Star Wars

Beschreibung

Star Wars – Krieg der Sterne ist eine bisher sechs Kinofilme umfassendes Franchise, mit mindestens drei weiteren in Planung sowie wahrscheinlich drei von der Hauptgeschichte unabhängige “Stand Alone”-Filme. Veröffentlicht in den 70er- und 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts sind die ersten drei Teile allerdings das Sequel zu den ab 1999 erschienen Episoden I-III. Die bisher fertiggestellten Filme erzählen die Geschichte von einer galaktischen Republik und dem Zusammenbruch derselben. Im Kampf gegen die bösen Mächte befindet sich eine Elitetruppe von Wesen aller Herkunft, die von einer mysteriösen Macht Gebrauch machen können und sich die Jedi-Ritter nennen. Die besonders machtbegabte Familie Skywalker ist dabei immer im Zentrum der Veränderungen und zwar auf beiden Seiten des Schützengrabens.

Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung

Auf dem abgelegenen Planeten Naboo blockiert die Handelsföderation, unterstützt von dem düsteren Darth Sidious die Wirtschaft. Die beiden Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn werden ausgesandt, um den Konflikt zu lösen. Als Naboo von Truppen der Handelsföderation angegriffen wird, fliehen die Jedi-Ritter gemeinsam mit der Königin Amidala. Bei einer Notlandung auf dem Planeten Tatooine schließt sich ihnen der ausgesprochen begabte Sklavenjunge Anakin Skywalker an, den Qui-Gon Jinn auf dem Hauptplaneten Coruscant zum Jedi ausbilden will. Dort angekommen, wirbt Königin Amidala im Senat erfolglos für Unterstützung, weshalb sie sich dafür einsetzt, dass Naboos Senator Palpatine zum neuen Kanzler gemacht wird. Anakin wird derweil vom Jedi-Rat als Schüler abgelehnt. Obi-Wan Kenobi, Qui-Gon Jinn und Amidala machen sich auf den Rückweg nach Naboo, wo sie mit gemeinsam mit dem Volk der Gunganer die Droidenarmee vertreiben will. Beim Kampf um Naboo,der nur mit Hilfe des jungen Anakin gewonnen werden konnte, kommt Qui-Gon Jinn ums Leben. Sein Schüler Obi-Wan Kenobi verspricht ihm noch, Anakin zum Jedi auszubilden. Zurück auf Coruscant beraten die Jedi, wie mit der Bedrohung durch die Sith - einer Gegenorganisation der Jedis, die seit langem ausgestorben sein sollte – umzugehen ist.

Regie und Drehbuch: George Lucas

Besetzung:

Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

Nach einem Angriff auf Amidala, die inzwischen Senatorin von Naboo ist, reist der nun erwachsene Anakin mit ihr von Coruscant nach Naboo. Obi-Wan Kenobi macht sich derweil auf die Suche nach dem Attentäter. Dabei stößt er auf den Planeten Kamino, auf dem eine riesige Armee von Kriegern gezüchtet wird, allesamt Klone des Attentäter Jango Fett. Auf seinem Heimatplaneten Tatooine massakriert Anakin, der jetzt mit Amidala ein Paar ist, einen ganzen Stamm von Sandleuten, die seine Mutter entführt hatten und bricht mit dem Massenmord seinen Jedi-Kodex. Auf der Jagd nach Jango Fett erfährt Obi-Wan, dass die Handelsföderation gemeinsam mit den bösartigen Sith einen Bürgerkrieg anzetteln und Senatorin Amidala ermorden lassen will. Der Krieg soll dem Kanzler Palpatin, der eigentlich ein Sith ist, volle Kontrolle über den Senat geben und ihn somit zum Alleinherrscher machen. Im Kampf mit den Klonkrieger auf dem Planeten Geonosis fallen eine große Zahl an Jedis. Anakin und Amidala überleben und lassen sich von Obi-Wan heimlich trauen, da eine solche Bindung für Jedis Tabu ist. Der Krieg zwischen den Separatisten und der Republik bricht endgültig aus.

Regie und Drehbuch: George Lucas

Besetzung:

Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

Drei Jahre nach Kriegsbeginn ist Anakin inzwischen ein vollendeter Jedi. Doch die Angst um seine Frau treibt ihn wieder auf die dunkle Seite der Macht, was unter den anderen Jedi Misstrauen auslöst. Kanzler Palpatine alias Darth Sidious spielt Anakin immer weiter gegen den Jedi Rat aus, um ihn so weiter auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Selbst als Anakin erfährt, dass der Kanzler eigentlich in Sith ist, tötet er ihn nicht, sondern berichtet nur dem Jedi Meister Mace Windu davon. Im Kampf zwischen Darth Sidious und Mace Windu entscheidet er sich endgültig für die dunkle Seite und hilft Sidious dabei, Windu zu töten. An der darauf folgenden Vernichtung der Jedi, die nur Obi-Wan Kenobi und Yoda überleben, beteiligt sich Anakin ebenfalls. Inzwischen ist er so verändert, dass er sogar seiner hochschwangeren Frau nicht mehr vertraut und sie angreift. Obi-Wan und Anakin duellieren sich, was Anakin fast nicht überlebt. Seine Frau muss ihre Zwillinge im Verborgenen auf die Welt bringen. Sie stirbt, nachdem sie die beiden noch Luke und Leia getauft hat.

Regie und Drehbuch: George Lucas

Besetzung:

  • Ewan McGregor
  • Natalie Portman
  • Hayden Christensen
  • Frank Oz
  • Ian McDiarmid
  • Christopher Lee
  • Samuel L. Jackson

Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung

Die Rebellenführerin Prinzessin Leia kann die geheimen Pläne des Todesterns an sich bringen, der gefährlichsten Waffe des Imperiums. Als ihr Schiff von imperialen Truppen angegriffen wird, kann sie noch den Roboter R2-D2 mit einen Hilferuf an den Jedi-Ritter Obi-Wan aussenden, bevor sie gefangen genommen wird. Der junge Luke Skywalker findet den Roboter und bringt ihn zu Obi-Wan, der ihm das Lichtschwert von Lukes Vater überreicht. Gemeinsam mit den Schmugglern Han Solo und Chewbacca machen sie sich auf zu Leias Heimatplaneten Alderaan, der aber inzwischen vom bösen Darth Vader zerstört wurde, um Leia dazu zu bringen, den Stützpunkt der Rebellen zu verraten. Das Schiff der Schmuggler wird ebenfalls an Bord des Todesterns geschleppt, wo Luke, Han und Chewbacca die Prinzessin retten können, während Obi-Wan im Zweikampf mit Darth Vader umkommt. Die Überlebenden können zwar entkommen, werden aber vom Imperium verfolgt, das den Aufenthaltsort der Rebellen in Erfahrung bringen will. Gemeinsam mit den Rebellen gelingt es, den Todesstern zu zerstören.

Buch und Regie: George Lucas

Besetzung:

Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück

Luke Skywalker, der inzwischen ein Kommandant der Rebellen ist, macht sich auf die Suche nach Yoda, um sich von ihm zum Jedi Ritter ausbilden zu lassen. Auf der Flucht vor dem Imperium, welches den Stützpunkt der Rebellen aufgespürt hat, werden Han, Leia und Chewbacca verraten und landen in den Händen von Darth Vader. Luke, der während seiner Ausbildung die Gefahr für seine Freunde spürt, macht sich auf den Weg, sie zu retten und tappt so in Darth Vaders Falle, der Luke dem bösen Imperator ausliefern will. Nur Leia und Chewbacca schaffen es mit Hilfe von Lando Calrissian zu entkommen, während Han Solo in Karbonit eingefroren wird. Im Zweikampf mit dem übermächtigen Darth Vader erfährt Luke Skywalker, dass Vader sein Vater Anakin Skywalker ist.

Regie: Irvin Kershner

Buch:

  • Lawrence Kasdan
  • Leigh Brackett
  • George Lucas

Besetzung:

  • Mark Hamill
  • Carrie Fisher
  • Harrison Ford
  • Frank Oz
  • David Prowse

Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Das Imperium rüstet sich mit dem Bau eines neuen, noch mächtigeren Todessterns für den finalen Kampf. Han, Chewbacca und Leia versuchen auf dem Waldmond Endor das Schutzschild des Todesstern zu deaktivieren, während Luke sich freiwillig in die Hände des Imperium begibt. Sein Plan ist es, Darth Vader von der dunklen Seite der Macht zurückholen. Es kommt zum Kampf zwischen Vater und Sohn, bei dem Luke die Oberhand gewinnt, sich dann aber weigert, seinen Vater zu töten. Der Imperator will, dass Luke durch den Mord an seinem Vater ebenfalls zur dunklen Seite übergeht. Stattdessen tötet Vader den Imperator und stirbt dann seinerseits an seinen Verletzungen. Die Rebellen bekommen Hilfe von den Ureinwohnern Endors und können so die letzte Schlacht für sich entscheiden.

Regie: Richard Marquand

Buch:

  • Lawrence Kasdan
  • George Lucas

Besetzung:

  • Mark Hamill
  • Carrie Fisher
  • Harrison Ford
  • Frank Oz
  • David Prowse

 

Folge uns auf Facebook, Twitter oder Youtube. So bist du immer auf dem neuesten Stand.


von

Alle Artikel zu Star Wars

Telltale Games: “Wir könnten ein großartiges Star Wars Spiel machen”

Nach dem großen Erfolg von The Walking Dead hat man bei Telltale Games bereits die nächsten Franchises im Visier. Unter anderem würde man bei den Adventure-Experten gerne ein Spiel zu Star Wars und Halo machen.

Bei Telltale kennt man sich mit Lizenztiteln aus: Egal ob “Back to the Future”, “Jurassic Park”, “Law & Order” oder eben The Walking Dead – das Studio aus Kalifornien hat schon etliche Comics, Filme und TV-Serien in Spiele verwandelt. Da einige Mitarbeiter früher bei LucasArts tätig waren, könnte man sich als nächstes ein Star Wars Adventure vorstellen.

“Wir dachten immer, dass wir ein großartiges Star Wars Story Spiel machen könnten”, meint CEO Dan Connors gegenüber RedBull. “Uns gefällt auch die Idee, eine tiefgründige Story zu einem Game-Franchise auszubauen, so etwas wie Half-Life Stories oder Halo-Stories.”

Erst einmal werkelt man aber an Season 2 von The Walking Dead, die in diesem Jahr an den Start gehen soll. Die Episoden der ersten Staffel haben sich bereits 8,5 Millionen Mal verkauft.

Via: MCV

Zum Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. 04.05.2007
    Feral veröffentlicht Lego Star Wars II Demo
  2. 07.03.2012
    Star Wars – Jake Lloyd hatte die “Hölle auf Erden”
  3. 24.04.2012
    Star Wars – The Old Republic: Server-Zusammenschlüsse sind möglich
  4. 01.06.2012
    Star Wars 1313: Als Bounty Hunter auf der Jagd
  5. 06.08.2012
    Star Wars 1313: Grafik in 10 Jahren nicht mehr von der Realität zu unterscheiden
  6. 03.09.2012
    Star Wars Uncut: Jetzt bei “Empire Strikes Back” mitmachen!
  7. 11.09.2012
    Top 10 Star-Wars-Videos: Asciimation, Uncut, Fan-Edits, John Williams is the Man…
  8. 12.03.2013
    Star Wars – First Assault: Details zum Multiplayer-Shooter aufgetaucht (Update)
  9. 05.07.2013
    Star Wars Ausverkauf: Ist Club Penguin der Anfang vom Ende?

Feral veröffentlicht Lego Star Wars II Demo

Feral Interactive lässt die Star Wars Episoden IV, V und VI auf dem Mac in Lego-Optik auferleben: Mit Lego Star Wars II taucht der Spieler in die Höhepunkte der Filmklassiker ein, dank der endlosen Kombinationsmöglichkeiten von Lego darf er seine Star Wars Helden auch kombinieren.

Hier ein Teil von Han Solo, dort ein Teil von Luke Skywalker und zuletzt noch ein Stück Yoda – fertig ist der neue Star Wars Held HanLuYoda. Um Appetit auf die Vollversion zu machen, hat Feral Interactive eine 400 Megabyte schwere Demoversion zum Ausprobieren veröffentlicht. Die Vollversion ist bereits seit kurzem im Handel verfügbar. Lego Star Wars II setzt einen G4-Prozessor mit 1,67 Gigahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher, eine Grafikkarte mit 64 Megabyte Video-Speicher und Mac OS X 10.4 voraus. Ein Test folgt in Kürze auf Games4Mac.

Auf seiner Produktseite verlost der Hersteller derzeit eine lokalisierte Vollversion von Lego Star Wars II: Aufgabe ist es, sich einen witzigen Spruch zu einem abgebildeten Bild auszudenken.

(Felix Wandler, Games4Mac)

(Quelle: Dieser Artikel ist auf Games4Mac erschienen, dem Online-Magazin für Spiele am Mac)

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars – Jake Lloyd hatte die “Hölle auf Erden”

Von Atemproblemen auf die Psychiatercouch: Jake Lloyd, der blonde Bubi, der in “Star Wars – Episode 1″ den jungen Darth Vader spielte, hat keine netten Worte für George Lucas übrig.

O-Ton Jake Lloyd: Sein Leben wurde nach dem Prequel zur “Hölle auf Erden”. Seine Mitschüler hatten nur Spott für ihn übrig, er musste bis zu 60 Interviews am Tag geben und irgendwann war er so gefrustet, dass er seine kompletten “Star Wars“-Spielsachen zerstörte.

Nochmal O-Ton Jake Lloyd: “Other children were really mean to me. They would make the sound of the lightsaber every time they saw me. It was totally mad. My entire school life was really a living hell — and I had to do up to 60 interviews a day. When you have something like that there’s a lot of expectations for it to meet the standards of the public, and I don’t think George Lucas did that.”

There you have it: Wenn George Lucas mal einen besseren Film gemacht hätte, wäre Jake Lloyd jetzt der Hauptdarsteller in “Transformers 4“. Tough luck – doch das Leben ist nunmal kein Podracer-Hof. Nach “Episode 1″ hat Jake Lloyd nur noch in “Madison” mitgespielt.


Jake Lloyd heute

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars – The Old Republic: Server-Zusammenschlüsse sind möglich

Trotz des guten Starts spielen manche Star Wars: The Old Republic User nahezu alleine auf ihren Servern. Bioware möchte dies natürlich ändern und möchte dabei auch Zusammenschlüsse kleinerer Server nicht ausschließen.

Mit zahlreichen kostenlosen Wochenenden und neuen Inhalten möchten die Entwickler den drohenden Userschwund aufhalten. Biowares Daniel Erickson meint gegenüber PC Gamer zwar, dass die Zahl der Abonnenten nicht gesunken ist, dafür finden sich jetzt allerdings immer weniger User gleichzeitig auf den Servern wieder. Dies führt zu leeren Servern und langweiligen Singleplayer-Sessions.

Laut Erickson wird man hier alles versuchen, um diesen Trend rückgängig zu machen. Auch das Zusammenlegen der schwachen Server von Star Wars: The Old Republic () zieht man in Erwägung. “Nichts ist auszuschließen, wenn es darum geht sicherzustellen, dass unsere Communities auf jedem Server aktiv sind.”

Währenddessen prognostizieren erste Analysten bereits schwindende Abonnentenzahlen, Doug Ceutz rechnet so etwa mit einem Minus von rund 450.000 Usern bis zum März 2013.

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars 1313: Als Bounty Hunter auf der Jagd

Wir haben es bereits in einem unserer Podcasts besprochen, nun ist es offiziell: Das nächste, große Star Wars-Spiel wird “Star Wars 13 13″ heißen. Nicht Jedi und Sith, sondern die Kopfgeldjäger werden im Mittelpunkt stehen.

Gespielt wird “Star Wars 1313″ aus der Third-Person-Perspektive und ihr geht auf Coruscant auf die Jagd nach euren Zielen. Lucas Arts verspricht für das Kopfgeldjäger-Abenteuer ein sehr erwachsenes Spiel.

Ansonsten sind Informationen zu “Star Wars 1313″ bisher noch sehr rar gesät, das wird sich erst am Montag ändern. Dann bekommen wir den ersten Gameplay-Trailer zu sehen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars 1313: Grafik in 10 Jahren nicht mehr von der Realität zu unterscheiden

Auf der E3 enthüllte LucasArts mit Star Wars 1313 ein Spiel, das zwar nicht wirklich mit Ideenreichtum überzeugte, aber immerhin eine beeindruckende Grafik vorweisen konnte. Den Entwicklern zufolge wird man in den kommenden 10 Jahre aber noch deutlich größere Fortschritte machen.

Kim Libreri, Visual Effects Supervisor bei Industrial Light Magic, welche mit Lucas Arts an Star Wars 1313 arbeiten, sprach im Interview mit CVG über die potenziellen Änderungen in Sachen Grafik für die kommenden Jahre. Liberi zufolge sind die Unterschiede zwischen Videospielen und Filmanimationen kaum noch spürbar – und in 10 Jahren wird das Gleiche mit der Realität passieren.

“Es ist ziemlich schwer, zwischen einem in Echtzeit gerenderten, interaktiven Projekt und einer animierten TV Show zu unterscheiden.(…)Wir sind auf dem Niveau eines Animationsfilms von vor sieben oder acht Jahren und in zehn Jahren wird die Grafik von der Realität nicht mehr zu unterscheiden sein.”

Da Star Wars 1313 schon deutlich früher erscheinen wird, kümmern sich die Entwickler nicht nur um Grafik und tolle Effekte. Vielmehr legt man auch großen Wert auf Animationen, Motion-Capture und das Voiceacting. Zuletzt nannte Christoph Hartmann von 2K Games den Fotorealismus als eine der Voraussetzungen für die Erstellung neuer Genres.

Quelle: CVG

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars Uncut: Jetzt bei “Empire Strikes Back” mitmachen!

Das Fan-Imperium schlägt zurück: Das Star Wars Uncut-Projekt, bei dem hunderte Fans je 15 Sekunden des Originalfilms nachdrehten, geht in die zweite Runde. Seit kurzem kann man sich für Szenen aus “The Empire strikes back” bewerben, yes!

Wie die 15 Sekunden dann aussehen, ist jedem Teilnehmer selbst überlassen: Du wolltest schon immer mal Han Solo oder Chewie sein? Kein Problem. Mit Lego oder Action-Figuren nachspielen? Als Comic nachzeichnen? Computerspiel-Animationen? Go ahead! Einzige Vorgabe ist, dass keine Rechte verletzt werden dürfen und sich die Anschluss-Szenen so genau wie möglich an die Original-Einstellung halten sollen, damit die Übergänge flüssig ablaufen. Hier der Trailer zum neuen “Empire Uncut”:

Star Wars Uncut: The Empire Strikes Back Trailer from Star Wars Uncut on Vimeo.

Das ursprüngliche Projekt zum ersten Star-Wars-Film wurde 2009 von Casey Pugh gestartet und ergab ein ziemlich erstaunliches Sammelsurium:

Star Wars Uncut: Director’s Cut from Casey Pugh on Vimeo.

Damals gewann Star Wars Uncut sogar einen Emmy. Und ab sofort kann man sich auf der Uncut-Seite eine Szene von “Empire Strikes Back” sichern. Dann hat man 30 Tage Zeit, seine 15 Sekunden zu drehen und hochzuladen. Die Szenen werden dann zusammengeschnitten, mit dem Original-Soundtrack unterlegt (denn Lucasfilm unterstützt das Projekt offiziell) und wieder in die Welt hinausgeschickt. Bin schon gespannt auf die Fan-Yodas, die AT-ATs und die “Ich bin dein Vater, Luke”-Szene (die übrigens René von Nerdcore übernehmen wird).

Zum Inhaltsverzeichnis

Top 10 Star-Wars-Videos: Asciimation, Uncut, Fan-Edits, John Williams is the Man…

Während George Lucas sein Star-Wars-Franchise immer weiter recycelt (derzeit in 3D sowie mit einer offiziellen Comedy-Serie), machen in allen möglichen Nischen des Internets Fans ihr eigenes Ding aus der Weltraumsaga. Hier eine Top 10 von Fan-gemachten Star-Wars-Videos, -Projekten, -Spoofs, Fun-Flics undsoweiter.

1. Star Wars in ASCII-Zeichen

1997 gestartet, setzt ASCIIMation den ersten Star-Wars-Film in Buchstaben und Zeichen um. Wahnsinn. Es gibt auch eine Telnet-Version: In der Konsole den Befehl “telnet towel.blinkenlights.nl” eingeben, dann geht’s los.

2. Star Wars Uncut

Jeder nur 15 Sekunden! Bei diesem Fan-Projekt wurde Episode IV in 15-Sekunden-Einheiten eingeteilt, die dann von Usern nach Lust und Laune nachgedreht wurden: Selbst in der Garage die Szene nachspielen, mit Scherenschnitt oder Knetmännchen, mit Computeranimation oder Kochtopf auf dem Kopf. Herausgekommen ist ein wildes Kaleidoskop von Verehrung und Spaß. Vor kurzem haben wir ja schon davon berichtet, dass man sich nun für Empire Strikes Back Uncut bewerben kann.

 

3. Pixelmash – Animated Gifs

Diese Animated Gifs zeigen die drei ursprünglichen drei Filme im Schnelldurchlauf. Verantwortlich dafür ist David Court alias FoldsFive, der später auch u.a. Indiana Jones, Zurück in die Zukunft und Ghostbusters in einer Pixel-Version umsetzte. In einem Interview mit Collider.com gibt er zu Protokoll, dass er die Filme bei der Erstellung der Gifs gar nicht mehr hätte parallel sehen müssen, weil er die Szenen sowieso im Kopf hatte.

4. Improv Everywhere

Die New Yorker Aktions-Künstler von Improv Everywhere machen ja schon länger den öffentlichen Raum unsicher, sei es mit dem No Pants Subway Ride, Musicals in Einkaufsläden, Geburtstagsüberraschungen für Unbeteiligte, Schwimmengehen im Smoking, oder eben mit Darth Vader in der U-Bahn.

5. A-Capella-Soundtrack

John William is the Man – und Moosebutter lieferten den Soundtrack dazu, Corey Vidal produzierte damit eins der meistgesehenen Youtube-Videos aller Zeiten. In dem A-Capella-Medley aus Star-Wars-, Indiana-Jones-, E.T.- und anderen Williams-Kompositionen dreht sich textlich alles um die Star-Wars-Filme dazu.

6. Death Star over San Francisco

Es sieht aus wie ein übliches Urlaubsvideo, doch anstelle des Monds blickt der Todesstern auf San Francisco, und ein Sternenzerstörer und Tie-Fighter ziehen über die Stadt. Mike Horn hatte noch einen Nachfolgehit mit Enterprise vs. Death Star.

7. Der Imperial March auf Floppy Drives

Damals haben wir noch ganze Spiele darauf gespeichert, jetzt sind 3,5”-Floppys und ihre Laufwerke immerhin noch gut dafür, Musik zu machen. (Davon gibt’s gleich verschiedene Varianten, beispielsweise noch hier und hier).

8. George Lucas Strikes Back

Die Wahrheit über die Prequels: George Lucas wurde nach den originalen drei Filmen entführt und durch einen Doppelgänger ersetzt. Nach zwanzig Jahren kann er entkommen und will sich für die Prequels rächen. Ein Fake-Trailer von Wired-Leuten.

9. Schwäbisches Virales Marketing

Neulich im Todesstern Sturgart.

10. Fan Edits

Die Fan-Edit-Szene ist wohl mit das Faszinierendste, womit man sich als Star-Wars-Fan beschäftigen kann. Hier nur kurz angerissen, mehr in unserem gesonderten Artikel: Bei FanEdits geht es darum, die Originalfilme neu zu schneiden, zusammenzusetzen, zu kürzen, notfalls Szenen nachzudrehen, aus anderen Filmen hinzuzufügen – um die definitive Star-Wars-Version oder eine andere Interpretation zu erstellen. So können auch mal ganze Figuren wegfallen (z.B. Jar Jar Binks oder der junge Anakin), der Kitsch, ein neuer Sinn entstehen, und die Episoden 1-3 geraten so zu fast sehbaren Filmen. Lucasfilm weiß, dass es diese Szene gibt und toleriert sie – auch, weil die Beteiligten sehr auf einen Fair Use bedacht sind. Wer tiefer eintauchen will: Fanedit.org.

Die Liste könnte man noch endlos fortsetzen – welche Lieblings-Star-Wars-Videos habt Ihr noch in petto?

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars – First Assault: Details zum Multiplayer-Shooter aufgetaucht (Update)

Bei LucasArts läuft es derzeit nicht wirklich rund. Kotaku hat Informationen zu Star Wars: First Assault erhalten, einem möglicherweise auf Eis gelegten Download-Shooter.

Eigentlich sollte Star Wars: First Assault im September offiziell enthüllt und diesen Frühjahr veröffentlicht werden, nach der Übernahme durch Disney hat LucasArts jedoch alle Ankündigungen verschoben. Laut Kotaku handelt es sich bei dem Spiel um einen Download-Multiplayer-Shooter für bis zu 16 Spieler, bei dem Stormtrooper gegen die Rebellen antreten – natürlich auf bekannten Schauplätzen.

Angeblich dient Star Wars: First Assault dabei als Vorläufer von Battlefront 3. Sollte sich der Shooter gut verkaufen, würde man diesen wohl als Basis für die Entwicklung des langerwarteten dritten Teils der Reihe nutzen.

Da man sich bei Disney allem Anschein nach aber noch nicht sicher ist, was man mit LucasArts vorhat, wird Star Wars: First Assault vielleicht nie erscheinen. Zuletzt gab es bereits Gerüchte um eine Einstellung von Star Wars 1313.

Bei Kotaku findet ihr noch ein paar geleakte Screenshots.

Update: Kotaku hat jetzt eine weitere Ladung Screenshots erhalten.

Zum Inhaltsverzeichnis

Star Wars Ausverkauf: Ist Club Penguin der Anfang vom Ende?

»Watschle herum und lerne neue Freunde kennen!« Mit diesen freundlichen Worten wird man auf der Deutschen Homepage des Kinder-MMOs Club Penguin begrüßt. Das auf einer Clubmitgliedschaft basierende Browserspiel stellt eine Ansammlung von simplen Mini-Games dar und richtet sich in erster Linie an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. 2007 wurde die Marke von Disney gekauft, nachdem Club Penguin zuvor ein rasantes Mitgliederwachstum hingelegt hatte. In der Vergangenheit hatte Disney dabei gerne Cross-Marketing betrieben und hauseigene Marken im vermeintlich drolligen Tierkosmos integriert. Nun kommt es folgerichtig auch zum „Takeover“ von „Star Wars.“

Der nachfolgende Trailer sorgte dabei heute für einen kleinen Entrüstungssturm unter den Hardcore-Fans. Die irritierten Fans sehen im Trailer nämlich vor allen eines: Den Anfang vom Ende der Marke der „Star Wars“.  So wird vielerorts befürchtet, dass Disney das frisch akquirierte Universum schamlos ausschlachten wird.

Ich würde mich selbst als ausgemachten „Star Wars“-Fanboy bezeichnen. Das hier ausgestellte Beweisstück für die dunkle Seite der Disney-Macht erregt mich jedoch in keiner Weise. Was soll sein? Schon mal das „Star Wars“ Holiday-Special gesehen?

Zum Inhaltsverzeichnis
GIGA Marktplatz