Wissenschaftlich bewiesen: 7 Gründe, warum Videospiele gut für uns sind!

Tobias Heidemann
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Videospiele sind nicht gut für uns. Sie fördern aggressives Denken, unterstützen asoziales Verhalten und sind schlecht für die Gesundheit. Auch nach mehr als 40 Jahren gibt es immer noch Menschen, die Videospiele in dieses enge Gehege aus Angst, Gewalt, Sucht und Krankheit sperren wollen. Ob als willkommener Punchingball für populistisch aufgescheuchte Öffentlichkeiten oder als Objekt kultureller Ressentiments und medialer Angstmacherei – die Spielekultur muss noch immer zu viel Bullshit einstecken. Vielleicht wird es Zeit, selbst auch mal auszuteilen. Und zwar mit wissenschaftlichen Fakten!

Wissenschaftlich bewiesen: 7 Gründe, warum Videospiele gut für uns sind!

Wir haben gelernt, die besonders lauten Idioten zu ignorieren und die leisen Sorgen der Außenstehenden zu ertragen. Doch bisher sind wir in der Mitte der Gesellschaft nur angekommen – gemütlich ist es hier deshalb aber noch lange nicht. Videospiele haben keinen besonders guten Ruf.

Besonders wissenschaftliche Studien sind dabei eine nicht endende Quelle von gefährlichem Halbwissen und hanebüchenen Korrelationen. In der Diskussion um die sozialen, psychischen und physiologischen Auswirkungen des Spielens werden insbesondere jene wissenschaftliche Untersuchungen als Totschlagargument zitiert, die sich mit den problematischeren Dimensionen von Games befassen. Eine ärgerliche Schieflage, die weder dem aktuellen Forschungsstand noch den Ansprüchen einer sachlich geführten Debatte entspricht.

Studie
Wir Spieler reagieren auf problematisierende Forschungsergebnisse meist indem wir ihnen die Aussagekräfte absprechen. Zu wenig Testpersonen, unterkomplexe Methoden, falsche Rückschlüsse – wenn eine Studie zu unangenehmen Ergebnissen kommt, wird eben die Studie selbst attackiert. Ein nachvollziehbarer Beißreflex, der zwar oft berechtigt ist, die Debatte selbst aber in eine Sackgasse führt. Dabei gibt es andere Mittel und Wege, um auf wissenschaftliche Kritik zu reagieren. Mit Wissenschaft zum Beispiel!

Wer will, kann den Spieß nämlich jederzeit umdrehen und der Kritik auf dem selbstgewählten Schlachtfeld der Wissenschaft begegnen. Und das geht so: Videospiele helfen beim Lernen, machen uns schlauer, verbessern die räumliche Wahrnehmung, wie auch unser Schätzungsvermögen, helfen bei Depressionen, wirken dem Altern entgegen, sie machen aus uns bessere Multitasker und wirken sich positiv auf unsere Sehleistung aus. Alles wissenschaftlich bewiesen!

Wer also in seiner nächsten Diskussion über Spiele mal wieder mit fragwürdigen, wissenschaftlichen Studien drangsaliert wird, der sollte einfach mal kontern.

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