Mit dem Rooten seines Android-Smartphones umgeht ihr die Hersteller-Einschränkungen eures Smartphones. Dann benötigt ihr noch Apps für gerootete Android-Geräte, mit der ihr die neue Freiheit und die neuen Funktionen ausgiebig nutzen könnt. Wir zeigen die top Root Apps 2016.

Video: Was bedeutet eigentlich Root?

Was ist eigentlich "Root"?

Hinweis: Wenn ihr Root-Apps nutze, habt ihr viele Freiheiten. Wenn ein Fehler passiert, kann damit aber auch euer Smartphone unbrauchbar werden. Erstellt vorher also per Custom Recovery ein Backup eures Android-Betriebssystems. Falls eine App dann euer Android zerschießt, könnt ihr den Zustand davor wiederherstellen. In der Regel machen die folgenden Root-Apps aber keine Probleme.

Top Root-Apps 2016 für Android – Root Checker

Root Checker ist die App, wenn ihr herausfinden wollt, ob euer Android-Gerät überhaupt gerootet ist. Denn nicht immer funktioniert das Rooten zuverlässig. Die App Root Checker könnt ihr kostenlos im Play Store herunterladen und ist selbsterklärend.

Entwickler: joeykrim
Preis: Kostenlos

Top Root-Apps für Android – SuperSU

SuperSU ist ein Rechteverwalter. Wenn eine App auf eurem gerooteten Gerät versucht, Root-Rechte zu bekommen, zeigt die App einen Hinweis an. Ihr könnt dann entscheiden, ob ihr das gewähren oder blockieren wollt. Wenn ihr eine Custom Rom installiert habt, kann es sein daß diese oder eine gleichwertige App bereits auf eurem System installiert ist.

Im Regelfall kann SuperSU direkt über die Play Store-App installiert werden, falls das nicht funktioniert, muss die App über eure installierte Custom Recovery geflasht werden.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Top Root-Apps – AFWall+

Mit der Android-Firewall AFWall+ bestimmt ihr, welche Apps ins Internet dürfen und bei welchen das Internet blockiert ist. Dabei könnt ihr einstellen, ob nur die mobile oder die Internetverbindung über WLAN von der App genutzt werden darf.

Wenn ihr eine Custom ROM wie Ressurrection Remix installiert habt, gibt es die Funktion bereits im Android-Betriebssystem. Wie ihr dann oben erwähnte Android-Berechtigungen blockiert, erfahrt ihr hier: Android-Berechtigungen: App-Rechte einzeln erklärt & blockieren.

Entwickler: ukpriya
Preis: Kostenlos

Top Root-Apps – Titanium Backup

Titanium Backup gehört oft – wie SuperSU auch – zu den installierten Apps eines gerooteten Android-Geräts. Mit der App könnt ihr Backups von installierten Apps erstellen. Das ist besonders hilfreich, wenn eine App nach einer Aktualisierung nicht mehr funktioniert oder ihr die alte Version besser fandet. Dann spielt ihr mit Titanium Backup die vorige App-Version wieder zurück. Außerdem können Apps auch eingefroren werden und vorinstallierte Anwendungen entfernt werden, die ohne Root fest im System verankert waren.

Wenn ihr eure Android-Backups über die Custom Recovery macht, benötigt ihr die App im Grunde nicht – es sei denn ihr wollt Backups auf App-Ebene machen.

Top Root-Apps – WiFi Key Recovery

WLAN-Passwort vergessen? Mit WiFi Key Recovery könnt ihr auf gerooteten Mobilgeräten die jeweiligen (bereits eingegebenen) Passwörter auslesen. Dazu müsst ihr also in der Vergangenheit bereits mit dem WLAN-Netzwerk verbunden gewesen sein. In ein unbekanntes Netzwerk könnt ihr euch damit also nicht hacken.

Top Root-Apps - SD Maid

Die Systemreiniger-App SD Maid funktioniert zwar auch ohne Systemzugriff,  den vollen Funktionsumfang bekommt ihr aber erst mit einem gerootetem Smartphone. Mit ihr kann man nicht nur den Cache löschen und verwaiste Dateien aus alten Installationen entfernen, sondern auch im System verankerte Apps entfernen, APKs exportieren sowie Anwendungen einfrieren.

Entwickler: darken
Preis: Kostenlos

sd-maid_5
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sd-maid_4
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sd-maid_3
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sd-maid_2
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sd-maid_1
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Top Root-Apps - Greenify

Ihr wollt Akku-Energie sparen? Greenify funktioniert auch ohne Root, ist aber erst richtig gut mit Root. Die App sorgt dafür, daß Apps im Hintergrund nach Android-Art geschlossen werden und nicht abgewürgt, was ein unaufhaltbares Zumüllen des RAM-Speichers zur Folge hätte. Die Anwendungen, welche im Hintergrund laufen, werden sozusagen eingefroren, aber nicht vollständig beendet, womit auch beim nächsten Aufruf die zuletzt ausgeführte Aktion vorhanden bleibt und beispielsweise Widgets der jeweiligen App weiter verwendet werden können.

Entwickler: Oasis Feng
Preis: Kostenlos

Top Root-Apps - StickMount

USB-Geräte und -Sticks lassen sich per USB-OTG mit den aktuellen Android-Smartphones und -Tablets über den Micro-USB-Anschluss verbinden. Für das Management der eingestöpselten Geräte sorgt die App StickMount. Das Ganze funktioniert aber nur wenn euer Smartphone die USB-Verbindung im Host-Modus unterstützt.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Top Root-Apps - ES Datei Explorer

Mit dem ES Datei Explorer kann man tief in das Android-System vordringen und auch System-Dateien modifizieren sowie löschen. Der Root-Explorer war früher übersichtlich gehalten und nur mit den nötigen Einstellungen ausgestattet. Mittlerweile bietet er auch weitere Funktionen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden.

Top Root-Apps - Xposed Framework

Xposed Framework greift direkt in das System ein und wird hauptsächlich für kleinere System-Tweaks sowie Spielereien mit der Optik genutzt. Zahlreiche private Entwickler veröffentlichen ihre Module, die direkt über die dazugehörige App geladen werden können. Ebenso ist eine Android 5.0-Unterstützung gegeben, Android 5.1 bleibt jedoch vorerst außen vor. Für Android 6.0 Marshmallow schaut ihr hier vorbei. Xposed Framwork muss über die Custom Recovery geflasht werden. Installationsanweisungen und weitere Informationen sind im entsprechenden Thread bei xda-developers zu finden.

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