Der beste Eigenschutz in der Corona-Pandemie ist eine FFP2-Maske. Worauf man beim Kauf achten sollte, verrät das ZDF.

 

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ZDF untersucht FFP2-Masken

Auch eine schlechte Mund- und Nasenbedeckung ist besser als keine. Das alleine sollte natürlich kein Grund sein, auf einen bestmöglichen Schutz zu verzichten. Hier setzen viele mittlerweile auf die FFP2-Masken statt auf Einwegmasken oder einer selbstgebastelten Bedeckung aus Stoff. Doch auch bei den FFP2-Masken gibt es große Unterschiede, wie das ZDF uns allen in Erinnerung ruft. Manche bieten auch gar nicht den versprochenen Schutz, wie eine eigene Untersuchung des Fernsehsenders in Kooperation mit dem Hersteller Sanitas nun bestätigt.

Dem Test zufolge reicht es oft schon, die FFP2-Maske genauer unter die Lupe zu nehmen. Wurden gleich mehrere gekauft, dann sollte man eine ruhig mal aufschneiden und die mittlere Lage ins Licht halten. Scheint Licht durch, handelt es sich um eine minderwertige Qualität und die Bezeichnung FFP2 ist falsch.

Kunden sollten vor dem Kauf auch auf das CE-Zeichen achten. Die deutsche Prüfgesellschaft Dekra vergibt hier unter anderem das Zeichen CE 0158 für getestete Masken, die dem FFP2-Standard entsprechen. Ein Problem ist hierbei, dass zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 auch Masken auf den Markt durften, die vorab nicht ausreichend getestet wurden. Die Dekra spricht hier alleine für Deutschland von rund 4 Milliarden Masken. Auch danach gab es oft lediglich einen Schnelltest, weshalb nun einige fehlerhafte Masken im Umlauf sind.

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Hälfte der FFP2-Masken fällt durch

Beim Test des ZDF wurden 24 angebliche FFP2-Masken genau untersucht, 12 davon fielen schon bei der ersten Untersuchung durch. Selbst jede zweite in Apotheken gekaufte Maske ließ Aerosole durch, manche sogar mehr als 50 Prozent. Kunden sollten in jedem Fall auf eine vollständige CE-Kennzeichnung achten, so das Fazit. Selbst mit FFP2-Maske sollte man also Abstand halten, um wirklich sicherzugehen.