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Nachfolger für Wärmepumpe: Daran wird laut Experten gearbeitet

Laut Experten gibt es aktuell keinen echten Nachfolger für die Wärmepumpe. (© IMAGO / U. J. Alexander)

Wärmepumpen sind in Deutschland umstritten. Das liegt in erster Linie daran, dass viele Fehlinformationen dazu im Umlauf sind und Menschen in den letzten Jahren verunsichert wurden. Dabei sind sich Experten einig. Die Technologie ist sehr ausgereift und hat so gut wie keine Schwächen. Trotzdem wird an Nachfolgern gearbeitet, die aber noch in den Kinderschuhen stecken.

Steht ein Nachfolger für die Wärmepumpe vor der Tür?

Die Wärmepumpe wird in Deutschland zwar immer häufiger bei Neubauten und Renovierungen verbaut, doch viele Menschen vertrauen weiterhin lieber auf eine Gas- oder Ölheizung. Energieexperten sind sich dabei sicher: Die Wärmepumpe wurde in den letzten Jahren technisch immer weiter vorangetrieben und hat keine großen Schwächen. Nur wenn es zu Extremwetter kommt und die Außentemperatur auf unter -20 Grad sinkt, fehlt der Wärmepumpe die Leistung, um genug Wärme zu produzieren (Quelle: Morgenpost).

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Ansonsten ist die Effizienz sehr hoch, die Lautstärke wurde mit der Zeit immer weiter reduziert, klimaschädliches Kühlmittel kommt nicht mehr zum Einsatz und die Wärmepumpe kann auch in Altbauten verbaut werden. Die klimafreundliche Heizungstechnologie gilt laut Experten deswegen als ausgereift. Verbesserungen bei der Effizienz, Lautstärke und dem Temperaturfenster könnten in den nächsten Jahren aber noch anstehen.

Deswegen gibt es aktuell auch keine Aussicht auf einen Nachfolger für die Wärmepumpe, weil die Technologie so gut ist und für die meisten Menschen keine Nachteile bietet. Es wird zwar mit magnetokalorischen Kreisläufen experimentiert, bei denen ein Festkörper statt eines Kältemittels in der Wärmepumpe erhitzt und abgekühlt wird, doch wirklich umgesetzt wird das noch nicht. Infrarotheizungen könnten eine größere Rolle überall dort spielen, wo gezielt Objekte erwärmt werden sollen. Doch auch die Technologie kann nur punktuell eingesetzt werden.

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Andere Energiequellen als Ergänzung

Viel eher dürfte es dazu kommen, dass die Wärmepumpe in den nächsten Jahren immer stärker in den Fokus rückt und klimafreundliches Heizen ermöglicht. Gleichzeitig rechnen Experten damit, dass auch das Fernwärmenetz weiter ausgebaut wird. Zudem könnte Geothermie eine größere Rolle spielen. Doch ein echter Ersatz, der so gut wie die Wärmepumpe funktioniert, ist aktuell nicht in Sicht.

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