Google Chrome Update - So bleibt der Browser aktuell

Marvin Basse

Der Download ist geglückt, Google Chrome installiert, jetzt muss nur noch der Update-Prozess organisiert werden. Gar nicht so einfach, könnte man denken, denn Google bietet alle sechs Wochen eine neue Version des Chrome-Browsers. Aber wer denkt schon alle sechs Wochen daran, den Browser upzudaten?

Gibt es ein Update – Der Icon-Test

Einfache Frage, einfache Antwort: Man muss gar nicht dran denken, Google Chrome selbst denkt daran. Das Google Chrome Update ist genauso einfach wie das Windows Update. Alles, was man tun muss, ist ab und zu einen Blick auf das Werkzeug-Icon zu werfen, das sich am rechten oberen Rand von Chromes Oberfläche befindet und über das die meisten Funktionen des Browsers aufgerufen werden können. Dieses Icon zeigt normalerweise nur einen Werkzeugschlüssel; in regelmäßigen Abständen sucht der Browser aber auf den Google Servern nach einer Aktualisierung. Findet er ein Google Chrome Update, taucht neben dem Werkzeugschlüssel ein grüner Pfeil auf . Deaktivieren lässt sich diese Funktion nicht.

Google Chrome Update – Der Verlauf

Findet Chrome ein Update, klickt man auf das geänderte Schraubenschlüssel-Icon und wählt Aktualisieren von Google Chrome.

Google Chrome Update

Das Update wird durchgeführt und anschließend muss der Browser neu gestartet werden (Das kann mit einem Klick auf Jetzt nicht auch verhindert werden).

Google Chrome Update abgeschlossen

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr die neueste Version habt, könnt ihr diese auch manuell abfragen. Dafür erneut auf das Schraubenschlüssel-Icon klicken und Über Google Chrome auswählen. Es öffnet sich dann das obige Fenster, dem man die Versionsnummer entnehmen kann.

Google Chrome Update manuell

Google Tricks: Neue Funktionen, Easter Eggs und Hilfen für die Suchmaschine

Chrome Update gelingt nicht – Die Fehlercodes

So weit, so einfach. Was aber, wenn ein Update einfach nicht möglich ist? Dann erhält man von Google Chrome meistens die Fehlermeldung Update server not available mit einem Fehlercode. Der ist glücklicherweise nicht so kryptisch wie Fehlercodes anderer Programme und kann meistens auch von Laien interpretiert werden. Google verwendet vorrangig vier Fehlercodes:

  • (error: 1) – Bedeutet, dass Chrome nicht in den angegebenen Ordner installiert werden kann. Dieser Fehler tritt meistens auf, wenn man manuell Chrome-Dateien verschoben hat. Lösung: Die Dateien wieder in den Ursprungsordner zurück kopieren. Hat man die Dateien nicht selber verschoben oder findet den Ursprungsordner nicht mehr, muss Chrome komplett deinstalliert und neu installiert werden.
  • (error: 3) – Es kann keine Kommunikation mit dem Update-Server aufgebaut werden. Dieser Fehler passiert laut Google häufig, wenn man Windows Vista oder Windows 7 als Administrator ausführt. Lösung: Das Google Chrome Update als normaler User mit eingeschränkten Rechten durchführen.
  • (error: 4) – Hurra, ein unbekanntes Problem! Hier kann nur noch das Google Chrome Hilfe-Forum weiterhelfen. Alle Details der Fehlermeldung kopieren und dort pasten.
  • (error: 7) – Das Google Chrome Update konnte zwar vollständig runtergeladen, aber nicht installiert werden. Lösung: Computer neu starten und im Windows Task Manager prüfen, ob GoogleUpdate.exe oder GoogleUpdateOnDemand.exe in der Liste laufender Prozesse auftauchen. Falls ja, die Installation noch einmal im Browser versuchen. Falls nein, hilft nur noch eine vollständige Neuinstallation. Hier geht’s zum Google Chrome Download.

Außer diesen vier häufigen Fehlermeldungen könnte auch dies passieren:

  • Das Prüfen auf neue Aktualisierungen wird nie beendet – Lösung: Keine, Google Chrome muss vollständig neu runtergeladen und installiert werden. Insbesondere bei größeren Versionssprüngen kann dies aber auch daran liegen, dass Googles Server zeitweise überlastet sind. Also erstmal noch 1-2 Tage abwarten.
  • Google Chrome zeigt in der Dialogbox Über Google Chrome keine Informationen zum Status an – Unter Windows Vista muss entweder das Windows Server Pack 1 (oder höher) installiert werden oder die User Account Control (UAC, Benutzerkontensteuerung) vom Administrator aktiviert werden.

Google Chrome Tutorials:

Chrome Apps und Chrome Extensions – Was ist was?
In Google Chrome Startseite einrichten – Tutorial
Google Chrome Verlauf löschen – Tutorial

Zum Thema:

Weitere Themen: Google

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE