Nicht Hotspot sondern Homespot heißt das Angebot, das die Telefónica-Marke o2 am 27. August 2019 auf den Markt gebracht hat. Dieses Mal als ernstzunehmende DSL-Alternative für alle, die entweder keinen kabelgebundenen DSL-Zugang bekommen können oder kein „Festnetz“ wollen. Jetzt ist der „Homespot“ endlich bestellbar und zum Start gibts auch gleich einen kräftigen Preisnachlass.

Der Unlimited-Tarif bietet schnelles Internet im LTE-Netz von o2. Bis zu 225 Mbit/s sollen dabei möglich sein. Voraussetzung ist natürlich, dass an der gewünschten Adresse auch o2-LTE verfügbar ist. Dann aber bekommt ihr einen wirklich schnellen Internetzugang, dazu einen Router und als Bonus Flexibilität: Neben der Wohnadresse könnt ihr den o2 Homespot noch an einer weiteren Adresse innerhalb Deutschlands anmelden.

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Update April 2020 - o2 Homespot bestellbar

Nach der Ankündigung haben viele darauf gewartet, jetzt kann der o2 Homespot endlich bestellt werden. Zur Einführung bietet o2 euch eine Aktion, mit der ihr sparen könnt:

Wer zu den „jungen Leuten“ gehört, spart also derzeit die Anschlussgebühr von knapp 50 Euro und muss für eine Datenflatrate nur 34,99 Euro zahlen. Die 100-GB-Variante gibt's dann sogar für 24,99 Euro.

Aufstellen, anschalten, lossurfen: Schnelles Internet zum Mitnehmen

Der LTE-Router Homespot von o2 ist eine dekorative kleine Kiste, die keinen Telefonanschluss braucht. Ihr steckt die o2-SIM-Karte ein, nehmt ein paar Einstellungen vor und habt dann eine Art „transportables WLAN“, dass ihr nicht nur innerhalb von Haus oder Wohnung umhertragen, sondern sogar zur Freundin mitnehmen könnt.

Voraussetzung dazu ist eine geprüfte LTE-Verfügbarkeit an den gemeldeten Orten. Wenn alles klappt, könnt ihr dann mit maximal 225 Mbit/s ins Internet. Allerdings drosselt Telefónica die Erwartungen im Kleingedruckten gleich und redet von einem vermutlich realistischeren Durchschnitt von 37,5 Mbit/s. Von den möglichen 50 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit bleiben immerhin noch 22,5 Mbit übrig. Das ist gar nicht so schlecht, wenn man den Homespot-Router von o2 in Gebieten einsetzt, an denen von einer anständigen DSL-Anbindung sowieso nicht geredet werden kann.

Immerhin baut das Unternehmen seine LTE-Sender zur Zeit stark aus und will allein dieses Jahr schon 4.400 neue Sendemasten aufgestellt haben. Eine stärkere Netzabdeckung, speziell auch im ländlichen Bereich, ist auch nötig, wenn der o2 Homespot als DSL-Alternative punkten will. Das Ausbauprogramm wird dann möglicherweise auch die durchschnittliche  Geschwindigkeit anheben.

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o2-My-Data-Spot: Drei neue Tarife

Am 27. August 2019 soll die Aktion starten. Dann wird es unter der Bezeichnung o2-My-Data-Spot drei Tarifangebote geben, die sich an unterschiedliche Kundenkreise richten. Bestandskunden bei o2 bekommen sogar einen monatlichen Preisnachlass in Höhe von 10 Euro beziehungsweise im 9,99-Euro-Tarif eine Erhöhung des Inklusiv-Datenvolumens von 10 auf 25 GB.

Am meisten fürs Geld bekommen die Kunden im Tarif o2-My-Data-Spot Unlimited für 39,99 Euro/Monat:

  • Unbegrenztes Datenvolumen
  • Geschwindigkeit bis zu maximal 225 Mbit/s
  • Für 4,99 Euro extra kann o2 TV zugebucht werden

Der mittlere Tarif o2-My-Data-Spot kostet nur 29,99 Euro (beziehungsweise 19,99 Euro für Bestandskunden) bietet dafür aber nur ein Inklusiv-Volumen von 100 GB. Wer nicht ganz so viel Traffic verursacht und sparen will, kann schließlich zu o2-My-Data-Spot Flex greifen. Hier bekommt er für 9,99 entweder 10 GB Datenvolumen oder als Bestandskunde sogar 25 GB. In beiden Tarifen kann o2 TV nicht hinzugebucht werden.

Während die beiden kleineren Tarife sich an Kunden richten, die einen schnellen LTE-Tarif zuhause auch mit anderen Geräten als ihrem Handy nutzen wollen, soll o2-My-Data-Spot Unlimited DSL-Interessenten ansprechen. In manchen Gebieten kann nicht einmal bei bestehender DSL-Versorgung der Telekom mit höheren Geschwindigkeiten als 8 oder 16 Mbit gesurft werden. Gleichzeitig sind immer mehr Gebiete mit LTE versorgt. Hier bietet das Angebot o2-My-Data-Spot eine echte Alternative zum kabelgebundenen DSL.

Die Telekom bietet als erster Provider einen Mobilfunkvertrag ohne Begrenzung des Datenvolumens mehr. Noch kostet der Service 80 Euro im Monat, sollte dies nur der Anfang sein und die Traffic-Beschränkung gänzlich fallen?

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