Ein PDF bearbeiten - mit diesen Programmen geht es!

Marco Kratzenberg
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Wenn ihr ein PDF bearbeiten wollt, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Es gibt sehr gute kommerzielle Tools, aber auch kostenlose Programme. In erster Linie kommt es darauf an, wie umfangreich ihr die PDF-Datei ändern wollt.

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Solange die Datei nicht passwortgeschützt ist, könnt Ihr letztendlich auch jedes PDF bearbeiten. Es gibt eine ganze Reihe von Tools und Programmen, mit denen man ein PDF bearbeiten kann. Spezielle Programme lassen euch die PDF-Dateien nicht nur umwandeln, sondern direkt bearbeiten. Office-Anwendungen wie LibreOffice können manche PDFs öffnen und ebenfalls bearbeiten. Dann gibt es noch Tools, mit denen ihr ein PDF kommentieren und geringfügig ändern könnt. Und schließlich könnt ihr PDFs online umwandeln und sogar bearbeiten.

Der PDFCreator bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit denen ihr ein PDF erstellen, aber auch bearbeiten und konvertieren könnt.

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PDFCreator Anleitung Video

PDF direkt bearbeiten mit FlexiPDF

FlexiPDF ist ein relativ neues Programm aus Deutschland, mit dem ihr eine PDF-Datei öffnen und direkt bearbeiten könnt. Es gibt eine kostenlose Basic-Version, die ihr auch bei uns downloaden könnt. Mit ihr sind aber nur grundlegende Änderungen möglich, wie etwa das Ändern der Seitenreihenfolge oder das Einfügen von Kommentaren. PFDs richtig bearbeiten könnt ihr mit den kommerziellen Varianten FlexiPDF Standard und Pro. Je nach Händler sind diese professionellen Tools schon für deutlich unter 50 Euro zu bekommen.

Das Besondere an diesem Programm ist die Tatsache, dass ihr nicht nur PDFs öffnen und bearbeiten könnt, die zum Beispiel mit Word oder Excel erzeugt wurden. Es kann sogar eingescannte Seiten mit einer Texterkennung einlesen und in eine Form umwandeln, die ihr nachträglich bearbeiten könnt.

Die Arbeit mit FlexiPDF ist kinderleicht und erinnert an ein Office-Programm. Im günstigsten Fall öffnet es die Datei und ihr könnt das PDF bearbeiten, als wäre es eine normale Word-Datei. Ihr könnt damit sogar ein PDF in Word umwandeln.

PDF bearbeiten mit LibreOffice

LibreOffice ist einer der kostenlosen Konkurrenten der MS-Office-Suite. Ihr könnt damit nahezu alles tun, was auch MS-Office kann. Dazu gehört auch das Öffnen und Speichern von originalen MS-Dateien. Aber – und das ist weniger bekannt – LibreOffice bearbeitet auch PDF-Dateien!

Dabei bleiben Inhalte und sogar das Layout erhalten. Ihr könnt eine PDF-Datei in LibreOffice öffnen und bearbeiten. Je nach Ausgangslage könnt Ihr darin wie in einer normalen Word-Datei arbeiten. Wenn hier von Ausgangslage die Rede ist, dann bedarf das einer Erklärung.

Viele PDF-Dateien wurden in einem Office-ähnlichen Programm erstellt und bestehen aus Text, Bildern und Layout. Andere sind aber nur das Ergebnis eingescannter oder am Computer hergestellter Bilder. Diese Bilder mögen vielleicht Text enthalten, aber der ist nicht einfach zu verändern. Wenn also ein Tool so eine Datei öffnet, habt Ihr als Ergebnis trotzdem nur ein Bild, das Ihr dann noch irgendwie bearbeiten müsst.

Wenn LibreOffice also ein PDF bearbeiten soll, dann muss dessen Grundlage schon eine Office-Datei gewesen sein.

PDF bearbeiten mit dem PDF-XChange Editor

Der PDF-XChange Editor ist Freeware und zählt zu den besten Programmen, mit denen man ein PDF bearbeiten kann. Wenn erkennbarer Text vorhanden ist, könnt Ihr diesen markieren oder neuen Text hinzufügen. Es ist allerdings nicht möglich, Text einfach fließend zu ändern und das Grundlayout zu erhalten.

Dazu muss man sich dann einiger Tricks bedienen. Man kann Text mit der Hintergrundfarbe abdecken und neuen Text bzw. geänderten Text einfügen. Auch lassen sich grafische Elemente ausschneiden und verschieben. Am Ende wird dann alles als neue PDF-Datei gespeichert. Einfach, schnell, effektiv!

PDF ändern in Word: Vorher konvertieren

Wer Wert darauf legt, eine PDF-Datei in Microsoft Word zu ändern, der muss sie vorher ins richtige Format bringen. Der Free PDF to Word Doc Converter soll das ermöglichen. Die Bedienung des Programms ist einfach (trotzdem es englischsprachig ist) und die Ergebnisse sind oft gar nicht schlecht. Das klappt natürlich nicht immer!

Gerade wenn das Ausgangsdokument eigentlich keine texthaltige Office-Datei, sondern eine Grafik war, geht das meist daneben. Mit diesen Grafiken kann man in Word wenig anfangen. Da ist LibreOffice auf jeden Fall vorzuziehen. Aber wenn es geklappt hat, ist das Ergebnis ein kompatibles Word-Dokument, das Ihr wie jede andere Word-Datei auch ändern könnt. Für wirklich gute Ergebnisse sollte man das oben vorgestellte Programm PDF Converter Elite nutzen. Es kann nahezu jedes PDF so konvertieren, dass Ihr in Word, Excel und ähnlichen Programmen ein PDF bearbeiten könnt.

20 kostenlose Officeprogramme für Windows

Google Docs: PDFs online bearbeiten und OCR in Bildern

Es gibt eine gute, kostenlose Möglichkeit, seine PDF-Dateien online in editierbare Vorlagen umzuwandeln. Der Trick beruht auf der Möglichkeit, Dateien in Eurem Google Drive in Google Docs öffnen zu lassen.

Um dieses Feature nutzen zu können, braucht Ihr natürlich ein Google-Konto. Das ist kostenlos und schnell angemeldet. Dann loggt Ihr Euch auf Google Drive ein.

  • Dort könnt Ihr sofort mit der Maus eine PDF-Datei oder eine Grafik hochladen, indem Ihr die Datei(en) einfach auf die Browseroberfläche zieht.
  • Als nächstes klickt Ihr mit der rechten Maustaste auf die Datei und öffnet damit das Kontextmenü.
  • Dort wählt Ihr – wie im Bild oben zu sehen – Öffnen mit und danach Google Docs.

Damit habt Ihr quasi den Befehl gegeben, die hochgeladene Datei durch eine Texterkennung zu jagen, um ihre Inhalte als ein editierbares Google-Dokument zu speichern. Das funktioniert auf ähnliche Weise auch mit Bildern die Text enthalten.

Wie man sieht, ist die Texterkennung nicht perfekt, aber sie hilft auf jeden Fall. Besonders bei deutlich erkennbarem Text.

Weitere Themen: PDF-XChange Editor, PDF Shaper, FlexiPDF, PDF Editor, PDF Converter Elite, Microsoft Word 2013, Microsoft Word 2010, Google Drive, LibreOffice, The Document Foundation

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