Apple

Beschreibung

Apple, der Hardware- und Softwarehersteller aus Cupertino, gehört seit Beginn der Computerentwicklung für den Massenmarkt zu den bedeutendsten und innovativsten Unternehmen in der IT-Branche. Ende des vergangenen Jahrtausends lieferte sich Apple einen harten Konkurrenzkampf mit Microsoft um die Gunst der Computernutzer bei der Wahl des Betriebssystems. Aktuell steht besonders der Kampf um die Spitze auf dem Smartphone-Markt, vor allem gegen Samsung mit seiner Galaxy-Reihe, aber auch im Tablet-Bereich im Vordergrund.

Bereits in den 1970er Jahren begann Apple Inc. Mit der Herstellung von Computern. Neben der Pionierrolle in der Entwicklunng der Heim-PCs konnte Apple die grafische Bedienoberfläche, sowie die Steuerung mit der Maus im alltäglichen PC-Gebrauch etablieren.

Weitere Meilensteine in der Geschichte Apples:

  • 2001: Release des ersten iPods
  • 2007: Etablierung des iPhones als Smartphone
  • 2010: Erscheinen des ersten iPads als Tablet-PC von Apple

Neben den tragbaren Geräten hat Apple mit dem MacBook Air zudem eine Notebook-Variante und mit dem iMac einen Desktop-PC mit dem eigenen Betriebssystem Mac OS X im Angebot.

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Apple: Für viele die Nummer 1

Auch wenn der heutige Diskurs um das Unternehmen Apple regelmäßig in einem Konflikt zwischen „Apple-Fanboys“ und Apple-Kritikern mündet, ist das Unternehmen samt seiner Marke das aktuell wertvollste der Welt. Das prägende Gesicht von Apple ist das im Oktober 2011 verstorbene ehemalige Firmenoberhaupt von Apple, Steve Jobs. Neue Inhalte für die einzelnen iOS-Geräte in Form von Musik, Anwendungen, Büchern finden sich in den unternehmenseigenen Distributoren iTunes Store und App Store. Besonders der iTunes Store veränderte die Musikwelt Anfang des aktuellen Jahrtausends nachhaltig. Galt Musik in digitaler Form im Vorfeld lediglich als das Werkzeug von Raubkopierern, um Alben und einzelne Lieder über Napster und Co. zu verteilen, richtete Apple mit dem iTunes Music Store die erste Möglichkeit ein, sich Musik in digitaler Form auf legalem Weg zu beschaffen. Besonders die Kombination mit dem iPod als tragbaren Musikplayer führte dazu, dass Apple marktführend auf dem Gebiet des digitalen Musikgeschäfts ist.

Ausblick in die Zukunft von Apple

Auch nach dem Rücktritt und Tod des Geschäftsführers und kreativen Kopfes Steve Jobs ist der innovative Weg von Apple lange nicht vorbei. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einer Smartphone-ähnlichen für das Handgelenk, der iWatch. Darüber hinaus wird das Smartphone-Repertoire regelmäßig mit Nachfolgern erweitert. Das aktuelle iPhone 5 ist mittlerweile die 6. Generation in Apples Smartphone-Serie. Für Herbst 2013 ist der Nachfolger, das iPhone 5S geplant. Auch Gerüchte über ein „Billig“-iPhone für den Massenmarkt reißen nicht ab. Zur Zeit steht das Unternehmen Apple unter der Führung von Tim Cook.

Zum Thema: Was ist Bonjour-Service und wie werde ich ihn wieder los?

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Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, iTunes, iTunes für Mac, iOS, App Store, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, iOS 7, Apple

Produkte und Artikel zu Apple

Ihr wollte Apple Aktien kaufen oder euch über den aktuellen Aktienkurs informieren? Hier findet ihr eine Übersicht über News und Infos zum Aktienstand der iPhone-Erfinder.

Inhaltsverzeichnis

  1. 06.05.2003
    Apple Aktienkurs steigt gegen den Trend
  2. 14.10.2003
    Wichtige Woche für die Apple-Aktie
  3. 09.03.2004
    Apple-Aktie fällt leicht
  4. 30.07.2004
    Der Apple-Produktzyklus als Satire
  5. 15.10.2004
    Sieben Broker stufen Apple-Aktie hoch
  6. 28.02.2005
    Neue Apple-Aktie nimmt den Handel auf
  7. 25.07.2005
    Newsticker: Kurzmeldungen um 12 Uhr
  8. 23.08.2006
    Neue Investorenklage gegen Apple wegen Betrug mit Aktienoptionen
  9. 30.08.2006
    Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen
  10. 21.05.2007
    Amerikanische Sammelklage: "Apple lügt"
  11. 30.07.2007
    Apple-Aktie: Kaufen, kaufen, kaufen
  12. 17.08.2007
    Jobs kauft 120.000 Apple-Aktien - Anteil am Unternehmen jetzt 650 Millionen wert
  13. 08.10.2007
    Forbes: AAPL reif für Aktiensplit
  14. 25.02.2008
    Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone
  15. 11.01.2009
    Schiller: Macworld-Termin passt nicht zu Apples Produktzyklus
  16. 21.01.2009
    Apple-Aktie erreicht Zwei-Jahres-Tiefstand
  17. 14.08.2009
    Apples Aktie im Aufwind: Zielpreis laut Barclay bei 208 Dollar
  18. 29.03.2010
    Apple-Manager machen eine Million Apple-Aktien zu Geld
  19. 25.05.2010
    Analystin erwartet 400 Dollar für eine Apple-Aktie
  20. 27.07.2010
    We'll be back soon: Apple Stores sind offline
  21. 03.08.2010
    Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer
  22. 06.08.2010
    Apple patentiert App einer anderen Firma
  23. 06.08.2010
    Im Video-Portrait: Apples bisher größter Retail Store
  24. 10.08.2010
    Microsoft und Dell starten Anti-Apple-Kampagnen
  25. 10.08.2010
    Apple die Nummer eins bei Studenten in den USA
  26. 10.08.2010
    Apple-Aktie: Kursziel auf 375 Dollar korrigiert
  27. 16.08.2010
    Apples iAds-Politik: Werber sind frustriert
  28. 17.08.2010
    Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal
  29. 17.08.2010
    Sony veräppelt Apple in PSP-Werbespot
  30. 17.08.2010
    Adobe-Chef: "Es geht auch ohne Apple oder iPad!"

Apple Aktienkurs steigt gegen den Trend

Nach der gestrigen Ankündigung, mehr als eine Millionen Songs im iTunes Music Store nach nur einer Woche verkauft zu haben, konnte sich der Aktienkurs des Unternehmens gegen den gestrigen Abwärtstrend druchsetzen und ein Plus von mehr als 10 Prozent erzielen.

Offensichtlich sehen Analysten in dem iTunes Music Store großes Potenzial. Den jeweils aktuellen Aktienkurs können macnews.de-Leser auch der rechten Spalte entnehmen – jeweils für Deutschland/Frankfurt und für den amerikanischen Nasdaq.

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Wichtige Woche für die Apple-Aktie

Besitzer von Apple-Aktien (oder die, die es werden wollen) stehen in dieser Woche gleich vor zwei sehr wahrscheinlich kursrelevanten Ereignissen: Der Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen am Mittwoch einerseits und das Musikevent in San Francisco am Donnerstag andererseits.

Im Vorfeld zog die Aktie bereits wieder sichtbar an: Nach einem Ausflug in den 20 Dollar-Bereich Ende September / Anfang Oktober steht sie nun wieder bei 24,35 Dollar (gestriger Marktschluss). Ob mit der Ankündigung der Windows-Version von iTunes und / oder guter Quartalszahlen für das vierte Finanzquartal 2003 noch “Luft nach oben” vorhanden ist, muss sich erst zeigen. Die bisherige Jahresbestmarke der Apple-Papiere lag bei 24,41 Dollar – die wurde gestern berührt.

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Apple-Aktie fällt leicht

Nach einem Anstieg von insgesamt 11 Prozent am vergangenen Donnerstag und Freitag ist die Apple-Aktie (AAPL) gestern wieder leicht gefallen. Das Papier schloss mit 26,00 Dollar und damit um insgesamt 2,77 Prozent leichter.

Das Volumen war am Montag noch immer erhöht: Mit 9,3 Millionen Stück wurden rund 3,8 Millionen Aktien mehr gehandelt, als im Drei-Monats-Durchschnitt. Das Hoch der Apple-Aktien in der vergangenen Woche wurde von Analysten mit einer guten Entwicklung beim iPod (Mini) sowie Spekulationen über eine angebliche Übernahme Apples durch Sony begründet.

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Der Apple-Produktzyklus als Satire

Die Website Misterbg.org hat einen satirischen Blick auf Apples Produktzyklus geworfen. Darin wird detailliert beschrieben, wie neue Hardware des Mac-Herstellers (hier: wohl der iPod Mini) vom ersten Gerüchten aus Asien bis hin zur Keynote-Vorstellung samt Medienpräsenz ihren Weg nehmen.

So witzig das im einzelnen geschrieben ist – an der Humor-Story ist viel Wahres dran. So erwähnt sie natürlich die obligatorischen Lieferverzögerungen

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Sieben Broker stufen Apple-Aktie hoch

Insgesamt sieben US-Broker haben ihr Kursziel für die Apple-Aktie nach oben gesetzt. Die Wall Street-Häuser Credit Suisse First Boston, Bear Stearns, JP Morgan und Merrill Lynch gehen trotz konservativer Schätzung davon aus, dass APPL weiter ansteigen wird als der Marktdurchschnitt.

Selbst der in der Vergangenheit Apple-kritische Andrew Neff von Bear Stearns stufte die Aktie auf “outperform” hoch. Die Analysten gehen überwiegend davon aus, dass das iPod-Hoch weiter anhalten wird.

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Neue Apple-Aktie nimmt den Handel auf

Nach Apples Entscheidung, einen Stock-Split durchzuführen, hat die neue Apple-Aktie heute den Handel aufgenommen. Das Papier startete mit einem Wert von 43,96 Dollar.

Bei dem Aktiensplit wurde die Anzahl der Aktien verdoppelt und der Preis gleichzeitig halbiert. Sinn und Zweck eines solchen Manövers ist es, die Aktie optisch “günstiger” erscheinen zu lassen, um erneut Kaufanreize zu schaffen. Das neue Papier sank im frühen Handel allerdings erst einmal – um gut 1 Prozent. Apple hatte bereits 1987 und 2000 Aktiensplits durchgeführt.

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Newsticker: Kurzmeldungen um 12 Uhr

Mit dem Entwicklertool QuartzComposer lassen sich offenbar Spiele erstellen. Als “proof of concept” gibt es das erste Videospiel “Pong als “QCPong” in der Quartz-Umgebung. Als nächstes soll mit QCBreakout ein weiterer Spiele-Klassiker folgen.

+++ Bei eBay ist eine für Apple-Nostalgiker besonders interessante Auktion aufgetaucht: Ein Verkäufer aus dem US-Bundesstaat Oregon verkauft ein funktionierendes Modell eines Apple I, das eigenen Angaben zufolge noch in neuwertigem Zustand ist. Bei dem Verkäufer handelt es sich um den Erstbesitzer des Gerätes, der Startpreis der Rarität liegt bei 20.000 US-Dollar. +++ Ein .Mac-Nutzer hat ein Video entdeckt, das Apple Mitte der 90er Jahren über die Zukunft der Computer-Technologie veröffentlicht hatte. “The Professor” nutzt im Jahr 2010 einen Laptop-Mac mit faltbarem Touch-Screen, das Video-Chats im iChat AV-Stil ermöglicht. Weniger realistisch dürfte die hundertprozentig funktionierende intelligente Spracherkennung (und -ausgabe) sein, die das Gerät bietet. +++ Gleich zwei Updates gab es über das Wochenende für die Wecker-Software Alarm Clock Pro. Während die Version 7.1.8 am Freitag einen Fehler beim Ein- und Ausschalten von Alarm-Zeiten behob und die Benutzeroberfläche verschönerte, integriert die Version 7.1.9 weitere Tastenkombinationen. Beide Updates sind für bestehende Nutzer kostenlos, die Vollversion ist für 15 US-Dollar zu haben. +++ Die kostenlose Localization Suite von Blue Technologies vereinfacht Entwicklern die Lokalisierung ihrer Software in verschiedenen Sprachen. In der neuen Version 2.0 wurden die einzelnen Programme des Pakets komplett neu kodiert und weitere Datei-Formate unterstützt. In Zukunft sollen Nutzer über Updates direkt im Programm informiert werden.

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Neue Investorenklage gegen Apple wegen Betrug mit Aktienoptionen

Mit schon fast einer gewissen Regelmäßigkeit verklagen AAPL-Anleger Apple wegen zurückdatierter Aktienoptionen und falscher Berichte gegenüber der US Securities and Exchange Commission. In der neusten Klage werfen die Investoren Steve Jobs und anderen Mitgliedern der Geschäftsführung die Manipulation von Aktienoptionen im Wert von einer Milliarde US-Dollar vor, berichtet Bloomberg.

Die Klage vor dem US-Gericht in San Jose, Kalifornien, ähnelt den bisherigen Verfahren gegen Apple. Im Juni hatte der Mac- und iPod-Hersteller Untersuchungen angekündigt, nachdem Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen in der Führungsriege von Apple aufgetaucht waren. Durch die Zurückdatierung, so die Vorwürfe gegen den iPod- und Mac-Hersteller, habe sich das Management auf Kosten der Firma bereichert und die Ausgaben in Millionenhöhe verschwiegen.

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Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen

Seit Apple “Unregelmäßigkeiten” bei der Vergabe von Aktienoptionen zugeben musste, folgt in regelmäßigen Abständen eine Klage gegen den Mac-Hersteller. Nun hat die Kanzelei Kantrowitz, Goldhamer & Graifman eine Sammelklage gegen Apple vor dem US District Court von Nordkalifornien eingereicht, berichtet Macworld UK.

Die Rechtsanwälte vertreten Aktien-Besitzer, die das AAPL-Papier zwischen dem 1. Dezember 2005 und 11. August 2006 gekauft hatten. Als Grund des Prozesses geben die Kläger Verstöße seitens Apple gegen den US Securities Exchange Act von 1934 an. So hätten die Verantwortlichen Apple-Manager falsche und irreführende Angaben im Umgang mit Aktienoptionen gemacht. Die Optionen seien zu einem Zeitpunkt eingelöst worden, an dem Apples Aktienkurs höher stand, als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bewilligung der Aktienpakete. Diese Ausgaben hätten in Apples Finanzberichten auftauchen müssen. Betroffene Aktienbesitzer können der Gruppenklage noch bis zum 24. Oktober beitreten.

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Amerikanische Sammelklage: "Apple lügt"

Mit einer Sammelklage gegen Apple sorgt eine amerikanische Anwaltskanzlei international für Aufsehen: “Falsche Behauptungen” werfen die Kläger dem Mac-Hersteller vor. Sie stören sich vor allem an seiner Werbung, die etwa TFT-Displays mit Millionen von Farben sowie eine nuancierte Darstellung verspricht, die kein anderer tragbarer Computer erreiche. Das sei nicht wahr.

Apple führt den Verbraucher in die Irre, behaupten die Anwälte Peter Polischuk und Robert Dreher. Die Behauptungen, mit denen der Hersteller aus Cupertino auf Kundenfang gehe, seien falsch. Weder hielten die Bildschirme, was der Hersteller verspreche, noch sei Apples Software Aperture das ultimative Arbeitsmittel für Fotografen. Über die einzelnen subjektive Vorwürfe mag sich trefflich streiten lassen – auch vor Gericht.

Doch in einer ganzen Reihe von Fällen scheinen die Kläger ihre Anschuldigungen mit harten Fakten untermauern zu wollen: Millionen von Farben stellten die Apple-Notebooks nicht dar, sie erzeugten diese Illusion durch Fehlerdiffusion (Dithering). Möglich seien bei 6 Bit pro Farbkanal und einer Farbtiefe von insgesamt 18 Bit rechnerisch 262.144 Farben – nicht mehrere Millionen, wie Apple schreibe. Auf sechs Seiten fasst die Klageschrift die angeblich irreführenden Behauptungen Apples zusammen, schreibt AppleInsider. Wie fehleranfällig das Display der Apple-Displays sei, wie “körnig” und “glitzernd” es wirken könne, ließe sich auch in vielen Foren nachlesen. Die Nachrichtenseite MacNN, deren Forum zu den zitierten gehört, fügt hinzu: Mit Hilfe einer kleinen Applikation ließen sich LCD-Displays leicht auf die Probleme untersuchen.

Die Anklagepunkte gehen noch weiter: Apple sei gegenüber den Verbrauchern nicht aufrichtig, so ein anderer Vorwurf. Der Hersteller weigere sich, Defekte anzuerkennen. Wer um den Austausch eines betroffenen Geräts bitte, bekomme gesagt, es befinde sich innerhalb der Spezifikationen und der Verbraucher bilde sich das Problem nur ein. Fehlerbeschreibungen in den Apple-Diskussionsforen würden gelöscht. Drei Schritte verlangen die Kläger nun von Apple: Der Hersteller solle in Zukunft keine defekten Rechner verkaufen, bereits aufgetretene Fehler beheben oder umgehend für adäquaten Ersatz sorgen.

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Apple-Aktie: Kaufen, kaufen, kaufen

Die Börsenanalysten sind immer noch beeindruckt von Apples Quartalsergebnissen aus der letzten Woche, die selbst optimistische Vorhersagen übertroffen haben. Sie raten Investoren daher weiterhin zum Kauf der Apple-Aktie. Durch die Bank haben Börsenexperten das Kursziel des Wertpapiers nach oben korrigiert und erwarten in Zukunft vor allem durch Mac-Verkäufe hohe Profite – angetrieben durch eine Erneuerung der Produktplatte sowie eine zweite Generation des “Halo”-Effekts. Außerdem erhoffen sich die Analysten noch die eine oder andere Überraschung aus Cupertino.

Die Apple-Aktie, aktuell 143,85 US-Dollar wert, sehen die Analysten auf einen Wert von 160 (JMP Securities) bis zu 185 Dollar (Credit Suisse) steigen. Goldman Sachs möchte seine Apple-Aktien angesichts der bevorstehenden Erneuerung des Kerngeschäfts behalten: Für den Herbst erwartet die Investmentbank neue iPod- und iMac-Modelle. Ben Reitzes von UBS Investment Research hat seinerseits einen neuen Halo-Effekt entdeckt: Die Aufmerksamkeit, die das iPhone bekommt, werde ebenso wie zuvor der iPod für höhere Mac-Verkaufszahlen sorgen – aber auch der iPod selbst werde vom Apple-Handy profitieren. Große Umsatzsteigerungen erwartet Reitzes in der zweiten Jahreshälfte allerdings in erster Linie durch bisher unbekannte Produkte wie die nächste iMac-Generation oder das ultra-leichte MacBook, das bereits seit Monaten durch die Gerüchteküche geistert (wir berichteten.

Bild: douglemoine (via Flickr.com, einige Rechte vorbehalten)

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Jobs kauft 120.000 Apple-Aktien - Anteil am Unternehmen jetzt 650 Millionen wert

Der Anteil von Apple-CEO Steve Jobs an seinem Arbeitgeber hat sich in diesen Tagen erneut erhöht. Jobs hat eine Aktienoption aus dem Jahr 1997 wahrgenommen, die es ihm ermöglichte, 120.000 Anteile für jeweils 5,75 US-Dollar zu kaufen – der reguläre Kurs der Aktie liegt hingegen im Moment bei 117,05 Dollar. Der Apple-Mitgründer musste die Option in dieser Woche einlösen, da sie am 14. August sonst verfallen wäre. Jobs hält nach dem jüngsten Einkauf insgesamt 5,55 Millionen Apple-Aktien im Wert von fast 650 Millionen Dollar.

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Forbes: AAPL reif für Aktiensplit

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hält die Apple Aktie für reif für einen Split. Am Freitag hat sie an der Nasdaq erneut um 3,3 Prozent zugelegt und mit einem erneuten Rekord-Hoch von 161,45 US-Dollar geschlossen.

Aktiensplits, bei denen Aktieninhaber für jedes Wertpapier zwei erhalten – jeweils zur Hälfte des aktuellen Wertes -, hat Apple bereits drei hinter sich: in den Jahren 1987, 2000 und zuletzt 2005. Jedes Mal war eine Aktie rund 100 US-Dollar wert. Im Frühjahr, als AAPL erneut über die 100-Dollar-Marke schoss, könnte Apple vom einschlagenden Erfolg überrascht worden sein und den Split verschlafen haben, meint Forbes. Andy Hargreaves, Analyst bei Pacific Crest Securities, hält es nun sogar für vorstellbar, dass Apple die Wertpapiere im Verhältnis drei zu eins aufteile. Aktiensplits sind eine rein kosmetische Maßnahme, die Aktien leichter handelbar machen sollen und neue Anteilseigner zum Kauf anregen. Das Eigenkapital einer Aktiengesellschaft bleibt dadurch unangetastet.

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Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone

Die Apple Aktie hat den niedrigsten Stand seit August letzten Jahres erreicht – obwohl die Umsätze mit Apple-Hardware weiter steigen, machen Analysten zwei Problemfelder aus: Der iPod-Markt sei gesättigt, ein Anzeichen dafür könne die letzte Preissenkung des iPod shuffle sein. Aber auch das iPhone entwickle sich zum Sorgenkind – Toni Sacconaghi von Berstein Research, der Entdecker der iPhone-Lücke, hat ein Gespräch mit Investoren veröffentlicht, in dem die Bedeutung gehackter iPhones für Apple diskutiert wird.

Das Fazit: Das iPhone könne Apple mittelfristig höhere Umsätze ermöglichen, andererseits erfülle die derzeitige Nachfrage nicht den Erwartungen. Auch die Hacks sollen ein größeres Problem sein als bisher angenommen und die Gewinnerwartungen deutlich schmälern. Wenn Apple in diesem Jahr 10 Millionen iPhones verkauft und 30 Prozent davon per Hack von der Exklusiv-Bindung befreit werden, würden Apple in den nächsten zwei Jahren geschätzte 1,1 bis 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz fehlen. Im Moment hält der Analyst die Zahl von zehn Millionen verkauften Mobiltelefonen im Jahr 2008 allerdings für optimistisch, vor allem wenn Apple wie bisher an Anteilen aus Gesprächsminuten bestehe, ohne die Preise des bisherigen iPhones merklich anzupassen oder neue Modelle herauszubringen.

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Schiller: Macworld-Termin passt nicht zu Apples Produktzyklus

Der New-York-Times-Kolumnist David Pogue hat sich im Rahmen der Macworld in San Francisco mit Apples Marketingchef Phil Schiller unterhalten. Pogue fragte Schiller unter anderem nach weiteren Gründen, warum sich Apple von der Messe zurückziehen wolle.

Schiller erklärte, dass Januar-Präsentationen einfach nicht in Apples Produktzyklen passen: Neue Macs kämen vor Weihnachten sowie zur Bildungs-Verkaufssaison im Spätsommer, neue iLife Versionen veröffentliche Apple im Frühjahr. Neue iPhones und iPods gebe es wiederum im Juni und Oktober. Der Zeitplan hatte sich in den letzten Jahren ungefähr eingebürgert, dass Apple sich selbst daran halten möchte, war bisher allerdings unbekannt.

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Apple-Aktie erreicht Zwei-Jahres-Tiefstand

Der Kurs der Apple-Aktie liegt in diesen Tagen so tief wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Der aktuelle Aktienkurs liegt bei 78,20 US-Dollar, zuletzt standen die Apple-Anteile im Oktober 2006 auf einem ähnlich niedrigen Niveau, bevor das Wertpapier bis Sommer 2008 fast stetig zulegen konnte.

Die Finanzkrise macht der Apple-Aktie ebenso zu schaffen wie die Nachricht, dass sich der CEO Steve Jobs aus gesundheitlichen Gründen eine Auszeit bis Juni nehmen wird. Möglicherweise werden die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals 2009, die Apple heute Abend bekannt gibt, die Entwicklung stoppen oder umkehren können.

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Apples Aktie im Aufwind: Zielpreis laut Barclay bei 208 Dollar

Peter Oppenheimer, Greg Joswiak und Eddy Cue konnten die Analysten von Barclay Capital in einem Gespräch überzeugen: Nachdem sie Apples Finanzchef und seine Kollegen getroffen hatten, haben die Finanzexperten den Zielpreis der Aktie sogleich von 188 auf 208 US-Dollar angehoben, auch sprachen sie eine Kaufempfehlung aus. Der Wert des Papiers liegt derzeit bei rund 168 US-Dollar.

Barclay-Analyst Ben Reitzes meinte nach seinem Gespräch mit Apple zwar, er habe keine großen Geheimnisse erfahren, eine Liste zu erwartender Neuvorstellungen präsentierte er daraufhin aber allemal: Neue iPods mit eingebauter Kamera gibt es demnach im September, neue Einsteiger-MacBooks im vierten Jahrequartal, Anfang 2010 soll ein Update der Set-top-Box Apple TV erfolgen. Auch mit dem vielzitierten Tablet-Mac rechne Reitzes, allerdings erst im Laufe des kommenden Jahres.

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Apple-Manager machen eine Million Apple-Aktien zu Geld

Letzte Woche haben einige Apple-Manager ihre Aktien verkauft: COO Tim Cook konnte sich am vergangenen Donnerstag dank eines Allzeithochs der Apple-Aktie stolze 68 Millionen US-Dollar brutto sichern, Finanzchef Peter Oppenheimer bekam 46 Millionen, die Apple-Vizepräsidenten Ron Johnson und Phil Schiller jeweils 45,95 und 34,47 Millionen Dollar brutto. Insgesamt haben die Manager des Unternehmens eine Million Anteile verkauft.

Tim Cook hatte für die Krankheitsvertretung von Steve Jobs im letzten Jahr 22 Millionen Dollar Boni erhalten (wir berichteten) – diese darf Cook allerdings zum Teil erst im März 2011 und 2012 veräußern, so dass der Manager am Donnerstag bereits zuvor angesammelte Anteile zu Geld gemacht hat.
Daraufhin hat der Kurs der Apple-Aktie am Donnerstag zunächst von über 230 auf rund 226 Dollar nachgegeben.

Externe Links

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Analystin erwartet 400 Dollar für eine Apple-Aktie

“Investoren unterschätzen Apples künftige Wachstumsmöglichkeiten”, zu diesem Ergebnis kommt Katy Huberty. Die Morgan Stanley-Analystin erhöht das Kursziel der Apple-Aktie von 275 US-Dollar auf 310 Dollar. Vor allem aufgrund der großen Nachfrage bei den iPhones und iPads sieht sie bei optimistischer Einschätzung die Aktie in 2011 sogar bei 400 Dollar.

In ihrem “Basic-Szenario” erwartet Huberty für das nächste Jahr, dass der Hersteller 61,5 Millionen iPhones, 9 Millionen iPads und 16,3 Millionen Macs verkauft und kommt damit auf einen Aktienkurs von 310 Dollar. Für das Ziel von 400 Dollar muss Apple allerdings 73 Millionen iPhones und 12 Millionen iPads an den Kunden bringen.

Bild: sunshinecity. Some rights reserved. Flickr.


Externe Links
  • Wall Street Journal – Apple Shares Could Reach $400, Morgan Stanley Says >AAPL

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We'll be back soon: Apple Stores sind offline

Bereits im Vorfeld hatten sich die Gerüchte verdichtet, dass Apple neue Produkte vorstellen könnte. Nun hat der Hersteller aus Cupertino seine Online Stores* vom Netz genommen und Besucher sehen das wohl bekannte gelbe Post-it, das baldige Neuerungen verspricht.

Die Gerüchteküche hat zuletzt Apple mit der Verknappung der iMac- und Mac Pro-Modelle sowie der IT-Blogger John Gruber angeheizt, in dem er neue 27-Zoll-Cinema Displays vorausgesagt hat. Auch neue iMac-Modelle* und ein neuer Mac Pro* gehören zu den heutigen Verdächtigen. Die letzte Überarbeitung der iMacs liegt bereits 9 Monate zurück, die des Mac Pro sogar schon anderthalb Jahre.

Daneben spekuliert die Apple-Gemeinde auch über ein Bluetooth Trackpad, das den Beinnamen “Magic” erhalten hat. Die FCC hat ein entsprechendes Patent dem Hersteller vor einer Woche zugesprochen und Engadget hatte bereits erste Bilder gezeigt.

Und auch neue Software könnte Apple präsentieren: iLife* und iWork*. Lediglich beim Namen sind sich die unterschiedlichen Quellen nicht einig. Während einige Autoren in ihren Bücher von iLife ’10 und iWork ’10 schreiben, berichtet Mac4Ever von iLife ’11. Aus diesem Paket soll Apple iDVD entfernt und durch ein neues Programm ersetzt haben.

Erfahrungsgemäß wird Apple ab 14 Uhr für Gewissheit sorgen und macnews.de wird sofort von den Neuigkeiten berichten.

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Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer

Seit einigen Monaten hat Apple die Remote-App im App Store nicht mehr aktualisiert. Posterous-CEO Sachin Agarwal liefert eine mögliche Erklärung: Nur eine Person, ein guter Freund des CEOs, hat die App entwickelt. Möglicherweise setzt Apple den Entwickler nun einfach für andere Dinge ein, es bleibt keine Zeit für die Remote-App.

Laut Agarwal gibt es bei Apple keine großen Teams. Wenige, dafür sehr intelligente Personen, arbeiten für verschiedene Projekte, werden dort eingesetzt, wo man sie gerade braucht. Agarwal berichtet zudem, dass Ingenieure zwischen dem Mac OS X- und dem iOS-Team hin- und herwechseln. Dabei komme es darauf an, welches der beiden Systeme kurz vor seiner Fertigstellung und dem Vorstellungstermin steht. Die Arbeitsverhältnisse seien in kleineren Teams flexibler und kreativer.

Auch Apple-CEO Steve Jobs hat auf der diesjährigen Allthings-Digital-Konferenz betont, dass Apple wohl das größte Start-Up-Unternehmen auf dem Planeten sei und es keinerlei Gremien gebe. Apples Stärke sei Team-Arbeit, sowohl im Bereich der Exekutive als auch bei den Ingenieuren und Entwicklern.

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Apple patentiert App einer anderen Firma

“Wir konnten es nicht glauben, dass jemand anders ein Patent anmeldet, das eins zu eins unsere Start Screen kopiert”, schreibt Ortwin Gentz, Gründer von FutureTap in seinem Blog. Dumm nur, dass der “jemand anders” gleichzeitig der Haupt-Geschäftspartner ist – nämlich Apple! Ein mieses Plagiat – oder ein Versehen?

Ende Juli hat Apple App-Ideen als Patent angemeldet und dabei auch Illustrationen angefügt. Die Illustration der App “Where-to” sieht in der Tat aus wie eine simple Kopie der App “Where-to 1.0″ von FutureTap – Aufbau identisch, Symbole auch und sogar der Name. “Unsere App ist von Anfang an im App Store erhältlich gewesen, das Patent haben wir im Dezember 2009 angemeldet”, schreibt Gentz. Er fühlt sich schlecht behandelt, ist aber auch unsicher, ob er gegen Apple rechtlich vorgehen möchte.

Dass Apple die FutureTap-App vollständig kopiert hat bzw. das beabsichtigt, ist indes nicht sicher: “Die Zeichnung gibt nur ein Beispiel wieder, wie die Technologie funktionieren könnte”, schreibt Dane Wineman in seinem Blog. “Wahrscheinlich dachten die Ersteller des Patentantrages nicht daran, welche Message das an die Entwickler der App senden würde. Es ist sicherlich nicht Apples Praxis (oder Absicht) den App Store nach neuen Patenten auszuplündern.”

Gentz verweist in seinem Text noch auf die allgemeine Problematik von Software-Patententen: Kleinere Firmen haben oft nicht das Budget für Patentanmeldungen, juristische Verfahren oder das langwierige Prüfen bereits bestehender Patente – Konzerne wie Apple haben einen viel längeren Atem. “Meiner Meinung nach werden die kleinen Entwickler dadurch diskriminiert”, schreibt Gentz. (Bild: FutureTap)

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Im Video-Portrait: Apples bisher größter Retail Store

Am Covent Garden hat Apple in gewohnt prominenter Lage sein bisher größtes Ladengeschäft eröffnet. Während bislang nur Bilder einen Eindruck des Stores vermittelt haben, kann man sich nun in einem Video durch den Store führen lassen.

Apples neuer Retail Store ist ein Store der Superlative: Er hat nicht nur die größte Genius-Bar, sondern auch die meisten vorrätigen iPhone 4- und iPad-Geräte. Wie Appleinsider berichtet, würde Apples gesamter 5th Avenue-Retail Store in Manhattan, New York, in den mit Glas überdachten Innenhof passen.

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Microsoft und Dell starten Anti-Apple-Kampagnen

Microsoft und Dell richten sich mit neuen Online-Kampagnen direkt gegen Apple. Während Microsoft mit einer neuen Website allen Unschlüssigen helfen will, die sich noch nicht zwischen einem Mac und einem PC entscheiden können, bietet Dell einen Preisvergleich zwischen Apples und den eigenen Rechnern.

Microsoft hat die eigene Seite in verschiedene Kategorien eingeteilt. Zum Beispiel “Having Fun”: Im Gegensatz zu PCs gebe es keinen Mac mit eingebautem Blu-ray-Player, TV-Tuner, Memory-Stick-Reader oder eingebauten UMTS-Chip. Die meisten Spiele gebe es nicht für den Mac. Oder “Simplicity”: Zwar glaubten viele, der Mac sei einfach zu bedienen. Stattdessen stünden Switcher vor einer Lernkurve, die sie mit Windows 7 nicht haben. Oder auch “Sharing”: Mit einem Mac müsse der Benutzer seine Musik, Fotos oder Dateien manuell für Sharing freigeben, bei einem PC sei das nicht nötig.

Dell will wiederum nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und nennt seine Website dementsprechend “Apples to Apples”. Die Website suggeriert, dass Dell bessere Hardware für den halben Preis anbiete – dabei verschweigt der Hersteller aber unter anderem die Taktfrequenz der Prozessoren.

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Apple die Nummer eins bei Studenten in den USA

Nach einer Studie des Marktforschungsinsituts Student Monitor ist Apple bei Studenten in den USA weiterhin die erste Wahl: Von 1200 Befragten besitzen 27 Prozent ein Apple-Notebook. Ganze 47 Prozent planen, sich als nächstes Gerät einen tragbaren Mac anzuschaffen.

Auf Platz zwei bei den Notebooks liegt Dell mit 24 Prozent, HP folgt mit 15 Prozent. Geplant ist der Kauf eines Dell-Notebooks hingegen bei nur 12 Prozent der Studenten. Rund ein Viertel der Befragten besitzt noch einen Desktop-Computer: Hier dominieren Dell und HP mit zusammen 45 Prozent das Feld, Desktop-Macs liegen bei 14 Prozent. Insgesamt stehen Notebooks jedoch deutlich höher im Kurs: 87 Prozent der kaufwilligen Studenten wollen sich beim nächsten Kauf für ein tragbares Gerät entscheiden.

Auch in der Universität von Virginia zeigt sich die Beliebtheit der Macs: 43 Prozent der Neuankömmlinge im Jahr 2009 haben sich für einen Mac entschieden. Apple hat Microsoft in Sachen Betriebsystem damit beinahe eingeholt. Noch bis 2004 lag der Windows Anteil der Betriebssysteme in dieser Bildungseinrichtung bei gut 90 Prozent. (Bild: Macrumors.com)

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Apple-Aktie: Kursziel auf 375 Dollar korrigiert

Überraschend gute iPad- und iPhone 4-Verkäufe sowie das stabile Mac-Geschäft sind für den Needham & Co-Analysten Charlie Wolf  Anlass, das Kursziel der Apple Aktie enorm nach oben zu korrigieren – von 280 auf 375 US-Dollar.

Wolf habe nicht erwartet, dass iPhone-Anwender so schnell auf ein neues Gerät umsteigen würden. Auch hatte er die Verkäufe von iPads und Macs unterschätzt. Noch im Februar sprach Wolf von zwei Millionen iPads, die Apple 2010 verkaufen werde. Nun sieht es so aus, als könne der Hersteller ganze zwölf Millionen Geräte verkaufen.

Langfristig steckt in der Apple-Aktie ein großes Potential: Abgesehen vom MP3-Player Markt sei Apple in anderen Geschäftsbereichen nicht sehr dominant, kann hier weiter wachsen. So machen Mac-Rechner gerade einmal 4 Prozent des Computer-Marktes aus, iPhone und iPod könnten Kunden aber in Zukunft mehr auf Apple-Rechner aufmerksam machen. Auch der iPhone-Anteil von derzeit 14 Prozent am Smartphone-Markt könne weiter wachsen.

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Apples iAds-Politik: Werber sind frustriert

Viele Werbepartner für Apples iAds-Plattform sind unzufrieden mit Apple. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal hervor. Mehrere Unternehmensleiter werden mit der Aussage zitiert, Apple greife zu sehr in den kreativen Prozess ein. Bis zu zehn Wochen könne die Entwicklung einer iAd-Anzeige dauern, deutlich länger als auf anderen Plattformen.


Patrick Moorhead, Mitarbeiter der Werbeagentur DraftFCB, hält es für ein großes Problem, dass Apple im “kreativen Mix” mitmischt. Apple hatte auf der diesjährigen WWDC 17 Werbepartner für die iAds-Plattform angekündigt, zum Start der Plattform im Juli konnten davon nur Nissan und Unilever Anzeigen schalten. Chanel hat seine Pläne, Teil der iAds-Plattform zu werden, offenbar komplett verworfen.

Weiter geht aus dem Bericht hervor, dass Agenturen Probleme mit neuen Technologien wie HTML 5 haben. Sie könnten nur schwer einschätzen, was mit einer iAd möglich ist. Ungewohnt sei auch, dass Werber nicht bestimmen können, wo Apple ihre Anzeigen platziert.

Entgegen dieser negativen Berichte äußerten sich Ende letzter Woche Nissan und Unilever sehr positiv über ihre iAd-Anzeigen: Laut Nissan verbringen Anwender im Durchschnitt 90 Sekunden in ihnen, zehn mal länger als auf anderen Plattformen.

Um die leeren iAd-Platzhalter schneller zu füllen, hat Apple Ende Juli ein “iAd für Entwickler”-Programm gestartet. Hier können Entwickler in ihren Programmen für andere Apps werben.

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Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal

Apples eigene Vorhersagen für das laufende vierte Geschäftsquartal 2010 erschienen im Vergleich zu Börsenschätzungen recht optimistisch. Dem Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster zufolge könnten sie sich aber letztendlich doch als eher konservativ erweisen. Als Grund für die Annahme verweist Munster vor allem auf starke Mac-Verkäufe.

[Adsense Apple hatte für das im September endende Quartal bei der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse einen Umsatz in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar vorhergesagt - 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und 6 Prozent mehr, als die Börse im Schnitt erwartete. Munster hält es für möglich, dass Apple die Vorhersage noch übertrifft.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal könnte Apple dem Analyst seine Mac-Verkaufszahlen um 18 bis 24 Prozent auf 3,6 bis 3,8 Millionen verkaufte Rechner steigern – die Wall Street erwartet mittlerweile ein Plus von 21 Prozent, Apple hatte lediglich 15 Prozent vorhergesagt. Munster verweist auf das von den Marktforschern der NPD Group ermittelte Wachstum in Höhe von 15 Prozent in den USA und ein noch stärkeres internationales Wachstum: Apples Chief Operating Officer Tim Cook hatte für das Juni-Quartal ein Wachstum für Apple in Höhe von 144 Prozent in China und 71 Prozent vermeldet.

Für iPod-Verkäufe sei es wiederum schwierig, eine Vorhersage zu treffen, wie auch Munster einräumt. In den USA sei ein Rückgang von sieben Prozent oder ein Plus in Höhe von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr denkbar. Da aber nicht sicher ist, welche neuen iPods Apple in naher Zukunft vorstellt, sei schwer abzusehen, wie sich diese auf die Verkäufe auswirken werden.

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Sony veräppelt Apple in PSP-Werbespot

Ein neuer amerikanischer Sony Werbespot für die Handheld-Spielekonsole PSP verdeutlicht, dass das japanische Unternehmen Apple mittlerweile als ernsthaften Konkurrenten auf dem mobilen Spiele-Markt sieht. Sony nimmt zwar nicht direkt Bezug aufs iPhone zeigt aber ein Gerät, das Apples Smartphone sehr ähnlich sieht.

In dem Spot präsentiert ein Smartphone-Besitzer mit einem Fahrrad sein zuletzt erworbenes Spiel, woraufhin ihm ein Junge in einem Bus mitteilt, dass man mit diesem Gerät doch seine Freundin anrufen oder seiner Oma SMS schicken sollte. Für die PSP gebe es hingegen diverse “richtige” Spiele für 9,99 US-Dollar – Sony bietet ältere Titel mittlerweile zu diesem vergünstigten Preis an.

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Adobe-Chef: "Es geht auch ohne Apple oder iPad!"

Nachdem in der letzten Zeit Apple immer wieder wegen seiner Anti-Flash-Politik unter Beschuss stand, hat sich nun Adobe-CEO Shantanu Narayen betont unaufgeregt zu Wort gemeldet: Es gebe genug spannende Partner für Adobe, Apple sei da nur einer unter vielen.

Apple-Kritik an der Eignung von Flash für Geräte wie iPhone oder iPad weist der 47-jährige Adobe-Chef laut einem Artikel im Daily Telegraph zurück: “Wir haben bewiesen, dass unsere Technologie nicht nur dafür geeignet ist, sondern auch durchaus sinnvoll auf den Geräten eingesetzt werden kann.”

Shantanu Narayen war früher selbst Mitarbeiter bei Apple, hat sich nun jedoch einer anderen Unternehmenspolitik verschrieben: “Es gibt verschiedene Business-Modelle, für die man sich entscheiden kann: entweder offen oder geschlossen – so unterscheiden sich Apple und Google.”

Und eben auch Apple und Adobe: “Sie wollen ihr System geschlossen halten, wir sind auf Seite der Offenen. Wir wollen mit Partnern arbeiten, die gern mit uns kooperieren. Wir wollen unsere Energie auf die Leute konzentrieren, die mit uns gemeinsam mit Flash tolle Erlebnisse schaffen wollen – und davon gibt es viele.”

Von 20 führenden Mobilfunk-Firmen arbeiten 19 mit Adobe zusammen bzw. haben Flash integriert, darunter Motorola, HTC, RIM, Hewlett-Packard und Google. Und Adobes Creative Suite* kam unter anderem bei der Animation des Filmes “Avatar” zum Einsatz.

Eine grundsätzliche Absage an Apple ist das jedoch nicht: “Unsere Türen sind offen”, erklärt Narayen. “Für den Rest müssen Sie sich an Apple wenden.”

In den vergangenen Wochen wurde kolportiert, dass die US-Handelsbehörde IFC und die Europäische Kommission gegen Apple wegen dessen Anti-Flash-Politik ermitteln.

(Bild: Robert Scoble)

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