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Synchronsprecher werden: Ausbildungen und Berufsaussichten

Synchronsprecher werden klingt erstmal toll. Doch wie gelangt ihr an den Beruf? (© Getty / edwardolive)
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Ihr träumt davon, die Stimme hinter berühmten Charakteren zu sein, eine feste Rolle für einen Schauspieler zu übernehmen oder den Helden im neuesten Videospiel zu vertonen? Der erste Schritt auf diesem Weg ist eine Ausbildung zum Synchronsprecher. Was diesen Beruf ausmacht und wie ihr Synchronsprecher werdet, erklären wir euch hier.

 

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Synchronsprecher für Charaktere aus Videospielen oder Filmen zu werden klingt im ersten Moment einfach, denn was braucht man mehr als seine eigenen Stimmbänder? Quereinsteiger haben, wie in vielen anderen Bereichen, auch hier eine Chance, doch die richtige Ausbildung und das nötige Talent haben schlussendlich eine Auswirkung auf das zukünftige Synchronsprecher-Gehalt.

Wie wird man Synchronsprecher in Deutschland?

Der übliche Werdegang eines Synchronsprechers beginnt mit einer schauspielerischen Ausbildung an einer Hoch- oder Schauspielschule. Hier könnt ihr mit einer Dauer von 3 bis 8 Jahren rechnen. Der Stundenplan angehender Schauspieler beinhaltet häufig Fächer mit dem Schwerpunkt Sprache und Synchronsprechen.

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Alternativ gibt es Seminarveranstalter wie die Sprecher Akademie, die spezifische Workshops und Kurse zum Thema Synchronisation anbieten.

Tatsächlich ist es jedoch wichtig anzumerken, dass es keine konkrete Ausbildung zum Synchronsprecher gibt. Die große Masse an Synchronstimmen, die wir regelmäßig hören, haben, wie oben genannt, eine Ausbildung als Schauspieler vollzogen oder hatten die Möglichkeit, über Kontakte oder Castings in die Branche zu rutschen.

Synchronsprecher: So sieht der Berufsalltag aus

Wer Synchronsprecher werden will, muss sich bewusst sein, dass es sich hierbei nicht um einen normalen Beruf handelt. Synchronsprecher sind, wie auch Schauspieler, hauptsächlich freiberuflich unterwegs und werden idealerweise von einer Agentur vertreten, welche sich um die Castings und Aufträge kümmert.

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Die Arbeit eines Synchronsprechers besteht aus einzelnen Projekten, die unterschiedliche Längen haben. Eine Dauerrolle wie die Stimme von Homer Simpson oder der feste Synchronsprecher eines Schauspielers zu sein, ist eine Seltenheit. Aber auch Werbespots und kleine Rollen benötigen eine Stimme. Der Einsatzbereich eines Sprechers ist also vielseitig und abhängig von vielen einzelnen Faktoren sowie den ganz eigenen Stimmlagen.

Synchronsprecher-Gehalt: Das verdient ihr mit eurer Stimme

Da Synchronsprecher selten fest angestellt sind und projektbasiert arbeiten, gibt es keine genauen Angaben zu dem Gehalt. Durchschnittlich kann ein erfahrener Synchronsprecher jedoch mit einem Bruttogehalt von 2.500 Euro rechnen.

Dieses ergibt sich aus Gagen, die Synchronsprecher für sogenannte „Takes“ bekommen. Durchschnittlich spricht ein Sprecher pro Tag um die 100 davon ein und erhält pro Take rund 3,30 Euro (Quelle: Studycheck). Das alles ist aber abhängig von eurer Berufserfahrung, sowie von eurem Kunden und dessen Budget. Das Synchronsprechergehalt kann also jeden Monat fluktuieren.

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Wer Synchronsprecher werden will, sollte auch die Stimmen im Geschäft erkennen können:

Quiz: Könnt ihr alle Stimmen und Synchronsprecher erraten?

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