Windows Phone

Microsofts Windows Phone ist neben Apples iOS und Googles Android das dritte große Handy-Betriebssystem für Smartphones mit Touchscreen. Mit dem Vorgänger Windows Mobile hat das System allerdings nur noch wenig zu tun, auch wenn Microsoft den Namen nachträglich in Windows Phone Classic umbenannt hat.

Windows Phone ist in Marktanteilen ausgedrückt zwar deutlich kleiner als die beiden Mitkonkurrenten, geht aber dennoch in einigen Features interessante neue Wege. So wird insbesondere das minimalistische Design der Oberfläche oft gelobt. Im Mittelpunkt stehen dabei Live Tiles genannte viereckige Kacheln, die einen Schnellzugriff auf häufig benötigte Apps erlauben. Die Kacheln selbst können permanent aktualisiert werden und so zum Beispiel über neue Mails oder das aktuelle Wetter informieren.

Neben den Live Tiles gehören die Hubs genannten Bündelungen verschiedener Apps zum Konzept von Windows Phone. So laufen im Hub Kontakte zum Beispiel sowohl Emails, als auch Twitter-Tweets oder Facebook-Posts ein. Ein wichtiger Hub ist das Spieleverzeichnis Xbox Live. Die Redmonder versprechen sich viel von der engen Kopplung mit dem Spieleverzeichnis der eigenen Xbox 360.

Wegen des schleppenden Starts des Handy-Betriebssystem ist Microsoft eine enge Partnerschaft mit dem finnischen Handy-Hersteller Nokia eingegangen, mit dem gemeinsam die Smartphone-Serie Lumia entwickelt wurde. Neben Nokia ist HTC in Deutschland der zweite wichtige Hardware-Hersteller mit Windows Phone-Handys. Hier ist besonders die HTC 7-Serie zu erwähnen, aber auch das HTC Titan oder das HTC Radar. Andere Hersteller wie Samsung und LG haben auch bereits einzelne Geräte mit Windows Phone entwickelt, häufig zu erkennen an der “7″ im Produktnamen. Microsoft schreibt allen Herstellern von Smartphones bestimmte Hardware-Anforderungen vor, die ein Smartphone mindestens für eine Windows Phone-Lizenz erfüllen muss. Dazu gehören zum Beispiel ein Kompass, ein GPS-Modul, sowie ein Lage- und Beschleunigungssensor. Für das Gehäuse sind die drei Tasten “Home”, “Zurück” und “Suche” vorgeschrieben.

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Wann erscheint das neue Windows Phone Update und welche Neuerungen und Features bringt es mit sich?

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Windows Phone 7 – Kleiner Blick auf das kommende Mango-Update

Es ist natürlich klar, dass Microsoft auch auf der Gamescom die Smartphones mit dem eigenen Betriebssystem zeigen muss. Es lässt sich auch schon jetzt sagen, dass alle WP7-Nutzer sich schon auf das kommende Mango-Update freuen können.

Im Herbst erscheint nicht nur Apples mobiles Betriebssystem iOS 5, sondern auch das große Windows Phone 7 Update namens “Mango“. Mit diesem Update erhält der WP7-Nutzer satte 500 neue Features. Auf der Gamescom hatten wir die Gelegenheit gehabt mit Peter Orullian, seines Zeichens Senior Global Marketing Manager vom Xbox Live Global Marketing Team, zu sprechen. Natürlich lag der Fokus auf die Xbox Live Funktionalität in Windows Phone 7. Mit dem Mango Update wird Xbox Live auf einem Windows Phone 7 sehr viel schöner und lebendiger. Man kann sogar seinen von der Konsole bekannten Avatar durch schütteln des WP7-Smartphones verärgern! Nette kleine Spielerei ohne viel Nutzen, aber es es war witzig zu sehen.

Wenn Ihr noch mehr über Xbox Live auf einem Windows Phone 7 erfahren wollt, dann solltet Ihr Euch das Video anschauen.

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Windows Phone 7: 15.000 Entwickler, bald 3.000 Apps

Microsofts Windows Phone 7-Plattform verzeichnet nun über 15.000 registrierte Entwickler, das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Das sind 80 Prozent mehr als vor der offiziellen Vorstellung des mobilen Betriebssystems im September, damals waren es noch gut 8.000. Bis Ende der Woche sollen sich laut Microsoft rund 3.000 Apps im Windows Phone-App Store tummeln.

Produkt-Manager Todd Brix betont, wie wichtig das Weihnachtsgeschäft für den Windows Phone-App Store sei: Viele Entwickler wollen demnach sicherstellen, dass ihre Spiele pünktlich für Windows Phone 7-Geräte erscheinen.

Weiterhin wolle man, so Brix, alles dafür tun, um die Plattform erfolgreich zu berwerben. Microsoft nutzt dabei verschiedene Plattformen und Strategien, unter anderem bindet das Unternehmen Apps in seine Bing-Suche ein und bewirbt die Plattform im eigenen Xbox 360 Netzwerk.

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5.000 Windows-Phone-7-Apps binnen zwei Monaten – Apple und Google in weiter Ferne

Für Microsofts Windows Phone 7 gibt es nach etwas mehr als zwei Monaten bereits 5.000 Apps. Damit liegt das Unternehmen aus Redmond zwar noch weit hinter Apples 300.000 Apps im iOS-App Store, hat aber immerhin Palms webOS überholt. Im Android Market soll es derweil rund 200.000 Apps geben.

Mit den 5.000 Apps hat Microsoft nicht nur das webOS überholt. Auch dürfte der Windows-Entwickler bereits Research in Motions BlackBerry App World am Horizont sehen: Zwar gibt es noch dreimal so viele BlackBerry-Apps. Angesichts dessen, dass es Microsoft in zwei Monaten von null auf 5.000 schaffte, liegt dieser Wert nicht in so weiter ferne.

Apple und Google liegen mit ihren Werten jedoch in weiter Ferne. Der iOS-App Store hatte seinerzeit binnen sieben Monaten 25.000 Apps erreicht, nach dem ersten Jahr lag der Wert bei 65.000 Titeln. Die 200.000 Android-Apps hat wiederum der Android-Market-Tracker AndroLib.com ermittelt, es handelt sich daher um keine offiziellen Zahlen. Der Tracker-Seite zufolge laden Android-Benutzer rund 103 Apps pro Sekunde herunter, insgesamt liegt die Zahl der geladenen Apps nach rund zwei Jahren bei rund 2,5 Milliarden Stück.

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Phone 7 Marketplace – Windows-Team zufrieden mit den Einnahmen

Microsoft-Mitarbeiter Todd Brix hat im Developer Blog für Windows Phone 7 einen ersten Überblick über die Entwicklung des Marketplace für Phone 7 Apps veröffentlicht. Die wichtigste Message an die Entwickler lautet, dass im Marketplace schneller und mehr Geld verdient werden kann als in den anderen App Stores.

Das liegt an einem etwas anderen Konzept der Phone 7 Apps. Während es in den Apple und Android Stores neben den kostenpflichtigen Apps noch kostenlose Lite-Versionen gibt, hat sich Microsoft grundsätzlich für das Demo-Prinzip entschieden. Dabei kann der User von kostenpflichtigen Apps eine Trial-Version installieren, die entweder arg funktionseingeschränkt oder zeitlich begrenzt ist.

Der psychologische Druck, sich durch einen Kauf die vollständige Version freizuschalten ist also deutlich größer als bei der Konkurrenz. Das schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Laut Brix mündet jeder zehnte Download einer Trial-Version in einen Kauf. Und das vergleichsweise schnell. Mehr als die Hälfte der Kunden, die aus einer Trial-App heraus die Vollversion kaufen, machen dies noch am selben Tag. Vom Rest machen es die meisten immerhin noch in den ersten zwei Tagen danach. Offensichtlich werden die Trial-Apps nur kurz auf einwandfreie Funktionalität angetestet und dann umgehend gekauft.

Auch die Werbeeinnahmen aus Microsofts “Ad Control”-Programm seien zufriedenstellend. Der Phone 7 Marketplace bietet derzeit 9000 Apps und ist damit noch winzig im Vergleich zur Konkurrenz von Apple und Google. Wer sich dort allerdings einmal umsieht stellt schnell fest, dass auch 9000 Apps deutlich mehr sind, als man jemals in einem Leben ausprobieren kann. Zudem kommen jeden Tag 100 neue Apps hinzu.

Quelle: winload

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iOS 5: HTML5-Leistung schlägt “Mango”-Update für Windows Phone 7

iOS 5 bringt eine deutliche Steigerung für die HTML5-Leistung des Browsers Mobile Safari mit sich – mit der auch Microsofts nächstes Windows-Phone-Update mit dem Codenamen “Mango” nicht mithalten kann. Im April hatte Microsoft noch stolz demonstriert, wie viel schneller als die Konkurrenz die Mango-Version des Mobil-Internet Explorer arbeitet.

Microsoft zeigte seinerzeit, wie gut ein iPhone 4, ein Android-Smartphone und ein Smartphone mit Windows Phone 7 “Mango” mit einer HTML5-Demonstrations-Website zurechtkam. Die Website zeigt eine einfache Buchstaben-Animation, die auf dem Windows-Gerät dank Hardware-Beschleunigung für den Internet Explorer sichtbar flüssiger lief – das Smartphone erreichte stolze 25 Bilder pro Sekunde, das Android-Smartphone lediglich 11 und das iPhone 4 nur 2 Bilder pro Sekunde.

Die Website WinRumors hat den Test auf einem iPhone mit der Beta-Version von iOS 5 ausprobiert und ein beeindruckendes Ergebnis erzielt: Mit der jüngsten Mobil-Safari-Version schafft das iPhone eine Framerate in Höhe von 31 Bildern pro Sekunde, also selbst deutlich mehr als das “Mango”-Smartphone. Mango soll ebenso wie das iOS 5 im Herbst als kostenloses Update erscheinen. Der Geschwindigkeitsvorteil für Windows-Phone-7-Benutzer dürfte sich damit erledigt haben.

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Windows Phone 7 – Mango-Update ist fertiggestellt

Microsoft hat es geschafft – das große Windows Phone 7 Update “Mango” hat den Beta-Status verlassen und wird nun an die Smartphone Hersteller ausgeliefert. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis man die ersten WP7-Smartphones mit Mango auf dem Markt findet.

Windows Phone 7 Besitzer können sich schon jetzt freuen, denn mit dem Mango-Update steht das umfangreichste Update die iOS- und Android-Alternative im Smartphone Markt an. Nach einer längeren Beta-Testphase hat Microsoft das Update nun in den RTM-Status, Release To Manufacturing, gehoben. Das heißt eigentlich nichts anderes, dass die Entwicklung abgeschlossen ist und nun die Finale-Version an die Smartphone-Hersteller ausgeliefert wird, damit diese das Update an die eigenen Smartphones anpassen können.

Microsoft verspricht, dass mit dem Mango-Update mehr als 500 Neuerungen und Verbesserungen die Besitzer eines Windows Phone 7 begeistern werden: Zu den Verbesserungen gehört auch eine tiefere Integration von Social-Diensten wie Facebook, Twitter und Co. Zusätzlich bekommt der WP7-Nutzer endlich auch echtes Multitasking und auch den Internet Explorer 9. Sämtliche Neuerungen und auch Videos von einer Microsoft Mango Preview Veranstaltung haben die Kollegen auf Winload.de für Euch in einem Artikel zusammengefasst.

Bisher hat Microsoft immer nur von einem Release des Updates im Herbst gesprochen. Die Sterne stehen gut, dass der Softwaregigant aus Redmond das Update im September auch für die aktuellen am Markt erhältlichen WP7-Smartphones frei gibt. Die Besitzer solcher WP7-Smartphones werden das Update per Software aufspielen können. Leider wird das Mango-Update nicht wie bei Android oder iOS ab der Version 5 per OTA, also per kabelloser Verbindung, aufgespielt.

Würdet Ihr Euch ein Windows Phone 7 Smartphone kaufen? Hat Microsoft mit Windows Phone 7 inklusive dem Mango-Update endlich ein konkurrenzfähiges Smartphone-OS, dass seinen Mann gegen Android und iOS stehen kann, oder wird Microsoft trotz der zahlreichen neuen Features wieder nur eine Randerscheinung bleiben? Postet Eure Meinung dazu hier in die Comments.

Quelle: Engadget.com, Windows Phone Blog

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App Store und Multitouch für Windows 8: Microsoft erkennt Zeichen der Zeit

Nach 7 kommt? Genau, Windows 8. Microsoft stellte die nächste Version seines Betriebssystems in den vergangenen Wochen in kleinen Häppchen vor und hat jetzt in einem Blogeintrag diverse Funktionen bestätigt, die einem zum Teil recht bekannt vorkommen. Keine verwaschene Klage über die Kopisten aus Redmond, nur eine unschuldige, harmlose Bestandsaufnahme.

JavaScript und HTML 5: Der neue Startbildschirm

“Touch First” – so der Name der neuen Bedienoberfläche. Sie vereint Elemente von Windows Phone 7 aus dem Smartphone-Bereich mit Funktionen, die bislang Desktop- und Tablet-Varianten des Betriebssystems vorbehalten waren. “Touch First” bedeutet auch, dass auf die Steuerungsmöglichkeit mit dem Finger besonders Acht gegeben wurde. Der Startbildschirm mit seiner Mosaik-Aufteilung ähnelt dem des mäßig erfolgreichen Windows Phone 7.

Mit wischenden Bewegungen navigiert der Anwender über den Startbildschirm von Windows 8, der nicht mehr nur ein einfaches Hintergrundbild mit ein paar Icons und einem Startbutton ist. Große Kacheln mit der Möglichkeit zur Einblendung zusätzlicher Informationen zu jeder App prägen die Oberfläche.  Diese Anwendungen sollen dank HTML5-Basis unter anderem mit Vollbild-Darstellung und hübschen JavaScript-Animationen begeistern.

Gleichzeitig kann nach wie vor auf das zugrundeliegende Dateisystem zugegriffen werden, auf das die HTML5-Plattform aufgesattelt ist. Dies geschieht in der gewohnten Umgebung von Fenstern, Ordnern und winzigen Schaltflächen – und das weckt Erstaunen. Winzige Schaltflächen?

Touch oder doch nicht Touch?

Maus und Tastatur sind zwar nach wie vor geduldete Krücken im Umgang mit immer schlankeren, immer Finger-fixierteren Geräten. Doch für alles, was über die bunte Mosaik-Oberfläche hinaus geht – mit anderen Worten: die eigentliche Bedienung des Computers, wird nach wie vor ein Zeigegerät benötigt. Augenscheinlich verbirgt sich hinter dem stylischen Startbildschirm der gute alte Schreibtisch, den man bereits von Windows 7 sowie den meisten Vorgängern kennt.

Da die Navigation dieser Elemente aber offenbar mit dem Finger etwas fummelig ist, wird in dem unten angehängten Video die Vorschau des Datei-Managers schnell wieder beendet und auf die hübschen Apps des Startbildschirms verwiesen. Ein Versuch also, die mobile mit der stationären Welt zu verschmelzen. Auf den ersten Blick scheint dabei jedoch nicht eine homogene Masse, sondern ein Fett-Wasser-Gemisch entstanden zu sein. Das saftige, geschmackvolle Fett schwimmt an der Oberfläche, darunter das langweilige Wasser. So recht vermengen wollen sich die beiden nicht.

Originell: Der Windows App Store

Auch hat man sich im Windows-Team neue Gedanken um die Distribution künftiger Programme für PCs gemacht. Dass man dabei auf bereits bestehende Konzepte stieß, mag Zufall sein oder auch nicht, in jedem Fall scheint man erkannt zu haben, was funktioniert: Der App Store. Er taucht auf in einer Liste derjenigen Teams, die an Windows 8 arbeiten und zeigt, wie erfolgreich Apples Mac App Store ist. Frei nach dem Motto: “Kennen wir, funktioniert, nehmen wir” war man sich in Redmond nicht zu fein, einen eigenen Online-Store für Windows-Apps zu entwickeln.

Das muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein und soll schon gar nicht bedeuten, dass Microsoft sich bei der Entwicklung seines neuen Betriebssystems strikt an Vorbildern aus Cupertino orientierte. Vielmehr ist es eine Bestätigung, dass Apple irgendetwas richtig gemacht haben muss. Eine Art Lob, eine Hommage, also, eine Verbeugung vor dem Pionier, der als erstes so konsequent einen Download-Shop ins Betriebssystem integrierte.

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Juden-App und Apple-Kritik aus App Store verbannt

Abgelehnte Apps schaffen es selten zu Ruhm geschweige denn zu Aufmerksamkeit. Nicht so in dieser Woche, in der Apple “Jew or not Jew” aus dem französischen Store verbannte und sich auch noch einer konsumkritischen App entledigte, die zu sehr mit dem Finger auf Apple zeigte. 

“Phone Story” versuchte spielerisch, eine “kritische Betrachtung der eigenen Mobilplattform” zu erreichen und knüpfte darin an die öffentlich gewordenen Missstände in Apples Produktionsstätten und der Umweltpolitik des Unternehmens an. In den Cartoon-Charakteren, die Szenarien aus Rohstoffminen im Kongo oder Werken in China darstellten, sah Apple eine Verletzung der App-Store-Regeln. Gegenüber dem Entwickler Paolo Pedercini habe Apple auf das Verbot verwiesen, Gewalt und Kindesmissbrauch darzustellen. Das Spiel ist derzeit noch für Android verfügbar.

Eine Regelverletzung sah Apple auch in dem Spiel “Jew or not Jew” – zumindest in Frankreich. Dort sei es strafrechtlich erfasst, wenn persönliche Details wie Herkunft sowie politische oder religiöse Einstellungen einer Person ermittelt und gespeichert werden. Die App listet eine Vielzahl Prominenter und ordnet sie ihrer Religion zu – “ein reines Freizeitvergnügen”, kommentiert der Entwickler Johann Levy, der selbst jüdischen Glaubens ist. Apple reagierte auf die Beschwerde der französischen Anti-Rassismus-Gruppe “SOS Racisme”. Derzeit ist die App noch außerhalb Frankreichs verfügbar.

Seit dem Launch des App Stores im Jahr 2008 verbannte Apple zahlreiche Software aus dem Angebot, darunter auch einige kontrovers diskutierte. Zuletzt sorgte im Juni die entfernte App “ThirdIntifada” für Aufmerksamkeit, die angeblich Gewalt gegen Israel glorifizierte.

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Windows Phone 7.5 – Microsoft rollt Mango-Update für Phone 7-Smartphones aus

Seit beinahe einem halben Jahr war das riesige Update auf Phone 7.5 mit dem Codenamen Mango angekündigt, seit heute macht microsoft.com/windowsphone/en-us/features/update-schedule-world.aspx">Microsoft ernst. Und während Android-User oft viele Monate lang warten müssen, bis ihre Gerätehersteller Updates einspielen, will Microsoft bis Ende Oktober über 98% aller Phone 7-Smartphones mit Phone 7.5 Mango versehen. Wir stellen Mango vor und zeigen, wie man es sich installiert.

Microsofts neues Betriebssystem für Touchscreen-Smartphones namens Windows Phone 7 fristet bislang noch ein Nischendasein im riesigen Schatten von Apples iOS und Googles Android. Das könnte sich mit dem heutigen Update bald schon ändern, denn es ist wohl nicht zuviel gesagt, dass Phone 7 mit den mehr als 500 Neuerungen des Mango-Updates erstmals zu den beiden Großen aufschließt.

Die wegen des minimalistischen Designs gelobten Tiles (Kacheln) werden nun wirklich zu Live Tiles, wie sie eigentlich heißen. Ab sofort können die Tiles zum Beispiel sofort anzeigen, wenn neue Emails oder Twitter-Posts eingehen. Bisher wurden die Tiles auch schnell unübersichtlich, wenn man zu viele davon auf den Start-Screen brachte. Das ändert sich ebenfalls mit dem Mango-Update, denn viele Kacheln können jetzt Kommunikationskanäle bündeln. So kann man sich alle Mail-Accounts in einer einzigen Tile anzeigen lassen, eine weitere Tile bündelt Social Networks wie Facebook, Twitter, LinkedIn usw.

Windows Phone 7.5 Mango beherrscht nun auch Multitasking, zwischen den aktiven Apps kann hin- und hergeswitcht werden. Standardmäßig ist bei Mango der Internet Explorer Mobile 9 mit Unterstützung für HTML 5 vorinstalliert. Gleichzeitig mit dem Mango-Update hat Microsoft auch den neuen Windows Phone Web Marketplace ausgerollt, in dem sich bereits jetzt 30.000 Apps befinden, darunter zahlreiche Xbox Live-Games.

Vor allem aber wird Euer Phone 7-Smartphone mit Mango auch endlich Spracherkennung lernen. Wer etwas in Bing sucht, kann das Wort jetzt auch einfach einsprechen. Wer sich von Bing Maps irgendwo hin navigieren lassen will, sagt einfach den Zielort, und angeblich kann man sogar ganze Sätze einsprechen, beispielsweise beim Chatten. Wie gut das funktioniert, und vor allem wie gut das dann auch auf Deutsch funktioniert, muss man aber erstmal austesten. Android kann Spracherkennung schon seit Monaten mit sehr guten Erkennungsraten, beim iPhone wird das Feature aber erst im Update auf iOS 5 erwartet.

Auf der nächsten Seite zeigen wir, wie das Update installiert wird.

So installiert man Microsofts Update auf Phone 7.5

Um das Update zu installieren, ist zunächst einmal Geduld erforderlich. Erst wenn man von Microsoft die Nachricht erhalten hat, dass ein Update bereit steht, kann man loslegen. Das soll aber bis Ende Oktober bei allen Geräten, für die das Update in Frage kommt, passiert sein. Das gilt immerhin für mehr als 98% aller Phone 7-Geräte. Das oben abgebildete wird allerdings keine Nachricht bekommen, dort ist das Mango-Update nämlich schon ab Werk aufgespielt.

In dieser Zeit kann man ja schon mal alles vorbereiten. Für ein Mango-Update wird benötigt: Entweder ein Windows-PC mit aktueller Zune-Software oder ein Mac mit ebenfalls aktuellem Windows Phone 7 Connector, eine Internet-Verbindung und das USB-Kabel, mit dem das Phone 7-Smartphone mit dem Computer verbunden werden kann. Fertig. Dann kann man noch kontrollieren, ob auf dem Rechner und dem Smartphone genug Platz ist und gegebenenfalls etwas frei machen.

Sobald man auf dem Windows Phone die Update-Benachrichtigung erhalten hat, verbindet man nun einfach das Smartphone über das USB-Kabel mit dem PC oder Mac. Eigentlich sollte jetzt entweder Zune oder der Phone 7 Connector automatisch starten, ist das nicht der Fall, startet man die Programm manuell. Die Software erkennt automatisch das angeschlossene Mobiltelefon. Als nächstes klickt Ihr in den Einstellungen auf Phone Update und ladet das passende Update herunter. Die Installation verläuft dann automatisch.

Ach ja, habe ich vorhin auf der ersten Seite geschrieben, dass Microsoft mit dem Windows Phone 7.5 Mango-Update zu den beiden Großen aufgeschlossen habe? Android und iOS – ab der bald erscheinenden Version 5.0 – machen so etwas natürlich völlig unkompliziert einfach Over-the-Air (OTA). Für kleinere Updates (bis 20 MB) funktioniert das aber auch mit Windows Phone.

Was haltet Ihr von Phone 7.5, genannt Mango? Hat vielleicht schon jemand das Update installiert? Kommentare bitte unten posten.

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Microsoft – Der Zune ist tot, lang lebe Windows Phone (Update: Er lebt)

Microsofts MP3-Player Zune HD hat es zwar nie in die hiesigen Gegenden geschafft, war aber in den fernen Weiten jenseits des großen Teichs nach dem iPod ein vergleichsweise bekannter Spieler. Jetzt hat ihn aber auch dort die Realität eingeholt und wurde in die ewigen Jagdgründe geschickt.

Zunächst hatte Microsoft aus Versehen gestern Abend alle Hinweise auf den Zune HD von seinen Webseiten entfernt. Dies sorgte für erstes Aufsehen bei Bloggern und News-Schreibern. Wenig später kam dann die Entwarnung, es sei nur ein Versehen gewesen und der Player war binnen weniger Minuten zurück auf der Website.

Heute morgen gab es dann die Ernüchterung, in Form eines offiziellen Hinweises auf Microsofts Support-Seite:

“Wir haben vor kurzem angekündigt, dass in Zukunft Windows Phone der Fokus für unsere mobile Audio- und Video-Strategie sein wird und das wir keine Zune-Player mehr herstellen werden.”

Auch rund um Apple gibt es Vermutungen, dass sie zwei ihrer iPods heute Abend im Rahmen des iPhone-Events aus dem Programm nehmen könnten.

Update:
Es scheint als habe der Zune mindestens neun Leben. Das denkt man sich jedenfalls, wenn man den Tweets von Microsofts @zunesupport glauben darf. Nach Angaben des Support-Teams ist der Zune nämlich (wieder) gar nicht tot und es habe keine offizielle Mitteilung gegeben, die anderes besagt. Wir dürfen also weiterhin gespannt sein, was es mit dem Ganzen hin und her bei Microsoft auf sich hat.

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Windows Phone 7 – Microsoft beschleunigt Mango-Update

Seit nunmehr einer Woche verteilt Microsoft das lang ersehnte Mango-Update für Windows Phone 7. Das Update läuft besser als man es bei Microsoft gedacht hatte und das auch noch ohne Probleme. Aus diesem Grunde hat man nun in Redmond beschlossen, die Auslieferung des Updates zu beschleunigen.

Bei Microsoft hatte man eigentlich geplant in dieser Woche 25 Prozent der Windows-Phone-7-Smartphones mit dem Update zu versorgen. Da aber die Aktualisierung auf Windows Phone 7.5 bis heute so problemlos verlief, hat sich Microsoft entschieden die Schlagzahl zu erhöhen. Vom heutigen Tag an sollen die Hälfte aller Windows-Phone-7-Geräte am Markt in den Genuss von Mango kommen.

Ein Smartphone bleibt aber immer noch von dem Windows Phone 7 Update komplett ausgeschlossen: Das Samsung Omnia 7* der Deutschen Telekom. Laut der Microsoft Statusseite wird bei diesem Smartphone immer noch das Mango-Update einem Kompatibilitätstest unterzogen.

Habt Ihr euer Windows-Phone-7-Smartphone aktualisiert bekommen, oder wartet Ihr noch, dass Microsoft Euer Smartphone aktualisiert? Gab es bei der Aktualisierung Probleme? Postet Euere Meinungen und Erfahrungen hier in die Comments.

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Windows Phone 7 – Erste Bilder von Lenovos S2 gesichtet

Ob und wann Lenovo mit dem aktuell LePhone S2 genannten Smartphone auch einen Einstieg ins Windows Phone 7 Geschäft plant, ist nicht sicher. Einige Bilder zeigen nun aber erste Eindrücke des Gerätes, welches bislang mit Android lief.

Wer sich das Gerät näher ansieht, wird schnell eine gewisse Ähnlichkeit mit Lenovos LePhone S2 feststellen. Letzteres basiert auf Android 2.3.4, einer 1 GHz Snapdragon CPU, einem 480 x 800 Pixel Touchscreen und einer 8 Megapixel Kamera.

Wie und ob Lenovo einen Windows-Phone-Einstieg wagt, ist bislang unbekannt, speziell weil Lenovo derzeit seine Smartphones nur in China vermarktet. Hier könnte die tiefe Twitter- und Facebook-Integration von Windows Phone den Start im fernen Osten vermasseln. Beide Social Networks sind in China geblockt. Dazu kommt dann noch das Problem mit dem Zugang zum Windows Phone Marketplace, da dieser in China ebenfalls gefiltert wird.

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Von Amazon bis Windows Phone: App Stores im Vergleich

App Stores im Vergleich
In einem umfassenden Bericht geben die Marktfoscher von Distimo Einblick in die Entwicklung der Top 6 “App Stores” im Jahr 2011. Angetreten sind Amazons Appstore, Apples App Store, Blackberrys App World, Googles Android Market, Nokias Ovi Store und nicht zu vergessen Microsofts Windows Phone 7 Marketplace.

Wie nicht anders zu erwarten führt der Apple App Store das Ranking sowohl beim Gesamtumsatz, der Zahl neuer Apps als auch bei der Gesamtzahl derseliben an. Und wie bereits hier berichtet ist der Apple App Store für Entwickler knapp vier Mal so rentabel wie der Android Market, trotz oder gerade wegen der Masse an (unterschiedlichen) Geräten.

AppStore-Umsatz

Die Konkurrenz schläft jedoch nicht. Mit Ausnahme des Apple App Stores zeigten alle Stores ein beeindruckendes Wachstum und konnten jeweils ihre Angebot in 2011 mehr als verdoppeln.

Herauszuheben ist das Wachstum des Windows Phone 7 Marketplace von über 400% auf aktuell knapp 35.300 Applikationen. Einzig der der Nokia Ovi Store tritt seit Oktober auf der Stelle.

Im Bereich der kostenlosen Apps überholte der Android Market den App Store bereits Mitte Mai und führt hier derzeit mit knapp 225.000 kostenlosen Applikationen.

Kostenlose Apps

In Sachen Games ist der App Store immernoch die Nummer eins mit knapp 80.000 iPhone- und 28.700 iPad-Spieltiteln, gefolgt vom Android Market mit 46.000.

Laut Distimo sind die Top 10 der meist heruntergeladenen Apps des Jahres 2011 aus allen Stores zusammengefasst:

  1. Angry Birds
  2. Facebook
  3. Skype
  4. Angry Birds Rio
  5. Google Maps (nur Android Market)
  6. iBooks
  7. Angry Birds Seasons
  8. Fruit Ninja
  9. Talking Tom Cat
  10. Twitter

Aus diesen Top 10 ist einzig Angry Birds in allen Stores vertreten (seit gestern auch in der Blackberry Appworld).

Wie wichtig der chinesische Smartphone-Markt für die Industrie ist bzw. erst noch wird (das Potenzial hier ist noch lange nicht ausgeschöpft) zeigt das Wachstum der Downloadzahlen. Waren die Chinesen im Januar diesen Jahres noch für knapp 10 Prozent aller heruntergeladenen iPhone-Apps verantwortlich, wanderten im November bereits über 18 Prozent aller Apps auf chinesische iPhones.

Downloadzahlen nach Länder

Der vollständige Jahresbericht lässt sich auf distimo.com für 699,- Euro herunterladen. Ein 10-seitiger Auszug ist kostenlos verfügbar.

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Windows Phone 7 – Microsoft testet Update für SMS-Bug

Vor knapp zwei Wochen wurde der sogenannte SMS-Bug bei Smartphones mit Windows Phone7-Betriebssystem entdeckt. Wie es aussieht, können sich Besitzer eines entsprechenden Mobiltelefons aber bald auf ein Update freuen, das den kritischen Fehler behebt.

Nach ersten Informationen von Khaled Salameh, dem Entdecker des Fehlers und Microsoft, hat man die Schwachstelle nun isolieren können und ist bereits dabei einen entsprechenden Bug-Fix zu testen. Wie die Webseite The Verge berichtet, soll Greg Sullivan, zuständig für den Bereich mobile Betriebssysteme, bereits mit den Geräteherstellern gesprochen haben. Nähere Informationen über die genaue Ursache der Abstürze wurden bisher nicht mitgeteilt. Leider steht auch noch nicht fest, wann das Update allen Nutzern zur Verfügung gestellt wird.

Der schwerwiegende Fehler kann durch eine SMS ausgelöst werden, die eine nicht näher beschriebene Zeichenkombination enthält. Nach dem Empfang einer entsprechend präparierten SMS startet das Smartphone neu und man erhält keinen Zugriff mehr auf seine Nachrichten. Ein Zugriff auf die vorhandenen Inhalte und der Versand von Nachrichten ist nach dem schwerwiegenden Fehler ebenfalls nicht mehr möglich. Wie Khaled Salameh gegenüber The Verge mitteilte, könnten auch Programme von diesem Fehler betroffen sein, die unter Windows auf einem Desktop-System laufen. Als mögliche Kandidaten aufgelistet wurden der Windows Live Messenger, Windows Live Mail, Silverlight-basierte Apps, Visual Studio 2010, Expressions Blend und Anwendungen auf Basis der Windows Presentation Foundation.

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Microsoft: Werden die Microsoft Points abgeschafft?

Fans von Xbox Live Arcade Titeln kennen sie nur zu gut: Die Microsoft Points. Das Unternehmen aus Redmond nutzt sein internes Währungssystem nicht nur für Download-Titel der Xbox 360, sondern auch für Zune und Windows Phone. Doch damit könnte bald Schluss sein.

Einer nicht näher genannten Quelle zufolge plant Microsoft die Einstampfung der Microsoft Points. Bis zum Ende des Jahres sollen alle Preise in die jeweiligen Währungen umgerechnet und die Points nicht mehr länger gültig werden. Auf dem Windows Phone Marketplace würde somit in Zukunft das gleiche System wie im App-Store und Android Market Verwendung finden.

Die Verwirrung um die Preisgestaltung der Microsoft Points ist sicherlich einer der Gründe für die mögliche Umstellung. 800 Microsoft Points haben zum Beispiel umgerechnet einen Wert von rund 10€, zudem können Punkte nur in vorbestimmten Stufen von 500 bis 6000 MSP erworben werden.

Microsoft wollte sich zu den Gerüchten bisher noch nicht äußern.

Quelle: Inside Mobile Apps

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Windows Phone: Die Must-Have Games im Februar

Auf Xbox Live Arcade veranstaltet Microsoft in diesem Jahr die House-Party und auch das hauseigene Handy-OS wird nicht vernachlässigt. So können sich Besitzer eines Windows Phones über einige neue Spiele freuen.

Must-Have Games für Windows Phone 7 nennt Microsoft die Aktion. Ähnlich wie beim Pendant für die Xbox 360 bietet man hier jede Woche ein neues Spiel an, welche allesamt mit Achievements, Leaderboards und sonstigen Xbox Live Features ausgestattet sind.

Unter anderem erwartet uns eine Mobilversion von Need for Speed: Hot Pursuit, mit Splinter Cell: Conviction HD gibt es einen weiteren Ableger eines großen Franchises. Unten findet ihr das komplette Line-Up, inklusive der Preise und Veröffentlichungstermine.

  • Need for Speed: Hot Pursuit – 1. Februar – 4,99$
  • BulletAsylum – 8. Februar – 2.99$
  • Chickens Can’t Fly – 15. Februar – 2.99$
  • Splinter Cell: Conviction – 22. Februar – 4,99$
  • Toy Soldiers: Boot Camp – 28. Februar – 2.99$
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Windows Phones demnächst mit Skype?

Die Gerüchteküche brodelt wieder einmal und dieses Mal geht es um die Windows Phones. Besser gesagt die WP7-App Skype, die anscheinend kurz vor ihrer Fertigstellung steht. So wird vermutet, dass die Applikation bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona zur Verfügung stehen wird.

Wie die Webseite “The Verge” berichtet, soll der lang erwartete Client pünktlich zum MVC offiziell erscheinen. Demnach testet man bei Microsoft bereits fleißig mit dem Skype-Client und es soll sogar eine interne Version im Windows Phone Marketplace bereit stehen, den sich die Mitarbeiter herunterladen können. Da der MVC bereits am 27. Februar seine Tore öffnet, müssten die Arbeiten an dem Client sehr weit fortgeschritten sein.

Skype für Windows Phone soll dabei die Vorgaben von Microsoft für den Metro-Stil übernehmen und wird damit ebenfalls die gewohnte Optik der zwei Spalten nutzen. Die erste Version von Skype für WP-Smartphones soll als eigenständige Applikation erscheinen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wird man den Client in die sogenannte “People Hub” integrieren. Dies soll dann mit dem Launch von Windows Phone 8 geschehen. Bisher gibt es noch keinen offiziellen Termin für den Launch der Applikation, aber bis Ende Februar hat Microsoft ja noch Zeit. Bereits im letzten Jahr hatte Microsofts Joe Belfiore versprochen, dass eine Version Ende 2011 erscheinen würde. Mal sehen, ob sich Windows Phone-Besitzer demnächst freuen dürfen.

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Skype für Windows Phone als Beta-Version veröffentlicht

Microsoft hat jetzt eine Beta-Version der VoIP-Software Skype für Besitzer eines Smartphones mit Windows Phone veröffentlicht. Die Version kann entweder direkt über das Smartphone oder über den Marketplace heruntergeladen werden.

Ab sofort sind auch auf Windows Phones per Skype Sprach- und Videoanrufe möglich. Laut dem Blog-Eintrag von Skype soll die Beta alle wichtigen Funktionen unterstützen und bietet eine klare und übersichtliche Metro-Oberfläche. Wer Windows Phone 7.5 auf seinem Smartphone installiert hat, kann mit seinen Skype-Kontakten Sprach- und Videoanrufe über 3G, 4G oder WiFi führen, mit dem Skype-Guthaben auf Fest- oder Mobilfunknetzanschlüssen anrufen, Einzel- oder Gruppenchats durchführen und im eigenen Profil und Account Informationen aktualisieren.

Unterstützt werden neben dem Lumia 800 auch noch das Lumia 710, das HTC Titan, das HTC Radar, das Samsung Focus S und das Samsung Focus Flash. Das sind die zertifizierten Modelle, aber die Beta-Version sollte auch auf allen anderen Smartphone mit Microsofts Windows Phone-Betriebssystem laufen. Derzeit steht die Skype-Version nur in englischer Sprache zur Verfügung.

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WP7: Nach Mango kommt jetzt Tango

Möglicherweise hat sich der ein oder andere Beobachter darüber gewundert, dass ein so schwach ausgestattetes Smartphone, wie Nokia es mit dem Lumia 610 gerade erst auf dem MWC vorgestellt hat, mit Windows Phone 7 laufen soll. Mit dem neuesten Update namens “Tango” gibt Microsoft jetzt die Auflösung dieser Frage bekannt.

Auch wir hatten ja geunkt, dass es sich bei nur 256MB Arbeitsspeicher im Lumia 610 um einen nicht sehr anspruchsvollen Prozessor handeln kann. Dass das Modell dennoch mit einer Windows-Version ausgeliefert werden kann, hat Microsoft ein wenig nachgeholfen und eine Art “Cheap Edition” entworfen, wie sie es schon vor Jahren mit der XP Netbook-Edition gemacht haben. Das Tango-Update, das sinnigerweise dem Mango-Update folgt, unterstützt auch deutlich schwächere Hardware, als bisher, so dass eben auch 256MB RAM oder ein einkerniger Prozessor bei etwa 800 MHz genügen sollen. Aber nicht nur unter Haube hat sich einiges getan, auch weitere Features wie Sprachnotizen und verbesserte MMS-Funktionen sind hinzugekommen.

Insgesamt versprechen die Redmonder, dass man nur auf etwa 5% der Apps verzichten müsse, die eben zu anspruchsvoll seien. Aber hey, seien wir ehrlich, 95% der Apps sind doch eh Schrott, also die Aussage so pauschal nicht viel wert. Wenn es sich um die 5% der Programme handelt, die der Durchschnittsanwender so nutzt, könnte das ein ganz schön schwächliches Erlebnis werden. Das Abspecken der Hardwareanforderungen ist, wie Roland von Winfuture zu Recht bemerkt, sicher eine der größeren Herausforderungen für ein Enwticklungsteam. Ein Besipiel für diese Art Überforderung ist wohl Bing Local, das auf entsprechend schwächerer Hardware nicht genutzt werden kann, da die Power des Systems für einen Datentransfer im Hintergrund nicht ausreiche.

Außer Nokias Lumia 610 wird das Tango-Update auch für andere Smartphones zur Verfügung gestellt, die in den nächsten Monaten den kostenlosen Download angeboten bekommen sollten.Los gehts ab Anfang April, mit einer Auslieferung bis in den Sommer ist also zu rechnen. Der Grund für die Verzögerung liegt in der Zusammenarbeit mit den Mobilfunkprovidern, die ein fehlerloses Funktionieren erwarten und daher das Update erst ausgiebig testen wollten.

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Angry Birds Space: Windows Phone lohnt sich nicht

Gestern erschien Angry Birds Space, wie erwartet schlug das Spiel ein wie eine Bombe und eroberte gleich Platz Nummer 1 im App Store. Doch trotz des großen Erfolges geht Entwickler Rovio keine unnötigen Risiken ein und verzichtet auf Versionen für weniger beliebte Geräte.

*UPDATE* Vesterbacka hat seine Aussage mittlerweile übrigens widerrufen: Angry Birds Space soll jetzt doch für WP7 erscheinen. “We are working towards getting Angry Birds Space to WP7.” (Danke an Rick!)

Peter Vesterbacka, Chief Marketing Officer des Unternehmens aus Finnland, bestätigte gegenüber Bloomberg, dass Angry Birds Space nicht auf dem Windows Phone landen wird. Der Grund dafür ist simpel: Der dafür notwendige Aufwand lohnt sich nicht.

“Wir sind (mit Angry Birds) die Nummer 1 App auf dem Windows Phone App Store, aber der Support ist eine große Verpflichtung und man müsste die Applikation komplett umschreiben. (…) Wenn man sich die Aktivierungen anschaut, sind Apples iOS und Android eindeutig größer als jede andere Plattform. Wir wollen überall vertreten sein, müssen aber die Kosten der Versorgung von kleineren Plattformen berücksichtigen. Bei Windows Phone sorgt der technische Support für eine Menge Arbeit.”

Rovio nannte zuletzt bereits eines seiner großen Ziele für die Zukunft: Man möchte größer als Disney werden, ein Konzern mit einem Wert von rund 70 Milliarden Dollar. Die über 700 Millionen Downloads von Angry Birds sind da zumindest ein erster kleiner Schritt.

Quelle: Bloomberg

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Windows Phone: Offline-Navigation für HTC-Smartphones

Besitzer eines Nokia-Mobiltelefons mit Windows Phone können bereits seit kurzer Zeit mit den aktualisierten Apps für die Lumia-Reihe die Offline Navigation des finnischen Herstellers nutzen. Anscheinend zieht nun auch HTC nach und bietet ein entsprechendes Update für die App HTC Locations an.

Nach einem Bericht von Engadget.com, das sich auf Nutzer mit einem HTC Titan-Smartphone beruft, soll das Update der Version für Windows Phone 7.5 “Mango”, die Nutzung der Offline Navigation ermöglichen. Bisher stand die Möglichkeit, Karten mit Hilfe der App HTC Locations herunterzuladen, nur Android-Nutzern zur Verfügung. Sollten sich die Berichte bewahrheiten, können sich künftig auch die Besitzer eines HTC-Smartphones mit Windows Phone über die gleiche Funktionalität freuen, die in einigen Android-Smartphones bereits zum Einsatz kommt. So könne man nach dem Download des Kartenmaterials ohne ständige Online-Verbindung die App zur Navigation einsetzen.

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Chef von Nokia: Mehrkern-Prozessoren sind Energieverschwendung

Um immer leistungsstärkere Smartphones anbieten zu können, spendieren die meisten Hersteller ihren Modellen unter anderem Prozessoren mit mehreren Kernen. Für Stephan Elop, Chef des finnischen Mobilfunkherstellers Nokia, sind diese CPU-Varianten nichts weiter als Energieverschwender.

Wie unsere Kollegen von Winfuture unter Berufung auf eine chinesische Zeitung berichten, ist Elop der Meinung, dass Multicore-Prozessoren nur die Batteriezeit eines Smartphones verschwenden ohne dabei dem Besitzer einen wirklichen Vorteil zu bieten. Deshalb wären Modelle mit einer Dual-Core- oder Quad-Core-CPU nicht notwendig.

Seine Aussagen untermauert Elop durch die Wettbewerbe, die bereits seit einigen Wochen mit den Windows Phones durchgeführt werden. Bei Microsoft läuft die Aktion unter dem Namen “Smoked by Windows Phone” und bei Nokia heißt der Wettbewerb “Blown away by Lumia”, der bereits in Indien stattfindet und auch in China durchgeführt wird. Gewinnen können die Herausforderer rund 120 Euro, wenn sie ein Lumia 900 () im Bereich Geschwindigkeit schlagen können. Vor ein paar Wochen sorgte der Sieg eines Galaxy-Nexus-Besitzers für Schlagzeilen, der sich gegen ein Lumia-Modell behaupten konnte.

Sicherlich hängen diese Aussagen auch damit zusammen, dass kritische Stimmen immer wieder erwähnen, dass die Lumia Modelle von Nokia technisch nicht mit der Konkurrenz mithalten können. Welche Komponenten Nokia für den Bau seiner Smartphones verwendet, zeigte kürzlich ein Vergleich der Herstellungskosten von Marktforscher iSuppli. Während andere Hersteller auf Mehrkern-Prozessoren setzen, um genügend Leistung zur Verfügung zu stellen, begnügt sich Nokia mit Single-Core-CPUs.

Dies liegt nicht nur daran, dass man Energie sparen und effizientere Smartphones bauen möchte, sondern ist auch der Tatsache geschuldet, dass Windows Phone derzeit gar keine Mehrkern-Prozessoren unterstützt. Nach Angaben von Winfuture wurden die beiden Versionen Mango und Tango des mobilen Betriebssystems aus den Hause Microsoft von Anfang an für den Betrieb mit einem Prozessorkern entwickelt. Erst Windows Phone 8 (Apollo) soll mehrere Kerne unterstützen. Ob Nokia wohl auch dann auf den Einsatz von Mehrkern-Prozessoren verzichten wird?

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Kein Update auf Windows Phone 8 für aktuelle Smartphones?

Zurzeit herrscht einige Verwirrung in Bezug auf Windows Phone 8, weil derzeit noch nicht ganz klar feststeht, ob alle aktuellen Modelle mit Windows Phone ein Update auf Apollo erhalten werden oder ob das kommende mobile Betriebssystem nur Geräten vorbehalten ist, die noch erscheinen werden.

Aktuell gibt es zwei gegensätzliche Aussagen hinsichtlich des Apollo Updates. So behauptet Microsoft-Evangelist Nuno Silva, dass alle aktuell auf dem Markt befindlichen Smartphones mit Windows Phone das Update erhalten werden. Wie unsere Kollegen von ComputerBase berichten, soll das Interview, das man auf der portugiesischen Webseite Zwarme nachlesen konnte, wieder entfernt worden sein. Jedoch hat die Seite WMPoweruser eine Übersetzung des Gesprächs veröffentlicht. Falls die Aussagen von Silva sich bestätigen sollten, dürften sich alle Besitzer eines Windows Phone 7-Smartphones über ein Update auf Windows Phone 8 freuen.

Dennoch sollte man sich nicht zu früh freuen, denn einen gegenteiligen Bericht liefert die Webseite The Verge. Unter Berufung auf eine vertrauenswürdige Quelle, die Microsoft nahe steht, sollen die Aussagen von Nuno Silva nicht zutreffend sein. So soll kein aktuelles Smartphone mit Windows Phone (Mango) ein Update auf Apollo erhalten. Microsoft hätte bisher nur bestätigt, dass derzeit verfügbare Apps auch unter Windows Phone 8 eingesetzt werden können. Bereits Anfang März hatte sich Mary-Jo Foley von ZDNet über das kommende Windows Phone Apollo geäußert und darauf hingewiesen, dass es kein entsprechendes Update für aktuelle Windows Phones geben wird. In einem aktuellen Twitter-Post hat sie nun diese Aussage erneuert und schreibt weiter, dass Microsoft dies weder bestätigt noch geleugnet hat. Sollten aktuelle Smartphones wirklich kein Update erhalten, könnte dies unter anderem mit den gestiegenen Hardware-Anforderungen für Windows Phone 8 zusammenhängen, die von aktuellen Geräten nicht erfüllt werden. Damit wird man auch weiterhin auf eine offizielle Aussage von Microsoft warten müssen, bis man Klarheit in dieser Sache hat.

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Microsoft veröffentlicht Skype 1.0 für Windows Phone

Ende Februar hatte Microsoft die Beta-Version der VoIP-Software für Windows Phone zum Download freigegeben. Knapp zwei Monate später steht Skype 1.0 nun für alle Besitzer eines Smartphones mit Microsofts mobilem Betriebssystem zum Download zur Verfügung. Genutzt werden kann die App auf allen Geräten mit Windows Phone 7.5 und höher.

Beziehen kann man die App entweder über den Windows Phone Marketplace oder direkt über das eigene Smartphone. Sprach- und Videoanrufe können kostenlos über 3G, 4G oder WiFi mit Skype-Kontakten geführt werden. Im Windows Phone Blog hat man eine kleine Liste mit den Highlights veröffentlicht. Hierzu gehören neben den Videogesprächen im Portrait-Modus auch noch die Möglichkeiten sich in Telefonkonferenzen einzubinden und unerwünschte Anrufer zu blocken. Zudem kann man mit der App auch neue Kontakte anlegen.

Die offizielle Version 1.0 von Skype soll nach Angaben des Skype Blogs 18 Sprachen unterstützen und wurde bereits mit einigen Smartphones, wie den Lumia Modellen 710, 800 und 900 getestet. Darüber hinaus auch noch mit dem HTC Titan, dem HTC Radar, dem Samsung Focus S und dem Samsung Focus Flash. Viele Fehler sollen beseitigt worden sein aber es sind noch einige Probleme vorhanden. So können Gespräche und Sofortnachrichten nur angenommen werden, wenn sich die App im Vordergrund befindet und es werden keine Bluetooth-Headsets unterstützt. Zudem soll Skype 1.0 IM-Nachrichten als gesendet markieren, obwohl die entsprechenden Kontakte offline sind und Gespräche können durch eingehende Anrufe, einen gestellten Alarm oder Benachrichtigung über eine schwache Batterie beendet werden. Die Software kann darüber hinaus nicht genutzt werden, wenn das Smartphone per USB an den Computer angeschlossen ist. Zudem teilt Skype noch mit, dass die Installation und Nutzung von Skype 1.0 mindestens 512 MB RAM voraussetzt.

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Nokia Apps – Was ändert sich bei den Nokia Lumia Smartphones?

Im Wettlauf um das erfolgreichste Smartphone-Ökosystem sind die beiden eng verbandelten Unternehmen Nokia und Microsoft nach wie vor auf Aufholjagd hinter Apples iPhone und Googles Android-Phones. Bisher lief das eher nach dem Motto “Einholen, ohne zu überholen”. Mit den beiden neuen Windows Phone-Geräten Nokia Lumia 900 und Lumia 610 hat Nokia jetzt die zu einer kompletten Range von Smartphones mit Windows Phone 7.5 ausgebaut. Aber nicht nur im Hardware-Bereich holen die beiden „Underdogs“ auf, auch bei den Apps gibt es neue Entwicklungen.

Bei Windows Phone-Apps denkt man als Erstes natürlich an die von Microsoft und der wachsenden Entwicklergemeinde weltweit erstellten WP7-Apps. Daneben gibt es aber nach wie vor einige Nokia Apps, die den Sprung auf das Microsoft-System geschafft haben und die es daher nur auf den Lumia-Phones der Finnen gibt. In Berlin hat Nokia neue Entwicklungen bei den Nokia Apps präsentiert.

Mix Radio

Für das größte Aufsehen hat dabei vor kurzem der Musikdienst Mix Radio gesorgt. Der Streamingdienst ist kostenlos und als weiterer Dienst Nokia Music zugeordnet, wo auch alle gehörten Songs gleich gekauft werden können. User können aus etwa 100 Musikmixen passende wählen, die jeweils 50-200 Tracks haben. Alle zwei Wochen wird die Zusammenstellung der Mixe geändert, wobei aber kein vollständiger Austausch der Songs stattfindet. Alle Mixe können auch fürs Offline-Hören runtergeladen werden, dabei werden aber nur die ersten 50 Tracks jedes ausgewählten Mix auf dem Telefon gespeichert. Außerdem darf man nur maximal vier Mixe offline verfügbar machen und nur maximal sechsmal pro Stunde einen Song überspringen. Alternativ zu den voreingestellten Musikmixen, denen weitere folgen sollen, kann man sich auch individuelle Musikmixe erstellen, indem man ein bis drei Lieblingsbands eingibt. Eine weitere Möglichkeit der Personalisierung besteht darin, auf PC oder Mac die gesamte Musikbibliothek einscannen zu lassen. Nokia Music erstellt dann für das Mix Radio Playlisten basierend auf der eigenen Audiothek.

Gig-Finder

Eine Verbindung zur Navigations-App von Nokia ermöglicht der neue Gig Finder. Dieser sucht gezielt Konzerte in der Umgebung. Hat man eine interessante Veranstaltung gefunden, kann man aus der App heraus Tickets kaufen oder sich zum Veranstaltungsort navigieren lassen. Bei der Vorführung funktionierte das leider nur als reine Umgebungssuche, eine Ergänzung der App mit einer Suche in anderen Orten soll die Anwendungsmöglichkeiten demnächst aber erweitern.

Nokia eBooks

Auch im Bereich von Nokia eBooks wird sich etwas tun. Nokia eBooks bietet derzeit ca. 30000 deutschsprachige Titel im EPUB-Format an, kostenlose und kostenpflichtige vorrangig aus dem Bereich Unterhaltungsliteratur/Entertainment. Ob es allerdings wirklich Spaß macht, ein eBook komplett auf einem 4,3 Zoll großen Smartphone-Display zu lesen, darf bezweifelt werden, und eine Ergänzung durch einen PC-Client ist derzeit auch nicht geplant. Sinnvoller scheint da das neue Angebot News-Ticker (bei der Präsentation stand auf dem Vorführgerät noch Nachrichten-Stream) zu sein. Dabei werden in einem Feed-Reader im Metro-Design vorinstallierte oder selbstgewählte RSS-Feeds verfügbar gemacht. Der News-Ticker wird in die bestehende Nokia eBook-App integriert.

My Commute

Die Maps-Anwendung hat Nokia inzwischen so weit verbessert, dass die Lumia-Phones als vollwertige Navigationsgeräte mit Sprachsteuerung genutzt werden können. Dabei können jetzt auch Strecken und ganze Länder im Vorhinein auf das Gerät geladen werden, damit die Navigation auch ohne Internetverbindung funktioniert. Hinzugekommen ist jetzt bereits eine Geschwindigkeitsanzeige, für die Zukunft geplant ist mit My Commute ein Live-Traffic-System, das einen zum Beispiel bei Staus um das Hindernis herumführt. Leider ist Nokia Maps immer noch ein reines Straßennavigationssystem, als Outdoor-Navi für Wanderer und Mountain-Biker kann Nokia Maps nicht verwendet werden, auch die Integration von Outdoor-Routen aus dem Internet ist nicht möglich.

Nokia Bus & Bahn

Dafür gibt es mit Nokia Bus & Bahn eine App, mit der sich Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs ähnlich wie in Öffi für Android über Fahrpläne und Abfahrtzeiten informieren können. Bislang dürfen sich darüber allerdings nur die Berliner und Brandenburger freuen, da nur die Daten des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) verwertet werden. Hier sollen die Daten allerdings so oft mit dem Verbund synchronisiert werden, dass plötzliche Strecken- und Fahrplanänderungen in der App ähnlich schnell wie auf der Homepage des Verbandes angezeigt werden – ein deutlicher Vorteil gegenüber Öffi.

City Lense

Mit City Lense hat Nokia der Maps-App zudem eine Augmented Reality-Funktion spendiert. Wer mit der Kamera seine Umgebung scannt, kann schnell die nächsten Restaurants oder POI samt Bewertungen finden. Für die Bewertungen nutzt Nokia mehrere verfügbare Dienste wie Qype, WCities oder Lonely Planet. Auf der Hauptseite wird ein Durchschnittswert aller Bewertungsportale gezeigt, die aber auch nach den Quellen aufschlüsselbar sind. Besonders nettes Feature: Die Treffer können mit einem Klick als Kachel auf die Startseite gelegt werden, zum Beispiel bei der Planung einer Reise.

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Windows Phone 8 – Fast schon ein System für alle Windows-Geräte

Einem sehr erstaunten Freund musste ich vor kurzem erklären, dass das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8 zwar auf Tablets funktionieren würde, aber nicht auf Smartphones. Warum macht Microsoft sich die Mühe, den Kernel an die in Tablets verbreitete ARM-Architektur anzupassen, wenn es dann doch wieder zwei verschiedene Betriebssysteme gibt und man die Daten zwischen Tablet, Laptop und Smartphone eben nicht ständig austauschen und synchronisieren kann, mit denselben Apps auf allen Geräten? Die Antwort heißt: Windows Phone 8.

Die Phone-Variante von Windows 8

Mit dem neuen Smartphone-Betriebssystem, das Microsoft gestern vorgestellt hat, bleibt es zwar grundsätzlich bei einem eigenen Smartphone-Betriebssystem, dennoch geht Microsoft – soweit man dies aus den Ankündigungen schließen kann – deutlich in Richtung eines einzigen Betriebssystems für alle Geräte. Die wichtigste Änderung betrifft nämlich den Kernel. Der wird zukünftig identisch sein mit dem Kernel von Windows 8.

Apps für alle Windows-Geräte

Der Vorteil liegt auf der Hand: App-Entwickler können Apps mit nur geringen Änderungen für beide Plattformen Windows und Windows Phone programmieren. Das erhöht auf der einen Seite den potentiellen Kundenkreis für die Entwickler, ermöglicht auf der anderen aber auch eine gleiche oder zumindest ähnliche User-Experience auf allen Windows-Geräten. Features des neuen Windows Phone 8 werden in jedem Fall die Unterstützung von Mehrkern-Prozessoren und die neue Nahfeld-Mobilfunk-Technik NFC sein, beides durfte wohl erwartet werden, wenn Windows Phone in Zukunft eine ernsthafte Konkurrenz zu iOS und Android werden soll.

Die neuen Windows Phone 8-Features

Außerdem werden jetzt verschiedene Auflösungen unterstützt, der interne Speicher kann mit microSD-Karten erweitert werden. Auch der Startbildschirm von Windows Phone wurde überarbeitet und kann jetzt noch mehr den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden, zum Beispiel mit drei verschiedenen Kachelgrößen. Eine Überraschung ist in jedem Fall die vollständige Integration der Nokia Maps in Windows Phone 8, das damit die Bing Maps verdrängt. Bisher gab es Nokia Maps nur in den Nokia Lumia-Smartphones. Bereits im Herbst sollen die ersten Windows Phone 8-Geräte auf den Markt kommen, als Hardware-Hersteller wurden bisher Samsung, HTC, Huawei und natürlich Nokia genannt.

Auf der 2. Seite versuchen wir zu verstehen, warum Microsoft Windows Phone 8 nicht als Update anbieten wird.

Microsoft hatte aber nicht nur Gutes zu verkünden. Die Kehrseite des wirklich gründlich überarbeiteten Betriebssystems sind alle Smartphones, auf denen sich das aktuelle Windows Phone 7.5 befindet. Microsoft machte deutlich, dass es kein Update auf Windows Phone 8 geben wird. Für kein Gerät. Nicht einmal für das erst vor wenigen Wochen in den Verkauf gelangte Highend-Phone Nokia Lumia 900. So kann man „A new start“ natürlich auch verstehen. In den nächsten Wochen dürften die Preise für Windows Phone 7-Smartphones in den Keller stürzen.

Windows Phone 7.8 mit WP8-Features

Der Grund für die wenig kundenfreundliche Ankündigung liegt gerade im neuen Kernel des Systems. Windows Phone 8 hat völlig andere Hardware-Anforderungen, was eben bedeutet, dass die bisher vorhandene Hardware damit nicht mehr funktionieren würde. Microsoft ist sich dieses Problems bewusst und wird parallel zum neuen Windows Phone 8 auch dem Windows Phone 7 eine weiteres großes Update auf Windows Phone 7.8 gönnen, das zumindest einen Großteil der für User sichtbaren Änderungen auch auf die ältere Hardware bringen wird. So wird zum Beispiel der neue Startbildschirm von WP 8 auch unter WP 7.8 verfügbar sein.

Was ist jetzt mit Nokias Lumia-Phones?

Besonders hart trifft diese Entscheidung sicherlich Nokia, das gerade erst mit den beiden neuen Lumias 900 und 610 wieder etwas Land bei den Smartphones zu gewinnen versucht. Wie Nokia uns mitgeteilt hat, wird der finnische Hersteller bei den vier erhältlichen Lumia-Phones Lumia 610, Lumia 710, Lumia 800 und Lumia 900 das Update auf Windows Phone 7.8 mit eigenen neuen Funktionen wie WiFi-Tethering oder Flip-to-Silence ergänzen. Tethering gibt es allerdings auch schon in Windows Phone 7.5. Außerdem wird Nokia Kamera-Extras und Spiele von Zynga auf den Lumia-Phones präsentieren. Einen Überblick über neue Nokia-Apps hatten wir vor kurzem hier bereits gepostet.

Fazit: Entwickler glücklich, Kunden sauer

Unterm Strich bleibt also einerseits Anerkennung für Microsofts Mut eines großen Updates von Windows Phone, mit dem die Redmonder den einmal eingeschlagenen Weg zum gemeinsamen System aller Geräte weitergehen, andererseits aber auch reichlich Kopfschütteln angesichts der Entscheidung, kein Update für Altgeräte anzubieten. Dass man für ein 500 Euro teures Highend-Smartphone wie das Lumia 900 weniger als ein halbes Jahr nach dem Marktstart bereits kein Update mehr bekommt, dafür kann wirklich kein Kunde mehr Verständnis entwickeln und Microsoft verschenkt hier angesichts der teilweise katastrophalen Update-Politik der Android-Hersteller leichtfertig einen Vorteil. Wer sich fragt, warum Apple mit dem iPhone so erfolgreich ist, sollte sich vielleicht auch fragen, warum es eigentlich nur Apple schafft, ein gerade mal drei Jahre altes Gerät immer noch mit dem neuesten Betriebssystem zu versorgen.

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Windows 8 und Windows Phone 8. Eine Revolution?

(Vorwort von Kamal) In den kommenden Tagen wird Microsoft offiziell Windows 8 vorstellen. Da wir dies für einen wichtigen Entwicklungsschritt halten, möchten wir uns diese Woche in einem Special mit insgesamt fünf Gastartikeln von unserem Windows 8-Spezialisten Patric Rademacher mit der Materie auseinander setzen und uns ganz Microsofts neuestem Betriebssystem widmen.

Windows 8 und Windows Phone 8. Eine Revolution?

Für Microsoft irgendwie schon. Schließlich kommen mit dem Release die für Microsoft größten Veränderungen seit Langem. Laut Konzernchef Steve Ballmer ist es die größte seit mindestens 17 Jahren. Ob es den Markt revolutioniert? Wohl eher nicht. Es ist aber ein Schritt für Microsoft, der bewerkstelligen könnte, dass sie auch auf dem heiß umkämpften Tablet- sowie Smartphone-Markt endlich Fuß fassen. Das Windows Phone OS ist zwar schon länger mit dem ehemals „Metro-UI“ jetzt „Modern-UI“ genannten Look auf dem Markt, hat aber eher bescheidene Erfolge gefeiert.

 „Modern-UI“ nun auch auf PCs und Tablets

Am 25. Oktober wird das Release von Windows 8 mit einem Launchevent in New York gefeiert. Schon einen Tag später soll Windows 8 dann zu haben sein. Dabei wird es vier Versionen geben: Zwei davon sind für den Endverbraucher bei der Entscheidung nicht relevant, denn die Windows 8 Enterprise Edition ist eine Mehrfachlizenz für Unternehmen. Windows RT wird die Version genannt, die auf den Tablets ohnehin immer vorinstalliert ist.

Windows 8 ist der Nachfolger von Windows 7 Home Premium und richtet sich an die Ottonormalverbraucher. Windows 8 Pro löst Windows 7 Professional und Ultimate ab und ist für solche Nutzer  gedacht, die ein wenig mehr wollen, wie etwa bessere Zusammenarbeit mit Netzwerkservern, Verschlüsselung vertraulicher Daten und Virtualisierungsfunktionen. Erwähnenswert ist jedoch der Unterschied zwischen Windows RT für beispielsweise Tablets und andere auf ARM-Architektur basierende Geräte und einer der Windows 8 Versionen für „herkömmliche Computer“.

Windows RT

Windows RT besteht nur aus dem Modern UI, welches auf der Bedienung mit dem Finger per Touch und Gesten ausgelegt ist. Apps lassen sich aus dem Appstore, Windows Marketplace genannt, installieren und natürlich auch benutzen. Auf das Modern UI werde ich noch in einem späteren Artikel genauer eingehen. Eins möchte ich aber noch erwähnen:. Es wird eine Office-Version für Windows RT vorinstalliert sein, leider fehlt jedoch Outlook was ich persönlich sehr schade finde.

Windows 8 und Windows 8 Pro werden auf PCs und Laptops, ob mit oder ohne Touch, installierbar sein. Wie schon erwähnt, wird auch hier das Modern UI Einzug halten. Und das mit Hochdruck! Microsoft hat sich dazu entschieden, jedem User das Modern UI aufzuzwingen. Denn es wird, visuell betrachtet, über den Desktop gelegt und funktioniert somit als eine Art interaktiver Startbildschirm. Der Desktop ist zwar als eine Kachel zu finden und somit jeder Zeit aufrufbar, jedoch geben sich viele Kritiker damit nicht zufrieden.

Der Startknopf wurde auch entfernt, ist aber mit einigen Tools wiederzuholen, genauso wie der Desktop, mit ein paar Zusatzinstallationen, auch in den „Vordergrund“ zu holen ist. Das Metro UI ist genau wie bei Windows RT zu nutzen. Apps, Individualisierung und Life-Kacheln kommen aus dem selben Marketplace. So gesehen ist es ein Windows RT mit „echtem“ Betriebssystem im Hintergrund. Für Entwickler übrigens ein Segen, denn so lassen sich die Apps leichter auf verschiedenste Geräte verbreiten. Wer einen Laptop braucht, der ist definitiv mit einem Windows 8 Rechner besser bedient. Windows RT Geräte sind eher als Tabletersatz anzusehen.

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Microsoft will verkaufen. Aber was? Und an wen?

Microsoft hat immer mal wieder eigene Hardware verkauft. Und wenn wir ehrlich sind, waren das nicht die tollsten Geräte. Mäuse, Tastaturen und waren da nicht sogar mal  MP3-Player und eigene Smartphones? Könnt ihr euch erinnern? Ja stimmt. Fällt schwer. Ich glaube das sagt alles.

Hat sich das jetzt geändert? Microsoft hat im Sommer eigene Geräte  namens „Surface“ angekündigt. Mal abgesehen davon, dass Präsentationen anderer Firmen es definitiv besser drauf haben, gibt es doch ein paar Lichtblicke.

Nokia + Microsoft = Apple?

Nachdem Nokia einen Ausweg aus dem Debakel der unverkauften Handys gesucht hat, sind Nokia und Microsoft eine intensive Partnerschaft eingegangen. Dass Nokia jetzt den Schwerpunkt auf Windows-Phones gelegt hat, wissen wir alle. Punkt für Microsoft. Inwiefern Nokia aber mit der Herstellung von den Microsoft-Geräten zu tun hat, darüber kann nur spekuliert werden. Aber wenn Nokia eines kann, dann ist es Hardware herstellen. Falls das Know-How in die Geräte von Microsoft einfließt, wird es sehr spannend, denn das Konzept der Surface-Geräte scheint schon interessant zu sein.

Es werden verschiedene Modelle zu haben sein. Windows RT Modelle mit ARM-Architektur, aber auch Modelle mit Windows 8 und Intel Core i5 (Ivy Bridge). Zudem gibt es verschiedene Cover, die beim Kauf nicht inklusive sind bzw. einen Aufpreis bedeuten. Ein sogenanntes „Touch Cover“, welches Sensortasten im Cover integriert hat und somit eine komplette Tastatur darstellt. Auch ein „Type-Cover“ mit physischen Tasten wird es geben. Die Cover werden, so wie man es schon kennt, an das Tablet geklickt und dienen somit auch als klappbarer Displayschutz.

Gerüchte besagen, dass auch neue Smartphones geplant und sogar schon in Produktion sind. Das wäre allerdings ein Seitenhieb für Nokia, die sich natürlich eine Rückkehr in den Smartphone-Olymp durch Windows Phone 8 erhoffen. So wie sich schon diverse PC-Hersteller auf den Schlips getreten fühlten, als das „Surface“ vorgestellt wurde, so würde das Gleiche natürlich auch mit anderen Microsoft-Partnern im Smartphone-Bereich passieren.

Komischerweise ist HTC der Partner, der ein Microsoft-Referenzgerät herstellt. Das bedeutet, HTC baut das Smartphone so, wie es sich Microsoft vorstellt. Ähnlich wie die Marke „Nexus“ ein Referenzgerät für Android ist.

Mit einem Nokia sollte aber trotzdem keiner schlecht beraten sein, der ein Windows Phone 8 Device sucht. Dank der Partnerschaft konnte Nokia seine Hardware sehr gut dem Betriebssystem anpassen, was nicht unbedingt bei jedem Hersteller selbstverständlich ist. Ob das Zusammenspiel von Soft- und Hardware so exzellent funktioniert wie bei Herstellern wie Apple und Blackberry,  bei denen alles aus einer Schmiede kommt, sei mal dahingestellt. Jedoch ist mir bis jetzt kein Smartphone von Nokia in die Finger gekommen, auf dem es irgendwelche Aussetzer oder Ähnliches gab.

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Man kauft kein Smartphone, sondern ein Ökosystem.

Früher hatte man ein Handy. Man konnte SMS schreiben, Telefonnummern speichern und irgendwann sogar ein bisschen spielen. Natürlich waren Herstellernamen wie Sony Ericsson oder Nokia bekannt, aber wie das Betriebssystem hieß, wusste wohl kaum einer. Das sieht heute ganz anders aus.

Heutzutage gibt es viele Smartphone-Hersteller, aber nur ein paar Betriebssysteme. Abgesehen von wenigen Herstellern, wie Apple mit dem iPhone/iPad und RIM mit den Blackberrys und dem Playbook, gibt es kaum noch Hersteller, die ihre eigene Software auf den Smartphones und Tablets vorinstallieren. Die meisten vertreiben Geräte mit Fremdsoftware wie Android und Windows Phone. Das hat zur Folge, dass nicht nur der Hersteller, sondern auch die Software ausgewählt werden muss. Viele entscheiden diesen Kauf nach dem Ökosystem, welches dahinter steckt, d.h. im Klartext: Apps, Musik, Filme, Bücher und bald auch Bezahlsysteme.

Nicht nur, dass Microsoft runderneuerte Betriebssysteme auf den Markt wirft, auch im Ökosystem tut sich einiges.

Microsoft positioniert sich neu

Pünktlich zum Release von Windows 8 und Windows Phone 8 wurde auch Microsoft Zune einem Relaunch unterzogen: Xbox Music. Mp3s wurden auch unter Zune verkauft. Filme konnten auch, mit nicht wirklich großer Auswahl, auf der Xbox mit Microsoftpoints geliehen werden. Microsoftpoints werden übrigens nicht mehr die einzige „Währung“ sein, mit der man bezahlen kann. Echtes Geld wird Einzug finden.

Doch jetzt hat Microsoft ein neues Konzept vorgestellt: Xbox Music, mit dem eine Musikflatrate genutzt werden kann. Nutzen kann man es auf der Xbox, Windows 8 und Windows Phone 8. Das erste halbe Jahr sogar gratis und ab dann mit zeitlicher Begrenzung und Werbeeinblendungen. Oder zu einem Preis von ca. 10€ monatlich.

Auch die Spiele im Market Place von Microsoft laufen unter der Marke Xbox. Manche Spiele sollen sogar so funktionieren, dass Xbox und Windows Phone User gegeneinander spielen können. Leider wird es, laut Gerüchten im Marketplace, keine USK 18 Spiele geben.

Ein neues Projekt von Microsoft, “Xbox-Glasses” ist auch ein  Hingucker. Per App kann man seiner Xbox ein Second-Screen hinzufügen, mit dem man einen erweiterten Content für Xbox Spiele schaffen kann. Ego-Shooterfan? Wie wär´s mit der Map auf‘s Tablet? Auf das Spiel soll man auch Einfluss nehmen können, sobald der Spielehersteller solche Funktionen mit „Xbox-Glasses“ verwirklicht. „Xbox-Glasses“ soll übrigens nicht nur für Windows 8 Geräte zur Verfügung stehen. Auch das Streaming von Inhalten soll nativ auf den neuen Betriebssystemen á la Airplay mit der Xbox funktionieren.

Der Marketplace für Windows Phone hat mittlerweile doch eine beachtliche Zahl erreicht, Tendenz steigend. Jedoch ist eine andere Tatsche viel interessanter. Da Windows Phone 8 und Windows 8 ähnlich programmiert sind, wird es in Zukunft einfacher werden, Apps für beide Systeme zu portieren. Das freut die Entwickler, das Ökosystem und somit auch die User. Viele bekannte Apps sind zwar schon vertreten, was die Sache um einiges antreiben wird.

Das alles zusammengenommen stellt Microsoft ein wenig in ein anderes Licht und es bleibt abzuwarten, wie sich alles entwickelt. Es wird spannend. Konkurrenz belebt den Markt oder wie war das?

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iTry 3.0: Mein Blick auf Windows Phone 8

Ich bin mittlerweile seit fast zwei Wochen im iTry 3.0 und konnte mich in dieser Zeit ausgiebig mit Windows Phone 8, dem Nokia Lumia 920 und den anderen mir zur Verfügung gestellten Geräte auseinandersetzen. Damit auch ihr seht, was Windows Phone 8 im Großen und Ganzen so zu bieten hat, habe ich für euch ein Video dazu gemacht.

Eins war mir seit meinem ersten Tag mit dem iTry 3.0 bewusst: Das Windows Phone 8 auf jeden Fall anders ist. Was genau ich damit meine, könnt ihr euch jetzt hier in diesem Video zeigen, bei dem ich euch vor allem Windows Phone 8 etwas näher bringen soll.

GEWINNSPIEL:

Nicht vergessen: Ab morgen Luft unser Gewinnspiel, bei dem ihr das Nokia Lumia 920, das Sony Vaio Ultrabook und das ASUS VivoTab RT gewinnen könnt. Und wer bekommt nicht auch gerne mal was umsonst? Was genau ihr tun müsst, um die Chance auf eines dieser Geräte zu erhalten, folgt morgen.

Wenn auch ihr auf dem aktuellen Stand des iTry 3.0 bleiben möchtet, folgt mir doch auf Twitter (@HerrNicholas), wo ich am aktivsten zugange bin. Natürlich werdet ihr auch auf unserer Seite auf dem aktuellen Stand der Dinge gehalten, aber gerade für kurze Updates und Benachrichtigungen bietet sich Twitter sehr gut an.

Ich werde nächste Woche außerdem mit einem Windows-8-Experten sprechen und ihn ein paar Dinge zu Microsofts neuester Betriebssystemversion fragen. Natürlich möchte ich aber auch eure Fragen gerne stellen. Schreibt mir als per Twitter oder hier in die Kommentare, was euch noch so interessiert und ich werde dann versuchen, darauf eine aussagekräftige Antwort für euch zu bekommen.

Der iTry 3.0 wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Saturn Berlin Europa-Center und Sony. Auch Saturn Berlin Europa-Center zwitschert, wenn ihr also über aktuelle Angebote informiert werden möchtet, folgt auch dort: @SatEuropaCenter.

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iTry 3.0 und Windows Phone 8: Die besten kostenlosen Foto-Apps

Eine der größten Stärken des Nokia Lumia 920 ist die Kamera. Während meines iTry 3.0 hatte ich innerhalb der letzte 2 ½ Wochen Zeit, mir nicht nur die vorinstallierte Kamera-App, sondern auch weitere im Windows Store verfügbare Apps genauer anzusehen. Die meiner Meinung nach besten Foto-Apps für Windows Phone 8 möchte ich euch deshalb nun hier vorstellen.

Wie ich an früheren Stellen schon mehrfach angemerkt habe, ist die 8,7 MP Kamera des Nokia Lumia 920 für ein Smartphone wirklich beeindruckend.  Vor allem der BSI-Sensor, der auch bei schlechteren Lichtverhältnissen für  anständige Bildergebnisse sorgt,  ist  dabei zu erwähnen. Mit der vorinstallierten Kamera-App des Lumia 920 kann man bereits schon ziemlich viel machen, im Windows Store gibt es aber noch ein paar weitere Apps, die wirklich toll sind und die ich euch hier nun vorstellen möchte:

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Fhotoroom

Fhotoroom ist am besten mit Instagram zu vergleichen. So stehen hier nicht nur tolle Effekte für Fotos im Vordergrund, sondern auch verbesserte Funktionen der Kamera. Obendrauf gibt es noch eine  Community, mit der man seine Aufnahmen teilen kann. Nachdem man sich mit seiner E-Mail-Adresse und einem Nutzernamen angemeldet hat (das muss nicht gemacht werden, sorgt aber dafür, dass man bei Öffnen der App nicht immer danach gefragt wird, ob man sich denn nun anmelden möchte) findet man auf dem Hauptbildschirm aktuelle Bilder der Fhotoroom-Community (teilweise sind da sehr „interessante“ Bilder zu sehen. Während ich diese Communities mittlerweile etwas etwas über habe, wird der ein oder andere damit natürlich auch seinen Spaß haben. Viel wichtiger sind allerdings die Funktionen und Effekte, die Fhotoroom  mit sich bringt:

  • 18 leistungsstarke Editierungs-Effekte: Farben, Helligkeit, Sättigung, Schärfe, RGB Farben, Größen- Anpassung und –Zuschnitt und mehr
  • Mehr als 50 schicke Filter
  • 27 Rahmen

Genauso beeindruckend ist die integrierte Pro Camera, welche die noch mehr aus der Kamera des Lumia 920 holt:

  • Auto-Stabilisierung
  • Custom EV (dynamische Autobelichtung)
  • Selbstauslöser
  • 5 Kamera-Voreinstellungen
  • Unterstützung der Frontkamera
  • Auto-Fokus, Zentral-Fokus, Spot-Fokus
  • Unterstützung für  Software- und Hardware-Auslöser
  • Aufnahme-Raster
  • Rote-Augen-Reduzierung

Bei so vielen Funktionen ist es natürlich wichtig, dass die Bedienung einfach und intuitiv bleibt. Und genau das schafft Fhotoroom spielend. Über den Hauptbildschirm hat man über drei Knöpfe im oberen Bereich des Bildes Zugriff auf die Community-Funktionen, die unteren Icons führen zu den Foto-Features. Über das Ordner-Icon kann man bereits aufgenommene Fotos, die sich auf dem Telefon befinden, auswählen und bearbeiten. Unterhalb des Bildes geht es dann an die Bearbeitung.

Bildergalerie Fhotoroom

Unter Basic Edit finden sich die 18 grundlegenden Funktionen, um Bilder zu editieren. Die verschiedenen Filter verbergen sich unter Styles, mit einem Klick darauf wird der ausgewählte Filter dann sofort für am entsprechenden Bild angewendet. Erwähnenswert ist hier auch der Tilt-Shift-Effekt, mit dem sich schnell schöne Unschärfen in einem Bild anbringen lassen. Je nach Filter können außerdem noch verschiedenen Eigenschaften verändert werden. Hervorragend ist hier auch die Funktion, dass ihr euch mit einem Klick das Vorher und Nachher eines Bildes anschauen könnt, um so zu sehen, ob das euch das Original oder das bearbeitete Bild besser gefällt. Dann noch einen Rahmen um das Bild, fertig. Sobald ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid,  könnt ihr das Bild  auf eurem Telefon oder im SkyDrive speichern, natürlich könnt ihr das Foto mittels des Upload-Knopfes in der oberen rechten Ecke mit der Community teilen.

Grundlegende Englischkenntnisse sind allerdings vorausgesetzt, da es die App (bisher) nur auf Englisch gibt

Auf Seite 2 geht es weiter mit den Apps Lomogram und CamWow

Lomogram-Logo
Lomogram

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert die App Lomogram. Wie der Name schon impliziert, wird hier vor allem auf beliebte  Retro-Effekte gesetzt, allerdings gibt es hier weniger Möglichkeiten, selbst an den einzelnen Effekten zu arbeiten, dafür stehen insgesamt mehr Vorlagen zur Verfügung. So ist die App Lomogram mit folgenden Features ausgestattet:

  • 42 Filter
  • 72 Lichteffekte
  • 49 Rahmen
  • Teilen auf den verschiedensten sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Flickr, Tumblr und mehr)
  • Automatische Vignettierung
  • Bearbeitung von Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Belichtung
  • Zuschneiden, Rotieren und Umdrehen
  • 10 Sprachen (darunter auch Deutsch)

Bildergalerie Lomogram

Vom Startbildschirm der App kann sofort auf die Kamera des Smartphones zugegriffen oder aber ein Foto aus der eigenen Sammlung geöffnet werden. Auch hier ist alles Weitere selbsterklärend: Unterhalb des ausgewählten Bildes werden zunächst die Filter angezeigt, die mit einem Klick auf dem Bild angewandt werden. Mittels des ganz links unten angebrachten Crop-Symbols lassen sich Bilder zuschneiden. Während bereits einige Formatvorlagen vorgegeben sind, kann man den Bildausschnitt auch einfach selbst mit dem Finger bestimmen. Wenn ihr mit der Bearbeitung fertig seid, könnt ihr das Bild dann in normaler und hoher Qualität speichern oder direkt auch über eines der vorhandenen sozialen Netzwerke teilen. Falls ihr die App selbst austesten möchtet, findet Ihr diese hier.

CamWow-Logo
CamWow

Mit CamWow könnt ihr jede Menge Spaß haben, denn hier steht weniger das Ablichten von interessanten Motiven im Mittelpunkt, als mit Hilfe von diversen Echtzeit-Effekten Motive (und vor allem Gesichter!) zu verzerren, aufzublasen und vieles mehr.

Derzeit stehen folgende 16 Effekte zur Auswahl:

  • Sketch, X-Ray, Bulge, Stretch, Squeeze, Thermal, Mirror, Grayscale, Valentine, Ligh Tunnel, Newspaper, Pop Art, Twirl, Night Vision, Coral, Pixellation

Funktionsmäßig liefert die App außer den genannten Effekten eigentlich kaum etwas, außer dass für Bilder sowohl die Front- als auch die Hauptkamera genutzt werden kann und dass die Bilder direkt aus der App heraus auf die unterschiedlichsten Weisen verteilt werden können.  Aber das ist bei dieser App auch wirklich schon absolut ausreichend. Zum Download von CamWow einfach hier klicken.

Bildergalerie CamWow

Auf der letzten Seite findet ihr die App PhotoBeamer und ein paar weitere Tipps, zudem gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen.

photobeamer-logo
PhotoBeamer

Nachdem ihr die ganzen Fotos aufgenommen habt, wird es Zeit, sich diese  Bilder anzuschauen. Entweder ihr macht das auf eurem Smartphone oder ihr übertragt sie auf einen Computer, wozu verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung stehen (z.B. über einen Cloud Service wie SkyDrive, Dropbox etc. oder indem ihr die Bilder mittels eines Kabels/WLAN von eurem Smartphone auf den Rechner verschiebt). Eine weitere, wirklich unglaublich einfache und clevere Möglichkeit ist allerdings auch die App PhotoBeamer, die sich  QR-Codes zunutze macht. Alles, was ihr dazu braucht ist die auf eurem Smartphone installierte App und ein Computer mit Internetverbindung. Am besten funktioniert das ganze außerdem, wenn eure Smartphone auf ein bestehendes WLAN-Netzwerk zugreifen kann.

Nachdem ihr die App installiert habt, wählt ihr den Ordner aus, der die zu betrachtenden Fotos erhält. Daraufhin müsst ihr die Webseite www.photobeamer.com öffnen, auf der ein QR-Code angezeigt wird. Mit der App scannt ihr nun diesen QR Code und siehe da: Die Fotos aus eurem Ordner auf dem Smartphone landen auf dem Bildschirm des Rechners. Euer Smartphone könnt ihr dann dazu benutzen, um durch eure Galerie zu navigieren und so eine Dia-Show auf dem Computerbildschirm machen.  Es kann so einfach sein. Die App findet ihr hier.

PhotoBeamer-QR-Code

Andere Foto-Apps

Natürlich gibt es noch weitere interessante und kostenlose Apps, die für Windows Phone 8 bzw. für das Lumia 920 verfügbar sind. Zu meinen weiteren Favoriten gehören Panorama, TiltShiftGen (kostet 1,29 Euro) und Cinemagram. Falls ihr noch weitere interessante Foto-Apps für WP 8 kennt, schreibt diese am besten unten in die Kommentare.

Fazit

Für das Lumia 920 und Windows Phone 8 stehen wirklich jede Menge tolle und leistungsfähige Foto-Apps zur Verfügung, die zudem auch noch kostenlos sind. Wer mit dem Lumia 920 also vor allem wegen der Kamera liebäugelt, dabei aber nicht auf eine gute Auswahl an speziell auf Fotografie ausgelegte Programme, wird nicht enttäuscht.

Gewinnspiel

Und wenn ihr das Nokia Lumia 920 samt Fatboy-Ladekissen oder eines der anderen iTry 3.0-Geräte gewinnen wollt, schaut mal hier in unser Gewinnspiel rein, das ihr hier findet.

Der iTry 3.0 wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von Saturn Berlin Europa-Center und Sony. Auch Saturn Berlin Europa-Center zwitschert, wenn ihr also über aktuelle Angebote informiert werden möchtet, folgt auch dort: @SatEuropaCenter.

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Keine Google-Apps für Windows 8 und Windows Phone

Es ist wie ein Schlag ins Gesicht der Microsoft-Mitarbeiter. Google-Apps wird es für diese Plattform vorerst nicht geben, man entwickle nur für die Bereiche, in die sich auch die User bewegen werden. Geht man also aus Google Sicht davon aus, dass Windows floppen wird?

Ich bin kein großer Fan von Windows Phone, doch ich erkenne das Potential und die aktive Käuferschicht. WP8 befindet sich noch in einem Stadium wie damals Android 2.2 Froyo, und da war auch noch einiges schlecht oder undruchdacht. Doch kommen wir mal zu der eigentlichen Aussage: Clay Bavor, Product Management Director für die Google Apps, sagt:

We have no plans to build out Windows apps. We are very careful about where we invest and will go where the users are but they are not on Windows Phone or Windows 8.

Bitte? Wir gehen dort hin, wo die User sind? Die User sind definitiv bei Windows 8 und wer für Windows 8 entwickelt, kann “relativ einfach” auch gleich für Windows Phone 8 mit entwickeln. Microsoft wird diesen PC-to-Smartphone Weg definitiv fortführen und damit die komplette PC-Nutzer versuchen upzugraden. Daher auch die günstigen Upgrade-Pakete für Windows 7 Nutzer.

Was meint ihr, wie viele W8-Computer 2013 aktiv laufen werden? Und jetzt lese ich diesen Satz “go where the users are” und erkenne ganz genau was hier los ist. Google möchte in Zukunft Chrome OS zu einem vollwertigen System machen un braucht keine Konkurrenz. Wozu also die eigenen, sehr guten Dienste auf andere Plattformen portieren. OSX wird wohl nie die massiven Marktanteile wie Windows bekommen, daher wird iOS auch weiterhin unterstützt.

Natürlich ist das nur eine Vermutung und es kann sich auch eine ganz andere Begründung hinter dieser Entscheidung befinden, doch ich zähle hier einfach mal meine Sicht der Dinge zusammen und kann nur sagen:

Google, please don’t be that evil!

Quelle: Mobilegeeks

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