Apple Thunderbolt - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Thunderbolt (englisch für „Donnerkeil“) ist die Bezeichnung für die von Intel in Zusammenarbeit mit Apple zunächst unter dem Codenamen Light Peak entwickelte Schnittstelle zwischen Computern, Monitoren, Peripheriegeräten und Unterhaltungselektronik, wie Videokameras oder Festplatten.

Quelle: Wikipedia

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Alle Artikel zu Apple Thunderbolt

    Alle Entwicklungen zum Thema Thunderbolt und Apple findet ihr hier.

    Inhaltsverzeichnis

    1. 16.07.2013
      Thunderbolt: Erster PC-Hersteller gibt schnellen Anschluss auf
    2. 09.04.2013
      Intel kündigt neues Thunderbolt mit Datenrate für 4K-Videos an
    3. 26.10.2012
      Elgato Thunderbolt SSD: 50 Euro sparen – exklusiv für GIGA-Leser
    4. 18.04.2012
      Neue Thunderbolt-Hardware: G-Technology G-RAID mit schnellem Interface verfügbar
    5. 27.03.2012
      GIGA Mac Tech Folge 3: Thunderbolt und iBabyphone
    6. 13.03.2012
      Optische Thunderbolt-Kabel: Laut Intel in diesem Jahr erhältlich
    7. 28.06.2011
      Thunderbolt: Erstes Kabel von Apple
    8. 27.06.2011
      Thunderbolt und AirPlay zu teuer für Mainstream-Markt
    9. 09.05.2011
      PCI-Express und Thunderbolt im neuen iMac: Schnell und schneller
    10. 06.05.2011
      Apple-Patent: Dünneres USB und Thunderbolt
    11. 04.05.2011
      Apple muss Thunderbolt mehr fördern
    12. 14.04.2011
      Thunderbolt: Eine Schnittstelle auf dem Vormarsch
    13. 09.03.2011
      Apple-Thunderbolt, iOS-Apps vs. Open Source, Apple ist DDR der Technologie, Skype-Werbung, Elektronikpraxis-App
    14. 02.03.2011
      Thunderbolt-Macs: Industrie noch nicht bereit für den Anschluss

    Thunderbolt: Erster PC-Hersteller gibt schnellen Anschluss auf

    Bei Apple wird Thunderbolt mit dem Verkaufsstart des neuen Mac Pro in jedem Mac Standard sein, wirklich durchsetzen konnte sich die Schnittstelle bislang aber nicht. Mit Acer ist jetzt ein Windows-PC-Hersteller vom Thunderbolt-Zug abgesprungen.

    Acer war im Jahr 2012 immerhin der erste PC-Hersteller, der Thunderbolt als Schnittstelle in seine Rechner integrierte – zuvor gab es den Anschluss exklusiv bei Apple. Ein Jahr später scheint der Hersteller aus Taiwan sich von Thunderbolt aber nicht mehr so viel zu versprechen: In neuen Acer-PCs wird es keine Thunderbolt-Anschlüsse mehr geben.

    Eine Acer-Sprecherin erklärte, dass sich das Unternehmen jetzt auf USB 3.0 konzentrieren werde – die Schnittstelle sei “eine exzellente Alternative zu Thunderbolt”. USB 3.0 koste weniger, biete eine “vergleichbare Bandbreite”, die Möglichkeit, Geräte wie Mobiltelefone aufzuladen und verfüge über eine große Basis an Zubehör wie externe Festplatten, USB-Sticks, Tastaturen, Mäuse und Joypads.

    In der Tat sind das die Vorteile von USB 3.0 – wobei die Übertragungsgeschwindigkeit mit 5 Gigabit pro Sekunde aktuell noch nicht mit Thunderbolt vergleichbar ist. Allerdings soll USB 3.0 diesbezüglich aufholen; die nächste Generation werde mit 10 Gigabit pro Sekunde vergleichbare Übertragungsgeschwindigkeiten wie Thunderbolt bieten – wobei Thunderbolt in beide Richtungen jeweils 10 Gigabit pro Sekunde unterstützt und Thunderbolt 2 bereits in den Startlöchern steht.

    Dennoch hat Acer insofern Recht, als dass der Markt Thunderbolt noch nicht wirklich angenommen hat, es also für USB 3.0 deutlich mehr Zubehör gibt. CNet verweist darauf, dass Intel die Schnittstelle für Hersteller aber auch noch attraktiver machen könnte – beispielsweise, indem das Unternehmen Thunderbolt zukünftig in seine Chipsätze integriert.

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    Intel kündigt neues Thunderbolt mit Datenrate für 4K-Videos an

    Intel kündigt ein neues Thunderbolt an. Die Schnittstelle als Konkurrenz zu USB ermöglicht in der neuen Version Übertragungsraten von bis zu 20 Gigabit pro Sekunde. – Wozu man das braucht?

    Mit den 20 Gbit/s wird es möglich sein, Videos in 4K-Auflösung zu übertragen. Das erklärt der Hersteller in einer Ankündigung im Rahmen der NAB-Show in Las Vegas. Mit der Schnittstelle wird zugleich die Anbindung hochauflösender Displays an entsprechend ausgerüstete Rechner möglich. Darüber hinaus lässt sich Thunderbolt natürlich auch für die Datenübertragung zur Anbindung von externen Speichermedien nutzen. Intel zeigt dies in einem Aufbau auf der NAB-Show:

    Über die offizielle Ankündigung hinaus berichtet engadget, dass das neue Thunderbolt mit den bisherigen Kabeln und Steckern kompatibel sein soll.

    Intel verkündete, dass die neue Schnittstelle 2014 auf den Markt kommt. Wir dürfen uns also keine Hoffnungen machen, dass der für dieses Jahr angekündigte Mac Pro schon das 4K-Thunderbolt mitbringt.

    Thunderbolt ist eine Entwicklung von Intel und Apple. Im Frühjahr 2011 stellte Apple den ersten Rechner mit der Alternative zu USB vor, ein MacBook Pro.

    Für die bisherige Thunderbolt-Ausführung kündigte Intel neue Intel-Controller unter der Bezeichnung DSL4510/4410 an. Sie erhalten DisplayPort 1.2-Unterstützung, ein erweitertes Power-Management und kosten weniger.

     

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    Elgato Thunderbolt SSD: 50 Euro sparen – exklusiv für GIGA-Leser

    Anlässlich der morgen startenden Macoun, können wir von einem ganz besonderen Angebot berichten. Elgato bietet die Thunderbolt SSD mit 120 GB unseren Lesern exklusiv für nur 229,90 Euro an.

    Elgato Thunderbolt SSD: Schnelle, mobile Speicherlösung

    Über die Elgato Thunderbolt SSD berichteten wir schon im Juni dieses Jahres in unserem Testbericht. Grundsätzlich überzeugte uns die schnelle Speicherlösung, allein der Preis und das nicht beiliegende Thunderbolt-Kabel enttäuschten. Beide Kritikpunkte sind nunmehr aber obsolet, denn nicht auch zuletzt durch das heutige Sonderangebot ist die externe Festplatte wesentlich attraktiver und neuerdings liegt auch ein Thunderbolt-Kabel mit im Paket.

    Elgato Thunderbolt SSD: Das Angebot

    Der Preis von 229,90 Euro gilt für die Version mit 120 GB – exklusive Versandkosten. Bestellt werden kann die Elgato Thunderbolt SSD über einen hier, speziell veröffentlichen Link im Onlineshop von Cyberport. Das Angebot gilt vom 26.10.2012 bis 05.11.2012, beziehungsweise solange der Vorrat reicht. Kunden sparen somit 50 Euro gegenüber dem Normalpreis im Cyberport-Shop und über 70 Euro gegenüber der aktuellen Preisempfehlung von 299,95 Euro des Herstellers.

    Hinweis: Sollten Besteller vereinzelt eine frühere Revision der Thunderbolt SSD (ohne Thunderbolt-Kabel) geliefert bekommen, so sollten sie sich direkt an den Kundenservice von Cyberport wenden. Mit Bezug auf diese Aktion wird das Kabel dann kostenfrei nachgesandt.

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    Neue Thunderbolt-Hardware: G-Technology G-RAID mit schnellem Interface verfügbar

    Langsam (sehr langsam) aber sicher füllt sich das Angebot der erhältlichen Thunderbolt-Peripherie. So bietet die Hitachi-Tochter G-Technology nun nach langer Wartezeit endlich die Thunderbolt-Version ihrer RAID-Speicher mit 4, 6 und 8 TB Kapazität an.

    Im Inneren des Thunderbolt G-RAID hat sich zu den bereits bekannten Laufwerken mit USB-, Firewire- oder eSATA-Port nichts getan. Weiterhin arbeiten zwei Laufwerke in RAID 0 oder RAID 1 mit Kapazitäten von jeweils 2 bis 4 TB. Im kleinsten Modell haben die Laufwerke jedoch laut AnandTech nur einen Cache von 32 MB, während es bei den großen Brüdern 64 MB sind. Alle Laufwerke rotieren mit 7.200 Umdrehungen pro Minute.

    Auf der Rückseite der externen G-RAID-Laufwerke sieht man dann den Unterschied zu den bekannten Lösungen: Hier warten zwei Thunderbolt-Ports auf den Anschluss von Mac und weiterer, durchgeschleifter Peripherie.

    G-Technology spricht von Übertragungsraten von bis zu 280 Megabyte pro Sekunde. Wie die Kollegen von AnandTech anmerken, ist die Geschwindigkeit abhängig von den Laufwerken, so dass die Modelle mit 4 und 6 TB durchaus langsamer sein können.

    Die Preise sind leider wieder einmal Thunderbolt-typisch gesalzen: Für das 4-TB-Modell werden * fällig, die 6-TB-Lösung kostet * und wer 8 TB benötigt muss stolze * investieren. Dazu kommt dann noch das Thunderbolt-Kabel von Apple.

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    GIGA Mac Tech Folge 3: Thunderbolt und iBabyphone

    Nach einer kurzen Pause geht's diese Woche mit einer neuen Ausgabe „GIGA Mac Tech“ weiter. In der aktuellen Sendung steht ein Thema im Vordergrund: Thunderbolt! Wir zeigen das Potential der schnellen Schnittstelle und schließen eine eSATA-Festplatte mittels Adapter (Sonnet Echo) an das MacBook Air an.

    Es könnte so schön sein: Thunderbolt verspricht einen enormen Datendurchsatz und mannigfaltige Optionen Peripherie mit den unterschiedlichsten Anschlüssen zu nutzen. In der Praxis jedoch fehlt es meist noch an passenden Adaptern und Hardware. Dennoch gelang uns in Folge 3 von GIGA Mac Tech die Verbindung einer eSATA-Festplatte an das MacBook Air. Was braucht es dazu?

    Zum Einsatz kam der (circa 150 Euro) in Verbindung mit der (eSATA; circa 50 Euro) aus gleichem Hause. Mit dieser Kombination war der Anschluss einer kein Problem. Übrigens: Leider wird der Adapter ohne das notwendige Thunderbolt-Kabel geliefert – hierfür müssen nochmals circa 50 Euro in der Anschaffung eingeplant werden.

    Gänzlich ohne Kabel kommt der Withings (circa 300 Euro) aus. Das Babyphone mit eingebauter Kamera wird kurzerhand über Bluetooth, WiFi und iOS (iPhone oder iPad) ferngesteuert. Ein nützliches Gadget für Technikverliebte Eltern und ein echter Schabernack für das Redaktions-Team.

    Auch dieses Mal bedanken wir uns recht herzlich bei Cyberport für die Bereitstellung der Testgeräte.

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    Optische Thunderbolt-Kabel: Laut Intel in diesem Jahr erhältlich

    Am Montag hat Intel bekannt gegeben, dass noch für dieses Jahr optische Thunderbolt-Kabel geplant sind, die länger sein werden und eventuell auch eine höhere Geschwindigkeit zeigen.

    Wie der Nachrichtendienst IDG News Service berichtete, bestätigte Intel, der weltweit größte Hersteller von Chips, dass noch dieses Jahr neue Kabel auf dem Plan stehen. Elektrische Thunderbolt-Kabel bestehen aus Kupfer und können eine maximale Länge von sechs Metern haben.

    Dave Salvador, Pressesprecher von Intel, gab bekannt dass die optischen Thunderbolt-Kabel eine Leitungslänge von über zehn Metern für den Datentransfer liefern werden. Wenn möglich, sollen sie auch eine weitere  Bandbreite liefern. Ein Nachteil der optischen Thunderbolt-Kabel ist, dass die miteinander verbundenen Geräte eine eigene Stromversorgung benötigen.

    Intel lehnt es jedoch ab, ein genaueres Erscheinungsdatum zu nennen. Auch über die Kosten schweigt das Unternehmen bislang. Die Thunderbolt-Anschlüsse der ersten Generation werden jedoch kompatibel mit den neuen optischen Kabeln sein.

    Bereits letzte Woche gab es erste Hinweise darauf, dass Intel plant, das PCI-Express 3.0 Protokoll zu unterstützen. Gegenwärtig arbeitet Thunderbolt mit der PCI-Express 2.0-Technologie. PCI-Express 3.0 ermöglicht einen Datentransfer von 8 Giga pro Sekunde, also zwei Giga mehr, als PCI-Express 2.0.

    Thunderbolt wurde vor etwas mehr als einem Jahr zusammen mit dem damals neuen MacBook Pro von Apple und Intel vorgestellt. Die Technologie verbindet Intels optischen Anschluss mit Apples Mini DisplayPort-Standard, was eine Datenübertragung von 10 Gbps auf zwei Kanälen in beiden Richtungen ermöglichte.

    Es gibt jedoch bislang nur wenige Zusatzgeräte, die die Thunderbolt-Technologie unterstützen. Letzten Juli wurde ein Thunderbolt-Bildschirm vorgestellt. Ebenfalls zwei externe Festplatten gibt es, die über Thunderbolt angeschlossen werden können.

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    Thunderbolt: Erstes Kabel von Apple

    Den neuen Thunderbolt-Anschluss hat Apple Anfang dieses Jahres mit dem neuen MacBook Pro eingeführt und ihn mittlerweile auch dem neuen iMac spendiert. Erste Kritiken gingen in die Richtung, dass Apple die schnelle Schnittstelle mehr fördern sollte. Aufgrund mangelnder Einsatzmöglichkeiten sah man den Aufpreis für die Geräte bisher wenig gerechtfertigt. Seit heute bietet Apple nun ein Thunderbolt Kabel* an, mit dem sich entsprechende Peripherie mit dem MacBook Pro oder dem iMac verbinden lässt.

    Die Thunderbolt Technologie sorgt für eine schnelle Datenübertragungen. Laut Apple soll damit eine Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde möglich sein. Wie Intel berichtet, lässt sich damit ein Blu-Ray-Film in 30 Sekunden von einem Speichermedium auf ein anderes transportieren. Bisher scheiterte die Technologie allerdings an der fehlenden Peripherie. Erste Massenspeicher mit Thunderbolt-Unterstützung sind seit heute im Apple Store erhältlich. Die Promise Pegasus Raid-Systeme* bieten je nach Version zwischen 4 bis 12 Terabyte Speicherplatz und je zwei Ausführungen des schnellen Anschluss. Mit der Little Big Disk wird LaCie noch in diesem Sommer nachziehen und eine externe Thunderbolt-Festplatte auf den Markt bringen.

    Das Apple Thunderbolt Kabel* macht nun die schnelle Datenübertragung zwischen Thunderbolt-Peripherie und neuem iMac oder MacBook Pro möglich. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit findet das Kabel beim Verbinden zweier Macs mit Thunderbolt-Anschluss. Auf diese Weise lässt sich alternativ zur FireWire-Lösung auf die Festplatte eines anderen Macs zuzugreifen. Ein iMac kann zudem als Display für ein MacBook Pro eingerichtet werden. Für das 2 Meter lange Thunderbolt Kabel verlangt Apple ganze 49 Euro.

    Vorteile:
    + schnelle Verbindung

    Nachteile:
    - Preis
    - teure Peripherie richtet sich bisher nur an Profi-Nutzer

    Alternativen:
    bisher keine

    Thunderbolt Kabel
    Hersteller: Apple
    Preis: 49 Euro

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    Thunderbolt und AirPlay zu teuer für Mainstream-Markt

    Enorme Transfergeschwindigkeiten, unkomplizierte Übertragung von Audio- und Videodaten: Das sind Thunderbolt und AirPlay. Zu teuer für das mittlere Preissegment sind sie aber offenbar auch. Mittelfristig werden wir von den Zubehörherstellern keine günstigen Produkte erwarten können, die von den bequemen Technologien Gebrauch machen.

    Ein Satz Bauteile, der aus einem dahergelaufenen Festplattengehäuse ein Thunderbolt-Teil macht, koste in etwa so viel, wie die Festplatte im Inneren. Dies meldet iLounge unter Berufung auf Informationen aus der Branche. Daher müsse man auf iOS-Geräte mit Thunderbolt-Schnittstelle noch länger warten, vermutet man dort.

    Möglich wäre aber auch, dass Apple die große Popularität und weite Verbreitung von iPhone, iPod touch und iPad nutzt, um über sie die Produktion von Thunderbolt-Zubehör anzukurbeln. Ist die erste Generation von iOS-Hardware aus Cupertino ohne Dock erst einmal auf dem Markt, folgen viele Zubehörhersteller sicher prompt mit entsprechenden Accessoires, Aufpreis hin oder her.

    Gleichzeitig belaufen sich die Kosten für die Integration des AirPlay-Übertragungsstandards in herkömmliche Lautsprecher auf etwa 100 US-Dollar. Mindestens um diese Summe müsste also auch der Verkaufspreis steigen. Rechnet man die Kosten für die übrigen Komponenten und eine Gewinnmarge hinzu, ist man schnell jenseits der Grenze für den “Gelegenheitskauf” des durchschnittlichen Verbrauchers.

    Den Herstellern zufolge sei die Technologie deutlich hochpreisiger als die Verarbeitung einer Dock-Schnittstelle – trotzdem, oder gerade deswegen, scheint Apple ein großes Interesse daran zu haben, dass AirPlay sich möglichst bald weiter verbreitet. Entwickler werden stark ermutigt, den Standard in ihren Apps zu nutzen. Das gilt selbstverständlich nur dann, wenn sie sich an die Richtlinien halten und keine privaten APIs nutzen, wie etwa die Schöpfer einiger jüngst aus dem App Store verstoßenen Programme.

    Dennoch sei auch für Thunderbolt und AirPlay zu erwarten, dass die Kosten im Laufe der Zeit sinken. Auf der Elektronikmesse CE Week im Juni wurde in New York bereits ein Lautsprechersystem mit AirPlay-Unterstützung präsentiert. Das Fidelio AD700W soll im Herbst für 230 US-Dollar in den Handel gehen. Dies markiert vorerst das Tief der Preiskurve solcher Produkte.

    Von LaCie hört man, dass noch in diesem Sommer externe SSD-Festplatten mit Thunderbolt-Anschluss kommen. Später seien auch Modelle mit herkömmlichen Laufwerken geplant, allerdings gibt es für keine der Varianten bislang eine Preisinformation.

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    PCI-Express und Thunderbolt im neuen iMac: Schnell und schneller

    Ein Blick auf die Details der Grafikkarten-Anbindung im aktuellen iMac* hat ergeben, dass die GPU via PCI-Express 2.0 x16 mit dem Hauptprozessor verbunden ist. Auf diese Weise können noch höhere Datenströme erreicht werden. Beim neuesten MacBook Pro hat Apple sich für eine andere Variante entschieden, offenbar um für Thunderbolt genug Bandbreite zur Verfügung zu haben. Wird die Universal-Schnittstelle im iMac also ausgebremst? Ganz und gar nicht. 

    Im MacBook Pro wurde die Thunderbolt-Schnittstelle direkt mit der CPU verbunden, was für die Grafikkarte nur noch den Weg über PCIe 2.0 x8 übrig ließ. Begründet wurde dies mit dem Bedürfnis, möglichst viele Kanäle für Thunderbolt bereit zu halten. Auf den ersten Blick könnte man also meinen, dass der Wunderkind-BUS im iMac jüngster Bauart zu kurz kommt. Aber: Weit gefehlt.

    Statt direkt mit dem Prozessor zu kommunizieren, laufen die Datenströme und Monitor-Signale durch den Chipsatz Z68, wie die frankophi… frankopho… französischsprachigen Kollegen von MacBidouille bemerken. Das Modell ist durch Zufall bereits vor seiner für den 11. Mai geplanten offiziellen Vorstellung durch Schöpfer Intel bekannt geworden. Dank “Smart Response Technology” dürfte die Arbeitsgeschwindigkeit eines Systems mit SSD und herkömmlicher Festplatte im iMac erheblich beschleunigt werden.

    Ein weiteres Merkmal des Z68 ist die äußerst große Bandbreite in den Kommunikationswegen mit der CPU. Dies ist auch der Grund für die Entscheidung Apples, Thunderbolt nicht mehr direkt an den Prozessor anzubinden und so der Grafikkarte das volle Potential von PCIe 2.0 x16 zu bieten. Die Schnittstelle kann alle anfallenden Daten problemlos über den Chipsatz an die CPU schicken, ohne dabei auf einen “Flaschenhals” zu stoßen – selbst bei gleichzeitiger Anbindung mehrerer Geräte an die zwei Ports des neuen 27-Zoll-iMac.

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    Apple-Patent: Dünneres USB und Thunderbolt

    Wie eine Patentanmeldung zeigt, hat Apple sich Gedanken dazu gemacht, wie Anschlüsse an Computern verbessert werden können. Der Steckplatz könnte dünner werden, die Gefahr von Kratzern und falschem Einstecken reduziert werden – dank “Finger-Kontakten”.

    In der Patentanmeldung für  einen dünnen USB-Steckplatz mit reduzierten Fingerkontakten, gefunden von Appleinsider, stellt Apple mehrere Möglichkeiten zur Verbesserung der Anschlüsse vor. Die Steckplätze könnten beispielsweise dünner werden, indem die Schalen entfernt werden. Stattdessen schaffen Stifte die Kontakte zum Stecker, ob an einer oder mehreren Seiten. Bei der Aufnahme von normalgroßen USB-Anschlüssen könnten sie sich leicht auseinanderbiegen, um auf schlanken Geräten die Möglichkeit für die Ports zu bieten. Durch einen Flansch an den Stiften könne der Stecker einrasten.

    Das Dokument bezieht sich auf alle Buchsen an Rechnern, wie USB, FireWire oder Thunderbolt (bzw. Mini-DisplayPort im Patentantrag).

    Schwer vorstellbar ist, wie Apple einen qualitativ hochwertigen Steckplatz auf dünnen Geräten ermöglichen will, indem sich die Steckkontakte auseinanderformen. Aber: Ein Patent stellt für ein Unternehmen oft eine Absicherung von Ideen dar, und bedeutet noch lange nicht, dass es diese zur Marktreife schaffen.

    Vielmehr stellt sich die Frage, warum Apple und Intel bei einer nagelneuen Schnittstelle – nämlich Thunderbolt – nicht von vornherein auf einen dünneren Steckplatz setzten. Die Geräte werden immer flacher (MacBook Air, iPad 2), doch Thunderbolt ist weiterhin so dick wie der Normalstecker von USB. Fraglich, warum den Unternehmen die Kompatibilität mit dem bestehenden Mini-DisplayPort wichtiger war, als dafür einen Adapter zu schaffen und stattdessen der Gefahr vorzubeugen, für dünne Computer unkompatibel zu sein oder ein Steckerchaos vorzuprogrammieren.

    USB ist an vielen, auch sehr kleinen, Geräten verfügbar – dafür gibt es zum Leidwesen der Anwender zahlreiche unterschiedliche Stecker. Für die neue Konkurrenz Thunderbolt gibt es aktuell fast noch keine Peripherie – oder man benötigt einen Adapter.

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    Apple muss Thunderbolt mehr fördern

    Die neuen iMacs 2011 sind da. Mit Thunderbolt. Nach den MacBook Pro jetzt auch die iMacs. Bald kommen die TB-MacBook Air, die Mac mini, die Mac Pro. Doch die Peripherie lässt auf sich warten. Dabei kann der schnelle Anschluss so viel – und jetzt schon wieder weniger.

    Engadget hat es gestern gleich ausprobiert: Ein neuer 27-Zoll-iMac in der Mitte, zwei Dell-30-Zöller daneben, angeschlossen über die beiden Thunderbolt-Buchsen. Beeindruckend, wie sich die Monitoroberfläche durch die angrenzenden Displays ergänzen lässt. Schöner noch wäre nur, wenn der iMac nicht nur glänzendes Glossy anbieten könnte. Bzw. Apple. Aber das werden wir wohl beim Kombi-Mac nicht mehr erleben – und diese Diskussion hatten wir auch schon.

    Die neuen iMacs* sind schon attraktiv: Schnellere Prozessoren, günstigerer Preis, SSD-Option auch im kleinen Modell, FaceTime-HD-Kamera, Thunderbolt. Wie schnell die iMacs sind und welche Vorteile sie gegenüber ihren Vorgängern bieten, werden die Testberichte zeigen. Als Freizeit- und Arbeitsmaschinen sind sie gleichermaßen interessant, zumal sie äußeres und inneres Design gelungen kombinieren. Apropos Design: Man schaue sich weiterhin nur einmal an, was andere Hersteller in Sachen All-in-One-PC zu bieten haben. Ok, da gibt es bei HP einen Touchscreen, aber die Gestaltung? Schließlich müssen sie doch jeden Tag gefallen, die Geräte, manche stehen sogar im Wohnzimmer und sind Medienzentrale, die ziehen die Blicke doch auch “kalt” an. Der iMac wird also als Design-Innovation von 1998 weiterhin Bestand haben und das Zugpferd im Laden bleiben. Selbst wenn sich manche wegen der letzten Skandale das Identifikations-Symbol auf der Frontseite wegwünschen.

    Dennoch, bei aller Thunderbolt-Innovations- und Anschluss-Euphorie bleibt ein Fass voller Wermutstropfen: Die Thunderbolt-Peripherie-Situation ist weiter schlecht. Die Industrie zieht nicht nach, wo Apple und Intel voran gehen. Erst kamen die MacBook Pro im Februar mit Thunderbolt-Anschluss, jetzt die iMacs, demnächst wohl Mac mini und Mac Pro. Ein Upgrade des MacBook steht ebenso an wie im Sommer eines des MacBook Air.

    Wobei gerade letzteres mit einer schnellen Thunderbolt-Schnittstelle auch für mobil-stationäre Grafikarbeitsplätze geeignet wäre. Alle Macs mit Thunderbolt innerhalb diesen Jahres. Und die Peripherie? Apple zählt gerade acht Geräte auf seinen eigenen Seiten auf.

    Sicher, die Schnittstelle ist auch jetzt schon interessant. Nicht nur das Engadget-Anschluss-Beispiel zeigt es. Über den bisherigen Mini-Display-Port hatte man bisher nur einen weiteren Monitor ansteuern können, mit Thunderbolt schafft der iMac zwei Zusätzliche. Zudem können die iMacs damit auch als externe Monitore herhalten. Könnten. Denn der so genannte Display-Target-Mode funktioniert nur mit anderen Thunderbolt-Geräten. Neue iMacs als Darsteller für Playstation, Kabel-Boxen und Blu-ray-Player? Fehlanzeige, weil sie kein Thunderbolt besitzen. Über den Mini-Display-Port lassen sich die iMacs 2011 nicht mehr als externe Monitore nutzen. Mit den bisherigen iMacs ab 2009 war das möglich. Auch mit dem nötigen Belkin-Adapter von HDMI-auf-Mini-Display, der aktuell offenbar ausverkauft ist (und mit über 112 Euro viel zu teuer war), würde es ebenfalls nicht funktionieren. Allenfalls als Zusatzmonitor für die MacBook Pro 2011 mit Thunderbolt kann ein neuer iMac 2011 dienen, oder demnächst dem ersten Thunderbolt-MacBook Air. Die aktuellen iMacs verstehen von extern nur noch Thunderbolt, nicht mehr Mini-Display, wie uns Apple Deutschland bestätigte. Wer die gelungene Gerätekombination iMac mit einer Xbox 360* kombinieren will, hat also jetzt Probleme, obwohl Thunderbolt eigentlich die Standards PCI-Express und Mini-Display-Port vereint.

    Doch demnächst kommen ja Mac mini und Mac Pro mit Thunderbolt und dann bleibt alles gut. Denn an sie lassen sich traditionell große, spiegelfreie Monitore (die aktuell nicht mehr von Apple stammen) anschließen. Meist mit entsprechendem Adapter, denn Grafikmonitore bieten kaum Mini-Display geschweige denn Thunderbolt. Angesichts mangelnder bezahlbarer Adapter eine unerträgliche Situation. Die meisten Neuanwender können ohnehin kaum etwas mit Thunderbolt anfangen. Wie auch sonst mit den innovativen Schnittstellen bei den neuen Macs. Ein Lehrer aus der Nachbarschaft freute sich über sein flatschneues MacBook Pro 13 Zoll. Eine alte externe FireWire 400-Platte anschließen? Passt nicht, das 13-Zoll hat andere Buchsen. Adapter erforderlich. Externen Monitor anschließen? Adapter nötig. Vom superschnellen Thunderbolt schon gehört? Ja, aber wofür und womit, welches Kabel, welches Gerät?

    Ich will nicht unken, dass Thunderbolt eine Totgeburt ist, eine proprietäre Schnittstelle für den Anschluss von Apple an Apple und ausgewählte elitäre Freunde. Aber wenn Thunderbolt jetzt schon um das Mini-Display-Verständnis von außen beschnitten wird, und außen, außer Apple, keiner Thunderbolt spricht, dann verheißt das nichts Gutes. Sicher, Thunderbolt ist noch jung, und den Vergleich mit der Karriere von FireWire will ich auch nicht wagen. Schließlich gibt es genug, wenn auch teurere als USB-Peripherie mit dem schnellen beinahe-Apple-Exklusiv-Standard. Massenmäßig hat er sich allerdings nicht durchgesetzt. Mac-Trojaner dafür auch nicht, wohl ausschließlich, weil ihr Markt so klein ist.

    Das ist aber keine Option für Thunderbolt. Apple und Intel müssen diesen Standard aus der Nische holen, denn er wäre zu schade, würde er auf dem Altar der “Das Bessere ist der Feind des Guten“-aber-erfolglosen-Innovationen geopfert. Er ist jung, schnell (bis zu 10 Gigabit pro Sekunde) und hat viele Möglichkeiten. Ihn jetzt zu beschneiden, um Mini-Display von außen, und nur Thunderbolt-Geräte zuzulassen, ist der falsche Weg. Zumal der Standard noch Funktions-Probleme hat. Auch die Kompatibiliät scheint beschränkt: So lassen sich offenbar Thunderbolt-Macs nicht von Nicht-Thunderbolt-Systemen starten, umgekehrt funktioniert es aber schon, berichtete uns Leser Marco Peters.

    Die beiden Thunderbolt-Innovatoren Apple und Intel und ihre ersten Technologie-Adepten um Apogee, Avid, Blackmagic, LaCie, Promise, Sonnet und WesternDigital sollten eine Kampagne für die universelle und zukunftsfähige Schnittstelle bauen. Denn eine größere Öffentlichkeit könnte für mehr Durchsatz bei der durchsetzungsfähigen Schnittstelle sorgen. Wenn die Kunden nicht von den Möglichkeiten von Thunderbolt erfahren, werden die PC-Hersteller die Innovation nicht umsetzen. Thunderbolt-Peripherie wird Mangelware bleiben und alle werden auf sie als „teure, seltene und typische“ Apple-Lösung verweisen.

    Noch ein Gedanke von Kollege Sebastian Trepesch: Wäre Apple mutig gewesen, hätte es dem iPad 2 Thunderbolt spendiert, und die Schnittstelle würde sich schnell verbreiten. Tatsächlich vermutet Techcrunch-Autor MG Sieger nach seinem Gespräch mit Apple den Anschluss für das iPad 3 und das iPhone 5.

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    Thunderbolt: Eine Schnittstelle auf dem Vormarsch

    Ursprünglich sollte sie einmal LightPeak heißen – seit Apple die neuen MacBook Pros vorstellte, ist allerdings nur noch von Thunderbolt die Rede. Bislang ist es ein “toter” Anschluss, da keine Geräte auf dem Markt existieren, welche die schnellen Daten-Transfers unterstützen. Doch so langsam kommt Leben in die Bude. Die ersten Adapter, Speichersysteme und Videoeingabe-Produkte werden angekündigt und Intel spricht von einem Developer Kit für Thunderbolt noch in diesem Quartal.

    Die heute in Las Vegas ausklingende NAB Show brachte bereits erste Ausblicke auf die Thunderbolt-Produktlandschaft der kommenden Monate. Hersteller Sonnet kündigt verschiedene Geräte an, die mit der Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle kompatibel sind. Darunter diverse Storage-Systeme in den Geschmackrichtungen SSD und eSATA, sowie Adapter für FireWire 800 und PCIe 2.0.

    Auch von der Videobearbeiter-Front gibt es Neuigkeiten: AJA hat bekanntgegeben, die Thunderbolt-Technologie in seine Produkte zu integrieren. Hinter den Codenamen “Riker” und “Phaser” verbirgt sich experimentelle, aber vielversprechende Schnittstellen und Hardware für den Video-Profi. Bei hohen Frameraten können so Video-Daten beliebiger Größe bis 5K verarbeitet werden.

    Hersteller Apogee zufolge ist Thunderbolt die Lösung “aller Verwirrung um professionelle Schnittstellen zur Audio-Produktion”. Andere Standards wie USB 3.0, FireWire oder PCI könnten bald obsolet werden. Das I/O-Modul Symphony werde demnächst ebenfalls mit Thunderbolt ausgerüstet werden – Apogee verspricht “unglaubliche Hochleistungs-Aufnahmen vom Tonstudio bis zum Nachtschränkchen im Hotel”. Aufnahmen verschiedenster Couleur also.

    Thunderbolt-Produkte werden uns also innerhalb der kommenden Monate in stetig wachsender Zahl über den Weg laufen. Wie PCWorld berichtet, kündigte Intel am vergangenen Dienstag an, bis Juni dieses Jahres den Entwicklern Developer Kits für Thunderbolt zur Verfügung zu stellen. Dann werden neben LaCie und Promise auch diverse andere Produzenten schnell entsprechende Geräte auf den Markt bringen.

    In einem Video demonstriert Jason Ziller, verantwortlich für die Vermarktung der neuen Schnittstelle, was Hochgeschwindigkeits-Datentransfer eigentlich bedeutet. Neben einem aktuellen MacBook Pro ist ein RAID-Array aus dem Hause Promise aufgebaut, verbunden über Thunderbolt. An dem Array hängt, ebenfalls via Thunderbolt, ein Cinema Display von Apple.

    Nun wird in Final Cut Pro eine Projektvorschau gezeigt, in der vier verschiedene Videodateien von dem Array in das MacBook Pro, und von dort über das Array auf das Cinema Display gespielt werden. Das ganze läuft flüssig und problemlos, das Thunderbolt-Tacho zeigt maximale Transferraten von 600-800 Megabyte pro Sekunde.

    Eine spannende Zukunft also, die uns da mit Thunderbolt erwartet. Festplatten, Audio- und Video-Equipment, externe Monitore und nur eine einzige Schnittstelle. Frei nach J.R.R. Tolkien: “Ein Port, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden”

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    Apple-Thunderbolt, iOS-Apps vs. Open Source, Apple ist DDR der Technologie, Skype-Werbung, Elektronikpraxis-App

    Die letzten Nachrichten des Tages: Thunderbolt soll zur Apple-Handelsmarke werden, iOS-Apps missbrauchen Open Source, Apple sei die DDR der Technologie, klagt der Spiegel, Skype will mehr Werbung und die Zeitschrift Elektronikpraxis erscheint mit Videos als App.

    Warum Apple Thunderbolt auch als Handelsmarke nutzen will, behandelt ein Beitrag von Patently Apple. Offenbar soll Thunderbolt eine Apple-eigene Marke werden, auch wenn sie von Intel entwickelt wurde. Den Autor bewegt die Sorge, dass die Schnittstelle dann weniger Zubehör-Hersteller nutzen werden.

    Die Fachzeitschrift Elektronikpraxis erscheint als App für iPad und iPhone. Im Mittelpunkt stehen Video-Interviews mit Experten zu aktuellen Themen. Alle 14 Tage erscheint eine neue Ausgabe, berichtet Meedia.

    Bei Anruf Werbung. Unter dieser Überschrift beschreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe das Geschäft von Skype mit Anzeigen. Denn diese sollen Börsenanwärter Skype helfen, den Dienst monetär besser zu verwerten. Bisher füllt nur jeder Zehnte der 600 Millionen Skype-Anwender auch das Konto des Anbieters.

    Mobile Apps verstoßen gegen die Open-Source-Richtlinien, das ist das Ergebnis einer Studie des Open-Source-Dienstebetreibers OpenLogic, berichtet Linuxplanet. Von 635 untersuchten Apps auf Android und Apple iOS zeigte, dass 71 Prozent die Open-Source-Bedingungen nicht erfüllen, obwohl die Apps von Apple einer strengen Prüfung unterzogen werden.

    Apple sei eine Art DDR der Technologie, meint Spiegel-Online-Autor Sascha Lobo. Er geht von einer Pflicht zur politischen Verantwortung eines privaten Konzerns wie Apple aus, getreu dem Motto “Das Private ist politisch”. Steve Jobs würde das dunkle Reich der Macht zunehmend missbrauchen, ist in seinem auf Mac und iPhone geschriebenem Beitrag zu lesen.

    Foto: Free Half Eaten Apple, Pink Sherbet Photography, Flickr. Some Rights reserved.

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    Thunderbolt-Macs: Industrie noch nicht bereit für den Anschluss

    Ist Apple mal wieder zu innovativ für die Industrie? Schon bezeichnen einige Vertreter die neue, zukunftsfähige Schnittstelle mit Übertragungsraten von je 10 Gigabit pro Sekunde in beide Richtungen als “weiteren proprietären Standard ohne Chancen”. Sie setzen lieber auf USB 3.0, wie AMD.

    Die letzte Woche vorgestellten neuen MacBook Pro* mit Thunderbolt-Schnittstelle machen vielen Anwendern Hoffnung auf eine baldige Etablierung dieses Standards – nicht nur bei Mac-Neuheiten. Denn der unter dem Codenamen “Light Peak” von Intel entwickelte Standard kann mehr als andere: Er verbindet Computer, Monitore, Peripherie, Videokameras, Festplatten, TV-Geräte und Blue-ray-Player. Thunderbolt-Verbindungen könnten universell zwischen allen Geräten geknüpft werden, Kabel, Stecker und Buchsen würden einheitlich sein, und die versprochenen Transferraten von je 10 GBit/s in beide Richtungen sollten ausreichen, auch zukünftige Megamedienpakete transportieren zu können.

    Nur: soweit ist es noch lange nicht. Es fehlt an Thunderbolt-fähiger Peripherie und Herstellern, die sich dazu bekennen. Und damit das auch so bleibt, wollen diejenigen Anbieter, die sich an der Entwicklung des Standards nicht beteiligt haben, die schöne Innovation wiederum als fixe Apple-Intel-Idee ohne Zukunft geißeln. Wie Advanced Micro Devices, AMD, der weltweit zweitgrößte Hersteller von x86-Mikroprozessoren und als Besitzer von ATI Technologies auch Lieferant der neuen MacBook-Grafikkarten.

    AMD setzt auf USB 3.0 statt Thunderbolt

    Der Chiphersteller glaubt nicht, dass die neue Intel-Technologie irgendwelche konkreten Vorteile gegenüber bisherigen Standards bringe. Ein AMD-Sprecher meint, dass vorhandene Schnittstellen gemeinsam die 10 GBit/s Transferrate sogar übertreffen würden und macht eine entsprechende Rechnung auf, in dem er mögliche Transferraten von DisplayPort, USB 3.0 und SATA addiert. Zudem gäbe es kaum Zubehörgeräte mit Thunderbolt-Anschluss, so dass der Standard proprietär bleiben würde. Stattdessen verweist AMD auf einen eigenen, neuen Standard für die Radeon HD 6800-Grafikkartenserie, der jedoch nicht kompatibel mit Thunderbolt ist.

    Festplattenhersteller wie Seagate Technologies und Western Digital unterstützen im Gegensatz zu AMD Thunderbolt. Neue Platten sind jedoch erst für “später in diesem Jahr” angekündigt, weil nur Hochgeschwindigkeitsplatten die 10 GBit/s-Bandbreite bewältigen, auch LaCie bleibt mit seinem SSD-Paket in der Little Big Disk weit darunter. Tatsächlich gibt es bislang außer externen Grafikprozessoren keine Geräte, die den enormen Datenstrom über das PCI Express Protokoll verarbeiten können.

    Intel: Thunderbolt spricht PCI-Express und damit USB 3.0

    Thunderbolt-Entwickler Intel sieht den neuen Standard nicht als Wettbewerber gegen USB 3.0, sondern als Ergänzung. Intel hatte mit Light Peak zunächst eine protokollfreie Schnittstelle geplant. Schließlich wurde daraus Thunderbolt, das die beiden Protokolle DisplayPort und PCI-Express 2.0 4x nutzt. Laut Intel-Sprecher Dave Salvator will der Hersteller bis 2012 sogar alle eigenen Motherboards mit Thunderbolt ausstatten, selbstverständlich sollen auch USB 3.0-Geräte darüber anschließbar sein. Salvator bestätigte, dass alle Peripherie, die mit PCI-Express verbunden werden kann, auch unter Thunderbolt läuft. Da es bereits USB 3.0-PCI-Express-Karten für den Mac Pro gibt, sollten auch bald USB 3.0-Adapter für die Thunderbolt-MacBook Pro entstehen können. In einem Test von macnews.de ist das Fazit bezüglich Geschwindigkeiten und LaCie-Festplatten jedoch eher ernüchternd.

    LaCie, Promise, …, wer kann so schnell wie Thunderbolt?

    Noch ist externe, schnelle Thunderbolt-Peripherie pure Hoffnung. Die ersten Ankündigungen für schnelle Festplatten stammen von Promise und LaCie. Promise will ein RAID-System mit 12 Terabyte Speicherkapazität im zweiten Quartal auf den Markt bringen, LaCie hat eine Variante der Little Big Disk mit zunächst 700 MB/s-Transferrate angekündigt.

    Andere Hersteller von Peripherie-Geräten sind noch nicht so weit: macnews.de sprach auf der CeBIT mit einem Produktmanager von LG über die Thunderbolt-Unterstützung der Monitore. Dem Mitarbeiter war die Schnittstelle noch gar nicht bekannt.

    Foto: Walrus on Land, Polar Cruises, Flickr. Some Rights reserved.

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