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Experte verrät, wie lange eine Wärmepumpe wirklich durchhält

Wärmepumpen gehört die Zukunft. (© IMAGO / Robert Poorten)

Die Wärmepumpe soll in Deutschland dafür sorgen, dass ihr möglichst unabhängig von fossilen Brennstoffen werdet und klimafreundlicher heizt. Doch wie lange hält so eine Wärmepumpe eigentlich? Ein Experte verrät, worauf es besonders ankommt, damit ihr möglichst lange etwas von der teuren Anschaffung habt.

Lebensdauer von Wärmepumpen

Auch wenn es aktuell so aussehen könnte, als ob Wärmepumpen eine neue Erfindung sind, aber die alternativen Heizsysteme gibt es schon seit Jahrzehnten. Das Heizen mit Gas und Öl war einfach günstiger, deswegen haben sich Wärmepumpen bisher nicht so durchgesetzt, wie es zukünftig von der Politik gewünscht ist. Der Einbau einer Wärmepumpe kann je nach Gebäude bis über 40.000 Euro kosten. Da stellt sich die Frage, wie hoch denn die Lebensdauer ist.

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Die Heizungs-Profis von SHK-Info haben dazu ein sehr aufschlussreiches Video veröffentlicht, wo sie erklären, worauf es bei einer Wärmepumpe und deren Lebensdauer wirklich ankommt. Nicht etwa auf die Betriebsstunden, sondern auf die Schaltungen des Verdichters, der auch als Kompressor bezeichnet wird. Dieser ist vergleichbar mit dem Motor in einem Auto und somit das Herzstück einer Wärmepumpe. Je mehr Starts der Verdichter durchführen muss, desto kürzer ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe.

Die Starts des Verdichters sind geregelt und sollten im Optimalfall bei maximal drei Mal am Tag liegen. So wird die extreme Belastung der Wärmepumpe reduziert und die Lebensdauer verlängert. Im Normalfall hält eine gut eingestellte Wärmepumpe 15 bis 25 Jahre. Ist die Wärmepumpe nicht für die Heizleistung des Hauses oder der Wohnung ausgelegt, kann sie schon nach wenigen Jahren kaputt gehen, weil zu viele Schaltvorgänge stattfinden. Die Heizungs-Profis von SHK-Info haben aber auch schon Wärmepumpen gesehen, die fast 50 Jahre gehalten haben.

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Im Video wird das Thema noch einmal im Detail erklärt:

Wärmepumpe muss zur Heizleistung passen

Früher war es kein Problem, wenn eine etwas größere Gasheizung eingebaut wurde. Das hat die Lebensdauer zwar auch beeinträchtigt, doch es war verschmerzbar. Bei Wärmepumpen ist das aber ein Problem und deswegen ist auch eine Heizlastberechnung vorgesehen, damit die optimale Größe gefunden wird. Achtet also darauf, dass das alles richtig gemacht wird, sonst kann es teure Folgen haben.

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