete Feature in Google Music wird einem Bericht des Business Insider zufolge die Möglichkeit sein, dass Musik-Käufer ihre Songs bis zu einem gewissen Grad mit anderen teilen können. Diese Integration soll über Google+ ermöglicht werden.

Wie die konkreten Limitierungen aussehen werden ist bislang nicht bekannt. Denkbar ist aber, dass man einen Song bei Google Music kaufen kann und diesen dann mit den Freunden teilen kann. Diese können den gewählten Song dann einige Male oder über eine eingeschränkte Zeit umsonst abspielen.

Wie der Launch in Deutschland aussehen wird ist ebenfalls unklar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass wir hierzulande etwas länger auf Google Music warten müssen. Für diejenigen, die sich Google Music jetzt schon mal ansehen wollen verlosen die Kollegen von androidnews derzeit 25 Invites für den Musik-Dienst. Alternativ könnt ihr euch mit einem Trick auch selbst für den Dienst anmelden und auf eine Einladung hoffen.

Benutzt ihr bereits Google Music? Was haltet ihr von der Möglichkeit gekaufte Musik-Titel über Google+ mit Freunden teilen zu können?

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Jobs zu Mitarbeitern: Google will iPhone vernichten - Adobe-Entwickler sind faul

Apple-CEO Steve Jobs hat sich letzten Freitag die Zeit genommen, hinter verschlossenen Türen zu seinen Mitarbeitern zu sprechen. Natürlich kamen Details trotzdem an die Öffentlichkeit: Jobs ärgerte sich über Google, Adobe und Blu-ray, sprach aber auch über die nächste Version des iPhone OS.

Google habe vor, das iPhone zu “töten”. Das werde Apple nicht zulassen. Der Erstangriff ist nach Jobs’ Auffassung dabei von Google ausgegangen: Apple sei nicht in den Markt der Suchmaschinen eingestiegen, Google aber auf den Markt der Mobiltelefone. Das “Don’t be evil”-Motto des Unternehmens sei insofern “Bullshit”. Die Entwickler bei Adobe seien “faul”, Flash für den Mac sei immer noch von Bugs geplagt. Wann immer ein Mac abstürze, sei das meistens auf Flash zurückzuführen. In Zukunft werde niemand mehr Flash einsetzen, die Welt wechsle zu HTML5.

Das nächste Update für das iPhone OS werde ein “A+ Update”, also ein sehr großes und wichtiges sein, Google werde mit seinem Android-Betriebssystem nicht mithalten können. Mit neuen Macs werde Apple 2010 auf ein “neues Level” aufsteigen, Blu-ray-Laufwerke will Jobs aber erst einbauen lassen, wenn die Verkaufszahlen sich verbessern, da Blu-ray-Software im Moment nicht ausgereift sei. Was Jobs mit dem Musik-Streaming-Anbieter Lala vor hat, verrät er nicht, die bisherigen Mitarbeiter wechseln ins iTunes Team. Das iPad sei wiederum zusammen mit dem iPhone und dem Mac eines der wichtigsten Produkte, an dem Jobs selbst gearbeitet habe.

Externe Links

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Googles Entertainment-Bestrebungen, ein Dorn in Apples Auge

Dienstag, 7. September um 12.30 Uhr wird Google-Chef Eric Schmidt auf der IFA seine Keynote abhalten: Mit Spannung dürfte auch Apple auf die Gesprächsrunde schauen. Möglicherweise präsentiert Schmidt Details zum neuen Online-Musik-Store – der bislang nur als Gerücht durch die Medienlandschaft geistert. Sollte sich dieses Gerücht allerdings bewahrheiten, dann dürften die beiden Unternehmen auch auf diesem Feld die Klingen kreuzen. Nutznießer eines Wettkampfs auf diesem Sektor dürfte vor allem der Anwender sein, der dann aus einem reichhaltigem Medienangebot zu hoffentlich günstigen Preisen Videos, Musik und Spiele kaufen kann.

Während Google und Apple auf dem Smartphone, neuerdings auch dem Tablet-Markt, konkurrieren, ist Apple bislang im Bereich der Multimediainhalte recht ungestört. Den peilt Google nun aber ebenfalls an. Nicht nur das Gerücht um den Online-Musik-Store befeuert da die Phantasie sondern auch die Firmenübernahmen lassen diesen Schluss zu. Glaubt man der Reuters-Meldung, dann startet Google bis Weihnachten einen eigenen Online-Musik-Store. Auch Videos und Spiele werden wohl zum neuen Entertainment-Bereich des Suchmaschinenbetreibers gehören. Das Interesse von Google am Entertainment-Markt offenbart sich, verfolgt man die Übernahmen und Investitionen der vergangenen Monate und Jahre. So hat Google schon vor vier Jahren YouTube übernommen und investiert aktuell verstärkt in unter anderem in den Spiele-Entwickler Zynga.

Den ersten Schritt hin zu Videoinhalten hat Google bereits im Oktober 2006 unternommen, als das Unternehmen das Video-Portal YouTube übernommen hat. Vor rund einer Wochen hat die Financial Times berichtet, dass Google über ein Filmverleih-Modell mit den wichtigsten Film-Studios verhandle. Damit hätte ein Pendant zu Apples Filmverleih im iTunes-Store.

Mit der Übernahme von Simplify Media im Mai dieses Jahres holte sich Google zudem einen Medien-Sharing-Anbieter an Bord. Mit Unterstützung der Mitarbeiter und dem eingekauften Know-how könnte Google Cloud-basierte Streamingangebote entwickeln und anbieten. Anwender könnten auf diese Weise Medieninhalte aus der Claoud heraus auf unterschiedlichste Geräte streamen lassen. Gestreamte Musik könnten mit der entsprechenden App dann auch iPhone- und iPad-Besitzer unterwegs von Google beziehen, auch auf dem Mac könnte schon bald Googles Musikdienst den Ton angeben. Beim Musik-Streaming aus der Cloud wäre Google Apple sogar einen Schritt voraus – bislang bietet Apple nämlich Cloud-basierte Streaming-Technik nur im Bereich des Fimverleihs für das neue AppleTV an.

Mit einem Finanzpolster von 26,5 Milliarden US-Dollar und einer vollen Kriegskasse hat sich Google zuletzt auch in Sachen Cloud-basierter Officelösungen Verstärkung geholt. Zu den aufgekauften Unternehmen gehören unter anderem die Spezialisten für Onlinebildbearbeitung von Picnik, dem Entwickler DocVerse, der eine Microsoft Office Lösung anbietet, mit der mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten können. Ebenfalls hinzugekommen ist für 50 Millionen US-Dollar der Social-Suchdienst Aardvark.

Nun bleibt abzuwarten, ob Google auch auf dem Entertainment-Sektor zu einem Konkurrenten für Apple wird. Den Markt für Medieninhalte hat sich Google zumindest schon geschaffen – mit dem Betriebssystem Android für Smartphones und Tablet-Geräte steht ein riesiger Interessentenkreis bereit. Und dieser ist auf Grund der offenen Plattform deutlich größer, als der von Apple, was auch die 100.000 verkauften Android-Smartphones pro Tag und die Nutzerzahlen beweisen. Und womöglich wird ein gut ausgebautes Entertainment-Angebot auch von zahlreichen iPhone- und iPad-Besitzern dankend angenommen.

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IT-Unternehmen einigen sich mit Justizministerium über Abwerbe-Absprachen

Apple, Google und andere Silicon-Valley-Unternehmen haben sich mit dem US-Justizministerium geeinigt und ihre Absprachen, keine Mitarbeiter voneinander abzuwerben, aufgehoben. Allerdings haben sich die Firmen nur für die nächsten fünf Jahre verpflichtet, solche Deals zu unterlassen – und beteuern größtenteils, nichts Verbotenes getan zu haben.

Das Ministerium gab die Einigung zwischen Apple, Adobe, Google, Intel, Intuit und Pixar am Freitagabend bekannt. Für die nächsten fünf Jahre verpflichten sich die Unternehmen, keine Absprachen über Abwerben zu treffen. Das Ministerium sieht die verdeckten Absprachen als problematisch an, weil sie geeignet sind, die Löhne für qualifizierte Mitarbeiter niedriger zu halten, als sie sein könnten. Ihr Umfang sei weiter als das, was für Zusammenarbeit von Unternehmen nötig sei.

Ein entsprechendes Abkommen soll es unter anderem zwischen Apple und Google gegeben haben. Der Deal erfolgte dem Ministerium zufolge spätestens 2006. Die Nachrichtenagentur Associated Press veröffentlichte Statements der einzelnen Unternehmen.

Während Intuit verlauten lässt, dass das Unternehmen glaubt, nichts Falsches getan zu haben, erklärt auch Intel, dass keine Rechtsverletzung vorliege. Intel habe sich mit dem Ministerium geeinigt, weil das Aufheben der Absprache dem Unternehmen ohnehin nicht schade. Auch Google beteuert, dass es keine Beweise dafür gebe, dass die Absprachen Löhnen geschadet hätten. Adobe wollte nach eigenen Angaben wiederum Gerichtskosten und zusätzlichen Aufwand vermeiden. Von Pixar und Apple konnte AP keine Statements einholen.

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Apple und Google wehren sich gegen Allen

Gegen die Patentklagen von Paul Allen wehrte sich zunächst Google, jetzt folgte Apple mit einem eigenen Antrag, die Klagen fallen zu lassen. Allen, Mitbegründer von Microsoft, verklagte Ende August elf Unternehmen wegen vermeintlicher Patentrechtsverletzungen.

Google startete seinen Gegenangriff laut Computerworld am 18. Oktober, indem es die Forderungen zurückwies. Interval, das Allens Patente beaufsichtigt, habe demnach versäumt darzulegen, durch welche Technologien die Patente verletzt worden seien. Die Anklageschrift sei so faktenarm, dass eine Verteidigung nicht vorbereitet werden könne, befand Google. Apple schloss sich Googles Initiative am 21. Oktober laut Comuterworld mit der Abgabe eines eigenen einem eigenen Antrag an.

In den Patenten geht es beispielsweise um eine Vorschlagsliste, die Kunden zu einem angezeigten Artikel ähnliche Produkte anzeigt. Allen sieht sein geistiges Eigentum gegenüber Apple, Google, Facebook, Yahoo und sieben anderen Firmen bei Online-Empfehlungen verletzt.

Bild: Rebecca C., “Judge’s Court”. Some rights reserved. Flickr.

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US-Rundfunkbehörde ermittelt gegen Google wegen gesammelter WLAN-Daten

Der Ärger, den Google aufgrund mit Street-View-Autos gesammelter WLAN-Daten hat, setzt sich fort. Die Federal Communications Commission, die amerikanische Runfunk-Regulierungsbehörde, untersucht in diesen Tagen, ob Google gegen amerikanische Bundesgesetzte verstoßen hat.

Ende Oktober hatte Google in einem Blog-Eintrag eingeräumt, dass die meisten der eigenen Angaben zufolge versehentlich gesammelten Daten fragmentarischer Natur seien. Externe Untersuchungen hätten aber ergeben, dass einige Daten E-Mail Adressen, URLs und Passwörter umfasst hätten. Google wolle die Daten schnellstmöglich löschen und unternehme verschiedene Schritte, um den Datenschutz im Unternehmen in Zukunft zu verbessern.

Amerikanische Kongressabgeordnete beider großer Parteien verlangen trotzdem weitere Untersuchungen – der Abgeordnete Joe Barton aus Texas hatte angedeutet, dass die Daten vielleicht nicht versehentlich in Googles Hände geraten sein könnten und sich die Behörden die Angelegenheit ansehen sollten. Die FCC hat Ermittlungen dem Wall Street Journal zufolge bereits im Mai nach Bekanntwerden der Vorfälle aufgenommen.

Michelle Ellison, verantwortlich für die Durchsetzung der FCC-Regeln, verweist darauf, dass die FCC die Behörde sei, die für öffentliche Rundfunkräume verantwortlich ist. Um zu einer fairen Situation für betroffene Verbraucher zu kommen, bedürfe es für einer vollständigen Offenlegung des Sachverhalts geben.

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Frankreich: "Google-Steuer" soll bis zu 20 Millionen Euro einbringen

In Frankreich sollen ab dem kommenden Jahr Einnahmen aus Internet-Werbung mit einem Prozent auf den Nettobetrag besteuert werden. Dies betrifft alle Unternehmen mit Sitz in Frankreich. Das Land erhofft sich für 2011 Einkünfte zwischen 10 und 20 Millionen Euro.

Der Name “Google-Steuer” rührt vom angedachten Zweck der Abgabe: Ursprünglich richtete sie sich direkt gegen den US-Konzern Google einer der größten Werbetreibenden im Internet. Google selbst könnte Sarkozy allerdings nicht belangen, schließlich hat das Unternehmen seinen Firmensitz in den USA, sagt Senator Phillipe Marini.

Noch muss ein Vermittlungsausschuss beider Parlamentskammern in Frankreich dem Gesetzesentwurf zustimmen. Eine Ablehnung des Entwurfs hält die dpa für unwahrscheinlich.

Präsident Nicolas Sarkozy bemängelte bereits zu Beginn des Jahres, dass Unternehmen mit Sitz in anderen Ländern Gewinne aus dem Internet-Werbemarkt abschöpfen, ohne dafür Steuer bezahlen zu müssen. Bei der EU-Kommission war damals Ende: Sie lehnte unter anderem ab, Wettbewerbshüter aufgrund Googles dominanter Markt-Stellung einzuschalten.

Bild: flickr, Guillaume Paumier

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Google Latitude heute erschienen und wieder gelöscht

Googles Ortungsservice Latitude erschien heute kurzzeitig im Japanischen App Store und wurde daraufhin gleich wieder gelöscht. Ob es sich bei der Veröffentlichung nur um einen Fehler gehandelt hat und ob die App in den nächsten Tagen wieder in den App Store zurückkehren wird, ist noch nicht bekannt.

Mit Google Latitude kann man auf einer Karte sehen, wo sich die Freunde gerade befinden und auch seinen eigenen Standort mitteilen. Konnten iPhone Nutzer Latitude vorher nur als Webapplikation über den iPhone-Browser nutzen, war der Service heute auch als native App verfügbar. Allerdings nur im japanischen App Store und auch nur für kurze Zeit. Denn mittlerweile wurde die App wieder aus dem Store herausgenommen. Laut Techcrunch könnte es sich um einen Fehler gehandelt haben, dass die App heute bereits im Store veröffentlicht wurde.

Bereits kurz nach dem Start von Latitude Anfang letzten Jahres plante Google auch eine native App fürs iPhone. Dies wurde jedoch von Apple unterbunden.

Um Google Latitude auf dem iPhone zu nutzen, kann man jedoch immer noch auf die Webapplikation zurückgreifen. Dafür surft man mit dem Safari Browser auf google.com/latitude und meldet sich mit seinem Google Account an.

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USA: Apple, Google und RIM bei vorhandenen Smartphones nahezu gleichauf

Apple, Research in Motion und Google teilen den amerikanischen Smartphone-Betriebssystem-Markt fast brüderlich untereinander auf. Zwar konnte Googles Android OS sich in den letzten sechs Monaten mit einem Marktanteil von über 40 Prozent klar gegen Apple und RIM durchsetzen, bei den bereits vorhandenen Geräten liegen die Unternehmen aber nahezu gleichauf – mit einem leichten Vorteil für Apples iOS

Mit 28,6 Prozent liegt Apple einer Studie der Nielsen Company zufolge bei allen Smartphones, die amerikanische Erwachsene im Betrieb haben, noch vor RIM und Google. RIMs BlackBerry OS liegt aber mit 26,1 Prozent so nah am iOS und dem Android OS mit 25,8 Prozent, dass die Kanadier aufgrund möglicher statistischer Abweichungen auch auf dem dritten oder ersten Platz liegen könnten.

Bei den in den letzten sechs Monaten verkauften Geräten ist das Bild klarer: Mit 40,8 Prozent liegt das Android OS klar vor Apples iOS mit 26,9 und RIMs BlackBerry OS mit 19,2 Prozent. Zu beachten ist, dass die Nielsen Company nur Smartphones, nicht aber Tablets wie das iPad berücksichtigt.

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Google One Pass: Die Antwort auf das Apple-Mediensystem

Gestern hat Steve Jobs die Bedingungen für den Verkauf von Magazinen im App-Store genannt. Heute zieht Eric Schmidt nach und kündigt Google One Pass an. One Pass bietet Verlegern die große Freiheit: Sie können, anders als bei Apple, die Preise und Bedingungen ihrer Publikationen selbst bestimmen.

“Einmal kaufen – überall anzeigen”, mit dieser Funktion wirbt Google für seinen neuen Online-Publishing-Dienst “One Pass”. Noch-CEO Eric Schmidt hat ihn heute an der Humboldt Universität in Berlin vorgestellt. Der Service erlaubt Verlagen die eigene Preis- und Konditionsgestaltung für ihre digitalen Inhalte. Außerdem können sie anders als bei Apple selbst Beziehungen zu ihren Lesern knüpfen und über die Kundendaten entscheiden.

Kunden, die Medien über One Pass erwerben, erhalten einen allgemein gültigen Zugang, der ihnen die Lektüre via Browser oder mobile Apps auf Smartphones und Tablet-Computern ermöglicht. Bestehende Abonnements, auch von Print-Medien, sollen mit One Pass übernehmbar sein.

Verlage können bestimmen, wann, wie und wofür sie ihre Kunden zur Kasse bitten, und sie sollen mit ihren Zahlungsmodellen experimentieren dürfen. Kostenlose “Freemium”-Angebote oder einzelne kostenpflichtige Artikel, abhängig vom Empfangsgerät, Tages- oder Monatszugänge, Pakete mit mehreren Ausgaben, Gutscheine, alles soll möglich sein.

Google setzt für die Abrechnung auf das erprobte Google Checkout. Das Bezahlsystem wird bisher vor allem im Android Market genutzt, es erlaubt  Zahlungen innerhalb einer App. Nötig ist jedoch wie bei Apple eine Kreditkarte, und laut androidnews.de gehören mehr Bezahloptionen zu den größten Wünschen der Android-Market-Nutzer.

Der Konzern startet One Pass in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Kanada und USA. In Deutschland sind die Verlage Axel Springer AG, TomorrowFocus mit Focus Online und Gruner-Jahr mit Stern.de unter den ersten Anbietern. Stern.de will einzelne Ratgeber-Artikel für 49 Cent verkaufen, Springer möchte über Bild.de einzelne Spiele der türkischen Fußball-Liga live übertragen. Pro Spiel sollen die Preise zwischen fünf und 15 Euro liegen, Auftakt ist am Samstag, sagte ein Sprecher. Focus.de will das System an einzelnen Beiträgen testen.

Nach Angaben des Google-Managers Madhav Chinnapa wird das System zunächst nur den Magazin-Erwerb via Browser erlauben. Die Version für Apps auf mobilen Geräten komme später. iOS-Apps für iPad und iPhone/iPod touch werden wohl kaum möglich sein, weil One Pass das Apple-Distributionssystem mit seinen fest gezurrten Bedingungen unterläuft. Für seinen Service verlangt Google nur zehn Prozent Umsatz-Beteiligung, Apple sollen Verleger 30 Prozent überlassen.

Google hat mit First Click Free, Fast Flip und Living Stories bereits 2009 Angebote für den kostenpflichtigen Vertrieb digitaler Inhalte (Paid Content) gemacht. Angesichts der Marktmacht Googles und den anziehenden Verkäufen der Android-Tablets mag die Attraktivität des iPad und das gestern vorgestellte Abo-Modell für App-Medien etwas verblassen. Und angesichts der beiden derart eng zusammen liegenden Ankündigungstermine, fragt man sich, wer da wen überholen wollte. Die deutschen Verlegerverbände VDZ und BDZV haben heute ebenfalls auf das gestrige Abo-Modell von Apple reagiert. Sie fordern “Wahlfreiheit” für ihre Leser und die “freie Entscheidung der Verleger über die Ausgestaltung der Angebote auch innerhalb von Apps”.

Eine Möglichkeit für sie, die Abo-Bedingungen von Apple zu umgehen, wären Web-Apps, die jedoch ebenfalls eine Tablet-Computer-gerechte Gestaltung erfordern.

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Google Search: Neue Version und neuer Name für Google Mobile App

Google hat eine neue Version seiner Google Mobile App fürs iPhone veröffentlicht – und die Software aus diesem Anlass in Google Search umbenannt. Damit bringt das Unternehmen zum Ausdruck, dass sich die App in Zukunft eher auf Suchanfragen konzentrieren soll. Diese sollen durch einige neue Features komfortabler funktionieren als über den Browser.

Zum einen hat Google die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet: Wer die App startet, erkennt, warum sich eine Namensänderung angeboten hat. Darüber hinaus gibt es einige neue Features: Wer sich Suchergebnisse anzeigen lässt, kann per Fingerwisch nach unten schnell zur Suchanfrage zurückkehren und die Einstellungen ändern. Wer wiederum weiterhin Google Apps mit der Software benutzen möchte, sieht schon beim Start einen “Apps”-Button an der unteren Seite der Übersicht.

Wer wiederum seine Suche eingrenzen möchte, kann ein Menü über einen Fingerwisch nach rechts aufrufen: Dort lässt sich die Suche wie im Browser auf Bilder, Orte, Nachrichten oder andere Kategorien einschränken. Darüber hinaus kann sich die App die letzten Suchanfragen merken, so dass der Benutzer auch nach dem Beenden schnell zur letzten Suche zurückkommt. Wer die Features alle der Reihe nach kennen lernen möchte, kann außerdem auf eine neue Hilfe-Funktion zurückgreifen.

Ein Video stellt die neue Google-Search-App vor.

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Google beliebtester Arbeitgeber vor Apple

Fast ein Viertel aller jungen Berufseinsteiger in den USA favorisiert Google als künftigen Arbeitgeber. Dies ergab eine Umfrage unter 10.306 College-Absolventen in den USA, durchgeführt von der Unternehmensberatung Universum. Apple liegt auf Platz zwei, gefolgt von Walt Disney, dem US-Außenministerium und Amazon.

Aus 150 Vorschlägen durften die Befragten je fünf Kandidaten wählen. Dabei war es auch möglich, nicht aufgeführte Unternehmen selbst einzutragen. In dieser Kategorie rangiert Facebook auf dem ersten Platz, dahinter das US-Heimatschutzministerium und die UN. Universum zufolge wählten die Absolventen zumeist Arbeitgeber, die sie auch als Konsumenten attraktiv finden.

Um solch ein Image bemühen sich ganz gezielt auch Unternehmen wie Google. Zahlreiche Berichte über den Campus, mit Café, Billardtischen und ausgeprägtem Freizeitangebot schüren die Lust auf einen Job in Mountain View. Gleichzeitig sei die Zahl derer, die sich Hoffnung auf einen begehrten Arbeitsplatz im Silicon Valley machen dürfen, zumindest im Jahr 2008 vergleichsweise gering gewesen. Vor drei Jahren war die Zahl der Business-Absolventen neunmal so hoch wie die der Abschlüsse aus dem IT-Bereich. Aktuelle Zahlen liegen Universum leider nicht vor.

Vergleichsweise populär waren viele Behörden und staatliche Organisationen. Dies sei einerseits mit der geringen Kündigungsrate in der Vergangenheit zu begründen. Andererseits geben diese Arbeitgeber den Berufseinsteigern das Gefühl, tatsächlich etwas in der Welt bewegen zu können.

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WebM im Web: Google treibt Verbreitung voran

In der Schlacht der Standards zur Videowiedergabe im Internet hat Google sich für die Unterstützung von WebM entschieden. Jetzt hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass man dieser Entscheidung auch Taten folgen ließ. 30 Prozent aller Videos auf YouTube wurden bereits in das neue Format konvertiert, das entspreche 99 Prozent der beliebtesten Clips. Dank Cloud-basierter Enkodierung soll der Vorgang möglichst schnell abgeschlossen werden.

Alle ab sofort neu hochgeladenen Videos werden von den YouTube-Servern automatisch im WebM-Format gespeichert. Immer dann, wenn die Upload-Zahlen zeitweise zurückgehen, dirigieren die Server ein wenig Rechen-Power zu dem Umwandlungsprozess der bereits vorhandenen Daten. Wie lange der Prozess noch dauern wird, ist nicht bekannt. Immerhin werden täglich nach Angaben des Suchmaschinen-Riesen Videos mit einer Gesamtlänge von beinahe 6 Jahren (sic!) hochgeladen.

Im Video-Format-Kampf setzten Google, Mozilla und Opera auf das quelloffene WebM, welches Videodaten mit dem VP8- und Audiodaten mit dem Vorvis-Codec verarbeitet. Apple und Microsoft unterstützen dagegen das Format H.264 unter HTML5. Kein Wunder, denn immerhin sind sie unter den Lizenzgebern für den Codec, auch wenn das für den Endverbraucher keinen Unterschied macht und auch die Publisher vorerst von Lizenzgebühren befreit sind.

Welcher Standard sich letztendlich durchsetzen wird, ist noch nicht absehbar und vermutlich wird sich die Bataille noch mehrere Jahre hinziehen.

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Trainierte Kinder, überraschende Suchergebnisse, revolutioniertes Leben

Wenn Schweizer eine Alternative zu Google entwickeln, nennen sie den Dienst nicht Suchmaschine, sondern Entdeckungsmaschine. Das klingt erfolgreicher. Ob sie das ist, darf jeder selbst herausfinden. Die Exploration Engine von horizobu reichert Suchverfahren, wie sie auch Google verwendet, “durch Intelligenz aus Social Software” an. Es soll zu überraschenden Fundstücken führen, die mit herkömmlichen Suchmaschinen kaum erschlossen wurden. Diese und weitere Meldungen im Presseticker:

Hardware und Zubehör

  • Push2TV HD-TV-Adapter heißt eine Lösung, die Netgear auf der IFA-Preview (5.+6.7., München – 11.+12.7., Hamburg) vorstellen wird. Das Gerät erlaubt drahtloses Streamen aller Inhalte in einer Full-HD-Auflösung von 1080p.
  • NEC Display Solutions gibt mit der Ankündigung des MultiSync EX231Wp die neueste Ergänzung ihrer Office Cool-Reihe bekannt. Das LC Display bietet zuverlässige Performance, höchste Qualität und Eco Innovationen in minimalistischem Style.
  • Was sich heute noch im Versuchsstadium befindet, wird 2032 dank Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) das gesamte Geschäfts- und Privatleben revolutioniert haben. Diese Vision beschreibt das Buch „Mission Zukunft: ICT 2032“.

Software und Dienste

  • Application Systems Heidelberg stellt eine Demo-Version von Gehirnjogging für Kids für den Mac zur Verfügung.
  • Das Schweizer Startup horizobu hat die Beta-Version seiner gleichnamigen Entdeckungsmaschine online gestellt. Nicht nur auf den ersten Blick unterscheidet sich horizobu von klassischen Suchmaschinen, auch die Funktionsweise und Handhabung überraschen. horizobu orientiert sich am heutigen Stand der Wissenschaft und an den aktuellen Bedürfnissen der Nutzer.
  • Onlinelib, Spezialist für Streaming-, Encoding- und Digital Publishing-Lösungen, gibt die Veröffentlichung von Maganza bekannt. Die Digital Publishing-Lösung ermöglicht Medienkonzernen, ihre Inhalte für das iPad zu optimieren und mit multimedialen und interaktiven Elementen anzureichern.
  • Das Computerprogramm Lernwerkstatt 8 wird bundesweit in mehr als 12.000 Grund- und Förderschulen eingesetzt. Eine Reihe der rund 250 enthaltenen Lernmodule leisten einen gewichtigen Beitrag zur  Medienkompetenz.
  • Das Regensburger Entwicklungsstudio doPanic hat eine Komplettlösung entwickelt, die es künftig jedem Entwickler möglich macht, Augmented Reality kostengünstig in eigene Mobile-Apps zu integrieren.

Unternehmensmeldungen

  • Synology Inc., der Spezialist für energiesparende, hochleistungsfähige und zuverlässige NAS-Server, beteiligt sich künftig am Vodafone Future Park Programm und stellt Vodafone verschiedene Synology DiskStations zur Verfügung.
  • Die Faber GmbH hat mit Wirkung zum 01. Mai des Jahres sein Team mit dem Vertriebsfachmann Wolfgang Bahnen (57) verstärkt. In dieser Position zeichnet er für den technischen Vertrieb verantwortlich.
  • Gleich im ersten Jahr wurde der Querdenker mit dem Innovationspreis der Deutschen Druckindustrie 2010 in der Kategorie Zeitungen und Zeitschriften ausgezeichnet. Die besondere Haptik und das ungewöhnliche Format überzeugten die Jury.

Zum macnews.de-Presseticker:

Hier erscheinen werktäglich die Nachrichten und Meldungen, die es aus unterschiedlichen Gründen nicht in den Newsbereich von macnews.de geschafft haben, die aber dennoch wichtig sind, um ein Bild von den Geschehnissen im und um den Apple-Markt herum zu bekommen.

Sie sind Hersteller, Händler oder Dienstleister im Umfeld des Apple- oder IT-Marktes und möchten Ihre Nachrichten auch einer breiteren Zielgruppe kommunizieren? Dann schicken Sie bitte eine E-Mail an medienpartner@macnews-gmbh.de. Egal ob Sie ein neues Produkt vorstellen, über eine Veranstaltung informieren oder neue Mitarbeiter suchen: Der macnews.de-Presseticker sendet Ihre Botschaft an den Markt – schnell und wirksam. Und natürlich kostenfrei.

Das reicht Ihnen nicht? Dann nehmen Sie bitte unter franziska.huebscher@econa.com Kontakt zu unserem Sales-Team auf, damit wir mit Ihnen gemeinsam eine wirksame Kampagne entwickeln können.

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Google+: Soziales Netzwerk mit Benutzeroberfläche von Andy Hertzfeld

Google wagt den Angriff auf Facebook: Nachdem das eigene soziale Netzwerk Orkut ebenso wie andere Produkte mit Sozial-Aspekten dem Marktführer nicht wirklich etwas entgegensetzen konnten, soll “Google+” jetzt endlich den Erfolg bringen. Beobachter sind vor allem von der Benutzeroberfläche begeistert – an der ein in der Apple-Welt alter Bekannter mitgearbeitet haben soll.

Google+ ist nach alter Google-Manier zunächst zu Testzwecken nur für wenige Benutzer nach einer Einladung verfügbar, später soll dann eine Veröffentlichung für die Massen folgen. Das Konzept ist sichtbar von Facebook inspiriert: Der Benutzer soll Freunde finden, kann diese einer Freundes-Liste hinzufügen und dann direkt über das Netzwerk Informationen, Nachrichten und Medien-Inhalte austauschen.

Was Google+ von der Konkurrenz abhebt ist die Benutzeroberfläche. Das soziale Netzwerk nimmt den Begriff “Freundeskreis” wörtlich und zeigt für verschiedene “Kategorien” an Bekannten verschiedene Kreise an: Also beispielsweise für Familienmitglieder, Schulfreunde, Uni-Freunde, Arbeitskollegen oder lose Bekanntschaften. Eine solche Einordnung ist auch bei Facebook mit Hilfe von Listen möglich, allerdings ist das dort deutlich umständlicher als bei Google+.

Google+ setzt auf das vom grafischen Betriebssystem bewährte Drag-and-Drop-Prinzip: Wenn der Benutzer neue Freunde hinzufügt, kann er einen oder mehreren markieren und dann mit der Maus auf einen der verschiedenen Kreise “ziehen”. So soll Google+ letztendlich mehrere soziale Netzwerke in einem bieten: Eines für jeden Freundeskreis.

Dass die Benutzeroberfläche als das größte Plus an Google+ erscheint, ist offenbar kein Zufall: Dem Online-Magazin Wired zufolge zeigte sich Andy Hertzfeld als Interface-Designer für das Konzept verantwortlich. Hertzfeld arbeitete von 1979 bis 1984 bei Apple und war als Designer ein wichtiges Mitglied des Teams um den ersten Macintosh. Seit 2005 arbeitet er bei Google und plaudert auf der Website Folklore.org gerne über seine Zeit bei Apple.

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Google+: iOS-App für App Store eingereicht

Googles soziales Netzwerk Google+ befindet sich noch in der Beta-Phase, neue Mitglieder brauchen zunächst eine Einladung. Trotzdem hat Google schon eine iOS-App für Google+ entwickelt und bei Apple für den App Store eingereicht. Es scheint sich dabei um eine kombinierte iPhone- und iPad-App zu halten.

Die Google-Mitarbeiterin Erica Joy hat die Google+-App über ihren Account in Googles sozialem Netzwerk angekündigt. Zunächst sprach sie nur von einer “iPhone-App”, entschuldigte sich dann aber: Auch, wenn sie ein iPad besitze, nenne sie iOS-Apps versehentlich immer noch “iPhone-Apps”. Die Anwendung scheint daher auch für Apples Tablet konzipiert zu sein. Im Moment liegt sie Apple zur Prüfung vor, in den nächsten Stunden oder Tagen sollte sie dann erhältlich sein.

Damit hätte Googles jüngstes Angebot dem Konkurrenten Facebook schon jetzt etwas voraus: Der Marktführer unter den sozialen Netzwerken lässt seine Benutzer immer noch auf eine Facebook-App warten. Allerdings könnte sich das schon in den nächsten Tagen ändern: Für diese Woche hat Facebooks CEO Mark Zuckerberg etwas Großes (“something awesome”) angekündigt, bei dem es sich um die Facebook-iPad-App handeln könnte.

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Microsoft will Gebühr für Chrome OS: Google rüstet sich

Im Patent-Dschungel gilt das Gesetz des Stärkeren. Wer das größte Portfolio hat, wird am wenigsten verklagt. Nach der verpassten Gelegenheit, mehr als 6.000 Mobilfunk-Patente auf einen Schlag zu gewinnen, muss Google sich jetzt nach neuen Verteidigungsmitteln umsehen. Derweil droht dem Unternehmen auch Gefahr aus Redmond.

Zunächst wurde das Patent-Paket des insolventen Unternehmens Nortel Networks aus Kanada als einzigartige Gelegenheit gesehen. Ganz so selten scheinen derartige Angebote aber nicht zu sein. “Es werden eine Menge phänomenaler Portfolios zum Verkauf angeboten”, versichert ein Vertreter des weltgrößten Patentmaklers ICAP Patent Brokerage gegenüber Bloomberg.

Googles erstes Gebot in der Nortel-Auktion von 900 Millionen US-Dollar könnte sogar bereits für einige hochwertige Patente genügen, so ein weiterer Makler. In jedem Fall sollte das Unternehmen sich tunlichst nach einer geeigneten Quelle umsehen, um sein Portfolio aufzustocken, denn die Patentklagen nehmen explosionsartig zu.

Dies konstatiert Googles Chef-Anwalt in einem Blogeintrag. “Mit eine der besten Verteidigungsstrategien gegen diese Art von Prozesse ist ironischerweise ein hervorragendes Patent-Portfolio”, schreibt Kent Walker. Dabei gilt es, keine Zeit zu verlieren, denn potentielle Aggressoren stehen bereits vor der Tür.

Microsoft hat in der jüngeren Vergangenheit vermehrt solche Unternehmen unter Druck gesetzt, die Android-Geräte herstellen. Fortan sollen diese für die Verwendung von Technologien, an denen Redmond die Rechte besitzt, Lizenzgebühren bezahlen. Viele dieser oft kleineren Hersteller haben eingelenkt – andere, wie etwa Motorola setzen sich zur Wehr.

Der jüngste Deal mit einem Hersteller namens Wistron beinhaltet jedoch nicht nur Android sondern auch Chrome-OS. Damit geht der Software-Riese erstmalig auch gegen dasjenige Google-Produkt vor, das sein Kerngeschäft berührt: Betriebssysteme und Office-Pakete.

Die Strategie scheint bisher aufzugehen. Statt die Konkurrenz direkt anzugehen, überzeugt Microsoft die Hersteller der Hardware davon, pro Gerät eine Gebühr zu entrichten. Doch will man in Redmond seine Freunde nicht verprellen. Es sei bekannt geworden, dass solche Unternehmen, die auch Smartphones für die Windows Phone Plattform fertigen, großzügige Rabatte erhalten.

Dell und LG seien bislang in dieser Sache noch gar nicht kontaktiert worden, und das, obwohl Google einen sehr viel größeren Anteil an deren Geschäften hat. Samsung soll angeblich zwischen 10 und 15 US-Dollar pro verkauftem Android-Gerät bezahlen. Die Summe richtet sich einer Meldung bei Mashable.com zufolge danach, ob das Unternehmen weiterhin mit Microsoft bezüglich Windows Phone 7 zusammenarbeiten will.

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THQ - Google und Apple mit Next-Gen-Konsolen

Finstre Zeiten brechen an für die Spieleindustrie. THQ-Chef Brian Farrell sagt in einem Interview, dass die nächste Generation Konsolen nicht die erhofften Grafik- und Leistungswunder sein werden, die sich Core-Gamer wünschen.

In einem Interview machte Farrell seinen Befürchtungen Luft. Seiner Meinung nach strebe der Spielemarkt in der Zukunft Casual-Titel an, die sich im unteren Preissegment befänden.

“Die nächste Videospielkonsolen-Generation wird ihren Fokus vermutlich nicht auf Leistungsstärke und großartige Grafik legen. Vielmehr wird der Fokus darauf liegen, ein neues Ökosystem zu schaffen, dass zugänglicher ist und Spielern erlaubt auf ganz neuen Wegen Spiele zu erfahren – so zum Beispiel durch die Benutzung von Bewegungsstuerungen wie Microsofts Xbox 360 Kinect oder anderen Controllern.”

Weiterhin äußert er Vermutungen, dass auch Apple und Google in naher Zukunft den Weg zur Konsole einschlagen werden. Die nächste Generation wird sich weniger um Leistung, sondern vielmehr um Zugänglichkeit und Service für ihre Nutzer drehen.

Diese Befürchtungen scheinen gerechtfertigt, bedenkt man, dass THQ im letzten Jahr weniger Umsatz als beispielsweise Social-Games-Betreiber Zynga eingeholt habe. Diesem Weg folgend setzt nun also auch THQ verstärkt auf Spiele für mobile Geräte im Niedrigpreissegment und Free2Play-Modellen.

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Google+ App jetzt für iPhone verfügbar

Vor kurzem erhielt das soziale Netzwerk Facebook Konkurrenz von Seiten einer bekannten Suchmaschine. Seitdem spricht die Welt nur noch von Google+, Circles, Streams und Huddles. Android-Nutzern steht schon seit dem Start der Plattform eine Google+ Anwendung zur Verfügung. Eine iPhone-App wartete bis jetzt noch auf eine Freischaltung durch Apple – bis jetzt!

Bisher mussten iPhone-Besitzer auf eine angepasste Web-Version von Google+ zurückgreifen. Vor knapp einer Stunde verkündete Google Manager Vic Gundotra die Neuigkeit, dass eine native App innerhalb der nächsten Stunden im App Store erscheinen wird. Dies tat er natürlich mit einem Post auf Google+.

Und tatsächlich, die Google+ App* steht nun kostenlos im App Store bereit und bietet iPhone-Nutzern alle wichtigen Funktionen, die das Netzwerk ausweisen: So lassen sich Nachrichten für bestimmte, vorher festgelegte “Circles” (Gruppen) veröffentlichen. Updates von seinen Kontakten liest man über sogenannte Streams. Auch der Gruppen-Chat, Kenner sprechen von “Huddle”, ist über die App verfügbar. Google+ ist nur mit dem iPhone kompatibel, auf dem iPad lässt sich die Anwendung nicht nutzen.

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Google: Aktualisierung der Google+-Apps

Googles soziales Netzwerk erfreut sich in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder neuer Funktionen. Sowohl auf der Website, als auch in den Apps für iOS und Android fügt Google hier und da einige willkommene Neuerungen hinzu.

Neben den üblichen Bugfixes und Performance-Verbesserungen, die Bestandteil nahezu jeder Aktualisierung sind, wurde in der neuen iOS-Version vor allem der Messenger überarbeitet. So kann man jetzt sehen, sobald das Gegenüber eine neue Nachricht eintippt. Des Weiteren soll die Präsenz der Messenger-Kontakte dargestellt werden. Als kleine Neuerung bei der Anzeige von Fotos gibt es die Möglichkeit diese mit einem “+1″ zu loben.

Im Gegensatz zur Android-Version hat sich an der allgemeinen Optik nichts geändert. Die Android-App wurde ebenfalls erst kürzlich aktualisiert und optisch an das kommende Release von Ice Cream Sandwich angepasst. Leider fiel dabei das Google+-Widget unter den Tisch. Wer also noch nicht aktualisiert hat und das Widget auf seinem Homescreen behalten will, sollte von dem aktuellen Update Abstand nehmen.

Das iOS-Update von Google+ ist kostenlos im App Store zu finden.

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Google+ öffnet sich für Jugendliche

Als Google vor über einen halbem Jahr ihr soziales Netzwerk startete, war die Benutzung nur Erwachsenen vorbehalten. Nun hat man Google+ auch für Jugendliche freigegeben. Jeder, der einen Google Account besitzen darf, kann dem sozialen Netzwerk beitreten und sich mit Freunden, Bekannten und der Familie vernetzen. Damit können alle Menschen die bereits 13 Jahre alt sind, dieses Angebot in Anspruch nehmen. Nur in Spanien und Südkorea muss man mindestens 14 Jahre alt sein, um einen Google Account nutzen zu dürfen. Noch etwas höher haben die Niederlande die Messlatte gelegt. Hier muss man mindestens 16 Jahre alt sein, um Google+ nutzen zu können.

Natürlich hatte man als Jugendlicher auch schon vorher die Möglichkeit sich mit einem falschen Geburtsdatum einen Account bei Google+ zu erstellen. Nun kann man aber ganz legal Google+ nutzen und sich im Netzwerk austauschen. Anders als bei den Erwachsenen gelten für Minderjährige einige besondere Regelungen. So stehen den neuen Mitgliedern neue Sicherheitsoptionen zur Verfügung, die mit strengeren Einstellungen einen höheren Schutz gewährleisten sollen.

Kommt ein Kontakt zustande, der sich außerhalb der sogenannten Kreise (Circles)befindet, wird man von Google+ explizit darauf hingewiesen und aufgefordert sich darüber Gedanken zu machen, ob man diesen Kontakt zulassen möchte. Darüber hinaus sollen die Jugendlichen Benachrichtigungen auch nur von Leuten erhalten, die bereits in ihren Kreisen sind. Ein weiterer recht nützlicher Sicherheitsmechanismus kommt in den Hangouts zum Einsatz. Betritt ein Fremder den Bereich der nicht zum eigenen Kreis gehört, deaktiviert Google+ die Kameras und Mikrofone der betroffenen Nutzer aus. Als Jugendlicher kann man sich nun entscheiden, den Kontakt weiter aufrecht zu halten oder darauf zu verzichten. Alle Sicherheitsmaßnahmen kann man sich übersichtlich im Google+ Safety Center ansehen.

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Google+ mit wenig Aktivität trotz 90 Millionen Nutzern

Natürlich sind Nutzerzahlen für ein soziales Netzwerk immens wichtig, aber wenn sich die registrierten Menschen kaum auf der Plattform blicken lassen ist das nicht gerade förderlich für den Erfolg. Mittlerweile sollen sich auf Google+ bereits 90 Millionen Nutzer angemeldet haben, aber nur wenig Zeit im sozialen Netzwerk verbringen.

Für das Wall Street Journal ist Google+ trotz der großen Anzahl an registrierten Nutzern eine Art Geisterstadt. Im Gegensatz zu Facebook, wo sich Menschen rund 405 Minuten pro Monat im sozialen Netzwerk aufhalten, sind es bei Google+ gerade einmal drei Minuten. Dabei bezieht sich die Zeitung auf Daten von comScore, die zwischen September und Januar die Aktivitäten von PC-Besitzern auf den Plattformen gemessen haben. Nicht berücksichtigt sind hierbei die mobilen Zugriffe.

Damit ein soziales Netzwerk erfolgreich sein kann, benötigt es Aktivität seitens seiner Nutzer und da hapert es bei Google+. Der Grund hierfür könnte darin liegen, dass man es bisher nicht geschafft hat, sich grundlegend von Facebook zu unterscheiden und einen Mehrwert anzubieten, für den sich ein Wechsel lohnen würde. Laut dem WSJ sind sich beide Dienste einfach zu ähnlich. Brian Solis, Analyst beim der Altimeter Group, ist sogar der Meinung, dass man derzeit kein anderes Soziales Netzwerk will. Zudem hätte Google es nicht geschafft den Nutzern klar zu machen worin der Vorteil besteht zu wechseln. Selbst auf MySpace verbringen Nutzer mehr Zeit. Im Durschnitt 8 Minuten und bei Twitter sind es sogar 21 Minuten pro Monat.

Laut Googles Vizepräsident Bradley sei die Aktivität der Google+-Nutzer nach eigenen Messungen weitaus höher als die Zahlen von comScore wiedergeben. Für externe Firmen sei es zudem schwer korrekte Messungen bei Google+ vorzunehmen, da es mehr als nur ein reines soziales Netzwerk sei. Mal sehen, ob Google in naher Zukunft ein paar offizielle Zahlen veröffentlichen wird.

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Google Assistent: Wichtige Informationen zum Siri-Konkurrent

Google hat eine interessante Software in der Entwicklung. Ziel dieses Unterfangens soll es sein, eine würdige, wenn nicht sogar bessere Alternative zu Apples Siri auf Android-Plattformen anzubieten.

Mit Assistent möchte Google nun eine Lösung realisieren, welche in vielen Sparten über die Möglichkeiten von Siri hinaus gehen soll. Mit unter anderem Mike Cohen, dem Mitbegründunder der Sprachsoftware-Spezialisten Nuance und Googles Suchspezialist Amit Singhai hat man wichtige Personen für das Projekt. Es soll drei Schlüsselfunktionen bei Assistent geben.

  • Das Wissen der Welt in ein Format umwandeln, welches ein Computer verstehen kann
  • Eine Persönlichkeit kreieren. Hierbei konnte Google beispielsweise über Google+ Erfahrungen sammeln, wie die Menschen miteinander interagieren.
  • Eine sprachgesteuerte Engine erschaffen, die nicht einfach nur Suchergebnisse mitteilt, sondern dabei hilft, Alltagssituationen zu meistern.

Weitere Hauptunterschiede zu Siri sind, dass Google den Service auf alle Bereiche des Systems zugreifen lässt und zudem soll die Software auch Entwicklern zur Verfügung gestellt werden. Diese können Assistent dann mit ihrem Wissen weiter entwickeln. Erste Details zu einem Apple Siri-Konkurrenten unter dem Codenamen Majel sickerten bereits letztes Jahr durch. Es könnte aber noch dauern, bis wir mehr über Assistent erfahren. Eine intelligente Sprachsteuerung von Google selbst wäre aber sicherlich eine tolle Sache.

via techcrunsh.com / ittechnow.com

 

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Google+ wird um Kontaktinformationen von Google Kontakte erweitert

Der Internetkonzern hat nun angekündigt, seinen Dienst Google Kontakte in das hauseigene soziale Netzwerk zu integrieren. Beim Besuch eines Profils auf Google+ werden künftig die Kontaktinformationen von Freunden, Kollegen und der Familie angezeigt. Laut Google sollen diese Informationen natürlich privat sein und für keinen anderen sichtbar.

Je nachdem welche Informationen man bei Google Kontakte eingegeben hat, erscheinen dann im besuchten Profil unter anderem Telefonnummern, E-Mail-Adressen und auch die Anschrift der Person. In einem Posting auf Google+ hat Sean Purcell, Produktmanager bei Google, einen Screenshot veröffentlicht, auf dem die neuen Informationen angezeigt werden.

So muss man nicht mehr den Dienst Google Kontakte aufrufen, um eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse herauszusuchen, sondern kann direkt in Google+ die gewünschten Informationen abrufen. Dafür genügt ein Klick auf den Bereich “About” und schon werden die Kontaktinformationen angezeigt. Da die Funktion erst seit kurzer Zeit integriert wurde, kann es noch ein wenig dauern, bis es allen Nutzern von Google+ zur Verfügung steht. Die Verknüpfung zwischen den beiden Diensten zeigt, was Google bereits vor ein paar Wochen angekündigt und mit der neuen Datenschutzerklärung auch eingeläutet hat. Künftig wird es sicherlich weitere Funktionen geben, die die persönlichen Informationen von Nutzern aus den verschiedenen Google-Diensten zusammenführen werden. Seit der Bekanntgabe beschäftigt sich auch die EU mit den neuen Datenschutzbestimmungen und man darf gespannt sein, zu welchem Ergebnis man kommen wird.

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Google+ mit neuem Design und neuen Funktionen

Google hat seinem sozialen Netzwerk nicht nur ein komplett neues Design verpasst, sondern auch einige neue Funktionen eingeführt. Mit dem Redesign möchte man den Nutzern eine noch funktionalere und flexiblere Version von Google+ anbieten. Diese Veränderungen sollen auch Google noch einfacher und attraktiver gestalten.

Im offiziellen Google Produkt-Blog werden das neue Design und die frisch eingeführten Funktionen ausführlich beschrieben. Die auffälligste Neuerung ist die veränderte Navigationsleiste in Google+. Diese wurde nicht nur vom oberen Bereich an den linken Rand des Bildschirms verschoben, sondern es wurde auch funktional einiges verändert. Nutzer können künftig ein “dynamisches Navigationsband” nutzen, das auf statische Icons verzichtet. So können einzelnen Punkte in der Leiste einfach per Drag & Drop verschoben werden oder man blendet sie einfach aus, indem man sie in den “Mehr-Bereich” verschiebt. Zudem kann man mit einem Mausschwenk über bestimmtes Apps die Schnellfunktion aufrufen. Über die neue Navigationsleiste hat man unter anderem direkten Zugriff auf sein Profil, die Fotos und die eigenen Kreisen.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Möglichkeit, dass man nun auch hochauflösende Fotos und Videos in Google+ posten kann. Dadurch will Google anscheinend erreichen, dass sich die Interaktivität auf den einzelnen Seiten erhöht. Diesen Zweck verfolgen auch die nächsten Punkte die Google in das soziale Netzwerk integriert hat. Ein Stream mit sogenannten “Konversations-Karten” soll dem Nutzer einen Überblick über geführte Diskussionen ermöglichen und so die Teilnahme erleichtern. In der “Aktivitätsschublade” kann man sich darüber hinaus ansehen, welche Personen die eigenen Inhalte kommentiert oder weitergeleitet haben.

Zusätzlich hat man in Google+ nun spezielle Hangout-Seiten eingeführt, die noch mehr Möglichkeiten bieten sollen, live und direkt in Kontakt zu treten. Unter anderem mit einer Einladungsliste, einer rotierenden Anzeigetafel mit weiteren Infos oder auch On-Air-Hangouts. Neu ist auch die “Erkunden-Seite”, die den User über aktuelle Trendthemen informiert. Neuerungen gibt es auch für die Profil-Seite und den Chat. Nach eigenen Aussagen von Google soll das soziale Netzwerk bereits 170 Millionen registrierte Nutzer haben. Mal sehen, wie gut das neue Design und die neuen Funktionen bei den Nutzern ankommen werden.

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Google stattet Suchergebnisse mit Urheberinformationen aus

Um die Suchergebnisse bei Google zu verbessern, hat man sich entschlossen, soweit vorhanden, künftig auch Informationen über den Urheber mit anzuzeigen. Damit entsprechende Inhalte auch in den Treffern angezeigt werden können, müssen die Urheber über ein Konto bei Google+ verfügen.

Das Google Search Quality Team hat dies im hauseigenen Blog mitgeteilt und gibt nähere Details bekannt. Damit die Urheberinformationen neben den Suchergebnissen angezeigt werden können, benötigt man ein Profil bei Google+ inklusive einem Foto auf dem man sehr gut zu erkennen ist. Auf diesem Wege kann man nun die zur Verfügung stehenden Inhalte mit seinem Profil verbinden, um die Urheberschaft zu bestätigen. Nach Angaben von Google kann es einige Zeit dauern, bis das entsprechende Markup sichtbar wird.

Wie Google weiter mitteilt, werden die Informationen zu dem Urheber nun in den Suchergebnissen für Deutschland, Indien, Italien und Singapur angezeigt. Auf diesem Wege soll es für den Nutzer künftig einfacher werden, gute Inhalte im Netz besser erkennen und somit auch schneller finden. Zudem sollen die Zusatzinformationen es auch ermöglichen, dass man nicht nur diese Inhalte besser erkennt, sondern man auch mehr über den Urheber erfährt und auf Wunsch auch direkt Kontakt aufnehmen kann. Damit bindet der Internetkonzern sein eigenes soziales Netzwerk noch enger an die Google-Suche und hofft auf diesem Wege neue Nutzer für Google+ zu gewinnen. Man darf gespannt sein, wie gut diese neue Funktion angenommen wird und wie viele Suchergebnisse in den kommenden Wochen wirklich mit Urheberinformationen angezeigt werden.

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Google+: Aktualisierte iOS-App mit frischer Optik

Die erste Version der iOS-App für Googles Social Network Google+ hinterließ noch den Eindruck eines in eine App gepressten Web-Formulars. Mit der heute veröffentlichten Version (2.0.0.5888) hat sich der Suchmaschinen-Gigant deutlich ins Zeug gelegt und noch vor dem Update der Android-App eine neue iOS-Fassung veröffentlicht.

Die neue Version von * wurde von Vic Gundotra als “Augenschmaus” bezeichnet. Und so fallen auch gleich nach dem Update die deutlichen Änderungen auf. Dominierte bisher der Text, versuchen nun grafische Elemente die Aufmerksamkeit der Nutzer zu erhaschen.

Speziell die Ansicht des Streams und die der einzelnen Unterhaltungen wurde überholt. Inwiefern die nun größeren Einträge die Übersichtlichkeit bei einem sehr aktiven Stream beeinflussen bleibt abzuwarten. Aber wer hätte gedacht, dass Google auch gut aussehende iOS-Apps veröffentlichen würde?

Die neue Google+-App für iOS ist weiterhin nur für iPhone erhältlich. Eine universelle Version, die nativ auf dem iPad läuft, bleibt uns Google weiterhin schuldig. Interessant ist aber, dass Google erst die iOS-App aktualisiert bevor man sich der Android-App widmet. Diese soll dafür laut Vic Gundotra “einige besondere Überraschungen” enthalten.

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Google untersucht das Software-Patentsystem

Das Google sich nicht nur auf der angeklagten Seite , sondern auch auf der Klägerbank befindet, ist allgemein bekannt. Rechtsstreite gegen Oracle und Apple sind an der Tagesordnung der letzten Monate und beschäftigen die Firmen auch nach dem Urteil. Trotz positiven Ausgang hört man trotzdem von Google’s Seite “Das Patentsystem ist kaputt.”

Google untersucht derzeit das Software-Patensystem in den USA. Das aktuelle Verfahren ist nicht Verbraucherfreundlich und bremst Innovation, sowie die Förderung frischer Köpfe. Während der Technology Policy Institute hatte sich Googles “Director for public policy” – Pablo Chavez – zu Wort gemeldet.

Wir untersuchen sehr intensiv das Thema Software-Patente und ob das zurzeit existierende Patentsystem tatsächlich Innovation und verbraucherfreundliche Regelungen fördert.

Solange allerdings “Geschmacksmuster” und triviale Bewegungen/Gesten per Patent gesichert werden können, sehe ich keine fortschrittliche Bewegung in dem Segment. Wie würdet ihr das Patentsystem verbessern? Habt ihr ein paar gute Ideen? Schreibt uns eure Vorschläge hier im Artikel oder im dazu passenden Forenthread.

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Google Apps: Chrome mit neuen Features, Google-Search weiterhin im Prüfprozess

Google Apps
Mit dem Update auf Version 21.0.1180.77 spendiert Google dem ein neues Sharing-Feature zum Teilen von Inhalten per E-Mail, Facebook, und Twitter. Interessantweise nutzt Google bei dessen Chrome App aber nicht die in iOS integrierte Funktion zum Teilen von Inhalten, sondern implementierte eine eigene Lösung, die so auch auf Android zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wurde auch an der Performance-Schraube gedreht.

Vor knapp zwei Wochen präsentierte Google auch eine neue Version der . Das Update, welches sich seit nunmehr drei Wochen im AppStore-Prüfprozess befindet, soll die Google-Suche-App wohl in Sachen Design als auch Funktionen näher an Googles Siri-Pendant “Google Now” heranbringen. Und hier dürfte wohl der Hund begraben sein.

In Vergangenheit war Apple (bzw. Apples Prüfprozess) nicht sonderlich gut auf Apps zu sprechen, die “Systemfunktionen nachahmen bzw. kopieren”. Sollte das “neue Google Now” diese Grenze in Apples Prüfprozess überschreiten, könnte das Update abgelehnt werden.

Vielleicht fürchtet Apple auch ein “Google-Ökosystem” innerhalb von iOS.

Mit dem Chrome Browser, der Google+ App, Google Voice, Google Drive, Google Earth, Google Play Books, der Gmail-App (die demnächst dank Sparrow besser werden dürfte) und auch der neuen Suche-App hat Google einige sehr populäre Apps im App Store, die schon jetzt untereinander relativ gut vernetzt sind. Daten lassen sich zwischen den neusten Google-Apps sehr einfach austauschen (öffne in Chrome, teile mit Google+, etc).

Wer will könnte sein iOS-Device ausschließlich mit Google-Apps verwenden und im Grunde alle wichtigen Features wie E-Mail, Telefon, Instant Messaging, E-Books, Umkreissuche etc. mit Google-Services abdecken. Was aber nun wirklich der Grund für die drei Wochen im Prüfprozess ist, bleibt fraglich.

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Google patentiert Face-to-unlock für mehrere Benutzer

Einige Werbefilme hatten mir damals die Vorteile von XBox Kinect gezeigt. Man könnte im Raum stehen und selbst dann mehrere Gesichter erkennen und einem Profil zuordnen. Futuristisch? In der Tat! Allerdings macht Google das ganze jetzt mobil verfügbar, jedenfalls wenn es nach dem neusten Patentstreich geht.

Auf engadget haben wir davon erfahren, Google hat sich Multiple-User Face-to-Unlock patentieren lassen ( Nummer 8,261,090 ). So werden existierende Userdaten erst dann geladen, wenn der entsprechende Inhaber sich vor dem Gerät zu erkennen gibt. Wie mir Kollege Robin versicherte, funktioniert das selbst bei Kinect schon ganz gut. Wir können uns also bei kommenden Android Versionen auf einiges gefasst machen!

google facetounlock patent

Mein erster Gedanke war: Beißt sich das nicht mit Kinect? Wisst ihr etwas darüber? Leider hat meine Sucher bisher kein Ergebnis gebracht, Kontakte bei Microsoft werden aber ins Boot geholt. Unterscheiden sich beide Patente so stark voneinander, dass keiner etwas zu befürchten hat oder könnte Google damit Microsoft ins Knie schießen?

Was haltet ihr von den aktuellen Patentmeldungen? Multiple User Profiles sind schon in Jelly Bean entdeckt worden, vllt. wartete man nur auf dieses Patent um es endgültig aktivieren zu können? Haut eure Meinung in die Kommentare!

 

 

Quelle: via USPTO  Bild: engadget

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