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Wärmepumpe statt Gas- und Ölheizung: Diese Warnung sollte jeder ernst nehmen

Wärmepumpen sind aktuell sehr gefragt. (© IMAGO / U. J. Alexander)
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Die Bundesregierung hat beschlossen, dass ab 2024 nur noch klimafreundliche Heizungen neu eingebaut werden dürfen. Passend dazu soll es eine Förderung geben, die den Anreiz steigert und niemanden finanziell überlastet. Nun tritt Bundesfinanzminister Christian Lindner auf die Bremse und warnt vor zu hohen Erwartungen.

Förderung für Wärmepumpen sollen begrenzt werden

In Deutschland müssen in den nächsten Jahren Millionen von alten Öl- und Gasheizungen ausgetauscht werden, wenn diese kaputt gehen oder ein bestimmtes Alter erreicht haben. Die neuen Heizungen müssen dann zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen. Reine Gas- und Ölheizungen, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, scheiden dann aus. Die Wärmepumpe soll übernehmen.

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Auch wenn alte Gas- und Ölheizungen nach 2024 noch betrieben und repariert werden können, wird irgendwann der Punkt kommen, an dem eine neue Heizung her muss. Genau da soll dann laut Wirtschaftsminister Robert Habeck eine sozialverträgliche Förderung für den Ausgleich der Mehrkosten im Vergleich zu einer Gasheizung greifen. Doch ganz so einig ist sich die Ampelkoalition dabei auch nicht. Bundesfinanzminister Christian Lindner hat andere Pläne und will sparen.

Der FDP-Chef sagt zwar gegenüber der Rheinischen Post (via Tagesschau), dass die Regierung Tempo machen und soziale Härten vermeiden will, doch er findet, dass die Förderung bezogen auf die auszutauschende Heizung gelten und nicht nur das Einkommen beachten soll, wie es Robert Habeck vorsieht. So würden die klimaschädlichsten Heizungen ausgetauscht werden und der Effekt für die Umwelt wäre größer. Zudem soll es eine begrenzte Unterstützung beim Heizungstausch geben.

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Wie genau diese Limitierung aussehen wird, hat der Bundesfinanzminister nicht verraten. Gut möglich, dass man sich beispielsweise an den Förderungen von E-Autos orientiert. Zunächst könnte es eine hohe Förderung geben, da die Nachfrage groß und die Verfügbarkeit schlecht ist. Mit der Zeit werden Wärmepumpen aber immer günstiger und da könnte es dann zu einer Begrenzung und einem Auslaufen der Förderung kommen.

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Viele Details zum Heizungstausch noch unklar

Aktuell gibt es eine Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe von bis zu 40 Prozent. Wie genau die neue Förderung aussehen wird, ist aber weiterhin nicht bekannt, obwohl sie schon ab 2024 gelten soll. Viele Menschen wissen aktuell nicht, ob sie jetzt noch schnell eine neue Gas- oder Ölheizungen einbauen sollen, um unnötig hohe Kosten zu sparen. Doch auch davor warnt Christian Lindner, denn der steigende CO2-Preis macht eine Heizung mit fossilen Brennstoffen in den nächsten Jahren unrentabel.

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