Apple

Beschreibung

Apple, der Hardware- und Softwarehersteller aus Cupertino, gehört seit Beginn der Computerentwicklung für den Massenmarkt zu den bedeutendsten und innovativsten Unternehmen in der IT-Branche. Ende des vergangenen Jahrtausends lieferte sich Apple einen harten Konkurrenzkampf mit Microsoft um die Gunst der Computernutzer bei der Wahl des Betriebssystems. Aktuell steht besonders der Kampf um die Spitze auf dem Smartphone-Markt, vor allem gegen Samsung mit seiner Galaxy-Reihe, aber auch im Tablet-Bereich im Vordergrund.

Bereits in den 1970er Jahren begann Apple Inc. Mit der Herstellung von Computern. Neben der Pionierrolle in der Entwicklunng der Heim-PCs konnte Apple die grafische Bedienoberfläche, sowie die Steuerung mit der Maus im alltäglichen PC-Gebrauch etablieren.

Weitere Meilensteine in der Geschichte Apples:

  • 2001: Release des ersten iPods
  • 2007: Etablierung des iPhones als Smartphone
  • 2010: Erscheinen des ersten iPads als Tablet-PC von Apple

Neben den tragbaren Geräten hat Apple mit dem MacBook Air zudem eine Notebook-Variante und mit dem iMac einen Desktop-PC mit dem eigenen Betriebssystem Mac OS X im Angebot.

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Apple: Für viele die Nummer 1

Auch wenn der heutige Diskurs um das Unternehmen Apple regelmäßig in einem Konflikt zwischen „Apple-Fanboys“ und Apple-Kritikern mündet, ist das Unternehmen samt seiner Marke das aktuell wertvollste der Welt. Das prägende Gesicht von Apple ist das im Oktober 2011 verstorbene ehemalige Firmenoberhaupt von Apple, Steve Jobs. Neue Inhalte für die einzelnen iOS-Geräte in Form von Musik, Anwendungen, Büchern finden sich in den unternehmenseigenen Distributoren iTunes Store und App Store. Besonders der iTunes Store veränderte die Musikwelt Anfang des aktuellen Jahrtausends nachhaltig. Galt Musik in digitaler Form im Vorfeld lediglich als das Werkzeug von Raubkopierern, um Alben und einzelne Lieder über Napster und Co. zu verteilen, richtete Apple mit dem iTunes Music Store die erste Möglichkeit ein, sich Musik in digitaler Form auf legalem Weg zu beschaffen. Besonders die Kombination mit dem iPod als tragbaren Musikplayer führte dazu, dass Apple marktführend auf dem Gebiet des digitalen Musikgeschäfts ist.

Ausblick in die Zukunft von Apple

Auch nach dem Rücktritt und Tod des Geschäftsführers und kreativen Kopfes Steve Jobs ist der innovative Weg von Apple lange nicht vorbei. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einer Smartphone-ähnlichen für das Handgelenk, der iWatch. Darüber hinaus wird das Smartphone-Repertoire regelmäßig mit Nachfolgern erweitert. Das aktuelle iPhone 5 ist mittlerweile die 6. Generation in Apples Smartphone-Serie. Für Herbst 2013 ist der Nachfolger, das iPhone 5S geplant. Auch Gerüchte über ein „Billig“-iPhone für den Massenmarkt reißen nicht ab. Zur Zeit steht das Unternehmen Apple unter der Führung von Tim Cook.

Zum Thema: Was ist Bonjour-Service und wie werde ich ihn wieder los?

iPhone-Display kaputt? Akku zu schnell leer? Kein Problem: Display oder Akku selbst tauschen mit den Komplettsets zur iPhone-Display-Reparatur oder dem iPhone-Akku-Wechsel von GIGA & Fixxoo!
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Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog, Apple Special Event Oktober 2014, Whatsapp für iPhone, iTunes, App Store, iTunes für Mac, Apple QuickTime, The Swift Programming Language – Handbuch , OS X Yosemite, Apple

Produkte und Artikel zu Apple

Ihr wollte Apple Aktien kaufen oder euch über den aktuellen Aktienkurs informieren? Hier findet ihr eine Übersicht über News und Infos zum Aktienstand der iPhone-Erfinder.

Inhaltsverzeichnis

  1. 06.05.2003
    Apple Aktienkurs steigt gegen den Trend
  2. 14.10.2003
    Wichtige Woche für die Apple-Aktie
  3. 06.05.2003
    Apple Aktienkurs steigt gegen den Trend
  4. 14.10.2003
    Wichtige Woche für die Apple-Aktie
  5. 15.10.2004
    Sieben Broker stufen Apple-Aktie hoch
  6. 28.02.2005
    Neue Apple-Aktie nimmt den Handel auf
  7. 15.10.2004
    Sieben Broker stufen Apple-Aktie hoch
  8. 28.02.2005
    Neue Apple-Aktie nimmt den Handel auf
  9. 30.08.2006
    Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen
  10. 21.05.2007
    Amerikanische Sammelklage: “Apple lügt”
  11. 30.08.2006
    Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen
  12. 21.05.2007
    Amerikanische Sammelklage: “Apple lügt”
  13. 08.10.2007
    Forbes: AAPL reif für Aktiensplit
  14. 25.02.2008
    Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone
  15. 08.10.2007
    Forbes: AAPL reif für Aktiensplit
  16. 25.02.2008
    Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone
  17. 14.08.2009
    Apples Aktie im Aufwind: Zielpreis laut Barclay bei 208 Dollar
  18. 29.03.2010
    Apple-Manager machen eine Million Apple-Aktien zu Geld
  19. 14.08.2009
    Apples Aktie im Aufwind: Zielpreis laut Barclay bei 208 Dollar
  20. 29.03.2010
    Apple-Manager machen eine Million Apple-Aktien zu Geld
  21. 03.08.2010
    Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer
  22. 06.08.2010
    Apple patentiert App einer anderen Firma
  23. 03.08.2010
    Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer
  24. 10.08.2010
    Microsoft und Dell starten Anti-Apple-Kampagnen
  25. 10.08.2010
    Apple die Nummer eins bei Studenten in den USA
  26. 10.08.2010
    Microsoft und Dell starten Anti-Apple-Kampagnen
  27. 10.08.2010
    Apple die Nummer eins bei Studenten in den USA
  28. 17.08.2010
    Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal
  29. 17.08.2010
    Sony veräppelt Apple in PSP-Werbespot
  30. 17.08.2010
    Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal
  31. 17.08.2010
    Sony veräppelt Apple in PSP-Werbespot
  32. 20.08.2010
    Apple Online Store erlaubt Vergleich zwischen Macs
  33. 25.08.2010
    Gerücht: Apple-Event am 7. September
  34. 20.08.2010
    Apple Online Store erlaubt Vergleich zwischen Macs
  35. 25.08.2010
    Gerücht: Apple-Event am 7. September
  36. 31.08.2010
    Telekom: Kritik an Apple wegen Lieferengpässen
  37. 01.09.2010
    Heute Abend: Übertragung von Apple-Keynote als Live-Stream
  38. 31.08.2010
    Telekom: Kritik an Apple wegen Lieferengpässen
  39. 01.09.2010
    Heute Abend: Übertragung von Apple-Keynote als Live-Stream
  40. 17.09.2010
    Neue App-Store-Regeln: Apple lässt Apps nach Monaten Wartezeit zu
  41. 26.09.2010
    EU gegen Apple: Hersteller lenkt bei Reparaturrichtlinien ein
  42. 17.09.2010
    Neue App-Store-Regeln: Apple lässt Apps nach Monaten Wartezeit zu
  43. 26.09.2010
    EU gegen Apple: Hersteller lenkt bei Reparaturrichtlinien ein
  44. 13.10.2010
    AAPL – Apple Aktie knackt die 300 US-Dollar Marke
  45. 14.10.2010
    Apple “Back To the Mac”-Event am 20. Oktober
  46. 13.10.2010
    AAPL – Apple Aktie knackt die 300 US-Dollar Marke
  47. 14.10.2010
    Apple “Back To the Mac”-Event am 20. Oktober
  48. 18.10.2010
    Apples vermeintlicher Rekord im App Store und die Wahrheit
  49. 20.10.2010
    Apple gibt erste Hinweise auf iLife ’11 und ein neues MacBook
  50. 18.10.2010
    Apples vermeintlicher Rekord im App Store und die Wahrheit
  51. 20.10.2010
    Apple gibt erste Hinweise auf iLife ’11 und ein neues MacBook
  52. 29.10.2010
    Apple-Patent: Kratzfeste Stahl-Oberflächen für iPhones und MacBooks
  53. 02.11.2010
    VLC für iOS könnte verschwinden
  54. 29.10.2010
    Apple-Patent: Kratzfeste Stahl-Oberflächen für iPhones und MacBooks
  55. 03.11.2010
    Apple auf die Schippe genommen
  56. 05.11.2010
    Apple veröffentlicht iPhoto 9.1 und HP-Druckertreiber 2.5.2
  57. 09.11.2010
    Apple Patent auf scrollbare Menüs
  58. 05.11.2010
    Apple veröffentlicht iPhoto 9.1 und HP-Druckertreiber 2.5.2
  59. 09.11.2010
    Apple Patent auf scrollbare Menüs
  60. 11.11.2010
    Gartner bestätigt: Apple viertgrößter Handy-Hersteller weltweit
  61. 12.11.2010
    Schnell und effizient: Apple sucht Mac App Store-Mitarbeiter
  62. 18.11.2010
    Apple verkauft ATI Radeon HD 5870 auch ohne Mac Pro
  63. 19.11.2010
    Mobilfunkpartner verärgert über Apples Pläne für universelle SIM-Karte
  64. 22.11.2010
    Streit um universelle SIM-Karte: Apple gibt angeblich nach
  65. 19.11.2010
    Mobilfunkpartner verärgert über Apples Pläne für universelle SIM-Karte
  66. 25.11.2010
    Apple-Patente für Multitouch und Liquidmetal
  67. 29.11.2010
    Vorhersagen für 2011: Tablet-Markt wächst stark zulasten von PCs – Apple bleibt klarer Marktführer
  68. 25.11.2010
    Apple-Patente für Multitouch und Liquidmetal
  69. 01.12.2010
    Apple-Patente: Hinweis für MacBook-/iPad-Kombi-Gerät und 3D-Display
  70. 01.12.2010
    Apple sichert weitere Patente für iOS-Displaytastatur und mehr
  71. 01.12.2010
    Umfrage: Apple erhält Bestnote für Kundenzufriedenheit
  72. 01.12.2010
    Apple sichert weitere Patente für iOS-Displaytastatur und mehr
  73. 01.12.2010
    Umfrage: Apple erhält Bestnote für Kundenzufriedenheit
  74. 03.12.2010
    Apple liefert USB-Netzgerät mit Universal Dock statt mit AV-Kabeln – kompakte USB-Tastatur entfernt
  75. 03.12.2010
    Apple entfernt umstrittene App aus dem App Store
  76. 04.12.2010
    Apple zeigt Interesse an Bewegungssteuerung
  77. 03.12.2010
    Apple entfernt umstrittene App aus dem App Store
  78. 04.12.2010
    Apple zeigt Interesse an Bewegungssteuerung
  79. 06.12.2010
    Apple-Patent beschreibt iPhone-Radio-App
  80. 06.12.2010
    Apple-Support-Dokument: Schnellere Festplatte sorgt für mehr Vibrationen
  81. 06.12.2010
    Apple-Patent beschreibt iPhone-Radio-App
  82. 06.12.2010
    Apple-Support-Dokument: Schnellere Festplatte sorgt für mehr Vibrationen
  83. 12.12.2010
    Apple macht Druck: iPad und iPhone sollen CDMA können
  84. 13.12.2010
    Apple-Patente: Bessere Fotos durch neue Aufbereitung
  85. 12.12.2010
    Apple macht Druck: iPad und iPhone sollen CDMA können
  86. 19.12.2010
    Apple treibt eigene Navigationslösung voran
  87. 20.12.2010
    iBookstore: Apple veröffentlicht kostenlose Entwickler-Handbücher
  88. 19.12.2010
    Apple treibt eigene Navigationslösung voran
  89. 20.12.2010
    iBookstore: Apple veröffentlicht kostenlose Entwickler-Handbücher
  90. 22.12.2010
    Apple veröffentlicht iPhoto 9.1.1 und iPhone Configuration Utility 3.2
  91. 22.12.2010
    Apple kriegt neue Multi-Touch-, Design- und GUI-Patente
  92. 22.12.2010
    Apple veröffentlicht iPhoto 9.1.1 und iPhone Configuration Utility 3.2
  93. 22.12.2010
    Apple kriegt neue Multi-Touch-, Design- und GUI-Patente
  94. 24.12.2010
    Financial Times ernennt Steve Jobs zur Person des Jahres – Lob von Obama
  95. 25.12.2010
    13-Jährige zieht gegen Apple vor Gericht
  96. 24.12.2010
    Financial Times ernennt Steve Jobs zur Person des Jahres – Lob von Obama
  97. 25.12.2010
    13-Jährige zieht gegen Apple vor Gericht
  98. 29.12.2010
    Apple-Stores schalten Macs angeblich ohne Überprüfung frei
  99. 31.12.2010
    Apple vor Gericht: Doppelklick-Patent und neue Klage von Paul Allen
  100. 29.12.2010
    Apple-Stores schalten Macs angeblich ohne Überprüfung frei
  101. 31.12.2010
    Apple vor Gericht: Doppelklick-Patent und neue Klage von Paul Allen
  102. 05.01.2011
    Analyst: Apples Weihnachtsgeschäft noch besser als erwartet
  103. 05.01.2011
    Patentklage gegen Apple wegen Umsetzung von App-Store-Lizenzbestimmungen
  104. 05.01.2011
    Analyst: Apples Weihnachtsgeschäft noch besser als erwartet
  105. 05.01.2011
    Patentklage gegen Apple wegen Umsetzung von App-Store-Lizenzbestimmungen
  106. 16.01.2011
    Apple will kostenlose iPad-Zeitungs-Abos verhindern
  107. 18.01.2011
    Gerücht: Apple will iTunes mit Safari verschmelzen
  108. 16.01.2011
    Apple will kostenlose iPad-Zeitungs-Abos verhindern
  109. 18.01.2011
    Gerücht: Apple will iTunes mit Safari verschmelzen
  110. 23.01.2011
    Microsoft eröffnet neuen Laden – natürlich neben einem Apple Store
  111. 24.01.2011
    Apple-Patentantrag beschreibt Hilfssystem beim Anschluss von Zubehör
  112. 23.01.2011
    Microsoft eröffnet neuen Laden – natürlich neben einem Apple Store
  113. 24.01.2011
    Apple-Patentantrag beschreibt Hilfssystem beim Anschluss von Zubehör
  114. 25.01.2011
    Apple-Patentantrag beschreibt Tastatur mit Kameras für Maus-Befehle
  115. 26.01.2011
    Hoffen auf weißes iPhone 4: Apple Store nicht erreichbar
  116. 25.01.2011
    Apple-Patentantrag beschreibt Tastatur mit Kameras für Maus-Befehle
  117. 26.01.2011
    Hoffen auf weißes iPhone 4: Apple Store nicht erreichbar
  118. 28.01.2011
    Apples Webseite wird als Zeichen für Liquidmetal gedeutet
  119. 02.02.2011
    Apple stellt Abo-Modell für iOS mit automatischer Verlängerung vor
  120. 28.01.2011
    Apples Webseite wird als Zeichen für Liquidmetal gedeutet
  121. 02.02.2011
    Apple stellt Abo-Modell für iOS mit automatischer Verlängerung vor
  122. 08.02.2011
    Deutsche Zeitungsverleger kritisieren Apples “diffuse Informationspolitik”
  123. 09.02.2011
    Apple-Patente: Neue Touch-Sensoren, Ping und ein Malprogramm
  124. 08.02.2011
    Deutsche Zeitungsverleger kritisieren Apples “diffuse Informationspolitik”
  125. 09.02.2011
    Apple-Patente: Neue Touch-Sensoren, Ping und ein Malprogramm
  126. 18.02.2011
    Bekenntnisse eines Store-Angestellten
  127. 18.02.2011
    Apples Abo-Modell: Bundeskartellamt verzichtet auf genaue Prüfung
  128. 20.02.2011
    Neue Macs: Zehnmal schnellere Übertragung dank LightPeak möglich
  129. 21.02.2011
    Verizon-iPhone: Der Wermutstropfen in Apples Erfolgsstory
  130. 22.02.2011
    Entwickler verärgert über Apples In-App-Einkaufs-Regeln
  131. 23.02.2011
    Neuer Vorab-Build von Mac OS X 10.6.7 – Lion-Beta kündigt sich an
  132. 22.02.2011
    Entwickler verärgert über Apples In-App-Einkaufs-Regeln
  133. 23.02.2011
    Neuer Vorab-Build von Mac OS X 10.6.7 – Lion-Beta kündigt sich an
  134. 01.03.2011
    iPhone nano: Apple-Interims-CEO Tim Cook spricht über iPhone nicht nur für Reiche
  135. 01.03.2011
    Schmiergeld-Affäre: Ehemaliger Apple-Mitarbeiter bekennt sich schuldig
  136. 01.03.2011
    iPhone nano: Apple-Interims-CEO Tim Cook spricht über iPhone nicht nur für Reiche
  137. 01.03.2011
    Schmiergeld-Affäre: Ehemaliger Apple-Mitarbeiter bekennt sich schuldig
  138. 11.03.2011
    Apple-Aktien statt Apple TV: Wer klug ist, investiert
  139. 14.03.2011
    Apple-Patent: Mobil-Gerät lädt sich mit Induktion selbst auf
  140. 18.03.2011
    Apple-Aktie bald 500 US-Dollar wert: Optimistische Analysen
  141. 14.03.2011
    Apple-Patent: Mobil-Gerät lädt sich mit Induktion selbst auf
  142. 21.03.2011
    New York: Pläne für größten Apple Store weltweit sind vom Tisch
  143. 30.03.2011
    Ex-Lala-CEO: Apple hat Lala wegen seiner Mitarbeiter übernommen
  144. 21.03.2011
    New York: Pläne für größten Apple Store weltweit sind vom Tisch
  145. 30.03.2011
    Ex-Lala-CEO: Apple hat Lala wegen seiner Mitarbeiter übernommen
  146. 01.04.2011
    Apple-Patent: Spaces für iPad
  147. 01.04.2011
    3D-Folie für Smartphones: Apple will Produkt nicht unterstützen
  148. 07.04.2011
    Weißes iPhone 4: Aus Apples Inventar-Datenbank verschwunden
  149. 07.04.2011
    12 Petabyte iTunes-Speicher: Apple kauft groß ein
  150. 07.04.2011
    Weißes iPhone 4: Aus Apples Inventar-Datenbank verschwunden
  151. 07.04.2011
    12 Petabyte iTunes-Speicher: Apple kauft groß ein
  152. 15.04.2011
    PC-Weltmarkt: Apple wächst, Konkurrenz schrumpft
  153. 24.04.2011
    Apple wird Schutzmarke “Startup” zugesprochen
  154. 15.04.2011
    PC-Weltmarkt: Apple wächst, Konkurrenz schrumpft
  155. 24.04.2011
    Apple wird Schutzmarke “Startup” zugesprochen
  156. 02.05.2011
    iPad sei Dank: Apple zweitgrößter Sensoreinkäufer, beflügelt Branche
  157. 03.05.2011
    Apple-Store offline: Neue iMacs dürften kommen
  158. 02.05.2011
    iPad sei Dank: Apple zweitgrößter Sensoreinkäufer, beflügelt Branche
  159. 03.05.2011
    Apple-Store offline: Neue iMacs dürften kommen
  160. 10.05.2011
    Apple und Nuance: iOS 5 angeblich mit Siri-Integration – Server-Farm soll Berechnung übernehmen
  161. 13.05.2011
    Apple Patentanträge: Kamera für iPod nano, Druckluft für Tastatur
  162. 10.05.2011
    Apple und Nuance: iOS 5 angeblich mit Siri-Integration – Server-Farm soll Berechnung übernehmen
  163. 18.05.2011
    Apple-Updates: Digital Camera RAW Compatibility Update 3.7 und ProKit 7.0
  164. 19.05.2011
    Thunderbolt als Apple-Marke
  165. 20.05.2011
    Neues iPhone für alle Netze mit LTE: “Apples Problem”
  166. 20.05.2011
    Apple-Mitarbeiter proben den Aufstand
  167. 21.05.2011
    Apple-Store-Geburtstag: Mac nach Maß und Mac OS X Lion am Sonntag?
  168. 22.05.2011
    Apple Store 2.0: iPad statt Pappe zum Zehnjährigen
  169. 23.05.2011
    Phishing-Angriff: Vorsicht bei vermeintlichen Werbe-E-Mails von Apple
  170. 23.05.2011
    Apples Erfolg im Business-Sektor: Halo sei Dank
  171. 23.05.2011
    Phishing-Angriff: Vorsicht bei vermeintlichen Werbe-E-Mails von Apple
  172. 23.05.2011
    Apples Erfolg im Business-Sektor: Halo sei Dank
  173. 27.05.2011
    Alternative für Samsung: Intel würde spezielle Chips für Apple herstellen
  174. 27.05.2011
    Apple-Patent: Das Sonnenbrillen-Display
  175. 27.05.2011
    Alternative für Samsung: Intel würde spezielle Chips für Apple herstellen
  176. 30.05.2011
    Mac OS X 10.6.8: Vorbereitung für Lion-Vertrieb über Mac App Store
  177. 03.06.2011
    Adobe CEO über den Tablet-Markt: Android wird Apple überholen
  178. 07.06.2011
    Apple lässt den Mac fallen: Willkommen OS X Lion!
  179. 03.06.2011
    Adobe CEO über den Tablet-Markt: Android wird Apple überholen
  180. 15.06.2011
    Nokia-Einigung: Lizenz kostet Apple hunderte Millionen
  181. 16.06.2011
    Facebook nimmt Apple ins Visier: HTML5-App-Store in Arbeit
  182. 15.06.2011
    Nokia-Einigung: Lizenz kostet Apple hunderte Millionen
  183. 16.06.2011
    Facebook nimmt Apple ins Visier: HTML5-App-Store in Arbeit
  184. 19.06.2011
    Apple will um Nortel-Patente bieten
  185. 20.06.2011
    Zeitung sperrt iPad-Zugriff auf Webseite: Verleger nutzen Apple-Möglichkeiten
  186. 20.06.2011
    HTML5-App-Store: Apple unterstützt Facebook
  187. 21.06.2011
    Gerüchte um Apple-Hardware: Mac Pro mit neuem Design – MacBook-Air-CPUs stehen bereit
  188. 20.06.2011
    HTML5-App-Store: Apple unterstützt Facebook
  189. 22.06.2011
    Apple-Patentstreit: Kein iPad 3 und iPhone 5 für Samsung
  190. 23.06.2011
    Neues Apple-Patent: Nur Puzzle-Teil im Streit mit Samsung
  191. 22.06.2011
    Apple-Patentstreit: Kein iPad 3 und iPhone 5 für Samsung
  192. 23.06.2011
    Neues Apple-Patent: Nur Puzzle-Teil im Streit mit Samsung
  193. 25.06.2011
    iPad: 90 Prozent des Tablet-Marktes
  194. 27.06.2011
    iCloud: Apple beschreibt Änderungen für MobileMe-Benutzer
  195. 27.06.2011
    iOS 5 Beta 2: Design-Veränderungen und Updates über UMTS
  196. 28.06.2011
    BlackBerry schadet dem Ansehen: Entwickler ziehen sich zurück
  197. 02.07.2011
    Apple: Einstweilige Verfügung gegen vier Samsung-Geräte
  198. 28.06.2011
    BlackBerry schadet dem Ansehen: Entwickler ziehen sich zurück
  199. 04.07.2011
    Wer bietet Pi: Details zur Patent-Auktion bei Nortel
  200. 06.07.2011
    Apple gegen Samsung: Entscheidung über einstweilige Verfügung verzögert sich
  201. 04.07.2011
    Wer bietet Pi: Details zur Patent-Auktion bei Nortel
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  208. 18.07.2011
    Patent-Ängste: Kleine Entwickler flüchten vor den Trollen
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  212. 19.10.2011
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  222. 01.02.2012
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  223. 05.02.2012
    Apple-Updates: OS X Lion 10.7.3 nur noch als Combo-Update – neues Snow-Leopard-Sicherheitsupdate
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    Samsungs Super-Bowl-Werbespot: Erneuter Angriff auf Apple
  225. 05.02.2012
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  226. 06.02.2012
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  227. 07.02.2012
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    Erneute iMessage-Diskussion: Apple entschädigt iPhone-Kundin
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  231. 09.02.2012
    Klimaschutz im IT-Sektor: Google gewinnt, Apple gar nicht dabei
  232. 10.02.2012
    Apple-Aktie nähert sich der 500-Dollar-Grenze – Marktkapitalisierung höher als Google und Microsoft zusammen
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  236. 28.02.2012
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    Apple verkauft 18.000 iPads an US Air Force
  240. 04.03.2012
    iCloud Weiterentwicklung: Apple setzt auf neue Talente
  241. 03.03.2012
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    Hochauflösendes Bildmaterial: Apple baut Teile der Webseite um
  244. 15.03.2012
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  245. 13.03.2012
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  246. 15.03.2012
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    Apple-Updates: Neue Versionen von Final Cut Pro X, Motion und Compressor
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    Streit um eBook-Preise: US Justizministerium klagt gegen Apple und Verlage
  253. 11.04.2012
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    Klage gegen Apple: Eltern ärgern sich über In-App-Einkäufe ihrer Kinder
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    iPad-Streit: Anwalt sieht keinen Umweg um außergerichtliche Einigung
  257. 22.04.2012
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  258. 23.04.2012
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  259. 07.05.2012
    Neues iPad: Dickeres Gehäuse nur ein “Plan B”?
  260. 08.05.2012
    Apples App Stores: Kopfzerbrechen über kostenpflichtige Upgrades
  261. 07.05.2012
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  262. 08.05.2012
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  263. 19.05.2012
    Apple erhält Patent für Kamera-Fokus per Touchscreen
  264. 21.05.2012
    Apple Store: Einkaufszentren bieten Apple angeblich Sonderkonditionen
  265. 23.05.2012
    Google hat Motorola Mobility übernommen – Apple wollte Chef abwerben
  266. 21.05.2012
    Apple Store: Einkaufszentren bieten Apple angeblich Sonderkonditionen
  267. 31.05.2012
    Apple soll Entwickler von Musik-Produktionssoftware übernommen haben
  268. 01.06.2012
    Spekulation: Plant Apple eine eigene Kamera?
  269. 31.05.2012
    Apple soll Entwickler von Musik-Produktionssoftware übernommen haben
  270. 01.06.2012
    Spekulation: Plant Apple eine eigene Kamera?
  271. 09.06.2012
    Phil Schiller als Hüter der Apple-Coolness
  272. 09.06.2012
    Apple erhält Design-Patent für MacBook Air
  273. 09.06.2012
    Phil Schiller als Hüter der Apple-Coolness
  274. 26.06.2012
    Doku-Tipp “Ulrich protestiert: Mythos Apple”
  275. 20.08.2012
    Apple Aktie erreicht neuen Rekordwert (Update: Wertvollste Firma)
  276. 28.08.2012
    Apple-Management: Zwei neue Senior Vice Presidents – Bob Mansfield bleibt
  277. 20.08.2012
    Apple Aktie erreicht neuen Rekordwert (Update: Wertvollste Firma)
  278. 28.08.2012
    Apple-Management: Zwei neue Senior Vice Presidents – Bob Mansfield bleibt
  279. 28.10.2012
    Apple-Aktienkurs zeitweise unter 600 Dollar
  280. 01.11.2012
    Apple-Aktienkurs am Mittwochabend unter 600-Dollar-Grenze
  281. 08.11.2012
    Apple-Aktie: Börsenexperte glaubt an Kursabsturz auf 425 Dollar
  282. 01.11.2012
    Apple-Aktienkurs am Mittwochabend unter 600-Dollar-Grenze
  283. 08.11.2012
    Apple-Aktie: Börsenexperte glaubt an Kursabsturz auf 425 Dollar
  284. 13.11.2012
    Ex-Apple-Manager sieht Scott Forstalls Weggang als “Anfang vom Ende”
  285. 22.11.2012
    iPad-Schöpfer: “Apple sollte Twitter kaufen”
  286. 23.11.2012
    Disney-Chef Iger kauft Apple-Aktien für eine Million Dollar
  287. 24.11.2012
    Bilder der ersten Apple-I-Exemplare aufgetaucht
  288. 23.11.2012
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    Schumachers Hasstirade: Noch ein frustrierter Abschied
  290. 05.12.2012
    Betthupferl: Apple passt Straßen und Gelände der Karten-App an
  291. 04.12.2012
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    Betthupferl: Apple passt Straßen und Gelände der Karten-App an
  293. 16.12.2012
    Apples Aktienkurs erneut mit starkem Minus
  294. 18.12.2012
    Apple veröffentlicht Updates für jüngste Mac-Modelle
  295. 16.12.2012
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  296. 18.12.2012
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  297. 21.12.2012
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  298. 22.12.2012
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    Anzeichen für 802.11ac: Apple sucht nach WiFi-Tester
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  306. 16.01.2013
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    Apples-Aktien-Abfall: Börsenschwindel oder harmloser Zufall?
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    Abwerbe-Affaire: Jobs drohte Palm, Schmidt wollte keine Beweise
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  313. 23.01.2013
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    OS X 10.8.3 Beta: Apple veröffentlicht Build 12D61 für Entwickler
  315. 31.01.2013
    Apple sucht Kunststoff-Experten für kommende Produkte
  316. 31.01.2013
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  317. 31.01.2013
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  318. 03.02.2013
    Apple: Unvorhersehbare Produktzyklen bringen Vorteile
  319. 08.02.2013
    Aktionär will mehr Geld: Apple prüft Ausgabe von Vorzugsaktien
  320. 08.02.2013
    Apple: 22 Prozent des Smartphone-Weltmarkts im vierten Quartal 2012
  321. 08.02.2013
    Aktionär will mehr Geld: Apple prüft Ausgabe von Vorzugsaktien
  322. 08.02.2013
    Apple: 22 Prozent des Smartphone-Weltmarkts im vierten Quartal 2012
  323. 27.02.2013
    Apple setzt sich für gleichgeschlechtliche Ehen ein
  324. 28.02.2013
    Apple-Aktionärstreffen: Management im Amt bestätigt – keine Überraschungen
  325. 27.02.2013
    Apple setzt sich für gleichgeschlechtliche Ehen ein
  326. 28.02.2013
    Apple-Aktionärstreffen: Management im Amt bestätigt – keine Überraschungen
  327. 08.03.2013
    iRadio: Apple will weniger Geld als Konkurrenz zahlen
  328. 08.03.2013
    Biete gebrauchtes E-Book: Apple-Patentantrag beschreibt DRM-Flohmarkt
  329. 08.03.2013
    iRadio: Apple will weniger Geld als Konkurrenz zahlen
  330. 08.03.2013
    Biete gebrauchtes E-Book: Apple-Patentantrag beschreibt DRM-Flohmarkt
  331. 17.03.2013
    Apple: Neue iPhone-Website mit viel Eigenlob
  332. 20.03.2013
    US-Gericht droht Apple mit Strafzahlung
  333. 17.03.2013
    Apple: Neue iPhone-Website mit viel Eigenlob
  334. 20.03.2013
    US-Gericht droht Apple mit Strafzahlung
  335. 03.04.2013
    Apples Quartalskonferenz: Bodenständiges am 23. April
  336. 04.04.2013
    Analyst sagt Apple-Fernseher mit “iRing” und “Mini-TVs” für zweite Jahreshälfte voraus
  337. 03.04.2013
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  338. 04.04.2013
    Analyst sagt Apple-Fernseher mit “iRing” und “Mini-TVs” für zweite Jahreshälfte voraus
  339. 22.04.2013
    Apple spendet für Erdbebenopfer in China
  340. 24.04.2013
    WWDC 2013: iOS und OS X im Fokus der Apple-Entwicklerkonferenz
  341. 22.04.2013
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  342. 24.04.2013
    WWDC 2013: iOS und OS X im Fokus der Apple-Entwicklerkonferenz
  343. 27.04.2013
    Nach WWDC: Apple kündigt “Tech Talks”-Tour für Herbst an
  344. 29.04.2013
    Apple I: Begehrtes Sammlerstück wird versteigert
  345. 27.04.2013
    Nach WWDC: Apple kündigt “Tech Talks”-Tour für Herbst an
  346. 29.04.2013
    Apple I: Begehrtes Sammlerstück wird versteigert
  347. 08.05.2013
    100 Milliarden Dollar an Aktionäre: Einhorn ist glücklich – und erhöht Apple-Anteile
  348. 12.05.2013
    Apple und Facebook: Gerüchte um Übernahme der Navigations-App Waze
  349. 08.05.2013
    100 Milliarden Dollar an Aktionäre: Einhorn ist glücklich – und erhöht Apple-Anteile
  350. 12.05.2013
    Apple und Facebook: Gerüchte um Übernahme der Navigations-App Waze
  351. 17.05.2013
    Apple baut neuen Flagship Store in San Francisco
  352. 17.05.2013
    Download-Milliardäre: Wie Apple und Google Apps zählen
  353. 23.05.2013
    iWalk – Urahn des iPhone und iPad: Die Mutter aller Apple-Fakes (Video of the Day)
  354. 17.05.2013
    Download-Milliardäre: Wie Apple und Google Apps zählen
  355. 31.05.2013
    Apple mischt sich ein: App-Werbung zu negativ
  356. 31.05.2013
    Gerücht: Apple soll Werbeplattform nach Ad-Exchange-Modell planen
  357. 31.05.2013
    Apple mischt sich ein: App-Werbung zu negativ
  358. 31.05.2013
    Gerücht: Apple soll Werbeplattform nach Ad-Exchange-Modell planen
  359. 13.06.2013
    Neues Apple-Video: Making a difference. One app at a time
  360. 13.06.2013
    Apple soll über Saphirglas-Displays fürs iPhone nachgedacht haben
  361. 13.06.2013
    Neues Apple-Video: Making a difference. One app at a time
  362. 13.06.2013
    Apple soll über Saphirglas-Displays fürs iPhone nachgedacht haben
  363. 21.06.2013
    Sprite Kit: Apple macht 2D-Spiele-Entwicklern das Leben leichter
  364. 26.06.2013
    Hälfte der Tablet-Nutzer hat noch nie eine App gekauft (Grafik)
  365. 21.06.2013
    Sprite Kit: Apple macht 2D-Spiele-Entwicklern das Leben leichter
  366. 26.06.2013
    Hälfte der Tablet-Nutzer hat noch nie eine App gekauft (Grafik)
  367. 27.06.2013
    Apple-Patent: Karten-Slot und Anschluss in einem
  368. 28.06.2013
    Apple-Aktienkurs bei unter 400 Dollar – Analysten korrigieren Kursziel nach unten
  369. 01.07.2013
    Apple Frankreich: Wettbewerbshüter beschlagnahmen Dokumente
  370. 02.07.2013
    “Smart Bezel”: Neues Patent beschreibt intelligenten Rahmen
  371. 03.07.2013
    75 Millionen Dollar: US-Universität Boston verklagt Apple
  372. 02.07.2013
    “Smart Bezel”: Neues Patent beschreibt intelligenten Rahmen
  373. 03.07.2013
    75 Millionen Dollar: US-Universität Boston verklagt Apple
  374. 10.07.2013
    Apple wegen eBook-Preisabsprachen verurteilt
  375. 12.07.2013
    Eric Schmidt: Google-Apple Beziehung bessert sich
  376. 10.07.2013
    Apple wegen eBook-Preisabsprachen verurteilt
  377. 12.07.2013
    Eric Schmidt: Google-Apple Beziehung bessert sich
  378. 18.07.2013
    Apple plant Großes für die kleine iWatch
  379. 24.07.2013
    Fu*k Apple: Autokorrektur bevormundet Nutzer
  380. 29.07.2013
    Apple-Management: Bob Mansfield ist kein Senior Vice President mehr
  381. 24.07.2013
    Fu*k Apple: Autokorrektur bevormundet Nutzer
  382. 29.07.2013
    Apple-Management: Bob Mansfield ist kein Senior Vice President mehr

Apple Aktienkurs steigt gegen den Trend

Nach der gestrigen Ankündigung, mehr als eine Millionen Songs im iTunes Music Store nach nur einer Woche verkauft zu haben, konnte sich der Aktienkurs des Unternehmens gegen den gestrigen Abwärtstrend druchsetzen und ein Plus von mehr als 10 Prozent erzielen.

Offensichtlich sehen Analysten in dem iTunes Music Store großes Potenzial. Den jeweils aktuellen Aktienkurs können macnews.de-Leser auch der rechten Spalte entnehmen – jeweils für Deutschland/Frankfurt und für den amerikanischen Nasdaq.

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Wichtige Woche für die Apple-Aktie

Besitzer von Apple-Aktien (oder die, die es werden wollen) stehen in dieser Woche gleich vor zwei sehr wahrscheinlich kursrelevanten Ereignissen: Der Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen am Mittwoch einerseits und das Musikevent in San Francisco am Donnerstag andererseits.

Im Vorfeld zog die Aktie bereits wieder sichtbar an: Nach einem Ausflug in den 20 Dollar-Bereich Ende September / Anfang Oktober steht sie nun wieder bei 24,35 Dollar (gestriger Marktschluss). Ob mit der Ankündigung der Windows-Version von iTunes und / oder guter Quartalszahlen für das vierte Finanzquartal 2003 noch “Luft nach oben” vorhanden ist, muss sich erst zeigen. Die bisherige Jahresbestmarke der Apple-Papiere lag bei 24,41 Dollar – die wurde gestern berührt.

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Apple Aktienkurs steigt gegen den Trend

Nach der gestrigen Ankündigung, mehr als eine Millionen Songs im iTunes Music Store nach nur einer Woche verkauft zu haben, konnte sich der Aktienkurs des Unternehmens gegen den gestrigen Abwärtstrend druchsetzen und ein Plus von mehr als 10 Prozent erzielen.

Offensichtlich sehen Analysten in dem iTunes Music Store großes Potenzial. Den jeweils aktuellen Aktienkurs können macnews.de-Leser auch der rechten Spalte entnehmen – jeweils für Deutschland/Frankfurt und für den amerikanischen Nasdaq.

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Wichtige Woche für die Apple-Aktie

Besitzer von Apple-Aktien (oder die, die es werden wollen) stehen in dieser Woche gleich vor zwei sehr wahrscheinlich kursrelevanten Ereignissen: Der Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen am Mittwoch einerseits und das Musikevent in San Francisco am Donnerstag andererseits.

Im Vorfeld zog die Aktie bereits wieder sichtbar an: Nach einem Ausflug in den 20 Dollar-Bereich Ende September / Anfang Oktober steht sie nun wieder bei 24,35 Dollar (gestriger Marktschluss). Ob mit der Ankündigung der Windows-Version von iTunes und / oder guter Quartalszahlen für das vierte Finanzquartal 2003 noch “Luft nach oben” vorhanden ist, muss sich erst zeigen. Die bisherige Jahresbestmarke der Apple-Papiere lag bei 24,41 Dollar – die wurde gestern berührt.

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Sieben Broker stufen Apple-Aktie hoch

Insgesamt sieben US-Broker haben ihr Kursziel für die Apple-Aktie nach oben gesetzt. Die Wall Street-Häuser Credit Suisse First Boston, Bear Stearns, JP Morgan und Merrill Lynch gehen trotz konservativer Schätzung davon aus, dass APPL weiter ansteigen wird als der Marktdurchschnitt.

Selbst der in der Vergangenheit Apple-kritische Andrew Neff von Bear Stearns stufte die Aktie auf “outperform” hoch. Die Analysten gehen überwiegend davon aus, dass das iPod-Hoch weiter anhalten wird.

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Neue Apple-Aktie nimmt den Handel auf

Nach Apples Entscheidung, einen Stock-Split durchzuführen, hat die neue Apple-Aktie heute den Handel aufgenommen. Das Papier startete mit einem Wert von 43,96 Dollar.

Bei dem Aktiensplit wurde die Anzahl der Aktien verdoppelt und der Preis gleichzeitig halbiert. Sinn und Zweck eines solchen Manövers ist es, die Aktie optisch “günstiger” erscheinen zu lassen, um erneut Kaufanreize zu schaffen. Das neue Papier sank im frühen Handel allerdings erst einmal – um gut 1 Prozent. Apple hatte bereits 1987 und 2000 Aktiensplits durchgeführt.

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Sieben Broker stufen Apple-Aktie hoch

Insgesamt sieben US-Broker haben ihr Kursziel für die Apple-Aktie nach oben gesetzt. Die Wall Street-Häuser Credit Suisse First Boston, Bear Stearns, JP Morgan und Merrill Lynch gehen trotz konservativer Schätzung davon aus, dass APPL weiter ansteigen wird als der Marktdurchschnitt.

Selbst der in der Vergangenheit Apple-kritische Andrew Neff von Bear Stearns stufte die Aktie auf “outperform” hoch. Die Analysten gehen überwiegend davon aus, dass das iPod-Hoch weiter anhalten wird.

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Neue Apple-Aktie nimmt den Handel auf

Nach Apples Entscheidung, einen Stock-Split durchzuführen, hat die neue Apple-Aktie heute den Handel aufgenommen. Das Papier startete mit einem Wert von 43,96 Dollar.

Bei dem Aktiensplit wurde die Anzahl der Aktien verdoppelt und der Preis gleichzeitig halbiert. Sinn und Zweck eines solchen Manövers ist es, die Aktie optisch “günstiger” erscheinen zu lassen, um erneut Kaufanreize zu schaffen. Das neue Papier sank im frühen Handel allerdings erst einmal – um gut 1 Prozent. Apple hatte bereits 1987 und 2000 Aktiensplits durchgeführt.

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Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen

Seit Apple “Unregelmäßigkeiten” bei der Vergabe von Aktienoptionen zugeben musste, folgt in regelmäßigen Abständen eine Klage gegen den Mac-Hersteller. Nun hat die Kanzelei Kantrowitz, Goldhamer & Graifman eine Sammelklage gegen Apple vor dem US District Court von Nordkalifornien eingereicht, berichtet Macworld UK.

Die Rechtsanwälte vertreten Aktien-Besitzer, die das AAPL-Papier zwischen dem 1. Dezember 2005 und 11. August 2006 gekauft hatten. Als Grund des Prozesses geben die Kläger Verstöße seitens Apple gegen den US Securities Exchange Act von 1934 an. So hätten die Verantwortlichen Apple-Manager falsche und irreführende Angaben im Umgang mit Aktienoptionen gemacht. Die Optionen seien zu einem Zeitpunkt eingelöst worden, an dem Apples Aktienkurs höher stand, als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bewilligung der Aktienpakete. Diese Ausgaben hätten in Apples Finanzberichten auftauchen müssen. Betroffene Aktienbesitzer können der Gruppenklage noch bis zum 24. Oktober beitreten.

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Amerikanische Sammelklage: “Apple lügt”

Mit einer Sammelklage gegen Apple sorgt eine amerikanische Anwaltskanzlei international für Aufsehen: “Falsche Behauptungen” werfen die Kläger dem Mac-Hersteller vor. Sie stören sich vor allem an seiner Werbung, die etwa TFT-Displays mit Millionen von Farben sowie eine nuancierte Darstellung verspricht, die kein anderer tragbarer Computer erreiche. Das sei nicht wahr.

Apple führt den Verbraucher in die Irre, behaupten die Anwälte Peter Polischuk und Robert Dreher. Die Behauptungen, mit denen der Hersteller aus Cupertino auf Kundenfang gehe, seien falsch. Weder hielten die Bildschirme, was der Hersteller verspreche, noch sei Apples Software Aperture das ultimative Arbeitsmittel für Fotografen. Über die einzelnen subjektive Vorwürfe mag sich trefflich streiten lassen – auch vor Gericht.

Doch in einer ganzen Reihe von Fällen scheinen die Kläger ihre Anschuldigungen mit harten Fakten untermauern zu wollen: Millionen von Farben stellten die Apple-Notebooks nicht dar, sie erzeugten diese Illusion durch Fehlerdiffusion (Dithering). Möglich seien bei 6 Bit pro Farbkanal und einer Farbtiefe von insgesamt 18 Bit rechnerisch 262.144 Farben – nicht mehrere Millionen, wie Apple schreibe. Auf sechs Seiten fasst die Klageschrift die angeblich irreführenden Behauptungen Apples zusammen, schreibt AppleInsider. Wie fehleranfällig das Display der Apple-Displays sei, wie “körnig” und “glitzernd” es wirken könne, ließe sich auch in vielen Foren nachlesen. Die Nachrichtenseite MacNN, deren Forum zu den zitierten gehört, fügt hinzu: Mit Hilfe einer kleinen Applikation ließen sich LCD-Displays leicht auf die Probleme untersuchen.

Die Anklagepunkte gehen noch weiter: Apple sei gegenüber den Verbrauchern nicht aufrichtig, so ein anderer Vorwurf. Der Hersteller weigere sich, Defekte anzuerkennen. Wer um den Austausch eines betroffenen Geräts bitte, bekomme gesagt, es befinde sich innerhalb der Spezifikationen und der Verbraucher bilde sich das Problem nur ein. Fehlerbeschreibungen in den Apple-Diskussionsforen würden gelöscht. Drei Schritte verlangen die Kläger nun von Apple: Der Hersteller solle in Zukunft keine defekten Rechner verkaufen, bereits aufgetretene Fehler beheben oder umgehend für adäquaten Ersatz sorgen.

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Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen

Seit Apple “Unregelmäßigkeiten” bei der Vergabe von Aktienoptionen zugeben musste, folgt in regelmäßigen Abständen eine Klage gegen den Mac-Hersteller. Nun hat die Kanzelei Kantrowitz, Goldhamer & Graifman eine Sammelklage gegen Apple vor dem US District Court von Nordkalifornien eingereicht, berichtet Macworld UK.

Die Rechtsanwälte vertreten Aktien-Besitzer, die das AAPL-Papier zwischen dem 1. Dezember 2005 und 11. August 2006 gekauft hatten. Als Grund des Prozesses geben die Kläger Verstöße seitens Apple gegen den US Securities Exchange Act von 1934 an. So hätten die Verantwortlichen Apple-Manager falsche und irreführende Angaben im Umgang mit Aktienoptionen gemacht. Die Optionen seien zu einem Zeitpunkt eingelöst worden, an dem Apples Aktienkurs höher stand, als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Bewilligung der Aktienpakete. Diese Ausgaben hätten in Apples Finanzberichten auftauchen müssen. Betroffene Aktienbesitzer können der Gruppenklage noch bis zum 24. Oktober beitreten.

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Amerikanische Sammelklage: “Apple lügt”

Mit einer Sammelklage gegen Apple sorgt eine amerikanische Anwaltskanzlei international für Aufsehen: “Falsche Behauptungen” werfen die Kläger dem Mac-Hersteller vor. Sie stören sich vor allem an seiner Werbung, die etwa TFT-Displays mit Millionen von Farben sowie eine nuancierte Darstellung verspricht, die kein anderer tragbarer Computer erreiche. Das sei nicht wahr.

Apple führt den Verbraucher in die Irre, behaupten die Anwälte Peter Polischuk und Robert Dreher. Die Behauptungen, mit denen der Hersteller aus Cupertino auf Kundenfang gehe, seien falsch. Weder hielten die Bildschirme, was der Hersteller verspreche, noch sei Apples Software Aperture das ultimative Arbeitsmittel für Fotografen. Über die einzelnen subjektive Vorwürfe mag sich trefflich streiten lassen – auch vor Gericht.

Doch in einer ganzen Reihe von Fällen scheinen die Kläger ihre Anschuldigungen mit harten Fakten untermauern zu wollen: Millionen von Farben stellten die Apple-Notebooks nicht dar, sie erzeugten diese Illusion durch Fehlerdiffusion (Dithering). Möglich seien bei 6 Bit pro Farbkanal und einer Farbtiefe von insgesamt 18 Bit rechnerisch 262.144 Farben – nicht mehrere Millionen, wie Apple schreibe. Auf sechs Seiten fasst die Klageschrift die angeblich irreführenden Behauptungen Apples zusammen, schreibt AppleInsider. Wie fehleranfällig das Display der Apple-Displays sei, wie “körnig” und “glitzernd” es wirken könne, ließe sich auch in vielen Foren nachlesen. Die Nachrichtenseite MacNN, deren Forum zu den zitierten gehört, fügt hinzu: Mit Hilfe einer kleinen Applikation ließen sich LCD-Displays leicht auf die Probleme untersuchen.

Die Anklagepunkte gehen noch weiter: Apple sei gegenüber den Verbrauchern nicht aufrichtig, so ein anderer Vorwurf. Der Hersteller weigere sich, Defekte anzuerkennen. Wer um den Austausch eines betroffenen Geräts bitte, bekomme gesagt, es befinde sich innerhalb der Spezifikationen und der Verbraucher bilde sich das Problem nur ein. Fehlerbeschreibungen in den Apple-Diskussionsforen würden gelöscht. Drei Schritte verlangen die Kläger nun von Apple: Der Hersteller solle in Zukunft keine defekten Rechner verkaufen, bereits aufgetretene Fehler beheben oder umgehend für adäquaten Ersatz sorgen.

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Forbes: AAPL reif für Aktiensplit

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hält die Apple Aktie für reif für einen Split. Am Freitag hat sie an der Nasdaq erneut um 3,3 Prozent zugelegt und mit einem erneuten Rekord-Hoch von 161,45 US-Dollar geschlossen.

Aktiensplits, bei denen Aktieninhaber für jedes Wertpapier zwei erhalten – jeweils zur Hälfte des aktuellen Wertes -, hat Apple bereits drei hinter sich: in den Jahren 1987, 2000 und zuletzt 2005. Jedes Mal war eine Aktie rund 100 US-Dollar wert. Im Frühjahr, als AAPL erneut über die 100-Dollar-Marke schoss, könnte Apple vom einschlagenden Erfolg überrascht worden sein und den Split verschlafen haben, meint Forbes. Andy Hargreaves, Analyst bei Pacific Crest Securities, hält es nun sogar für vorstellbar, dass Apple die Wertpapiere im Verhältnis drei zu eins aufteile. Aktiensplits sind eine rein kosmetische Maßnahme, die Aktien leichter handelbar machen sollen und neue Anteilseigner zum Kauf anregen. Das Eigenkapital einer Aktiengesellschaft bleibt dadurch unangetastet.

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Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone

Die Apple Aktie hat den niedrigsten Stand seit August letzten Jahres erreicht – obwohl die Umsätze mit Apple-Hardware weiter steigen, machen Analysten zwei Problemfelder aus: Der iPod-Markt sei gesättigt, ein Anzeichen dafür könne die letzte Preissenkung des iPod shuffle sein. Aber auch das iPhone entwickle sich zum Sorgenkind – Toni Sacconaghi von Berstein Research, der Entdecker der iPhone-Lücke, hat ein Gespräch mit Investoren veröffentlicht, in dem die Bedeutung gehackter iPhones für Apple diskutiert wird.

Das Fazit: Das iPhone könne Apple mittelfristig höhere Umsätze ermöglichen, andererseits erfülle die derzeitige Nachfrage nicht den Erwartungen. Auch die Hacks sollen ein größeres Problem sein als bisher angenommen und die Gewinnerwartungen deutlich schmälern. Wenn Apple in diesem Jahr 10 Millionen iPhones verkauft und 30 Prozent davon per Hack von der Exklusiv-Bindung befreit werden, würden Apple in den nächsten zwei Jahren geschätzte 1,1 bis 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz fehlen. Im Moment hält der Analyst die Zahl von zehn Millionen verkauften Mobiltelefonen im Jahr 2008 allerdings für optimistisch, vor allem wenn Apple wie bisher an Anteilen aus Gesprächsminuten bestehe, ohne die Preise des bisherigen iPhones merklich anzupassen oder neue Modelle herauszubringen.

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Forbes: AAPL reif für Aktiensplit

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hält die Apple Aktie für reif für einen Split. Am Freitag hat sie an der Nasdaq erneut um 3,3 Prozent zugelegt und mit einem erneuten Rekord-Hoch von 161,45 US-Dollar geschlossen.

Aktiensplits, bei denen Aktieninhaber für jedes Wertpapier zwei erhalten – jeweils zur Hälfte des aktuellen Wertes -, hat Apple bereits drei hinter sich: in den Jahren 1987, 2000 und zuletzt 2005. Jedes Mal war eine Aktie rund 100 US-Dollar wert. Im Frühjahr, als AAPL erneut über die 100-Dollar-Marke schoss, könnte Apple vom einschlagenden Erfolg überrascht worden sein und den Split verschlafen haben, meint Forbes. Andy Hargreaves, Analyst bei Pacific Crest Securities, hält es nun sogar für vorstellbar, dass Apple die Wertpapiere im Verhältnis drei zu eins aufteile. Aktiensplits sind eine rein kosmetische Maßnahme, die Aktien leichter handelbar machen sollen und neue Anteilseigner zum Kauf anregen. Das Eigenkapital einer Aktiengesellschaft bleibt dadurch unangetastet.

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Apples Aktien sinken: Börse fürchtet ums iPhone

Die Apple Aktie hat den niedrigsten Stand seit August letzten Jahres erreicht – obwohl die Umsätze mit Apple-Hardware weiter steigen, machen Analysten zwei Problemfelder aus: Der iPod-Markt sei gesättigt, ein Anzeichen dafür könne die letzte Preissenkung des iPod shuffle sein. Aber auch das iPhone entwickle sich zum Sorgenkind – Toni Sacconaghi von Berstein Research, der Entdecker der iPhone-Lücke, hat ein Gespräch mit Investoren veröffentlicht, in dem die Bedeutung gehackter iPhones für Apple diskutiert wird.

Das Fazit: Das iPhone könne Apple mittelfristig höhere Umsätze ermöglichen, andererseits erfülle die derzeitige Nachfrage nicht den Erwartungen. Auch die Hacks sollen ein größeres Problem sein als bisher angenommen und die Gewinnerwartungen deutlich schmälern. Wenn Apple in diesem Jahr 10 Millionen iPhones verkauft und 30 Prozent davon per Hack von der Exklusiv-Bindung befreit werden, würden Apple in den nächsten zwei Jahren geschätzte 1,1 bis 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz fehlen. Im Moment hält der Analyst die Zahl von zehn Millionen verkauften Mobiltelefonen im Jahr 2008 allerdings für optimistisch, vor allem wenn Apple wie bisher an Anteilen aus Gesprächsminuten bestehe, ohne die Preise des bisherigen iPhones merklich anzupassen oder neue Modelle herauszubringen.

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Apples Aktie im Aufwind: Zielpreis laut Barclay bei 208 Dollar

Peter Oppenheimer, Greg Joswiak und Eddy Cue konnten die Analysten von Barclay Capital in einem Gespräch überzeugen: Nachdem sie Apples Finanzchef und seine Kollegen getroffen hatten, haben die Finanzexperten den Zielpreis der Aktie sogleich von 188 auf 208 US-Dollar angehoben, auch sprachen sie eine Kaufempfehlung aus. Der Wert des Papiers liegt derzeit bei rund 168 US-Dollar.

Barclay-Analyst Ben Reitzes meinte nach seinem Gespräch mit Apple zwar, er habe keine großen Geheimnisse erfahren, eine Liste zu erwartender Neuvorstellungen präsentierte er daraufhin aber allemal: Neue iPods mit eingebauter Kamera gibt es demnach im September, neue Einsteiger-MacBooks im vierten Jahrequartal, Anfang 2010 soll ein Update der Set-top-Box Apple TV erfolgen. Auch mit dem vielzitierten Tablet-Mac rechne Reitzes, allerdings erst im Laufe des kommenden Jahres.

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Apple-Manager machen eine Million Apple-Aktien zu Geld

Letzte Woche haben einige Apple-Manager ihre Aktien verkauft: COO Tim Cook konnte sich am vergangenen Donnerstag dank eines Allzeithochs der Apple-Aktie stolze 68 Millionen US-Dollar brutto sichern, Finanzchef Peter Oppenheimer bekam 46 Millionen, die Apple-Vizepräsidenten Ron Johnson und Phil Schiller jeweils 45,95 und 34,47 Millionen Dollar brutto. Insgesamt haben die Manager des Unternehmens eine Million Anteile verkauft.

Tim Cook hatte für die Krankheitsvertretung von Steve Jobs im letzten Jahr 22 Millionen Dollar Boni erhalten (wir berichteten) – diese darf Cook allerdings zum Teil erst im März 2011 und 2012 veräußern, so dass der Manager am Donnerstag bereits zuvor angesammelte Anteile zu Geld gemacht hat.
Daraufhin hat der Kurs der Apple-Aktie am Donnerstag zunächst von über 230 auf rund 226 Dollar nachgegeben.

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Apples Aktie im Aufwind: Zielpreis laut Barclay bei 208 Dollar

Peter Oppenheimer, Greg Joswiak und Eddy Cue konnten die Analysten von Barclay Capital in einem Gespräch überzeugen: Nachdem sie Apples Finanzchef und seine Kollegen getroffen hatten, haben die Finanzexperten den Zielpreis der Aktie sogleich von 188 auf 208 US-Dollar angehoben, auch sprachen sie eine Kaufempfehlung aus. Der Wert des Papiers liegt derzeit bei rund 168 US-Dollar.

Barclay-Analyst Ben Reitzes meinte nach seinem Gespräch mit Apple zwar, er habe keine großen Geheimnisse erfahren, eine Liste zu erwartender Neuvorstellungen präsentierte er daraufhin aber allemal: Neue iPods mit eingebauter Kamera gibt es demnach im September, neue Einsteiger-MacBooks im vierten Jahrequartal, Anfang 2010 soll ein Update der Set-top-Box Apple TV erfolgen. Auch mit dem vielzitierten Tablet-Mac rechne Reitzes, allerdings erst im Laufe des kommenden Jahres.

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Apple-Manager machen eine Million Apple-Aktien zu Geld

Letzte Woche haben einige Apple-Manager ihre Aktien verkauft: COO Tim Cook konnte sich am vergangenen Donnerstag dank eines Allzeithochs der Apple-Aktie stolze 68 Millionen US-Dollar brutto sichern, Finanzchef Peter Oppenheimer bekam 46 Millionen, die Apple-Vizepräsidenten Ron Johnson und Phil Schiller jeweils 45,95 und 34,47 Millionen Dollar brutto. Insgesamt haben die Manager des Unternehmens eine Million Anteile verkauft.

Tim Cook hatte für die Krankheitsvertretung von Steve Jobs im letzten Jahr 22 Millionen Dollar Boni erhalten (wir berichteten) – diese darf Cook allerdings zum Teil erst im März 2011 und 2012 veräußern, so dass der Manager am Donnerstag bereits zuvor angesammelte Anteile zu Geld gemacht hat.
Daraufhin hat der Kurs der Apple-Aktie am Donnerstag zunächst von über 230 auf rund 226 Dollar nachgegeben.

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Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer

Seit einigen Monaten hat Apple die Remote-App im App Store nicht mehr aktualisiert. Posterous-CEO Sachin Agarwal liefert eine mögliche Erklärung: Nur eine Person, ein guter Freund des CEOs, hat die App entwickelt. Möglicherweise setzt Apple den Entwickler nun einfach für andere Dinge ein, es bleibt keine Zeit für die Remote-App.

Laut Agarwal gibt es bei Apple keine großen Teams. Wenige, dafür sehr intelligente Personen, arbeiten für verschiedene Projekte, werden dort eingesetzt, wo man sie gerade braucht. Agarwal berichtet zudem, dass Ingenieure zwischen dem Mac OS X- und dem iOS-Team hin- und herwechseln. Dabei komme es darauf an, welches der beiden Systeme kurz vor seiner Fertigstellung und dem Vorstellungstermin steht. Die Arbeitsverhältnisse seien in kleineren Teams flexibler und kreativer.

Auch Apple-CEO Steve Jobs hat auf der diesjährigen Allthings-Digital-Konferenz betont, dass Apple wohl das größte Start-Up-Unternehmen auf dem Planeten sei und es keinerlei Gremien gebe. Apples Stärke sei Team-Arbeit, sowohl im Bereich der Exekutive als auch bei den Ingenieuren und Entwicklern.

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Apple patentiert App einer anderen Firma

“Wir konnten es nicht glauben, dass jemand anders ein Patent anmeldet, das eins zu eins unsere Start Screen kopiert”, schreibt Ortwin Gentz, Gründer von FutureTap in seinem Blog. Dumm nur, dass der “jemand anders” gleichzeitig der Haupt-Geschäftspartner ist – nämlich Apple! Ein mieses Plagiat – oder ein Versehen?

Ende Juli hat Apple App-Ideen als Patent angemeldet und dabei auch Illustrationen angefügt. Die Illustration der App “Where-to” sieht in der Tat aus wie eine simple Kopie der App “Where-to 1.0″ von FutureTap – Aufbau identisch, Symbole auch und sogar der Name. “Unsere App ist von Anfang an im App Store erhältlich gewesen, das Patent haben wir im Dezember 2009 angemeldet”, schreibt Gentz. Er fühlt sich schlecht behandelt, ist aber auch unsicher, ob er gegen Apple rechtlich vorgehen möchte.

Dass Apple die FutureTap-App vollständig kopiert hat bzw. das beabsichtigt, ist indes nicht sicher: “Die Zeichnung gibt nur ein Beispiel wieder, wie die Technologie funktionieren könnte”, schreibt Dane Wineman in seinem Blog. “Wahrscheinlich dachten die Ersteller des Patentantrages nicht daran, welche Message das an die Entwickler der App senden würde. Es ist sicherlich nicht Apples Praxis (oder Absicht) den App Store nach neuen Patenten auszuplündern.”

Gentz verweist in seinem Text noch auf die allgemeine Problematik von Software-Patententen: Kleinere Firmen haben oft nicht das Budget für Patentanmeldungen, juristische Verfahren oder das langwierige Prüfen bereits bestehender Patente – Konzerne wie Apple haben einen viel längeren Atem. “Meiner Meinung nach werden die kleinen Entwickler dadurch diskriminiert”, schreibt Gentz. (Bild: FutureTap)

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Remote-App fällt Apples Start-Up-Struktur zum Opfer

Seit einigen Monaten hat Apple die Remote-App im App Store nicht mehr aktualisiert. Posterous-CEO Sachin Agarwal liefert eine mögliche Erklärung: Nur eine Person, ein guter Freund des CEOs, hat die App entwickelt. Möglicherweise setzt Apple den Entwickler nun einfach für andere Dinge ein, es bleibt keine Zeit für die Remote-App.

Laut Agarwal gibt es bei Apple keine großen Teams. Wenige, dafür sehr intelligente Personen, arbeiten für verschiedene Projekte, werden dort eingesetzt, wo man sie gerade braucht. Agarwal berichtet zudem, dass Ingenieure zwischen dem Mac OS X- und dem iOS-Team hin- und herwechseln. Dabei komme es darauf an, welches der beiden Systeme kurz vor seiner Fertigstellung und dem Vorstellungstermin steht. Die Arbeitsverhältnisse seien in kleineren Teams flexibler und kreativer.

Auch Apple-CEO Steve Jobs hat auf der diesjährigen Allthings-Digital-Konferenz betont, dass Apple wohl das größte Start-Up-Unternehmen auf dem Planeten sei und es keinerlei Gremien gebe. Apples Stärke sei Team-Arbeit, sowohl im Bereich der Exekutive als auch bei den Ingenieuren und Entwicklern.

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Microsoft und Dell starten Anti-Apple-Kampagnen

Microsoft und Dell richten sich mit neuen Online-Kampagnen direkt gegen Apple. Während Microsoft mit einer neuen Website allen Unschlüssigen helfen will, die sich noch nicht zwischen einem Mac und einem PC entscheiden können, bietet Dell einen Preisvergleich zwischen Apples und den eigenen Rechnern.

Microsoft hat die eigene Seite in verschiedene Kategorien eingeteilt. Zum Beispiel “Having Fun”: Im Gegensatz zu PCs gebe es keinen Mac mit eingebautem Blu-ray-Player, TV-Tuner, Memory-Stick-Reader oder eingebauten UMTS-Chip. Die meisten Spiele gebe es nicht für den Mac. Oder “Simplicity”: Zwar glaubten viele, der Mac sei einfach zu bedienen. Stattdessen stünden Switcher vor einer Lernkurve, die sie mit Windows 7 nicht haben. Oder auch “Sharing”: Mit einem Mac müsse der Benutzer seine Musik, Fotos oder Dateien manuell für Sharing freigeben, bei einem PC sei das nicht nötig.

Dell will wiederum nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und nennt seine Website dementsprechend “Apples to Apples”. Die Website suggeriert, dass Dell bessere Hardware für den halben Preis anbiete – dabei verschweigt der Hersteller aber unter anderem die Taktfrequenz der Prozessoren.

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Apple die Nummer eins bei Studenten in den USA

Nach einer Studie des Marktforschungsinsituts Student Monitor ist Apple bei Studenten in den USA weiterhin die erste Wahl: Von 1200 Befragten besitzen 27 Prozent ein Apple-Notebook. Ganze 47 Prozent planen, sich als nächstes Gerät einen tragbaren Mac anzuschaffen.

Auf Platz zwei bei den Notebooks liegt Dell mit 24 Prozent, HP folgt mit 15 Prozent. Geplant ist der Kauf eines Dell-Notebooks hingegen bei nur 12 Prozent der Studenten. Rund ein Viertel der Befragten besitzt noch einen Desktop-Computer: Hier dominieren Dell und HP mit zusammen 45 Prozent das Feld, Desktop-Macs liegen bei 14 Prozent. Insgesamt stehen Notebooks jedoch deutlich höher im Kurs: 87 Prozent der kaufwilligen Studenten wollen sich beim nächsten Kauf für ein tragbares Gerät entscheiden.

Auch in der Universität von Virginia zeigt sich die Beliebtheit der Macs: 43 Prozent der Neuankömmlinge im Jahr 2009 haben sich für einen Mac entschieden. Apple hat Microsoft in Sachen Betriebsystem damit beinahe eingeholt. Noch bis 2004 lag der Windows Anteil der Betriebssysteme in dieser Bildungseinrichtung bei gut 90 Prozent. (Bild: Macrumors.com)

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Microsoft und Dell starten Anti-Apple-Kampagnen

Microsoft und Dell richten sich mit neuen Online-Kampagnen direkt gegen Apple. Während Microsoft mit einer neuen Website allen Unschlüssigen helfen will, die sich noch nicht zwischen einem Mac und einem PC entscheiden können, bietet Dell einen Preisvergleich zwischen Apples und den eigenen Rechnern.

Microsoft hat die eigene Seite in verschiedene Kategorien eingeteilt. Zum Beispiel “Having Fun”: Im Gegensatz zu PCs gebe es keinen Mac mit eingebautem Blu-ray-Player, TV-Tuner, Memory-Stick-Reader oder eingebauten UMTS-Chip. Die meisten Spiele gebe es nicht für den Mac. Oder “Simplicity”: Zwar glaubten viele, der Mac sei einfach zu bedienen. Stattdessen stünden Switcher vor einer Lernkurve, die sie mit Windows 7 nicht haben. Oder auch “Sharing”: Mit einem Mac müsse der Benutzer seine Musik, Fotos oder Dateien manuell für Sharing freigeben, bei einem PC sei das nicht nötig.

Dell will wiederum nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und nennt seine Website dementsprechend “Apples to Apples”. Die Website suggeriert, dass Dell bessere Hardware für den halben Preis anbiete – dabei verschweigt der Hersteller aber unter anderem die Taktfrequenz der Prozessoren.

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Apple die Nummer eins bei Studenten in den USA

Nach einer Studie des Marktforschungsinsituts Student Monitor ist Apple bei Studenten in den USA weiterhin die erste Wahl: Von 1200 Befragten besitzen 27 Prozent ein Apple-Notebook. Ganze 47 Prozent planen, sich als nächstes Gerät einen tragbaren Mac anzuschaffen.

Auf Platz zwei bei den Notebooks liegt Dell mit 24 Prozent, HP folgt mit 15 Prozent. Geplant ist der Kauf eines Dell-Notebooks hingegen bei nur 12 Prozent der Studenten. Rund ein Viertel der Befragten besitzt noch einen Desktop-Computer: Hier dominieren Dell und HP mit zusammen 45 Prozent das Feld, Desktop-Macs liegen bei 14 Prozent. Insgesamt stehen Notebooks jedoch deutlich höher im Kurs: 87 Prozent der kaufwilligen Studenten wollen sich beim nächsten Kauf für ein tragbares Gerät entscheiden.

Auch in der Universität von Virginia zeigt sich die Beliebtheit der Macs: 43 Prozent der Neuankömmlinge im Jahr 2009 haben sich für einen Mac entschieden. Apple hat Microsoft in Sachen Betriebsystem damit beinahe eingeholt. Noch bis 2004 lag der Windows Anteil der Betriebssysteme in dieser Bildungseinrichtung bei gut 90 Prozent. (Bild: Macrumors.com)

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Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal

Apples eigene Vorhersagen für das laufende vierte Geschäftsquartal 2010 erschienen im Vergleich zu Börsenschätzungen recht optimistisch. Dem Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster zufolge könnten sie sich aber letztendlich doch als eher konservativ erweisen. Als Grund für die Annahme verweist Munster vor allem auf starke Mac-Verkäufe.

[Adsense Apple hatte für das im September endende Quartal bei der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse einen Umsatz in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar vorhergesagt - 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und 6 Prozent mehr, als die Börse im Schnitt erwartete. Munster hält es für möglich, dass Apple die Vorhersage noch übertrifft.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal könnte Apple dem Analyst seine Mac-Verkaufszahlen um 18 bis 24 Prozent auf 3,6 bis 3,8 Millionen verkaufte Rechner steigern – die Wall Street erwartet mittlerweile ein Plus von 21 Prozent, Apple hatte lediglich 15 Prozent vorhergesagt. Munster verweist auf das von den Marktforschern der NPD Group ermittelte Wachstum in Höhe von 15 Prozent in den USA und ein noch stärkeres internationales Wachstum: Apples Chief Operating Officer Tim Cook hatte für das Juni-Quartal ein Wachstum für Apple in Höhe von 144 Prozent in China und 71 Prozent vermeldet.

Für iPod-Verkäufe sei es wiederum schwierig, eine Vorhersage zu treffen, wie auch Munster einräumt. In den USA sei ein Rückgang von sieben Prozent oder ein Plus in Höhe von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr denkbar. Da aber nicht sicher ist, welche neuen iPods Apple in naher Zukunft vorstellt, sei schwer abzusehen, wie sich diese auf die Verkäufe auswirken werden.

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Sony veräppelt Apple in PSP-Werbespot

Ein neuer amerikanischer Sony Werbespot für die Handheld-Spielekonsole PSP verdeutlicht, dass das japanische Unternehmen Apple mittlerweile als ernsthaften Konkurrenten auf dem mobilen Spiele-Markt sieht. Sony nimmt zwar nicht direkt Bezug aufs iPhone zeigt aber ein Gerät, das Apples Smartphone sehr ähnlich sieht.

In dem Spot präsentiert ein Smartphone-Besitzer mit einem Fahrrad sein zuletzt erworbenes Spiel, woraufhin ihm ein Junge in einem Bus mitteilt, dass man mit diesem Gerät doch seine Freundin anrufen oder seiner Oma SMS schicken sollte. Für die PSP gebe es hingegen diverse “richtige” Spiele für 9,99 US-Dollar – Sony bietet ältere Titel mittlerweile zu diesem vergünstigten Preis an.

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Munster: Starke Mac-Verkäufe in Apples viertem Geschäftsquartal

Apples eigene Vorhersagen für das laufende vierte Geschäftsquartal 2010 erschienen im Vergleich zu Börsenschätzungen recht optimistisch. Dem Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster zufolge könnten sie sich aber letztendlich doch als eher konservativ erweisen. Als Grund für die Annahme verweist Munster vor allem auf starke Mac-Verkäufe.

[Adsense Apple hatte für das im September endende Quartal bei der Bekanntgabe der letzten Quartalsergebnisse einen Umsatz in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar vorhergesagt - 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal und 6 Prozent mehr, als die Börse im Schnitt erwartete. Munster hält es für möglich, dass Apple die Vorhersage noch übertrifft.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal könnte Apple dem Analyst seine Mac-Verkaufszahlen um 18 bis 24 Prozent auf 3,6 bis 3,8 Millionen verkaufte Rechner steigern – die Wall Street erwartet mittlerweile ein Plus von 21 Prozent, Apple hatte lediglich 15 Prozent vorhergesagt. Munster verweist auf das von den Marktforschern der NPD Group ermittelte Wachstum in Höhe von 15 Prozent in den USA und ein noch stärkeres internationales Wachstum: Apples Chief Operating Officer Tim Cook hatte für das Juni-Quartal ein Wachstum für Apple in Höhe von 144 Prozent in China und 71 Prozent vermeldet.

Für iPod-Verkäufe sei es wiederum schwierig, eine Vorhersage zu treffen, wie auch Munster einräumt. In den USA sei ein Rückgang von sieben Prozent oder ein Plus in Höhe von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr denkbar. Da aber nicht sicher ist, welche neuen iPods Apple in naher Zukunft vorstellt, sei schwer abzusehen, wie sich diese auf die Verkäufe auswirken werden.

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Sony veräppelt Apple in PSP-Werbespot

Ein neuer amerikanischer Sony Werbespot für die Handheld-Spielekonsole PSP verdeutlicht, dass das japanische Unternehmen Apple mittlerweile als ernsthaften Konkurrenten auf dem mobilen Spiele-Markt sieht. Sony nimmt zwar nicht direkt Bezug aufs iPhone zeigt aber ein Gerät, das Apples Smartphone sehr ähnlich sieht.

In dem Spot präsentiert ein Smartphone-Besitzer mit einem Fahrrad sein zuletzt erworbenes Spiel, woraufhin ihm ein Junge in einem Bus mitteilt, dass man mit diesem Gerät doch seine Freundin anrufen oder seiner Oma SMS schicken sollte. Für die PSP gebe es hingegen diverse “richtige” Spiele für 9,99 US-Dollar – Sony bietet ältere Titel mittlerweile zu diesem vergünstigten Preis an.

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Apple Online Store erlaubt Vergleich zwischen Macs

Seit gestern können Besucher des Apple-Online Stores Macs einfacher miteinander vergleichen. Wer sich einen der Rechner im Store ansieht, findet oben links mit “Macs vergleichen” einen neuen Eintrag. Ein Vergleich ist zwischen mehreren ähnlichen Modellen wie verschiedenen Mac-Books, aber auch über die Modellreihen hinweg möglich.


Apple teilt den Vergleich in die Kategorien Hardware, Software, Technische Daten und Bericht zur Umweltverträglichkeit auf, wobei Benutzer in den einzelnen Kategorien zwischen mehreren Optionen wählen können. So lassen sich beispielsweise die Leistungen und der Preis eines aufgerüsteten MacBooks mit denen eines MacBook Pro vergleichen.

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Gerücht: Apple-Event am 7. September

Wie das Nachrichtennetzwerk Bloomberg berichtet, will Apple am 7. September in San Francisco ein Presse-Event abhalten. Der Termin würde mit dem Ende der Back-to-School-Aktion zusammenfallen, bei der Studenten beim Kauf eines Macs einen iPod bekommen. Auch in den Jahren zuvor hat der Hersteller das Auslaufen der Aktion abgewartet, um im Anschluss sein iPod-Angebot zu erneuern.


Bloomberg beruft sich auf Aussagen zweier Personen, die mit den Plänen des Herstellers vetraut seien. Apple CEO Steve Jobs könnte auf dem Event einen iPod touch mit Front-Kamera und hochaufgelöstem Retina-Display vorstellen, das auch im iPhone verbaut ist. Bereits vor einigen Wochen sind im Web Front-Panels eines möglichen iPod-touch-Modells aufgetaucht.

Auch ein überarbeitetes Apple TV steht weit oben auf der Gerüchte-Liste. Eine neue Version der Set-top-Box könnte auf iOS basieren und mit 99 Dollar weniger kosten als bisher. Digg-Gründer Kevin Rose glaubt, dass ein neues Apple TV mit Zugang zu Apps und iAd-Integration “alles ändern” könnte.

Update: Das Event ist bereits am 1.9.

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Apple Online Store erlaubt Vergleich zwischen Macs

Seit gestern können Besucher des Apple-Online Stores Macs einfacher miteinander vergleichen. Wer sich einen der Rechner im Store ansieht, findet oben links mit “Macs vergleichen” einen neuen Eintrag. Ein Vergleich ist zwischen mehreren ähnlichen Modellen wie verschiedenen Mac-Books, aber auch über die Modellreihen hinweg möglich.


Apple teilt den Vergleich in die Kategorien Hardware, Software, Technische Daten und Bericht zur Umweltverträglichkeit auf, wobei Benutzer in den einzelnen Kategorien zwischen mehreren Optionen wählen können. So lassen sich beispielsweise die Leistungen und der Preis eines aufgerüsteten MacBooks mit denen eines MacBook Pro vergleichen.

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Gerücht: Apple-Event am 7. September

Wie das Nachrichtennetzwerk Bloomberg berichtet, will Apple am 7. September in San Francisco ein Presse-Event abhalten. Der Termin würde mit dem Ende der Back-to-School-Aktion zusammenfallen, bei der Studenten beim Kauf eines Macs einen iPod bekommen. Auch in den Jahren zuvor hat der Hersteller das Auslaufen der Aktion abgewartet, um im Anschluss sein iPod-Angebot zu erneuern.


Bloomberg beruft sich auf Aussagen zweier Personen, die mit den Plänen des Herstellers vetraut seien. Apple CEO Steve Jobs könnte auf dem Event einen iPod touch mit Front-Kamera und hochaufgelöstem Retina-Display vorstellen, das auch im iPhone verbaut ist. Bereits vor einigen Wochen sind im Web Front-Panels eines möglichen iPod-touch-Modells aufgetaucht.

Auch ein überarbeitetes Apple TV steht weit oben auf der Gerüchte-Liste. Eine neue Version der Set-top-Box könnte auf iOS basieren und mit 99 Dollar weniger kosten als bisher. Digg-Gründer Kevin Rose glaubt, dass ein neues Apple TV mit Zugang zu Apps und iAd-Integration “alles ändern” könnte.

Update: Das Event ist bereits am 1.9.

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Telekom: Kritik an Apple wegen Lieferengpässen

Die Deutsche Telekom äußert bezüglich der Lieferschwierigkeiten beim iPhone 4 leichte Kritik an Apple. Gegenüber dem Focus erklärte der Deutschland-Chef des Unternehmens Niek Jan van Damme, dass noch “zehntausende Vorbestellungen” für das Apple-Smartphone vorliegen.

Ohne Lieferverzögerungen hätte die Telekom viel mehr iPhone-Verträge abschließen können, erklärte van Damme dem Nachrichtenmagazin. Aktuell liege die Verzögerung bei neun Wochen. Apple habe bisher keine Gründe für die Lieferengpässe genannt. Der Telekom-Vorstand habe bisher selbst auf das iPhone 4* verzichtet und setze noch das Vorgängermodell ein, um kein falsches Signal an die Kunden zu schicken.

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Heute Abend: Übertragung von Apple-Keynote als Live-Stream

Wer Steve Jobs’ Keynote auf Apples Musik-Event in San Francisco ganz nah verfolgen möchte, kann sich heute Abend ab 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit einen Live-Stream von Apple ansehen. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2005 bietet Apple wieder eine Live-Schaltung, die, so Apple, auf das “führende HTTP Live Streaming” des Unternehmens setzt.

Seinerzeit hatte sich Apple aus Kostengründen dagegen entschieden, weiterhin Live-Streams zu Keynotes anzubieten: Der Aufwand lohne sich nicht. Stattdessen gab es seitdem nur Aufzeichnungen der Events, die Apple als Streaming-Videos und als kostenlose Video-Podcasts über den iTunes Store anbietet.

Angesichts der Gerüchte um eine Integration von Streaming-Inhalten im iTunes Store für Videos und Musik, beziehungsweise um eine Cloud-basierte Version von iTunes lässt sich spekulieren, ob der heutige Live-Stream eine Belastungsprobe für die neue Infrastruktur sein soll. Zuletzt hieß es aber, das neue Streaming-Angebot könnte sich noch verzögern.

Mindestvoraussetzung für den Stream ist ein Mac mit Safari und Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder ein iPhone, iPod touch oder iPad mit iOS 3.0. Mit etwas Geschick lässt sich der Stream auch mit Windows-Rechnern empfangen. Unsere Kollegen vom Download-Magazin Loadblog zeigen, was man dafür tun muss.

Parallel oder auch als Alternative zum Keynote-Video-Stream bietet macnews.de heute ab 18 Uhr auch wie gewohnt einen Live-Ticker mit allen Informationen sowie Bildern direkt vom Event.

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Telekom: Kritik an Apple wegen Lieferengpässen

Die Deutsche Telekom äußert bezüglich der Lieferschwierigkeiten beim iPhone 4 leichte Kritik an Apple. Gegenüber dem Focus erklärte der Deutschland-Chef des Unternehmens Niek Jan van Damme, dass noch “zehntausende Vorbestellungen” für das Apple-Smartphone vorliegen.

Ohne Lieferverzögerungen hätte die Telekom viel mehr iPhone-Verträge abschließen können, erklärte van Damme dem Nachrichtenmagazin. Aktuell liege die Verzögerung bei neun Wochen. Apple habe bisher keine Gründe für die Lieferengpässe genannt. Der Telekom-Vorstand habe bisher selbst auf das iPhone 4* verzichtet und setze noch das Vorgängermodell ein, um kein falsches Signal an die Kunden zu schicken.

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Heute Abend: Übertragung von Apple-Keynote als Live-Stream

Wer Steve Jobs’ Keynote auf Apples Musik-Event in San Francisco ganz nah verfolgen möchte, kann sich heute Abend ab 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit einen Live-Stream von Apple ansehen. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2005 bietet Apple wieder eine Live-Schaltung, die, so Apple, auf das “führende HTTP Live Streaming” des Unternehmens setzt.

Seinerzeit hatte sich Apple aus Kostengründen dagegen entschieden, weiterhin Live-Streams zu Keynotes anzubieten: Der Aufwand lohne sich nicht. Stattdessen gab es seitdem nur Aufzeichnungen der Events, die Apple als Streaming-Videos und als kostenlose Video-Podcasts über den iTunes Store anbietet.

Angesichts der Gerüchte um eine Integration von Streaming-Inhalten im iTunes Store für Videos und Musik, beziehungsweise um eine Cloud-basierte Version von iTunes lässt sich spekulieren, ob der heutige Live-Stream eine Belastungsprobe für die neue Infrastruktur sein soll. Zuletzt hieß es aber, das neue Streaming-Angebot könnte sich noch verzögern.

Mindestvoraussetzung für den Stream ist ein Mac mit Safari und Mac OS X 10.6 Snow Leopard oder ein iPhone, iPod touch oder iPad mit iOS 3.0. Mit etwas Geschick lässt sich der Stream auch mit Windows-Rechnern empfangen. Unsere Kollegen vom Download-Magazin Loadblog zeigen, was man dafür tun muss.

Parallel oder auch als Alternative zum Keynote-Video-Stream bietet macnews.de heute ab 18 Uhr auch wie gewohnt einen Live-Ticker mit allen Informationen sowie Bildern direkt vom Event.

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Neue App-Store-Regeln: Apple lässt Apps nach Monaten Wartezeit zu

Die neuen App-Store-Richtlinien zeigen Wirkungen, die einige Entwickler nicht mehr für möglich hielten: Apple soll in diesen Tagen Apps zulassen, die seit Monaten im Prüfungs-Stadium hängen blieben. Der App-Store-Betreiber hatte sie zuvor weder abgelehnt noch zugelassen. Jetzt erhalten die betroffenen Entwickler überraschend Mails, die die Integration im App Store verkünden.

Die Los Angeles Times zitiert den Entwickler Bryan Bartow, der im März eine App namens MePing einreichte. Mit dieser Gratis-App lässt sich der Status eines Benutzers in verschiedenen sozialen Netzwerken automatisch auf einmal ändern. Die App blieb seit März in Apples Zulassungsvorgang hängen, plötzlich erhielt Bartow eine Zulassungs-Mail – mit der er gar nicht mehr gerechnet hatte. Er hatte sich schon neuen Projekten gewidmet.

Apple lässt seit letzter Woche unter anderem auch solche Apps zu, die Entwickler mit Hilfe von Entwickler-Tools geschrieben haben, die nicht Apples eigenem iOS-SDK entstammen. Auch hat das Unternehmen seine Richtlinien für App-Store-Apps offen gelegt. Während Apple sich als Begründung auf die Wünsche der Entwickler beruft, erklärt der Oppenheimer-&-Co-Analyst Yair Reiner gegenüber der LA Times, dass die Entscheidung wohl eher auf wachsende Konkurrenz durch Googles Android zurückzuführen sei. Apple höre Googles Schritte und tue alles, um knapp vorne zu bleiben.

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EU gegen Apple: Hersteller lenkt bei Reparaturrichtlinien ein

Im Streit mit der EU hat Apple nun eingelenkt und entgeht so weiteren Untersuchungen der Wettbewerbskommission. Streitpunkte waren zum einen die restriktiven Entwickler-Richtlinien und zum anderen die eingeschränkten Reparatur- und Garantierichtlinien.

Bislang hatten Käufer, die ein iPhone im europäischen Ausland erworben haben, in Sachen Reparatur- und Garantie-Ansprüchen das Nachsehen. Die EU-Kommission sah darin allerdings ein wettbewerbswidriges Verhalten und hatte Ermittlungen gegen Apple eingeleitet. Nun beugt sich der Hersteller aus Cupertino der Forderung aus Brüssel.

Künftig dürfen unter anderem deutsche iPhone-Besitzer ihr Gerät auch in Deutschland zur Reparatur abgeben, selbst wenn sie es in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union gekauft haben.

Die Richtlinien für App-Entwicklungen hat Apple bereits Anfang September deutlich gelockert und lässt nun auch Anwendungen im App Store zu, die nicht mit Apples iPhone-SDK entwickelt wurden. Bis dahin lehnten die App-Store-Wächter rigoros Programme ab, die Entwickler unter anderem mit Adobes Flash Professional CS5 erstellt hatten.

via AFP

Bild: openDemocracy, “Kalypso Nikolaidis – EU”. Some rights reserved. Flickr.

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Neue App-Store-Regeln: Apple lässt Apps nach Monaten Wartezeit zu

Die neuen App-Store-Richtlinien zeigen Wirkungen, die einige Entwickler nicht mehr für möglich hielten: Apple soll in diesen Tagen Apps zulassen, die seit Monaten im Prüfungs-Stadium hängen blieben. Der App-Store-Betreiber hatte sie zuvor weder abgelehnt noch zugelassen. Jetzt erhalten die betroffenen Entwickler überraschend Mails, die die Integration im App Store verkünden.

Die Los Angeles Times zitiert den Entwickler Bryan Bartow, der im März eine App namens MePing einreichte. Mit dieser Gratis-App lässt sich der Status eines Benutzers in verschiedenen sozialen Netzwerken automatisch auf einmal ändern. Die App blieb seit März in Apples Zulassungsvorgang hängen, plötzlich erhielt Bartow eine Zulassungs-Mail – mit der er gar nicht mehr gerechnet hatte. Er hatte sich schon neuen Projekten gewidmet.

Apple lässt seit letzter Woche unter anderem auch solche Apps zu, die Entwickler mit Hilfe von Entwickler-Tools geschrieben haben, die nicht Apples eigenem iOS-SDK entstammen. Auch hat das Unternehmen seine Richtlinien für App-Store-Apps offen gelegt. Während Apple sich als Begründung auf die Wünsche der Entwickler beruft, erklärt der Oppenheimer-&-Co-Analyst Yair Reiner gegenüber der LA Times, dass die Entscheidung wohl eher auf wachsende Konkurrenz durch Googles Android zurückzuführen sei. Apple höre Googles Schritte und tue alles, um knapp vorne zu bleiben.

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EU gegen Apple: Hersteller lenkt bei Reparaturrichtlinien ein

Im Streit mit der EU hat Apple nun eingelenkt und entgeht so weiteren Untersuchungen der Wettbewerbskommission. Streitpunkte waren zum einen die restriktiven Entwickler-Richtlinien und zum anderen die eingeschränkten Reparatur- und Garantierichtlinien.

Bislang hatten Käufer, die ein iPhone im europäischen Ausland erworben haben, in Sachen Reparatur- und Garantie-Ansprüchen das Nachsehen. Die EU-Kommission sah darin allerdings ein wettbewerbswidriges Verhalten und hatte Ermittlungen gegen Apple eingeleitet. Nun beugt sich der Hersteller aus Cupertino der Forderung aus Brüssel.

Künftig dürfen unter anderem deutsche iPhone-Besitzer ihr Gerät auch in Deutschland zur Reparatur abgeben, selbst wenn sie es in einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union gekauft haben.

Die Richtlinien für App-Entwicklungen hat Apple bereits Anfang September deutlich gelockert und lässt nun auch Anwendungen im App Store zu, die nicht mit Apples iPhone-SDK entwickelt wurden. Bis dahin lehnten die App-Store-Wächter rigoros Programme ab, die Entwickler unter anderem mit Adobes Flash Professional CS5 erstellt hatten.

via AFP

Bild: openDemocracy, “Kalypso Nikolaidis – EU”. Some rights reserved. Flickr.

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AAPL – Apple Aktie knackt die 300 US-Dollar Marke

Der Höhenflug von Apple scheint nur noch eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Apple schaffte in den letzten Jahren immer wieder Superlative und jagte einen Rekord nach dem anderen. Nun hat auch die Aktie eine historische Hürde genommen.

Um 10:09 Uhr US Amerikanischer Zeit hatte Apples Aktie den genauen Wert von 301,40 US-Dollar erreicht. Für den 20. Oktober hat Apple das Event „Back to the Mac“ angekündigt, was sicherlich noch weiteren Auftrieb für den Aktienkurs des Unternehmens geben dürfte.

Noch im Februar diesen Jahres lag der Aktienkurs je Aktie unter 200 US-Dollar. Die Performance ist nach wie vor beeindruckend und mit Hochspannung wird die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 18. Oktober erwartet. Analysten sehen das 12-Monats-Kursziel sogar bei 350 US-Dollar.

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Apple “Back To the Mac”-Event am 20. Oktober

Ein Löwe blinzelt durch den Spalt, den das ausgestanzte Apple-Logo frei gibt. Damit ist eigentlich sicher, dass Apple auf dem angekündigten Special Event am 20. Oktober um 19 Uhr mittleuropäischer Zeit das kommende Betriebssystem Mac OS X 10.7 vorstellen wird. Was kann man auf Apples Special Event sonst noch erwarten? Das Motto ist “Back to the Mac” und damit spielt Apple wohl darauf an, dass dieses Thema in den letzten Monaten neben dem iPhone und iPad aus dem Blickfeld gerutsch ist.

Sicher scheint zumindest auch, dass der Hersteller sich für das neuen OS den Löwen ausgesucht hat. Das wirft allerdings die Frage auf, was nach dem König der Großkatzen noch kommen soll. Sehen Apple-Kunden das letzte Mal ein OS der 10. Generation? Und was kommt danach? Mac OS X 11 ist eher unwahrscheinlich, wahrscheinlicher ist da ein iOS für Macs.

Oder gibt es eine neue Tier-Linie, die Apple danach verwenden könnte? Was kann nach der Katzen-Serie von Cheetah über Puma, Jaguar, Panther, Tiger, Leopard bis hin zu Snow Leopard und nun Löwe folgen? Welches Tier oder welche Art könnte die neuen Eigenschaften der kommenden OS-Versionen am besten charakterisieren? Bei den Katzen dachte Apple zumindest an Geschwindigkeit.

Mac OS X 10.7 – die nächste Raubkatze, die letzte Raubkatze?

Doch bevor der Kreis zu groß gerät, sollte man erst einmal einen Blick auf die kommende OS-Version werfen. Viel ist im Vorfeld zu möglichen Funktionen nicht durchgesickert, was darauf schließen lässt, dass die Informationslücken in Cupertino deutlich kleiner sind als bei den Produzenten in Fernost.

Zumindest lässt sich die Testphase des neuen Systems ein Stück weit zurück verfolgen. Bereits im November 2009 tauchten erste Hinweise zu Mac OS X 10.7 im Netz auf, getestet haben die Entwickler das kommende OS auch mit den Anwendungen Transmit und Coda, wie Panic festgestellt hat.

Und auf Nachfrage von macnews.de Anfang des Jahres, bestätigte ein Entwickler von Tagtraum Industries: “Gelegentlich erhalte ich Systemabsturzlogs von Apple-Angestellten, bei denen sich auch bereits eine Crashlog-Meldung zu 10.7 fand. Bei einem Blick auf diese, musste ich feststellen, dass BeaTunes auf 10.7 schlecht aussieht. Die Fehlerbehebung ist recht klein, sollte aber die Ansicht verbessern.”

Auch MacRumors hatte Anfang des Jahres vermehrt Zugriffe von Mac OS X 10.7 registriert.

macnews.de ist der Meinung, dass diese Indizien darauf hinweisen, dass Apple mit dem neuen OS eine deutlich engere Anbindung vom Betriebssystem an das Internet verfolgt. Damit würde der Hersteller aus Cupertino diesmal auf den Spuren von Suchmaschinenbetreiber Google und seinem Chrome OS wandeln.

Indes sicher ist die Präsentation des neuen OS. Mit einem Verkaufsstart sollte man aber nicht vor Anfang 2011 rechnen.

MacBook Air mit 11,6-Zoll-Display, als Subnotebook oder doch nicht?

Ein neues MacBook Air, ein neues iWork und iLife ’11 – auch diese Präsentationen werden heiß diskutiert und sehnsüchtig erwartet.

Das Apple kommende Woche ein MacBook Air vorstellt ist zumindest wahrscheinlich, auch wenn nach Informationen die macnews.de erreicht haben, ein Termin Anfang November wahrscheinlich erscheint.

Die Hoffnung auf das dünnste MacBook nährt zusätzlich Shaw Wu von der Investment-Bank Kaufmann Bros.. Nach dessen Ansicht, wird Apple aus dem MacBook Air ein Subnotebook machen – das würde bedeuten: Ein kleineres Display mit 10 Zoll, womöglich einem ARM-Prozessor und einer SSD für die Daten.

Bereits im Juli waren Gerüchte aufgekommen, die ein kleineren MacBook Air mit 11,6-Zoll-Display gewarschaut haben. Anderer Seits waren Anfang des Jahres auch Stimmen laut geworden, die das Ende des Airs durch das iPad als gekommen ansahen. Sogar Apple-Mitarbeiter beteiligten sich in diesem Fall an der Legendenbildung.

macnews.de hält allerdings das Auftauchen eines neuen MacBook Air für wahrscheinlich, was auch die schrumpfenden Lagerbestände andeuten. Nur das Apple das neue MacBook Air schon am kommenden Mittwoch präsentiert ist noch nicht so gewiss.

iLife ’11 und iWork ’11 – arbeiten muss man ja

Auch Hinweise zu iLife ’11 will Banker Shaw Wu haben. Demnach testet Apple schon seit geraumer Zeit die Anwendungen. Das Apple Anwender noch länger auf iLife und iWork warten lässt, ist unwahrscheinlich.

Zudem haben sich auch hier schon konkrete Hinweise gezeigt: Auf Amazon sind bereits Bücher zur neuen Software aufgetaucht – und das nicht nur einmal. In einem der Fälle unterlief sogar Apple der Fehler.

Mag man der Gerüchteküche glauben – und wer mag da nicht – soll der Preis für das iLife-Paket* wie gehabt bei 79 US-Dollar liegen. Im neuen Paket wird man neben iPhoto Garageband, iMovie und iWeb eine neue Anwendung vorfinden, die iDVD ersetzen soll.

Das Apple iLife ’11 vorstellen wird, ist sehr wahrscheinlich. Bei iWork ’11 stehen die Chancen zumindest gut.

Die Wahrheit gibts am 20. Oktober – auch im macnews.de-Liveticker

Alles in allem wird es wieder viel zu sehen geben. Wer aber unter dem Motto “Back to the Mac” ein Feuerwerk an neuer Hardware erwartet, wird wohl enttäuscht. Dafür wird es Software satt geben – angefangen bei Mac OS X 10.7. Und auch iLife ’11 und iWork’11 werden Macianer ab Mittwoch wohl erfreuen.

macnews.de wird auf jeden Fall per Liveticker einmal mehr vom Apple Event berichten. Ab 19 Uhr gehts los.

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AAPL – Apple Aktie knackt die 300 US-Dollar Marke

Der Höhenflug von Apple scheint nur noch eine Richtung zu kennen, nämlich nach oben. Apple schaffte in den letzten Jahren immer wieder Superlative und jagte einen Rekord nach dem anderen. Nun hat auch die Aktie eine historische Hürde genommen.

Um 10:09 Uhr US Amerikanischer Zeit hatte Apples Aktie den genauen Wert von 301,40 US-Dollar erreicht. Für den 20. Oktober hat Apple das Event „Back to the Mac“ angekündigt, was sicherlich noch weiteren Auftrieb für den Aktienkurs des Unternehmens geben dürfte.

Noch im Februar diesen Jahres lag der Aktienkurs je Aktie unter 200 US-Dollar. Die Performance ist nach wie vor beeindruckend und mit Hochspannung wird die Veröffentlichung der Quartalszahlen am 18. Oktober erwartet. Analysten sehen das 12-Monats-Kursziel sogar bei 350 US-Dollar.

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Apple “Back To the Mac”-Event am 20. Oktober

Ein Löwe blinzelt durch den Spalt, den das ausgestanzte Apple-Logo frei gibt. Damit ist eigentlich sicher, dass Apple auf dem angekündigten Special Event am 20. Oktober um 19 Uhr mittleuropäischer Zeit das kommende Betriebssystem Mac OS X 10.7 vorstellen wird. Was kann man auf Apples Special Event sonst noch erwarten? Das Motto ist “Back to the Mac” und damit spielt Apple wohl darauf an, dass dieses Thema in den letzten Monaten neben dem iPhone und iPad aus dem Blickfeld gerutsch ist.

Sicher scheint zumindest auch, dass der Hersteller sich für das neuen OS den Löwen ausgesucht hat. Das wirft allerdings die Frage auf, was nach dem König der Großkatzen noch kommen soll. Sehen Apple-Kunden das letzte Mal ein OS der 10. Generation? Und was kommt danach? Mac OS X 11 ist eher unwahrscheinlich, wahrscheinlicher ist da ein iOS für Macs.

Oder gibt es eine neue Tier-Linie, die Apple danach verwenden könnte? Was kann nach der Katzen-Serie von Cheetah über Puma, Jaguar, Panther, Tiger, Leopard bis hin zu Snow Leopard und nun Löwe folgen? Welches Tier oder welche Art könnte die neuen Eigenschaften der kommenden OS-Versionen am besten charakterisieren? Bei den Katzen dachte Apple zumindest an Geschwindigkeit.

Mac OS X 10.7 – die nächste Raubkatze, die letzte Raubkatze?

Doch bevor der Kreis zu groß gerät, sollte man erst einmal einen Blick auf die kommende OS-Version werfen. Viel ist im Vorfeld zu möglichen Funktionen nicht durchgesickert, was darauf schließen lässt, dass die Informationslücken in Cupertino deutlich kleiner sind als bei den Produzenten in Fernost.

Zumindest lässt sich die Testphase des neuen Systems ein Stück weit zurück verfolgen. Bereits im November 2009 tauchten erste Hinweise zu Mac OS X 10.7 im Netz auf, getestet haben die Entwickler das kommende OS auch mit den Anwendungen Transmit und Coda, wie Panic festgestellt hat.

Und auf Nachfrage von macnews.de Anfang des Jahres, bestätigte ein Entwickler von Tagtraum Industries: “Gelegentlich erhalte ich Systemabsturzlogs von Apple-Angestellten, bei denen sich auch bereits eine Crashlog-Meldung zu 10.7 fand. Bei einem Blick auf diese, musste ich feststellen, dass BeaTunes auf 10.7 schlecht aussieht. Die Fehlerbehebung ist recht klein, sollte aber die Ansicht verbessern.”

Auch MacRumors hatte Anfang des Jahres vermehrt Zugriffe von Mac OS X 10.7 registriert.

macnews.de ist der Meinung, dass diese Indizien darauf hinweisen, dass Apple mit dem neuen OS eine deutlich engere Anbindung vom Betriebssystem an das Internet verfolgt. Damit würde der Hersteller aus Cupertino diesmal auf den Spuren von Suchmaschinenbetreiber Google und seinem Chrome OS wandeln.

Indes sicher ist die Präsentation des neuen OS. Mit einem Verkaufsstart sollte man aber nicht vor Anfang 2011 rechnen.

MacBook Air mit 11,6-Zoll-Display, als Subnotebook oder doch nicht?

Ein neues MacBook Air, ein neues iWork und iLife ’11 – auch diese Präsentationen werden heiß diskutiert und sehnsüchtig erwartet.

Das Apple kommende Woche ein MacBook Air vorstellt ist zumindest wahrscheinlich, auch wenn nach Informationen die macnews.de erreicht haben, ein Termin Anfang November wahrscheinlich erscheint.

Die Hoffnung auf das dünnste MacBook nährt zusätzlich Shaw Wu von der Investment-Bank Kaufmann Bros.. Nach dessen Ansicht, wird Apple aus dem MacBook Air ein Subnotebook machen – das würde bedeuten: Ein kleineres Display mit 10 Zoll, womöglich einem ARM-Prozessor und einer SSD für die Daten.

Bereits im Juli waren Gerüchte aufgekommen, die ein kleineren MacBook Air mit 11,6-Zoll-Display gewarschaut haben. Anderer Seits waren Anfang des Jahres auch Stimmen laut geworden, die das Ende des Airs durch das iPad als gekommen ansahen. Sogar Apple-Mitarbeiter beteiligten sich in diesem Fall an der Legendenbildung.

macnews.de hält allerdings das Auftauchen eines neuen MacBook Air für wahrscheinlich, was auch die schrumpfenden Lagerbestände andeuten. Nur das Apple das neue MacBook Air schon am kommenden Mittwoch präsentiert ist noch nicht so gewiss.

iLife ’11 und iWork ’11 – arbeiten muss man ja

Auch Hinweise zu iLife ’11 will Banker Shaw Wu haben. Demnach testet Apple schon seit geraumer Zeit die Anwendungen. Das Apple Anwender noch länger auf iLife und iWork warten lässt, ist unwahrscheinlich.

Zudem haben sich auch hier schon konkrete Hinweise gezeigt: Auf Amazon sind bereits Bücher zur neuen Software aufgetaucht – und das nicht nur einmal. In einem der Fälle unterlief sogar Apple der Fehler.

Mag man der Gerüchteküche glauben – und wer mag da nicht – soll der Preis für das iLife-Paket* wie gehabt bei 79 US-Dollar liegen. Im neuen Paket wird man neben iPhoto Garageband, iMovie und iWeb eine neue Anwendung vorfinden, die iDVD ersetzen soll.

Das Apple iLife ’11 vorstellen wird, ist sehr wahrscheinlich. Bei iWork ’11 stehen die Chancen zumindest gut.

Die Wahrheit gibts am 20. Oktober – auch im macnews.de-Liveticker

Alles in allem wird es wieder viel zu sehen geben. Wer aber unter dem Motto “Back to the Mac” ein Feuerwerk an neuer Hardware erwartet, wird wohl enttäuscht. Dafür wird es Software satt geben – angefangen bei Mac OS X 10.7. Und auch iLife ’11 und iWork’11 werden Macianer ab Mittwoch wohl erfreuen.

macnews.de wird auf jeden Fall per Liveticker einmal mehr vom Apple Event berichten. Ab 19 Uhr gehts los.

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Apples vermeintlicher Rekord im App Store und die Wahrheit

300 000 Apps – diese Marke hat Apple nunmehr erreicht: Zumindest wenn man zahlreichen Internetseiten Glauben schenken darf. Allerdings bietet dieses Beispiel einmal mehr Anschauungsmaterial, das der große Journalisten-Erzieher Wolf Schneider sicher auch in seinen Büchern als Negativbeispiel verwenden könnte.

Auf seiner Apple Keynote präsentierte Steve Jobs auch Zahlen für den App Store. In diesem Zusammenhang konnte er von 250 000 Anwendungen in Apples App Store berichten. Seit dem sollen nun also 50 000 weitere hinzugekommen sein.

Die Zahlen stammen ursprünglich von Mobclix, einer Seite, die verfolgt welche Werbung in welcher App auftaucht. Aus diesen Fakten haben einige eifrige Journalisten nun den Meilenstein für Apple abgelesen. Allerdings haben sie dabei nicht beachtet, dass zahlreiche der von Mobclix gelisteten Apps mittlerweile nicht mehr aktiv sind.

Etwas genauere Zahlen liefern da 148apps.biz und AppShoper.com. Danach listet der US-amerikanische App Store im Mittel der beiden Werte 334 728 Apps auf, davon sind allerdings 55 395 mittlerweile nicht mehr aktiv. Bleiben also 279 333 Anwendungen für iPad, iPhone und iPod touch. Aber auch diese Zahlen sollte man nicht als absolute Werte ansehen und sich lieber mit Näherungswerten begnügen.

Sicher ist nur, dass bis zur angepeilten Marke noch ein paar Tausend Programme fehlen. Aber die werden wohl in den nächsten Wochen noch folgen.

Bild: Mobclix
via Fortune

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Apple gibt erste Hinweise auf iLife ’11 und ein neues MacBook

Diesmal hat Apple sich mit Hinweisen auf der eigenen Internetseite selbst verraten: Wie die polnische Seite Spiderweb entdeckt hat, findet man in den Diskussionsforen Hinweise auf die kommende iLife- und iWork-Version und sogar auf ein neues MacBook.

Wer derzeit das Diskussionsforum von Apple besucht, trifft dort unter anderem auf Foreneinträge zu iPhoto ’11, GarageBand ’11 und iMovie ’11. Auch die Gerüchte scheinen sich zu bewahrheiten, dass Apple iDVD durch ein neues Programm ersetzen wird. Den Hinweis darauf liefert ein Eintrag der derzeit mit dem Namen “Reserved 10 20” im Forum zu finden ist. Dabei könnte es sich aber auch um iWork handeln. Zumindest in dieser Hinsicht hält Apple noch hinter dem Berg.

Auch, dass ein neues MacBook im Anmarsch ist, belegt das Forum. Besucher der Seite finden derzeit einen Eintrag, der den Namen “MBA (Need official name)” trägt. Dabei könnte es sich um das bereits seit Wochen in den Gerüchteküchen durchgekochte MacBook Air handeln, das Apple im Zuge des heutigen Events gleich mit veröffentlichen könnte.

Was es tatsächlich mit den neuen Versionen von iLife, aber auch iWork auf sich hat, können unsere Leser heute Abend ab 18.30 Uhr auf unserem Liveticker erfahren.

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Apples vermeintlicher Rekord im App Store und die Wahrheit

300 000 Apps – diese Marke hat Apple nunmehr erreicht: Zumindest wenn man zahlreichen Internetseiten Glauben schenken darf. Allerdings bietet dieses Beispiel einmal mehr Anschauungsmaterial, das der große Journalisten-Erzieher Wolf Schneider sicher auch in seinen Büchern als Negativbeispiel verwenden könnte.

Auf seiner Apple Keynote präsentierte Steve Jobs auch Zahlen für den App Store. In diesem Zusammenhang konnte er von 250 000 Anwendungen in Apples App Store berichten. Seit dem sollen nun also 50 000 weitere hinzugekommen sein.

Die Zahlen stammen ursprünglich von Mobclix, einer Seite, die verfolgt welche Werbung in welcher App auftaucht. Aus diesen Fakten haben einige eifrige Journalisten nun den Meilenstein für Apple abgelesen. Allerdings haben sie dabei nicht beachtet, dass zahlreiche der von Mobclix gelisteten Apps mittlerweile nicht mehr aktiv sind.

Etwas genauere Zahlen liefern da 148apps.biz und AppShoper.com. Danach listet der US-amerikanische App Store im Mittel der beiden Werte 334 728 Apps auf, davon sind allerdings 55 395 mittlerweile nicht mehr aktiv. Bleiben also 279 333 Anwendungen für iPad, iPhone und iPod touch. Aber auch diese Zahlen sollte man nicht als absolute Werte ansehen und sich lieber mit Näherungswerten begnügen.

Sicher ist nur, dass bis zur angepeilten Marke noch ein paar Tausend Programme fehlen. Aber die werden wohl in den nächsten Wochen noch folgen.

Bild: Mobclix
via Fortune

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Apple gibt erste Hinweise auf iLife ’11 und ein neues MacBook

Diesmal hat Apple sich mit Hinweisen auf der eigenen Internetseite selbst verraten: Wie die polnische Seite Spiderweb entdeckt hat, findet man in den Diskussionsforen Hinweise auf die kommende iLife- und iWork-Version und sogar auf ein neues MacBook.

Wer derzeit das Diskussionsforum von Apple besucht, trifft dort unter anderem auf Foreneinträge zu iPhoto ’11, GarageBand ’11 und iMovie ’11. Auch die Gerüchte scheinen sich zu bewahrheiten, dass Apple iDVD durch ein neues Programm ersetzen wird. Den Hinweis darauf liefert ein Eintrag der derzeit mit dem Namen “Reserved 10 20” im Forum zu finden ist. Dabei könnte es sich aber auch um iWork handeln. Zumindest in dieser Hinsicht hält Apple noch hinter dem Berg.

Auch, dass ein neues MacBook im Anmarsch ist, belegt das Forum. Besucher der Seite finden derzeit einen Eintrag, der den Namen “MBA (Need official name)” trägt. Dabei könnte es sich um das bereits seit Wochen in den Gerüchteküchen durchgekochte MacBook Air handeln, das Apple im Zuge des heutigen Events gleich mit veröffentlichen könnte.

Was es tatsächlich mit den neuen Versionen von iLife, aber auch iWork auf sich hat, können unsere Leser heute Abend ab 18.30 Uhr auf unserem Liveticker erfahren.

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Apple-Patent: Kratzfeste Stahl-Oberflächen für iPhones und MacBooks

MacBooks und iPhones aus rostfreiem Edelstahl? So abwegig klingt das nicht, auch nicht für Apple Der Hersteller aus Cupertino beschreibt in einem Patent, wie man mit dem Einsatz von gehärtetem Stahl langlebigere und vor allem kratzfestere Produkte entwickeln kann.

Um Metalle zu härten, will auch Apple auf die Nitrierung der Werkstoffe setzen. Allerdings lässt sich der Hersteller nicht das Verfahren patentieren, sondern nur den Einsatz bei Konsumenten-Elektronik wie es im Patentantrag heißt.

Das Verfahren nutzen unter anderem Härtereien um Kettenräder für Kraftfahrzeuge zu härten. Bei der Nitrierung von Metallen wird in die Randschicht eines Objekts Stickstoff eingebracht. Dadurch wird die Oberfläche härter und kratzfester.

Einen weiteren Vorteil beschreibt das Apple-Patent ebenfalls. Der gehärtete Stahl ist nicht magnetisch und beeinflusst Funksignale nicht. Dadurch sollten Mobilfunkverbindungen, aber auch WiFi und Bluetooth zwischen Umwelt und Gerät leichter ausgetauscht werden können.

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VLC für iOS könnte verschwinden

Die iOS Version des Open-Source-Mediaplayers VLC könnte wieder aus dem App Store verschwinden. Grund dafür ist nicht etwa, dass die Entwickler bei Apple in Ungnade gefallen wären – stattdessen haben die Entwickler selbst bei Apple beantragt, den Player zu entfernen. Ein Vertrieb über den restriktiven App Store entspreche nicht der GNU Public License (GPL).

Die VLC-Lizenz sieht nicht nur vor, dass der Player kostenlos zu haben ist, sondern nach den Regeln der GPL auch, dass der Quellcode offen bleibt und andere an dem Projekt mitarbeiten können. Deshalb müsse der Vertrieb der Software ohne Einschränkungen bleiben, so dass jeder Benutzer die Software an jeden anderen Benutzer zu den gleichen Bedingungen weitergeben kann.

Dem VLC-Entwickler Rémi Denis-Courmont ist unter anderem die Tatsache, dass Apple ein digitales Rechte-Management (DRM) benutzt, das die Weitergabe von Benutzer zu Benutzer verhindert, ein Dorn im Auge. Deswegen habe er sich an Apple gewandt, um wegen einer Verletzung der Lizenzbestimmungen den Player aus dem App Store löschen zu lassen, wie er in einer E-Mail an die VLC-Entwicklerliste erklärt.

Der VLC Media Player* im App Store basiert zwar auf dem Ursprungsprojekt, stammt aber von dem unabhängigen Entwickler Applidium, der die Software für das iOS portierte. Bisher hat Apple aber nicht auf die Beschwerde reagiert: Die App lässt sich weiterhin herunterladen.

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Apple-Patent: Kratzfeste Stahl-Oberflächen für iPhones und MacBooks

MacBooks und iPhones aus rostfreiem Edelstahl? So abwegig klingt das nicht, auch nicht für Apple Der Hersteller aus Cupertino beschreibt in einem Patent, wie man mit dem Einsatz von gehärtetem Stahl langlebigere und vor allem kratzfestere Produkte entwickeln kann.

Um Metalle zu härten, will auch Apple auf die Nitrierung der Werkstoffe setzen. Allerdings lässt sich der Hersteller nicht das Verfahren patentieren, sondern nur den Einsatz bei Konsumenten-Elektronik wie es im Patentantrag heißt.

Das Verfahren nutzen unter anderem Härtereien um Kettenräder für Kraftfahrzeuge zu härten. Bei der Nitrierung von Metallen wird in die Randschicht eines Objekts Stickstoff eingebracht. Dadurch wird die Oberfläche härter und kratzfester.

Einen weiteren Vorteil beschreibt das Apple-Patent ebenfalls. Der gehärtete Stahl ist nicht magnetisch und beeinflusst Funksignale nicht. Dadurch sollten Mobilfunkverbindungen, aber auch WiFi und Bluetooth zwischen Umwelt und Gerät leichter ausgetauscht werden können.

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Apple auf die Schippe genommen

T-Mobile greift offensichtlich Apple und AT&T in amerikanischen Werbespots an. Ein Video wandelt die Apple-Clips “I’m a Mac – I’m a PC” um in die etwas sperrigen Produktbezeichungen “I’m a T-Mobile myTouch 4G – I’m an iPhone 4″. T-Mobile bewirbt in dem Spot das besagte Mobiltelefon und Video-Telefonie, die kein WiFi benötigt.

T-Mobile darf das iPhone in den USA nicht anbieten, hierzulande schon. Wie macnews.de bereits ankündigte, hat T-Mobile in Deutschland heute neue Tarife für Smartphones eingeführt. Auf macmagazin.de gibt es einen Tarifvergleich für iPhone.

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Apple veröffentlicht iPhoto 9.1 und HP-Druckertreiber 2.5.2

Apple hat zwei neue Updates veröffentlicht. Einerseits bringt iPhoto 9.1 die Möglichkeit, gedruckte Kalender zu bestellen, wieder in die Software zurück. Eine Version 2.5.2 der HP-Druckertreiber bringt diese für HP-Drucker und -Scanner auf den aktuellen Stand.

iPhoto 9.1 erweitert iPhoto ’11 außerdem um weitere Designs für Grußkarten und behebt ein Problem beim Importieren von Videos, die der Benutzer bei MobileMe oder Flickr heruntergeladen hat. Das von Apple für alle iPhoto-’11-Benutzer empfohlene Update ist 177,33 Megabyte groß und setzt neben einer iLife-’11-Installation auch Mac OS X 10.6.3 voraus.

Die HP-Druckertreiber 2.5.2 benötigen Mac OS X 10.6.1 und sind 448,71 Megabyte groß.

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Apple Patent auf scrollbare Menüs

</a Apple hat sich scrollbare Menüs und Symbolleisten patentieren lassen. Die Beschreibung in dem Patent könnte eine kleine Vorschau auf das Interface des neuen Betriebssystem Lion sein. Die Seite Patently Apple macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Steve Jobs bei der ersten Vorstellung des OS X 10.7 bereits auf neue Menüs Bezug nahm, ohne weiter darauf einzugehen.

Apple sieht einen Einsatz der neuen Steuerung sowohl im Betriebssystem, als auch in Programmen wie iMovie. Im Menü kann durch Befehle, zum Beispiel “Datei”, “Speichern” und “Drucken”, gescrollt werden, vielleicht vergleichbar mit Cover Flow.

Das Menü muss dabei nicht linear waagrecht angeordet sein, sondern kann auch einen halben oder ganzen Kreis bilden. Die Elemente können entweder durchlaufend oder mit festen Endpunkten gescrollt werden. Untermenüs sind ebenfalls möglich und werden senkrecht verlaufend dargestellt.

Apple lässt sich lieber zu viel als zu wenig patentieren. Die neue Navigation muss also nicht zwangsläufig in den nächsten Softwareversionen zu finden sein.

via Patently Apple.

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Apple veröffentlicht iPhoto 9.1 und HP-Druckertreiber 2.5.2

Apple hat zwei neue Updates veröffentlicht. Einerseits bringt iPhoto 9.1 die Möglichkeit, gedruckte Kalender zu bestellen, wieder in die Software zurück. Eine Version 2.5.2 der HP-Druckertreiber bringt diese für HP-Drucker und -Scanner auf den aktuellen Stand.

iPhoto 9.1 erweitert iPhoto ’11 außerdem um weitere Designs für Grußkarten und behebt ein Problem beim Importieren von Videos, die der Benutzer bei MobileMe oder Flickr heruntergeladen hat. Das von Apple für alle iPhoto-’11-Benutzer empfohlene Update ist 177,33 Megabyte groß und setzt neben einer iLife-’11-Installation auch Mac OS X 10.6.3 voraus.

Die HP-Druckertreiber 2.5.2 benötigen Mac OS X 10.6.1 und sind 448,71 Megabyte groß.

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Apple Patent auf scrollbare Menüs

</a Apple hat sich scrollbare Menüs und Symbolleisten patentieren lassen. Die Beschreibung in dem Patent könnte eine kleine Vorschau auf das Interface des neuen Betriebssystem Lion sein. Die Seite Patently Apple macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Steve Jobs bei der ersten Vorstellung des OS X 10.7 bereits auf neue Menüs Bezug nahm, ohne weiter darauf einzugehen.

Apple sieht einen Einsatz der neuen Steuerung sowohl im Betriebssystem, als auch in Programmen wie iMovie. Im Menü kann durch Befehle, zum Beispiel “Datei”, “Speichern” und “Drucken”, gescrollt werden, vielleicht vergleichbar mit Cover Flow.

Das Menü muss dabei nicht linear waagrecht angeordet sein, sondern kann auch einen halben oder ganzen Kreis bilden. Die Elemente können entweder durchlaufend oder mit festen Endpunkten gescrollt werden. Untermenüs sind ebenfalls möglich und werden senkrecht verlaufend dargestellt.

Apple lässt sich lieber zu viel als zu wenig patentieren. Die neue Navigation muss also nicht zwangsläufig in den nächsten Softwareversionen zu finden sein.

via Patently Apple.

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Gartner bestätigt: Apple viertgrößter Handy-Hersteller weltweit

Nicht nur die Marktforscher von IDC, sondern auch deren Kollegen bei Gartner sehen Apple mittlerweile auf Platz vier der weltweiten Rangliste der Smartphone-Hersteller. Konkurrent Google ließ allerdings Apples Anteil bei den Smartphone-Betriebssystemen schrumpfen.

Gartner hat ermittelt, dass Apple rund 13,5 Millionen iPhones im dritten Quartal des Jahres 2010 verkaufen konnte. Auf dem weltweiten Mobiltelefon-Markt liegt das Unternehmen somit vor dem BlackBerry-Hersteller Research in Motion, jedoch weiterhin hinter Nokia, Samsung und LG auf den Plätzen eins bis drei. Die Verkaufszahlen hätten nach Gartners Einschätzung auch deutlich höher sein können, wenn Apple mehr Geräte hergestellt hätte – über Monate konnte das Unternehmen die iPhone 4-Nachfrage nicht stillen und hatte mit langen Lieferzeiten zu kämpfen.

Bei den Smartphone-Betriebssystemen liegt weltweit immer noch Nokia auf dem ersten Platz – verlor aber im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich an Vorsprung. Mit 29,5 Millionen Geräten hielten die Finnen im dritten Quartal 2010 36,6 Prozent, im Vorjahr lag der Wert noch bei 44,6 Prozent. Explosionsartig erfolgte der Anstieg des Android OS, das im dritten Quartal 2009 3,5 Prozent der Smartphone-Systeme ausmachte und in diesem Jahr schon bei 25,5 Prozent liegt. Apples Anteil ging trotz einer Steigerung der verkauften Geräte von 7 auf 13,5 Millionen von 17,1 auf 16,7 Prozent leicht zurück. Das BlackBerry OS verzeichnet wiederum einen Rückgang von 20,7 auf 14,8 Prozent.

Gartners Chef-Marktforscherin Carolina Milanesi verweist allerdings darauf, dass Apple die Reichweite des iOS mittlerweile erfolgreich auf andere Geräte – sowohl das iPad als auch den iPod touch – ausweiten konnte. Diesen Weg hätten andere Mobil-Betriebssysteme noch vor sich.

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Schnell und effizient: Apple sucht Mac App Store-Mitarbeiter

Für den kommenden Mac App Store sucht Apple derzeit Mitarbeiter, die die eingereichten Programme bewerten und ihnen gegebenenfalls den Zutritt zum Store verweigern. Dabei gewährt die Stellenausschreibung auch einen kleinen Blick in den hektischen Alltag eines App Store-Mitarbeiters – und regt zu Vermutungen über das Prüfverfahren an.

Der künftige “Mac App Store”-Wächter sollte analytisch arbeiten können und in einer “temporeichen Umgebung” zurecht kommen. Offensichtlich erwartet Apple einen enormen Ansturm auf den neuen Mac App Store, der einzelne Mitarbeiter wird demnach wenig Zeit für seine Entscheidungen haben.

Das könnte dazu führen, dass zum einen zahlreiche Programme im App Store landen, die Apple im Nachhinein wieder verbannen muss und zum anderen, dass einige Programme ohne eingehende Prüfung abgelehnt werden. Beide Szenarien kennen Entwickler bereits aus dem iOS App Store.

Was der Mac App Store für heimische Händler und Entwickler bedeutet, hat macnews.de in Interviews ergründet.

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Apple verkauft ATI Radeon HD 5870 auch ohne Mac Pro

Konnten Anwender die ATI Radeon HD 5870 bislang nur eingebaut in einem Mac Pro* erwerben, gibt es die Grafikkarte nunmehr als Stand-alone Version. Auch wenn Apple die Grafikkarte ausschließlich für Mac Pro-Modelle von Anfang 2009 und Mitte 2010 anbietet, so berichtet Hardmac, dass sie auch in früheren Modellen funktionieren soll.

Für den Anschluss der ATI Radeon 5870 HD* sollte der Mac allerdings über eine PCI Express 2.0-Schnittstelle verfügen. Hat man sie installiert, kann man Monitore über zwei Mini DisplayPorts und einen Dual-Link-DVI anschließen.

Die Karte kostet 449 Euro in Apples Online Store. Verglichen mit ihrem Windows-Pendant sind das 150 Euro mehr.

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Mobilfunkpartner verärgert über Apples Pläne für universelle SIM-Karte

Europäische Mobilfunkbetreiber sind nicht begeistert über Apples Idee, eine einzige SIM-Karte für alle Anbieter zu entwickeln. Die Unternehmen sollen Apple damit drohen, ihre iPhone-Subventionen für abgeschlossene Laufzeitverträge zurückzufahren, da sie wechselfreudigere Kunden befürchten.

Gerüchten zufolge soll Apple mit dem SIM-Karten-Hersteller Gemalto zusammenarbeiten, um eine entsprechende Karte zu entwickeln. Mit dieser müsste der Kunde seine Karte nicht mehr austauschen, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sondern könnte dies mit derselben Karte erledigen – beispielsweise direkt über iTunes.

Die Financial Times berichtet über Unmut bei europäischen Mobilfunkbetreibern über diese Gerüchte. Sie würfen Apple vor, zu versuchen, ihre Beziehung zu ihren Kunden mit der neuen SIM zu kontrollieren. Durch den einfacheren Wechsel könnten Kunden mehr Druck für kürzere Vertragslaufzeiten ausüben, so die Befürchtung.

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Streit um universelle SIM-Karte: Apple gibt angeblich nach

Die Drohungen der Mobilfunkbetreiber gegen Apple zeigen angeblich Wirkung. Apples europäische Partner waren angesichts der Pläne des iPhone Herstellers, eine eigene, einzelne SIM-Karte für alle Anbieter zu entwickeln, verärgert und drohten an, das Handy nicht mehr subventioniert zu verkaufen. Jetzt soll Apple die Pläne verworfen haben.

Apple soll mit dem SIM-Karten-Hersteller Gemalto zusammenarbeiten, um eine ins iPhone integrierte Karte zu entwickeln, die sich mit jedem Netzbetreiber benutzen lässt. Das könnte den Wechsel zu anderen Anbietern erleichtern, da der Benutzer die Karte nicht mehr austauschen müsste – lediglich ein softwareseitiges Umschalten, beispielsweise über iTunes wäre nötig.

Vor dem Ablauf einer Vertragslaufzeit wäre der Wechsel allerdings immer noch nicht möglich. Was den Mobilfunkanbietern ein Dorn im Auge sein könnte, ist, dass Apple so den ganzen Vertrieb ohne sie erledigen könnte.

Laut Angaben des Sunday Telegraph soll Apple die Pläne nunmehr aufgegeben haben. Eine Quelle bei einem Mobilfunkbetreiber erklärte der Zeitung, dass Apple schon seit langem versuche, immer engere Beziehungen zwischen sich und den Endkunden herzustellen und die Betreiber auszuschließen. Dieses Mal hätte der iPhone-Hersteller aber den Schwanz einziehen und “ans Reißbrett zurückkehren” müssen.

Allerdings werde Apple die Idee nicht ganz verwerfen. Dem Sunday Telegraph zufolge soll die universelle SIM-Karte immerhin fürs iPad kommen – möglicherweise schon zum Weihnachtsgeschäft oder Anfang nächsten Jahres.

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Mobilfunkpartner verärgert über Apples Pläne für universelle SIM-Karte

Europäische Mobilfunkbetreiber sind nicht begeistert über Apples Idee, eine einzige SIM-Karte für alle Anbieter zu entwickeln. Die Unternehmen sollen Apple damit drohen, ihre iPhone-Subventionen für abgeschlossene Laufzeitverträge zurückzufahren, da sie wechselfreudigere Kunden befürchten.

Gerüchten zufolge soll Apple mit dem SIM-Karten-Hersteller Gemalto zusammenarbeiten, um eine entsprechende Karte zu entwickeln. Mit dieser müsste der Kunde seine Karte nicht mehr austauschen, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln, sondern könnte dies mit derselben Karte erledigen – beispielsweise direkt über iTunes.

Die Financial Times berichtet über Unmut bei europäischen Mobilfunkbetreibern über diese Gerüchte. Sie würfen Apple vor, zu versuchen, ihre Beziehung zu ihren Kunden mit der neuen SIM zu kontrollieren. Durch den einfacheren Wechsel könnten Kunden mehr Druck für kürzere Vertragslaufzeiten ausüben, so die Befürchtung.

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Apple-Patente für Multitouch und Liquidmetal

Das US-Patentamt hat Apple weitere Patente zugesprochen. Das Unternehmen kann sich über den Schutz weiterer Aspekte seiner Multi-Touch-Technologie freuen. Außerdem gibt es ein neues Patent für den Einsatz der amorpher Metall-Legierungen von Liquidmetal.

Das Multitouch-Patent schützt das Gesture Dictionary, also das Verzeichnis, in dem ein Gerät verschiedene Fingergesten abspeichert und somit als Befehle erkennen kann. Apple hat sich bereits zuvor einige andere Multitouch-Patente sichern können, weshalb es entsprechende Eingabemethoden bei Geräten von Mitbewerbern nur eingeschränkt gibt.

Das Liquidmetal-Patent beschreibt wiederum, wie sich flüssige amorphe Metalle auf Geräte aufsprühen lassen. Apple hatte sich dieses Jahr bereits die Exklusiv-Rechte an den amorphen Metallen von Liquidmetal gesichert und hat somit Zugriff auf die <a href="http://www.giga.de/unternehmen/apple/news/liquidmetal-fertigung-unerreicht-schnell-und-gunstig/" Spritzgussmaschine. Apples erstes Liquidmetal-Produkt ist die SIM-Karten-Schacht-Nadel des iPhones in den USA. Das neue Patent deutet laut Patently Apple aber größere Pläne an: Die Beschreibung lasse erahnen, dass sich Liquidmetal-Oberflächen für die Kühlung eines Geräts einsetzen ließen. Möglicherweise werde Apple den nächsten iMac mit dem Metall bauen, um genug Kühlung für Intels Sandy-Bridge-Prozessoren zu erzeugen.

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Vorhersagen für 2011: Tablet-Markt wächst stark zulasten von PCs – Apple bleibt klarer Marktführer

Die Analysten sind sich einig: Der Tablet-Markt wird im Jahr 2011 deutlich wachsen, und Apple wird mit dem iPad mit Abstand am meisten Geräte verkaufen. Das Wachstum gehe dabei zulasten des PC-Markts. Bei den vorhergesagten absoluten Zahlen herrscht aber große Uneinigkeit: Die Spanne reicht von 35 bis zu 100 Millionen Tablets.

Barrons hat in einem Artikel einzelne Vorhersagen zusammengefasst. Die Citigroup erwartet im Jahr 2011 35 Millionen verkaufte Tablets, 26 Millionen – und somit rund drei Viertel – davon werden iPads sein. Derweil werden Kunden auf der ganzen Welt im nächsten Jahr 400 Millionen PCs verkaufen – gäbe es keine Tablets, könnten es noch 11 Millionen mehr sein, weshalb die Analysten ein Wachstum des Marktes in Höhe von 12 statt 9 Prozent erwarten.

Craig Berger von FBR Capital Markets ist noch etwas optimistischer und erwartet 40 Millionen Tablets und 30 Millionen iPads im Jahr 2011. Auf 2,5 verkaufte Tablets käme ein PC weniger, weshalb dem PC-Markt im nächsten Jahr 28 Millionen Exemplare verloren gingen.

Barrons zitiert auch das Wirtschaftsmagazin DigiTimes aus Taiwan, das von Apples Zulieferer Foxconn ganz andere Schätzungen gehört haben will: Apple plane im nächsten Jahr mit 70 Millionen iPads, 30 Millionen Tablets sollen andere Hersteller verkaufen können.

Bild: AppleInsider

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Apple-Patente für Multitouch und Liquidmetal

Das US-Patentamt hat Apple weitere Patente zugesprochen. Das Unternehmen kann sich über den Schutz weiterer Aspekte seiner Multi-Touch-Technologie freuen. Außerdem gibt es ein neues Patent für den Einsatz der amorpher Metall-Legierungen von Liquidmetal.

Das Multitouch-Patent schützt das Gesture Dictionary, also das Verzeichnis, in dem ein Gerät verschiedene Fingergesten abspeichert und somit als Befehle erkennen kann. Apple hat sich bereits zuvor einige andere Multitouch-Patente sichern können, weshalb es entsprechende Eingabemethoden bei Geräten von Mitbewerbern nur eingeschränkt gibt.

Das Liquidmetal-Patent beschreibt wiederum, wie sich flüssige amorphe Metalle auf Geräte aufsprühen lassen. Apple hatte sich dieses Jahr bereits die Exklusiv-Rechte an den amorphen Metallen von Liquidmetal gesichert und hat somit Zugriff auf die <a href="http://www.giga.de/unternehmen/apple/news/liquidmetal-fertigung-unerreicht-schnell-und-gunstig/" Spritzgussmaschine. Apples erstes Liquidmetal-Produkt ist die SIM-Karten-Schacht-Nadel des iPhones in den USA. Das neue Patent deutet laut Patently Apple aber größere Pläne an: Die Beschreibung lasse erahnen, dass sich Liquidmetal-Oberflächen für die Kühlung eines Geräts einsetzen ließen. Möglicherweise werde Apple den nächsten iMac mit dem Metall bauen, um genug Kühlung für Intels Sandy-Bridge-Prozessoren zu erzeugen.

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Apple-Patente: Hinweis für MacBook-/iPad-Kombi-Gerät und 3D-Display

Das US-Patentamt hat Apple einige neue Patente zugesprochen. Darunter befinden sich zwei besonders interessante Erfindungen, die Apple möglicherweise in Zukunft in Produkte umsetzen könnte: Ein Patent über eine Programmierschnittstelle zeigt ein Hybrid-Gerät aus MacBook und iPad in einer Beispiel-Illustration, außerdem hält Apple nunmehr ein Patent für ein 3D-Stereoskop-Display.

Das Patent über eine Programmierschnittstelle für Scrolling-Vorgänge beschreibt, wie Anwendungen das Scrolling des Betriebssystems einsetzen können und an Kanten des Displays oder eines Fensters nicht abrupt abbrechen müssen. Als Beispielgerät zeigt das Patent in Illustrationen neben einem Mobiltelefon auch ein Hybrid-Gerät aus Notebook und Tablet.

Das Gerät in der Darstellung 33 verfügt über ein Touschscreen-Display und eine Tastatur. Das Display lässt sich wie eine Schublade über die Tastatur hinwegschieben, so dass es sich von einem Tablet in ein Notebook verwandeln kann und umgekehrt. Andere Hersteller bieten bereits solche Tablet-PCs an, ob Apple die Idee letztendlich in ein Produkt umsetzen möchte, bleibt abzuwarten.

Das zweite hervorstechende Patent beschreibt ein System für ein dreidimensionales stereoskopisches Display, das zusammen mit entsprechender Hard- und Software ein dreidimensionales Bild erstellen soll, dass der Betrachter auch ohne 3D-Brillen oder ähnliche Hilfsmittel sehen kann. Dafür arbeitet Apple mit zwei Projektoren und einem Sensor, der die Position des Betrachters ermittelt, um die beiden Bilder aufeinander für einen dreidimensionalen Eindruck abzustimmen.

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Apple sichert weitere Patente für iOS-Displaytastatur und mehr

Apple hat sich weitere Erfindungen in den USA als Patent schützen lassen. Darunter befindet sich zwei Patente über die Display-Tastatur der iOS-Geräte, den MagSafe-Anschluss, das Energie-Management der MacBooks, die iTunes-Store Publishing-Software iTunes Producer sowie einiges mehr.

Die Patente über die Display-Tastatur sichern zum einen die Tastatur selbst, anderseits aber auch das Verfahren, mit dem das Gerät die Position des Fingers feststellt und so die Tastatur ansprechen lässt.

Neben den genannten Erfindungen hat Apple sich außerdem die Benutzeroberfläche der iPhone-Musik-App beziehungsweise iPod-App und die der iPhone-Mail-App sichern lassen. Darüber hinaus gibt es Patente für den Mini DisplayPort, das Rating-System des iTunes Store, ein Beleuchtungssystem für LED-Displays sowie über die Darstellung von Fenstern eines Betriebssystems.

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Umfrage: Apple erhält Bestnote für Kundenzufriedenheit

Die amerikanische PCWorld hat ihre Leser in einer Umfrage nach Zuverlässigkeit, Service und Support von Hardware-Herstellern befragt. Unter den bewerteten Firmen waren Hersteller von Laptops, Desktop Rechnern, Smartphones, High Definition-Fernsehgeräten, Kameras und Druckern. Insgesamt mehr als 79,000 Leser haben abgestimmt. Schon vorweg: Die Produkte von Apple schneiden im Test überdurchschnittlich gut ab.

In der PCWorld-Umfrage konnten Hardware-Hersteller in mehreren Kategorien zu Zuverlässigkeit, Service und Support bewertet werden. Am Ende standen die Gewinner und Verlierer der verschiedenen Hardware-Produkte fest. Apple schnitt dabei in fast allen Kategorien überdurchschnittlich gut ab und belegt den ersten Platz bei den Laptops und Desktop-Rechnern. Nur durchschnittliche Punktzahl gab es unter anderem bei zwei Fragen, die die Zuverlässigkeit des iPhones betrafen. Dies könnte auf das Antennenproblem beim iPhone 4 zurückzuführen sein. Somit muss Apple in der Smartphone-Kategorie auch den ersten Platz an Motorola abtreten. Asus schnitt übrigens als Hersteller von Laptop- und Desktop-Rechnern ebenfalls sehr gut ab, wohingegen Dell und HP seine Kunden in Punkto Zuverlässigkeit und Support eher enttäuschte. Weitere Gewinner der Umfrage waren die Hersteller Brother, Canon und LG, sowie T-Mobile als bester Provider.

Die Ergebnisse ließen bei PCWorld am Ende die Frage aufkommen, ob denn Apple überhaupt etwas falsch machen könne.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat auf diese Frage eine Antwort: Es bemängelte vor ein paar Tagen den deutschen Service des Computerherstellers.

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Apple sichert weitere Patente für iOS-Displaytastatur und mehr

Apple hat sich weitere Erfindungen in den USA als Patent schützen lassen. Darunter befindet sich zwei Patente über die Display-Tastatur der iOS-Geräte, den MagSafe-Anschluss, das Energie-Management der MacBooks, die iTunes-Store Publishing-Software iTunes Producer sowie einiges mehr.

Die Patente über die Display-Tastatur sichern zum einen die Tastatur selbst, anderseits aber auch das Verfahren, mit dem das Gerät die Position des Fingers feststellt und so die Tastatur ansprechen lässt.

Neben den genannten Erfindungen hat Apple sich außerdem die Benutzeroberfläche der iPhone-Musik-App beziehungsweise iPod-App und die der iPhone-Mail-App sichern lassen. Darüber hinaus gibt es Patente für den Mini DisplayPort, das Rating-System des iTunes Store, ein Beleuchtungssystem für LED-Displays sowie über die Darstellung von Fenstern eines Betriebssystems.

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Umfrage: Apple erhält Bestnote für Kundenzufriedenheit

Die amerikanische PCWorld hat ihre Leser in einer Umfrage nach Zuverlässigkeit, Service und Support von Hardware-Herstellern befragt. Unter den bewerteten Firmen waren Hersteller von Laptops, Desktop Rechnern, Smartphones, High Definition-Fernsehgeräten, Kameras und Druckern. Insgesamt mehr als 79,000 Leser haben abgestimmt. Schon vorweg: Die Produkte von Apple schneiden im Test überdurchschnittlich gut ab.

In der PCWorld-Umfrage konnten Hardware-Hersteller in mehreren Kategorien zu Zuverlässigkeit, Service und Support bewertet werden. Am Ende standen die Gewinner und Verlierer der verschiedenen Hardware-Produkte fest. Apple schnitt dabei in fast allen Kategorien überdurchschnittlich gut ab und belegt den ersten Platz bei den Laptops und Desktop-Rechnern. Nur durchschnittliche Punktzahl gab es unter anderem bei zwei Fragen, die die Zuverlässigkeit des iPhones betrafen. Dies könnte auf das Antennenproblem beim iPhone 4 zurückzuführen sein. Somit muss Apple in der Smartphone-Kategorie auch den ersten Platz an Motorola abtreten. Asus schnitt übrigens als Hersteller von Laptop- und Desktop-Rechnern ebenfalls sehr gut ab, wohingegen Dell und HP seine Kunden in Punkto Zuverlässigkeit und Support eher enttäuschte. Weitere Gewinner der Umfrage waren die Hersteller Brother, Canon und LG, sowie T-Mobile als bester Provider.

Die Ergebnisse ließen bei PCWorld am Ende die Frage aufkommen, ob denn Apple überhaupt etwas falsch machen könne.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat auf diese Frage eine Antwort: Es bemängelte vor ein paar Tagen den deutschen Service des Computerherstellers.

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Apple liefert USB-Netzgerät mit Universal Dock statt mit AV-Kabeln – kompakte USB-Tastatur entfernt

Apple hat sein iPod- und iPhone-Zubehör neu organisiert: Im Universal-Dock-Paket befindet sich nunmehr Apples neue Aluminium-Fernbedienung sowie ein USB-Netzgerät. Dafür fehlt letzteres im Lieferumfang von Apples Composite- und Komponenten-AV-Kabeln. Außerdem ist die kleinere USB-Tastatur ohne Ziffernblock aus dem Apple Store verschwunden. Update: Apple bestätigte mittlerweile macnews.de, dass sie nicht mehr hergestellt wird. Bei einigen Händlern sind allerdings Restbestände verfügbar
*.

Das Universal-Dock-Paket* bestand bisher nur aus dem Universal Dock für iPhone und iPods sowie Adaptern für entsprechende Geräte – Apple liefert Adapter für alle iPhones ab dem 3G, dem iPod touch ab der zweiten Generation sowie dem aktuellen iPod nano. Bisher gab’s zusätzlich nur die alte weiße Apple-Fernbedienung, die der Hersteller jetzt durch das neue Alu-Modell ersetzte. Ein weiteres USB-Kabel sowie ein USB-Netzgerät zum Aufladen der Geräte fehlte bislang. Dementsprechend hat Apple den Preis geringfügig von 49 auf 55 Euro erhöht, die Beschreibung im Apple Store ist allerdings noch nicht an den neuen Lieferumfang angepasst.

Schlanker und dafür günstiger sind die AV-Kabel für den Anschluss von iPhone, iPad und iPod an einen Fernseher geworden. Sowohl das Compositve-AV-Kabel* als auch das Komponenten-AV-Kabel* gibt es nunmehr für 39 Euro, bisher lag der Preis bei 49 Euro. Im Lieferumfang ist kein USB-Kabel und USB-Netzgerät mehr enthalten – Apple scheint es als sinnvoller zu erachten, dieses zusammen mit dem Universal Dock zu verkaufen.

AppleInsider ist wiederum aufgefallen, dass die kompakte USB-Tastatur ohne Ziffernblock nicht mehr erhältlich ist. Stattdessen gibt es nur noch das Apple Keyboard mit numerischer Tastatur* sowie das kompaktere Apple Wireless Keyboard*.

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Apple entfernt umstrittene App aus dem App Store

Ende November hat Apple eine umstrittene Applikation aus dem App Store entfernt. Die Anwendung sprach sich gegen homosexuelle Beziehungen und Kindesabtreibung aus. In einer Petition richteten sich knapp 8.000 Personen an Apples CEO Steve Jobs und drängten ihn, die App zu entfernen – mit Erfolg.

Wie die Los Angeles Times berichtet, basierte die Applikation auf der so genannten “Manhattan Declaration“. 2009 hatten mehrere Anführer christlicher Gemeinschaften das Dokument ausgearbeitet. Knapp eine halbe Million Bürger unterstützt die Bewegung bislang. Allerdings reichten die knapp 8.000 Bürger aus, um die App wieder aus dem App Store zu entfernen. Apple hatte sie ursprünglich auf “4+” eingestuft.

In der App musste der Anwender mehrere Fragen beantworten: Antworten, die homosexuelle Beziehungen unterstützen, bestrafte die Applikation mit Punkte-Abzug.

Indes hat sich eine Gegenbewegung zur Protestaktion gebildet. Bereits 35.000 Bürger unterstützen auf der Manhatten Declaration-Website eine Petition, um die App wieder in den App Store zu bringen.

Für Aufruhr sorgte vor wenigen Tagen eine weitere App Store-Zensur seitens Apple: Das kalifornische Unternehmen hat die Magazin-App “Android Magasinet“ nicht für den App-Store zugelassen. Begründung: “Das Magazin behandelt nur Android.“

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Apple zeigt Interesse an Bewegungssteuerung

Die Steuerung von Computern per Gesten und Handbewegungen hat bereits die Spieleindustrie revolutioniert und greift jetzt auch im Alltag an. Mit neuen Patenten zeigt Apple sein Interesse an dem Bereich und könnte möglicherweise schon bald bei der Entwicklung neuer Bedienelemente für Küchengeräte oder auch Fahrzeuge mitwirken.

Womit Tom Cruise im Film “Minority Report” einst noch alle in Staunen versetzte, könnte schon bald in jeder Küche Realität werden. Geht es nach Designern wie Dale Herigstad oder Innovationsschmieden wie Apple, gibt es in Haushalten bald nur noch Multi-Touch und Bewegungssteuerung. Man zoomt, dreht, sortiert und selektiert Elemente in Zukunft auf transparenten Benutzeroberflächen und steuert damit neben Computern auch Alltagsgegenstände.

Dass Apple sich mit solchen Visionen demnächst noch stärker auseinandersetzen möchte, lassen 13 Patent(anträge) vermuten, die ein Erfinder namens Timothy Pryor nach Cupertino übertragen hat. Darin geht es vor allem in neue Steuerungsoberflächen für beispielsweise Küchengeräte. Diese sollen auf Touch-Eingaben und Bewegungen reagieren, ganz ähnlich zu Microsofts Kinect, das auf solche Elemente im Videospielbereich setzt.

Ob Apple sich tatsächlich in dieses Fahrwasser trauen wird, bleibt abzuwarten. Passen würde es jedenfalls. Denn spätesten seit Apple im Jahr 2007 das Wort “Computer” aus seinem Namen entfernte, ist klar, dass sich die Produktpalette des Herstellers noch um einiges erweitern wird.

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Apple entfernt umstrittene App aus dem App Store

Ende November hat Apple eine umstrittene Applikation aus dem App Store entfernt. Die Anwendung sprach sich gegen homosexuelle Beziehungen und Kindesabtreibung aus. In einer Petition richteten sich knapp 8.000 Personen an Apples CEO Steve Jobs und drängten ihn, die App zu entfernen – mit Erfolg.

Wie die Los Angeles Times berichtet, basierte die Applikation auf der so genannten “Manhattan Declaration“. 2009 hatten mehrere Anführer christlicher Gemeinschaften das Dokument ausgearbeitet. Knapp eine halbe Million Bürger unterstützt die Bewegung bislang. Allerdings reichten die knapp 8.000 Bürger aus, um die App wieder aus dem App Store zu entfernen. Apple hatte sie ursprünglich auf “4+” eingestuft.

In der App musste der Anwender mehrere Fragen beantworten: Antworten, die homosexuelle Beziehungen unterstützen, bestrafte die Applikation mit Punkte-Abzug.

Indes hat sich eine Gegenbewegung zur Protestaktion gebildet. Bereits 35.000 Bürger unterstützen auf der Manhatten Declaration-Website eine Petition, um die App wieder in den App Store zu bringen.

Für Aufruhr sorgte vor wenigen Tagen eine weitere App Store-Zensur seitens Apple: Das kalifornische Unternehmen hat die Magazin-App “Android Magasinet“ nicht für den App-Store zugelassen. Begründung: “Das Magazin behandelt nur Android.“

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Apple zeigt Interesse an Bewegungssteuerung

Die Steuerung von Computern per Gesten und Handbewegungen hat bereits die Spieleindustrie revolutioniert und greift jetzt auch im Alltag an. Mit neuen Patenten zeigt Apple sein Interesse an dem Bereich und könnte möglicherweise schon bald bei der Entwicklung neuer Bedienelemente für Küchengeräte oder auch Fahrzeuge mitwirken.

Womit Tom Cruise im Film “Minority Report” einst noch alle in Staunen versetzte, könnte schon bald in jeder Küche Realität werden. Geht es nach Designern wie Dale Herigstad oder Innovationsschmieden wie Apple, gibt es in Haushalten bald nur noch Multi-Touch und Bewegungssteuerung. Man zoomt, dreht, sortiert und selektiert Elemente in Zukunft auf transparenten Benutzeroberflächen und steuert damit neben Computern auch Alltagsgegenstände.

Dass Apple sich mit solchen Visionen demnächst noch stärker auseinandersetzen möchte, lassen 13 Patent(anträge) vermuten, die ein Erfinder namens Timothy Pryor nach Cupertino übertragen hat. Darin geht es vor allem in neue Steuerungsoberflächen für beispielsweise Küchengeräte. Diese sollen auf Touch-Eingaben und Bewegungen reagieren, ganz ähnlich zu Microsofts Kinect, das auf solche Elemente im Videospielbereich setzt.

Ob Apple sich tatsächlich in dieses Fahrwasser trauen wird, bleibt abzuwarten. Passen würde es jedenfalls. Denn spätesten seit Apple im Jahr 2007 das Wort “Computer” aus seinem Namen entfernte, ist klar, dass sich die Produktpalette des Herstellers noch um einiges erweitern wird.

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Apple-Patent beschreibt iPhone-Radio-App

Das US-Patentamt hat Apple ein neues Patent zugesprochen, das sich mit einer Radio-Integration ins iPhone befasst. Das Patent befasst sich mit UKW- und Satelliten-Radio-Signalen und zeigt auf Illustrationen, wie sich Apple eine mögliche Benutzeroberfläche für eine Radio-App vorstellt.

Während Apple in dem Patentantrag beschreibt, wie das iPhone alle verfügbaren Sender als Liste anzeigen könnte, zeigen die Zeichnungen eine Radio-App, die den aktuellen Sender und den aktuellen Titel mit Interpreten anzeigen. Eine weitere Illustration zeigt eine Landkarte, auf der das iPhone die Position der Sendemasten darstellt.

Das Patent beschreibt auch, wie sich ein Radio-Empfänger mit einem Notebook verbinden und einsetzen lässt. Ob Apple diese Idee oder das iPhone-Radio in ein Produkt umsetzt, bleibt abzuwarten. Ein Apple im November zugesprochenes Patent beschreibt immerhin den Einsatz von Radio-Metadaten und die Anbindung ans Autoradio.

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Apple-Support-Dokument: Schnellere Festplatte sorgt für mehr Vibrationen

</a Apple hat ein Support-Dokument zum Verhalten von Festplatten veröffentlicht, die mit bis zu 7200 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Wer diese schnelleren Festplatten in einem MacBook Pro einsetze, müsse mit mehr Vibrationen rechnen.

Apple teilt den MacBook-Pro-Kunden mit, dass sie mit schnelleren Festplatten bei Berührung mehr Vibrationen spüren als bei Festplatten, die mit bis zu 5400 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Dabei handele es sich um ein normales Phänomen.

Apple teilt Kunden so etwas mit, was angesichts physikalischer Gesetze nicht sehr verwunderlich ist. Das Support-Dokument dürfte auf sich häufende Beschwerden über Vibrationen von Kunden schnellerer Festplatten zurückzuführen sein.

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Apple-Patent beschreibt iPhone-Radio-App

Das US-Patentamt hat Apple ein neues Patent zugesprochen, das sich mit einer Radio-Integration ins iPhone befasst. Das Patent befasst sich mit UKW- und Satelliten-Radio-Signalen und zeigt auf Illustrationen, wie sich Apple eine mögliche Benutzeroberfläche für eine Radio-App vorstellt.

Während Apple in dem Patentantrag beschreibt, wie das iPhone alle verfügbaren Sender als Liste anzeigen könnte, zeigen die Zeichnungen eine Radio-App, die den aktuellen Sender und den aktuellen Titel mit Interpreten anzeigen. Eine weitere Illustration zeigt eine Landkarte, auf der das iPhone die Position der Sendemasten darstellt.

Das Patent beschreibt auch, wie sich ein Radio-Empfänger mit einem Notebook verbinden und einsetzen lässt. Ob Apple diese Idee oder das iPhone-Radio in ein Produkt umsetzt, bleibt abzuwarten. Ein Apple im November zugesprochenes Patent beschreibt immerhin den Einsatz von Radio-Metadaten und die Anbindung ans Autoradio.

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Apple-Support-Dokument: Schnellere Festplatte sorgt für mehr Vibrationen

</a Apple hat ein Support-Dokument zum Verhalten von Festplatten veröffentlicht, die mit bis zu 7200 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Wer diese schnelleren Festplatten in einem MacBook Pro einsetze, müsse mit mehr Vibrationen rechnen.

Apple teilt den MacBook-Pro-Kunden mit, dass sie mit schnelleren Festplatten bei Berührung mehr Vibrationen spüren als bei Festplatten, die mit bis zu 5400 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Dabei handele es sich um ein normales Phänomen.

Apple teilt Kunden so etwas mit, was angesichts physikalischer Gesetze nicht sehr verwunderlich ist. Das Support-Dokument dürfte auf sich häufende Beschwerden über Vibrationen von Kunden schnellerer Festplatten zurückzuführen sein.

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Apple macht Druck: iPad und iPhone sollen CDMA können

Die verschiedenen Stellenausschreibungen, die Apple in der vergangenen Woche veröffentlichte, zeigen, dass es in Cupertino langsam voran gehen soll. Bereits seit 2008 ist Apple auf der Suche nach Mitarbeitern, die sich mit der besonderen Netzwerktechnik bei Verizon auskennen. Nun sucht man auch nach iPad-Ingenieuren, die eine Kooperation vielleicht schon zu Beginn des kommenden Jahres vorantreiben können.

Bislang arbeiten alle Anbieter, die das iPhone vertreiben unter dem Netzwerk-Protokoll GSM. Verizon verwendet jedoch mit CDMA einen anderen Standard und ist damit als iPhone-Betreiber aus dem Rennen. Sowohl Verizon als auch Apple haben jedoch großes Interesse, die Apple-Produkte bereits im kommenden Jahr auch in Verizons Regale zu räumen und in den USA nicht mehr nur exklusiv über AT&T anzubieten. Hierfür müsste jedoch auch die Hardware geändert werden, denn bislang können weder iPhone noch iPad mit CDMA-Protokollen kommunizieren.

Derzeit wird zumindest das iPad bereits bei Verizon angeboten und zusammen mit einem MiFi-Paket verkauft, das eine mobile Datennutzung trotz unterschiedlicher Endgerät-Protokolle ermöglicht. Für die kommende iPhone-/iPad-Generationen ist es denkbar, dass Apple zwei unterschiedliche Versionen je nach Netzwerkanforderungen veröffentlicht. Für Apple wäre die Verbreitung des iPhones über Verizon ein wichtiger Schritt, sich weiter gut auf dem Markt zu positionieren und den Konkurrenten nicht kampflos einen ganzen Kundenstamm zu überlassen.

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Apple-Patente: Bessere Fotos durch neue Aufbereitung

Veröffentlichte Patentanmeldungen zeigen, wie Apple die Qualität von Fotos – zum Beispiel mit der Kamera des iPhone geschossen – verbessern will. Der Hersteller setzt in diesem Falle bei der geräteinternen Aufbereitung der Bilder an, um zum Beispiel unscharfen Aufnahmen an den Kragen zu gehen und Hautfarben zu verbessern.

Verwackelungen rühren teilweise daher, dass bei dem Druck auf den Auslöseknopf die Kamera etwas mitbewegt wird. Bei größeren Kameras oder Objektiven kann ein mechanischer beziehungsweise elektronischer Bildstabilisator helfen, das Problem zu minimieren. Bei kleinen Kameramodulen ist das schwer umsetzbar.

Apple hat eine neue Idee, wie diese Fehlerquelle ausgemerzt werden kann: Das iPhone legt kontinuierlich Fotos in einen Puffer und wählt das Bild aus, bei dem die Bewegungssensoren am wenigsten ausschlugen.

So eine Funktion kann durchaus nützlich sein: Nikon hat schon ein paar Jahre ein ähnliches System in Kompaktkameras, Best Shot Selektor (BSS) genannt. Bei einem längeren Druck auf den Auslöser in diesem Modus nimmt die Kamera mehrere Bilder auf, speichert jedoch nur das schärfste ab. Neu in dem Apple Patent ist jedoch, dass die Bewegungsinformationen in die Bildanalyse eingehen: Die Nikon-Kameras analysieren vermutlich nur die Schärfe der Bilder, da BSS in Kameras ohne Lagen- und Bewegungssensor funktioniert.

Ein weiteres Problem, dem sich Apple annimmt: Unnatürliche Hauttöne. Gesichter vertragen häufig weniger Sättigung als der Rest eines Fotos. Ein Patent sieht deshalb vor, eine Maske für das Gesicht zu erstellen. Die Haut wird in der automatischen Aufarbeitung der Fotos gesondert behandelt.

Dies muss aber nicht nur die Farbe betreffen, es kann sich zum Beispiel auch auf einen Weichzeichner beziehen, der die Haut glättet.

Insgesamt 10 Patente reichte Apple kürzlich ein, die Fotografie und Videoproduktion betreffen, berichtet Patently Apple. Das Portal sieht darin ein Anzeichen, dass die Kamerafunktion für Apple einen hohen Stellenwert einnimmt.

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Apple macht Druck: iPad und iPhone sollen CDMA können

Die verschiedenen Stellenausschreibungen, die Apple in der vergangenen Woche veröffentlichte, zeigen, dass es in Cupertino langsam voran gehen soll. Bereits seit 2008 ist Apple auf der Suche nach Mitarbeitern, die sich mit der besonderen Netzwerktechnik bei Verizon auskennen. Nun sucht man auch nach iPad-Ingenieuren, die eine Kooperation vielleicht schon zu Beginn des kommenden Jahres vorantreiben können.

Bislang arbeiten alle Anbieter, die das iPhone vertreiben unter dem Netzwerk-Protokoll GSM. Verizon verwendet jedoch mit CDMA einen anderen Standard und ist damit als iPhone-Betreiber aus dem Rennen. Sowohl Verizon als auch Apple haben jedoch großes Interesse, die Apple-Produkte bereits im kommenden Jahr auch in Verizons Regale zu räumen und in den USA nicht mehr nur exklusiv über AT&T anzubieten. Hierfür müsste jedoch auch die Hardware geändert werden, denn bislang können weder iPhone noch iPad mit CDMA-Protokollen kommunizieren.

Derzeit wird zumindest das iPad bereits bei Verizon angeboten und zusammen mit einem MiFi-Paket verkauft, das eine mobile Datennutzung trotz unterschiedlicher Endgerät-Protokolle ermöglicht. Für die kommende iPhone-/iPad-Generationen ist es denkbar, dass Apple zwei unterschiedliche Versionen je nach Netzwerkanforderungen veröffentlicht. Für Apple wäre die Verbreitung des iPhones über Verizon ein wichtiger Schritt, sich weiter gut auf dem Markt zu positionieren und den Konkurrenten nicht kampflos einen ganzen Kundenstamm zu überlassen.

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Apple treibt eigene Navigationslösung voran

Große Innovationen beginnen bei Apple nicht selten mit einer simplen Stellenausschreibung. Vier neue Experten werden zur Zeit für den Bereich Navigationssoftware gesucht, die dabei helfen sollen “die nächste Produkt-Generation zu erschaffen”. Mit Blick auf die strategischen Entscheidungen Apples in den vergangenen Monaten und die aktuellen Jobangebote scheint ein Apple-eigener Karten- und Navigationsservice immer näher zu rücken.

Im Juli 2009 hatte Apple in einem ersten zaghaften Schritt den Kartendienstanbieter Placebase gekauft. Ein Jahr später folgte die Übernahme des kanadischen Kartenspezialisten Poly9, dessen Mitarbeiter inzwischen bereits ihre Schreibtische in Cupertino bezogen haben. Welche Marschroute Apple in der Entwicklung hauseigener Software und Navigationslösungen von hier an einschlägt, lässt sich kaum abschätzen. Fest steht nur, dass Apple sich von der Bindung an Google Maps langsam lösen und auch beim Geschäft mit Navigationssoftware nicht länger nur Plattform für Drittanbieter sein möchte.

Google hatte für seinen iOS Konkurrenten Android bereits vor einem Jahr eine integrierte Turn-by-Turn-Navigationslösung vorgestellt und damit Apple unter Druck gesetzt. Denn mit dem iPhone lässt sich bis heute nur umständlich über GoogleMaps oder über kostenintensive Software anderer Anbieter navigieren. Bleibt zu hoffen, dass Apple schon bald seine vier Wunschexperten findet und sich ans Werk machen kann. Denn eine hauseigene Navigations- und Kartenlösung ist in den Augen vieler iPhone-Nutzer längst überfällig.

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iBookstore: Apple veröffentlicht kostenlose Entwickler-Handbücher

Apple hat im iBookstore einige Entwickler-Handbücher veröffentlicht, die sich kostenlos herunterladen lassen. Die Handbücher richten sich vor allem an iOS-Entwickler, eines befasst sich aber auch weitreichender mit den Cocoa-Grundlagen oder objekt-orientierter Programmierung.

Der Apple-Entwickler Jake Behrens weist über seinen Twitter-Account darauf hin, dass Interessierte Entwickler im iBookstore nach “Apple Developer Publications” suchen sollen. Dann tauchen Bücher zu Themen wie den iOS Human Interface Guidelines, einer iOS-Technologie-Übersicht, Allgemein zur Entwicklung für das iOS und den Cocoa-Grundlagen sowie dem objekt-orientierten oder Objective-C-Programmieren auf.

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Apple treibt eigene Navigationslösung voran

Große Innovationen beginnen bei Apple nicht selten mit einer simplen Stellenausschreibung. Vier neue Experten werden zur Zeit für den Bereich Navigationssoftware gesucht, die dabei helfen sollen “die nächste Produkt-Generation zu erschaffen”. Mit Blick auf die strategischen Entscheidungen Apples in den vergangenen Monaten und die aktuellen Jobangebote scheint ein Apple-eigener Karten- und Navigationsservice immer näher zu rücken.

Im Juli 2009 hatte Apple in einem ersten zaghaften Schritt den Kartendienstanbieter Placebase gekauft. Ein Jahr später folgte die Übernahme des kanadischen Kartenspezialisten Poly9, dessen Mitarbeiter inzwischen bereits ihre Schreibtische in Cupertino bezogen haben. Welche Marschroute Apple in der Entwicklung hauseigener Software und Navigationslösungen von hier an einschlägt, lässt sich kaum abschätzen. Fest steht nur, dass Apple sich von der Bindung an Google Maps langsam lösen und auch beim Geschäft mit Navigationssoftware nicht länger nur Plattform für Drittanbieter sein möchte.

Google hatte für seinen iOS Konkurrenten Android bereits vor einem Jahr eine integrierte Turn-by-Turn-Navigationslösung vorgestellt und damit Apple unter Druck gesetzt. Denn mit dem iPhone lässt sich bis heute nur umständlich über GoogleMaps oder über kostenintensive Software anderer Anbieter navigieren. Bleibt zu hoffen, dass Apple schon bald seine vier Wunschexperten findet und sich ans Werk machen kann. Denn eine hauseigene Navigations- und Kartenlösung ist in den Augen vieler iPhone-Nutzer längst überfällig.

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iBookstore: Apple veröffentlicht kostenlose Entwickler-Handbücher

Apple hat im iBookstore einige Entwickler-Handbücher veröffentlicht, die sich kostenlos herunterladen lassen. Die Handbücher richten sich vor allem an iOS-Entwickler, eines befasst sich aber auch weitreichender mit den Cocoa-Grundlagen oder objekt-orientierter Programmierung.

Der Apple-Entwickler Jake Behrens weist über seinen Twitter-Account darauf hin, dass Interessierte Entwickler im iBookstore nach “Apple Developer Publications” suchen sollen. Dann tauchen Bücher zu Themen wie den iOS Human Interface Guidelines, einer iOS-Technologie-Übersicht, Allgemein zur Entwicklung für das iOS und den Cocoa-Grundlagen sowie dem objekt-orientierten oder Objective-C-Programmieren auf.

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Apple veröffentlicht iPhoto 9.1.1 und iPhone Configuration Utility 3.2

Apple hat ein Update für iPhoto ’11 und für das iPhone Configuration Utility veröffentlicht. iPhoto 9.1.1 soll allgemein die Stabilität der Software verbessern und behebt einige kleinere Probleme. Außerdem lassen sich E-Mails auf Wunsch über externe Mail-Programme versenden.

Darüber hinaus bringt iPhoto 9.1.1 ein “Classic”- und ein “Journal”-Theme für Mails und die Möglichkeit, Fotos als E-Mail-Anhänge in den Größen klein, mittel und groß zu verschicen. Auch hat Apple die Zuverlässigkeit beim Update der Bildbibliothek von einer früheren iPhoto-Version verbessert. Nach dem Update behält iPhoto auch die Sortierungs-Reihenfolge von Events bei.

Nach dem Update können Benutzer jetzt auch Event-Titel direkt in der Foto-Ansicht editieren. Ferner hat Apple diverse Probleme behoben: iPhoto konnte einem MobileMe Album fälschlicherweise Fotos doppelt zuordnen, beim Scrollen zeigte die Software die Bewertung manchmal nicht richtig an, wenn der Benutzer Fotos nach Bewertung sortiert hatte und die Text-Formattierungseinstellungen ließen sich beim Bearbeiten eines Kalenders nicht anzeigen.

Das iPhoto-Update ist 62,09 Megabyte groß und setzt Mac OS X 10.6.3 oder neuer voraus.

Was beim iPhone Configuration Utility 3.2 neu ist, verrät Apple derweil nicht. Mit dem Tool können System-Administratoren mehrere iPhones mit den gleichen Konfigurationsprofilen versehen. Mindestvoraussetzung für die 10,17 Megabyte große App ist Mac OS X 10.6.

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Apple kriegt neue Multi-Touch-, Design- und GUI-Patente

Das US-Patentamt hat Apple einige weitere Patente zugesprochen. Das Unternehmen aus Cupertino genießt nun unter anderem den Schutz weiterer Multi-Touch-Technologien, der Benutzeroberfläche von Time Machine, dem Design des Mail-Icons und des iPhone-Bluetooth Headsets und der Darstellung Text-Markierungs-Feature des iOS

Die nunmehr geschützten Multi-Touch-Technologien sorgen dafür, dass das Gerät mit Multi-Touch-Display erkennt, welche Befehle es annehmen soll und welche nicht – beispielsweise soll es nicht auf Berührungen beim Herausholen des Geräts aus der Tasche oder durch das Gesicht während Telefonaten reagieren.

Darüber hinaus hat die Behörde dem Unternehmen die benannten Design-Patente zugesprochen. Gerade das Patent für die Time-Machine-Benutzeroberfläche könnte Apple in einem Streit um geistiges Eigentum zugute kommen: Das Unternehmen wehrt sich in diesen Tagen in zweiter Instanz gegen eine Klage des Unternehmens des Yale-Professors David Gelernter, der durch die Darstellung von Dateien durch Cover Flow und Time Machine seine Design-Patente verletzt sieht. Im Oktober hatte Apple gegen die Entscheidung eines US-Bezirksgerichts in Texas Rechtsmittel eingelegt – das Gericht verurteilte Apple in erster Instanz zu einer Zahlung von 625,5 Millionen Dollar.

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Apple veröffentlicht iPhoto 9.1.1 und iPhone Configuration Utility 3.2

Apple hat ein Update für iPhoto ’11 und für das iPhone Configuration Utility veröffentlicht. iPhoto 9.1.1 soll allgemein die Stabilität der Software verbessern und behebt einige kleinere Probleme. Außerdem lassen sich E-Mails auf Wunsch über externe Mail-Programme versenden.

Darüber hinaus bringt iPhoto 9.1.1 ein “Classic”- und ein “Journal”-Theme für Mails und die Möglichkeit, Fotos als E-Mail-Anhänge in den Größen klein, mittel und groß zu verschicen. Auch hat Apple die Zuverlässigkeit beim Update der Bildbibliothek von einer früheren iPhoto-Version verbessert. Nach dem Update behält iPhoto auch die Sortierungs-Reihenfolge von Events bei.

Nach dem Update können Benutzer jetzt auch Event-Titel direkt in der Foto-Ansicht editieren. Ferner hat Apple diverse Probleme behoben: iPhoto konnte einem MobileMe Album fälschlicherweise Fotos doppelt zuordnen, beim Scrollen zeigte die Software die Bewertung manchmal nicht richtig an, wenn der Benutzer Fotos nach Bewertung sortiert hatte und die Text-Formattierungseinstellungen ließen sich beim Bearbeiten eines Kalenders nicht anzeigen.

Das iPhoto-Update ist 62,09 Megabyte groß und setzt Mac OS X 10.6.3 oder neuer voraus.

Was beim iPhone Configuration Utility 3.2 neu ist, verrät Apple derweil nicht. Mit dem Tool können System-Administratoren mehrere iPhones mit den gleichen Konfigurationsprofilen versehen. Mindestvoraussetzung für die 10,17 Megabyte große App ist Mac OS X 10.6.

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Apple kriegt neue Multi-Touch-, Design- und GUI-Patente

Das US-Patentamt hat Apple einige weitere Patente zugesprochen. Das Unternehmen aus Cupertino genießt nun unter anderem den Schutz weiterer Multi-Touch-Technologien, der Benutzeroberfläche von Time Machine, dem Design des Mail-Icons und des iPhone-Bluetooth Headsets und der Darstellung Text-Markierungs-Feature des iOS

Die nunmehr geschützten Multi-Touch-Technologien sorgen dafür, dass das Gerät mit Multi-Touch-Display erkennt, welche Befehle es annehmen soll und welche nicht – beispielsweise soll es nicht auf Berührungen beim Herausholen des Geräts aus der Tasche oder durch das Gesicht während Telefonaten reagieren.

Darüber hinaus hat die Behörde dem Unternehmen die benannten Design-Patente zugesprochen. Gerade das Patent für die Time-Machine-Benutzeroberfläche könnte Apple in einem Streit um geistiges Eigentum zugute kommen: Das Unternehmen wehrt sich in diesen Tagen in zweiter Instanz gegen eine Klage des Unternehmens des Yale-Professors David Gelernter, der durch die Darstellung von Dateien durch Cover Flow und Time Machine seine Design-Patente verletzt sieht. Im Oktober hatte Apple gegen die Entscheidung eines US-Bezirksgerichts in Texas Rechtsmittel eingelegt – das Gericht verurteilte Apple in erster Instanz zu einer Zahlung von 625,5 Millionen Dollar.

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Financial Times ernennt Steve Jobs zur Person des Jahres – Lob von Obama

Für die Financial Times ist Steve Jobs die Persönlichkeit des Jahres 2010. Die Vorstellung des iPads im Januar sei die Krönung des bemerkenswertesten Comebacks der modernen Wirtschaftsgeschichte gewesen. Der US-Präsident Barack Obama nahm in einer Rede ebenfalls Bezug auf den Apple-CEO.

Die Financial Times glaubt, dass Apple mit dem iPad vor allem Microsoft verärgert habe: Der Erfolg des Tablet-Rechners müsse den Konkurrenten am meisten gestört haben. Immerhin habe Bill Gates selbst vor rund einem Jahrzehnt Tablet-Computer präsentiert, die sich aber mit ihrer PC-Oberfläche und dem Stylus nie durchsetzen konnten. Mit dem iPad habe Apple sich aber gleichzeitig ein wenig vom High Style der Retail Stores in Richtung Massenmarkt verabschiedet.

Obama verweist darauf, dass die Menschen mit dem höchsten Einkommen Amerikas, die höchsten 0,1 oder 0,01 Prozent einen größeren Anteil am Einkommen oder Reichtum als zu jedem anderen Jahr seit den 1920ern hätten. Amerikas Stärke habe immer in der boomenden Mittelklasse gelegen, in der jeder den amerikanischen Traum versuchen konnte.

Wenn eine Möglichkeit für jeden bestehe, lasse sich Reichtum feiern. “Wir feiern jemanden wie Steve Jobs, der zwei oder drei revolutionäre Produkte erstellt hat. Wir erwarten, dass so jemand reich ist, und das ist etwas Gutes. Diesen Anreiz wollen wir. Das ist Teil des freien Marktes.”

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13-Jährige zieht gegen Apple vor Gericht

Wenig rühmlich ist seit jeher Apples Garantiefall-Politik, die schon so manchen Nutzer leer ausgehen ließ. Manche Kunden lassen sich jedoch nicht mit einem einfachen “Nein” abschütteln und sind sogar bereit vor Gericht zu ziehen. Wie eine 13-jährige Koreanerin, die wegen eines angeblichen Wasserschadens keine kostenlose Reparatur ihres iPhones bekommen hat. Für das Mädchen und ihren Papa geht es jedoch laut eigenen Aussagen nicht so sehr um die paar Hundert Dollar, sondern um das große Ganze, nämlich Apples Garantie-Service.

Dessen übermäßige Härte hätte dem Mädchen zu Unrecht die Reparatur verweigert. Angeblich sei der Wasserschadensensor verfärbt gewesen, was einen Garantiefall nach Apples Richtlinien ausschließt. Der Sensor allein sei jedoch nicht ausschlaggebend, wendet die Familie ein und weist jede Schuld von sich, wie der Korea Herald berichtet. Tatsächlich hatten defekte Wassersensoren und unzuverlässige Anzeigen vor allem in tropischeren Ländern bereits für Schlagzeilen gesorgt.

Wie erfolgreich die Klageaussichten der 13-Jährigen sind wird sich im ersten Verhandlungstermin am 13. Januar zeigen. Hier möchte die Koreanerin vor allem ein Zeichen für die Öffentlichkeit setzen und so möglicherweise auch andere Kunden vor Apples hartem Gericht bewahren. Aus diesem Grund hatte die Familie auch Vergleichsangebote von Apple vor Klageerhebung abgelehnt.

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Financial Times ernennt Steve Jobs zur Person des Jahres – Lob von Obama

Für die Financial Times ist Steve Jobs die Persönlichkeit des Jahres 2010. Die Vorstellung des iPads im Januar sei die Krönung des bemerkenswertesten Comebacks der modernen Wirtschaftsgeschichte gewesen. Der US-Präsident Barack Obama nahm in einer Rede ebenfalls Bezug auf den Apple-CEO.

Die Financial Times glaubt, dass Apple mit dem iPad vor allem Microsoft verärgert habe: Der Erfolg des Tablet-Rechners müsse den Konkurrenten am meisten gestört haben. Immerhin habe Bill Gates selbst vor rund einem Jahrzehnt Tablet-Computer präsentiert, die sich aber mit ihrer PC-Oberfläche und dem Stylus nie durchsetzen konnten. Mit dem iPad habe Apple sich aber gleichzeitig ein wenig vom High Style der Retail Stores in Richtung Massenmarkt verabschiedet.

Obama verweist darauf, dass die Menschen mit dem höchsten Einkommen Amerikas, die höchsten 0,1 oder 0,01 Prozent einen größeren Anteil am Einkommen oder Reichtum als zu jedem anderen Jahr seit den 1920ern hätten. Amerikas Stärke habe immer in der boomenden Mittelklasse gelegen, in der jeder den amerikanischen Traum versuchen konnte.

Wenn eine Möglichkeit für jeden bestehe, lasse sich Reichtum feiern. “Wir feiern jemanden wie Steve Jobs, der zwei oder drei revolutionäre Produkte erstellt hat. Wir erwarten, dass so jemand reich ist, und das ist etwas Gutes. Diesen Anreiz wollen wir. Das ist Teil des freien Marktes.”

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13-Jährige zieht gegen Apple vor Gericht

Wenig rühmlich ist seit jeher Apples Garantiefall-Politik, die schon so manchen Nutzer leer ausgehen ließ. Manche Kunden lassen sich jedoch nicht mit einem einfachen “Nein” abschütteln und sind sogar bereit vor Gericht zu ziehen. Wie eine 13-jährige Koreanerin, die wegen eines angeblichen Wasserschadens keine kostenlose Reparatur ihres iPhones bekommen hat. Für das Mädchen und ihren Papa geht es jedoch laut eigenen Aussagen nicht so sehr um die paar Hundert Dollar, sondern um das große Ganze, nämlich Apples Garantie-Service.

Dessen übermäßige Härte hätte dem Mädchen zu Unrecht die Reparatur verweigert. Angeblich sei der Wasserschadensensor verfärbt gewesen, was einen Garantiefall nach Apples Richtlinien ausschließt. Der Sensor allein sei jedoch nicht ausschlaggebend, wendet die Familie ein und weist jede Schuld von sich, wie der Korea Herald berichtet. Tatsächlich hatten defekte Wassersensoren und unzuverlässige Anzeigen vor allem in tropischeren Ländern bereits für Schlagzeilen gesorgt.

Wie erfolgreich die Klageaussichten der 13-Jährigen sind wird sich im ersten Verhandlungstermin am 13. Januar zeigen. Hier möchte die Koreanerin vor allem ein Zeichen für die Öffentlichkeit setzen und so möglicherweise auch andere Kunden vor Apples hartem Gericht bewahren. Aus diesem Grund hatte die Familie auch Vergleichsangebote von Apple vor Klageerhebung abgelehnt.

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Apple-Stores schalten Macs angeblich ohne Überprüfung frei

Apple schaltet in seinen Geschäften angeblich Macs, bei denen der Nutzer sein Passwort vergessen hat, ohne Prüfung der Personalien frei. Multimillionär Gunter Sachs machte in München diese Erfahrung – und geht nun anwaltlich gegen diese “Sicherheitslücke” vor, berichtet Bild.de. Eigentlich gleicht Apple in seinen Läden bei derartigen Fällen die Produktregistrierung über die individuelle Seriennummer jedes verkauften MacBooks mit dem Namen des Besitzers ab.

Gunter Sachs, Firmen-Erbe und Ex-Mann von Brigitte Bardot, konnte keine Überprüfung der Registrierung feststellen: Kurz vor Weihnachten soll er einen Apple-Mitarbeiter gebeten haben, ein neues Passwort auf seinem MacBook einzurichten. Das alte habe er vergessen. Knapp zehn Minuten später hatte er laut Bild.de mit einem neuen Passwort wieder Zugang zu seinem System.

Sachs ist wenig erfreut über den Vorgang. Stein des Anstoßes: Er musste zwar seinen Namen und seine Mailadresse nennen, überprüft wurden Identität beziehungsweise der rechtmäßige Rechner-Besitzer allerdings nicht. Laut Bild ist der Millionär fassungslos: “Ein Fremder geht mit meinem Computer in den Laden. Er kriegt sofort Zugriff auf meine Festplatte, meine Geschäftsbriefe, meine privaten Mails und Unterlagen.”

Sachs ging dem Problem nach: Er schickte deshalb in München, Zürich und New York Testpersonen mit Notebooks in die Apple Stores. Die Mitarbeiter sollen wieder die Rechner freigeschaltet haben – ohne Personalausweis und Rechnung gesehen zu haben.

Bild zufolge hat Sachs nun seine Anwälte eingeschaltet.

via meedia.de.

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Apple vor Gericht: Doppelklick-Patent und neue Klage von Paul Allen

Auch im nächsten Jahr dürften sich Apples Patentanwälte nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Zum einen muss sich das Unternehmen einer recht skurrilen Klage eines Rechteinhabers wegen des Einsatzes von Doppelklicks im iOS-Browser stellen. Außerdem hat der Microsoft Mitgründer seine Mitte Dezember gescheiterte Klage erneuert.

Das Unternehmen Hopewell Culture and Design hält ein Patent über Doppelklicks in einer grafischen Benutzeroberfläche aus dem Jahr 2002. Vor allem Mac-Benutzer dürften wissen, dass es Doppelklicks bereits wesentlich länger gibt – das Unternehmen hat sich aber eine besondere Form patentieren lassen: Der Schutzbereich des Patens umfasst den Einsatz innerhalb eines Web-Browsers, der auf besondere Art auf Doppelklicks reagiert.

In Apples iOS führt ein doppelter Fingerdruck im Browser dazu, dass dieser einen Teil der Seite vergrößert darstellt. Laut Hopewell stellt Mobile Safari so nach dem Klick den interaktiven Inhalt anders dar als zuvor, was genau der eigenen geschützten Erfindung entspreche. Neben Apple hat Hopewell unter anderem auch HTC und Nokia wegen ihrer Produkte verklagt.

Paul Allen klagt wiederum gegen elf verschiedene Unternehmen, die nach seiner Auffassung insgesamt 197 Patente des früheren Unternehmens Interval Research Corp verletzen, in das Allen investiert hatte und dessen Rechte heute ihm gehören. Apple, Google, Facebook, YouTube und andere sollen diverse E-Commerce- und Such-Algorithmen-Technologien einsetzen, auf die Allen die Patente hält. Am 10. Dezember hatte ein Bundesrichter in Seattle die Klage als zu unbestimmt abgewiesen und Allen bis zum 28. Dezember Zeit gegeben, um seine Klage genauer zu fassen.

Der Seattle Times zufolge hat Allen diesen Zeitraum mit einer neuen Klage einhalten können. Allens Anwälte haben unter anderem das oben eingebundene Bild eingereicht, das verschiedene Inhalte im iTunes Store zeigt, die miteinander in Verbindung stehen. Mit diesem Feature verstoße Apple gegen Allens Patente.

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Apple-Stores schalten Macs angeblich ohne Überprüfung frei

Apple schaltet in seinen Geschäften angeblich Macs, bei denen der Nutzer sein Passwort vergessen hat, ohne Prüfung der Personalien frei. Multimillionär Gunter Sachs machte in München diese Erfahrung – und geht nun anwaltlich gegen diese “Sicherheitslücke” vor, berichtet Bild.de. Eigentlich gleicht Apple in seinen Läden bei derartigen Fällen die Produktregistrierung über die individuelle Seriennummer jedes verkauften MacBooks mit dem Namen des Besitzers ab.

Gunter Sachs, Firmen-Erbe und Ex-Mann von Brigitte Bardot, konnte keine Überprüfung der Registrierung feststellen: Kurz vor Weihnachten soll er einen Apple-Mitarbeiter gebeten haben, ein neues Passwort auf seinem MacBook einzurichten. Das alte habe er vergessen. Knapp zehn Minuten später hatte er laut Bild.de mit einem neuen Passwort wieder Zugang zu seinem System.

Sachs ist wenig erfreut über den Vorgang. Stein des Anstoßes: Er musste zwar seinen Namen und seine Mailadresse nennen, überprüft wurden Identität beziehungsweise der rechtmäßige Rechner-Besitzer allerdings nicht. Laut Bild ist der Millionär fassungslos: “Ein Fremder geht mit meinem Computer in den Laden. Er kriegt sofort Zugriff auf meine Festplatte, meine Geschäftsbriefe, meine privaten Mails und Unterlagen.”

Sachs ging dem Problem nach: Er schickte deshalb in München, Zürich und New York Testpersonen mit Notebooks in die Apple Stores. Die Mitarbeiter sollen wieder die Rechner freigeschaltet haben – ohne Personalausweis und Rechnung gesehen zu haben.

Bild zufolge hat Sachs nun seine Anwälte eingeschaltet.

via meedia.de.

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Apple vor Gericht: Doppelklick-Patent und neue Klage von Paul Allen

Auch im nächsten Jahr dürften sich Apples Patentanwälte nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Zum einen muss sich das Unternehmen einer recht skurrilen Klage eines Rechteinhabers wegen des Einsatzes von Doppelklicks im iOS-Browser stellen. Außerdem hat der Microsoft Mitgründer seine Mitte Dezember gescheiterte Klage erneuert.

Das Unternehmen Hopewell Culture and Design hält ein Patent über Doppelklicks in einer grafischen Benutzeroberfläche aus dem Jahr 2002. Vor allem Mac-Benutzer dürften wissen, dass es Doppelklicks bereits wesentlich länger gibt – das Unternehmen hat sich aber eine besondere Form patentieren lassen: Der Schutzbereich des Patens umfasst den Einsatz innerhalb eines Web-Browsers, der auf besondere Art auf Doppelklicks reagiert.

In Apples iOS führt ein doppelter Fingerdruck im Browser dazu, dass dieser einen Teil der Seite vergrößert darstellt. Laut Hopewell stellt Mobile Safari so nach dem Klick den interaktiven Inhalt anders dar als zuvor, was genau der eigenen geschützten Erfindung entspreche. Neben Apple hat Hopewell unter anderem auch HTC und Nokia wegen ihrer Produkte verklagt.

Paul Allen klagt wiederum gegen elf verschiedene Unternehmen, die nach seiner Auffassung insgesamt 197 Patente des früheren Unternehmens Interval Research Corp verletzen, in das Allen investiert hatte und dessen Rechte heute ihm gehören. Apple, Google, Facebook, YouTube und andere sollen diverse E-Commerce- und Such-Algorithmen-Technologien einsetzen, auf die Allen die Patente hält. Am 10. Dezember hatte ein Bundesrichter in Seattle die Klage als zu unbestimmt abgewiesen und Allen bis zum 28. Dezember Zeit gegeben, um seine Klage genauer zu fassen.

Der Seattle Times zufolge hat Allen diesen Zeitraum mit einer neuen Klage einhalten können. Allens Anwälte haben unter anderem das oben eingebundene Bild eingereicht, das verschiedene Inhalte im iTunes Store zeigt, die miteinander in Verbindung stehen. Mit diesem Feature verstoße Apple gegen Allens Patente.

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Analyst: Apples Weihnachtsgeschäft noch besser als erwartet

Die Erwartungen für Apples Weihnachtsgeschäfts waren angesichts der vorangehenden Rekordquartale im Jahr 2010 nicht gerade gering. Schätzungen zufolge könnte der Mac-, iPod-, iPhone und iPad-Hersteller diese aber zumindest in den USA noch übertroffen haben. Das beliebteste Produkt soll das 32-Gigabyte-iPad mit UMTS-Chip gewesen sein.

Der Deutsche-Bank-Analyst Chris Whitmore hat sich bei 50 Apple Retail Stores und Apple-Partnern bezüglich genauer Zahlen erkundigt und eine noch stärkere als die erwartete Nachfrage festgestellt. Trotz des großen Ansturms auf die Produkte habe Apple aber keine Lieferschwierigkeiten gehabt.

Die Vorhersagen für die weltweiten Verkaufszahlen hat Whitmore angesichts dieses Befunds entsprechend korrigiert. Beim iPhone hatte er zuvor mit 15 Millionen verkauften Geräte für das Dezember-Quartal gerechnet, jetzt erwartet er 16 Millionen. Die iPad-Verkaufszahlen korrigierte er von 6 auf 6,5 Millionen nach oben, auch beim Mac ist er jetzt mit 4,2 Millionen statt 4 Millionen Rechnern optimistischer. Lediglich beim iPod hat sich nichts geändert: mit 19,3 Millionen bleibt der Analyst bei seiner vorherigen Schätzung.

Für das Kalenderjahr 2011 ist Whitmore ebenfalls optimistischer als zuvor. Statt 55 Millionen erwartet er nunmehr 60 Millionen iPhones und statt 22 Millionen nun 28 Millionen iPads. Beim Mac und iPod bleibt seine Schätzung bei 17,3 beziehungsweise 46,2 Millionen Exemplaren.

Harte Fakten zum Weihnachtsgeschäft gibt es am 18. Januar: Dann möchte Apple um 23 Uhr deutscher Zeit die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals 2011 vorstellen.

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Patentklage gegen Apple wegen Umsetzung von App-Store-Lizenzbestimmungen

Apple muss sich einer weiteren Patentklage stellen. Das Unternehmen Ancore Technologies sieht sein geistiges Eigentum durch Apples App-Store-Geschäftsmodell verletzt. Stein des Anstoßes ist die Methode, mit der Apple die App-Store-Lizenzbestimmungen für den Einsatz von Software auf iOS-Geräten umsetzt.

Ancore Technologies’ Patent befasst sich mit der Einschränkung von Software-Operationen innerhalb der Lizenzbeschränkungen. Konkret dürfte der Patentinhaber seine Rechte dadurch verletzt sehen, dass Apple die Installation von Software auf iOS-Geräten nur in Verbindung mit dem eigenen iTunes-Store Account erlaubt, die Software also insofern mit einem Digital Rights Management schützt.

Das Patent stammt aus dem Jahr 1998, ursprünglicher Rechteinhaber war das Unternehmen Beelbe Inc. aus Kalifornien. Apple habe seit dem 11. Dezember 2002 Kenntnis über das Patent, so dass der heutige Inhaber seine Rechte seitdem willentlich verletzt sieht. Die Klage ging an einem US-Bezirksgericht in Kalifornien ein.

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Analyst: Apples Weihnachtsgeschäft noch besser als erwartet

Die Erwartungen für Apples Weihnachtsgeschäfts waren angesichts der vorangehenden Rekordquartale im Jahr 2010 nicht gerade gering. Schätzungen zufolge könnte der Mac-, iPod-, iPhone und iPad-Hersteller diese aber zumindest in den USA noch übertroffen haben. Das beliebteste Produkt soll das 32-Gigabyte-iPad mit UMTS-Chip gewesen sein.

Der Deutsche-Bank-Analyst Chris Whitmore hat sich bei 50 Apple Retail Stores und Apple-Partnern bezüglich genauer Zahlen erkundigt und eine noch stärkere als die erwartete Nachfrage festgestellt. Trotz des großen Ansturms auf die Produkte habe Apple aber keine Lieferschwierigkeiten gehabt.

Die Vorhersagen für die weltweiten Verkaufszahlen hat Whitmore angesichts dieses Befunds entsprechend korrigiert. Beim iPhone hatte er zuvor mit 15 Millionen verkauften Geräte für das Dezember-Quartal gerechnet, jetzt erwartet er 16 Millionen. Die iPad-Verkaufszahlen korrigierte er von 6 auf 6,5 Millionen nach oben, auch beim Mac ist er jetzt mit 4,2 Millionen statt 4 Millionen Rechnern optimistischer. Lediglich beim iPod hat sich nichts geändert: mit 19,3 Millionen bleibt der Analyst bei seiner vorherigen Schätzung.

Für das Kalenderjahr 2011 ist Whitmore ebenfalls optimistischer als zuvor. Statt 55 Millionen erwartet er nunmehr 60 Millionen iPhones und statt 22 Millionen nun 28 Millionen iPads. Beim Mac und iPod bleibt seine Schätzung bei 17,3 beziehungsweise 46,2 Millionen Exemplaren.

Harte Fakten zum Weihnachtsgeschäft gibt es am 18. Januar: Dann möchte Apple um 23 Uhr deutscher Zeit die Ergebnisse des ersten Geschäftsquartals 2011 vorstellen.

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Patentklage gegen Apple wegen Umsetzung von App-Store-Lizenzbestimmungen

Apple muss sich einer weiteren Patentklage stellen. Das Unternehmen Ancore Technologies sieht sein geistiges Eigentum durch Apples App-Store-Geschäftsmodell verletzt. Stein des Anstoßes ist die Methode, mit der Apple die App-Store-Lizenzbestimmungen für den Einsatz von Software auf iOS-Geräten umsetzt.

Ancore Technologies’ Patent befasst sich mit der Einschränkung von Software-Operationen innerhalb der Lizenzbeschränkungen. Konkret dürfte der Patentinhaber seine Rechte dadurch verletzt sehen, dass Apple die Installation von Software auf iOS-Geräten nur in Verbindung mit dem eigenen iTunes-Store Account erlaubt, die Software also insofern mit einem Digital Rights Management schützt.

Das Patent stammt aus dem Jahr 1998, ursprünglicher Rechteinhaber war das Unternehmen Beelbe Inc. aus Kalifornien. Apple habe seit dem 11. Dezember 2002 Kenntnis über das Patent, so dass der heutige Inhaber seine Rechte seitdem willentlich verletzt sieht. Die Klage ging an einem US-Bezirksgericht in Kalifornien ein.

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Apple will kostenlose iPad-Zeitungs-Abos verhindern

Wer sich über steigende Aktienpreise und schwindelerregende Quartalsergebnisse freut, darf sich wohl auch nicht über Apples scharfen Geschäftssinn ärgern: Dieser wird nämlich in Zukunft kostenlose iPad-Versionen von Zeitungsabos verhindern, wie einige europäische Verlage berichten. Apple will sich so die Gewinnbeteiligung an den für das iPad angebotenen Inhalten sichern und den Weg für einen eigenen Abo-Service frei machen.

Nach Aussagen der niederländischen Tageszeitung deVolkskrant hat Apple “strengere Regeln” ab dem 1. April angekündigt. Es sei eine Aufforderung an den Verlag ergangen, dass zukünftig kein kostenloser iPad-Zugang für Abo-Kunden mehr bereit gestellt werden darf. Von dem Modell profitieren bislang in erster Linie Kunden, die das einmal bezahlte Medium sowohl in Print als auch digital konsumieren können. Apple selbst kommt dabei allerdings schlecht weg, denn es entgeht dem AppStore die 30-prozentige Gewinnbeteiligung bei kostenpflichtigen Apps.

Auch das NRC Handelsblad berichtet von entsprechenden Ankündigungen, aus den USA hörte man bis heute jedoch noch nichts. Als Grund hinter den Aufforderungen wird Apples Arbeit an einer Umstellung des Abo-Systems im AppStore vermutet, der angeblich auch schon den Start der iPad-Zeitung “The Daily” verzögert haben soll. Der neue Abo-Dienst soll den regelmäßigen Bezug von Zeitungen unter iTunes erlauben und im neuen iOS 4.3 implementiert sein. Ein automatisches Bezahlsystem könnte dabei mit der bisherigen externen Registrierung für einen kostenlosen Inhaltsbezug kollidieren.

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Gerücht: Apple will iTunes mit Safari verschmelzen

Zehn Jahre nach der ersten iTunes-Version könnte sich Apple von der Software als eigenständige App verabschieden. Jüngsten Gerüchten zufolge soll das Unternehmen planen, die Software mit dem Browser Safari zu verschmelzen. Dieser könnte so deutlich Marktanteile hinzugewinnen.

Nach Informationen von Three Guys and a Podcast will Apple den Schritt auf dem iPod-Special Event im Herbst diesen Jahres bekannt geben – gleichzeitig mit dem Streaming-Musik-Angebot, das spätestens seit der Übernahme des Streaming-Anbieters Lala Ende 2009 durch die Gerüchteküche kreist. Mit der cloud-basierten iTunes-Version könnte Apple nicht nur einen Teil der Software, sondern die ganze Anwendung selbst in den Browser verfrachten.

Die Nachricht ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: Die Website lag zumindest im letzten Jahr mit ihren Vorhersagen des öfteren daneben.

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Apple will kostenlose iPad-Zeitungs-Abos verhindern

Wer sich über steigende Aktienpreise und schwindelerregende Quartalsergebnisse freut, darf sich wohl auch nicht über Apples scharfen Geschäftssinn ärgern: Dieser wird nämlich in Zukunft kostenlose iPad-Versionen von Zeitungsabos verhindern, wie einige europäische Verlage berichten. Apple will sich so die Gewinnbeteiligung an den für das iPad angebotenen Inhalten sichern und den Weg für einen eigenen Abo-Service frei machen.

Nach Aussagen der niederländischen Tageszeitung deVolkskrant hat Apple “strengere Regeln” ab dem 1. April angekündigt. Es sei eine Aufforderung an den Verlag ergangen, dass zukünftig kein kostenloser iPad-Zugang für Abo-Kunden mehr bereit gestellt werden darf. Von dem Modell profitieren bislang in erster Linie Kunden, die das einmal bezahlte Medium sowohl in Print als auch digital konsumieren können. Apple selbst kommt dabei allerdings schlecht weg, denn es entgeht dem AppStore die 30-prozentige Gewinnbeteiligung bei kostenpflichtigen Apps.

Auch das NRC Handelsblad berichtet von entsprechenden Ankündigungen, aus den USA hörte man bis heute jedoch noch nichts. Als Grund hinter den Aufforderungen wird Apples Arbeit an einer Umstellung des Abo-Systems im AppStore vermutet, der angeblich auch schon den Start der iPad-Zeitung “The Daily” verzögert haben soll. Der neue Abo-Dienst soll den regelmäßigen Bezug von Zeitungen unter iTunes erlauben und im neuen iOS 4.3 implementiert sein. Ein automatisches Bezahlsystem könnte dabei mit der bisherigen externen Registrierung für einen kostenlosen Inhaltsbezug kollidieren.

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Gerücht: Apple will iTunes mit Safari verschmelzen

Zehn Jahre nach der ersten iTunes-Version könnte sich Apple von der Software als eigenständige App verabschieden. Jüngsten Gerüchten zufolge soll das Unternehmen planen, die Software mit dem Browser Safari zu verschmelzen. Dieser könnte so deutlich Marktanteile hinzugewinnen.

Nach Informationen von Three Guys and a Podcast will Apple den Schritt auf dem iPod-Special Event im Herbst diesen Jahres bekannt geben – gleichzeitig mit dem Streaming-Musik-Angebot, das spätestens seit der Übernahme des Streaming-Anbieters Lala Ende 2009 durch die Gerüchteküche kreist. Mit der cloud-basierten iTunes-Version könnte Apple nicht nur einen Teil der Software, sondern die ganze Anwendung selbst in den Browser verfrachten.

Die Nachricht ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: Die Website lag zumindest im letzten Jahr mit ihren Vorhersagen des öfteren daneben.

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Microsoft eröffnet neuen Laden – natürlich neben einem Apple Store

Bei der Anzahl an Ladengeschäften hängt Microsoft ganz schön hinterher: Über 300 zählt Apple weltweit, Microsoft gerade einmal sieben. Laut Redmonds Twitter Account soll jedoch der achte schon in Kürze eröffnen – natürlich in bewährter Strategie gleich neben einem Apple Store. Microsofts “Answer Bar” und die neuesten Produkte sollen Kunden so beide Welten näherbringen.

Nachdem Microsoft seinen ersten Laden in Scottsdale, Arizona im Oktober 2009 eröffnete, folgten weitere in San Diego und Mission Viejo in Kalifornien, Lone Tree in Colarado, Oak Brook in Illinois, Bloomington in Minnesota und Bellevue in Washington. Wie einige der Läden zuvor soll die neueste Retail-Präsenz im kalifornischen Costa Mesa sich in unmittelbarer Nähe eines Apple Stores befinden.

Für Apple dürfte das nicht allzu ärgerlich sein, denn Konkurrenz belebt wohl auch hier das Geschäft. Zudem hat Microsoft immernoch einiges aufzuholen, wenn es um die Präsenz in Ladengeschäften geht. Allerdings plant Redmond noch in diesem Jahr den Einzug Richtung Ostküste und könnte schon bald auch in New York einen Laden eröffnen. Unter Apple Fans hatte Microsofts Ladenkonzept für Erheiterung gesorgt. Denn die “Answer Bar” ist in den Augen vieler etwas zu ähnlich zu Apples “Genius Bar” ausgefallen. Auch die bunten T-Shirts der Microsoft-Mitarbeiter, deren Farbe die jeweilige Stellung in der Hierarchie erkennen lässt, haben in der Vergangenheit für Gespött gesorgt.

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Apple-Patentantrag beschreibt Hilfssystem beim Anschluss von Zubehör

Ein Apple Patentantrag beschreibt, wie ein Mac weniger versierten Benutzern beim Anschluss von Zubehör helfen könnte. Mit Hilfe von Sensoren könnte der Rechner erkennen, was für einen Stecker der Benutzer in der Hand hält und ihm mitteilen, in welchen Anschluss dieser gehört – über ein Instruktions-Video, eine farbige LED-Beleuchtung oder auch über Vibrationen.

Der Patentantrag, den das US-Patent- und Markenamt veröffentlicht hat, benennt gleich mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise ließe sich an einen Mac mini zunächst einmal das Display anschließen. Dann könnte der Rechner über eine Kamera auf der Rückseite erkennen, welchen Stecker der Benutzer in der Hand hält, um ihm dann das passende Instruktionsvideo zu zeigen.

Alternativ dazu könnte der entsprechende Anschluss auch über eine LED aufleuchten, die Identifikation des Steckers könnte statt mit Hilfe einer Kamera auch über einen RFID-Chip funktionieren. Schließlich ließe sich im Stecker sogar ein kleiner Vibrationsmotor integrieren, der immer stärker vibriert, je näher der Benutzer dem passenden Anschluss kommt.

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Microsoft eröffnet neuen Laden – natürlich neben einem Apple Store

Bei der Anzahl an Ladengeschäften hängt Microsoft ganz schön hinterher: Über 300 zählt Apple weltweit, Microsoft gerade einmal sieben. Laut Redmonds Twitter Account soll jedoch der achte schon in Kürze eröffnen – natürlich in bewährter Strategie gleich neben einem Apple Store. Microsofts “Answer Bar” und die neuesten Produkte sollen Kunden so beide Welten näherbringen.

Nachdem Microsoft seinen ersten Laden in Scottsdale, Arizona im Oktober 2009 eröffnete, folgten weitere in San Diego und Mission Viejo in Kalifornien, Lone Tree in Colarado, Oak Brook in Illinois, Bloomington in Minnesota und Bellevue in Washington. Wie einige der Läden zuvor soll die neueste Retail-Präsenz im kalifornischen Costa Mesa sich in unmittelbarer Nähe eines Apple Stores befinden.

Für Apple dürfte das nicht allzu ärgerlich sein, denn Konkurrenz belebt wohl auch hier das Geschäft. Zudem hat Microsoft immernoch einiges aufzuholen, wenn es um die Präsenz in Ladengeschäften geht. Allerdings plant Redmond noch in diesem Jahr den Einzug Richtung Ostküste und könnte schon bald auch in New York einen Laden eröffnen. Unter Apple Fans hatte Microsofts Ladenkonzept für Erheiterung gesorgt. Denn die “Answer Bar” ist in den Augen vieler etwas zu ähnlich zu Apples “Genius Bar” ausgefallen. Auch die bunten T-Shirts der Microsoft-Mitarbeiter, deren Farbe die jeweilige Stellung in der Hierarchie erkennen lässt, haben in der Vergangenheit für Gespött gesorgt.

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Apple-Patentantrag beschreibt Hilfssystem beim Anschluss von Zubehör

Ein Apple Patentantrag beschreibt, wie ein Mac weniger versierten Benutzern beim Anschluss von Zubehör helfen könnte. Mit Hilfe von Sensoren könnte der Rechner erkennen, was für einen Stecker der Benutzer in der Hand hält und ihm mitteilen, in welchen Anschluss dieser gehört – über ein Instruktions-Video, eine farbige LED-Beleuchtung oder auch über Vibrationen.

Der Patentantrag, den das US-Patent- und Markenamt veröffentlicht hat, benennt gleich mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise ließe sich an einen Mac mini zunächst einmal das Display anschließen. Dann könnte der Rechner über eine Kamera auf der Rückseite erkennen, welchen Stecker der Benutzer in der Hand hält, um ihm dann das passende Instruktionsvideo zu zeigen.

Alternativ dazu könnte der entsprechende Anschluss auch über eine LED aufleuchten, die Identifikation des Steckers könnte statt mit Hilfe einer Kamera auch über einen RFID-Chip funktionieren. Schließlich ließe sich im Stecker sogar ein kleiner Vibrationsmotor integrieren, der immer stärker vibriert, je näher der Benutzer dem passenden Anschluss kommt.

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Apple-Patentantrag beschreibt Tastatur mit Kameras für Maus-Befehle

</a Apple denkt über Möglichkeiten nach, Maus und Tastatur in einem Gerät zu vereinen. Ein neuer Patentantrag aus Cupertino beschreibt eine Tastatur mit herkömmlichen physischen Tasten, die sich aber auch als Maus einsetzen lassen: Vier Kameras am Rand der Tastatur nehmen Fingerbewegungen über den Tasten auf und verwerten diese als Maus-Befehle.

Der Patentantrag benennt John Elias als Erfinder. Elias ist einer der Gründer des Unternehmens FingerWorks, das Apple im Jahr 2005 übernommen hatte. FingerWorks hatte diverse Multi-Touch-Geräte hergestellt, deren Technologien Apple in seine Touchscreen-Geräten sowie den Multi-Touch-Trackpads und der Magic Mouse umsetzte.

Der Antrag beschreibt, wie es in den letzten Jahrzehnten immer wieder Ideen für Alternativen zur herkömmlichen Tastatur gab. Letztendlich hätten sich diese aber nie durchsetzen können, das Eingabegerät mit der bekannten Tastenanordnung und den physischen Tasten habe sich bewährt. Elias’ Idee ist, einfach ein weiteres Gerät zu integrieren: Bewegungen knapp über der Oberfläche ließen sich mit Hilfe der Kameras als Maus-Befehle interpretieren. Der Benutzer könne zwischen Maus- und Tastatur-Modus über das Gedrückthalten einer Taste oder einer Tastenkombination umschalten. Eine separate Maus oder ein Trackpad seien dann nicht mehr nötig.

Ob aus der Idee letztendlich ein fertiges Produkt wird, bleibt abzuwarten.

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Hoffen auf weißes iPhone 4: Apple Store nicht erreichbar

In der Nacht zum Mittwoch ist der Apple Store vom Netz gegangen. Statt vieler Apple-Produkte sehen Benutzer den bekannten gelben Notizzettel mit dem Vermerk “We’ll be back soon”. Oft kündigen sich so neue Apple-Produkte an. Gerüchten zufolge könnte es sich dieses Mal um das weiße iPhone 4 handeln.

Zumindest berichtet ein Twitter-Benutzer mit dem Verweis auf “Mr. X” vom weißen iPhone 4 und benennt auch gleich die Produktnummern MC604X/A und MX606X/A für das 16- und 32-Gigabyte-Modell. Laut Mac Rumors stammt die Meldung von einem Mitglied des eigenen Forums, der in der Vergangenheit neue Produkte zuverlässig mit Produktnummern vorhersagte.

Dazu passen Meldungen, denen zufolge Apple die Produktionsschwierigkeiten des iPhone 4 tatsächlich ausgeräumt hat. Der japanischen Website Mac Otakara zufolge setzt Apple nunmehr ein neues Material ein, das bei der Produktion eine vorherige Festlegung der Dicke der farbigen Schicht erlaubt. Mit Hilfe der neuen Methode entstünden weniger defekte Gehäuse.

Das weiße iPhone 4 hatte Apple ursprünglich letzten Sommer zusammen mit dem schwarzen Modell vorgestellt. Produktionsschwierigkeiten führten aber zu immer weiteren Verschiebungen des Verkaufsstarts. Gerüchten zufolge sollen die weißen Front- und Backpanels zu lichtdurchlässig sein, was vor allem bei der Aufnahme von Fotos mit dem LED-Blitz zu Problemen führe. Apple hatte im Oktober 2010 bekannt gegeben, dass das iPhone 4 erst im Frühjahr 2011 erscheinen werde, was einige Beobachter als Hinhaltetaktik bis zur Veröffentlichung des iPhone 5 werteten.

Zu beachten ist allerdings, dass Apple selten früh morgens europäischer Zeit neue Produkte vorstellt. Dass der Apple Store nicht erreichbar ist, könnte also auf reguläre Wartungsarbeiten zurückzuführen sein.

Update: macnews.de hat einen Beitrag den Aktualisierungen auf der Apple-Webseite veröffentlicht.

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Apple-Patentantrag beschreibt Tastatur mit Kameras für Maus-Befehle

</a Apple denkt über Möglichkeiten nach, Maus und Tastatur in einem Gerät zu vereinen. Ein neuer Patentantrag aus Cupertino beschreibt eine Tastatur mit herkömmlichen physischen Tasten, die sich aber auch als Maus einsetzen lassen: Vier Kameras am Rand der Tastatur nehmen Fingerbewegungen über den Tasten auf und verwerten diese als Maus-Befehle.

Der Patentantrag benennt John Elias als Erfinder. Elias ist einer der Gründer des Unternehmens FingerWorks, das Apple im Jahr 2005 übernommen hatte. FingerWorks hatte diverse Multi-Touch-Geräte hergestellt, deren Technologien Apple in seine Touchscreen-Geräten sowie den Multi-Touch-Trackpads und der Magic Mouse umsetzte.

Der Antrag beschreibt, wie es in den letzten Jahrzehnten immer wieder Ideen für Alternativen zur herkömmlichen Tastatur gab. Letztendlich hätten sich diese aber nie durchsetzen können, das Eingabegerät mit der bekannten Tastenanordnung und den physischen Tasten habe sich bewährt. Elias’ Idee ist, einfach ein weiteres Gerät zu integrieren: Bewegungen knapp über der Oberfläche ließen sich mit Hilfe der Kameras als Maus-Befehle interpretieren. Der Benutzer könne zwischen Maus- und Tastatur-Modus über das Gedrückthalten einer Taste oder einer Tastenkombination umschalten. Eine separate Maus oder ein Trackpad seien dann nicht mehr nötig.

Ob aus der Idee letztendlich ein fertiges Produkt wird, bleibt abzuwarten.

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Hoffen auf weißes iPhone 4: Apple Store nicht erreichbar

In der Nacht zum Mittwoch ist der Apple Store vom Netz gegangen. Statt vieler Apple-Produkte sehen Benutzer den bekannten gelben Notizzettel mit dem Vermerk “We’ll be back soon”. Oft kündigen sich so neue Apple-Produkte an. Gerüchten zufolge könnte es sich dieses Mal um das weiße iPhone 4 handeln.

Zumindest berichtet ein Twitter-Benutzer mit dem Verweis auf “Mr. X” vom weißen iPhone 4 und benennt auch gleich die Produktnummern MC604X/A und MX606X/A für das 16- und 32-Gigabyte-Modell. Laut Mac Rumors stammt die Meldung von einem Mitglied des eigenen Forums, der in der Vergangenheit neue Produkte zuverlässig mit Produktnummern vorhersagte.

Dazu passen Meldungen, denen zufolge Apple die Produktionsschwierigkeiten des iPhone 4 tatsächlich ausgeräumt hat. Der japanischen Website Mac Otakara zufolge setzt Apple nunmehr ein neues Material ein, das bei der Produktion eine vorherige Festlegung der Dicke der farbigen Schicht erlaubt. Mit Hilfe der neuen Methode entstünden weniger defekte Gehäuse.

Das weiße iPhone 4 hatte Apple ursprünglich letzten Sommer zusammen mit dem schwarzen Modell vorgestellt. Produktionsschwierigkeiten führten aber zu immer weiteren Verschiebungen des Verkaufsstarts. Gerüchten zufolge sollen die weißen Front- und Backpanels zu lichtdurchlässig sein, was vor allem bei der Aufnahme von Fotos mit dem LED-Blitz zu Problemen führe. Apple hatte im Oktober 2010 bekannt gegeben, dass das iPhone 4 erst im Frühjahr 2011 erscheinen werde, was einige Beobachter als Hinhaltetaktik bis zur Veröffentlichung des iPhone 5 werteten.

Zu beachten ist allerdings, dass Apple selten früh morgens europäischer Zeit neue Produkte vorstellt. Dass der Apple Store nicht erreichbar ist, könnte also auf reguläre Wartungsarbeiten zurückzuführen sein.

Update: macnews.de hat einen Beitrag den Aktualisierungen auf der Apple-Webseite veröffentlicht.

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Apples Webseite wird als Zeichen für Liquidmetal gedeutet

Vor zwei Tagen verpasste Apple seiner Webseite einen neues Design: Die zuvor graue und matte Navigationsleiste wurde dunkler und glänzt nun. Einige  Anwender vermuten, dass mehr hinter der Änderung steckt: Apple leutet damit möglicherweise das Zeitalter von Liquidmetal ein und verabschiedet sich von Aluminium.

Während die bisherige Navigationsleiste stark an die äußere Erscheinung von Aluminium erinnere, weise die glänzende Leiste Merkmale von Liquidmetal auf, zitiert 9to5Mac aufmerksame Anwender. Auf macnews.de erinnert es Leser NetzBlogR dagegen eher an Plastik

Fraglich ist zudem, ob es sich vom Design einer Webseite wirklich auf die Material-Auswahl zukünftiger Produkte schließen lässt. Möglicherweise würde Apple mit einer solchen Design-Änderung warten, bis erste Produkte mit Liquidmetal-Komponenten auf den Markt kommen.

Im August des vergangenen Jahres hatte sich Apple die Exklusiv-Rechte an Liquidmetal erkauft. Kurz darauf erstand der Hersteller die weltweit beste Spritzgussmaschine zur Verarbeitung des Materials. Ein Produkt aus Liquidmetal gibt es schon jetzt: Die Nadel, mit der man den SIM-Karten-Schacht am iPhone öffnen kann.

Bild: 9to5Mac.

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Apple stellt Abo-Modell für iOS mit automatischer Verlängerung vor

Apple hat ein neues Abo-Modell für Inhalte auf den iOS-Geräten wie iPad, iPhone und iPod touch veröffentlicht. Die Funktion wurde im Rahmen der Präsentation von “The Daily”, einer amerikanischen iPad-Zeitung, eingeführt. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz von Apple und die News Corporation im New Yorker Guggenheim Museum äußerte sich der Gerätehersteller dazu allerdings nur beiläufig.

Das Abo kann mit einem einzigen Klick bestellt werden und wird 99 US-Cent pro Woche beziehungsweise 39,99 Dollar jährlich kosten – das war es im Großen und Ganzen, was Eddy Cue verriet. Für größere Neuheiten hätte Apple wahrscheinlich jemand höheren als “nur” einen Vize-Bereichsleiter vor die Presse geschickt.

Die bereits aktualisierten Geschäftsbedingungen des App Store erklären die Funktion ausführlicher: “Bezahlte Abonnements verlängern sich automatisch um die gewählte Laufzeit. Ihr Konto wird nicht mehr als 24 Stunden vor dem Ablauf des derzeitigen bezahlten Abonnements belastet.” Die automatische Verlängerung lässt sich in den Kontoeinstellungen verwalten. Sollte sich der Preis für ein Abonnement erhöhen, wird die Verlängerungsfunktion automatisch deaktiviert.

Innerhalb von 14 Tagen nach Kauf eines Abonnements kann der Leser anteilige Kaufpreisrückerstattungen beantragen. Dafür muss das Formular auf apple.com/de verwendet werden.

Apple scheint Zugeständnisse an die Verlage gemacht zu haben, oder will sich zumindest ein Hintertürchen offen halten, um dies zukünftig möglich machen zu können: “Wir holen gegebenenfalls Ihr Einverständnis ein, um den in Ihrem Konto aufgeführten Namen, die entsprechende Emailadresse und Postleitzahl dem Veröffentlicher zur Verfügung zu stellen”, schreibt das Unternehmen in den Datenschutzbestimmungen des App Store. Die Verlage waren in der Vergangenheit verärgert darüber, nicht auf die Nutzerdaten ihrer elektronischen Magazine auf dem iPad zurückgreifen zu können.

Die Implementierung des neuen Abo-Modells könnte Ursache sein, dass die heutige Pressevorstellung von The Daily-Herausgeber News Corp und Apple so häufig verschoben wurde. Medienmongul Rupert Murdoch, unterstützt durch seine  Mitarbeiter John Miller und Jesse Angelo, schwärmte von dem neuen Produkt. “Ich bin stolz über das Teamwork”, lobte er seine Entwickler und Redakteure. Über 100 Mitarbeiter werden nun die täglichen Ausgaben der speziell für das iPad entwickelten Zeitung erarbeiten. News Corp hat Kompetenzen nicht nur für Print, sondern auch für Film, TV und Internet. Die kann das Unternehmen beim iPad nicht nur gut einbringen, sondern es tut dies auch: Der Inhalt ist multimedial aufbereitet, Videos sind nahtlos integriert. 30 Millionen US-Dollar soll die Entwicklung gekostet haben, die wöchentlichen Produktionskosten 500.000 Dollar betragen. Die Erwartungen für den Titel waren im Vorfeld dementsprechend hoch.

Grundlage für The Daily bildet exklusiv Apples Tablet Computer – Murdoch versäumte es nicht, Steve Jobs als “Champion” zu bezeichnen.

Die App The Daily* ist ab sofort im App Store vorerst kostenlos verfügbar. macnews.de wird sie noch genauer vorstellen.


Produktempfehlung:
Der Brennklassiker Toast Titanium 10 von Roxio ist momentan als Angebot erhältlich. Mit dem Gutscheincode ROX40T10 erhält man Toast 10 Titanium* für 69,99 Euro und die die Pro-Version* für 89,99 Euro und spart somit bis zu 50 Euro.

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Apples Webseite wird als Zeichen für Liquidmetal gedeutet

Vor zwei Tagen verpasste Apple seiner Webseite einen neues Design: Die zuvor graue und matte Navigationsleiste wurde dunkler und glänzt nun. Einige  Anwender vermuten, dass mehr hinter der Änderung steckt: Apple leutet damit möglicherweise das Zeitalter von Liquidmetal ein und verabschiedet sich von Aluminium.

Während die bisherige Navigationsleiste stark an die äußere Erscheinung von Aluminium erinnere, weise die glänzende Leiste Merkmale von Liquidmetal auf, zitiert 9to5Mac aufmerksame Anwender. Auf macnews.de erinnert es Leser NetzBlogR dagegen eher an Plastik

Fraglich ist zudem, ob es sich vom Design einer Webseite wirklich auf die Material-Auswahl zukünftiger Produkte schließen lässt. Möglicherweise würde Apple mit einer solchen Design-Änderung warten, bis erste Produkte mit Liquidmetal-Komponenten auf den Markt kommen.

Im August des vergangenen Jahres hatte sich Apple die Exklusiv-Rechte an Liquidmetal erkauft. Kurz darauf erstand der Hersteller die weltweit beste Spritzgussmaschine zur Verarbeitung des Materials. Ein Produkt aus Liquidmetal gibt es schon jetzt: Die Nadel, mit der man den SIM-Karten-Schacht am iPhone öffnen kann.

Bild: 9to5Mac.

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Apple stellt Abo-Modell für iOS mit automatischer Verlängerung vor

Apple hat ein neues Abo-Modell für Inhalte auf den iOS-Geräten wie iPad, iPhone und iPod touch veröffentlicht. Die Funktion wurde im Rahmen der Präsentation von “The Daily”, einer amerikanischen iPad-Zeitung, eingeführt. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz von Apple und die News Corporation im New Yorker Guggenheim Museum äußerte sich der Gerätehersteller dazu allerdings nur beiläufig.

Das Abo kann mit einem einzigen Klick bestellt werden und wird 99 US-Cent pro Woche beziehungsweise 39,99 Dollar jährlich kosten – das war es im Großen und Ganzen, was Eddy Cue verriet. Für größere Neuheiten hätte Apple wahrscheinlich jemand höheren als “nur” einen Vize-Bereichsleiter vor die Presse geschickt.

Die bereits aktualisierten Geschäftsbedingungen des App Store erklären die Funktion ausführlicher: “Bezahlte Abonnements verlängern sich automatisch um die gewählte Laufzeit. Ihr Konto wird nicht mehr als 24 Stunden vor dem Ablauf des derzeitigen bezahlten Abonnements belastet.” Die automatische Verlängerung lässt sich in den Kontoeinstellungen verwalten. Sollte sich der Preis für ein Abonnement erhöhen, wird die Verlängerungsfunktion automatisch deaktiviert.

Innerhalb von 14 Tagen nach Kauf eines Abonnements kann der Leser anteilige Kaufpreisrückerstattungen beantragen. Dafür muss das Formular auf apple.com/de verwendet werden.

Apple scheint Zugeständnisse an die Verlage gemacht zu haben, oder will sich zumindest ein Hintertürchen offen halten, um dies zukünftig möglich machen zu können: “Wir holen gegebenenfalls Ihr Einverständnis ein, um den in Ihrem Konto aufgeführten Namen, die entsprechende Emailadresse und Postleitzahl dem Veröffentlicher zur Verfügung zu stellen”, schreibt das Unternehmen in den Datenschutzbestimmungen des App Store. Die Verlage waren in der Vergangenheit verärgert darüber, nicht auf die Nutzerdaten ihrer elektronischen Magazine auf dem iPad zurückgreifen zu können.

Die Implementierung des neuen Abo-Modells könnte Ursache sein, dass die heutige Pressevorstellung von The Daily-Herausgeber News Corp und Apple so häufig verschoben wurde. Medienmongul Rupert Murdoch, unterstützt durch seine  Mitarbeiter John Miller und Jesse Angelo, schwärmte von dem neuen Produkt. “Ich bin stolz über das Teamwork”, lobte er seine Entwickler und Redakteure. Über 100 Mitarbeiter werden nun die täglichen Ausgaben der speziell für das iPad entwickelten Zeitung erarbeiten. News Corp hat Kompetenzen nicht nur für Print, sondern auch für Film, TV und Internet. Die kann das Unternehmen beim iPad nicht nur gut einbringen, sondern es tut dies auch: Der Inhalt ist multimedial aufbereitet, Videos sind nahtlos integriert. 30 Millionen US-Dollar soll die Entwicklung gekostet haben, die wöchentlichen Produktionskosten 500.000 Dollar betragen. Die Erwartungen für den Titel waren im Vorfeld dementsprechend hoch.

Grundlage für The Daily bildet exklusiv Apples Tablet Computer – Murdoch versäumte es nicht, Steve Jobs als “Champion” zu bezeichnen.

Die App The Daily* ist ab sofort im App Store vorerst kostenlos verfügbar. macnews.de wird sie noch genauer vorstellen.


Produktempfehlung:
Der Brennklassiker Toast Titanium 10 von Roxio ist momentan als Angebot erhältlich. Mit dem Gutscheincode ROX40T10 erhält man Toast 10 Titanium* für 69,99 Euro und die die Pro-Version* für 89,99 Euro und spart somit bis zu 50 Euro.

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Deutsche Zeitungsverleger kritisieren Apples “diffuse Informationspolitik”

Langsam, aber sicher formiert sich der Widerstand der Verlage gegen Apples App-Politik. Vor der International Newspaper Marketing Association (INMA) hat heute der Expertenkreis E-Publishing des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um das Vorgehen gegenüber Apple zu besprechen. Ergebnis: Eine Forderung nach “Transparenz und Planungssicherheit für die Entwicklung ihrer Angebote auf dem iPad.”

Mit dem Rauswurf von Sonys Reader-App wurde deutlich: Apple schlägt eine härtere Gangart bei der Durchsetzung der eigenen Richtlinien ein. In Sonys Anwendung für iPhone, iPod touch und iPad wollte der Entwickler beim Verkauf von E-Books den Nutzer in den Webbrowser schicken, anstatt Apples In-App-Purchase-Schnittstelle zu nutzen. Letztere wickelt den gesamten Kaufprozess direkt in einer Anwendung ab. Apple ließ deshalb die Anwendung für die exklusive Verkaufsplattform, den App Store, nicht zu.

Ein Statement von Apple zu der Angelegenheit machte deutlich, dass Verkäufe über den Webbrowser weiterhin erlaubt sind, aber zumindest zusätzlich eine In-App-Option zur Verfügung gestellt werden müsse.

Die Notwendigkeit der In-App-Verkäufe gilt natürlich auch für Zeitungen und Zeitschriften. Aufgeschreckt von dieser Meldung beriefen die Verleger Dringlichkeitssitzungen ein. Nicht nur, dass die Verleger ungern 30 Prozent von den Einnahmen abgeben (Apple lässt sich die Bereitstellung der Verkaufsplattform mit 30 Prozent der App-Einnahmen vergüten). Sondern es werden auch Abomodelle, die eine Kombination von Print und Digital vorsehen, dadurch erschwert, wenn nicht ganz verhindert.

Heute tagte deshalb der Expertenkreis E-Publishing des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). “Die Zeitungsverlage in Deutschland fordern von Apple Transparenz und Planungssicherheit für die Entwicklung ihrer Angebote auf dem iPad”, formuliert der Verband die zentrale Aussage auf seiner Webseite. BDZV-Sprecher Hans-Joachim Fuhrmann kritisierte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa Apples Informationspolitik: “Was uns derzeit von Apple beschert wird, macht uns nicht glücklich”, so Fuhrmann.

Herz der Produktion einer Tageszeitung bleibe die Print-Ausgabe, erklärte Vizepäsident des europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA) Valdo Lehari jun. den Sachverhalt im Rahmen der Sitzung, doch die Geschäftsmodelle für Online, Mobilfunk und Print seien oftmals miteinander verschränkt.

Die ENPA, die schon gestern in Brüssel tagte, hob neben der Forderung nach freier Verkaufswahl hervor, dass die Verleger ihre Leser kennen müssten, was eine Herausgabe der Nutzerdaten bedinge. Diese Forderung ist jedoch so alt wie das iPad selbst. Die International Newspaper Marketing Association (INMA) hat für 17. Februar einen runden Tisch in London einberufen, die belgische Regierung Prüfungen der Wettbewerbsbehörden angeregt.

Laut BDZV gebe es von Apple demnächst eine Mitteilung zu diesem Thema.

Generell loben die Verleger das “fantastische Potential” des iPads und anderer Tablets für die Entwicklung von Zeitungs-Apps. Erst letzte Woche stellte Apple ein neues Abo-Modell vor, in Verbindung mit der ausschließlich für das iPad konzipierten Zeitung “The Daily“.

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Apple-Patente: Neue Touch-Sensoren, Ping und ein Malprogramm

Das US-Patent- und Markenamt hat Apple wieder einmal neue Patente zugesprochen. Zwei neue Patente befassen sich mit möglichen neuen Touchscreen-Technologien – beispielsweise könnte ein Display auch Objekte erkennen, die knapp über dem Display “schweben”. Darüber hinaus hat Apple neue Software-Patente für das soziale Netzwerk Ping, Final Cut Pro und ein mögliches Malprogramm erhalten.

Neue Touchscreen-Sensoren

Die Touchscreen-Patente beschreiben gleich mehrere potentielle Neuerungen. Zum einen könnten die Sensoren ein elektrisches Feld aufbauen, das auch knapp über die Display-Oberfläche hinaus reicht – so ließen sich Objekte erkennen, die das Display nicht wirklich berühren. Auch macht sich Apple weiter Gedanken über im Rahmen eines Geräts integrierte Sensoren.

So ließe sich beim iPad beispielsweise die Lautstärke durch eine Bewegung auf dem Rahmen neben dem Display anpassen. Das passt zu dem Steve Jobs nachgesagten Bestreben, sämtliche physische Knöpfe von den iOS Geräten zu entfernen. Ein weiteres Patent schlägt wiederum eine anisotropische Folie vor, die Berührungen erkennen, gleichzeitig aber besonders lichtdurchlässig wäre, um das Bild eines Touchscreen-Displays weniger zu stören.

Software-Patente: Ping, Final Cut Pro und Malprogramm

Weitere neue Patente befassen sich nicht mit Hard-, sondern mit Software. Zum einen konnte sich Apple ein Patent für das Konzept seines sozialen Musik-Netzwerks Ping sichern.

Außerdem hat sich Apple eine neue Idee für einen digitalen Pinsel in einem Malprogramm gesichert: Zuerst kann der Benutzer den Pinsel über eine Fläche bewegen und dann nachher definieren, wie schnell der Pinsel an den einzelnen Stellen bewegt worden und wie dick die aufgetragene “Farbe” an sein soll. Darüber hinaus genießt Apple nun Patentschutz für die Farbkorrektur in Final Cut Pro.

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Deutsche Zeitungsverleger kritisieren Apples “diffuse Informationspolitik”

Langsam, aber sicher formiert sich der Widerstand der Verlage gegen Apples App-Politik. Vor der International Newspaper Marketing Association (INMA) hat heute der Expertenkreis E-Publishing des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um das Vorgehen gegenüber Apple zu besprechen. Ergebnis: Eine Forderung nach “Transparenz und Planungssicherheit für die Entwicklung ihrer Angebote auf dem iPad.”

Mit dem Rauswurf von Sonys Reader-App wurde deutlich: Apple schlägt eine härtere Gangart bei der Durchsetzung der eigenen Richtlinien ein. In Sonys Anwendung für iPhone, iPod touch und iPad wollte der Entwickler beim Verkauf von E-Books den Nutzer in den Webbrowser schicken, anstatt Apples In-App-Purchase-Schnittstelle zu nutzen. Letztere wickelt den gesamten Kaufprozess direkt in einer Anwendung ab. Apple ließ deshalb die Anwendung für die exklusive Verkaufsplattform, den App Store, nicht zu.

Ein Statement von Apple zu der Angelegenheit machte deutlich, dass Verkäufe über den Webbrowser weiterhin erlaubt sind, aber zumindest zusätzlich eine In-App-Option zur Verfügung gestellt werden müsse.

Die Notwendigkeit der In-App-Verkäufe gilt natürlich auch für Zeitungen und Zeitschriften. Aufgeschreckt von dieser Meldung beriefen die Verleger Dringlichkeitssitzungen ein. Nicht nur, dass die Verleger ungern 30 Prozent von den Einnahmen abgeben (Apple lässt sich die Bereitstellung der Verkaufsplattform mit 30 Prozent der App-Einnahmen vergüten). Sondern es werden auch Abomodelle, die eine Kombination von Print und Digital vorsehen, dadurch erschwert, wenn nicht ganz verhindert.

Heute tagte deshalb der Expertenkreis E-Publishing des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). “Die Zeitungsverlage in Deutschland fordern von Apple Transparenz und Planungssicherheit für die Entwicklung ihrer Angebote auf dem iPad”, formuliert der Verband die zentrale Aussage auf seiner Webseite. BDZV-Sprecher Hans-Joachim Fuhrmann kritisierte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa Apples Informationspolitik: “Was uns derzeit von Apple beschert wird, macht uns nicht glücklich”, so Fuhrmann.

Herz der Produktion einer Tageszeitung bleibe die Print-Ausgabe, erklärte Vizepäsident des europäischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA) Valdo Lehari jun. den Sachverhalt im Rahmen der Sitzung, doch die Geschäftsmodelle für Online, Mobilfunk und Print seien oftmals miteinander verschränkt.

Die ENPA, die schon gestern in Brüssel tagte, hob neben der Forderung nach freier Verkaufswahl hervor, dass die Verleger ihre Leser kennen müssten, was eine Herausgabe der Nutzerdaten bedinge. Diese Forderung ist jedoch so alt wie das iPad selbst. Die International Newspaper Marketing Association (INMA) hat für 17. Februar einen runden Tisch in London einberufen, die belgische Regierung Prüfungen der Wettbewerbsbehörden angeregt.

Laut BDZV gebe es von Apple demnächst eine Mitteilung zu diesem Thema.

Generell loben die Verleger das “fantastische Potential” des iPads und anderer Tablets für die Entwicklung von Zeitungs-Apps. Erst letzte Woche stellte Apple ein neues Abo-Modell vor, in Verbindung mit der ausschließlich für das iPad konzipierten Zeitung “The Daily“.

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Apple-Patente: Neue Touch-Sensoren, Ping und ein Malprogramm

Das US-Patent- und Markenamt hat Apple wieder einmal neue Patente zugesprochen. Zwei neue Patente befassen sich mit möglichen neuen Touchscreen-Technologien – beispielsweise könnte ein Display auch Objekte erkennen, die knapp über dem Display “schweben”. Darüber hinaus hat Apple neue Software-Patente für das soziale Netzwerk Ping, Final Cut Pro und ein mögliches Malprogramm erhalten.

Neue Touchscreen-Sensoren

Die Touchscreen-Patente beschreiben gleich mehrere potentielle Neuerungen. Zum einen könnten die Sensoren ein elektrisches Feld aufbauen, das auch knapp über die Display-Oberfläche hinaus reicht – so ließen sich Objekte erkennen, die das Display nicht wirklich berühren. Auch macht sich Apple weiter Gedanken über im Rahmen eines Geräts integrierte Sensoren.

So ließe sich beim iPad beispielsweise die Lautstärke durch eine Bewegung auf dem Rahmen neben dem Display anpassen. Das passt zu dem Steve Jobs nachgesagten Bestreben, sämtliche physische Knöpfe von den iOS Geräten zu entfernen. Ein weiteres Patent schlägt wiederum eine anisotropische Folie vor, die Berührungen erkennen, gleichzeitig aber besonders lichtdurchlässig wäre, um das Bild eines Touchscreen-Displays weniger zu stören.

Software-Patente: Ping, Final Cut Pro und Malprogramm

Weitere neue Patente befassen sich nicht mit Hard-, sondern mit Software. Zum einen konnte sich Apple ein Patent für das Konzept seines sozialen Musik-Netzwerks Ping sichern.

Außerdem hat sich Apple eine neue Idee für einen digitalen Pinsel in einem Malprogramm gesichert: Zuerst kann der Benutzer den Pinsel über eine Fläche bewegen und dann nachher definieren, wie schnell der Pinsel an den einzelnen Stellen bewegt worden und wie dick die aufgetragene “Farbe” an sein soll. Darüber hinaus genießt Apple nun Patentschutz für die Farbkorrektur in Final Cut Pro.

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Bekenntnisse eines Store-Angestellten

Die immer noch interessantesten Informationen über Apple stammen von ehemaligen oder unzufriedenen Angestellten. Aber auch die Aussagen eines Apple-Store Mitarbeiters sind noch spannender als zwei Drittel der PR-Meldungen des Unternehmens.

Unter dem Titel „Confessions of an Apple Store Employee“ gewährt uns das US-Online-Magazin Popular Mechanics anhand der Aussagen eines Store-Mitarbeiters interessante Einblicke in den Arbeitsalltag in Apples eigener Ladenkette.

Angestellte würden zwar nicht nach Umsatz bezahlt, wären dennoch aber gehalten, Zusatzleistungen wie AppleCare oder Mobile Me an den Mann zu bringen. Bei AppleCare wäre dies auch kein Problem, es handele sich schließlich um kein so schlechtes Geschäft, bei Mobile Me jedoch würde es richtig anstrengend und niemand würde es jemals verkaufen können.

Je weniger Store-Mitarbeiter im Vergleich zu ihren Kollegen beim Verkauf erfolgreich wären, desto öfter würden diese zu Meetings mit der Geschäftsführung gerufen. Während dieser Zusammenkünfte werde dann geklärt, woran die schlechtere Verkaufsperformanz liegen könne. Ansonsten sei die Arbeitsatmosphäre eher lässig, erst wer fünfzehn Mal zu spät käme, müsse mit Problemen rechnen. Anders sähe es mit Äußerungen über künftige Produkte aus. Mitarbeiter, die mit Kunden oder der Presse Spekulationen diesbezüglich betreiben, können gehen.

Ironischerweise wüssten die Store-Mitarbeiter nichts von neuen Produkten, sondern tappten selbst bis zur offiziellen Keynote komplett im Dunkeln. Währenddessen stellten Kunden natürlich laufend Fragen, etwa fünfmal täglich zu iPad- oder iPhone Nachfolgemodellen. Wer als Mitarbeiter jedoch aus der Presse erworbene Gerüchte an den Kunden weitergäbe, bekäme heftige Probleme. Besagter Mitarbeiter meidet es daher, den Technologieteil der Zeitung zu lesen und stellt sich aller Fragen diesbezüglich dumm.

Eine Keynote versäumt auch im Store niemand, es sei sogar kein Problem, frei zu bekommen, wenn man sage, man wolle die Keynote zuhause schauen. Nach der Keynote gehe es mit den Vorbereitungen zum Verkauf los, von der Planung „verrückter“ Arbeitsschichten hin zu kostenlosen Massage-Diensten oder hochqualitativem Essen während harter Verkaufstage. Wer einen solchen Verkaufsmarathon möglichst lange durchhielte und Überstunden machte, würde mit ordentlichen Boni belohnt.

Ausgesprochen unbeliebt wäre die Arbeit im so genannten Telefonraum. Zuweilen riefen dort auch Kunden an, die dem Store-Mitarbeiter therapeutische Fähigkeiten abverlangten, so wollten manche Ehefrauen wissen, wie sie ihren Gatten mit der Sicherung von Beweisen am Mac beim ehelichen Betrug auf die Schliche kommen könnten. Generell scheint der direkte Kundenkontakt recht anstrengend zu sein. Manche Kunden erschienen mit völlig zerstörten oder überalterten Geräten im Store, fluchten und heulten – und hätten damit Erfolg. Die Arbeit wäre manchmal jener bei McDonald's ähnlich, allerdings besser bezahlt: „Noch nie in meinem Leben wurde ich so schlecht behandelt.“, so der Mitarbeiter über seine Kundenkontakte.

Im ganzen Geschäft wimmle es von verdeckten Sicherheitskräften, oftmals gut bezahlten Polizisten im Ruhestand. Meistens wären diese mit Passanten beschäftigt, die quasi im Vorbeigehen ein paar Time Capsules oder iPods abstauben wollten. Aber auch sonst scheint es ein größeres Sicherheitsbedürfnis im Apple Store zu geben. So schauten oft Drogenhändler vorbei, die mit Ausweispapieren verstorbener Personen oder gefälschten Kreditkarten ein iPhone kaufen wollten. Obgleich man diese schon an ihrem zwielichtigen Verhalten erkenne, müsse man sie wie gewöhnliche Kunden behandeln. Spräche man sie dann aber auf Widersprüche in ihren Papieren an, liefen sie einfach aus dem Laden.

Die Macs im Store wären regelrechte öffentliche Computer. Jugendliche machten Bilder mit Photo Booth und bäten dann darum, diese in Facebook hochzuladen, viele Obdachlose führten Videokonferenzen, was aber in Ordnung sei. Aber auch manch düstere Erscheinung käme in den Laden, um dann über die Bose-Lautsprecher „Death Metal“ in ohrenbetäubender Lautstärke zu hören. Wenig verwunderlich, dass der Store-Angestellte daher junge Leute bevorzugt, die Britney Spears hörten und zu tanzen anfingen. Nicht besonders oft würden Passanten pornographisches Material abrufen, immer wieder aber würde die Sprache der Macs geändert. Diese dann von Koreanisch oder Russisch wieder auf Englisch umzustellen, wäre nicht so einfach.

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Apples Abo-Modell: Bundeskartellamt verzichtet auf genaue Prüfung

Die Ablehnung der Sony Reader App machte zu Beginn des Monats deutlich, dass Apple im App Store keine Anwendungen mehr duldet, die für Abo-Angebote nicht den In-App-Kauf nutzen. Daraufhin bereiteten die Verlage sich auf eine Offensive vor und Apple lenkte ein. Doch nur zum Teil, denn wie Steve Jobs erläutert, ist die In-App-Funktion weiterhin Pflicht. Allerdings dürfen die Anbieter parallel auf ihre eigenen Webseiten verweisen. Diese Politik stößt den Kartellbehörden in den USA sauer auf und auch die europäische Kommission beobachtet Apple genau. Das Bundeskartellamt sieht dagegen keine Veranlassung für eine verstärkte Kontrolle dieser Geschäftspraxis.

Von Quellen, die mit den Interna der Federal Trade Commission (US-Kartellamt) vertraut seien, will das Wall Street Journal von einer genauen Beobachtung Apples durch die FTC erfahren haben. Gemeinsam mit dem Justizministerium interessiere man sich insbesondere für das neue Abonnement-Modell über den App Store, mit dem Steve Jobs die Verlage kürzlich in ungestüme Aufregung versetzte. Wie gewohnt trachtet Apple nach einer möglichst umfassenden Kontrolle über alles, was auf iOS Geräten vor sich geht. Ob dieses Streben gegen kartellrechtliche Vorschriften verstößt, bleibt auf verschiedenen Ebenen zu prüfen.

Auch die europäische Kommission beäuge die Richtlinien und deren Anwendung durch Apple bereits kritisch, wie eine Sprecherin gegenüber dem Wall Street Journal mitteilte. Schon wegen der fehlenden Unterstützung von Flash-Inhalten war das Unternehmen im Sommer des vergangenen Jahres ins Visier der Wettbewerbskommissarin geraten. Insgesamt ist man in Brüssel über die restriktive Natur des iOS-Ökosystems offenbar nicht gerade begeistert.

Das gilt neben der europäischen Kommission außerdem für die belgische Regierung, die kürzlich ihre Wettbewerbsaufsichtsbehörde mit einer Untersuchung beauftragte. Man wolle, angeregt durch den belgischen Wirtschaftsminister prüfen, ob Apples Richtlinien gegen geltendes Recht verstoßen.

Abgesehen von der Prüfung durch europäische, belgische und US-amerikanische Behörden könnte Steve Jobs auch eine Untersuchung durch das deutsche Bundeskartellamt ins Haus stehen. Nach Angaben eines Sprechers gegenüber macnews.de gibt man sich dort jedoch aktuell mit der routinemäßigen Marktbeobachtung zufrieden. Förmliche Verfahren gegen Apple seien nicht eingeleitet, auch von einer besonders kritischen Beobachtung, wie sie offenbar durch die europäische Kommission erfolgt, könne keine Rede sein.

Derweil konterte Google bereits mit einem betont offenen System namens One Pass. Bei diesem Modell ist es möglich, digitale sowie Print-Abonnements unter einen Hut zu bringen. Gleichzeitig wird den Verlagen nicht vorgeschrieben, auf welchem Weg sie ihre Kunden gewinnen. So geht Google einem der wichtigsten Kritikpunkte der Medienvertreter gegen Apple geschickt aus dem Weg.

Ob das genügt um die Verlage nach Mountain View zu locken, hängt stark von dem Wachstum des Marktanteils von Android-Tablets ab. Dieser schoss jüngst dank diverser Neuvorstellungen im Tablet-Bereich von 2,3 auf 21,6 Prozent im vierten Quartal 2010. Sollte das nächste Quartal ähnliche Wachstumsschübe bringen, könnte sich die Lage für Apple erheblich entschärfen. In diesem Fall bestünde für die Verlage nämlich keinerlei Veranlassung mehr, in iOS das einzige Heilmittel für ihre kriselnden Branche zu sehen.

Es sieht also nach einem harten Frühling für Apple aus. Das für die kommenden Wochen erwartete, sagenumwobene iPad 2 könnte genau der warme Übergangsmantel sein, den das Unternehmen für eine erfolgreiche Bewältigung dieser kritischen Phase dringend braucht.

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Neue Macs: Zehnmal schnellere Übertragung dank LightPeak möglich

Der Halbleiterhersteller Intel bastelt schon seit Jahren an seiner Übertragungstechnik “Light Peak”, doch eine Serienproduktion könnte nun endlich bevorstehen. Laut einer Quelle, die sich gegenüber CNET geäußert hat, wird Apple in den nächsten Tagen ankündigen, die Intel-Verbindung in seinen neuen Macs zu verbauen.

Dabei ist noch unklar, ob der Übertragungsstandard schon in den neuen MacBook Pros verwendet werden soll. Diese werden Gerüchten zufolge bereits am 24. Februar vorgestellt. Wahrscheinlich ist außerdem, dass Apple die Technik unter einem anderen Namen implementieren wird. Nutzer dürfen sich mit dem neuen Standard auf neue Dimensionen in der Übertragungsgeschwindigkeit freuen. Laut Intel werden mit LightPeak Raten von 10 GB pro Sekunde erreicht – zehnmal schneller als Firewire 800. Daran ändert auch nicht, dass Intel zunächst für eine Verwendung von Kupfer- statt Glasfaserkabel plädiert.

Ursprünglich hatte Intel an der Technologie gearbeitet, um verschiedene Kabel für verschiedene Übertragungsaufgaben durch eine einziges zu ersetzen und gleichzeitige Übertragungen ohne Geschwindigkeitseinbuße zu ermöglichen. In Apples Fall ist es jedoch denkbar, das es für den Standard zunächst ein bestimmtes Einsatzfeld geben und eher als Ergänzung zu den anderen Anschlüssen eingesetzt wird.

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Verizon-iPhone: Der Wermutstropfen in Apples Erfolgsstory

Die Beobachter jonglieren mit zum Teil sehr beeindruckenden Zahlen, wenn sie Apples wirtschaftliche Leistungen beschreiben. Das vierte Quartal 2010 war wieder einmal das erfolgreichste in der Geschichte des Unternehmens. Apple liegt Analysen zufolge inzwischen auf Platz 1 der weltgrößten Hersteller mobiler Computer und kauft weit über die Hälfte aller produzierten Touch-Panels auf. Allein beim CDMA iPhone hapert es noch mit den Superlativen.

Apple überholt die Branche in fast allen Bereichen. Mac-Verkäufe an Behörden, Geschäftskunden und Privatanwender nahmen im vierten Quartal 2010 jeweils deutlich stärker zu, als dies im gesamten IT-Markt der Fall war. Allein der Bildungssektor will offenbar nicht so recht mitspielen, dort verlor das Unternehmen 2,7 Prozent, während die Branche um 3 Prozent anzog. Insgesamt ergibt sich aber immer noch ein Wachstums-Vorsprung Apples gegenüber der restlichen IT-Welt von 20 Prozent.

Das iPad dürfte in dieser Entwicklung eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. So glaubt Charlie Wolf von Needham & Co., dass der Halo-Effekt des smarten Tablet-Rechners den von iPhone und iPod noch übertrifft. 80 von 100 Unternehmen, die in der Fortune-500-Liste aufgeführt sind, haben innerhalb weniger Monate das iPad entweder zum Einsatz gebracht oder zumindest für den firmeninternen Gebrauch erprobt. Ähnlich stark sei die Übernahmerate in kleinen und mittleren Unternehmen zu vermuten.

Doch damit erschöpft sich das Verdienst des iPad damit noch lange nicht. Im vierten Quartal 2010 kletterte Apple auf Rang drei in der Liste der weltweit erfolgreichsten Computer-Hersteller. Schuld daran war erneut das Apple-Tablet. Nur dank dessen Einbeziehung in die Statistik konnte Steve Jobs die Konkurrenz von Dell knapp hinter sich lassen. Jetzt führt sein Unternehmen mit 17,2 Prozent Marktanteil den Teilbereich der mobilen Computer an und lässt HP, Acer, Dell und Toshiba hinter sich – erneut dank iPad.

Solch eine große Popularität ist den Konkurrenten aus mehreren Gründen ein Dorn im Auge. Zunächst sieht es natürlich niemand gerne, wenn das Produkt eines Wettbewerbers das eigene aus den Regalen verdrängt. Doch Apple dreht der Konkurrenz von Motorola und Research In Motion schon an der Quelle den Hahn ab. So melden Zulieferer aus Asien, dass die Kapazitäten für Touch-Module zu 60 Prozent für Cupertino eingeplant seien. Samsung, Acer und HP müssen sich bereits bei kleineren Produzenten umsehen, alle kleineren Abnehmer gehen vollkommen leer aus.

Allein, der Stein in Steves Turnschuh ist das CDMA-iPhone beim US-Anbieter Verizon. Erste Beobachtungen zeigten bereits, dass sich das neue Modell nicht so gut verkaufen würde, wie geplant. Jetzt liegen BGR.com Zahlen vor, die genau dies belegen. Verkaufszahlen von AT&T- und Verizon-Versionen aus fünf Apple-Filialen, teils in äußerst prominenter Lage, wurden verglichen. Die Differenz der Volumina sank augenscheinlich von 370 Einheiten am ersten Tag auf nur 93 Geräte am fünften. Zusätzlich gaben nur 14 Prozent der befragten Kunden an, von einem AT&T-iPhone zu Verizon zu wechseln. Allerdings darf diesem letzten Wert keine übermäßige Aussagekraft zugesprochen werden, da keine Stichprobengröße angegeben wurde und die Umfrage somit möglicherweise nicht repräsentativ ist.

Es bleibt also im großen und ganzen dabei, Apples Erfolg spricht für sich und Bände. Ein schaler Nachgeschmack bleibt jedoch nach dem Start des iPhone 4 bei Verizon, da hätten viele mehr erwartet, auch wenn der Anbieter selbst von “Rekordzahlen” spricht.

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Entwickler verärgert über Apples In-App-Einkaufs-Regeln

Nicht nur herkömmliche Zeitungsverlage, auch andere Anbieter kostenpflichtiger Inhalte ärgern sich über Apples Regeln für App-Store-Abonnements. Apple erlaubt kostenpflichtige Inhalte ausschließlich über das eine In-App-Einkaufssystem, Apps mit anderen Lösungen will das Unternehmen nicht zulassen.

In einem offenen Brief richtet sich das Unternehmen Readability an den App-Store-Betreiber. Readability erkennt auf Nachrichten-Websites den eigentlichen Fließtext und bietet die Möglichkeit, diesen ohne weitere Inhalte wie Werbung darzustellen. Apple setzt die Open-Source-Software des Unternehmens selbst über die Reader-Funktion in Safari 5 ein.

Readability hat eine iOS-App entwickelt, mit der sich Nachrichten-Seiten ohne Werbung aufrufen lassen. Das Ganze ist kostenpflichtig; das Unternehmen behält 30 Prozent des Umsatzes und gibt 70 Prozent an den jeweiligen Betreiber der Website weiter, um dessen Verlust an Werbeeinnahmen auszugleichen. Voraussetzung ist, das der Kunde einen Readability-Account anlegt und mindestens fünf US-Dollar im Monat bezahlt – auf Wunsch auch mehr, um das Schreiben im Web zu unterstützen.

Apple hat die iOS-App von Readability allerdings abgelehnt, da sie nicht Apples In-App-Purchase-Programmierschnittstelle benutzt. Readability ärgert sich über diese Ablehnung, da Apple selbst 30 Prozent für jeden In-App-Einkauf einbehält. Dadurch könne Readability sein Versprechen, 70 Prozent der Kosten an Web-Autoren abzugeben, nicht mehr einhalten, das eigene Geschäftsmodell könne so nicht funktionieren. Readability kann sein Angebot daher nur als Browser-basierten Dienst anbieten.

Die Betreiber des Angebots TinyGrab wollen die Entwicklung ihrer iOS-App gar nicht erst fortsetzten. TinyGrab erlaubt es Benutzern, Screenshots von ihrem Rechner zu machen und direkt zu veröffentlichen. Die iOS-App könnte Bilder der iPhone- oder iPod-touch-Kamera ins Web stellen.

Wer seine Screenshots zum Beispiel über FTP hochladen möchte, muss aber über seinen TinyGrab-Account eine monatliche Gebühr bezahlen. Eine Umstellung auf Apples In-App-Einkäufe funktioniert nicht, weil Apple dem jeweiligen App-Entwickler keine Kundendaten weitergibt. Das heißt: TinyGrab kann nicht erkennen, welcher Kunde mit welchem Account zusätzliche Funktionen freischalten möchte. Das eigene System könne mit Apples Vorschriften gar nicht funktionieren, die Entwicklung einer eigenen App sei sinnlos. Auf ein ähnliches System setzt auch Dropbox, der bekannte Anbieter einer Online-Festplatte. Cult of Mac macht sich Sorgen, dass diese iOS-App ebenfalls bald aus dem App Store verschwinden könnte.

Bild: Readability. Some rights reserved.

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Neuer Vorab-Build von Mac OS X 10.6.7 – Lion-Beta kündigt sich an

Apple arbeitet weiter fleißig am Mac OS. Während der wöchentliche Vorab-Build von Mac OS X 10.6.7 die Entwickler diese Woche schon zwei Tage früher als gewohnt erreicht, sollen Entwickler bald die ersten Vorab-Builds von Mac OS X 10.7 Lion erhalten. Dieses soll Gerüchten zufolge eine deutlich veränderte Benutzeroberfläche bekommen.

Seit Januar lässt Apple registrierte Entwickler jeden Freitag Vorab-Builds von Mac OS X 10.6.7 herunterladen, diese Woche gibt es bereits am Mittwoch einen neuen Beta-Build 10J860. Weiterhin sollen die Entwickler Safari den Mac App Store, AirPort, Bonjour, SMB und die Grafiktreiber genau testen und entsprechende Berichte an Apple schicken. Mac Rumors glaubt, dass die beschleunigte Update-Frequenz und die Tatsache, dass sich die Build-Bezeichnung im Vergleich zum letzten Build nur um zwei Versionsnummern verändert hat, auf eine baldige Veröffentlichung hindeuten könnte.

TechCrunch hat sich derweil seine Besucherstatistiken genauer angesehen und festgestellt, dass sich in den letzten Wochen immer mehr Rechner mit “Mac OS X 10.7″ identifizieren. Es scheint, als habe Apple die internen Tests des nächsten größeren Betriebssystem-Updates deutlich ausgeweitet. Aus unbenannten Quellen will die Website außerdem erfahren haben, dass die nächste Mac-OS-Version viele bisher unbekannte Neuerungen enthalten wird – unter anderem eine neue Benutzeroberfläche. Damit sich Entwickler auf diese einstellen können, sollen erste Beta-Versionen bald für registrierte Entwickler erhältlich sein.

Apple präsentierte bei der Vorstellung des neuen MacBook Air im Oktober erste Details zu Lion, diese beschränkten sich aber auf einige Features, die Apple vom iOS übernommen hat. Seitdem ist es um das nächste Mac-OS-Update etwas still geworden.

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Entwickler verärgert über Apples In-App-Einkaufs-Regeln

Nicht nur herkömmliche Zeitungsverlage, auch andere Anbieter kostenpflichtiger Inhalte ärgern sich über Apples Regeln für App-Store-Abonnements. Apple erlaubt kostenpflichtige Inhalte ausschließlich über das eine In-App-Einkaufssystem, Apps mit anderen Lösungen will das Unternehmen nicht zulassen.

In einem offenen Brief richtet sich das Unternehmen Readability an den App-Store-Betreiber. Readability erkennt auf Nachrichten-Websites den eigentlichen Fließtext und bietet die Möglichkeit, diesen ohne weitere Inhalte wie Werbung darzustellen. Apple setzt die Open-Source-Software des Unternehmens selbst über die Reader-Funktion in Safari 5 ein.

Readability hat eine iOS-App entwickelt, mit der sich Nachrichten-Seiten ohne Werbung aufrufen lassen. Das Ganze ist kostenpflichtig; das Unternehmen behält 30 Prozent des Umsatzes und gibt 70 Prozent an den jeweiligen Betreiber der Website weiter, um dessen Verlust an Werbeeinnahmen auszugleichen. Voraussetzung ist, das der Kunde einen Readability-Account anlegt und mindestens fünf US-Dollar im Monat bezahlt – auf Wunsch auch mehr, um das Schreiben im Web zu unterstützen.

Apple hat die iOS-App von Readability allerdings abgelehnt, da sie nicht Apples In-App-Purchase-Programmierschnittstelle benutzt. Readability ärgert sich über diese Ablehnung, da Apple selbst 30 Prozent für jeden In-App-Einkauf einbehält. Dadurch könne Readability sein Versprechen, 70 Prozent der Kosten an Web-Autoren abzugeben, nicht mehr einhalten, das eigene Geschäftsmodell könne so nicht funktionieren. Readability kann sein Angebot daher nur als Browser-basierten Dienst anbieten.

Die Betreiber des Angebots TinyGrab wollen die Entwicklung ihrer iOS-App gar nicht erst fortsetzten. TinyGrab erlaubt es Benutzern, Screenshots von ihrem Rechner zu machen und direkt zu veröffentlichen. Die iOS-App könnte Bilder der iPhone- oder iPod-touch-Kamera ins Web stellen.

Wer seine Screenshots zum Beispiel über FTP hochladen möchte, muss aber über seinen TinyGrab-Account eine monatliche Gebühr bezahlen. Eine Umstellung auf Apples In-App-Einkäufe funktioniert nicht, weil Apple dem jeweiligen App-Entwickler keine Kundendaten weitergibt. Das heißt: TinyGrab kann nicht erkennen, welcher Kunde mit welchem Account zusätzliche Funktionen freischalten möchte. Das eigene System könne mit Apples Vorschriften gar nicht funktionieren, die Entwicklung einer eigenen App sei sinnlos. Auf ein ähnliches System setzt auch Dropbox, der bekannte Anbieter einer Online-Festplatte. Cult of Mac macht sich Sorgen, dass diese iOS-App ebenfalls bald aus dem App Store verschwinden könnte.

Bild: Readability. Some rights reserved.

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Neuer Vorab-Build von Mac OS X 10.6.7 – Lion-Beta kündigt sich an

Apple arbeitet weiter fleißig am Mac OS. Während der wöchentliche Vorab-Build von Mac OS X 10.6.7 die Entwickler diese Woche schon zwei Tage früher als gewohnt erreicht, sollen Entwickler bald die ersten Vorab-Builds von Mac OS X 10.7 Lion erhalten. Dieses soll Gerüchten zufolge eine deutlich veränderte Benutzeroberfläche bekommen.

Seit Januar lässt Apple registrierte Entwickler jeden Freitag Vorab-Builds von Mac OS X 10.6.7 herunterladen, diese Woche gibt es bereits am Mittwoch einen neuen Beta-Build 10J860. Weiterhin sollen die Entwickler Safari den Mac App Store, AirPort, Bonjour, SMB und die Grafiktreiber genau testen und entsprechende Berichte an Apple schicken. Mac Rumors glaubt, dass die beschleunigte Update-Frequenz und die Tatsache, dass sich die Build-Bezeichnung im Vergleich zum letzten Build nur um zwei Versionsnummern verändert hat, auf eine baldige Veröffentlichung hindeuten könnte.

TechCrunch hat sich derweil seine Besucherstatistiken genauer angesehen und festgestellt, dass sich in den letzten Wochen immer mehr Rechner mit “Mac OS X 10.7″ identifizieren. Es scheint, als habe Apple die internen Tests des nächsten größeren Betriebssystem-Updates deutlich ausgeweitet. Aus unbenannten Quellen will die Website außerdem erfahren haben, dass die nächste Mac-OS-Version viele bisher unbekannte Neuerungen enthalten wird – unter anderem eine neue Benutzeroberfläche. Damit sich Entwickler auf diese einstellen können, sollen erste Beta-Versionen bald für registrierte Entwickler erhältlich sein.

Apple präsentierte bei der Vorstellung des neuen MacBook Air im Oktober erste Details zu Lion, diese beschränkten sich aber auf einige Features, die Apple vom iOS übernommen hat. Seitdem ist es um das nächste Mac-OS-Update etwas still geworden.

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iPhone nano: Apple-Interims-CEO Tim Cook spricht über iPhone nicht nur für Reiche

In einem Meeting mit Investor Toni Sacconaghi von Bernstein Research gab Apples Interims-CEO Tim Cook einen Einblick in zukünftige Produkte und Strategien, mit denen sich Apple weitere Marktanteile sicher möchte. Der Hauptaugenmerkt dieses Meetings lag beim iPhone und wie Apple damit noch mehr Kunden erreichen möchte.

Die wichtigsten Punkte aus dem Bericht Sacconaghis:

  • Cook bezeichnete das iPhone als die “Mutter des Erfolgs”. Es habe auch den Absatz anderer Produktkategorien Apples angekurbelt, insbesondere in den Schwellenländern
  • Allgemein bekräftigte Cook die Vorstellung, dass Apple zukünftig auch preisgünstigere Angebote entwickeln wird, um den Markt für das iPhone zu verbreitern. Man plane “clevere Dinge” um auch den Prepaid-Markt für sich zu gewinnen, so Cook. Apple will seine Produkte “nicht nur den Reicheren” anbieten. Gleichzeitig werde man aber auch kein Marktsegment verlassen.
  • Apple hat viel Energie in den chinesischen Markt gesteckt, welcher ansich ein typischer Prepaid-Markt ist
  • Laut Cook sei der Tablet-Markt weit größer als der PC-Markt. Bezugnehmend auf diese Aussage kam Sacconaghi zu dem Schluss, dass Apples Anteil an diesem aufstrebenden Tablet-Markt für sich einen Umfang von 60 bis 100 Milliarden US-Dollar hat. Cook erwarte einen intensiveren Wettbewerb bei Tablets, als es ihn bei Smartphones gibt. Immerhin nehmen an diesem nicht nur Smartphone-, sondern auch PC-Hersteller teil. Apple habe aber einen großen Vorsprung und noch viele interessante Dinge in petto, so Cook weiter.
  • Die Expansion auf weitere Mobilfunkanbieter hat für Apple große Priorität. Apples CFO Peter Oppenheimer fügte hinzu, dass man derzeit nur mit 175 Mobilfunkpartnern zusammenarbeite, im Vergleich zu RIM Blackberry mit seinen 550. Seit letzter Woche gehört auch der größte Mobilfunkanbieter Südkoreas, SK Telecom, zu Apples Partnern.
  • Oppenheimer räumte ein, dass Apples Kapitalstruktur nicht effizient war. Er betonte ausserdem, dass Apple wahrscheinlich weiterhin seine Bilanzen nutzen werde, um Partnerschaften für die Lieferung von Schlüsselkomponenten zu sichern. (Anm. Redaktion: Apple gilt als größter Abnehmer von Handheld-Displays und NAND-Speicherchips. Apple wird deswegen auch vorgeworfen, Bestände dieser Komponenten leerzukaufen um die Konkurrenz auszubremsen.)
  • Laut Cook fühlte es sich für ihn an, als wäre das iPhone in Maslows Bedürfnispyramide nur knapp hinter Wasser und Nahrung angesiedelt und dass schon bald jedes Mobiltelefon ein Smartphone sein werde.

Apple COO Tim Cook, CFO Peter Oppenheier und VP of Internet Services Eddy Cue wurden in diesem Meeting nicht müde zu bekräftigen, dass Apple (wohl auch ohne Steve Jobs auf dem “richtigen Weg” sei und die “richtigen Dinge tue” um iPhone und iPad in weiteren Märkten zu etablieren. Dass Apple dermaßen in die Strategien und etwaige neue Produkte einblicken lässt ist doch sehr ungewöhnlich. Die investoren waren für diesen Einblick wie erwartet äußerst dankbar. Der Aktienkurs Apples stieg gestern gestern schlagartig um bis zu 1,85% auf kurzzeitig 355,05 US-Dollar.

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Schmiergeld-Affäre: Ehemaliger Apple-Mitarbeiter bekennt sich schuldig

Paul Devine, von 2005 bis 2010 Einkaufschef bei Apple hat vor einem kalifornischen Strafgericht bezüglich verschiedener Anklagepunkte ein Schuldbekenntnis abgegeben. Devine muss sich aktuell wegen Bestechungs-Vorwürfen verantworten. Er kassierte angeblich Schmiergelder von Zulieferern aus Asien und ließ ihnen dafür firmeninterne Informationen zukommen. Zunächst hatte Devine auf unschuldig plädiert.

Einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter sich des Betrugs mithilfe elektronischer Kommunikation (“wire fraud”, keinesfalls mit dem hiesigen Überweisungsbetrug zu verwechseln), der Verabredung eines Verbrechens (“conspiracy”) sowie der Geldwäsche (“money laundering”) schuldig bekannt. Darüber hinaus habe er sich bereit erklärt, sich zugunsten des Staates von Vermögen im Wert von 2,28 Millionen US-Dollar (etwa 1,65 Millionen Euro) zu trennen.

Devines Anwalt sagte über seinen Klienten: “Devine ist ein guter Mann, der einen Fehler gemacht hat und diesen jetzt berichtigen möchte”. Eine solche Wiedergutmachung könnte in diesem Fall eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren Haft bedeuten. Aufgrund seines Schuldeingeständnisses darf er jedoch mit einem milderen Urteil rechnen.

Genaueres wird es am 6. Juni dieses Jahres zu berichten geben, zu diesem Termin will das Gericht sein Urteil verkünden. Damit ist die Sache für Devine allerdings noch nicht ausgestanden. Apple ist auf zivilrechtlichem Weg gegen seinen Ex-Mitarbeiter vorgegangen. Der Prozess wurde vorerst unterbrochen um den Ausgang des strafrechtlichen Verfahrens abzuwarten.

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iPhone nano: Apple-Interims-CEO Tim Cook spricht über iPhone nicht nur für Reiche

In einem Meeting mit Investor Toni Sacconaghi von Bernstein Research gab Apples Interims-CEO Tim Cook einen Einblick in zukünftige Produkte und Strategien, mit denen sich Apple weitere Marktanteile sicher möchte. Der Hauptaugenmerkt dieses Meetings lag beim iPhone und wie Apple damit noch mehr Kunden erreichen möchte.

Die wichtigsten Punkte aus dem Bericht Sacconaghis:

  • Cook bezeichnete das iPhone als die “Mutter des Erfolgs”. Es habe auch den Absatz anderer Produktkategorien Apples angekurbelt, insbesondere in den Schwellenländern
  • Allgemein bekräftigte Cook die Vorstellung, dass Apple zukünftig auch preisgünstigere Angebote entwickeln wird, um den Markt für das iPhone zu verbreitern. Man plane “clevere Dinge” um auch den Prepaid-Markt für sich zu gewinnen, so Cook. Apple will seine Produkte “nicht nur den Reicheren” anbieten. Gleichzeitig werde man aber auch kein Marktsegment verlassen.
  • Apple hat viel Energie in den chinesischen Markt gesteckt, welcher ansich ein typischer Prepaid-Markt ist
  • Laut Cook sei der Tablet-Markt weit größer als der PC-Markt. Bezugnehmend auf diese Aussage kam Sacconaghi zu dem Schluss, dass Apples Anteil an diesem aufstrebenden Tablet-Markt für sich einen Umfang von 60 bis 100 Milliarden US-Dollar hat. Cook erwarte einen intensiveren Wettbewerb bei Tablets, als es ihn bei Smartphones gibt. Immerhin nehmen an diesem nicht nur Smartphone-, sondern auch PC-Hersteller teil. Apple habe aber einen großen Vorsprung und noch viele interessante Dinge in petto, so Cook weiter.
  • Die Expansion auf weitere Mobilfunkanbieter hat für Apple große Priorität. Apples CFO Peter Oppenheimer fügte hinzu, dass man derzeit nur mit 175 Mobilfunkpartnern zusammenarbeite, im Vergleich zu RIM Blackberry mit seinen 550. Seit letzter Woche gehört auch der größte Mobilfunkanbieter Südkoreas, SK Telecom, zu Apples Partnern.
  • Oppenheimer räumte ein, dass Apples Kapitalstruktur nicht effizient war. Er betonte ausserdem, dass Apple wahrscheinlich weiterhin seine Bilanzen nutzen werde, um Partnerschaften für die Lieferung von Schlüsselkomponenten zu sichern. (Anm. Redaktion: Apple gilt als größter Abnehmer von Handheld-Displays und NAND-Speicherchips. Apple wird deswegen auch vorgeworfen, Bestände dieser Komponenten leerzukaufen um die Konkurrenz auszubremsen.)
  • Laut Cook fühlte es sich für ihn an, als wäre das iPhone in Maslows Bedürfnispyramide nur knapp hinter Wasser und Nahrung angesiedelt und dass schon bald jedes Mobiltelefon ein Smartphone sein werde.

Apple COO Tim Cook, CFO Peter Oppenheier und VP of Internet Services Eddy Cue wurden in diesem Meeting nicht müde zu bekräftigen, dass Apple (wohl auch ohne Steve Jobs auf dem “richtigen Weg” sei und die “richtigen Dinge tue” um iPhone und iPad in weiteren Märkten zu etablieren. Dass Apple dermaßen in die Strategien und etwaige neue Produkte einblicken lässt ist doch sehr ungewöhnlich. Die investoren waren für diesen Einblick wie erwartet äußerst dankbar. Der Aktienkurs Apples stieg gestern gestern schlagartig um bis zu 1,85% auf kurzzeitig 355,05 US-Dollar.

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Schmiergeld-Affäre: Ehemaliger Apple-Mitarbeiter bekennt sich schuldig

Paul Devine, von 2005 bis 2010 Einkaufschef bei Apple hat vor einem kalifornischen Strafgericht bezüglich verschiedener Anklagepunkte ein Schuldbekenntnis abgegeben. Devine muss sich aktuell wegen Bestechungs-Vorwürfen verantworten. Er kassierte angeblich Schmiergelder von Zulieferern aus Asien und ließ ihnen dafür firmeninterne Informationen zukommen. Zunächst hatte Devine auf unschuldig plädiert.

Einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, hat der ehemalige Apple-Mitarbeiter sich des Betrugs mithilfe elektronischer Kommunikation (“wire fraud”, keinesfalls mit dem hiesigen Überweisungsbetrug zu verwechseln), der Verabredung eines Verbrechens (“conspiracy”) sowie der Geldwäsche (“money laundering”) schuldig bekannt. Darüber hinaus habe er sich bereit erklärt, sich zugunsten des Staates von Vermögen im Wert von 2,28 Millionen US-Dollar (etwa 1,65 Millionen Euro) zu trennen.

Devines Anwalt sagte über seinen Klienten: “Devine ist ein guter Mann, der einen Fehler gemacht hat und diesen jetzt berichtigen möchte”. Eine solche Wiedergutmachung könnte in diesem Fall eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren Haft bedeuten. Aufgrund seines Schuldeingeständnisses darf er jedoch mit einem milderen Urteil rechnen.

Genaueres wird es am 6. Juni dieses Jahres zu berichten geben, zu diesem Termin will das Gericht sein Urteil verkünden. Damit ist die Sache für Devine allerdings noch nicht ausgestanden. Apple ist auf zivilrechtlichem Weg gegen seinen Ex-Mitarbeiter vorgegangen. Der Prozess wurde vorerst unterbrochen um den Ausgang des strafrechtlichen Verfahrens abzuwarten.

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Apple-Aktien statt Apple TV: Wer klug ist, investiert

Der Auflistung eines Informatikstudenten aus Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien lassen sich Originalpreise für ein paar Hundert Apple-Produkte entnehmen. Dazu nennt Kyle Conroy den heutigen Ertrag der Apple-Aktie, hätte man den Kaufpreis seinerzeit in Anteile am Mac-Hersteller investiert. Vor der nächsten Kaufentscheidung für iPod, iPhone oder iPad wird sich nach dem Studium der Auflistung so mancher überlegen, was passieren könnte, wenn man mit dem Kaufpreis AAPL-Papiere statt MP3-Player kauft.

Der höchste Gewinn hätte sich demnach mit der Investition von 5.700 US-Dollar für ein Apple PowerBook G3 250 aus dem Jahr 1997 erzielen lassen. Der Wert an der Börse betrüge heute stolze 324.863 US-Dollar. Statt den iPod shuffle 3G im Jahr 2009 zum Preis von 59 US-Dollar zu kaufen, hätte man dagegen heute nur 34 US-Dollar Mehrwert in Aktien.

Einziges Problem der Überlegung: Wenn sich jeder entscheidet, lieber Papiere statt Produkte zu kaufen, klappt’s auch mit dem Aktienkurs nicht wie gewünscht. Es bedarf also einer gesunden Mischung aus Mac-Käufern und Spekulanten, damit der Trick funktioniert. Vielleicht hätte Conroy seine Liste lieber für sich behalten sollen.

Bild: Wikimedia Commons

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Apple-Patent: Mobil-Gerät lädt sich mit Induktion selbst auf

Apple macht sich Gedanken über den Einsatz von Induktionstechnologie in seinen Mobil-Geräten. Ein Apple-Patent beschreibt, wie sich die Technologie zum drahtlosen Aufladen einsetzen lassen könnte. Unterwegs könnten sich die Geräte durch Bewegungen des Besitzers sogar von selbst aufladen.

Bisher lässt sich Induktionstechnologie mit Apple-Geräten nur mit Zusatz-Hardware einsetzen: Das Produkt PowerMat* erlaubt das Aufladen von iPhone, iPod touch und anderen Geräten ohne das Einstecken eines Kabels – vorausgesetzt, der Benutzer hat das Gerät zuvor eine Induktionshülle gesteckt.

Sollte Apple das Induktions-Patent in ein fertiges Produkt umsetzen, könnten sich iPhone, iPod touch und Co. in Zukunft auch ohne eine zusätzliche Hülle durch das Auflegen auf eine Induktionsmatte aufladen lassen. Das Patent geht aber noch einen Schritt weiter: Im Gehäuse könnte der Hersteller auch bewegliche Magneten verbauen. Vor allem, wenn der Benutzer zu Fuß unterwegs ist, könnte die Bewegung der Magneten mittels Induktion die Batterie aufladen oder das Entladen verlangsamen.

Ob aus der Idee letztendlich auch ein Produkt wird, bleibt wie immer abzuwarten.

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Apple-Aktie bald 500 US-Dollar wert: Optimistische Analysen

Die Beobachter von Credit Suisse sehen für Apple eine rosige Zukunft voraus. Wie ein Analyst mitteilte, könnte das Unternehmen bis zum Jahr 2015 einen Anteil von 50 Prozent am Tablet-Markt halten und seine Gewinne um 46 Prozent steigern. Zudem sei innerhalb der nächsten 4 Jahre mit einem Kursgewinn zu rechnen, der die AAPL-Aktie auf bis zu 500 US-Dollar Wert bringen könnte.

Selbst drei Jahre nach dem Start der Branchen-Ikone iPhone sei von fast keinem anderen Hersteller ein qualitativ vergleichbares Produkt erschienen, so Analyst Kulbinder Garcha. Dank der hervorragenden Kombination aus Hardware, Software und Diensten könnte Apple im Laufe der kommenden zwei Jahre die Umsätze um 50 Prozent, Gewinne um 46 Prozent steigern.

Eine starke Loyalität der Kunden, jüngst eindrucksvoll belegt durch den Erfolg des iPad 2, werde Apple bis 2015 zu einem Anteil von 50 Prozent am Tablet-Markt verhelfen. Dieser erreiche bis dahin ein Volumen von 120 Milliarden US-Dollar – ein hübsches Sümmchen bliebe da für den Mac-Macher. Somit entwickle sich das iPad bis zum Finanzjahr 2012 zu einem Geschäft im Wert von 34 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus werde das Unternehmen dank sinkender Kosten für Produktion und Komponenten seine Marge bis dahin von 27 auf 35 Prozent erhöhen.

Um die Einnahmen weiter anzukurbeln empfiehlt Garcha den Verkauf eines “kleinen” iPhone für weniger als 500 US-Dollar. Innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate hält der Analyst einen solchen Schritt für “notwendig und empfehlenswert”. Eine weitere Strategie zur Gewinnmaximierung sei die verstärkte Expansion in Entwicklungsmärkte wie China und Indien. Bislang sei Apple mit nur vier von weltweit 236 Filialen in dem Land vertreten. Das wird der enormen Menge immer zahlungskräftigerer Kunden nicht gerecht.

Außerdem verspräche ein wachsender Einsatz von iOS-Geräten im Business-Sektor weitere Höhenflüge für iPad, iPhone und Co. Aktuell sei der Anteil in den verschiedenen Produktkategorien jeweils geringer als beim Privatkunden. Zu guter Letzt wagt Garcha noch einen Ausblick auf Apples Zukunft auf dem TV-Markt. Die Stärken des Unternehmens in den Bereichen Hardware, Software und Dienstleistungen seien Katalysatoren für einen erfolgreichen Einstieg in den hart umkämpften Sektor.

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Apple-Patent: Mobil-Gerät lädt sich mit Induktion selbst auf

Apple macht sich Gedanken über den Einsatz von Induktionstechnologie in seinen Mobil-Geräten. Ein Apple-Patent beschreibt, wie sich die Technologie zum drahtlosen Aufladen einsetzen lassen könnte. Unterwegs könnten sich die Geräte durch Bewegungen des Besitzers sogar von selbst aufladen.

Bisher lässt sich Induktionstechnologie mit Apple-Geräten nur mit Zusatz-Hardware einsetzen: Das Produkt PowerMat* erlaubt das Aufladen von iPhone, iPod touch und anderen Geräten ohne das Einstecken eines Kabels – vorausgesetzt, der Benutzer hat das Gerät zuvor eine Induktionshülle gesteckt.

Sollte Apple das Induktions-Patent in ein fertiges Produkt umsetzen, könnten sich iPhone, iPod touch und Co. in Zukunft auch ohne eine zusätzliche Hülle durch das Auflegen auf eine Induktionsmatte aufladen lassen. Das Patent geht aber noch einen Schritt weiter: Im Gehäuse könnte der Hersteller auch bewegliche Magneten verbauen. Vor allem, wenn der Benutzer zu Fuß unterwegs ist, könnte die Bewegung der Magneten mittels Induktion die Batterie aufladen oder das Entladen verlangsamen.

Ob aus der Idee letztendlich auch ein Produkt wird, bleibt wie immer abzuwarten.

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New York: Pläne für größten Apple Store weltweit sind vom Tisch

Im Grand Central Terminal in New York City wollte Apple den bisher größten Apple Retail Store weltweit eröffnen. Mit rund 2.300 Quadratmetern Fläche hätte der Store den bisher größten Laden am Covent Garden in London mit rund 1.500 Quadratmetern hinter sich gelassen. Einem Broker zufolge hat das Unternehmen die Rekord-Pläne aber nun ad acta gelegt.

Der Newmark-Knight-Frank-Broker Jeffrey Roseman teilte über Twitter mit, dass Apple keinen Store im New Yorker Bahnhof – selbst mit den meisten Bahnsteigen weltweit ein Rekordhalter – eröffnen werde. Laut Betabeat waren die Pläne ohnehin nur in einem sehr frühen Stadium, nun soll Apple sie eingestellt haben. Angesichts der historischen Bedeutung des Bahnhofs soll es auch aus Denkmalschutzgründen Bedenken gegeben haben.

Bild: Francisco Diez, Grand Central Terminal, NYC. Some rights reserved. Flickr

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Ex-Lala-CEO: Apple hat Lala wegen seiner Mitarbeiter übernommen

Seit Apple Ende 2009 das Musik-Streaming-Unternehmen Lala übernommen hat, erwarten viele Beobachter ein iTunes-Streaming-Angebot, das auch heute noch auf sich warten lässt. Nun erklärte der frühere Lala-CEO Bill Ngyuen aber in einem Interview, dass Apples vielmehr Interesse an den Lala-Mitarbeitern hatte.

Ngyuen berichtet im Interview mit Fortune, dass viele seiner Freunde aus Lala-Zeiten auch heute noch bei Apple arbeiten. Nach der Übernahme hatte Apple den Betrieb von Lala eingestellt, worüber der frühere CEO aber nicht traurig ist: Stattdessen biete Apple mit dem App Store ein offenes Ökosystem, über das Unternehmen die Rdio und Netflix mit ihren eigenen Apps Streaming-Lösungen anbieten.

Der Ex-Lala-Boss erklärt nicht, was seine frühere Mitarbeiter genau bei Apple machen. Es hört sich aber so an, als bestehe ihre Aufgabe eher darin, anderen Unternehmen eine Plattform für Streaming-Lösungen auf iOS-Geräten zu bieten als selbst an einem iTunes-Streaming-Angebot zu arbeiten. Möglicherweise stellt Apple Dritten auch die eigene Server-Infrastruktur wie die Server-Farm in South Carolina zur Verfügung. Videos lassen sich immerhin schon heute direkt aus dem iTunes Store an ein Apple TV streamen.

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New York: Pläne für größten Apple Store weltweit sind vom Tisch

Im Grand Central Terminal in New York City wollte Apple den bisher größten Apple Retail Store weltweit eröffnen. Mit rund 2.300 Quadratmetern Fläche hätte der Store den bisher größten Laden am Covent Garden in London mit rund 1.500 Quadratmetern hinter sich gelassen. Einem Broker zufolge hat das Unternehmen die Rekord-Pläne aber nun ad acta gelegt.

Der Newmark-Knight-Frank-Broker Jeffrey Roseman teilte über Twitter mit, dass Apple keinen Store im New Yorker Bahnhof – selbst mit den meisten Bahnsteigen weltweit ein Rekordhalter – eröffnen werde. Laut Betabeat waren die Pläne ohnehin nur in einem sehr frühen Stadium, nun soll Apple sie eingestellt haben. Angesichts der historischen Bedeutung des Bahnhofs soll es auch aus Denkmalschutzgründen Bedenken gegeben haben.

Bild: Francisco Diez, Grand Central Terminal, NYC. Some rights reserved. Flickr

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Ex-Lala-CEO: Apple hat Lala wegen seiner Mitarbeiter übernommen

Seit Apple Ende 2009 das Musik-Streaming-Unternehmen Lala übernommen hat, erwarten viele Beobachter ein iTunes-Streaming-Angebot, das auch heute noch auf sich warten lässt. Nun erklärte der frühere Lala-CEO Bill Ngyuen aber in einem Interview, dass Apples vielmehr Interesse an den Lala-Mitarbeitern hatte.

Ngyuen berichtet im Interview mit Fortune, dass viele seiner Freunde aus Lala-Zeiten auch heute noch bei Apple arbeiten. Nach der Übernahme hatte Apple den Betrieb von Lala eingestellt, worüber der frühere CEO aber nicht traurig ist: Stattdessen biete Apple mit dem App Store ein offenes Ökosystem, über das Unternehmen die Rdio und Netflix mit ihren eigenen Apps Streaming-Lösungen anbieten.

Der Ex-Lala-Boss erklärt nicht, was seine frühere Mitarbeiter genau bei Apple machen. Es hört sich aber so an, als bestehe ihre Aufgabe eher darin, anderen Unternehmen eine Plattform für Streaming-Lösungen auf iOS-Geräten zu bieten als selbst an einem iTunes-Streaming-Angebot zu arbeiten. Möglicherweise stellt Apple Dritten auch die eigene Server-Infrastruktur wie die Server-Farm in South Carolina zur Verfügung. Videos lassen sich immerhin schon heute direkt aus dem iTunes Store an ein Apple TV streamen.

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Apple-Patent: Spaces für iPad

Bildschirme sind notorisch zu klein. Sind sieben Programme mit je drei Fenstern auf dem Mac geöffnet, verliert man schnell die Übersicht. Mit Spaces hat das Betriebssystem OS X eine Funktion um aus einem Bildschirm vier zu machen. Ein Patent deutet an, dass Apple diese Funktion auch für das iPad prüft.

Spaces auf dem Mac wird in den Systemeinstellungen aktiviert und konfiguriert. Zum Beispiel mit Ctrl + Pfeiltasten kann der Nutzer zwischen vier oder mehr verschiedenen Fenstern wechseln. Schreibtischhintergrund und Dock bleiben immer bestehen, die Programmfenster können dagegen in den verschiedenen “Spaces” sortiert werden.

Ein Patent verrät, dass sich Apple Spaces auf dem iPad vorstellen kann. Wie Patently Apple berichtet, wird die Funktion durch Zusammenziehen zweier Finger (wie beim Verkleinern einer Webseite oder eines Fotos) in einer Ecke des Tablet Computers aufgerufen. In einer Übersicht können die verschiedenen Programmfenster in die verschiedenen “Räume” verschoben werden.

Die Grafiken des Patents zeigen Desktop-Programme, die Funktion ist allerdings unter anderem für Touchscreens und portable Geräte vorgesehen. Aktuell läuft das Umschalten zwischen laufenden Anwendungen auf den iOS-Geräten über einen Doppelklick auf den Home-Button und Auswahl der App in der erscheinenden Leiste. Spaces könnte eine neue Dimension des Multitasking auf dem iPad schaffen (zur Erinnerung: lange Zeit war das Aktivhalten mehrerer Apps bei iOS nicht möglich).

Ob Apple die Idee aus dem Patent in nächster Zeit oder überhaupt jemals im mobilen Betriebssystem implementieren wird, ist ungewiss.

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3D-Folie für Smartphones: Apple will Produkt nicht unterstützen

3D als Nachrüstsatz für gewöhnliche Smartphones? Die kombinierte Hardware-/Softwarelösung NovaFlex eines französischen Herstellers will es möglich machen. Auf das Telefon wird einfach eine Spezialfolie geklebt, die Software zur Darstellung von 3D-Inhalten auf dem Gerät installiert. Fertig. Wermutstropfen für die Apple-Jünger: Während sich andere Unternehmen um eine schnelle Impementation bemühen, kocht der iPhone-Hersteller sein eigenes Süppchen.

Alles andere wäre eine Überraschung gewesen: Apple scheint nicht an einer Kooperation mit dem französischen Unternehmen Primavril im Rahmen der NovaFlex-Folie interessiert zu sein. “Wir vermuten, dass Cupertino keine preiswerten Technologien verbauen möchte, selbst wenn diese funktionieren und keinerlei Haken haben”, behauptet Dominique Gendron, Gründer von Primavril.

Natürlich geht das Thema 3D nicht an Apple vorbei. Ein jüngst veröffentlichter Patentantrag macht deutlich, dass sich der US-Konzern aufnahmeseitig mit 3D befasst: Zwei Kameralinsen, zwei Helligkeits-, zwei Distanz- und zwei Farbsensoren sollen demnach für qualitativ hochwertige 3D-Aufnahmen sorgen. Marktreife noch nicht in Sicht.

Die Konkurrenten sind mit ihrer Technik längst weiter: LG präsentierte auf der diesjährigen CeBIT den iPad-Konkurrenten V900, das mit zwei Linsen 3D-Aufnahmen ermöglicht. Darstellungsseitig hat Nintendo mit der Konsole 3DS die Nase vorne, neben der Kamera bietet sie ein Display, das für eine räumliche Wiedergabe sorgt und ohne 3D-Brille auskommt.

Trotzdem: Apple ist laut Primavril nicht an dem “Bausatz” NovaFlex interessiert. Ohne eine Kooperation mit dem Gerätehersteller kann das französische Unternehmen sein Produkt allerdings nicht für iPhone und iPad anbieten. Neben der Folie ist nämlich ein Eingriff in das iOS notwendig: Damit wird ein Halbzeilenmodus in das iPhone integriert. Die Folie setzt diesen dank mikroskopisch kleinen Polarisationswaben (Foto oben) so um, dass das linke und rechte Auge des Betrachters zwei unterschiedliche Bilder erhält. Diesen stereoskopischen Effekt interpretiert das menschliche Gehirn als 3D-Bild.

Mit anderen Smartphone-Herstellern, darunter “Global Player”, bereite Primavril bereits die Lizenzierung vor, erklärt Gendron. Mittelfristig sei es sogar möglich, Medieninhalte auf Windows-Rechnern dreidimensional auszugeben. Kleines Trostpflaster für Apple-Nutzer: Für Jailbreak-Geräte dürften findige Freaks relativ bald eine Lösung bereitstellen. Sollte NovaFlex tatsächlich so erfolgreich werden wie erwartet, will Primavril einen Upgrade-Bausatz auch für andere Bildschirmgeräte im Haushalt anbieten, wie zum Beispiel Fernseher, Digitalkameras oder Festnetztelefone.

Update: Dieser Beitrag ist ein Aprilscherz von androidnews.de, LoadBlog und macnews.de.

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Weißes iPhone 4: Aus Apples Inventar-Datenbank verschwunden

Als der Apple Store gestern morgen offline ging, dürften sich einige insgeheim das weiße iPhone 4 erhofft haben – immerhin hatte Apple das Gerät zuletzt für “Frühjahr 2011″ angekündigt. Möglicherweise bedeutete die kurze Offline-Phase, die keine neuen Produkte brachte, aber das Gegenteil: Apple soll das weiße iPhone 4 sogar aus der Inventar-Datenbank entfernt haben.

Das weiße iPhone 4 hatte Apple ursprünglich zusammen mit dem schwarzen Modell im Juni 2010 vorgestellt, den Weg zu Kunden schaffte das Gerät zumindest bisher noch nicht. Berichten aus Asien zufolge gibt es Probleme mit der Lichtdurchlässigkeit der weißen, aus Glas bestehenden Front- und Rückseiten-Panels: Bei einer weißen Beschichtung, die dünn genug für das iPhone-4-Gehäuse ist, seien diese zu lichtdurchlässig. Das kann vor allem beim Einsatz der Kamera mit LED-Blitz zu Problemen führen.

Dass das Gerät nun aus der Inventar-Datenbank des Apple Store* verschwindet, ist überraschend: Im März hatte Phil Schiller, Apples Vize-Seniorpräsident für weltweites Marketing und somit einer der ranghöchsten Apple-Manager, das Modell erneut über Twitter für diesen Frühling angekündigt. Auch Apples Mitgründer Steve Wozniak wollte im Januar wissen, dass Apple die Produktionsprobleme behoben habe und für eine Veröffentlichung im Frühjahr bereit sei.

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12 Petabyte iTunes-Speicher: Apple kauft groß ein

Ein iTunes-Cloud-Dienst ist längst überfällig. Damit die User ihre Mediatheken im Netz speichern und von überall her darauf zugreifen können, werden unheimliche Kapazitäten benötigt. Einer Quelle beim Speicher-Dienstleister Isilon zufolge hat Apple kürzlich 12 Petabyte eingekauft, die für iTunes Video-Downloads zur Verfügung gestellt werden sollen. Apple wurde damit über Nacht der wohl größte unter Isilons 1.500 Kunden.

Möglicherweise will man sich in Cupertino mit dieser Anschaffung für die Unmengen an Daten wappnen, die mit der Vorstellung eines Cloud-Dienstes im Rahmen von iOS 5 zweifellos auf die Server geladen werden. Die Anwender könnten ihre Mediatheken in den digitalen Wolken sichern und von unterwegs abrufen. Verhandlungen mit verschiedenen Größen der Musik-Industrie seien bereits im Gange und Apple macht sich seit einer Weile mit Einkäufen von Streaming-Diensten und dem Aufbau einer Serverfarm verdächtig.

Amazon.com ist da allerdings schon einen Schritt weiter: Der zum Online-Giganten mutierte Buch-Versand bietet seinen Kunden seit einigen Tagen Online-Speicher und Cloud-Player zu recht attraktiven Konditionen.

Um sich zu vergegenwärtigen, in welchen Dimensionen man sich mit 12 Petabyte eigentlich bewegt, empfiehlt es sich, die Einheit zunächst in bekanntere Größen umzurechnen. Eintausend Kilobyte sind ein Megabyte. Eintausend Megabyte sind ein Gigabyte. Eintausend Gigabyte sind ein Terabyte und eintausend Terabyte ergeben ein Petabyte, also 10 hoch 15 Byte, eine eins mit 15 Nullen. Unser Kollege Ben Miller hat eine praktische Übersicht mit einigen Beispielen, was man mit so vielen Bytes alles anstellen kann.

Für alle, die jetzt stutzen: Nein, wir haben nicht vergessen, dass gern auch der Faktor 1024 für die Umrechnung in die nächst größere Einheit zum Einsatz kommt. Der einfacheren Umrechnung halber verweisen wir jedoch auf das Parallel-System der binären Präfixe, mit denen aus Kilo-, Mega-, Giga-, Tera- und Petabyte (Faktor 1000) Kibi-, Mebi-, Gibi-, Tebi-, und Pebibyte (Faktor 1024) werden.

Die Unterscheidung wird bei zunehmender Datengröße immer wichtiger. Immerhin beträgt die Differenz im Bereich von 12 Petabyte, beziehungsweise 12 Pebibyte knapp 126 Billionen Byte. Dies entspricht, wiederum je nach Umrechnungsfaktor, über 50.800 Ausgaben von Harry Potter und der Halbblutprinz* aus dem iTunes Store. 12 Petabyte reichen dagegen für mehr als 4.838.700 Kopien des Films.

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Weißes iPhone 4: Aus Apples Inventar-Datenbank verschwunden

Als der Apple Store gestern morgen offline ging, dürften sich einige insgeheim das weiße iPhone 4 erhofft haben – immerhin hatte Apple das Gerät zuletzt für “Frühjahr 2011″ angekündigt. Möglicherweise bedeutete die kurze Offline-Phase, die keine neuen Produkte brachte, aber das Gegenteil: Apple soll das weiße iPhone 4 sogar aus der Inventar-Datenbank entfernt haben.

Das weiße iPhone 4 hatte Apple ursprünglich zusammen mit dem schwarzen Modell im Juni 2010 vorgestellt, den Weg zu Kunden schaffte das Gerät zumindest bisher noch nicht. Berichten aus Asien zufolge gibt es Probleme mit der Lichtdurchlässigkeit der weißen, aus Glas bestehenden Front- und Rückseiten-Panels: Bei einer weißen Beschichtung, die dünn genug für das iPhone-4-Gehäuse ist, seien diese zu lichtdurchlässig. Das kann vor allem beim Einsatz der Kamera mit LED-Blitz zu Problemen führen.

Dass das Gerät nun aus der Inventar-Datenbank des Apple Store* verschwindet, ist überraschend: Im März hatte Phil Schiller, Apples Vize-Seniorpräsident für weltweites Marketing und somit einer der ranghöchsten Apple-Manager, das Modell erneut über Twitter für diesen Frühling angekündigt. Auch Apples Mitgründer Steve Wozniak wollte im Januar wissen, dass Apple die Produktionsprobleme behoben habe und für eine Veröffentlichung im Frühjahr bereit sei.

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12 Petabyte iTunes-Speicher: Apple kauft groß ein

Ein iTunes-Cloud-Dienst ist längst überfällig. Damit die User ihre Mediatheken im Netz speichern und von überall her darauf zugreifen können, werden unheimliche Kapazitäten benötigt. Einer Quelle beim Speicher-Dienstleister Isilon zufolge hat Apple kürzlich 12 Petabyte eingekauft, die für iTunes Video-Downloads zur Verfügung gestellt werden sollen. Apple wurde damit über Nacht der wohl größte unter Isilons 1.500 Kunden.

Möglicherweise will man sich in Cupertino mit dieser Anschaffung für die Unmengen an Daten wappnen, die mit der Vorstellung eines Cloud-Dienstes im Rahmen von iOS 5 zweifellos auf die Server geladen werden. Die Anwender könnten ihre Mediatheken in den digitalen Wolken sichern und von unterwegs abrufen. Verhandlungen mit verschiedenen Größen der Musik-Industrie seien bereits im Gange und Apple macht sich seit einer Weile mit Einkäufen von Streaming-Diensten und dem Aufbau einer Serverfarm verdächtig.

Amazon.com ist da allerdings schon einen Schritt weiter: Der zum Online-Giganten mutierte Buch-Versand bietet seinen Kunden seit einigen Tagen Online-Speicher und Cloud-Player zu recht attraktiven Konditionen.

Um sich zu vergegenwärtigen, in welchen Dimensionen man sich mit 12 Petabyte eigentlich bewegt, empfiehlt es sich, die Einheit zunächst in bekanntere Größen umzurechnen. Eintausend Kilobyte sind ein Megabyte. Eintausend Megabyte sind ein Gigabyte. Eintausend Gigabyte sind ein Terabyte und eintausend Terabyte ergeben ein Petabyte, also 10 hoch 15 Byte, eine eins mit 15 Nullen. Unser Kollege Ben Miller hat eine praktische Übersicht mit einigen Beispielen, was man mit so vielen Bytes alles anstellen kann.

Für alle, die jetzt stutzen: Nein, wir haben nicht vergessen, dass gern auch der Faktor 1024 für die Umrechnung in die nächst größere Einheit zum Einsatz kommt. Der einfacheren Umrechnung halber verweisen wir jedoch auf das Parallel-System der binären Präfixe, mit denen aus Kilo-, Mega-, Giga-, Tera- und Petabyte (Faktor 1000) Kibi-, Mebi-, Gibi-, Tebi-, und Pebibyte (Faktor 1024) werden.

Die Unterscheidung wird bei zunehmender Datengröße immer wichtiger. Immerhin beträgt die Differenz im Bereich von 12 Petabyte, beziehungsweise 12 Pebibyte knapp 126 Billionen Byte. Dies entspricht, wiederum je nach Umrechnungsfaktor, über 50.800 Ausgaben von Harry Potter und der Halbblutprinz* aus dem iTunes Store. 12 Petabyte reichen dagegen für mehr als 4.838.700 Kopien des Films.

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PC-Weltmarkt: Apple wächst, Konkurrenz schrumpft

Apple trotzt dem Trend auf dem PC-Markt: In den ersten drei Monaten des Jahres sind die weltweiten PC-Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, während sich Apple erneut steigern könnte. Für den Mac-Hersteller bedeutet das einen steigenden Marktanteil – und hohe Umsätze, zumal der iPad-Erfolg ein Grund für die rückläufigen PC-Verkaufszahlen bleibt.

Laut IDC kaufte die Welt von Januar bis März 2011 80,6 Millionen PCs, also 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gartner glaubt an 84,3 Millionen Rechner und einen Rückgang in Höhe von 1,1 Prozent – über den Trend sind sich die Institute also einig. In den USA gingen die Verkaufszahlen in dem Zeitraum derweil von 17 Millionen auf 16,1 Millionen Rechner zurück, schätzen IDC und Gartner übereinstimmend. Die Institute errechneten für Apple einen Marktanteil in Höhe von 8,5 oder 9,3 Prozent – deutlich mehr als die 7 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Auf Platz eins liegt in den USA laut Gartner weiterhin Hewlett-Packard mit 25,5 Prozent vor Dell (22,3 Prozent), Acer (11,3 Prozent), Toshiba (10,4 Prozent) und Apple (9,3 Prozent). Den größten Rückgang musste Acer mitnehmen, dessen Verkaufszahlen um 24,9 Prozent zurückgingen, der Marktanteil schrumpfte um 2,9 Prozentpunkte. Acer konnte in den Vorjahren vor allem durch Netbook-Verkäufe Erfolge feiern – den Rückgang sehen viele Beobachter vor allem durch die große Konkurrenz durch das iPad begründet. Der Acer-CEO Gianfranco Lanci musste das Unternehmen Anfang des Monats möglicherweise auch aus dem Grund verlassen, dass er dem Erfolg von Apples Tablet nicht viel entgegensetzen konnte.

Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte Apple bald der viertgrößte PC-Hersteller in den USA, also noch vor Acer werden. Zu Apples weltweitem Marktanteil geben IDC Und Gartner keine Details, da sie auch dort nur die fünf größten Unternehmen aufführen. Trotz steigender Verkaufszahlen konnte es Apple weltweit noch nicht in die Top 5 der Hitlisten der Institute schaffen.

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Apple wird Schutzmarke “Startup” zugesprochen

Für einen neuen Service in seinen Ladengeschäften hat sich Apple nun den Begriff “Startup” sichern lassen. Am 15. April erst hatte der Hersteller die Schutzmarke beantragt, vier Tage später wurde sie bewilligt.

Aus der Beschreibung der Marke geht hervor, dass es sich bei “Startup” wohl um einen Kunden-Service in Apples Retail Stores handeln wird. Damit verbunden seien Computer, Software, Peripheriegeräte, Mobiltelefone, und andere elektronische Geräte. Startup, was unter anderem auch Inbetriebnahme bedeutet, könnte Kunden helfen, ihre neu erworbenen Apple-Geräte einzurichten.

Apple ist nicht das erste Unternehmen, das sich einen Alltagsbegriff markenrechtlich schützen lässt. Zumindest gilt das für die englische Sprache. Facebook nämlich hält derzeit die Rechte am Begriff “Face”, zu Deutsch: Gesicht. Das US-Patentamt stellte dem Unternehmen im November 2010 eine vorläufige Bescheinigung aus, dass der Schutz dieser Marke unter anderem für Telekommunikationsdienstleistungen erteilt werde.

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PC-Weltmarkt: Apple wächst, Konkurrenz schrumpft

Apple trotzt dem Trend auf dem PC-Markt: In den ersten drei Monaten des Jahres sind die weltweiten PC-Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, während sich Apple erneut steigern könnte. Für den Mac-Hersteller bedeutet das einen steigenden Marktanteil – und hohe Umsätze, zumal der iPad-Erfolg ein Grund für die rückläufigen PC-Verkaufszahlen bleibt.

Laut IDC kaufte die Welt von Januar bis März 2011 80,6 Millionen PCs, also 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Gartner glaubt an 84,3 Millionen Rechner und einen Rückgang in Höhe von 1,1 Prozent – über den Trend sind sich die Institute also einig. In den USA gingen die Verkaufszahlen in dem Zeitraum derweil von 17 Millionen auf 16,1 Millionen Rechner zurück, schätzen IDC und Gartner übereinstimmend. Die Institute errechneten für Apple einen Marktanteil in Höhe von 8,5 oder 9,3 Prozent – deutlich mehr als die 7 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Auf Platz eins liegt in den USA laut Gartner weiterhin Hewlett-Packard mit 25,5 Prozent vor Dell (22,3 Prozent), Acer (11,3 Prozent), Toshiba (10,4 Prozent) und Apple (9,3 Prozent). Den größten Rückgang musste Acer mitnehmen, dessen Verkaufszahlen um 24,9 Prozent zurückgingen, der Marktanteil schrumpfte um 2,9 Prozentpunkte. Acer konnte in den Vorjahren vor allem durch Netbook-Verkäufe Erfolge feiern – den Rückgang sehen viele Beobachter vor allem durch die große Konkurrenz durch das iPad begründet. Der Acer-CEO Gianfranco Lanci musste das Unternehmen Anfang des Monats möglicherweise auch aus dem Grund verlassen, dass er dem Erfolg von Apples Tablet nicht viel entgegensetzen konnte.

Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte Apple bald der viertgrößte PC-Hersteller in den USA, also noch vor Acer werden. Zu Apples weltweitem Marktanteil geben IDC Und Gartner keine Details, da sie auch dort nur die fünf größten Unternehmen aufführen. Trotz steigender Verkaufszahlen konnte es Apple weltweit noch nicht in die Top 5 der Hitlisten der Institute schaffen.

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Apple wird Schutzmarke “Startup” zugesprochen

Für einen neuen Service in seinen Ladengeschäften hat sich Apple nun den Begriff “Startup” sichern lassen. Am 15. April erst hatte der Hersteller die Schutzmarke beantragt, vier Tage später wurde sie bewilligt.

Aus der Beschreibung der Marke geht hervor, dass es sich bei “Startup” wohl um einen Kunden-Service in Apples Retail Stores handeln wird. Damit verbunden seien Computer, Software, Peripheriegeräte, Mobiltelefone, und andere elektronische Geräte. Startup, was unter anderem auch Inbetriebnahme bedeutet, könnte Kunden helfen, ihre neu erworbenen Apple-Geräte einzurichten.

Apple ist nicht das erste Unternehmen, das sich einen Alltagsbegriff markenrechtlich schützen lässt. Zumindest gilt das für die englische Sprache. Facebook nämlich hält derzeit die Rechte am Begriff “Face”, zu Deutsch: Gesicht. Das US-Patentamt stellte dem Unternehmen im November 2010 eine vorläufige Bescheinigung aus, dass der Schutz dieser Marke unter anderem für Telekommunikationsdienstleistungen erteilt werde.

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iPad sei Dank: Apple zweitgrößter Sensoreinkäufer, beflügelt Branche

Man könnte sagen, iPhone, iPad, iPod touch: alles misst. Denn das tun sie ständig – messen nämlich – und ebendiese Messgeräte und Sensoren im Inneren der iOS-Geräte haben Apple kürzlich dazu verholfen, weltweit zu den größten Einkäufern so genannter mikroelektromechanischer System (MEMS) Sensoren des Jahres 2010 zu gehören. Damit überholte das Unternehmen Nintendo in der Rangliste und liegt nun hinter Samsung. Der Einfluss Apples geht jedoch weit über seine eigenen Bestellungen hinaus.

Wie die Beobachter von iSuppli berichten, wuchs Apples Bedarf an Beschleunigungssensoren, Mikrofonen und Gyroskopen im Vergleich zum Jahr 2009 um 116,7 Prozent. Damit gab der Mac-Macher 195 Millionen US-Dollar für die kleinen Elektronik-Bauteile aus, 105 Millionen mehr als im Vorjahr. Samsung liegt noch knapp davor mit einem Jahr-zu-Jahr Wachstum von 46 Prozent und MEMS-Sensor-Einkäufen im Wert von 200 Millionen US-Dollar.

Bei gleich oder ähnlich bleibenden Wachstumsraten wird Apple diesen zweiten Platz also nicht all zu lange behalten. Der ausgeprägte Bedarf an iPads, iPhones und iPods stellt sicher, dass auch in Zukunft große Mengen verschiedenster Sensoren benötigt werden. Dabei ist Apples eigener Bedarf nicht das einzige, was bei den Herstellern für rosige Wangen sorgt.

“Apple hat MEMS-Märkte für Unterhaltungselektronik und Mobiltelefone weit über seinen eigenen Verbrauch hinaus geschaffen”, so Analyst Jérémie Bouchaud von iSuppli. Auch andere Hersteller integrieren aufgrund des großen Erfolges von iPhone und Co. in ihre Geräte vermehrt Gyroskope und Beschleunigungssensoren. Die Kunden wollen plötzlich auch in Samsung- und HTC-Smartphones die Funktionen, die Apple im iPhone anbietet.

Außerdem habe die Wiederbelebung des Tablet-Markts mithilfe des iPad dazu beigetragen, dass der Verkauf der kleinen Sensoren allein für solche Geräte bis 2015 ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar erreichen könnte. Sollte Apple die steile Wachstumskurve halten können, wird die Branche dem Unternehmen am Ende dieses Jahres noch viel mehr Dankbarkeit schulden – Dankbarkeit im Wert von mehreren Millionen in harter Währung.

Bild: memx.com

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Apple-Store offline: Neue iMacs dürften kommen

Soeben hat Apple seine Online-Stores* weltweit vom Netz genommen. Getreu dem bekannten Ritual ist nun der gelbe Notizzettel zu sehen: “Wir sind bald zurück” – das ist immer der Fall, wenn Apple neue Produkte einpflegt oder ein Wartungsupdate des Shop-Systems durchführt. In ein paar Stunden werden die Pforten wieder geöffnet. Diesmal ist sehr wahrscheinlich, dass Apple neue iMacs präsentiert.

Genau weiß man es nie bei Apple. Schon manchmal wurde ein Produkt erwartet, dann war das Verkaufsportal nicht mehr verfügbar – und ging wieder online, ohne neue Produkte.

Diesmal stehen die Zeichen jedoch sehr deutlich auf neue iMacs. Sowohl die Uhrzeit passt (im Gegensatz zu manch morgendlicher Abschaltung), als auch die Anzeichen im Vorfeld: Für heute werden neue iMacs erwartet, die All-in-one-Computer von Apple. Unter anderem schrumpfende Lagerbestände deuteten auf die Aktualisierung hin.

Die MacBook Pro-Modelle von diesem Jahr deuten an, was bei den iMacs 2011 kommen dürfte: Die neuen Sandy-Bridge- Prozessoren Core I von Intel zum Beispiel, sowie die Schnittstelle Thunderbolt. Sie bildet einen – deutlich schnelleren – Konkurrenten zu USB 3.0, das Apple ja nie unterstützen wollte. Der Anschluss ist in den DisplayPort integriert.

Eigentlich weniger wahrscheinlich, aufgrund von neuen Anzeichen aber grundsätzlich vorstellbar, ist die Veröffentlichung von iWork ’11. Sollte Apple sich hierfür interessante neue Funktionen überlegt haben, ist jedoch von einer Präsentation bei einer Keynote, z.B. auf der WWDC 2011, auszugehen.

Das letzte neue Apple-Produkt wurde erst vergangene Woche vorgestellt, allerdings handelte es sich fast nur um eine andere Farbgebung: das weiße iPhone 4. Nach der problematischen Herstellung war es jedoch trotzdem eine kleine Sensation, dass Apple noch vor dem iPhone 5 die Variation in die Ladenregale räumte.

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iPad sei Dank: Apple zweitgrößter Sensoreinkäufer, beflügelt Branche

Man könnte sagen, iPhone, iPad, iPod touch: alles misst. Denn das tun sie ständig – messen nämlich – und ebendiese Messgeräte und Sensoren im Inneren der iOS-Geräte haben Apple kürzlich dazu verholfen, weltweit zu den größten Einkäufern so genannter mikroelektromechanischer System (MEMS) Sensoren des Jahres 2010 zu gehören. Damit überholte das Unternehmen Nintendo in der Rangliste und liegt nun hinter Samsung. Der Einfluss Apples geht jedoch weit über seine eigenen Bestellungen hinaus.

Wie die Beobachter von iSuppli berichten, wuchs Apples Bedarf an Beschleunigungssensoren, Mikrofonen und Gyroskopen im Vergleich zum Jahr 2009 um 116,7 Prozent. Damit gab der Mac-Macher 195 Millionen US-Dollar für die kleinen Elektronik-Bauteile aus, 105 Millionen mehr als im Vorjahr. Samsung liegt noch knapp davor mit einem Jahr-zu-Jahr Wachstum von 46 Prozent und MEMS-Sensor-Einkäufen im Wert von 200 Millionen US-Dollar.

Bei gleich oder ähnlich bleibenden Wachstumsraten wird Apple diesen zweiten Platz also nicht all zu lange behalten. Der ausgeprägte Bedarf an iPads, iPhones und iPods stellt sicher, dass auch in Zukunft große Mengen verschiedenster Sensoren benötigt werden. Dabei ist Apples eigener Bedarf nicht das einzige, was bei den Herstellern für rosige Wangen sorgt.

“Apple hat MEMS-Märkte für Unterhaltungselektronik und Mobiltelefone weit über seinen eigenen Verbrauch hinaus geschaffen”, so Analyst Jérémie Bouchaud von iSuppli. Auch andere Hersteller integrieren aufgrund des großen Erfolges von iPhone und Co. in ihre Geräte vermehrt Gyroskope und Beschleunigungssensoren. Die Kunden wollen plötzlich auch in Samsung- und HTC-Smartphones die Funktionen, die Apple im iPhone anbietet.

Außerdem habe die Wiederbelebung des Tablet-Markts mithilfe des iPad dazu beigetragen, dass der Verkauf der kleinen Sensoren allein für solche Geräte bis 2015 ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar erreichen könnte. Sollte Apple die steile Wachstumskurve halten können, wird die Branche dem Unternehmen am Ende dieses Jahres noch viel mehr Dankbarkeit schulden – Dankbarkeit im Wert von mehreren Millionen in harter Währung.

Bild: memx.com

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Apple-Store offline: Neue iMacs dürften kommen

Soeben hat Apple seine Online-Stores* weltweit vom Netz genommen. Getreu dem bekannten Ritual ist nun der gelbe Notizzettel zu sehen: “Wir sind bald zurück” – das ist immer der Fall, wenn Apple neue Produkte einpflegt oder ein Wartungsupdate des Shop-Systems durchführt. In ein paar Stunden werden die Pforten wieder geöffnet. Diesmal ist sehr wahrscheinlich, dass Apple neue iMacs präsentiert.

Genau weiß man es nie bei Apple. Schon manchmal wurde ein Produkt erwartet, dann war das Verkaufsportal nicht mehr verfügbar – und ging wieder online, ohne neue Produkte.

Diesmal stehen die Zeichen jedoch sehr deutlich auf neue iMacs. Sowohl die Uhrzeit passt (im Gegensatz zu manch morgendlicher Abschaltung), als auch die Anzeichen im Vorfeld: Für heute werden neue iMacs erwartet, die All-in-one-Computer von Apple. Unter anderem schrumpfende Lagerbestände deuteten auf die Aktualisierung hin.

Die MacBook Pro-Modelle von diesem Jahr deuten an, was bei den iMacs 2011 kommen dürfte: Die neuen Sandy-Bridge- Prozessoren Core I von Intel zum Beispiel, sowie die Schnittstelle Thunderbolt. Sie bildet einen – deutlich schnelleren – Konkurrenten zu USB 3.0, das Apple ja nie unterstützen wollte. Der Anschluss ist in den DisplayPort integriert.

Eigentlich weniger wahrscheinlich, aufgrund von neuen Anzeichen aber grundsätzlich vorstellbar, ist die Veröffentlichung von iWork ’11. Sollte Apple sich hierfür interessante neue Funktionen überlegt haben, ist jedoch von einer Präsentation bei einer Keynote, z.B. auf der WWDC 2011, auszugehen.

Das letzte neue Apple-Produkt wurde erst vergangene Woche vorgestellt, allerdings handelte es sich fast nur um eine andere Farbgebung: das weiße iPhone 4. Nach der problematischen Herstellung war es jedoch trotzdem eine kleine Sensation, dass Apple noch vor dem iPhone 5 die Variation in die Ladenregale räumte.

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Apple und Nuance: iOS 5 angeblich mit Siri-Integration – Server-Farm soll Berechnung übernehmen

Apple verhandelt mit Nuance – so viel ist seit einigen Tagen klar. Es stellt sich aber weiterhin die Frage, was die beiden Unternehmen miteinander vor haben. Jüngsten Gerüchten zufolge will Apple die auf Spracherkennungssoftware und andere Technologien spezialisierte Firma nun doch nicht übernehmen, sondern eine enge Kooperation starten. Dadurch könnte Nuance-Technologie im iOS 5 zum Einsatz kommen, während Apples Datencenter in North Carolina aufwendige Berechnungen übernimmt. In der Server-Farm soll Apple Nuances Produkte bereits testen.

Dass Apple in zukünftigen Produkten Spracherkennungstechnologie einsetzen möchte, ist seit der Übernahme von Siri, dem Entwickler der gleichnamigen Spracherkennungs- und Suchsoftware, kein Geheimnis. Apple scheint dafür aber auch auf Nuance angewiesen zu sein: Die Website TechCrunch hebt hervor, dass Siri selbst mit Nuance-Technologie arbeitet. Nuance sei ferner auf dem Gebiet der Spracherkennungssoftware Inhaber zahlreicher Patente, weshalb es für Apple schwierig wäre, eine eigene Technologie zu entwickeln – abgesehen davon, dass dies auch ohne rechtliche Probleme aufwendig wäre. Umgekehrt ist Apple ein wichtiger potentieller Kunde für Nuance, da Google im Mobil-OS Android bereits auf eine eigene Spracherkennungssoftware setzt.

Eine vollständige Übernahme von Nuance wäre für Apple hingegen recht teuer: Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 6 Milliarden US-Dollar, für eine Komplettübernahme müsste Apple darauf wohl einen Aufpreis bezahlen. Zwar verfügt Apple über 60 Milliarden Dollar Barreserven, allerdings würde Nuance durch die Übernahme alleine deshalb deutlich an Wert verlieren, weil dann das Geschäft mit vielen anderen Kunden als Apple entfiele. Eine Partnerschaft ohne Übernahme wäre daher wohl finanziell sinnvoller.

Laut TechCrunch sollen sich die Unternehmen nun auch einig sein: Apple wird Siri ins iOS 5 integrieren, während Nuance-Technologie dafür sorgen soll, dass das Ganze funktioniert. Gleichzeitig soll die Integration den Startschuss für Apples Datencenter werden, das als Cloud-Computing-Lösung die Berechnungen für die Spracherkennung übernehmen soll. Den TechCrunch-Quellen zufolge setzt Apple schon heute Nuance-Software in dem Datencenter ein. Bisher hat Apple die Server-Farm noch nicht offiziell eröffnet.

Die Partnerschaft mit Nuance und das iOS 5 mit Siri-Integration werde Apple zur Worldwide Developers Conference (WWDC), die Anfang Juni in San Francisco stattfindet, präsentieren.

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Apple Patentanträge: Kamera für iPod nano, Druckluft für Tastatur

Mit neuen Anträgen beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) scheint Apple einerseits Gerüchte über eine Kamera im kommenden iPod nano zu bestätigen. Andererseits schürt das Unternehmen die Hoffnung vieler auf eine Tastatur, welche die Finger mit Druckluft beschießt. Endlich!

In einem vermeintlich unscheinbaren Patentantrag zu alternativen Bildschirmschonern tauchen auch Illustrationen eines iPod nano auf. Unverkennbar ist dort auch die ominöse Wendung „Camera“ aufgeführt, was frei übersetzt etwa so viel heißt wie „Kamera“.

Damit würden Meldungen aus Taiwan untermauert, die sich auf angebliche Original-Fotos eines iPod nano der 7. Generation berufen. Dort war eindeutig die Aussparung für eine Kameralinse zu erkennen, auch wenn der zweitkleinste Apple-Medienplayer so vermutlich nicht im Regal stehen wird.

Das zweite Dokument, das gestern vom USPTO veröffentlicht wurde, stammt vom 10. November 2009 und befasst sich mit haptischem Tasten-Feedback in Form von Luftströmen. Mithilfe von Nähesensoren, wie sie auch im iPhone eingesetzt werden um versehentliche Eingaben während des Telefonats zu verhindern, könnte ein nahender Finger erkannt und “angepustet” werden.

Was mit dieser Methode genau erreicht werden soll, ist nicht ganz klar. Einerseits sieht die Beschreibung vor, dass der Benutzer einen Luftstrom spürt, kurz bevor er die entsprechende Taste berührt. Eine andere Variante wäre das pneumatische, also luftangetriebene Bewegen einer Taste, sobald sie einen Finger wähnt.

Für virtuelle Tastaturen, so spekuliert man bei 9to5mac, sei diese Erfindung kaum nutzbar zu machen, denn eine gläserne Oberfläche würde keine Luftströme erlauben. Allerdings wären durchaus feine Poren in der Oberfläche denkbar, die dem User das Gefühl vermitteln, eine Taste erfolgreich betätigt zu haben.

Wie immer gilt jedoch: Nicht jedes Patent, und schon gar nicht jeder gestellte Patentantrag, führt auch zu einem serienreifen Produkt. Im Falle der Kamera des iPod nano ist es dennoch wahrscheinlich, dass wir sie bald in der Wildnis erblicken können. Die “Gebläse-Tastatur” scheint dagegen eher fernliegend, wenn sich nicht noch ein wirklich überzeugender Nutzen findet.

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Apple und Nuance: iOS 5 angeblich mit Siri-Integration – Server-Farm soll Berechnung übernehmen

Apple verhandelt mit Nuance – so viel ist seit einigen Tagen klar. Es stellt sich aber weiterhin die Frage, was die beiden Unternehmen miteinander vor haben. Jüngsten Gerüchten zufolge will Apple die auf Spracherkennungssoftware und andere Technologien spezialisierte Firma nun doch nicht übernehmen, sondern eine enge Kooperation starten. Dadurch könnte Nuance-Technologie im iOS 5 zum Einsatz kommen, während Apples Datencenter in North Carolina aufwendige Berechnungen übernimmt. In der Server-Farm soll Apple Nuances Produkte bereits testen.

Dass Apple in zukünftigen Produkten Spracherkennungstechnologie einsetzen möchte, ist seit der Übernahme von Siri, dem Entwickler der gleichnamigen Spracherkennungs- und Suchsoftware, kein Geheimnis. Apple scheint dafür aber auch auf Nuance angewiesen zu sein: Die Website TechCrunch hebt hervor, dass Siri selbst mit Nuance-Technologie arbeitet. Nuance sei ferner auf dem Gebiet der Spracherkennungssoftware Inhaber zahlreicher Patente, weshalb es für Apple schwierig wäre, eine eigene Technologie zu entwickeln – abgesehen davon, dass dies auch ohne rechtliche Probleme aufwendig wäre. Umgekehrt ist Apple ein wichtiger potentieller Kunde für Nuance, da Google im Mobil-OS Android bereits auf eine eigene Spracherkennungssoftware setzt.

Eine vollständige Übernahme von Nuance wäre für Apple hingegen recht teuer: Der Börsenwert des Unternehmens liegt bei 6 Milliarden US-Dollar, für eine Komplettübernahme müsste Apple darauf wohl einen Aufpreis bezahlen. Zwar verfügt Apple über 60 Milliarden Dollar Barreserven, allerdings würde Nuance durch die Übernahme alleine deshalb deutlich an Wert verlieren, weil dann das Geschäft mit vielen anderen Kunden als Apple entfiele. Eine Partnerschaft ohne Übernahme wäre daher wohl finanziell sinnvoller.

Laut TechCrunch sollen sich die Unternehmen nun auch einig sein: Apple wird Siri ins iOS 5 integrieren, während Nuance-Technologie dafür sorgen soll, dass das Ganze funktioniert. Gleichzeitig soll die Integration den Startschuss für Apples Datencenter werden, das als Cloud-Computing-Lösung die Berechnungen für die Spracherkennung übernehmen soll. Den TechCrunch-Quellen zufolge setzt Apple schon heute Nuance-Software in dem Datencenter ein. Bisher hat Apple die Server-Farm noch nicht offiziell eröffnet.

Die Partnerschaft mit Nuance und das iOS 5 mit Siri-Integration werde Apple zur Worldwide Developers Conference (WWDC), die Anfang Juni in San Francisco stattfindet, präsentieren.

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Apple-Updates: Digital Camera RAW Compatibility Update 3.7 und ProKit 7.0

Die Nacht zum Mittwoch brachte neue Apple-Updates: Zum einen können sich Benutzer von iPhoto ’11 und Aperture 3 über das Digital Camera RAW Compatibility Update 3.7 freuen, das die Software RAW-Bilddaten weiterer Kameras verstehen lässt. ProKit 7.0 behebt wiederum einige Bugs beim Einsatz von Apples Profi-Apps in Mac OS X 10.6 Snow Leopard.

Nach der Installation des Digital Camera RAW Compatibility Update 3.7 unterstützen iPhoto ’11* und Aperture 3* nun auch die RAW-Bilddaten der Kameras Fujifilm FinePix X100, Nikon D5100, Olympus E-PL2, Olympus XZ-1 und Samsung GX-5. Das Update ist 6,62 Megabyte groß und direkt über Apples Website erhältlich, Mindestvoraussetzung ist neben einer iPhoto-’11- oder Aperture-3-Installation Mac OS X 10.5.8. Die Liste aller Kameras, deren RAW-Bilddaten die Software nunmehr unterstützt, bietet ein Apple-Support-Dokument. RAW-Bilddaten sind solche, die eine Digitalkamera nach der Digitalisierung des aufgenommenen Bilds direkt abspeichert, ohne sie zuvor zu bearbeiten. Da so keine Details durch Komprimierung oder andere Prozesse verloren gehen, bezeichnen Profis die Rohdaten auch als “digitales Negativ”.

ProKit 7.0 richtet sich an Benutzer von Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro, iPhoto, Aperture, Final Cut Express, Logic Pro, MainStage, Logic Express und iAd Producer. Das Update verbessert die Unterstützung von PopOver-Style-Tooltips und der Zeichensatz-Glättung (Font Smoothing) und behebt ein Problem, durch das zwischen Menüs und Submenüs eine unerwünschte Lücke angezeigt wurde. Ferner haben die Entwickler die Stabilität der Farbauswahl und der Timecode-Oberfläche in Final Cut Pro und Motion sowie die Kompatibilität von Soundtrack Pro mit Projekten älterer Versionen verbessert. Außerdem behebt das Update einen Bug bei der Darstellung der Zeitleiste in Logic Express und Logic Pro sowie einen weiteren Bug, durch den AppKit Motion zum Absturz bringen konnte.

Das Update auf ProKit 7.0 ist 15,7 Megabyte groß, Mindestvoraussetzung ist Mac OS X 10.6.6.

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Thunderbolt als Apple-Marke

Apple hat erheblichen Einfluss auf Intels Planungen für die Zukunft. “Sie treiben uns an”, sagte ein Intel-Chef dem Elektronikkonzern aus Cupertino. Ein Lob, das Apple freuen kann. Die beiden Unternehmen arbeiten eng zusammen, unter anderem in der Entwicklung der Schnittstelle Thunderbolt. Etwas verwunderlich ist allerdings, dass deren Markenname offensichtlich an Apple ging, beziehungsweise gehen soll.

Mit den neuen MacBook Pro anfang des Jahres präsentierten Apple und Intel die USB-3.0-Konkurrenz Thunderbolt, die auf dem Mini-DisplayPort aufbaut. “Diese von Intel entwickelte Technologie kommt auf den Markt durch eine technische Zusammenarbeit mit Apple”, sagte der Chiphersteller im Februar,

und auch Apple erklärte Intel zum Erfinder: “Thunderbolt entstand bei Intel Labs aus der einfachen Idee, eine unglaublich schnelle I/O Technologie zu entwickeln, an die fast alles angeschlossen werden kann. Bei der technischen Umsetzung arbeiteten Intel und Apple eng zusammen und entwickelten die Thunderbolt Technologie.”

Umso erstaunlicher, dass das Warenzeichen Apple angemeldet hat. Dies berichtet electronista mit Verweis auf die US-amerikanischen und kanadischen Behörden für Markenrechte. Auch in Deutschland ging eine Anmeldung beim Patent- und Markenamt von “Apple Inc.” ein. Appleinsider verweist dagegen auf einen Eintrag der Intel-Webseite, wonach Thunderbolt eine Marke des Chipherstellers sei. Stimmen alle Informationen, könnte es also sein, dass der Name an Apple abgetreten wurde.

Schon im März gab es Anzeichen, dass Thunderbolt eine Apple-eigene Marke wird – und die Befürchtung geäußert, dass die Schnittstelle weniger Zubehör-Hersteller nutzen wollen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die beiden Unternehmen um den Namen “Thunderbolt” einig sind. Intel stellt die Prozessoren für die Apple-Rechner her. Erst gestern zitierte Reuters ein Lob des Senior-Vizepräsidenten Tom Kilroy von Intel: Apple helfe bei der Planung der Roadmap und bringe das Unternehmen voran.

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Neues iPhone für alle Netze mit LTE: “Apples Problem”

Welche Funkstandards unterstützt das iPhone 4s, beziehungsweise iPhone 5? China Mobile hat ausgeplaudert, dass das Unternehmen einen Konsens mit Apple hinsichtlich des Mobilfunkstandarts LTE (“4G”) erziehlen konnte. Wie der konkret aussieht, blieb allerdings dann doch unter Verschluss. Und was sagt Verizon?

Der amerikanische Mobilfunkanbieter sieht einer eventuellen Einführung von der vierten Generation der Mobilfunkstandarts, Long Term Evolution, gelassen entgegen. Manche Kunden warten bereits auf LTE, aber Verizon hätte genügen High-Speed-Alternativen im Programm. Die Hauptaufgabe bei der LTE-Einführung liegt einer Aussage von Frank Shammo gegenüber Reuters vielmehr beim Smartphone-Hersteller: “Ich denke, es ist ein größeres Problem für Apple als für uns”, so der Chief Financial Officer.

Die Netze der Mobilfunkanbieter wurden zu Teilen bereits aufgerüstet, Feldtests laufen. Seit April bietet die Telekom in Deutschland in “vielen Gebieten” LTE-Anschlüsse an – hauptsächlich in Regionen, in denen kein DSL-Anschluss verfügbar ist. “Mit LTE”, erklärt Andrea Folgueiras, CTO von der Konkurrenz Telefónica O2 Germany, “können wir die weißen Flecken in ländlichen Gebieten abdecken und somit insgesamt die Breitbandversorgung in Deutschland verbessern.“ Hochgeschwindigkeits-Mobilfunk als Kabel-DSL-Ersatz sozusagen.

Ein LTE-Handy könnte die Hochgeschwindigkeit in der Internetnutzung also nur in einigen Gebieten nutzen. Apple wird genau prüfen, welche Vorteile (außer einer innovativen Technologie auf der Verpackung) der Mobilfunkstandard dem iPhone bringt. UMTS wollte Apple anfangs nicht unterstützen, da sich damit der Akku schneller leert. Im Februar suchte das Unternehmen allerdings bereits Mitarbeiter mit LTE-Hintergrund.

Wie eingangs erwähnt hat der wichtige chinesische Mobilfunkanbieter die Gespräche zu 4G mit Apple erfolgreich abgeschlossen. Ein Termin für das neue iPhone stehe allerdings noch nicht, ließ Vorstandsmitglied Wang Jianzhou wissen. Verizon spricht zumindest von einer “globalen Abdeckung“. Damit dürfte Apple die Technologien GSM, wie sie in Europa vorherrscht, und CDMA in einem iPhone vereinen. Aktuell bietet der Hersteller je nach Land zwei verschiedene Modelle an.

Grafik: Vodafone

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Apple-Mitarbeiter proben den Aufstand

Eigentlich soll es ein erfreuliches Wochenende für Apple und die Retail Stores werden – das 10-jährige Jubiläum der Geschäfte steht an. Wie jetzt bekannt wurde, wollen sich US-Mitarbeiter als Arbeitnehmervertretung organisieren – und weisen die Öffentlichkeit  auf ihre schlechte Behandlung und Bezahlung hin. Ihre Aussage klingt fast wie eine Kriegserklärung an den Arbeitgeber – der jedoch nicht für alle Belange verantwortlich gemacht werden kann.

Die Mitarbeiter greifen ihr Unternehmen Apple mit dessen eigenen Waffen an: “Unsere wichtigste Ressource, das Herz, sind bei Apple unsere Mitarbeiter”, zitiert die noch fast leere Webseite der Initiative die Einstellung des Elektronikkonzerns, und feuert hinterher: “Unsere Zeit ist gekommen.”

Macworld hat gestern ein Schreiben bekommen, in dem Mitarbeiter ihre Pläne für eine Gewerkschaft “Apple Retail Workers Union” mitteilen. “Wir arbeiten in einem der anspruchvollsten Bereiche des Einzelhandels”, so der Text in der Mail. Doch Behandlung und Bezahlung seien unfair. “Wir haben besseres verdient.” Ihre Mitteilung ist nicht nur als Aufruf an die Beschäftigten, sondern auch als Information an Käufer von Apple-Produkten adressiert.

In der Tat müssen viele Apple-Mitarbeiter besser ausgebildet sein als Kollegen in anderen Sparten des Einzelhandels. Sie sind nicht nur Verkäufer, sondern bieten Dienstleistungen wie Trainingssitzungen oder technischen Support. Konkurrenz wie Microsoft zeigt sich an den Beschäftigten nicht uninteressiert. Das Konzept aus der Kombination von Verkauf, Präsentation, Service und Training wurde von ein paar Monaten sogar von der Industrial Designers Society of America ausgezeichnet.

Die Meldung um die Arbeitnehmervertretung kommt kurz vor dem Geburtstag der Retail Stores. Von Samstag auf Sonntag sollen in den Apple-Geschäften umfangreiche Umbauarbeiten aufgrund des Jubiläums stattfinden – nicht nur in den USA, sondern auch in anderen Ländern. Eines der Gerüchte in diesem Zusammenhang ist, dass jeder Angestellte im Store ein iPad bekommen solle.

Über mangelnde Technikausstattung können sich die Mitarbeiter also nicht beschweren. Die Verhältnisse in den Apple-Stores sind trotzdem alles andere als paradiesisch – was aber nicht unbedingt am Arbeitgeber liegt. Ein Angestellter gab im Februar Außenstehenden Einblicke in den Arbeitsalltag bei dem US-Konzern: „Noch nie in meinem Leben wurde ich so schlecht behandelt.” Schuld daran seien Kunden, die mit völlig zerstörten oder überalterten Geräten kommen und im Store fluchten und heulten.

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Apple-Store-Geburtstag: Mac nach Maß und Mac OS X Lion am Sonntag?

Dunkle Vorhänge und eine geheimnisvoll gedämpfte Stimmung umgeben an diesem Wochenende die Apple Stores auf der ganzen Welt. Zum zehnjährigen Jubiläum soll es am Sonntag eine Überraschung geben – doch so lange kann sich die Gerüchteküche kaum gedulden. Macrumors will von einer aktualisierten Apple Store App erfahren haben, 9to5mac von einer Apple-iPad-Zeitung für Angestellte sowie Mac OS X Lion auf allen Rechnern in den Stores.

“Daily Download” soll der tägliche Newsletter heißen, den Angestellte auf ihre RetailMe-iPads erhalten. Laut 9to5mac besticht dieser durch ein durchgestyltes Layout und vielfältige Funktionen, die sich gegenüber der bisherigen Web-Version abheben. Die exklusiven iPads für Mitarbeiter seien mit RetailMe, Apple Connect, Apple Directory, Concierge, Easy Pay, Mobile Genius und iRepair ausgestattet. Entsprechende Screenshots musste der Blog auf Aufforderung von Apples Anwälten entfernen.

Unterdessen berichtet Macrumors von einer aktualisierten Version der Apple Store Applikation, die zur Feier des Zehnjährigen erscheinen könnte. Diese soll unter anderem den Build-to-Order-Service vollständig unterstützen. So lässt sich ein Produkt wie im Online Store mit allen Optionen zusammenstellen, inklusive der Service Angebote wie AppleCare. Die aktuelle Version unterstützt demgegenüber nur Standard-Modelle.

Für das mit Abstand größte Aufsehen würde Apple jedoch mit der von 9to5mac geäußerten Vermutung sorgen: Angeblich wurde für die Apple Stores ein größerer Download am Sonntag angekündigt. Vermutet wird deshalb, das Mac OS X Lion schon an diesem Wochenende auf die Macs in den Apple Stores kommen wird, also noch bevor überhaupt ein Veröffentlichungstermin für den Verkaufsmarkt feststeht. Welche Überraschungen sich Apple wirklich ausgedacht hat, wird die Apple-Fan-Gemeinde wie immer erst am Ereignistag erfahren – wir sind gespannt!

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Apple Store 2.0: iPad statt Pappe zum Zehnjährigen

“Vorhang auf, Party ab”, hieß es bereits in Apple Stores in Australien, die heute zur 10-Jahres-Feier mit einer Überraschung öffneten. Wie im Vorfeld spekuliert, beinhaltet die weltweite Neuerung eine riesige Menge iPads – denn diese ersetzen ab heute die Pappaufsteller neben den Produkten in allen Apple Stores. Für den Fall, dass diese übermächtige iPad-Präsenz den Kunden auf den Magen schlägt, die immer noch kein iPad ohne Vorbestellung kaufen können, hat Apple auch vorgesorgt: Apple Store Mitarbeiter tragen heute Party-Hüte, um für gute Laune zu sorgen.

Von den spekulierten Neuerungen hat sich auch die aktualisierte RetailMe iPad App bewahrheitet, die jedoch nur

für Mitarbeiter sichtbar wird. Interessant könnten die neuen Funktionen der iPad App am Montag werden. Denn die Firma Square berichtet von einer großen Ankündigungen – vermutet werden Kreditkartenlesegeräte für iPads, die dann in den weltweiten Apple Stores 2.0 eingesetzt werden.

So lang dürfen sich die Geburtstagsgäste, die heute in die weltweiten Apple Stores pilgern, über den neuen Look auf den Verkaufstischen freuen. Als eine “total neue Erfahrung” beschreiben australische Twitter-Nutzer das Einkaufserlebnis mit den interaktiven Preisschildern. Statt statischer Produktbeschreibung können sich Kunden nun durch ein interaktives Menü auf den iPads wischen und klicken. Falls doch ein Apple Store Mitarbeiter zur Beratung gewünscht ist, lässt sich dieser ebenfalls über den iPad herbeirufen.

In ein paar Stunden werden auch in Europa und später in den USA die Apple Stores ihre Türen öffnen und mit ihrer Apple Store 2.0 Überraschung Kunden empfangen. Dass in den USA noch weitere Neuerungen hinzukommen, ist eher unwahrscheinlich. Unter anderem wurde noch um einen Pre-Release von Mac OS X Lion auf den Store-Macs spekuliert. Derweil dürfte Apple auf den Anstand seiner Party-Gäste hoffen, die sich etwaige Enttäuschung aus Rücksicht auf das Geburtstagskind nicht anmerken lassen.

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Phishing-Angriff: Vorsicht bei vermeintlichen Werbe-E-Mails von Apple

Wer in diesen Tagen E-Mail-Werbung von Apple erhält, sollte sich die Mails genauer ansehen: Es könnte sich um einen vergleichsweise professionell verdeckten Phishing-Angriff halten. Die Mails bewerben beispielsweise Adobes Creative Suite 5.5 und das “iPhone 5GS” – und bringen den Empfänger nach einem Klick auf den enthaltenen Link auf gefährliche Websites.

So soll der Empfänger auf den verlinkten Websites teilweise seine Apple-ID und sein Passwort angeben. Mit diesen Daten können Angreifer viel Schaden anrichten: Die Daten lassen sich auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Die Käufer sind wiederum daran interessiert, in Apples Download-Portalen iTunes Store, App Store oder Mac App Store auf Kosten des eigentlichen Apple-ID-Inhabers mit Hilfe von dessen hinterlegten Kreditkartendaten einzukaufen. Andere der speziell präparierten Websites lassen den Besucher wiederum automatisch Windows-Programmdateien herunterladen – dabei dürfte es sich um Trojaner, Virus oder ähnliche Malware handeln.

Als Phishing werden eben solche betrügerischen Angriffe auf Benutzer bezeichnet, die diese im Glauben lassen sollen, dass sie eine ihnen bekannte beziehungsweise vertrauenswürdige Website besuchen – damit sie sich dann keine Gedanken machen, wenn sie persönliche Daten wie eben Benutzernamen und Passwörter eingeben sollen. Benutzer können sich vor allem dadurch schützen, dass sie sich die URL der in der Mail verlinkten Website genau ansehen – oder, wenn sie schon auf der verlinkten Website gelandet sind, die URL in der Adressleiste des Browsers überprüfen. Endet die Domain einer vermeintlichen Apple-Website nicht mit “apple.com”, ist entsprechende Vorsicht geboten.

Bemerkenswert ist, mit welcher Idee die Angreifer für die nächste iPhone-Generation die Aufmerksamkeit des Empfängers sichern wollen: Das “iPhone 5GS” erhalte einen “Transparent-Modus”, durch den Apples Smartphone fast komplett durchsichtig wird, wie ein in der Mail enthaltenes Bild demonstriert.

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Apples Erfolg im Business-Sektor: Halo sei Dank

Apple hat in vielerlei Hinsicht die Nase vorn – nicht zuletzt auch beim Geschäft mit Geschäftsleuten. Wie Analyst Charlie Wolf von Needham & Co. bekannt gab, nahmen die Mac-Verkäufe an den Business-Sektor im vergangenen zweiten Quartal 2011 um stolze 66 Prozent zu. Damit zieht Apple problemlos am PC-Markt vorbei, der im gleichen Zeitraum lediglich 4,5 Prozent Wachstum verzeichnen konnte.

Zunächst hatte Wolf das gute Ergebnis im Business-Bereich nur für eine “Eintagsfliege” gehalten, doch inzwischen hat sich seine Meinung geändert. Trotz vergleichsweise hohen Preisen für Apple-Hardware hat der Hersteller es in die Herzen der IT-Entscheider geschafft. Interessanterweise habe diese Entwicklung aber erst im vergangenen Jahr langsam begonnen. Zwischen 2007 und 2009 stagnierte Apples Anteil am Unternehmens-Markt.

Die üblichen Verdächtigen: Der Halo-Effekt, der von dem inzwischen auch in vielen Unternehmen eingesetzten iPad sowie den anderen iOS-Geräten. Auch immer mehr Apple Stores außerhalb der USA seien für die guten Werte verantwortlich zu machen.

Apples Mac-Verkäufe konnten im vergangenen zweiten Geschäftsjahresviertel um insgesamt 28 Prozent steigen – Rekord fürs Märzquartal.

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Phishing-Angriff: Vorsicht bei vermeintlichen Werbe-E-Mails von Apple

Wer in diesen Tagen E-Mail-Werbung von Apple erhält, sollte sich die Mails genauer ansehen: Es könnte sich um einen vergleichsweise professionell verdeckten Phishing-Angriff halten. Die Mails bewerben beispielsweise Adobes Creative Suite 5.5 und das “iPhone 5GS” – und bringen den Empfänger nach einem Klick auf den enthaltenen Link auf gefährliche Websites.

So soll der Empfänger auf den verlinkten Websites teilweise seine Apple-ID und sein Passwort angeben. Mit diesen Daten können Angreifer viel Schaden anrichten: Die Daten lassen sich auf dem Schwarzmarkt verkaufen. Die Käufer sind wiederum daran interessiert, in Apples Download-Portalen iTunes Store, App Store oder Mac App Store auf Kosten des eigentlichen Apple-ID-Inhabers mit Hilfe von dessen hinterlegten Kreditkartendaten einzukaufen. Andere der speziell präparierten Websites lassen den Besucher wiederum automatisch Windows-Programmdateien herunterladen – dabei dürfte es sich um Trojaner, Virus oder ähnliche Malware handeln.

Als Phishing werden eben solche betrügerischen Angriffe auf Benutzer bezeichnet, die diese im Glauben lassen sollen, dass sie eine ihnen bekannte beziehungsweise vertrauenswürdige Website besuchen – damit sie sich dann keine Gedanken machen, wenn sie persönliche Daten wie eben Benutzernamen und Passwörter eingeben sollen. Benutzer können sich vor allem dadurch schützen, dass sie sich die URL der in der Mail verlinkten Website genau ansehen – oder, wenn sie schon auf der verlinkten Website gelandet sind, die URL in der Adressleiste des Browsers überprüfen. Endet die Domain einer vermeintlichen Apple-Website nicht mit “apple.com”, ist entsprechende Vorsicht geboten.

Bemerkenswert ist, mit welcher Idee die Angreifer für die nächste iPhone-Generation die Aufmerksamkeit des Empfängers sichern wollen: Das “iPhone 5GS” erhalte einen “Transparent-Modus”, durch den Apples Smartphone fast komplett durchsichtig wird, wie ein in der Mail enthaltenes Bild demonstriert.

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Apples Erfolg im Business-Sektor: Halo sei Dank

Apple hat in vielerlei Hinsicht die Nase vorn – nicht zuletzt auch beim Geschäft mit Geschäftsleuten. Wie Analyst Charlie Wolf von Needham & Co. bekannt gab, nahmen die Mac-Verkäufe an den Business-Sektor im vergangenen zweiten Quartal 2011 um stolze 66 Prozent zu. Damit zieht Apple problemlos am PC-Markt vorbei, der im gleichen Zeitraum lediglich 4,5 Prozent Wachstum verzeichnen konnte.

Zunächst hatte Wolf das gute Ergebnis im Business-Bereich nur für eine “Eintagsfliege” gehalten, doch inzwischen hat sich seine Meinung geändert. Trotz vergleichsweise hohen Preisen für Apple-Hardware hat der Hersteller es in die Herzen der IT-Entscheider geschafft. Interessanterweise habe diese Entwicklung aber erst im vergangenen Jahr langsam begonnen. Zwischen 2007 und 2009 stagnierte Apples Anteil am Unternehmens-Markt.

Die üblichen Verdächtigen: Der Halo-Effekt, der von dem inzwischen auch in vielen Unternehmen eingesetzten iPad sowie den anderen iOS-Geräten. Auch immer mehr Apple Stores außerhalb der USA seien für die guten Werte verantwortlich zu machen.

Apples Mac-Verkäufe konnten im vergangenen zweiten Geschäftsjahresviertel um insgesamt 28 Prozent steigen – Rekord fürs Märzquartal.

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Alternative für Samsung: Intel würde spezielle Chips für Apple herstellen

Während in Macs dieselben Standard-Intel-Prozessoren wie in Rechnern der Konkurrenz zum Einsatz kommen, wählt Apple für seine iOS-Geräte einen anderen Weg. Für diese lässt der iPhone- und iPad-Hersteller Chips nach einem eigenen Design auf ARM-Basis von Samsung produzieren. Der ARM-Konkurrent Intel könnte sich nach eigenen Aussagen aber durchaus vorstellen, für Kunden wie Apple ebenfalls Chips nach deren Vorstellungen herzustellen.

Intel verfügt über viel Know-How bei der Chip-Herstellung, das das Unternehmen Dritten nicht unbedingt zur Verfügung stellen wollte. Dementsprechend erklärte Intels Finanzchef Stacy Smith bei einem Investoren-Event in London auch deutlich, dass nur einige Kunden für Intel diesbezüglich interessant wären. Andere wären es hingegen nicht.

Wenn aber nun Apple oder Sony zu Intel mit dem Wunsch kämen, einen Chip auf Basis der Intel-Architektur in Verbindung mit eigenen Technologien herzustellen, “dann würde ich nicht einmal zwinkern”, so Smith weiter. “Das wäre für uns ein fantastisches Geschäft.” Allerdings müsste Intel dann auch ausführlichere Gespräche mit den Kunden führen, um nicht irgendwann nur noch Technologie anderer zu produzieren und nur die reine Hersteller-Gewinnmarge zu erhalten: Intel wolle in seinen eigenen Fabriken nicht Technologie von Konkurrenten produzieren. Apple kann daher nicht darauf hoffen, dieselben Chips auf ARM-Basis von Intel statt von Samsung herstellen zu lassen. Noch habe sich Apple laut Smith auch ohnehin nicht bei Intel zu diesem Thema gemeldet.

Apples Beziehung mit Samsung ist ambivalent: Während die Koreaner für Apple als Zulieferer ein wichtiger Geschäftspartner sind, streiten sich die Unternehmen auf dem eigentlichen Smartphone- und Tablet-Markt aufgrund von Samsungs eigenen Android-Geräten vor Gericht um ihr geistiges Eigentum. Intel hatte bereits kürzlich angedeutet, dass das Unternehmen gerne Chips für Apples Mobil-Geräte herstellen würde. Allerdings gab es auch Gerüchte, dass Apple all seine Hardware – also auch Macs – mit ARM-Chips ausrüsten möchte. Macs arbeiten seit Anfang 2006 mit Intel-Chips, davor setzte Apple auf die PowerPC-Architektur von IBM und Motorola.

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Apple-Patent: Das Sonnenbrillen-Display

Die Bildschirme der Apple-Geräte wie iMac, MacBook oder iPad entzweien die Gemüter. Sie zeigen einerseits ein schönes Hochglanzbild, in dem sich der Betrachter andererseits selbst spiegelt. In der Sonne und bei hellem Hintergrund lässt sich auf dem Display nicht mehr viel erkennen. Trotzdem: Apple hat sich eine Sonnenbrillen-Lösung vorgenommen.

Wir konnten es gerade nicht ausprobieren, doch offensichtlich mögen sich LCD-Displays und polarisierte Sonnenbrillen nicht, ein mangelhaftes Bild soll sich ergeben. Grund: Auch LCD-Oberflächen haben einen Polfilter. Und diese Filter absorbieren vereinfacht ausgedrückt Streulicht. In einem von Appleinsider gefundenen Patentantrag nennt Apple einen Ausweg für dieses Problem der doppelten Filterung: Ein Flüssigkristalldisplay, das einen zirkularen Polarisationsfilter,

und zwar über und unter dem Displayschichten, integriert hat. Laut dem Dokument nutzen aktuelle LCDs gewöhnlicherweise lineare Polfilter. Ein Einsatz dieser Technik ist also eher für das iPhone, als für den iMac vorstellbar – vor dem Standrechner sitzt man selten mit Sonnenbrille.

Ob die Technologie auch die Reflexionen auf den Hochglanz-Bildschirmen reduziert? Oder hat Apple andere Planungen, die Produkte spiegelfreier zu gestalten? Denn durch das Spiegelbild es es schwer möglich, Geräte wie iPad oder MacBook im Freien einzusetzen. Den Hochglanz-Bildschirm, schon ein paar Jahre im Programm, bewirbt Apple als “Widescreendisplay mit Hochglanzanzeige, auf dem alles großartig aussieht.” Aktuell gibt es nur bei ganz wenigen Produkten ein “blendfreies Display” als Konfigurationsmöglichkeit. 150 Euro Aufpreis kostet die Alternative zum Spiegel beim MacBook Pro 15 Zoll, beim 13-Zoll-Modell ist sie überhaupt nicht verfügbar. Manche Nutzer verwenden auf ihrem Bildschirm eine aufgeklebte Folie, um die Reflexionen zu reduzieren.

Rob Galbraith, Geschäftsführer einer Fotografenschule, sagte zu Apples Displays: “Glossy taugt nichts – zumindest nicht für die tägliche Fotobearbeitung.” Eine  australische Universität hat sogar vor Hochglanz-Displays gewarnt. Die seltsame Begründung: Um die Reflexionen zu vermeiden, könne der Anwender in eine ungesunde Körperhaltung gezwungen werden, was auf Dauer zu Haltungsschäden führen könne. Auch die deutsche Bildschirmarbeitsplatzverordnung schreibt vor: “Der Bildschirm muss frei von störenden Reflektionen und Blendungen sein.” Dass Arbeitsplatz-Displays entspiegelt sein müssen, davon steht dort nichts. Vielleicht reicht zur Vermeidung von Reflektionen auch ein Verdrehen oder Kippen des Monitors – oder des Anwenders.

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Alternative für Samsung: Intel würde spezielle Chips für Apple herstellen

Während in Macs dieselben Standard-Intel-Prozessoren wie in Rechnern der Konkurrenz zum Einsatz kommen, wählt Apple für seine iOS-Geräte einen anderen Weg. Für diese lässt der iPhone- und iPad-Hersteller Chips nach einem eigenen Design auf ARM-Basis von Samsung produzieren. Der ARM-Konkurrent Intel könnte sich nach eigenen Aussagen aber durchaus vorstellen, für Kunden wie Apple ebenfalls Chips nach deren Vorstellungen herzustellen.

Intel verfügt über viel Know-How bei der Chip-Herstellung, das das Unternehmen Dritten nicht unbedingt zur Verfügung stellen wollte. Dementsprechend erklärte Intels Finanzchef Stacy Smith bei einem Investoren-Event in London auch deutlich, dass nur einige Kunden für Intel diesbezüglich interessant wären. Andere wären es hingegen nicht.

Wenn aber nun Apple oder Sony zu Intel mit dem Wunsch kämen, einen Chip auf Basis der Intel-Architektur in Verbindung mit eigenen Technologien herzustellen, “dann würde ich nicht einmal zwinkern”, so Smith weiter. “Das wäre für uns ein fantastisches Geschäft.” Allerdings müsste Intel dann auch ausführlichere Gespräche mit den Kunden führen, um nicht irgendwann nur noch Technologie anderer zu produzieren und nur die reine Hersteller-Gewinnmarge zu erhalten: Intel wolle in seinen eigenen Fabriken nicht Technologie von Konkurrenten produzieren. Apple kann daher nicht darauf hoffen, dieselben Chips auf ARM-Basis von Intel statt von Samsung herstellen zu lassen. Noch habe sich Apple laut Smith auch ohnehin nicht bei Intel zu diesem Thema gemeldet.

Apples Beziehung mit Samsung ist ambivalent: Während die Koreaner für Apple als Zulieferer ein wichtiger Geschäftspartner sind, streiten sich die Unternehmen auf dem eigentlichen Smartphone- und Tablet-Markt aufgrund von Samsungs eigenen Android-Geräten vor Gericht um ihr geistiges Eigentum. Intel hatte bereits kürzlich angedeutet, dass das Unternehmen gerne Chips für Apples Mobil-Geräte herstellen würde. Allerdings gab es auch Gerüchte, dass Apple all seine Hardware – also auch Macs – mit ARM-Chips ausrüsten möchte. Macs arbeiten seit Anfang 2006 mit Intel-Chips, davor setzte Apple auf die PowerPC-Architektur von IBM und Motorola.

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Mac OS X 10.6.8: Vorbereitung für Lion-Vertrieb über Mac App Store

Apple stattet Entwickler seit Freitag mit dem jüngsten Vorab-Build von Mac OS X 10.6.8 aus. Ein Dokument zum nächsten Snow-Leopard-Update verrät wichtige Neuerungen: Zum einen macht Apple den Mac App Store bereit für das Upgrade auf Mac OS X 10.7 Lion, außerdem hilft Mac OS X 10.6.8 beim Entfernen der Malware Mac Defender.

Fscklog zeigt einen Screenshot der Neuerungen des aktuellen Builds 10K531 von Mac OS X 10.6.8. So soll das Update einen Bug der Vorschau-App beheben, das diese zum Abstürzen bringen konnte, auch verspricht Apple eine verbesserte Unterstützung von IPv6-Adressen und mehr Zuverlässigkeit für VPN-Verbindungen.

Spannender sind aber die erst- und letztgenannte Neuerung: Zum einen verbessert Mac OS X 10.6.8 den Mac App Store, um das Betriebssystem für das Upgrade auf Mac OS X 10.7 Lion vorzubereiten. Das bestätigt das Anfang des Monats aufgetauchte Gerücht, dass Apple das nächste größere Mac-OS-X-Update in erster Linie über das eigene Download-Portal vertreiben möchte. Darüber hinaus dürfte es auch eine Installations-DVD als Alternative geben, die meisten Kunden sollen sich das Update nach Apples Vorstellung aber wohl über den Mac App Store besorgen.

Als letztgenannte Neuerung soll Mac OS X 10.6.8 wie von Apple zuvor angekündigt alle Varianten des Mac Defender erkennen und entfernen können. Die Malware plagt in den letzten Wochen einige Mac-Benutzer, die auf eine Website hereingefallen sind, die ihnen eine Viren-Infektion ihres Rechners vortäuschte – und dann zur Installation der vermeintlichen Anti-Virus-Software aufforderte. Letztere sollte die Benutzer aber nur dazu bringen, ihre Kreditkartennummer preiszugeben.

Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple den Verkauf von Mac OS X 10.7 Lion zur Eröffnung der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 6. Juni starten wird – besonders ungeduldige Benutzer dürften sich das Update noch am selben Tag herunterladen können. Angesichts dessen dürfte Mac OS X 10.6.8 als Voraussetzung für die Lion-Installation über den Mac App Store innerhalb der nächsten Woche erscheinen.

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Adobe CEO über den Tablet-Markt: Android wird Apple überholen

Die Interviews im Rahmen der D9, einer von AllThingsDigital veranstalteten IT-Konferenz, bieten interessante Einblicke in die Sichtweisen der CEOs einiger IT-Giganten. Eric Schmidt äußerte sich bereits zur Zusammenarbeit von Google und Apple und nun kam auch Adobes Shantanu Narayen bei Walt Mossberg zu Wort. Er sieht die Fehde zwischen ihm und Steve Jobs wegen der Flash-Technologie beendet und ist zuversichtlich, dass Android bald im Tablet-Markt die Oberhand gewinnen wird.

Im Smartphone-Sektor wurde iOS von Android bereits eingeholt. Aktuell beträgt der Unterschied einer Nielsen-Studie zufolge etwa 10 Prozentpunkte. Der Tablet-Markt sieht allerdings nach wie vor anders aus und die bis heute erhältlichen Modelle können dem iPad 2* noch nicht den Rang ablaufen. Viele Beobachter sind der Ansicht, dass sich das dank künftiger Tablets von Samsung, HTC oder Motorola bald ändern könnte.

So sieht es auch der CEO von Adobe, Shantanu Narayen. Er macht deutlich, dass die Auseinandersetzung mit Steve Jobs über die Unterstützung von Flash unter iOS schon lange beendet sei. In Form von Adobe Air Apps sei es ohnehin möglich, Flash-Anwendungen auf iPhone, iPad und iPod touch zu bringen, nur nicht innerhalb eines Browsers.

Über die Zukunft im Tablet-Markt weiß Narayen zu berichten, dass er bis zum Ende dieses Jahres 20 zusätzliche Modelle vorhersieht und Apple in diesem Bereich das gleiche passieren wird, wie bei den Smartphones. Android werde iOS über kurz oder lang den Rang ablaufen. “Die Gemeinde ist äußerst dynamisch”, so der Adobe-CEO. Er freue sich sehr auf die kommenden Monate.

Bislang hat sich jedoch noch kein geeigneter Kandidat gefunden, der dem iPad wirklich gefährlich werden könnte. Die Hersteller sind offenbar noch damit beschäftigt, einen würdigen Konkurrenten für das aktuelle iPad 2 zu entwickeln, während Apple längst die beiden nächsten Modelle in Planung hat.

In einem Treffen mit COO Tim Cook, Ron Johnson (Apple Store Chef) und CFO Peter Oppenheimer äußerten die Apple-Manager sich einem Analysten gegenüber noch enthusiastischer als sonst über die Zukunft von iOS. “Das Unternehmen schien bezüglich der langfristigen Aussichten für iOS optimistischer als je zuvor”, so Bill Shope von Goldman Sachs.

Zwar gaben die drei aus Cupertino keine Details zu den iOS-Funktionen der Zukunft preis. Sie kündigten aber an, dass der Tablet-Markt den PC-Markt innerhalb der nächsten Jahre überholen werde. Für das laufende Quartal prognostiziert Shope eine Absatzmenge von 8,1 Millionen iPads, was einer Zunahme um 72 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeuten würde.

Bild: allthingsd.com

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Apple lässt den Mac fallen: Willkommen OS X Lion!

Die Keynote zur diesjährigen Apple-Entwicklerkonferenz brachte es an den Tag: Nicht länger ist die Rede von Mac OS X, das neue System heißt schlicht OS X Lion. Die unscheinbare Änderung besiegelt aber mehr: Apple feiert das Ende des Computers – Es lebe das OS, willkommen in der iCloud-Welt!

OS X Lion, so nennt Apple das neue Betriebssystem für den Mac auf seinen Webseiten nur noch. Es fehlt der Mac, der den Titel des Operationg Systems (OS) auf Unix-Basis bisher anführte. Was gestern Seth Weinraub von 9to5Mac bereits feststellte, passt zur Apple-Richtung: Die Plattform, der Computer spielt keine Rolle mehr, ob Mac, iPhone, iPad, Windows-PC, deine Daten, Musik und Fotos bekommst du ständig und überall. Das ist die Botschaft, die Apple damit offenbar senden will.

Der Bruch ist deutlich. Bisherige Systeme wie Mac OS X Snow Leopard sind noch nicht nur OS X Snow Leopard.

Sicher, die Unterschiede zwischen iOS und OS X sind noch recht groß, da macht uns keiner ein X für ein i vor. Doch was wir gestern in der Keynote gesehen haben, zeigt eigentlich nur, dass Apple sehr konsequent ist: Das OS X wird immer mehr zum Streichelzoo für Apps, das iOS darf mit Notifications und schnellerem Push-Service sogar gegen die “Profi-Systeme“ Android und Blackberry antreten. Für die Mobilisten baut Apple auch gleich einen eigenen MS-Exchange-Service auf, die iCloud. Die kann sowohl Mails synchronisieren als auch uns alle mit Musik, Filmen und Backups und später sicher mit Streaming versorgen. Und bequem und komfortabel ist es auch noch.

Gut, die Profis, die seit 20 Jahren mit Macs arbeiten, wenden sich mit Grausen ab. Ein neues System, das nur noch virtuell vorliegt, dessen Library versteckt ist, das mit Vollfensteransichten, Riesen-Icons und mit der Gestik eines Touchscreens arbeitet, da kann man nur noch zu Windows greifen. Auf Linux läuft leider kein Adobe. Selbst die Switcher befürchten, dass ihre gerade erst entdeckte Sorglosinsel schließlich wird, wie die jüngst verlassene, virenverseuchte Windows-Welt. Allzusehr buhlt Apple doch mit einem noch einfacher zu bedienenden Betriebssystem, das vom Ein- bis zum Einhundertjährigen alle bedienen können. Wohin, wenn nicht zum Mainstream, soll das führen?

Und dann ist Apple doch wieder ganz dort, wo Apple herkam. Bei der Bedienbarkeit. Das Mac OS, pardon, das OS, galt

immer als einfacher als die anderen. Zugänglicher, leichter, mehr Black Box, funktionierte eben, auch wenn es immer die Hardware vom gleichen Hersteller benötigte. Ob mit 1 bis 9, X oder i, das OS war die Basis der Bedienbarkeit, die Oberfläche mit Hintergrund. Klar, auch die Hardware ist einmalig. Eine schmucke Verpackung, solide, teuer, exklusiv, eine eigene Ästhetik. Und damit wird auch noch das meiste Geld verdient, wenn die Ware nur günstig genug produziert wird, Stichwort Foxconn. Schon einmal hatte Apple versucht, sich von der Hardware zu lösen, ganz auf die Bedienbarkeit zu setzen. Ein Apple OS auf allen Rechenkisten und Telefonen dieser Welt? Apple ist zumindest vorbereitet, verdient inzwischen auch als Medienhändler und App-Anbieter nicht schlecht.

Die iCloud könnte also der Anfang vom Ende des Computers sein. Apple folgt dabei nur dem Weg von Google und Microsoft. Den Mac lassen wir hinter uns, selbst die Tablet-Computer und Smartphones, irgendwann auch das Betriebssystem, das geht alles im Browser. Wir erinnern uns: Apple hat auch den Computer bereits aus dem Firmennamen getilgt, warum jetzt nicht auch den Mac aus dem OS? Wichtig ist doch nur die Nutzbarkeit, die Befriedigung von Bedürfnissen. Nicht länger spielen Besitz und Plattform eine Rolle, sondern die Abrechnung nach Nutzung, auch für die Profis, siehe Adobe. Immaterielle Werte sind die Rohstoffe der Zukunft, sie lassen sich handeln, dafür zahlen Menschen Gebühren (und für den Zugang). OS X und iOS, iCloud und Co. sind nur der Anfang, aber konsequent. Es sind die Kunden, die Apple dabei folgen.

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Adobe CEO über den Tablet-Markt: Android wird Apple überholen

Die Interviews im Rahmen der D9, einer von AllThingsDigital veranstalteten IT-Konferenz, bieten interessante Einblicke in die Sichtweisen der CEOs einiger IT-Giganten. Eric Schmidt äußerte sich bereits zur Zusammenarbeit von Google und Apple und nun kam auch Adobes Shantanu Narayen bei Walt Mossberg zu Wort. Er sieht die Fehde zwischen ihm und Steve Jobs wegen der Flash-Technologie beendet und ist zuversichtlich, dass Android bald im Tablet-Markt die Oberhand gewinnen wird.

Im Smartphone-Sektor wurde iOS von Android bereits eingeholt. Aktuell beträgt der Unterschied einer Nielsen-Studie zufolge etwa 10 Prozentpunkte. Der Tablet-Markt sieht allerdings nach wie vor anders aus und die bis heute erhältlichen Modelle können dem iPad 2* noch nicht den Rang ablaufen. Viele Beobachter sind der Ansicht, dass sich das dank künftiger Tablets von Samsung, HTC oder Motorola bald ändern könnte.

So sieht es auch der CEO von Adobe, Shantanu Narayen. Er macht deutlich, dass die Auseinandersetzung mit Steve Jobs über die Unterstützung von Flash unter iOS schon lange beendet sei. In Form von Adobe Air Apps sei es ohnehin möglich, Flash-Anwendungen auf iPhone, iPad und iPod touch zu bringen, nur nicht innerhalb eines Browsers.

Über die Zukunft im Tablet-Markt weiß Narayen zu berichten, dass er bis zum Ende dieses Jahres 20 zusätzliche Modelle vorhersieht und Apple in diesem Bereich das gleiche passieren wird, wie bei den Smartphones. Android werde iOS über kurz oder lang den Rang ablaufen. “Die Gemeinde ist äußerst dynamisch”, so der Adobe-CEO. Er freue sich sehr auf die kommenden Monate.

Bislang hat sich jedoch noch kein geeigneter Kandidat gefunden, der dem iPad wirklich gefährlich werden könnte. Die Hersteller sind offenbar noch damit beschäftigt, einen würdigen Konkurrenten für das aktuelle iPad 2 zu entwickeln, während Apple längst die beiden nächsten Modelle in Planung hat.

In einem Treffen mit COO Tim Cook, Ron Johnson (Apple Store Chef) und CFO Peter Oppenheimer äußerten die Apple-Manager sich einem Analysten gegenüber noch enthusiastischer als sonst über die Zukunft von iOS. “Das Unternehmen schien bezüglich der langfristigen Aussichten für iOS optimistischer als je zuvor”, so Bill Shope von Goldman Sachs.

Zwar gaben die drei aus Cupertino keine Details zu den iOS-Funktionen der Zukunft preis. Sie kündigten aber an, dass der Tablet-Markt den PC-Markt innerhalb der nächsten Jahre überholen werde. Für das laufende Quartal prognostiziert Shope eine Absatzmenge von 8,1 Millionen iPads, was einer Zunahme um 72 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeuten würde.

Bild: allthingsd.com

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Nokia-Einigung: Lizenz kostet Apple hunderte Millionen

Die Einigung zwischen Nokia und Apple könnte Schätzungen zufolge sehr teuer für den iPhone-Hersteller werden: Die einmalige Summe, die Apple an Nokia zahlt, soll bei rund 420 Millionen Euro liegen, pro Quartal sollen in Zukunft jeweils rund 95 Millionen Euro hinzukommen. Allerdings könnte die Einigung für Apple auch etwas Positives haben.

Der Deutsche-Bank-Analyst Kai Korschelt hat die 420-Millionen-Zahlung anhand dessen errechnet, das Apple bis zum ersten Quartal diesen Jahres 110 Millionen iPhones zum Durchschnittspreis von jeweils 550 US-Dollar verkauft hat. Ein Prozent des Umsatzes werde Apple an Nokia bezahlen müssen. Sollten sich die Verkaufszahlen weiter ähnlich entwickeln wie bisher, läge die für jedes Quartal fällige Summe bei rund 95 Millionen Euro. Allerdings ist damit zu rechnen, dass letztere Summe eher steigt, da Apple seine iPhone-Verkaufszahlen in den letzten Jahren stetig steigern konnte.

Nokia hatte in einer Stellungnahme zur Einigung von einer einmaligen Zahlung und weiteren vierteljährlichen Zahlungen berichtet, die Höhe der Summe aber als vertraulich bezeichnet. Allerdings sind Summen in dieser Höhe bei Patentstreitigkeiten über erfolgreiche Produkte keine Seltenheit. 2008 musste Nokia an den Chip-Hersteller Qualcomm sogar 2,3 Milliarden Dollar bezahlen. Allerdings ist die Verpflichtung zur Zahlung von Lizenzgebühren an Nokia für Apple keine Katastrophe. Zum einen machte Apple im zweiten Geschäftsquartal 2011, das im März endete, 5,99 Milliarden US-Dollar Gewinn. Auch verfügt das Unternehmen über Barreserven in Höhe von über 50 Milliarden Dollar.

Darüber hinaus ist daran zu denken, dass Apple in diesen Tagen noch Patentstreitigkeiten mit anderen Unternehmen wie beispielsweise Samsung führt: Auf diese kann sich das Unternehmen nach der Einigung mit Nokia nun zumindest voll konzentrieren. Auch könnte die Nokia-Einigung mittelfristig Apples Konkurrenten mehr schaden als Apple selbst: Der Patentrecht-Blogger Florian Mueller weist darauf hin, dass Nokia angesichts des Siegs über Apple noch deutlich bessere Karten bei Android-Smartphone-Herstellern haben dürfte, da deren geistiges Eigentum nicht so weitreichend wie das von Apple sei. Dementsprechend dürften sie auch mehr für einzelne Geräte bezahlen müssen – obwohl Apples Gewinnmarge beim iPhone traditionell höher als die der Konkurrenz liegt, die Konkurrenz also eine Zahlung in Höhe von einem Prozent pro Gerät schon mehr schmerzen dürfte. Mueller meint, dass die Einigung für Apple daher eher eine gute Nachricht sei.

Bild: aresauburn™, “Money“. Some rights reserved. Flickr.

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Facebook nimmt Apple ins Visier: HTML5-App-Store in Arbeit

Unter dem Codenamen “Project Spartan” entwickelt Facebook angeblich einen alternativen Store für HTML5-Apps. In einem Versuch, Apple mit seinen eigenen “Waffen”, nämlich iOS-Geräten, zu schlagen, will der Social-Network-Riese eine komplette Plattform auf die Beine stellen. Der mobile Safari-Browser soll als Einfallstor für eine neue App-Generation dienen. 

Wie TechCrunch erfuhr, arbeiten derzeit etwa 80 Entwickler an den Anfängen des für bis zu 100 Millionen Anwender geplanten Konzeptes. Unter den eingeweihten Partnern befinden sich Entwickler-Größen wie Zynga, die bei Facebook bereits mit der Agrar-Simulation Farmville* sowie mit Words With Friends* unter iOS große Erfolge feierten.

Zugang zum Facebook-App-Store erhalte man über die mobile Version der Webseiten des sozialen Netzwerkes. Dort werde ein neuer Menüeintrag direkt zum Store führen – ein Klick auf die Apps lädt sie, inklusive Facebook-Rahmen mit allerlei typischen Funktionen. Darunter auch der bislang kaum erfolgreiche Bezahldienst Credits, über den die Entwickler ihre Entlohnung erhalten, denn auch HTML5-Programme müssen nicht kostenlos sein.

Schon in wenigen Wochen sollen die ersten Programme für Project Spartan fertig sein und eine offizielle Präsentation wird kurze Zeit danach erwartet. Zu Beginn werde die App-Dichte noch vergleichsweise gering und einige Anwendungen noch nicht vollends ausgereift sein. Als Machbarkeitsnachweis dürfte ein funktionierender HTML5-App Store aber in jedem Fall durchgehen.

Vor allem wird so, Erfolg vorausgesetzt, die “Machbarkeit” der vom App Store unabhängigen Entwicklung für iOS demonstriert. Kein Jailbreak, kein Hack ist nötig und so könnte sich Project Spartan für die User als eine echte Alternative zum Platzhirsch iTunes entpuppen.

Zur Präsentation von iOS 5 zeigte sich, dass Apple in Twitter einen starken Partner gefunden hat. Das neue mobile Betriebssystem erlaubt die zentrale Anmeldung bei dem Kurznachrichtendienst und alle Apps können bei Bedarf auf die hinterlegten Daten zugreifen. Facebook erfuhr keine solche Sonderbehandlung – ob sie je gefragt wurden, ist nicht bekannt.

In jedem Fall ist das Projekt HTML5-App-Store ein klarer Affront gegen Cupertino.

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Nokia-Einigung: Lizenz kostet Apple hunderte Millionen

Die Einigung zwischen Nokia und Apple könnte Schätzungen zufolge sehr teuer für den iPhone-Hersteller werden: Die einmalige Summe, die Apple an Nokia zahlt, soll bei rund 420 Millionen Euro liegen, pro Quartal sollen in Zukunft jeweils rund 95 Millionen Euro hinzukommen. Allerdings könnte die Einigung für Apple auch etwas Positives haben.

Der Deutsche-Bank-Analyst Kai Korschelt hat die 420-Millionen-Zahlung anhand dessen errechnet, das Apple bis zum ersten Quartal diesen Jahres 110 Millionen iPhones zum Durchschnittspreis von jeweils 550 US-Dollar verkauft hat. Ein Prozent des Umsatzes werde Apple an Nokia bezahlen müssen. Sollten sich die Verkaufszahlen weiter ähnlich entwickeln wie bisher, läge die für jedes Quartal fällige Summe bei rund 95 Millionen Euro. Allerdings ist damit zu rechnen, dass letztere Summe eher steigt, da Apple seine iPhone-Verkaufszahlen in den letzten Jahren stetig steigern konnte.

Nokia hatte in einer Stellungnahme zur Einigung von einer einmaligen Zahlung und weiteren vierteljährlichen Zahlungen berichtet, die Höhe der Summe aber als vertraulich bezeichnet. Allerdings sind Summen in dieser Höhe bei Patentstreitigkeiten über erfolgreiche Produkte keine Seltenheit. 2008 musste Nokia an den Chip-Hersteller Qualcomm sogar 2,3 Milliarden Dollar bezahlen. Allerdings ist die Verpflichtung zur Zahlung von Lizenzgebühren an Nokia für Apple keine Katastrophe. Zum einen machte Apple im zweiten Geschäftsquartal 2011, das im März endete, 5,99 Milliarden US-Dollar Gewinn. Auch verfügt das Unternehmen über Barreserven in Höhe von über 50 Milliarden Dollar.

Darüber hinaus ist daran zu denken, dass Apple in diesen Tagen noch Patentstreitigkeiten mit anderen Unternehmen wie beispielsweise Samsung führt: Auf diese kann sich das Unternehmen nach der Einigung mit Nokia nun zumindest voll konzentrieren. Auch könnte die Nokia-Einigung mittelfristig Apples Konkurrenten mehr schaden als Apple selbst: Der Patentrecht-Blogger Florian Mueller weist darauf hin, dass Nokia angesichts des Siegs über Apple noch deutlich bessere Karten bei Android-Smartphone-Herstellern haben dürfte, da deren geistiges Eigentum nicht so weitreichend wie das von Apple sei. Dementsprechend dürften sie auch mehr für einzelne Geräte bezahlen müssen – obwohl Apples Gewinnmarge beim iPhone traditionell höher als die der Konkurrenz liegt, die Konkurrenz also eine Zahlung in Höhe von einem Prozent pro Gerät schon mehr schmerzen dürfte. Mueller meint, dass die Einigung für Apple daher eher eine gute Nachricht sei.

Bild: aresauburn™, “Money“. Some rights reserved. Flickr.

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Facebook nimmt Apple ins Visier: HTML5-App-Store in Arbeit

Unter dem Codenamen “Project Spartan” entwickelt Facebook angeblich einen alternativen Store für HTML5-Apps. In einem Versuch, Apple mit seinen eigenen “Waffen”, nämlich iOS-Geräten, zu schlagen, will der Social-Network-Riese eine komplette Plattform auf die Beine stellen. Der mobile Safari-Browser soll als Einfallstor für eine neue App-Generation dienen. 

Wie TechCrunch erfuhr, arbeiten derzeit etwa 80 Entwickler an den Anfängen des für bis zu 100 Millionen Anwender geplanten Konzeptes. Unter den eingeweihten Partnern befinden sich Entwickler-Größen wie Zynga, die bei Facebook bereits mit der Agrar-Simulation Farmville* sowie mit Words With Friends* unter iOS große Erfolge feierten.

Zugang zum Facebook-App-Store erhalte man über die mobile Version der Webseiten des sozialen Netzwerkes. Dort werde ein neuer Menüeintrag direkt zum Store führen – ein Klick auf die Apps lädt sie, inklusive Facebook-Rahmen mit allerlei typischen Funktionen. Darunter auch der bislang kaum erfolgreiche Bezahldienst Credits, über den die Entwickler ihre Entlohnung erhalten, denn auch HTML5-Programme müssen nicht kostenlos sein.

Schon in wenigen Wochen sollen die ersten Programme für Project Spartan fertig sein und eine offizielle Präsentation wird kurze Zeit danach erwartet. Zu Beginn werde die App-Dichte noch vergleichsweise gering und einige Anwendungen noch nicht vollends ausgereift sein. Als Machbarkeitsnachweis dürfte ein funktionierender HTML5-App Store aber in jedem Fall durchgehen.

Vor allem wird so, Erfolg vorausgesetzt, die “Machbarkeit” der vom App Store unabhängigen Entwicklung für iOS demonstriert. Kein Jailbreak, kein Hack ist nötig und so könnte sich Project Spartan für die User als eine echte Alternative zum Platzhirsch iTunes entpuppen.

Zur Präsentation von iOS 5 zeigte sich, dass Apple in Twitter einen starken Partner gefunden hat. Das neue mobile Betriebssystem erlaubt die zentrale Anmeldung bei dem Kurznachrichtendienst und alle Apps können bei Bedarf auf die hinterlegten Daten zugreifen. Facebook erfuhr keine solche Sonderbehandlung – ob sie je gefragt wurden, ist nicht bekannt.

In jedem Fall ist das Projekt HTML5-App-Store ein klarer Affront gegen Cupertino.

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Apple will um Nortel-Patente bieten

Wie Aasgeier kreisen derzeit einige Branchengrößen um den gescheiterten Telekommunikationsausstatter Nortel und seine Patente. Allen voran will Google die rund 6000 geschützten Ideen für 900 Millionen US-Dollar erstehen und sich damit einen Vorteil auf dem Technik- und Mobilfunkmarkt sichern. Doch auch Apple und RIM meldeten Interesse an und sorgten dafür, dass die Versteigerung um eine Woche verschoben wurde.

Aufgrund der potenten Bieter will Nortel das Gebot von Google kurzerhand zum Einstiegspreis machen und hofft, dass die Konkurrenten von selbst den Preis in die Höhe treiben werden. Die Nortel Patente umfassen vor allem Technologien für Smartphones und Mobilfunknetzwerke sowie geschützte Ideen rund um Internetnutzung und Soziale Netzwerke. Der Erwerber würde nicht nur von diesen neuen Ideen profitieren, sondern auch einen entscheidenden Vorteil bei künftigen Lizenz- und Urheberstreitigkeiten haben.

Die Firma Nortel musste im Januar 2009 Insolvenz anmelden nachdem sie Verluste von 5,8 Milliarden US-Dollar schrieb. Bislang konnte Nortel seine Gläubiger mit 3 Milliarden US-Dollar ausbezahlen – ein Teil der Restsumme soll aus dem Verkauf der Patente kommen. Die Auktion wird am 27. Juni stattfinden.

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Zeitung sperrt iPad-Zugriff auf Webseite: Verleger nutzen Apple-Möglichkeiten

Verlage sehen im iPad eine bessere Chance als bislang, ihre Online-Inhalte kostenpflichtig anzubieten. Der virtuelle Zeitungskiosk in iOS 5 – von den deutschen Zeitungsverbänden ausdrücklich begrüßt – ist ein Grund dafür. Mit der New York Post geht eine weitere Tageszeitung dazu über, die Inhalte auf der Webseite für iPad-Nutzer zu sperren und verweist auf die kostenpflichtige App.

iPad-Nutzer müssen draußen bleiben

Wer diesen Artikel mit Safari auf dem iPad aufruft, kann sich selbst überzeugen: nypost.com zeigt nur einen Hinweis auf die iPad-App an. “Danke für Ihren Besuch! Der redaktionelle Inhalt von nypost.com ist auf dem iPad nur über die New York Post-App verfügbar.” Wer dagegen mit Safari auf dem Mac die Seite ansurft, kann dagegen das Portal wie gewohnt nutzen. Die Nachrichtenseite zwingt damit ihre iPad-Leser, für die Inhalte zu bezahlen. 1,59 Euro kostet die App*, plus 59,99 Euro für das Jahresabo.

Doch die New York Post ist nicht die erste Zeitung, die dieses Vorgehen gewählt hat. Die Webseite der Bild-Zeitung lässt sich schon seit Dezember 2010 nicht mehr unter dem normalen Vorgehen von Apples Tablet Computer aufrufen. Lohn der drastischen Maßnahmen: Die App ist ständig in den umsatzstärksten iPad-Apps* gelistet, aktuell sogar auf Platz 1.

Stellen die Apps und das integrierte Abomodell das Vermarktungskonzept der Zukunft für Online-Inhalte dar?

Einnahmequelle mit Hindernissen

Es scheint so. Online-Ableger etablierter Tageszeitungen taten sich in der Vergangenheit schwer, ausreichend Einnahmen im Internet zu erzielen. Selbst die New York Times hatte seinerzeit ein “Paid-Content”-, ein Bezahlsystem für Inhalte zunächst für ein werbefinanziertes, offenes Systen wieder aufgegeben. Mit der Apple-Erfindung iPad sieht jetzt jedoch wieder alles anders aus. Mit den Apps im App Store kann für papierlose Publikationen wieder Geld verlangt werden. Was den Verlagen bislang allerdings nicht gefiel: Die Apple-Politik für die In-App-Käufe.

Grundsätzlich positiv betrachtete in der Vergangenheit der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zumindest die Möglichkeit der Apps. “Allerdings beinhaltet dieses neue Modell viele Einschränkungen, die die Wahlfreiheit der Kunden und das App-Geschäft für die Verlage deutlich beeinträchtigen, so dass es wenig wert ist”, so Hauptgeschäftsführer des VDZ, Wolfgang Fürstner im Frühjahr gegenüber macnews.de. Die Financial Times drohte gar, aufgrund der strikten Vorgaben von Apple andere Kanäle als deren Plattform für ihre Vermarktung zu nehmen.

Zugeständnisse von Apple

Mittlerweile ist Apple weiter auf die Verleger zugegangen. Der Elektronikkonzern soll laut heise.de eine Zulassungsrichtlinie gestrichen haben. Sie verlangte, dass die Abos nicht billiger auf der Verlags-Webseite als innerhalb der iOS-App verkauft werden dürfen. Apple hat deshalb ein Interesse an dem In-App-Verkauf, weil das Unternehmen dabei 30 Prozent mitverdient. Direkt verlinkt werden darf eine externe Kaufmöglichkeit in der App immer noch nicht.

VDZ und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) begrüßten in einer gemeinsamen Pressemitteilung dennoch diesen Schritt als “substanzielle Verbesserung“: Es gebe die notwendigen Spielräume für Bündelungs- und Promotionsangebote. Apple habe sich deutlich auf die Verlage zubewegt und die Argumente der Verleger wirken lassen. Am neuen Zeitungskiosk in iOS 5 lobten die Verbände, dass er die Angebote der Verlage deutlich sichtbarer mache.

Gesprächsbedarf mit Apple sehen BDZV und VDZ allerdings noch beim Thema Kundenbeziehung.

Insgesamt hat Apple die Bedingungen für die Publikation von Zeitungen und Zeitschriften in den letzten Monaten mehrfach und deutlich gebessert. Nicht nur der Druck der Verleger, sondern offenbar auch die wachsende Konkurrenz durch Google scheint dafür verantwortlich zu sein.

Hintertürchen für iPad-Besitzer

Auch für einen Teil der Inhalte auf der Webseite verlangen immer mehr Zeitungen Geld. Eine sehr rabiate Methode ist es allerdings, speziell iPad-Besitzer vom Onlineauftritt auszusperren, um auf kostenpflichtige Apps und Abos aufmerksam zu machen, während Nutzer anderer Geräte kostenlos lesen. Offensichtlich funktioniert es aber, zumindest, wenn die Apps etwas bieten oder die Preise nicht sehr hoch sind.

iPad-Besitzer, die sich sich von Bild, New York Post und Co. nicht aussperren lassen wollen, können einen Trick anwenden: Diverse Broser-Apps (zum Beispiel iCab mobile) können sich als Desktop- oder Android-Browser ausgeben. Surft der iPad-Besitzer mit einer derartigen App und entsprechender Einstellung die Seite an, wird der das Portal oft wieder normal sichtbar.

Dann besteht wieder gleiches Recht für alle: Entweder kosten die Webinhalte etwas, oder sie sind für alle frei verfügbar.

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HTML5-App-Store: Apple unterstützt Facebook

Facebook will offenbar mit einem eigenen App Store für plattformübergreifende HTML5-Anwendungen in direkten Wettbewerb mit Apple treten. In Anbetracht dieser Aussicht auf Konkurrenz hat Cupertino sich jetzt angeblich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Gleichzeitig hat für manche ein Krieg begonnen.

TechCrunch berichtete kürzlich, dass man bei Facebook einen Konkurrenten für den iTunes App Store plane. Ein Konzept, das gänzlich auf HTML5-Apps basiert, entwickelt unter Geheimhaltung von ein paar Duzend Programmierern. Kurz darauf seien bei verschiedenen Blogs und Newsseiten Pressemitteilungen von Facebook eingegangen, in denen die der Kurs des Unternehmens kontra Apple relativiert wurde.

“Es gibt einige Verwirrung aufgrund des gestrigen Artikels bei TechCrunch, insbesondere bezüglich der Falschaussage, wir würden uns gegen andere Unternehmen positionieren”. Aha, der HTML5-App-Store ist nicht “Anti-Apple”, sondern “Pro-Facebook”. Diese Informationen können zwar verwendet werden, so MG Siegler von TechCrunch, ihr Ursprung müsse aber ungenannt bleiben – ein unbequemer Knebel.

Darüber hinaus, so Sieglers Quellen, müssen alle beteiligten Entwickler künftig eine neue “Sicherheits-Funktion” einbauen, die Facebook stets den Überblick darüber verschafft, wer wann welche Teile des Projekts eingesehen hat. Zeitgleich wurden die Programmierer erneut daran erinnert, dass Project Spartan absoluter Geheimhaltung unterliege und sie niemandem außerhalb des Teams Informationen zukommen lassen dürfen.

Das bedeutet für ihn Krieg. Nicht zwischen Facebook und Apple, sondern zwischen der PR-Abteilung des sozialen Netzwerkes und den Journalisten. Siegler beschwört man eine epische Schlacht im Stil des Kampfes der Spartaner gegen die Athener herauf.

Doch was hat Apple nun mit dem Project Spartan zu tun, das angeblich den gesamten mobilen App-Markt erobern will? Nun, der Mac-Macher hilft dabei mit. Angeblich weiß man in Cupertino um das Geheimprojekt und unterstützt es sogar. Das klingt nicht nach jemandem, der um seine Marktposition bangen muss. Die Angst um scharfe Konkurrenz auf dem Gebiet der mobilen Apps scheint sich bei Apple also in Grenzen zu halten.

Vielmehr spiele die Verbreitung von HTML5-Inhalten Cupertino in die Karten. Schließlich bedeutet sie auch eine Schwächung von Flash im mobilen Sektor, ein erklärtes Ziel von Apple. Zudem arbeiten die beiden Unternehmen offenbar gemeinsam an einer lang ersehnten Facebook-App für das iPad, die den enormen Erfolg der iPhone-Variante nachahmen soll.

Ob Sparta in dieser Sache wirklich Athen gegenübersteht, oder ob ein mit Pathos gespickter Text sich einfach schöner präsentieren lässt als eine nüchterne Meldung über Marktzusammenhänge und die PR-Interessen großer Unternehmen, sei dahingestellt. In jedem Fall wird das Thema auch in den kommenden Wochen weiter spannend bleiben.

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Gerüchte um Apple-Hardware: Mac Pro mit neuem Design – MacBook-Air-CPUs stehen bereit

Vor allem angesichts dessen, dass Steve Jobs auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) nur neue Software präsentierte, wartet die Apple-Welt sehnsüchtig auf neue Hardware. Während neue MacBook-Air-Modelle schon am Horizont auftauchen, soll die nächste Mac-mini- und Mac-Pro-Generation frühestens Ende Juli erscheinen. Zu deren Neuerungen sickern allerdings weitere Details durch.

Mac mini: Wenig Überraschungen

Die Website MICGadget berichtet, dass die nächste Mac-mini-Generation mit Intels Sandy-Bridge-Prozessoren arbeiten und über eine Thunderbolt-Schnittstelle verfügen wird. Statt eines Nvidia-Grafikchips soll Intels integrierte GPU zum Einsatz kommen. Angesichts dessen, dass dies der Hardware der kleinsten MacBook-Pro-Modelle entspricht, kommt diese Vorhersage wenig überraschend.

Mac Pro: Rackmount-Design und neue Prozessoren

Interessanter sind die Gerüchte zum nächsten Mac Pro: Diesem soll Apple ein neues Design spendieren, durch das sich der Rechner besser mit anderen Exemplaren in ein Rackmount-System integrieren lässt. Dadurch könnte Apple die Lücke füllen, die letztes Jahr die Einstellung der Xserve-Serie hinterließ. Auch der neue Mac Pro soll auf den Sandy-Bridge- und Thunderbolt-Zug aufspringen. Bisher gibt es allerdings noch keine Sandy-Bridge-Prozessoren, die den aktuellen Mac-Pro-Xeon-CPUs mit bis zu 12 Prozessorkernen in einem Rechner entsprechen.

An diesem Punkt werden die Gerüchte besonders interessant: Intel werde eine speziell für Apples Bedürfnisse entwickelte Sandy-Bridge-Version für den Mac Pro liefern, die es zumindest zunächst nicht für andere Hersteller geben werde. Es wäre nicht das erste Mal, dass Intel Apple bevorzugt: Auch das MacBook Air erhielt die besonders stromsparenden Core-2-Duo-Prozessoren, bevor andere Hersteller diese einsetzen konnten.

MacBook Air: Prozessoren stehen bereit – kein schwarzes Modell

Beim Sandy-Bridge-MacBook Air dürfte Apples Konkurrenz aber gleich mit dem Mac-Hersteller gleichziehen können: Auf Intels Preisliste sind mittlerweile die besonderes stromsparenden Core-i7- und -i5-Prozessoren aufgetaucht, die Intel mit einer 32-Nanometer-Fertigungsmethode herstellt. Diese arbeiten mit 17 Watt Leistung und einer Taktfrequenz von 1,7 beziehungsweise 1,8 Gigahertz, die sich im Turbo-Modus allerdings auf 2,7 bis 2,9 Gigahertz erhöhen lässt.

Dass die Prozessoren mittlerweile auch auf Intels Preisliste zu finden sind, zeigt, dass einem MacBook-Air-Upgrade nichts mehr im Wege steht. Abgesehen von dem von Apple hausgemachten “Problem”, dass das Unternehmen die neuen Rechner Gerüchten zufolge nur mit OS X Lion ausliefern will – und das muss erst einmal fertig werden. Im Juli soll es allerdings soweit sein.

Zwischenzeitlich tauchten derweil auch Gerüchte um ein schwarzes MacBook Air auf. Diese scheinen nicht unbegründet zu sein, allerdings soll sich Apple gegen die Alternative zum Aluminium-Erscheinungsbild entschieden haben: Ein anonymer Apple-Mitarbeiter erklärte gegenüber Mac Rumors, dass auf Apples Campus einige mit schwarzer Farbe besprühte Aluminium-MacBook-Air- und MacBook-Pro-Modelle zu finden seien. Das Material nehme allerdings zu schnell Talg auf, so dass vor allem die Handablage unterhalb der Tastatur schnell unansehnlich werde. Daher habe sich Apples Management – allen voran der CEO Steve Jobs – gegen die Modelle entschieden. 2008 verkaufte ein Computer-Reparateur bei eBay einen MacBook-Air-Prototypen, dessen Unterseite schwarz war, so dass die Berichte tatsächlich einen wahren Kern zu haben scheinen.

AirPort Extreme und Time Capsule: Weniger Hitze, besserer Empfang

Weitere Gerüchte liefert MICGadget zu den neuen Time-Capsule- und AirPort-Extreme-Basisstationen, die sich ebenfalls seit einigen Wochen ankündigen: Die neuen WLAN-Router sollen mit einer besseren Wärme-Abführung ausgestattet sein, außerdem soll die Time-Capsule-Festplatte selbst weniger Strom verbrauchen. Wie bereits zuvor berichtet soll die Festplatte auch eine Cache-Funktion für OS-X- und iOS-Updates erhalten. Die nächste AirPort-Extreme-Generation soll wiederum mit sechs Antennen arbeiten, um die Empfangsqualität weiter zu verbessern.

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HTML5-App-Store: Apple unterstützt Facebook

Facebook will offenbar mit einem eigenen App Store für plattformübergreifende HTML5-Anwendungen in direkten Wettbewerb mit Apple treten. In Anbetracht dieser Aussicht auf Konkurrenz hat Cupertino sich jetzt angeblich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Gleichzeitig hat für manche ein Krieg begonnen.

TechCrunch berichtete kürzlich, dass man bei Facebook einen Konkurrenten für den iTunes App Store plane. Ein Konzept, das gänzlich auf HTML5-Apps basiert, entwickelt unter Geheimhaltung von ein paar Duzend Programmierern. Kurz darauf seien bei verschiedenen Blogs und Newsseiten Pressemitteilungen von Facebook eingegangen, in denen die der Kurs des Unternehmens kontra Apple relativiert wurde.

“Es gibt einige Verwirrung aufgrund des gestrigen Artikels bei TechCrunch, insbesondere bezüglich der Falschaussage, wir würden uns gegen andere Unternehmen positionieren”. Aha, der HTML5-App-Store ist nicht “Anti-Apple”, sondern “Pro-Facebook”. Diese Informationen können zwar verwendet werden, so MG Siegler von TechCrunch, ihr Ursprung müsse aber ungenannt bleiben – ein unbequemer Knebel.

Darüber hinaus, so Sieglers Quellen, müssen alle beteiligten Entwickler künftig eine neue “Sicherheits-Funktion” einbauen, die Facebook stets den Überblick darüber verschafft, wer wann welche Teile des Projekts eingesehen hat. Zeitgleich wurden die Programmierer erneut daran erinnert, dass Project Spartan absoluter Geheimhaltung unterliege und sie niemandem außerhalb des Teams Informationen zukommen lassen dürfen.

Das bedeutet für ihn Krieg. Nicht zwischen Facebook und Apple, sondern zwischen der PR-Abteilung des sozialen Netzwerkes und den Journalisten. Siegler beschwört man eine epische Schlacht im Stil des Kampfes der Spartaner gegen die Athener herauf.

Doch was hat Apple nun mit dem Project Spartan zu tun, das angeblich den gesamten mobilen App-Markt erobern will? Nun, der Mac-Macher hilft dabei mit. Angeblich weiß man in Cupertino um das Geheimprojekt und unterstützt es sogar. Das klingt nicht nach jemandem, der um seine Marktposition bangen muss. Die Angst um scharfe Konkurrenz auf dem Gebiet der mobilen Apps scheint sich bei Apple also in Grenzen zu halten.

Vielmehr spiele die Verbreitung von HTML5-Inhalten Cupertino in die Karten. Schließlich bedeutet sie auch eine Schwächung von Flash im mobilen Sektor, ein erklärtes Ziel von Apple. Zudem arbeiten die beiden Unternehmen offenbar gemeinsam an einer lang ersehnten Facebook-App für das iPad, die den enormen Erfolg der iPhone-Variante nachahmen soll.

Ob Sparta in dieser Sache wirklich Athen gegenübersteht, oder ob ein mit Pathos gespickter Text sich einfach schöner präsentieren lässt als eine nüchterne Meldung über Marktzusammenhänge und die PR-Interessen großer Unternehmen, sei dahingestellt. In jedem Fall wird das Thema auch in den kommenden Wochen weiter spannend bleiben.

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Apple-Patentstreit: Kein iPad 3 und iPhone 5 für Samsung

Vor einem Bezirksgericht im Norden Kaliforniens erreichte Apple im Zwist mit Samsung einen Etappensieg. Der Antrag des koreanischen Herstellers, Prototypen von iOS-Geräten der kommenden Generation ausgehändigt zu bekommen, wurde von der Richterin abgelehnt. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für Apple.

Samsung plante, anhand der Prototypen die Erfolgschancen einer einstweiligen Verfügung gegen Cupertino auszuloten. Damit will das Unternehmen die Verkäufe der nächsten iOS-Geräte untersagen lassen. Ähnliches hat auch Apple im Sinn. In seinem Blog erklärt der Patentrechtsanwalt Florian Müller die komplizierte Situation des Prozesses.

Der Antrag seitens der für Steve Jobs tätigen Anwälte auf Ansicht diverser Samsung-Produkte hatte das gleiche Ziel – Auswertung der Möglichkeiten, gegen den Verkauf solcher Smartphones und Tablet Computer vorzugehen, die angeblich Apples Patente verletzen. Allerdings weist die Richterin in ihrem Votum darauf hin, dass für eine solche Verfügung zunächst die neuen, noch nicht veröffentlichten iOS-Modelle abgewartet werden müssten.

Schließlich werden sie es sein, die sich hauptsächlich gegen das Samsung Galaxy S2 und das neue Galaxy Tab behaupten müssen. Zudem könnte eine Preissenkung seitens Samsung dafür sorgen, dass die beiden Wettbewerber nicht mehr um die gleiche Zielgruppe konkurrieren. Auch dies würde gegen eine einstweilige Verfügung in Apples Sinne sprechen.

Allerdings ist damit noch lange nicht gesagt, dass Samsung mit diesen Argumenten Erfolg haben wird. Es hängt am Ende davon ab, ob Apple dem Gericht zeigen kann, dass sein Antrag auch bezüglich des iPhone 5/4S sowie des iPad 3 aufrecht erhalten werden kann. Wäre dies der Fall, sollte das Gericht geneigt sein, dem Antrag statt zu geben. Falls sich jedoch herausstellt, dass die bemängelten “Ähnlichkeiten” sich lediglich auf die momentan aktuellen, bis dahin “veralteten” Modelle beziehen, sieht die Sache schon anders aus.

Den Zeitpunkt für den Antrag will also weise gewählt werden. Erst wenn man in Cupertino darauf vorbereitet ist, eventuelle Prototypen vorzuzeigen, gegebenenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wäre ein solcher Schritt sinnvoll. Zwar könnte der Antrag ohne weiteres erneut gestellt werden, die rein psychologische Wirkung einer Ablehnung durch das Gericht sei aber nicht zu unterschätzen, so Müller.

Apple täte also gut daran, in dieser Sache mit Vorsicht zu agieren.

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Neues Apple-Patent: Nur Puzzle-Teil im Streit mit Samsung

Ein Apple-Gerichtsverfahren, das in den letzten Monaten für Aufsehen sorgte, ist der Patentstreit mit Samsung. Nun hat das US-Patent- und Markenamt Apple ein weiteres Patent für die Multitouch-Benutzeroberfläche zugesprochen, worin viele einen großen Vorteil für den iPhone-Hersteller sehen. Allerdings zu unrecht: Der Schutzbereich des Patents ist sehr beschränkt.

Apple erklärt in der Patentbeschreibung, wie sich Elemente auf dem Display eines Touchscreen-Geräts mit einem oder mehreren Fingern bedienen lassen. Der Text liest sich so, als genieße Apple nun Schutz für einen weiten Teil der Touchscreen-Bedienung.

Der “This is my next”-Autor Nilay Patel verweist allerdings zutreffend darauf, dass der Schutzbereich eines Patents eben nur so weit reicht, wie es die Patentansprüche beschreiben. Diese stecken den Schutzbereich exakt ab, außerdem müssen sie kumulativ gelesen werden: Ein anderes Produkt berührt den Schutzbereich des Patents nur dann, wenn es ebenso wie die patentierte Erfindung alle Patentansprüche gemeinsam erfüllt.

Das neue Apple-Patent beschreibt daher nur, wie sich innerhalb einer Website ein Rahmen auf einem Touchscreen-Gerät in einem Browser darstellen lässt. Dieser Rahmen soll sich dann unabhängig vom Rest der Website mit einem oder mehreren Fingern bedienen lassen. Nilay Patel zeigt in einem Video ein anschauliches Beispiel: Teil einer Website ist ein Ausschnitt bei Google Maps, in dem der Benutzer unabhängig vom Rest der Website scrollen und zoomen kann.

Das neue iOS-Patent wird Apple zwar zusammen mit den vielen anderen Patenten, die das Unternehmen für iPhone- und iOS-Erfindungen hält, im Streit mit Samsung helfen. Allerdings ist es nur ein Teil in einem großen Patent-Puzzle, mit dem sich die Richter befassen müssen – und kein wirklich entscheidender Schritt.

Apple hatte Samsung wegen diverser Android-Smartphones und dem iPad-Konkurrenten Galaxy Tab des koreanischen Herstellers verklagt: Die Produkte seien Kopien des iPhone und iPad und verletzten Apples geistiges Eigentum. Samsung reagierte seinerseits mit einer Gegenklage wegen mutmaßlicher Verletzungen der eigenen Patente durch Apple.

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Apple-Patentstreit: Kein iPad 3 und iPhone 5 für Samsung

Vor einem Bezirksgericht im Norden Kaliforniens erreichte Apple im Zwist mit Samsung einen Etappensieg. Der Antrag des koreanischen Herstellers, Prototypen von iOS-Geräten der kommenden Generation ausgehändigt zu bekommen, wurde von der Richterin abgelehnt. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für Apple.

Samsung plante, anhand der Prototypen die Erfolgschancen einer einstweiligen Verfügung gegen Cupertino auszuloten. Damit will das Unternehmen die Verkäufe der nächsten iOS-Geräte untersagen lassen. Ähnliches hat auch Apple im Sinn. In seinem Blog erklärt der Patentrechtsanwalt Florian Müller die komplizierte Situation des Prozesses.

Der Antrag seitens der für Steve Jobs tätigen Anwälte auf Ansicht diverser Samsung-Produkte hatte das gleiche Ziel – Auswertung der Möglichkeiten, gegen den Verkauf solcher Smartphones und Tablet Computer vorzugehen, die angeblich Apples Patente verletzen. Allerdings weist die Richterin in ihrem Votum darauf hin, dass für eine solche Verfügung zunächst die neuen, noch nicht veröffentlichten iOS-Modelle abgewartet werden müssten.

Schließlich werden sie es sein, die sich hauptsächlich gegen das Samsung Galaxy S2 und das neue Galaxy Tab behaupten müssen. Zudem könnte eine Preissenkung seitens Samsung dafür sorgen, dass die beiden Wettbewerber nicht mehr um die gleiche Zielgruppe konkurrieren. Auch dies würde gegen eine einstweilige Verfügung in Apples Sinne sprechen.

Allerdings ist damit noch lange nicht gesagt, dass Samsung mit diesen Argumenten Erfolg haben wird. Es hängt am Ende davon ab, ob Apple dem Gericht zeigen kann, dass sein Antrag auch bezüglich des iPhone 5/4S sowie des iPad 3 aufrecht erhalten werden kann. Wäre dies der Fall, sollte das Gericht geneigt sein, dem Antrag statt zu geben. Falls sich jedoch herausstellt, dass die bemängelten “Ähnlichkeiten” sich lediglich auf die momentan aktuellen, bis dahin “veralteten” Modelle beziehen, sieht die Sache schon anders aus.

Den Zeitpunkt für den Antrag will also weise gewählt werden. Erst wenn man in Cupertino darauf vorbereitet ist, eventuelle Prototypen vorzuzeigen, gegebenenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wäre ein solcher Schritt sinnvoll. Zwar könnte der Antrag ohne weiteres erneut gestellt werden, die rein psychologische Wirkung einer Ablehnung durch das Gericht sei aber nicht zu unterschätzen, so Müller.

Apple täte also gut daran, in dieser Sache mit Vorsicht zu agieren.

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Neues Apple-Patent: Nur Puzzle-Teil im Streit mit Samsung

Ein Apple-Gerichtsverfahren, das in den letzten Monaten für Aufsehen sorgte, ist der Patentstreit mit Samsung. Nun hat das US-Patent- und Markenamt Apple ein weiteres Patent für die Multitouch-Benutzeroberfläche zugesprochen, worin viele einen großen Vorteil für den iPhone-Hersteller sehen. Allerdings zu unrecht: Der Schutzbereich des Patents ist sehr beschränkt.

Apple erklärt in der Patentbeschreibung, wie sich Elemente auf dem Display eines Touchscreen-Geräts mit einem oder mehreren Fingern bedienen lassen. Der Text liest sich so, als genieße Apple nun Schutz für einen weiten Teil der Touchscreen-Bedienung.

Der “This is my next”-Autor Nilay Patel verweist allerdings zutreffend darauf, dass der Schutzbereich eines Patents eben nur so weit reicht, wie es die Patentansprüche beschreiben. Diese stecken den Schutzbereich exakt ab, außerdem müssen sie kumulativ gelesen werden: Ein anderes Produkt berührt den Schutzbereich des Patents nur dann, wenn es ebenso wie die patentierte Erfindung alle Patentansprüche gemeinsam erfüllt.

Das neue Apple-Patent beschreibt daher nur, wie sich innerhalb einer Website ein Rahmen auf einem Touchscreen-Gerät in einem Browser darstellen lässt. Dieser Rahmen soll sich dann unabhängig vom Rest der Website mit einem oder mehreren Fingern bedienen lassen. Nilay Patel zeigt in einem Video ein anschauliches Beispiel: Teil einer Website ist ein Ausschnitt bei Google Maps, in dem der Benutzer unabhängig vom Rest der Website scrollen und zoomen kann.

Das neue iOS-Patent wird Apple zwar zusammen mit den vielen anderen Patenten, die das Unternehmen für iPhone- und iOS-Erfindungen hält, im Streit mit Samsung helfen. Allerdings ist es nur ein Teil in einem großen Patent-Puzzle, mit dem sich die Richter befassen müssen – und kein wirklich entscheidender Schritt.

Apple hatte Samsung wegen diverser Android-Smartphones und dem iPad-Konkurrenten Galaxy Tab des koreanischen Herstellers verklagt: Die Produkte seien Kopien des iPhone und iPad und verletzten Apples geistiges Eigentum. Samsung reagierte seinerseits mit einer Gegenklage wegen mutmaßlicher Verletzungen der eigenen Patente durch Apple.

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iPad: 90 Prozent des Tablet-Marktes

Wie lange der iPad seine Vorherrschaft auf dem Tablet-Markt noch halten kann, ist angesichts der immer stärkeren Konkurrenz fraglich. Momentan jedenfalls sieht es laut einer Studie ausgesprochen gut aus für das Apple-Wunschkind: Bei immerhin 89 Prozent aller Tablets, die weltweit im Internet surfen, handelt es sich um einen iPad. Der Anteil von Android & Co. ist so zumindest auf dem Papier verschwinden gering.

Die Angaben der Marktforscher comScore beziehen sich auf den Monat Mai und umfassen Statistiken, die nach Land und Geräten aufgeschlüsselt sind. So werden auch die Internetnutzung mit dem Smartphone oder anderen Geräten wie dem iPod touch untersucht. Demnach liegt der Apple-Anteil in Deutschland bei knapp 60 Prozent, bezieht man alle Geräte außer Computer ein, die im Internet unterwegs sind. Noch affiner sind die Kanadier, bei denen Apple einen Anteil von 83 Prozent hält, davon 33,5 Prozent mit dem iPad.

Unterdessen sind Apples Kontrahenten fleißig am Werk, immer neue iPad-Modelle auf den Markt zu werfen. Unter anderem stehen HP und Amazon in den Startlöchern, um sich mit eigenen Geräten ein eigenes Stück vom Kuchen zu sichern.

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iCloud: Apple beschreibt Änderungen für MobileMe-Benutzer

Apple hat sich auf der MobileMe-Website ausführlicher zu den Änderungen geäußert, die der Wechsel von MobileMe zu iCloud für bestehende Kunden bringt. iCloud wird die meisten Funktionen von MobileMe erhalten, darunter auch die Web-Apps fürs Adressbuch und den Terminkalender. iWeb-Publishing, die MobileMe-Galerie und iDisk werden aber fehlen.

Die Website verrät, dass Apple mit iCloud weiterhin sowohl Mail als auch das Adressbuch und Kalender sowie die Synchronisation von Bookmarks anbieten wird. Auch die Funktionen “Mein iPhone finden” und “Zurück zu meinem Mac” wird es weiterhin geben. Die Synchronisation der Dashboard-Widgets, des Schlüsselbunds, des Dock und der Systemeinstellungen wird allerdings nicht mehr funktionieren, sobald der Kunde zu iCloud wechselt.

Andere Funktionen, die Apple nicht mehr anbieten wird, sollen auch nach dem Wechsel zu iCloud immerhin bis zum 30. Juni 2012 funktionieren: Bis zu diesem Stichtag werden sich iWeb, die MobileMe-Galerie und die Online-Festplatte iDisk weiterhin benutzen lassen. Dass iWeb mit iCloud nicht mehr funktionieren wird, hatte Steve Jobs in einer E-Mail verraten.

Apple rät iWeb-Benutzern, ihre Websites bei einem anderen Provider zu veröffentlichen. Von den Galerie-Bildern sollten sie ein Backup der Bilder für den 30. Juni 2012 anlegen, wenn sie nicht ohnehin schon auf dem Mac in iPhoto gespeichert sind. Auch für die iDisk-Daten rät Apple zu einem Backup – nach dem 30. Juni 2012 wird es diese nicht mehr geben.

iCloud ist Apples MobileMe-Nachfolger, der im Gegensatz zum bisherigen Online-Dienst des Unternehmens kostenlos sein wird. Das Cloud-Computing-Angebot bietet eine automatische Synchronisation von iTunes-Titeln, Fotos, Dokumenten, iOS-Apps und Büchern über das Internet zwischen allen iOS-Geräten und einem Mac oder PC. Auch können Benutzer mit iCloud ein Backup eines Teils ihrer Daten anlegen: Kostenlos gibt es bis zu 5 Gigabyte Online-Speicher, mehr Kapazität wird Apple für eine Gebühr anbieten.

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iOS 5 Beta 2: Design-Veränderungen und Updates über UMTS

Am Freitag veröffentlichte Apple die zweite Beta-Version von iOS 5, die als wichtigste Neuerung zur ersten Beta eine drahtlose Synchronisation mit iTunes über eine WLAN-Verbindung erlaubt. Darüber hinaus bringt die zweite Beta aber auch weitere kleinere Neuerungen – unter anderem scheinen manche Software-Updates in Zukunft auch über das UMTS-Netz möglich zu sein.

Kleinere Neuerungen gibt es für die Benutzeroberfläche. Mit iOS 5 werden sich bekanntlich erstmals mehrere Benachrichtigungen wie Nachrichten, Mails oder Termine auf dem Lockscreen des Betriebssystems anzeigen lassen. Die jüngsten Meldungen kann das Betriebssystems aber weiterhin wie bisher als große Nachricht in der Mitte des Displays anzeigen. Diese sind in der zweiten Beta noch etwas auffälliger gestaltet, nach einer Wartezeit ordnen sie sich aber mit älteren Meldungen in die Standard-Liste ein.

Wer Nachrichten auf dem iPhone mit iMessage verfasst und sich dabei noch einmal die bisherige Unterhaltung ansehen möchte, sieht die Bildschirm-Tastatur beim Scrollen nunmehr verschwinden. Bisher teilte sich der Bildschirm in Tastatur und frühere Nachrichten auf, wobei die Tastatur statisch blieb. Mit dem Update scrollt der Benutzer diese über den unteren Bildschirmrand hinaus. Neu an der Benutzeroberfläche ist außerdem das Icon für iCloud: Hier setzt Apple nun auch im Betriebssystem selbst auf das offizielle silberne Wolken-Symbol.

Wer sich derweil die Einstellungs-Dateien des Betriebssystems genauer ansieht, findet dort einen Hinweis auf Software-Updates über ein UMTS-Netzwerk. iOS 5 ist das erste iOS, das ohne die Verbindung zu iTunes auf einem Mac oder PC Software-Updates installieren kann. Bisher war aber noch unklar, ob das nur über eine WLAN- oder auch über eine UMTS-Verbindung funktioniert.

Die Einstellungs-Datei enthält nun aber die klare Meldung, dass ein Update “ein Wi-Fi- oder 3G-Netzwerk” zur Installation voraussetze. Allerdings scheint ein UMTS-Update nicht uneingeschränkt möglich zu sein: Die Einstellungen enthalten auch die Meldung, dass ein Update doch eine WLAN-Verbindung voraussetze. Auch gibt es eine Meldung, dass eine Installation mindestens eine bestimmte Prozentzahl an Batteriekapazität voraussetze.

Denkbar ist, dass Apple mit Rücksicht auf Mobilfunkbetreiber die Leistungsfähigkeit von UMTS-Netzen schonen möchte und nur die Installation kleinerer Updates, also beispielsweise iOS 5.0.1 oder vielleicht auch 5.1 über eine UMTS-Verbindung erlauben wird. Größere Update-Schritte – also beispielsweise iOS 6 – würden nur mit einer WLAN-Verbindung funktionieren.

Derweil bringt iOS 5 auch eine interessante Neuerung für Jailbreaker: Die iOS-Geräte lassen sich mit dem neuen Betriebssystem auch ohne eine Kabelverbindung in den Wiederherstellungs-Modus versetzen. Möglicherweise werden also auch drahtlose Jailbreaks möglich sein.

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BlackBerry schadet dem Ansehen: Entwickler ziehen sich zurück

iOS und Android sind schon jetzt die Plattformen der Wahl für eine große Zahl von Entwicklern mobiler Apps. Auf den dritten im Bunde, BlackBerry, kommt möglicherweise ein Programmierer-Schwund zu. Verschiedene Unternehmen ziehen sich zurück und konzentrieren ihre Ressourcen auf Google und Apple – denn dort liegt die Zukunft.

Die großen Hardware-Unterschiede unter den RIM-Smartphones machen es für viele Entwickler schwer, einheitliche Apps zu erstellen. “Apples großer Vorteil ist, dass sie ein Touch-Display und einen Home-Button haben, mehr nicht”, erklärt Brian Hurley, CEO von Purple Forge gegenüber businessweek.com.

Auch Loic Le Meur, Chef von Seesmic, schwört dem kanadischen Hersteller ab. Er wolle künftig keine Mittel mehr dort ausgeben, wo kein Wachstum zu erwarten sei. Außerdem sei er erstaunt gewesen, dass BlackBerry-Apps, die einmal für die Smartphone-Modelle geschrieben wurden, nicht auf dem RIM-Tablet funktionierten.

Das BlackBerry PlayBook ist mit einem QNX-Betriebssystem ausgestattet, das mit dem bisherigen Smartphone-System des Unternehmens nicht kompatibel ist. Erst im kommenden Jahr sollen QNX-Smartphones von RIM erscheinen.

Andere sehen sogar ihren Ruf gefährdet, wie etwa Mobile Roadie, eine Plattform für App-Entwickler. CEO Michael Schneider erzählt von enttäuschten Kunden, die sich bei ihm über verzerrte Grafiken auf unterschiedlich großen Displays beschweren. “Letztlich fühlte es sich so an, als würden wir durch die Entwicklung für BlackBerry unser Ansehen beschädigen”, so Schneider.

Unter den “großen Drei” sei RIM der einzige Hersteller, der im ersten Quartal dieses Jahres einen Rückgang der Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Auch für die Aktien sehe es nicht besser aus: Allein in diesem Jahr sank der Kurs bereits um insgesamt 52 Prozent.

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Apple: Einstweilige Verfügung gegen vier Samsung-Geräte

Schneller, besser, härter – immer wieder legen die Juristen im Silicon Valley nach und messen sich für ihre Mandanten Apple und Samsung in dem milliardenschweren Wettstreit. Cupertino will den Streit um die gegenseitigen Rechteverletzungen weiter beschleunigen und beantragte am Freitag eine einstweilige Verfügung gegen vier Samsung-Produkte.

So sollen das Infuse 4G, das Galaxy S 4G, das Droid Charge sowie das Galaxy Tab 10.1 mit sofortiger Wirkung vom gesamten US-Markt zurückgezogen werden. “Samsung versucht auf dem Rücken der Beliebtheit von Apple-Produkten seine Geräte zu verkaufen”, begründen die Apple-Anwälte und führen gleichzeitig diverse Patentverletzungen an. Auch für die kommenden Geräte, darunter das neue Galaxy S 2 Phone, behält sich Apple einen solchen Antrag vor.

Erst in dieser Woche hatte Samsung versucht, vor Gericht einen Importstop für das iPhone zu erreichen. Mit dem Antrag auf einstweilige Verfügung muss das Gericht schnell entscheiden und Apple zumindest vorläufigen Rechtsschutz gewähren – oder eben versagen. Eine Anhörung beider Parteien wird am 5. August erwartet.

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BlackBerry schadet dem Ansehen: Entwickler ziehen sich zurück

iOS und Android sind schon jetzt die Plattformen der Wahl für eine große Zahl von Entwicklern mobiler Apps. Auf den dritten im Bunde, BlackBerry, kommt möglicherweise ein Programmierer-Schwund zu. Verschiedene Unternehmen ziehen sich zurück und konzentrieren ihre Ressourcen auf Google und Apple – denn dort liegt die Zukunft.

Die großen Hardware-Unterschiede unter den RIM-Smartphones machen es für viele Entwickler schwer, einheitliche Apps zu erstellen. “Apples großer Vorteil ist, dass sie ein Touch-Display und einen Home-Button haben, mehr nicht”, erklärt Brian Hurley, CEO von Purple Forge gegenüber businessweek.com.

Auch Loic Le Meur, Chef von Seesmic, schwört dem kanadischen Hersteller ab. Er wolle künftig keine Mittel mehr dort ausgeben, wo kein Wachstum zu erwarten sei. Außerdem sei er erstaunt gewesen, dass BlackBerry-Apps, die einmal für die Smartphone-Modelle geschrieben wurden, nicht auf dem RIM-Tablet funktionierten.

Das BlackBerry PlayBook ist mit einem QNX-Betriebssystem ausgestattet, das mit dem bisherigen Smartphone-System des Unternehmens nicht kompatibel ist. Erst im kommenden Jahr sollen QNX-Smartphones von RIM erscheinen.

Andere sehen sogar ihren Ruf gefährdet, wie etwa Mobile Roadie, eine Plattform für App-Entwickler. CEO Michael Schneider erzählt von enttäuschten Kunden, die sich bei ihm über verzerrte Grafiken auf unterschiedlich großen Displays beschweren. “Letztlich fühlte es sich so an, als würden wir durch die Entwicklung für BlackBerry unser Ansehen beschädigen”, so Schneider.

Unter den “großen Drei” sei RIM der einzige Hersteller, der im ersten Quartal dieses Jahres einen Rückgang der Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Auch für die Aktien sehe es nicht besser aus: Allein in diesem Jahr sank der Kurs bereits um insgesamt 52 Prozent.

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Wer bietet Pi: Details zur Patent-Auktion bei Nortel

1.902.160.540 und 2.614.972.128 US-Dollar bot Google für die Nortel-Patentsammlung. Das Höchstgebot lag bei 4,5 Milliarden US-Dollar. Warum waren Googles Summen so krumm, was erhielten Apple und Co. für ihr Geld und welche Auswirkungen hat diese Versteigerung eigentlich auf den Markt?

3,2,1 – Steves

Apple, Ericsson, Microsoft, Sony, EMC und RIM erwarben gemeinsam die Rechte an einer Reihe von Technologien aus den Bereichen Mobilfunk und dem 4G-Übertragungsstandard “Long Term Evolution” (LTE). Damit ist nicht nur klar, worauf Cupertino in Zukunft großen Wert legt, sondern auch, dass jeder sich warm anziehen muss, der nicht erfolgreich mitgeboten hat.

Ein gut gefülltes Patent-Portfolio kann wertvoller sein als eine pralle Kriegskasse. Wer möglichst viele Rechte an populären und universellen Technologien besitzt, ist fast immun gegen die Patentklagen anderer Größen aus der Branche. Das Prinzip der Rüstungsbalance war schon im kalten Krieg bekannt und gilt, wenn auch in einer ent-militarisierten Form, auch in der IT-Welt.

Doch wem gehört eigentlich welcher Anteil der vielfältigen Patentsammlung aus dem Hause Nortel Networks? Eine Möglichkeit wäre, allen Beteiligten gleichberechtigten Zugang zu allen Patenten zu gewähren. Hierfür hätten aber auch die Beiträge zum Höchstgebot gleichwertig sein müssen. Dies war laut einem Bericht von Mark Stephens jedoch nicht der Fall.

Verteilungsgerechtigkeit

Den kleinsten Teil zahlte das US-amerikanische Unternehmen EMC mit 400 Millionen US-Dollar für die alleinigen Rechte an einer geringen Anzahl Patente. RIM und Ericsson kamen zusammen auf eine Summe von 1,1 Milliarden US-Dollar, Microsoft und Sony steuerten eine weitere Milliarde und Apple schließlich die fehlenden 2 Milliarden US-Dollar bei.

Dafür erhielt Steve Jobs die Rechte an einigen interessanten 4G-Technologien sowie diversen Patenten, die angeblich Google Android behindern sollen. Mit langwierigen Verhandlungen über Lizenzbedingungen oder gar die komplette Abschottung der Patente vom freien Markt könnte Apple einigen Schaden anrichten.

Krumme Gebote

In Anbetracht dieser Aussichten überrascht es umso mehr, dass Google die Auktion auf die leichte Schulter genommen zu haben scheint. Zunächst sah es so aus, als wären die Beträge aus Mountain View krumm und verwirrend. Statt runde Summen zu bieten schlug das Unternehmen etwa 1.902.160.540 oder 2.614.972.128 US-Dollar vor, wie Reuters berichtet. Als die Gebote die drei-Milliarden-Grenze erreichten, bot Google 3,14159 Milliarden US-Dollar.

Wie mathematisch Bewanderte gemerkt haben werden, handelt es sich dabei, der Reihe nach, um die Summe der Brunschen Konstante, die Meissel-Mertens-Konstante sowie die Zahl Pi. Neben zahlentheoretischen Spielereien fand auch der mittlere Abstand zwischen Erde und Sonne seinen Platz in Googles Geboten. Die Strategie stieß auf Verwunderung: “Entweder sie waren unglaublich selbstsicher oder einfach gelangweilt”, vermutet eine Quelle.

Lizenzgerangel

Doch wie düster sieht es für Google wirklich aus, jetzt wo die lustige Auktion vorbei ist? Wird das Unternehmen einen Großteil seiner Prototypen einstampfen müssen, weil die benötigten Lizenzen nicht erteilt werden? Das ist noch nicht raus. Vorher werden jedenfalls alle Anwälte, die irgendetwas von Wettbewerbsrecht verstehen, nach Mountain View pilgern, um dort ihre Dienste feil zu bieten. Dies vermutet zumindest Mark Stephens.

Wenn die Gerichte erst einmal mit der Sache beschäftigt sind, könne Google wohl die kommenden zwei bis drei Jahre unbehelligt daran arbeiten, sein eigenes Patent-Portfolio aufzustocken, um sich gegen Apple und andere zur Wehr zu setzen. Anschließend wären Apple und Co. durch die Wettbewerbshüter gezwungen, die Patente zu lizenzieren – an entsprechenden Gebühren kommt der Suchmaschinen-Gigant also nicht vorbei.

Doch ist das immer noch besser, als überhaupt nicht berechtigt zu sein, extrem relevante, zukunftsweisende Technologien einzusetzen und zu verkaufen. Die Nortel-Auktion war gewissermaßen die “Sizilianische Eröffnung” des Schachspiels um Patente und Lizenzen, in dem der schwarze König Android am Ende von der weißen Dame Apple Matt gesetzt werden soll.

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Apple gegen Samsung: Entscheidung über einstweilige Verfügung verzögert sich

Im Patentstreit mit Samsung hat Apple zuletzt schweres Geschütz aufgefahren: Der iPhone-Hersteller beantragte vor dem mit dem Streit befassten Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Import von vier Samsung-Geräten in die USA. Bis zur Entscheidung darüber muss sich Apple aber noch länger gedulden als erhofft.

Schon für den 5. August hatte Apple eine Anhörung zu dem Begehren beantragt, aufgrund dessen das Gericht mit sofortiger Wirkung den Import und Verkauf von Samsungs Android-Produkten Infuse 4G, Galaxy S4, Droid Change und Galaxy Tab 10.1 untersagen könnte. Apple sieht in den Android-Smartphones und dem Tablet eine Kopie der eigenen Produkte, so dass diese gegen Patent- und Markenrechte Apples verstoßen. Samsung sieht derweil die eigenen Produkte durch Apple verletzt.

Die mit dem Streit befasste Richterin Lucy Koh hält den 5. August allerdings für verfrüht: Bis dahin hätten die Parteien nicht genug Zeit, um genug Beweismaterial für eine Entscheidung über Apples Antrag zu sammeln. Apples Anwälte hatten selbst den 5. August nur als frühstmöglichen Termin benannt.

Bis zum kommenden Freitag, also dem 8. Juli haben die Parteien nun Zeit, sich gemeinsam auf einen Terminplan für das weitere Vorgehen zu einigen und dem Gericht dies mitzuteilen. Angesichts der entgegengesetzten Interessen dürfte es allerdings nicht zu einer Einigung kommen: Samsung dürfte sich bezüglich der einstweiligen Verfügung über jeden Tag, der ins Land geht, freuen, während Apple eine schnelle Entscheidung haben will. Das Gericht würde dann einen eigenen Zeitplan festlegen.

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Wer bietet Pi: Details zur Patent-Auktion bei Nortel

1.902.160.540 und 2.614.972.128 US-Dollar bot Google für die Nortel-Patentsammlung. Das Höchstgebot lag bei 4,5 Milliarden US-Dollar. Warum waren Googles Summen so krumm, was erhielten Apple und Co. für ihr Geld und welche Auswirkungen hat diese Versteigerung eigentlich auf den Markt?

3,2,1 – Steves

Apple, Ericsson, Microsoft, Sony, EMC und RIM erwarben gemeinsam die Rechte an einer Reihe von Technologien aus den Bereichen Mobilfunk und dem 4G-Übertragungsstandard “Long Term Evolution” (LTE). Damit ist nicht nur klar, worauf Cupertino in Zukunft großen Wert legt, sondern auch, dass jeder sich warm anziehen muss, der nicht erfolgreich mitgeboten hat.

Ein gut gefülltes Patent-Portfolio kann wertvoller sein als eine pralle Kriegskasse. Wer möglichst viele Rechte an populären und universellen Technologien besitzt, ist fast immun gegen die Patentklagen anderer Größen aus der Branche. Das Prinzip der Rüstungsbalance war schon im kalten Krieg bekannt und gilt, wenn auch in einer ent-militarisierten Form, auch in der IT-Welt.

Doch wem gehört eigentlich welcher Anteil der vielfältigen Patentsammlung aus dem Hause Nortel Networks? Eine Möglichkeit wäre, allen Beteiligten gleichberechtigten Zugang zu allen Patenten zu gewähren. Hierfür hätten aber auch die Beiträge zum Höchstgebot gleichwertig sein müssen. Dies war laut einem Bericht von Mark Stephens jedoch nicht der Fall.

Verteilungsgerechtigkeit

Den kleinsten Teil zahlte das US-amerikanische Unternehmen EMC mit 400 Millionen US-Dollar für die alleinigen Rechte an einer geringen Anzahl Patente. RIM und Ericsson kamen zusammen auf eine Summe von 1,1 Milliarden US-Dollar, Microsoft und Sony steuerten eine weitere Milliarde und Apple schließlich die fehlenden 2 Milliarden US-Dollar bei.

Dafür erhielt Steve Jobs die Rechte an einigen interessanten 4G-Technologien sowie diversen Patenten, die angeblich Google Android behindern sollen. Mit langwierigen Verhandlungen über Lizenzbedingungen oder gar die komplette Abschottung der Patente vom freien Markt könnte Apple einigen Schaden anrichten.

Krumme Gebote

In Anbetracht dieser Aussichten überrascht es umso mehr, dass Google die Auktion auf die leichte Schulter genommen zu haben scheint. Zunächst sah es so aus, als wären die Beträge aus Mountain View krumm und verwirrend. Statt runde Summen zu bieten schlug das Unternehmen etwa 1.902.160.540 oder 2.614.972.128 US-Dollar vor, wie Reuters berichtet. Als die Gebote die drei-Milliarden-Grenze erreichten, bot Google 3,14159 Milliarden US-Dollar.

Wie mathematisch Bewanderte gemerkt haben werden, handelt es sich dabei, der Reihe nach, um die Summe der Brunschen Konstante, die Meissel-Mertens-Konstante sowie die Zahl Pi. Neben zahlentheoretischen Spielereien fand auch der mittlere Abstand zwischen Erde und Sonne seinen Platz in Googles Geboten. Die Strategie stieß auf Verwunderung: “Entweder sie waren unglaublich selbstsicher oder einfach gelangweilt”, vermutet eine Quelle.

Lizenzgerangel

Doch wie düster sieht es für Google wirklich aus, jetzt wo die lustige Auktion vorbei ist? Wird das Unternehmen einen Großteil seiner Prototypen einstampfen müssen, weil die benötigten Lizenzen nicht erteilt werden? Das ist noch nicht raus. Vorher werden jedenfalls alle Anwälte, die irgendetwas von Wettbewerbsrecht verstehen, nach Mountain View pilgern, um dort ihre Dienste feil zu bieten. Dies vermutet zumindest Mark Stephens.

Wenn die Gerichte erst einmal mit der Sache beschäftigt sind, könne Google wohl die kommenden zwei bis drei Jahre unbehelligt daran arbeiten, sein eigenes Patent-Portfolio aufzustocken, um sich gegen Apple und andere zur Wehr zu setzen. Anschließend wären Apple und Co. durch die Wettbewerbshüter gezwungen, die Patente zu lizenzieren – an entsprechenden Gebühren kommt der Suchmaschinen-Gigant also nicht vorbei.

Doch ist das immer noch besser, als überhaupt nicht berechtigt zu sein, extrem relevante, zukunftsweisende Technologien einzusetzen und zu verkaufen. Die Nortel-Auktion war gewissermaßen die “Sizilianische Eröffnung” des Schachspiels um Patente und Lizenzen, in dem der schwarze König Android am Ende von der weißen Dame Apple Matt gesetzt werden soll.

Zum Inhaltsverzeichnis

Apple gegen Samsung: Entscheidung über einstweilige Verfügung verzögert sich

Im Patentstreit mit Samsung hat Apple zuletzt schweres Geschütz aufgefahren: Der iPhone-Hersteller beantragte vor dem mit dem Streit befassten Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Import von vier Samsung-Geräten in die USA. Bis zur Entscheidung darüber muss sich Apple aber noch länger gedulden als erhofft.

Schon für den 5. August hatte Apple eine Anhörung zu dem Begehren beantragt, aufgrund dessen das Gericht mit sofortiger Wirkung den Import und Verkauf von Samsungs Android-Produkten Infuse 4G, Galaxy S4, Droid Change und Galaxy Tab 10.1 untersagen könnte. Apple sieht in den Android-Smartphones und dem Tablet eine Kopie der eigenen Produkte, so dass diese gegen Patent- und Markenrechte Apples verstoßen. Samsung sieht derweil die eigenen Produkte durch Apple verletzt.

Die mit dem Streit befasste Richterin Lucy Koh hält den 5. August allerdings für verfrüht: Bis dahin hätten die Parteien nicht genug Zeit, um genug Beweismaterial für eine Entscheidung über Apples Antrag zu sammeln. Apples Anwälte hatten selbst den 5. August nur als frühstmöglichen Termin benannt.

Bis zum kommenden Freitag, also dem 8. Juli haben die Parteien nun Zeit, sich gemeinsam auf einen Terminplan für das weitere Vorgehen zu einigen und dem Gericht dies mitzuteilen. Angesichts der entgegengesetzten Interessen dürfte es allerdings nicht zu einer Einigung kommen: Samsung dürfte sich bezüglich der einstweiligen Verfügung über jeden Tag, der ins Land geht, freuen, während Apple eine schnelle Entscheidung haben will. Das Gericht würde dann einen eigenen Zeitplan festlegen.

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Drei Jahre App Store: Unendlicher Spaß

An diesem Montag wird der Apple App Store drei Jahre alt. Für einen lauten Kindergeburtstag ist der Store schon fast wieder zu sehr Senior, schließlich schlagen die Uhren in der elektronischen Unterhaltungswelt schneller. Doch für einen Rückblick auf das Erfolgsmodell, die tollen Geschichten um den Store und eine Vorstellung unserer Lieblings-Apps reicht es allemal.

Ich muss zugeben, die vielen Stores verwirren mich. Ich weiß nie genau, welcher App(le) Store eigentlich gemeint ist. Es gibt den iTunes Music Store, der 2003 den Anfang machte. Dann ist da der App Store für die mobilen Apple-Geräte, auch in iTunes, heute drei Jahre alt. Und den Mac App Store, der Anfang 2011 außerhalb von iTunes startete. Dazu gibt es noch den Apple Online Store, demnächst nur noch für den Einkauf von Hardware, und die Apple Stores und -Shops, Ladengeschäfte und Beratungscenter. Und selbst die örtlichen Apple-Händler heißen im anglifizierten Volksmund ebenfalls Stores.

Seit Beginn des Jahres ist es besonders schwierig: Wenn von App Store die Rede ist, war bis dato immer der iOS- oder iTunes-App-Store gemeint. Ein Kürzel dafür war nicht nötig, die Bezeichnung eindeutig. Doch mit dem MAS, dem Mac App Store, kam ein weiterer App Store hinzu. Wenn hier und anderswo verkürzt die Rede von Programmen ist, die es im App Store gibt, muss man den genauen Verkaufsort selbst herausfinden. Und inzwischen ist App Store nicht mehr alleiniges Apple-Gebiet. Das Apple-Modell haben fast alle großen Smartphone-Hersteller kopiert und bieten eigene App-Stores für mobile Anwendungsprogramme. Dabei kämpft Apple verzweifelt um die Namenshoheit, nicht nur gegen Amazon und Google, das jüngste Beispiel ist der App Store Getjar, der jetzt einen bösen Brief von der Zentrale in Cupertino erhielt.

So umstritten die Erfindung und der Name App Store auch sind, an einem zweifelt niemand: Der App Store ist ein Erfolg. Eigentlich war er das von Anfang an. Gestartet hierzulande mit dem Verkauf des zweiten iPhone-Modells, dem 3G, am 11. Juli 2008, einen Tag nach der US-Eröffnung, kam in der letzten Woche von Apple die Auskunft, dass seitdem weltweit 15 Milliarden Apps herunter geladen wurden. 200 Millionen iPhone-, iPad- und iPod touch-Anwender griffen angeblich zu. Wobei Scott Forstall auf der WWDC 2011 sagte, dass die Gesamtzahl der iTunes-, App Store- und iBook Store-Kunden 225 Millionen erreicht habe. Apple bilanziert, dass iOS-Anwendern 425000 Apps zur Auswahl stehen.

Dabei ist besonders das schnelle und stetige Wachstum beeindruckend. Noch im Januar hatte Apple von 10 Milliarden Downloads gesprochen, innerhalb eines knappen halben Jahres hat sich dieser Wert um 50 Prozent gesteigert. Vor einem Jahr, im Juli 2010, waren es noch 200.000 App-Angebote, jetzt sind wir bei mehr als dem Doppelten.

Ein App Store mit Gewinn für (fast) alle

Auch wenn die Zeiten von Furz- und Boobs-Apps, die einzelne Entwickler reich machten, vorbei sind: Verdient wird mit dem App Store weiterhin ordentlich. Schon im August 2008 nahm Apple durch ihn täglich eine Million Dollar ein, in dem sich der Hersteller mit 30 Prozent am Verkaufspreis je App beteiligt. Wie viele Entwickler und Anbieter im App Store mit ihren Programmen verdienen, ist nicht bekannt. Apple gibt an, 2,5 Milliarden US-Dollar seit Eröffnung an sie ausgezahlt zu haben.

Das Konzept des App Stores ist aufgegangen: Er ist Apple-typisch einfach zu bedienen und die niedrigen Preise der Apps lassen Spontankäufe zu. Bei 79 Cent kommt es nicht so darauf an, selbst einige Euro lassen sich noch schnell ausgeben. Mittlerweile ist der App Store auch das Basis-Argument für den Verkauf der mobilen iOS-Geräte wie iPhone und iPad: “Es gibt für alles eine App” ist die Devise, während andere mobilen Plattformen schon dagegen halten, dass sich die Kunden in ihren überschaubareren Stores mangels Masse besser zurecht finden. Hieß es früher noch, kauf keinen Mac, für den gibt es kaum Software, empfiehlt man jetzt, nimm ein iPhone, weil das Angebot des App Store so groß ist.

Und was gab und gibt es nicht alles für Kuriositäten im App Store, die aber auch den Hype um ihn beflügelten. Allein mehrere hundert Furz-Apps lassen sich heute finden, um einen lukrativen Namen wie iFart Mobile* stritten Entwickler erbittert, hunderte digitale Taschenlampen und Feuerzeuge leuchten im Store, mit Apps wie iBeer* trinken witzige Menschen weltweit zu Millionen aus animierten Gläsern.

Apple ließ bei seiner Eingangskontrolle (fast) alles zu und noch viel mehr: der Offender Locator* zeigt die Wohnorte registrierter Sexualstraftäter, mit Gay Cure wollte die Exodus Organisation Homosexuelle von ihrer vermeintlichen Krankheit heilen, mit Baby Shaker konnten Käufer einem virtuellen Baby durch Schütteln das Genick brechen, iBoobs ließ digitale, BH-bedeckte Brüste wackeln, eine Intifada-App lud zum Angriff auf Israel ein und I am Rich zeigte für 999 US-Dollar einen Edelstein. Die Liste der inzwischen verbannten Apps ist lang. So gehören auch harmlose Apps dazu, wie der VLC Player, der mit der OpenSource-Lizenz GPL gegen die Apple-Vorschriften verstößt. Ihn gibt es nun im Cydia-Store, dem alternativen Store für iOS-Geräte mit Jailbreak.

Fast alle Zeitungsverlage stöhnen zwar über die Apple-Bedingungen, wollen beim Geschäft mit den Apps aber

dabei sein. Sie haben die Hoffnung, statt kostenloser Online-Ausgaben in Zukunft kostenpflichtige iPad-Ausgaben im Abo verkaufen zu können. Die Verleger stört ein kostenloses Angebot wie das der Tagesschau beträchtlich – und deswegen kommt es immer wieder zu mehr oder weniger unterhaltsamen Medienschlachten rund um den App Store.

Das größte Geschäft lässt sich offenbar ohnehin mit den Spielen im App Store machen. Spiele sind vor Wetter und Sozialen Netzwerken die populärste App-Kategorie im Store. Nach einer aktuellen Studie der Nielsen-Marktforscher sind über 90 Prozent der Spiele-App-Nutzer auch bereit, dafür zu zahlen. iOS-Nutzer sollen laut Nielsen 14,7 Stunden im Monat an ihrer Konsole spielen, unter Android würden Spieler nur 9,3 Stunden pro Monat daddeln.

Wir gratulieren! Drei Jahre App Store, das ist nicht nur eine Geschichte von Furz- und Frust-Apps, von Wetter-, Navi- und News-Apps, sondern auch eine Geschichte von viel Spaß und Unterhaltung um Spiele, Zensur, Gewinn und Verlust. Viele Apps haben unser Leben bereichert und deswegen stellen wir zum dreijährigen Jubiläum unsere jeweiligen zehn Lieblings-Apps aus dem App Store kurz vor.

Marie van Renswoude-Giersch:

Sebastian Trepesch:

iPhone:

iPad:

Flavio Trillo:

Ralf Bindel:

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Apple Time Capsule 2 TB nur 239,90 Euro

Apple hat seiner Time Capsule gerade erst ein Update verpasst, da bietet Gravis die Netzwerkfestplatte zum Sonderpreis an. Noch wenige Tage kann man das Modell mit 2 Terabyte Speicherplatz und Dualband-Technologie für 239 Euro* statt 278 Euro bestellen.

Die Time Capsule hat im Gegensatz zur Airport Extreme Basisstation eine zusätzliche Festplatte integriert. So lässt sie sich nicht nur als WLAN-Router sondern auch für die automatische, drahtlose Datensicherung einsetzen. Dabei lassen sich die Daten auf einfache Weise mit anderen Netzwerkteilnehmern teilen. Die Time Capsule unterstützt Dualband und den WLAN-Standard 802.11n, was für maximale Bandbreite und Leistung sorgt. Über den vorhandenen USB-Anschluss lässt sich ein Drucker zur gemeinsamen Nutzung im Netzwerk einbinden. Weiterhin stehen vier Netzwerkanschlüsse zur Verfügung.

Viel geändert hat sich beim neusten Modell der Time Capsule nicht. Lediglich die Speichergrößen und Preise sind neu. Während das Produkt bisher mit 1 Terabyte (269 Euro) oder 2 Terabyte Speicherplatz (449 Euro) verfügbar war, werden die Netzwerkfestplatten jetzt verhältnismäßig günstiger angeboten. Das Modell mit 2 Terabyte kostet normalerweise 279 Euro. Die 3-Terabyte-Version schlägt mit 479 Euro zu Buche.

Wer Interesse an dem Einsteigermodell hat, sollte schnell zuschlagen. Gravis bieten die Time Capsule mit 2 Terabyte* im Rahmen des Online Specials noch bis zum 17. Juli für nur 239,90 Euro an. Das Angebot ist ausschließlich im Online-Shop verfügbar, solange der Vorrat reicht.

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Drei Jahre App Store: Unendlicher Spaß

An diesem Montag wird der Apple App Store drei Jahre alt. Für einen lauten Kindergeburtstag ist der Store schon fast wieder zu sehr Senior, schließlich schlagen die Uhren in der elektronischen Unterhaltungswelt schneller. Doch für einen Rückblick auf das Erfolgsmodell, die tollen Geschichten um den Store und eine Vorstellung unserer Lieblings-Apps reicht es allemal.

Ich muss zugeben, die vielen Stores verwirren mich. Ich weiß nie genau, welcher App(le) Store eigentlich gemeint ist. Es gibt den iTunes Music Store, der 2003 den Anfang machte. Dann ist da der App Store für die mobilen Apple-Geräte, auch in iTunes, heute drei Jahre alt. Und den Mac App Store, der Anfang 2011 außerhalb von iTunes startete. Dazu gibt es noch den Apple Online Store, demnächst nur noch für den Einkauf von Hardware, und die Apple Stores und -Shops, Ladengeschäfte und Beratungscenter. Und selbst die örtlichen Apple-Händler heißen im anglifizierten Volksmund ebenfalls Stores.

Seit Beginn des Jahres ist es besonders schwierig: Wenn von App Store die Rede ist, war bis dato immer der iOS- oder iTunes-App-Store gemeint. Ein Kürzel dafür war nicht nötig, die Bezeichnung eindeutig. Doch mit dem MAS, dem Mac App Store, kam ein weiterer App Store hinzu. Wenn hier und anderswo verkürzt die Rede von Programmen ist, die es im App Store gibt, muss man den genauen Verkaufsort selbst herausfinden. Und inzwischen ist App Store nicht mehr alleiniges Apple-Gebiet. Das Apple-Modell haben fast alle großen Smartphone-Hersteller kopiert und bieten eigene App-Stores für mobile Anwendungsprogramme. Dabei kämpft Apple verzweifelt um die Namenshoheit, nicht nur gegen Amazon und Google, das jüngste Beispiel ist der App Store Getjar, der jetzt einen bösen Brief von der Zentrale in Cupertino erhielt.

So umstritten die Erfindung und der Name App Store auch sind, an einem zweifelt niemand: Der App Store ist ein Erfolg. Eigentlich war er das von Anfang an. Gestartet hierzulande mit dem Verkauf des zweiten iPhone-Modells, dem 3G, am 11. Juli 2008, einen Tag nach der US-Eröffnung, kam in der letzten Woche von Apple die Auskunft, dass seitdem weltweit 15 Milliarden Apps herunter geladen wurden. 200 Millionen iPhone-, iPad- und iPod touch-Anwender griffen angeblich zu. Wobei Scott Forstall auf der WWDC 2011 sagte, dass die Gesamtzahl der iTunes-, App Store- und iBook Store-Kunden 225 Millionen erreicht habe. Apple bilanziert, dass iOS-Anwendern 425000 Apps zur Auswahl stehen.

Dabei ist besonders das schnelle und stetige Wachstum beeindruckend. Noch im Januar hatte Apple von 10 Milliarden Downloads gesprochen, innerhalb eines knappen halben Jahres hat sich dieser Wert um 50 Prozent gesteigert. Vor einem Jahr, im Juli 2010, waren es noch 200.000 App-Angebote, jetzt sind wir bei mehr als dem Doppelten.

Ein App Store mit Gewinn für (fast) alle

Auch wenn die Zeiten von Furz- und Boobs-Apps, die einzelne Entwickler reich machten, vorbei sind: Verdient wird mit dem App Store weiterhin ordentlich. Schon im August 2008 nahm Apple durch ihn täglich eine Million Dollar ein, in dem sich der Hersteller mit 30 Prozent am Verkaufspreis je App beteiligt. Wie viele Entwickler und Anbieter im App Store mit ihren Programmen verdienen, ist nicht bekannt. Apple gibt an, 2,5 Milliarden US-Dollar seit Eröffnung an sie ausgezahlt zu haben.

Das Konzept des App Stores ist aufgegangen: Er ist Apple-typisch einfach zu bedienen und die niedrigen Preise der Apps lassen Spontankäufe zu. Bei 79 Cent kommt es nicht so darauf an, selbst einige Euro lassen sich noch schnell ausgeben. Mittlerweile ist der App Store auch das Basis-Argument für den Verkauf der mobilen iOS-Geräte wie iPhone und iPad: “Es gibt für alles eine App” ist die Devise, während andere mobilen Plattformen schon dagegen halten, dass sich die Kunden in ihren überschaubareren Stores mangels Masse besser zurecht finden. Hieß es früher noch, kauf keinen Mac, für den gibt es kaum Software, empfiehlt man jetzt, nimm ein iPhone, weil das Angebot des App Store so groß ist.

Und was gab und gibt es nicht alles für Kuriositäten im App Store, die aber auch den Hype um ihn beflügelten. Allein mehrere hundert Furz-Apps lassen sich heute finden, um einen lukrativen Namen wie iFart Mobile* stritten Entwickler erbittert, hunderte digitale Taschenlampen und Feuerzeuge leuchten im Store, mit Apps wie iBeer* trinken witzige Menschen weltweit zu Millionen aus animierten Gläsern.

Apple ließ bei seiner Eingangskontrolle (fast) alles zu und noch viel mehr: der Offender Locator* zeigt die Wohnorte registrierter Sexualstraftäter, mit Gay Cure wollte die Exodus Organisation Homosexuelle von ihrer vermeintlichen Krankheit heilen, mit Baby Shaker konnten Käufer einem virtuellen Baby durch Schütteln das Genick brechen, iBoobs ließ digitale, BH-bedeckte Brüste wackeln, eine Intifada-App lud zum Angriff auf Israel ein und I am Rich zeigte für 999 US-Dollar einen Edelstein. Die Liste der inzwischen verbannten Apps ist lang. So gehören auch harmlose Apps dazu, wie der VLC Player, der mit der OpenSource-Lizenz GPL gegen die Apple-Vorschriften verstößt. Ihn gibt es nun im Cydia-Store, dem alternativen Store für iOS-Geräte mit Jailbreak.

Fast alle Zeitungsverlage stöhnen zwar über die Apple-Bedingungen, wollen beim Geschäft mit den Apps aber

dabei sein. Sie haben die Hoffnung, statt kostenloser Online-Ausgaben in Zukunft kostenpflichtige iPad-Ausgaben im Abo verkaufen zu können. Die Verleger stört ein kostenloses Angebot wie das der Tagesschau beträchtlich – und deswegen kommt es immer wieder zu mehr oder weniger unterhaltsamen Medienschlachten rund um den App Store.

Das größte Geschäft lässt sich offenbar ohnehin mit den Spielen im App Store machen. Spiele sind vor Wetter und Sozialen Netzwerken die populärste App-Kategorie im Store. Nach einer aktuellen Studie der Nielsen-Marktforscher sind über 90 Prozent der Spiele-App-Nutzer auch bereit, dafür zu zahlen. iOS-Nutzer sollen laut Nielsen 14,7 Stunden im Monat an ihrer Konsole spielen, unter Android würden Spieler nur 9,3 Stunden pro Monat daddeln.

Wir gratulieren! Drei Jahre App Store, das ist nicht nur eine Geschichte von Furz- und Frust-Apps, von Wetter-, Navi- und News-Apps, sondern auch eine Geschichte von viel Spaß und Unterhaltung um Spiele, Zensur, Gewinn und Verlust. Viele Apps haben unser Leben bereichert und deswegen stellen wir zum dreijährigen Jubiläum unsere jeweiligen zehn Lieblings-Apps aus dem App Store kurz vor.

Marie van Renswoude-Giersch:

Sebastian Trepesch:

iPhone:

iPad:

Flavio Trillo:

Ralf Bindel:

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Apple Time Capsule 2 TB nur 239,90 Euro

Apple hat seiner Time Capsule gerade erst ein Update verpasst, da bietet Gravis die Netzwerkfestplatte zum Sonderpreis an. Noch wenige Tage kann man das Modell mit 2 Terabyte Speicherplatz und Dualband-Technologie für 239 Euro* statt 278 Euro bestellen.

Die Time Capsule hat im Gegensatz zur Airport Extreme Basisstation eine zusätzliche Festplatte integriert. So lässt sie sich nicht nur als WLAN-Router sondern auch für die automatische, drahtlose Datensicherung einsetzen. Dabei lassen sich die Daten auf einfache Weise mit anderen Netzwerkteilnehmern teilen. Die Time Capsule unterstützt Dualband und den WLAN-Standard 802.11n, was für maximale Bandbreite und Leistung sorgt. Über den vorhandenen USB-Anschluss lässt sich ein Drucker zur gemeinsamen Nutzung im Netzwerk einbinden. Weiterhin stehen vier Netzwerkanschlüsse zur Verfügung.

Viel geändert hat sich beim neusten Modell der Time Capsule nicht. Lediglich die Speichergrößen und Preise sind neu. Während das Produkt bisher mit 1 Terabyte (269 Euro) oder 2 Terabyte Speicherplatz (449 Euro) verfügbar war, werden die Netzwerkfestplatten jetzt verhältnismäßig günstiger angeboten. Das Modell mit 2 Terabyte kostet normalerweise 279 Euro. Die 3-Terabyte-Version schlägt mit 479 Euro zu Buche.

Wer Interesse an dem Einsteigermodell hat, sollte schnell zuschlagen. Gravis bieten die Time Capsule mit 2 Terabyte* im Rahmen des Online Specials noch bis zum 17. Juli für nur 239,90 Euro an. Das Angebot ist ausschließlich im Online-Shop verfügbar, solange der Vorrat reicht.

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Neue Chip-Generation: Apple setzt angeblich auf TSMC

Die andauernden Auseinandersetzungen zwischen Apple und dem Elektronikriesen Samsung ließen es befürchten: Cupertino könnte sich für kommende Produktionen auf andere Chip-Hersteller verlassen statt weiter auf den etablierten Partner Samsung zu setzen. Angeblich testet bereits der taiwanesische Hersteller TSMC mögliche Chips für Apple-Mobilgeräte – und könnte sie schon bald serienmäßig zum Beispiel für das iPad 3 produzieren. 

Nicht nur die Patentstreitigkeiten, auch die wachsende Konkurrenz auf dem Mobilgerätemarkt könnten Apple dazu bewegen, zumindest auf zusätzliche Zulieferer zu setzen ohne die Partnerschaft mit Samsung sofort zu beenden. “Apple wird vielleicht 20-30 Prozent der benötigten Produktion an TSMC übertragen”, erklärt der Analyst William Wang gegenüber Reuters. Als weltweite größter Vertragshändler für Chips ist TSMC ein geeigneter Kandidat für Apple um gemeinsam die nächste Generation der iPhone- und iPad-Motoren anzusteuern, die gerüchteweise unter dem Stichwort A6-Prozessor gehandelt wird.

Weder Apple noch TSMC oder Samsung haben die Informationen bisher bestätigt. Denkbar ist allerdings auch, dass Apple mit dem Schritt Druck auf Samsung auszuüben versucht, die um ihre Werksauslastung fürchten und sich möglicherweise auf einen Preiskampf einlassen.

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Patent-Ängste: Kleine Entwickler flüchten vor den Trollen

Die jüngsten Patent-Schlachten zwischen Apple und dem gefühlten Rest der Welt haben nicht nur Auswirkungen auf die Brieftaschen der Anwalts-Armadas. Auch kleine, unabhängige Entwickler fühlen das Damoklesschwert, das Patent-Troll Lodsys über ihre Köpfe hält – was einige bereits zum Rückzug bewegt.

Vor einigen Wochen begann die Firma Lodsys damit, verschiedenen Entwicklern Abmahnungen zu schicken. Innerhalb einer gesetzten Frist müssen sich die Betroffenen entscheiden: Entweder sie unterzeichnen eine Lizenzvereinbarung, die Lodsys Gebühren in Höhe von 0,575 Prozent der Einnahmen zuspricht, oder sie wehren sich gegen die Abmahnungen.

Diverse Entwickler baten daraufhin Google oder Apple über Twitter um Unterstützung im Streit mit dem Patent-Troll Lodsys. Andere verkündeten, dass sie ihre Programme aus dem US-App Store entfernen, um den drohenden Prozessen zu entgehen. Bislang ist weder Apple noch Google den Bitten der Entwickler nachgekommen. Es wird vermutet, das die Lizenzvereinbarungen, die sie selbst mit dem Rechtsvorgänger von Lodsys unterzeichneten, sie daran hindern.

Häufig werden in solchen Verträgen Klauseln verwendet, die es den Lizenznehmern verbieten, gegen die lizenzierten Patente vorzugehen. Ansonsten verlieren sie ihre Rechte, was die beiden Unternehmen vermeiden wollen. Es sieht also so aus, als wären iOS- und Android-Entwickler aufs ich allein gestellt, wenn es gegen den Troll-Giganten Lodsys geht.

Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, ist es vielen iOS-Programmierern schon jetzt zu risikoreich, den US-Markt weiter zu beliefern. “In den USA Software zu verkaufen hat schon jetzt die Grenze der Nicht-Rentabilität überschritten”, schreibt Shaun Austin via Twitter. Schließlich folgen dem Beispiel von Lodsys bereits weitere Rechteinhaber, so etwa die Firma Kootol aus Indien.

Das Unternehmen verfügt angeblich über Patentanmeldungen in den USA für “Echtzeit-Nachrichten-Streams” und Nachrichtenfunktionen, wie sie zum Beispiel von Twitter und Facebook verwendet werden. Diese Anmeldung ist allerdings laut Experte Florian Müller nicht mehr zu stoppen und wird zu einem vollwertigen Patent erstarken.

Laut Pressemitteilung von Kootol befinden sich neben Facebook und Twitter eine Reihe weiterer großer und kleiner Entwickler und IT-Firmen unter den Adressaten seiner Schreiben. Auch Iconfactory, die im App Store unter anderem mit dem Spiel Frenzic* vertreten sind, gehören dazu.

Craig Hockenberry, langjähriges Mitglied der Iconfactory beschreibt in seinem privaten Blog, wie sehr er die Entwicklung am Software-Markt bedauert. “Unsere Erfahrung zeigt, dass die gesamten Einnahmen eines Produktes von den Kosten für Patentstreitigkeiten aufgefressen werden können”, schreibt er. Wenn man sein gesamtes Herz, viel Zeit und Schweiß in ein Programm gesteckt habe, könne man davon noch nicht einmal leben.

Doch ist Rückzug der richtige Weg? Sollte man dem Troll nicht bestimmt entgegentreten und sich aus Prinzip wehren? Nein, mein Florian Müller. Entgegen den Ratschlägen vieler Anwälte, die ein gutes Geschäft riechen mögen, sieht er insbesondere für kleine, unabhängige Entwickler nur einen vernünftigen Ausweg: Das Lizenzabkommen unterschreiben.

Alles andere wäre finanziell äußerst riskant und könnte mit dem persönlichen finanziellen Ruin enden – ohne dass man damit irgendetwas gewonnen hätte, weder materiell noch spirituell. Der gezielte Einsatz eines Anwaltes, dessen Kosten möglicherweise zwischen mehreren Betroffenen geteilt werden, solle die Qualität der Vereinbarung bewerten helfen. Nur so könne man die Angelegenheit zu einem einigermaßen glimpflichen Ende führen. “Schneidet Euch nicht die Nase ab um das Gesicht zu wahren”, warnt Müller wiederholt.

Ein guter Rat, doch trägt diese Aussicht womöglich zu noch stärkerer Abwanderung der Software-Schöpfer aus dem US-amerikanischen Markt bei. Auch Simon Maddox* macht sich aus dem Staub und seinem Ärger über Lodsys über Twitter Luft: “Screw you, Lodsys.”

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Neue Chip-Generation: Apple setzt angeblich auf TSMC

Die andauernden Auseinandersetzungen zwischen Apple und dem Elektronikriesen Samsung ließen es befürchten: Cupertino könnte sich für kommende Produktionen auf andere Chip-Hersteller verlassen statt weiter auf den etablierten Partner Samsung zu setzen. Angeblich testet bereits der taiwanesische Hersteller TSMC mögliche Chips für Apple-Mobilgeräte – und könnte sie schon bald serienmäßig zum Beispiel für das iPad 3 produzieren. 

Nicht nur die Patentstreitigkeiten, auch die wachsende Konkurrenz auf dem Mobilgerätemarkt könnten Apple dazu bewegen, zumindest auf zusätzliche Zulieferer zu setzen ohne die Partnerschaft mit Samsung sofort zu beenden. “Apple wird vielleicht 20-30 Prozent der benötigten Produktion an TSMC übertragen”, erklärt der Analyst William Wang gegenüber Reuters. Als weltweite größter Vertragshändler für Chips ist TSMC ein geeigneter Kandidat für Apple um gemeinsam die nächste Generation der iPhone- und iPad-Motoren anzusteuern, die gerüchteweise unter dem Stichwort A6-Prozessor gehandelt wird.

Weder Apple noch TSMC oder Samsung haben die Informationen bisher bestätigt. Denkbar ist allerdings auch, dass Apple mit dem Schritt Druck auf Samsung auszuüben versucht, die um ihre Werksauslastung fürchten und sich möglicherweise auf einen Preiskampf einlassen.

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Patent-Ängste: Kleine Entwickler flüchten vor den Trollen

Die jüngsten Patent-Schlachten zwischen Apple und dem gefühlten Rest der Welt haben nicht nur Auswirkungen auf die Brieftaschen der Anwalts-Armadas. Auch kleine, unabhängige Entwickler fühlen das Damoklesschwert, das Patent-Troll Lodsys über ihre Köpfe hält – was einige bereits zum Rückzug bewegt.

Vor einigen Wochen begann die Firma Lodsys damit, verschiedenen Entwicklern Abmahnungen zu schicken. Innerhalb einer gesetzten Frist müssen sich die Betroffenen entscheiden: Entweder sie unterzeichnen eine Lizenzvereinbarung, die Lodsys Gebühren in Höhe von 0,575 Prozent der Einnahmen zuspricht, oder sie wehren sich gegen die Abmahnungen.

Diverse Entwickler baten daraufhin Google oder Apple über Twitter um Unterstützung im Streit mit dem Patent-Troll Lodsys. Andere verkündeten, dass sie ihre Programme aus dem US-App Store entfernen, um den drohenden Prozessen zu entgehen. Bislang ist weder Apple noch Google den Bitten der Entwickler nachgekommen. Es wird vermutet, das die Lizenzvereinbarungen, die sie selbst mit dem Rechtsvorgänger von Lodsys unterzeichneten, sie daran hindern.

Häufig werden in solchen Verträgen Klauseln verwendet, die es den Lizenznehmern verbieten, gegen die lizenzierten Patente vorzugehen. Ansonsten verlieren sie ihre Rechte, was die beiden Unternehmen vermeiden wollen. Es sieht also so aus, als wären iOS- und Android-Entwickler aufs ich allein gestellt, wenn es gegen den Troll-Giganten Lodsys geht.

Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, ist es vielen iOS-Programmierern schon jetzt zu risikoreich, den US-Markt weiter zu beliefern. “In den USA Software zu verkaufen hat schon jetzt die Grenze der Nicht-Rentabilität überschritten”, schreibt Shaun Austin via Twitter. Schließlich folgen dem Beispiel von Lodsys bereits weitere Rechteinhaber, so etwa die Firma Kootol aus Indien.

Das Unternehmen verfügt angeblich über Patentanmeldungen in den USA für “Echtzeit-Nachrichten-Streams” und Nachrichtenfunktionen, wie sie zum Beispiel von Twitter und Facebook verwendet werden. Diese Anmeldung ist allerdings laut Experte Florian Müller nicht mehr zu stoppen und wird zu einem vollwertigen Patent erstarken.

Laut Pressemitteilung von Kootol befinden sich neben Facebook und Twitter eine Reihe weiterer großer und kleiner Entwickler und IT-Firmen unter den Adressaten seiner Schreiben. Auch Iconfactory, die im App Store unter anderem mit dem Spiel Frenzic* vertreten sind, gehören dazu.

Craig Hockenberry, langjähriges Mitglied der Iconfactory beschreibt in seinem privaten Blog, wie sehr er die Entwicklung am Software-Markt bedauert. “Unsere Erfahrung zeigt, dass die gesamten Einnahmen eines Produktes von den Kosten für Patentstreitigkeiten aufgefressen werden können”, schreibt er. Wenn man sein gesamtes Herz, viel Zeit und Schweiß in ein Programm gesteckt habe, könne man davon noch nicht einmal leben.

Doch ist Rückzug der richtige Weg? Sollte man dem Troll nicht bestimmt entgegentreten und sich aus Prinzip wehren? Nein, mein Florian Müller. Entgegen den Ratschlägen vieler Anwälte, die ein gutes Geschäft riechen mögen, sieht er insbesondere für kleine, unabhängige Entwickler nur einen vernünftigen Ausweg: Das Lizenzabkommen unterschreiben.

Alles andere wäre finanziell äußerst riskant und könnte mit dem persönlichen finanziellen Ruin enden – ohne dass man damit irgendetwas gewonnen hätte, weder materiell noch spirituell. Der gezielte Einsatz eines Anwaltes, dessen Kosten möglicherweise zwischen mehreren Betroffenen geteilt werden, solle die Qualität der Vereinbarung bewerten helfen. Nur so könne man die Angelegenheit zu einem einigermaßen glimpflichen Ende führen. “Schneidet Euch nicht die Nase ab um das Gesicht zu wahren”, warnt Müller wiederholt.

Ein guter Rat, doch trägt diese Aussicht womöglich zu noch stärkerer Abwanderung der Software-Schöpfer aus dem US-amerikanischen Markt bei. Auch Simon Maddox* macht sich aus dem Staub und seinem Ärger über Lodsys über Twitter Luft: “Screw you, Lodsys.”

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Apple-Aktie: Kurs liegt erstmals über 400 Dollar

Der Kurs der Apple-Aktie erreicht in diesen Tagen bisher noch nie dagewesene Höhen. Mit einem Kurs von aktuell rund 403 US-Dollar hat der Kurs erstmals in der Geschichte des Unternehmens die 400-Dollar-Grenze überschritten. Apple befindet sich weiterhin auf dem besten Weg, das wertvollste Unternehmen der Welt zu werden.

In Sachen Marktkapitalisierung – also der Wert einer Aktie multipliziert mit der Anzahl aller ausgegebenen Anteile – liegt der Mineralölkonzern Exxon-Mobil in diesen Tagen bei rund 416 Milliarden Dollar. Apple erreicht mit dem aktuellen Kurs einen Wert in Höhe von 374 Milliarden Dollar. Die Differenz liegt somit bei rund 42 Milliarden Dollar, im September letzten Jahres trennten die Unternehmen noch 47,5 Milliarden Dollar. Der Börsenspezialist Giri Cherukuri von Oakbrook Investments erklärte gegenüber Bloomberg, dass er kaum einen Grund sehe, der Apples Höhenflug dämpfen könnte.

Vor allem in den letzten Tagen konnte die Apple-Aktie deutlich zulegen, nachdem Apple in der letzten Woche erneut ein Rekordquartal für das Unternehmen verkünden konnte. Analysten zeigten sich besonders begeistert von den Verkaufszahlen des iPad, die Apple im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifachen konnte.

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Investoren enttäuscht: Apple-Aktie fällt nach Quartalsergebnis-Bekanntgabe

Wieder einmal hat sich Apple mit einem Quartalsergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern können. Doch der Aktienkurs des Unternehmens gab nach der Bekanntgabe der Zahlen deutlich nach – die Investoren zeigten sich vor allem von den iPhone-Verkaufszahlen enttäuscht. Laut Apple liegt das daran, dass die Kunden wegen vieler Gerüchte auf ein neues Modell warteten.

Weniger iPhones als im dritten Quartal

Das iPhone verkaufte sich in Apples viertem Geschäftsquartal 2011, das dem dritten Kalenderquartal des Jahres entspricht, 17,1 Millionen mal – im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus in Höhe von 21,1 Prozent. Im dritten Geschäftsquartal des Jahres hatte Apple allerdings 20,3 Millionen iPhones absetzen können, so dass die Verkaufszahlen zuletzt rückläufig waren. Börsenexperten hatten sich zwischen 20 und 23 Millionen verkaufte iPhones erhofft.

Aktienkurs fällt unter 400-Dollar-Grenze

Trotz eines Umsatzes in Höhe von 28,3 Milliarden US-Dollar, der über dem von Apple selbst vorhergesagten Wert lag, und trotz eines Gewinns in Höhe von 6,62 Milliarden Dollar, ein Plus von 53,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, gab der Aktienkurs des Unternehmens deutlich nach: Apple startete mit einem Aktienkurs in Höhe von 421,56 Dollar in den gestrigen Tag, nachbörslich rutschte der Wert jedoch auf 394,05 Dollar ab – ein Minus von über sechs Prozent.

Analysten zufolge ist das vor allem auf die für sie enttäuschenden iPhone-Verkaufszahlen zurückzuführen, die auch den Umsatz und Gewinn niedriger ausfallen ließen, als sie sich erhofft hatten. Der Oakbrook-Investments-Händler Giri Cherukuri, den Bloomberg zitiert, sieht den Sturz des Aktienkurses allerdings auch positiv: Das sei nun eine Gelegenheit, Apple-Anteile zu kaufen. Was die iPhone-Verkaufszahlen betrifft, lasse sich argumentieren, dass die Kunden einfach auf ein neues Modell warteten.

Gerüchte waren schuld

Diese Sicht vertritt auch Apple: In der Konferenzschaltung mit Investoren erklärte Apples CEO Tim Cook, dass die iPhone-Verkaufszahlen vor allem in der zweiten Hälfte des vergangenen Quartals zurückgegangen seien. Das lasse sich dadurch erklären, dass zu dieser Zeit die Gerüchte um ein neues Modell ein “extremes Ausmaß” erreicht hätten.

Dementsprechend stark sind nun die Verkaufszahlen des iPhone 4S. Laut Cook hätten seine Kollegen und er sich in ihren “kühnsten Träumen” keinen besseren Start für das neue iPhone vorstellen können. Die frühen Erfolge des neuen iPhone-Modells stimmen Apple fürs laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2012 entsprechend optimistisch: Den Umsatz sieht Apple auf 37 Milliarden Dollar steigen, was ein neues Rekordquartal in der Unternehmensgeschichte bedeutete. Auch den bisherigen Rekordwert der iPhone-Verkaufszahlen, die oben genannten 20,3 Millionen Exemplare des dritten Geschäftsquartals 2011, möchte Apple in dem Quartal mit dem lukrativen Weihnachtsgeschäft überbieten.

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Apple-Aktie: Kurs liegt erstmals über 400 Dollar

Der Kurs der Apple-Aktie erreicht in diesen Tagen bisher noch nie dagewesene Höhen. Mit einem Kurs von aktuell rund 403 US-Dollar hat der Kurs erstmals in der Geschichte des Unternehmens die 400-Dollar-Grenze überschritten. Apple befindet sich weiterhin auf dem besten Weg, das wertvollste Unternehmen der Welt zu werden.

In Sachen Marktkapitalisierung – also der Wert einer Aktie multipliziert mit der Anzahl aller ausgegebenen Anteile – liegt der Mineralölkonzern Exxon-Mobil in diesen Tagen bei rund 416 Milliarden Dollar. Apple erreicht mit dem aktuellen Kurs einen Wert in Höhe von 374 Milliarden Dollar. Die Differenz liegt somit bei rund 42 Milliarden Dollar, im September letzten Jahres trennten die Unternehmen noch 47,5 Milliarden Dollar. Der Börsenspezialist Giri Cherukuri von Oakbrook Investments erklärte gegenüber Bloomberg, dass er kaum einen Grund sehe, der Apples Höhenflug dämpfen könnte.

Vor allem in den letzten Tagen konnte die Apple-Aktie deutlich zulegen, nachdem Apple in der letzten Woche erneut ein Rekordquartal für das Unternehmen verkünden konnte. Analysten zeigten sich besonders begeistert von den Verkaufszahlen des iPad, die Apple im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifachen konnte.

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Investoren enttäuscht: Apple-Aktie fällt nach Quartalsergebnis-Bekanntgabe

Wieder einmal hat sich Apple mit einem Quartalsergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern können. Doch der Aktienkurs des Unternehmens gab nach der Bekanntgabe der Zahlen deutlich nach – die Investoren zeigten sich vor allem von den iPhone-Verkaufszahlen enttäuscht. Laut Apple liegt das daran, dass die Kunden wegen vieler Gerüchte auf ein neues Modell warteten.

Weniger iPhones als im dritten Quartal

Das iPhone verkaufte sich in Apples viertem Geschäftsquartal 2011, das dem dritten Kalenderquartal des Jahres entspricht, 17,1 Millionen mal – im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus in Höhe von 21,1 Prozent. Im dritten Geschäftsquartal des Jahres hatte Apple allerdings 20,3 Millionen iPhones absetzen können, so dass die Verkaufszahlen zuletzt rückläufig waren. Börsenexperten hatten sich zwischen 20 und 23 Millionen verkaufte iPhones erhofft.

Aktienkurs fällt unter 400-Dollar-Grenze

Trotz eines Umsatzes in Höhe von 28,3 Milliarden US-Dollar, der über dem von Apple selbst vorhergesagten Wert lag, und trotz eines Gewinns in Höhe von 6,62 Milliarden Dollar, ein Plus von 53,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, gab der Aktienkurs des Unternehmens deutlich nach: Apple startete mit einem Aktienkurs in Höhe von 421,56 Dollar in den gestrigen Tag, nachbörslich rutschte der Wert jedoch auf 394,05 Dollar ab – ein Minus von über sechs Prozent.

Analysten zufolge ist das vor allem auf die für sie enttäuschenden iPhone-Verkaufszahlen zurückzuführen, die auch den Umsatz und Gewinn niedriger ausfallen ließen, als sie sich erhofft hatten. Der Oakbrook-Investments-Händler Giri Cherukuri, den Bloomberg zitiert, sieht den Sturz des Aktienkurses allerdings auch positiv: Das sei nun eine Gelegenheit, Apple-Anteile zu kaufen. Was die iPhone-Verkaufszahlen betrifft, lasse sich argumentieren, dass die Kunden einfach auf ein neues Modell warteten.

Gerüchte waren schuld

Diese Sicht vertritt auch Apple: In der Konferenzschaltung mit Investoren erklärte Apples CEO Tim Cook, dass die iPhone-Verkaufszahlen vor allem in der zweiten Hälfte des vergangenen Quartals zurückgegangen seien. Das lasse sich dadurch erklären, dass zu dieser Zeit die Gerüchte um ein neues Modell ein “extremes Ausmaß” erreicht hätten.

Dementsprechend stark sind nun die Verkaufszahlen des iPhone 4S. Laut Cook hätten seine Kollegen und er sich in ihren “kühnsten Träumen” keinen besseren Start für das neue iPhone vorstellen können. Die frühen Erfolge des neuen iPhone-Modells stimmen Apple fürs laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2012 entsprechend optimistisch: Den Umsatz sieht Apple auf 37 Milliarden Dollar steigen, was ein neues Rekordquartal in der Unternehmensgeschichte bedeutete. Auch den bisherigen Rekordwert der iPhone-Verkaufszahlen, die oben genannten 20,3 Millionen Exemplare des dritten Geschäftsquartals 2011, möchte Apple in dem Quartal mit dem lukrativen Weihnachtsgeschäft überbieten.

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Apples E-Book-Software: Inspiration durch Al Gores E-Book “Our Choice”

Am heutigen Donnerstag wird Apple ab 16 Uhr deutscher Zeit in New York City etwas Neues für den Bildungsbereich vorstellen – so viel ist sicher, denn es handelt sich auch laut Apple selbst um ein “Education Event“. Die meisten erwarten sowohl neue Software zum Lesen als auch zum Erstellen von E-Books – die sich jeweils an einem Al-Gore-E-Book orientiert haben soll.

AppleInsider erhielt schon Anfang der Woche einen anonymen Tip zu Apples Plänen, den die Website aber zunächst nicht bestätigen konnte und sich deshalb gegen eine Veröffentlichung entschied. Der anonyme Informant hatte allerdings unter anderem erklärt, dass sich Apples Vizepräsident für iWork, Roger Rosner, um die E-Book-Software-Entwicklung gekümmert habe – was kurz darauf auch das Wall Street Journal vermeldete. Der AppleInsider-Leser scheint also tatsächlich über Apples Pläne informiert zu sein.

Ihm zufolge habe sich Apple durch das E-Book ““* inspirieren lassen, dass der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, der heute in Apples Verwaltungsrat sitzt, zum Klimawandel veröffentlicht hatte. “Our Choice” ist kein E-Book, das auf dem offenen Format EPUB basiert, sondern eine native iOS-App, die die Touch-Technologie von Apples iPhone und iPad optimal einsetzt.

Apples neue E-Book-Software soll allerdings auf dem neuen Multimedia-Standard EPUB3 basieren, möglicherweise konnten Apples Entwickler aber mit eben diesem ähnlich viel erreichen wie Al Gore mit seiner eigenen App. Die App hatte Al Gore zusammen mit dem Unternehmen Push Pop Press entwickelt, dessen Gründer wiederum ehemalige Apple-Mitarbeiter sind. Mittlerweile hat Facebook dieses Unternehmen übernommen.

Die Website ZDNet weist derweil darauf hin, dass Apples Textverarbeitungsprogramm Pages schon heute EPUB-Dateien erstellen kann. Es sei daher denkbar, dass es sich bei der neuen Software zum Erstellen von E-Books einfach um eine neue Version von *, möglicherweise Pages ’12 handelt. Dafür spricht, dass Pages ein Bestandteil von Rosners iWork-Softwarepaket ist. Für dieses ist ein Update überfällig: Das aktuelle iWork ’09 ist nun schon drei Jahre alt.

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Apple: Unterstützung von 802.11ac schon in diesem Jahr?

Der nächste große Schritt für kabellose Netzwerkverbindungen steht in den Startlöchern. Nach 802.11n wird der auch als “Gigabit Wi-Fi” bezeichnete Standard 802.11ac für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sorgen. Apple soll angeblich bereits an ersten Geräten arbeiten, die diese neue Technik einsetzen.

Die finale Spezifikation von 802.11ac wird nicht vor Ende dieses Jahres erwartet. Die ersten Hersteller haben jedoch bereits die benötigten Chips für die fünfte Wi-Fi-Generation (“5G WiFi“) angekündigt, so zum Beispiel Broadcom.

Wie AppleInsider nun berichtet, will Apple, wie schon bei den früheren Standards, nicht auf die finale Spezifikation warten, sondern die neue Technik noch im Laufe dieses Jahres in seine Geräte integrieren. 802.11ac benutzt die doppelte bis vierfache Bandbreite (80 bis 160 MHz) im Vergleich zum Vorgänger. Dadurch können theoretische Transferraten von bis zu 3,6 Gigabit/s erreicht werden.

802.11ac arbeitet exklusiv im 5-GHz-Band, was für eine deutliche Reduzierung der möglichen Störungen durch andere Geräte sorgt. Der Stromverbrauch soll ähnlich zu dem von 802.11n sein, wobei natürlich zu bedenken ist, dass ein Gerät mit mehr Bandbreite auch gerne öfter genutzt wird. Bei gleicher Nutzung ist theoretisch sogar eine Senkung des Stromverbrauchs denkbar, da sich die neuen Chips schneller abschalten können.

Auch an die Abwärtskompatibilität hat man gedacht. So sollen viele der neuen Chipsätze neben dem 5-GHz-Band von 802.11ac und 802.11n bei Bedarf auf 2,4 GHz umschalten können und somit auch mit den älteren Standards nach 802.11b/g kommunizieren können.

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Apples E-Book-Software: Inspiration durch Al Gores E-Book “Our Choice”

Am heutigen Donnerstag wird Apple ab 16 Uhr deutscher Zeit in New York City etwas Neues für den Bildungsbereich vorstellen – so viel ist sicher, denn es handelt sich auch laut Apple selbst um ein “Education Event“. Die meisten erwarten sowohl neue Software zum Lesen als auch zum Erstellen von E-Books – die sich jeweils an einem Al-Gore-E-Book orientiert haben soll.

AppleInsider erhielt schon Anfang der Woche einen anonymen Tip zu Apples Plänen, den die Website aber zunächst nicht bestätigen konnte und sich deshalb gegen eine Veröffentlichung entschied. Der anonyme Informant hatte allerdings unter anderem erklärt, dass sich Apples Vizepräsident für iWork, Roger Rosner, um die E-Book-Software-Entwicklung gekümmert habe – was kurz darauf auch das Wall Street Journal vermeldete. Der AppleInsider-Leser scheint also tatsächlich über Apples Pläne informiert zu sein.

Ihm zufolge habe sich Apple durch das E-Book ““* inspirieren lassen, dass der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, der heute in Apples Verwaltungsrat sitzt, zum Klimawandel veröffentlicht hatte. “Our Choice” ist kein E-Book, das auf dem offenen Format EPUB basiert, sondern eine native iOS-App, die die Touch-Technologie von Apples iPhone und iPad optimal einsetzt.

Apples neue E-Book-Software soll allerdings auf dem neuen Multimedia-Standard EPUB3 basieren, möglicherweise konnten Apples Entwickler aber mit eben diesem ähnlich viel erreichen wie Al Gore mit seiner eigenen App. Die App hatte Al Gore zusammen mit dem Unternehmen Push Pop Press entwickelt, dessen Gründer wiederum ehemalige Apple-Mitarbeiter sind. Mittlerweile hat Facebook dieses Unternehmen übernommen.

Die Website ZDNet weist derweil darauf hin, dass Apples Textverarbeitungsprogramm Pages schon heute EPUB-Dateien erstellen kann. Es sei daher denkbar, dass es sich bei der neuen Software zum Erstellen von E-Books einfach um eine neue Version von *, möglicherweise Pages ’12 handelt. Dafür spricht, dass Pages ein Bestandteil von Rosners iWork-Softwarepaket ist. Für dieses ist ein Update überfällig: Das aktuelle iWork ’09 ist nun schon drei Jahre alt.

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Apple, Foxconn und Millionen sorgloser Konsumenten

Apples Engagement bei seinem Zulieferer Foxconn sorgte in den vergangenen Wochen einmal mehr für Schlagzeilen. Die Arbeitsbedingungen seien unmenschlich, die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft, hieß es jüngst in der New York Times. Apple beteuert, seine Subunternehmer streng zu kontrollieren. Uns, die Konsumenten könnte es derweil kaum weniger kümmern.

Microsofts Spielekonsole Xbox verkaufte sich über die Feiertagssaison mehr als 8 Millionen Mal. Samsung konnte innerhalb eines Quartals 36,5 Millionen Smartphones unter die Kunden bringen. Besser ging es nur Apple, dort verkaufte man zwischen Oktober und Dezember 37 Millionen iPhones.

Das entspricht in den 14 Wochen, die das 1. Quartal des Finanzjahres 2012 umfasste, mehr als 4 Geräten, die pro Sekunde über die Ladentische wanderten.

Apple ist ein Meister der Logistik. Jedes Einzelteil des iPhone 4S wird zum bestmöglichen Preis herangeschafft und schließlich zusammengefügt in den Produktionshallen der taiwanesischen Hon Hai Precision Industry Co. – besser bekannt unter dem Namen Foxconn.

Dabei entstehen laut einer Schätzung durch iSuppli reine Materialkosten in Höhe von 188 US-Dollar, zuzüglich 8 US-Dollar für die Herstellung sowie nicht näher bekannten Beträgen für Forschung und Entwicklung, Software, Lieferung, Lizenzgebühren und mehr.

Der durchschnittliche Verkaufspreis eines iPhone liegt derzeit bei 660 US-Dollar. Das ist nicht gerade wenig und trotzdem strömen die Menschen in die Geschäfte und reißen den Verkäufern die Geräte nur so aus den vor Reibungshitze bereits schwieligen Händen.

Bei diesen abnormen Auftragsvolumina scheint das Kräfteverhältnis auf den ersten Blick klar: Apple ist Zahlmeister und hat das Sagen – sitzt also auch am längeren Hebel, was die Durchsetzung beliebiger Richtlinien zu Arbeitsbedingungen und Sicherheit angeht.

Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Aufträge gehen nicht ohne Grund nach Shenzhen. Die enormen Kapazitäten, bedingt durch ganze Städte aus Fabrikationshallen, unglaublich viele Arbeiter und Maschinen, machen Foxconn zum Partner der Wahl für alle „Big Player“ in der IT-Branche.

Flexibilität, die Möglichkeit, innerhalb weniger Stunden auf Design-Änderungen zu reagieren, ist ein weiterer Aspekt, der den Hersteller aus Taiwan nahezu alternativlos werden lässt. Kein anderes Unternehmen kann ausreichende Volumina, kein anderes Land fleißigere, arbeitswilligere Menschen bieten.

Es ist also einerseits kein Wunder, dass nicht nur Apple bei Foxconn produzieren oder montieren lässt. Nein, auch Microsoft, Samsung, Amazon und viele andere Unternehmen mit ansehnlichen Verkaufszahlen beziehen ihre Geräte dort. Andererseits erscheint die teils sehr zurückhaltende Art und Weise, mit der man in diesen Konzernen auf die Meldungen über Suizid, Schadstoffbelastungen, Kinderarbeit und mehr reagiert, dadurch in einem anderen Licht.

Nach Artikeln, wie solchen der New Yorker Kollegen, sollte man vermuten, dass die Verkaufszahlen in den Keller sinken, bis Apple darauf hingewirkt hat, dass sich die Situation der Arbeiten bei Foxconn merklich und nachweislich verbessert. Doch wie so viele vor ihm, verpufft auch dieser Bericht im Bewusstsein der Konsumenten nach Sekunden zu einem kaum mehr spürbaren Stechen im Gewissen, das nur kurze Zeit später vollends versiegt.

Eins ist klar: Solange wir, die Käufer der Produkte all dieser Hersteller, nach immer neuen, immer günstigeren und immer hochwertigeren Smartphones und Tablets gieren, entsteht keinerlei Druck auf Apple, die Lage zu ändern. Vielmehr perpetuieren wir die Situation durch unser Kaufverhalten noch, wir sorgen also dafür, dass sie genau so bleibt.

Immer mehr Menschen achten heute auf die Herkunft ihrer Nahrungsmittel, kaufen bewusst nach biologischen Grundsätzen Angebautes und kein Fleisch aus Massentierhaltung, wenn überhaupt. Sie lesen die Herkunftsangaben auf Kleidungsstücken und meiden Angaben wie „China“, „Bangladesh“ oder „Indonesien“ – selbst wenn all das mit Mehrkosten verbunden ist, denn das ist nicht nur “schick”, sondern auch löblich.

Doch kaum einer legt beim Kauf eines Smartphone die gleichen Maßstäbe an. Wir lassen uns von der freundlichen, hellen Atmosphäre einlullen, die in Apple Stores und den Mobilfunkgeschäften herrscht, die diese nachzuahmen versuchen. „Made in China“ – so steht es auf den meisten Geräten der Gattung „Unterhaltungselektronik“. Immer wieder erstaunt es, wie viel Technik auf kleinsten Raum passt, wie schnell die Smartphones in millionenfacher Ausführung von den Fließbändern in unsere Hosentaschen fliegen.

Es sollte bei den Meldungen zu den nach unseren Standards unmenschlichen Bedingungen, unter denen Foxconn seine Mitarbeiter beschäftigt, nicht nur darum gehen, den schwarzen Peter bei Apple, Amazon oder Hewlett-Packard zu suchen – auch wenn die Auftraggeber sicherlich ein Teil der Verantwortung trifft.

Schließlich ist es auch ihre Gewinnmarge, über die sich eine Veränderung zugunsten der Arbeiter steuern ließe. Noch wichtiger ist aber ein Umdenken in den Köpfen eines jeden von uns.

Wir sind es, die den großen Herstellern völlig unkritisch alles aus den Händen reißen, was sie uns hinhalten. Wir sind es, die sich bei Berichten dieser Art nur all zu gern von Hinweisen auf Prüfverfahren und Sanktionsmechanismen beschwichtigen lassen.

Wir sind es, die unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass es uns in letzter Konsequenz einen feuchten Kehricht kümmert, was genau vor dem Moment passiert, in dem wir unser neues Gerät aus seiner hübschen Hülle ziehen.

Vieles könnte sich ändern und die Lebensumstände vieler Menschen könnten mit einigen grundlegenden Veränderungen erheblich verbessert werden. Man könnte fast sagen, wir haben es in der Hand.

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Apple veröffentlicht neues AirPort Utility für OS X Lion

Mit iOS 5.0 hatte Apple ein AirPort Utility für die Administration seiner AirPort-Basis-Stationen vorgestellt, an dessen Optik sich auch die heute vorgestellte Version 6.0 für OS X Lion orientiert.

Wie schon die iOS-Variante zeigt auch die Version für OS X eine grafische Übersicht des zu administrierenden Netzwerks. Neben dem AirPort Utility 6.0 für aktuelle AirPort-Basis-Stationen mit 802.11n, hat Apple auch ein AirPort Utility mit der Versionsnummer 5.6 veröffentlicht, welche ältere Basis-Stationen unterstützt, die mit 802.11g arbeiten.

Während 6.0 eine komplett überarbeitete Version des AirPort Utilities ist, löst 5.6 einige Probleme der vorherigen Version. So soll beispielsweise ein Fehler mit im Schlüsselbund gespeicherten Netzwerk-Passwörtern beseitigt worden sein.

Für AirPort Express und AirPort Extreme mit 802.11n und Time Capsule gab es darüber hinaus noch ein Firmware-Update auf Version 7.6.1. Dieses Update behebt Perfomance-Probleme und ermöglicht den entfernten Zugang zu einem AirPort- oder Time-Capsule-Laufwerk mit einem iCloud-Account.

Die AirPort Utilities stehen bereits über das eingebaute OS X Software Update zum Download bereit. Voraussetzung für beide Updates ist OS X 10.7.2.

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Apples neuer Retail-Chef: Warum ein Waschmaschinenverkäufer die richtige Wahl sein könnte

Seit gestern ist bekannt, dass Apple einen Nachfolger für den früheren Retail-Chef Ron Johnson gefunden hat: Der Brite John Browett soll sich in Zukunft um den Geschäftsbereich kümmern. Die Wahl des bisherigen Chefs des gewöhnlichen Elektronik-Händlers Dixons, der auch Geräte wie Waschmaschinen verkauft, überrascht – könnte aber genau die richtige gewesen sein.

Ende letzten Jahres fragten sich viele Beobachter, wer überhaupt als Nachfolger für Ron Johnson in Frage käme. Johnson hatte Apples Retail-Sparte groß gemacht, nun musste Apple jemanden finden, der die Sparte internationalisieren und ihr vor allem zu einem Durchbruch in Schwellenländern verhelfen sollte. Experten für Talentsuche erklärten seinerzeit, dass nicht viele Kandidaten in Frage kämen: Es gebe lediglich 64 Unternehmen, die sich als “globale Einzelhändler” einordnen lassen, in der Größenordnung der Apple-Stores gebe es in Sachen Umsatz lediglich fünf.

Deshalb könnte sich Apple auch für einen der bisher unter Johnson arbeitenden Manager, also für eine interne Lösung entscheiden. Der Partner einer Retail-Beratungsfirma glaubte seinerzeit hingegen, dass für eine externe Lösung nur der Retail-Manager eines “Lifestyle”-Unternehmens wie Nike oder Coach in Frage käme; ein Manager aus dem IT-Bereich würde nicht passen.

Angesichts dieser Vorhersagen kommt die Entscheidung für John Browett wirklich überraschend. Und so schreibt auch die Financial Times, dass Apples Schachzug “entweder verrückt oder genial” ist. Denn Dixons ist keine “Lifestyle-Marke” und ist weit davon entfernt, umsatztechnisch die Größenordnung von Apple-Stores zu erreichen. Die meisten Dixons-Stores befinden sich in Großbritannien.

Allerdings habe es Browett geschafft, Dixons Verluste unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen deutlich zu senken. Dafür habe Browett auf ein System gesetzt, das Kunden mit Hilfe von Entscheidungsbäumen genau die Produkte kaufen lasse, die zu ihnen passten. Browetts Vorbild sei die Figur Mrs Slocombe aus der britischen Sitcom “Are You Being Served?” gewesen, deren Lebensmission es war, Kunden das passende Produkt zu verkaufen.

Ein Beweggrund des Apple-CEO Tim Cook bei der Entscheidung für Browett könnte daher, so die Financial Times weiter, folgende Überlegung gewesen sein: Wenn Browett schon gut darin war, Kunden “langweilige” Produkte zu verkaufen, wie gut müsste er dann selbst bei Apple-Produkten sein, die die Kunden ohnehin schon liebten?

Und immerhin ist der Kauf einer Waschmaschine nicht für jeden trivial. Der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs soll einst wochenlang Abendessen-Debatten mit seiner Familie geführt haben, damit sie sich darauf einigen konnten, welche die beste Waschmaschine für den eigenen Haushalt sei. Letztendlich entschieden sie sich für ein europäisches Modell: Es soll ein Gerät von Miele gewesen sein, und Jobs war angeblich begeistert.

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Apple als Vorbild: Sonys neuer CEO bringt frischen Wind

Wenn man ein Unternehmen dabei beobachtet, wie es mit seinem Konzept einen Rekord nach dem nächsten bricht, liegt es nahe, sich eine Scheibe abzuschneiden. Ein solches Strategie-Vorbild könnte Apple für Sony sein. Der japanische Konzern braucht dringend ein paar gute Ideen, um sich aus dem Schlamassel zu ziehen.

Dem Elektronikgiganten Sony geht es nicht gut. Das Unternehmen meldete für das vergangene Quartal Verluste (PDF-Verweis) in Höhe von 1,2 Milliarden, was nicht zuletzt an schwindenden Verkaufszahlen bei TV-Geräten lag. Auch die Flutkatastrophe in Thailand sei ein Grund für das schlechte Ergebnis. Nun soll ein neuer CEO das Ruder in die Hand nehmen und Sony wieder auf Kurs bringen.

Howard Stringer, der bisherige Chef, wird zum Aufsichtsratsmitglied degradiert. Er konnte offenbar nicht die nötigen Impulse setzen, die Sony so dringend gebraucht hätte. Nun ist es an Kazuo Hirai, sein Glück zu versuchen. Hirai konnte bisher als Manager der Unterhaltungselektronik- und Videospiel-Abteilung sein Geschick unter Beweis stellen. So trug er zum Beispiel erheblich zum Erfolg der Spielekonsole PlayStation bei.

Für seine neuen Aufgaben plant er allem Anschein nach eine Strategie, die der eines gewissen IT-Giganten aus Cupertino nicht unähnlich ist. Mit drastischen Umbaumaßnahmen will er Sony stärker auf Software und Dienstleistungen konzentrieren. „Wir können nicht mehr nur ein Verkäufer großartiger Hardware-Produkte sein“, erklärte er gegenüber dem Wall Street Journal.

Dies in Kombination mit einer stark zentralisierten Entscheidungsfindung erinnert an Steve Jobs‘ beinahe wahnhaftes Kontrollbedürfnis. Alle Fäden laufen an einem Punkt zusammen, einzelne Abteilungen sollen wichtige Entscheidungen nicht mehr in Eigenregie treffen können.

Er erwarte Widerstand und bereite sich auf einen schwierigen Prozess des Neuaufbaus von Grund auf vor. In Anbetracht des mäßigen Erfolges im Tablet-Markt und den Verlusten beim Kerngeschäft, den Fernsehgeräten, ist ein frischer Wind genau das richtige für Sony. Kazuo Hirai wird es nicht leicht haben, aber vielleicht schafft er es ja, die „fremde“ Strategie in eine eigene Identität zu hüllen und Sony so wieder zu seinem alten Glanz zu verhelfen.

Ob das beinhaltet, in einer Art vorauseilenden Widerstandes schon jetzt mit einem Apple-Fernseher zu konkurrieren, den es noch gar nicht gibt, bleibt abzuwarten.

(via Appleinsider)

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Apples neuer Retail-Chef: Warum ein Waschmaschinenverkäufer die richtige Wahl sein könnte

Seit gestern ist bekannt, dass Apple einen Nachfolger für den früheren Retail-Chef Ron Johnson gefunden hat: Der Brite John Browett soll sich in Zukunft um den Geschäftsbereich kümmern. Die Wahl des bisherigen Chefs des gewöhnlichen Elektronik-Händlers Dixons, der auch Geräte wie Waschmaschinen verkauft, überrascht – könnte aber genau die richtige gewesen sein.

Ende letzten Jahres fragten sich viele Beobachter, wer überhaupt als Nachfolger für Ron Johnson in Frage käme. Johnson hatte Apples Retail-Sparte groß gemacht, nun musste Apple jemanden finden, der die Sparte internationalisieren und ihr vor allem zu einem Durchbruch in Schwellenländern verhelfen sollte. Experten für Talentsuche erklärten seinerzeit, dass nicht viele Kandidaten in Frage kämen: Es gebe lediglich 64 Unternehmen, die sich als “globale Einzelhändler” einordnen lassen, in der Größenordnung der Apple-Stores gebe es in Sachen Umsatz lediglich fünf.

Deshalb könnte sich Apple auch für einen der bisher unter Johnson arbeitenden Manager, also für eine interne Lösung entscheiden. Der Partner einer Retail-Beratungsfirma glaubte seinerzeit hingegen, dass für eine externe Lösung nur der Retail-Manager eines “Lifestyle”-Unternehmens wie Nike oder Coach in Frage käme; ein Manager aus dem IT-Bereich würde nicht passen.

Angesichts dieser Vorhersagen kommt die Entscheidung für John Browett wirklich überraschend. Und so schreibt auch die Financial Times, dass Apples Schachzug “entweder verrückt oder genial” ist. Denn Dixons ist keine “Lifestyle-Marke” und ist weit davon entfernt, umsatztechnisch die Größenordnung von Apple-Stores zu erreichen. Die meisten Dixons-Stores befinden sich in Großbritannien.

Allerdings habe es Browett geschafft, Dixons Verluste unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen deutlich zu senken. Dafür habe Browett auf ein System gesetzt, das Kunden mit Hilfe von Entscheidungsbäumen genau die Produkte kaufen lasse, die zu ihnen passten. Browetts Vorbild sei die Figur Mrs Slocombe aus der britischen Sitcom “Are You Being Served?” gewesen, deren Lebensmission es war, Kunden das passende Produkt zu verkaufen.

Ein Beweggrund des Apple-CEO Tim Cook bei der Entscheidung für Browett könnte daher, so die Financial Times weiter, folgende Überlegung gewesen sein: Wenn Browett schon gut darin war, Kunden “langweilige” Produkte zu verkaufen, wie gut müsste er dann selbst bei Apple-Produkten sein, die die Kunden ohnehin schon liebten?

Und immerhin ist der Kauf einer Waschmaschine nicht für jeden trivial. Der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs soll einst wochenlang Abendessen-Debatten mit seiner Familie geführt haben, damit sie sich darauf einigen konnten, welche die beste Waschmaschine für den eigenen Haushalt sei. Letztendlich entschieden sie sich für ein europäisches Modell: Es soll ein Gerät von Miele gewesen sein, und Jobs war angeblich begeistert.

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Apple-Updates: OS X Lion 10.7.3 nur noch als Combo-Update – neues Snow-Leopard-Sicherheitsupdate

Wer das “Delta”-Update auf OS X Lion 10.7.3 installierte, hatte unter Umständen mit einigen Probleme zu kämpfen: Einige Benutzer beklagten sich über Darstellungsfehler und Programmabstürze. Apple hat reagiert und bietet jetzt auch über die Softwareaktualisierung nur noch das “Combo”-Update an. Von dem Snow-Leopard-Sicherheitsupdate 2012-001 gibt es derweil eine neue Version 1.1, die Probleme mit PowerPC-Apps beheben soll.

Das “Delta”-Update ist im Vergleich zur “Combo”-Variante deutlich kleiner, da es im Fall von OS X Lion 10.7.3 lediglich die Daten enthält, die sich seit OS X Lion 10.7.2 verändert haben. Das “Combo”-Update besteht wiederum aus allen Updates seit OS X Lion 10.7.0. Einige Benutzer, die sich für das “Delta”-Update entschieden, hatten im Anschluss mit einigen Problemen zu kämpfen: Zum einen zeigte die Benutzeroberfläche anstelle virtueller Knöpfe einen “CUI?”-Platzhalter, außerdem kam es zu Programmabstürzen.

Abhilfe schafft für Betroffene ein “Drüber-Installieren” des Combo-Updates, was sich je nach Problemintensität schwierig gestaltete – bei einigen Benutzern ließ sich der Mac gar nicht mehr starten. Angesichts dieser unglücklichen Lage kommt es wenig überraschend, dass Apple das “Delta”-Update erst einmal entfernt hat.

Doch nicht nur Lion-, sondern auch Snow-Leopard-Benutzer hatten in den letzten Tagen zu kämpfen – wenn sie das von Apple parallel zu OS X Lion 10.7.3 veröffentlichte Sicherheitsupdate 2012-001 installierten. Das Update schließt in der Original-Ausführung nicht nur, wie gewünscht, Sicherheitslücken. Ferner kam es auch zu massiven Problemen beim Einsatz von PowerPC-Apps: Aus Anwendungen für Apples frühere Prozessor-Architektur ließ sich beispielsweise nicht mehr drucken. Einige sollen überhaupt nicht mehr funktioniert haben.

Mit dem neuen Sicherheitsupdate 2012-001 v1.1 sollten die Probleme nicht mehr auftreten.

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Samsungs Super-Bowl-Werbespot: Erneuter Angriff auf Apple

Vor dem Super Bowl hatte es sich schon angekündigt, letzte Nacht war es im US-Fernsehen soweit: Samsung strahlte einen weiteren Werbespot für eines seiner Galaxy-Geräte aus, in dem sich das Unternehmen über die Anhänger seines Konkurrenten Apple lustig macht. Der Star dieses Spots ist Samsungs Tablet-/Smartphone-Hybrid Galaxy Note.

Das Galaxy Note soll die Lücke zwischen Tablets und Smartphones schließen – mit seinem 5,3-Zoll-Display ist es deutlich kleiner als gewöhnliche 7- und 9,7-Zoll-Tablets, aber auch größer als die meisten Smartphones. Anders als Apples Geräte bietet das Galaxy Note bereits einen LTE-Chip für 4G-Datenverbindungen, einen SD-Karten-Slot und einen Touchscreen-Stift beziehungsweise Stylus. Letzterer verschwand seit der Vorstellung des ersten iPhones weitgehend von der Bildfläche.

In dem 90-sekündigen Super-Bowl-Werbespot, dessen Ausstrahlung zur besten Sendezeit Samsung alleine 10,5 Millionen US-Dollar gekostet haben soll, warten erneut einige Apple-Fans sehnsüchtig vor einem Laden auf die Veröffentlichung eines neuen Produkts – bis sie sich alle von einem Galaxy Note überzeugen lassen.

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Apple-Updates: OS X Lion 10.7.3 nur noch als Combo-Update – neues Snow-Leopard-Sicherheitsupdate

Wer das “Delta”-Update auf OS X Lion 10.7.3 installierte, hatte unter Umständen mit einigen Probleme zu kämpfen: Einige Benutzer beklagten sich über Darstellungsfehler und Programmabstürze. Apple hat reagiert und bietet jetzt auch über die Softwareaktualisierung nur noch das “Combo”-Update an. Von dem Snow-Leopard-Sicherheitsupdate 2012-001 gibt es derweil eine neue Version 1.1, die Probleme mit PowerPC-Apps beheben soll.

Das “Delta”-Update ist im Vergleich zur “Combo”-Variante deutlich kleiner, da es im Fall von OS X Lion 10.7.3 lediglich die Daten enthält, die sich seit OS X Lion 10.7.2 verändert haben. Das “Combo”-Update besteht wiederum aus allen Updates seit OS X Lion 10.7.0. Einige Benutzer, die sich für das “Delta”-Update entschieden, hatten im Anschluss mit einigen Problemen zu kämpfen: Zum einen zeigte die Benutzeroberfläche anstelle virtueller Knöpfe einen “CUI?”-Platzhalter, außerdem kam es zu Programmabstürzen.

Abhilfe schafft für Betroffene ein “Drüber-Installieren” des Combo-Updates, was sich je nach Problemintensität schwierig gestaltete – bei einigen Benutzern ließ sich der Mac gar nicht mehr starten. Angesichts dieser unglücklichen Lage kommt es wenig überraschend, dass Apple das “Delta”-Update erst einmal entfernt hat.

Doch nicht nur Lion-, sondern auch Snow-Leopard-Benutzer hatten in den letzten Tagen zu kämpfen – wenn sie das von Apple parallel zu OS X Lion 10.7.3 veröffentlichte Sicherheitsupdate 2012-001 installierten. Das Update schließt in der Original-Ausführung nicht nur, wie gewünscht, Sicherheitslücken. Ferner kam es auch zu massiven Problemen beim Einsatz von PowerPC-Apps: Aus Anwendungen für Apples frühere Prozessor-Architektur ließ sich beispielsweise nicht mehr drucken. Einige sollen überhaupt nicht mehr funktioniert haben.

Mit dem neuen Sicherheitsupdate 2012-001 v1.1 sollten die Probleme nicht mehr auftreten.

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Samsungs Super-Bowl-Werbespot: Erneuter Angriff auf Apple

Vor dem Super Bowl hatte es sich schon angekündigt, letzte Nacht war es im US-Fernsehen soweit: Samsung strahlte einen weiteren Werbespot für eines seiner Galaxy-Geräte aus, in dem sich das Unternehmen über die Anhänger seines Konkurrenten Apple lustig macht. Der Star dieses Spots ist Samsungs Tablet-/Smartphone-Hybrid Galaxy Note.

Das Galaxy Note soll die Lücke zwischen Tablets und Smartphones schließen – mit seinem 5,3-Zoll-Display ist es deutlich kleiner als gewöhnliche 7- und 9,7-Zoll-Tablets, aber auch größer als die meisten Smartphones. Anders als Apples Geräte bietet das Galaxy Note bereits einen LTE-Chip für 4G-Datenverbindungen, einen SD-Karten-Slot und einen Touchscreen-Stift beziehungsweise Stylus. Letzterer verschwand seit der Vorstellung des ersten iPhones weitgehend von der Bildfläche.

In dem 90-sekündigen Super-Bowl-Werbespot, dessen Ausstrahlung zur besten Sendezeit Samsung alleine 10,5 Millionen US-Dollar gekostet haben soll, warten erneut einige Apple-Fans sehnsüchtig vor einem Laden auf die Veröffentlichung eines neuen Produkts – bis sie sich alle von einem Galaxy Note überzeugen lassen.

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Apple warnt Entwickler vor Ranglisten-Manipulation

Eine App in den Top 25 des App Store zu haben bedeutet für die Entwickler bares Geld. Nachdem es am vergangenen Wochenende einen Bericht in den Touch-Arcade-Foren über einen Anbieter gab, der seinen Kunden eine Platzierung in den Top 25 garantierte, warnte Apple nun die Entwickler in den vergangenen Stunden davor derartige Dienstleistungen zu nutzen.

Dem Foren-Beitrag zufolge hatte der Entwickler selber nach einer Werbe-Möglichkeit für seine App gesucht und war dabei auf einen Anbieter gestoßen, der für eine Zahlung von 5.000 US-Dollar eine Platzierung in den Top 25 des App Stores garantierte. Als Beweis nannte ihm der Betreiber des Netzwerks einen Entwickler, der bereits 8 seiner Anwendungen mit Hilfe eines Bot-Netzes auf die vorderen Plätze befördert hatte. Dieser meldete sich jedoch später im selben Thread zu Worte und widersprach den Aussagen.

Um eine App in der Rangliste nach oben steigen zu lassen, lädt das Bot-Netz die entsprechende Anwendung automatisiert tausendfach herunter. Laut dem Beitrag weiß Apple bereits über diese Manipulationen bescheid und habe so auch schon zuvor den Entwickler Dream Cortex samt seiner Apps aus dem App Store verbannt. Damit wurde auch der nun so geringe Preis begründet.

Wie Pocket Gamer berichtet, wurden die Apps von Dream Cortex im Januar aus dem App Store entfernt. Bislang hieß es, dass die Entwickler nicht wüssten, aus welchen Gründen die Löschung stattgefunden habe. Eine aktuelle Stellungnahme bezüglich der nun aufgetauchten Hinweise gibt es bislang noch nicht.

Nach dem Beitrag am Wochenende hat Apple in den vergangenen Stunden seine Entwickler darauf hingewiesen, dass das Nutzen derartiger Dienste zum Entzug der Entwickler-Lizenz führen kann.

(via MacRumors)

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Erneute iMessage-Diskussion: Apple entschädigt iPhone-Kundin

Nachdem Apples iMessage in der vergangenen Woche mehrmals in den Schlagzeilen war, geht es in dieser Woche direkt weiter mit Meldungen rund um die iMessage-Problematik. Einem aktuellen Bericht zufolge hat Apple nun eine Kundin für ihre Probleme mit iMessage entschädigt, nachdem ihr iPhone am 13. November 2011 gestohlen wurde.

Den langen Bericht hatte The Next Web gestern Abend veröffentlicht. Wie schon in den früheren Fällen ging es auch hier um die fehlerhafte Zustellung von Kurzmitteilungen, die in diesem Fall an ein gestohlenes iPhone übertragen wurden.

Nach dem Diebstahl meldeten Freunde der Bestohlenen, The Next Web nennt sie ‘K’, dass sie nicht auf ihre Nachrichten antworte, obwohl diese auf den sendenden Geräten als übermittelt angezeigt wurden. Dies machte K – IT-Mitarbeiterin, die sich um ihre Privatsphäre sorgt – stutzig und erkannte darauf hin, dass ihr gestohlenes iPhone weiterhin die für sie bestimmten Nachrichten erhalte.

Zuvor hatte K ihr Telefon nicht direkt gelöscht, da sie der Polizei eine Möglichkeit geben wollte, das Telefon wiederzufinden. Diese suchte am angezeigten Ort nach dem Gerät, konnte es dort aber nicht auffinden. Das Gerät verschwand kurz darauf auch von der Karte. Am folgenden Morgen ließ K die SIM-Karte sperren.

K, die kein weiteres iOS-Gerät besaß, nahm daraufhin Kontakt mit Apple auf, um den Irrläufern ein Ende zu setzen. Die Tipps reichten von der Änderung des Apple-ID-Passworts bis hin zum Besuch eines Apple Stores, um die neue SIM-Karte in einem anderen Gerät zu aktivieren. Der Erfolg blieb aus. Apple rat K sogar dazu, allen Kontakten mitzuteilen, dass sie ihr keine iMessages mehr schicken sollten.

Erst am 27. Dezember gelang es Apple, das Problem zu beheben. Was Apple genau getan hat ist nicht bekannt. The Next Web berichtete zunächst, dass Apple Code auf das betroffene iPhone gespielt habe. Wenig später wurde der Artikel aber aktualisiert und besagt nun, dass es wahrscheinlicher sei, dass Apple an den iMessage-Servern selbst eine Änderung vorgenommen habe, um die weitere Zustellung zu unterbinden.

Nachdem das technische Problem beseitigt wurde, nahm K Kontakt mit Apples Rechtsabteilung auf, da ihr die Problemlösung, die knapp 6 Wochen in Anspruch genommen hatte, zu lange gedauert hat. Daraufhin bekam sie nun von Apple einen iPod touch.

Abermals zeigt sich also, dass Apple mit iMessage einige Probleme hat, wenn es um die korrekte Zustellung der Kurzmitteilungen geht. Apple ist selbstverständlich nicht verantwortlich für gestohlene iPhones, sollte seinen Nutzern aber trotzdem eine Möglichkeit bieten, derartige Probleme selbständig und auf einfache Art und Weise zu lösen.

In den vergangenen Monaten ist die Sicherheitsthematik rund um iMessage mehrfach aufgekommen. Zuletzt gingen die Kurzmitteilungen eines Apple-Store-Mitarbeiters auch an einen Kunden, der sein iPhone im Apple Store reparieren ließ.

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Apples Vice President of iPhone und iPod Engineering geht: Nachfolger unbekannt

Auch Apple ist „nur“ eine normale Firma, bei der Personal-Fluktuationen zum Tagesgeschäft gehören – wenngleich derlei Zu- und Abgänge ungleich mit höherem Interesse verfolgt werden. Wie erst jetzt bekannt wurde, verließ so bereits Ende letzten Jahres David Tupman das kalifornische Unternehmen – Verbleib und Nachfolger ungeklärt.

Die Reihen lichten sich: David Tupman – seines Zeichens Vice President Hardware Engineering for iPhone und iPod – ist nicht mehr länger für Apple tätig, seine bisherige Telefonnummer beim Unternehmen nicht mehr zu erreichen. Nach Quellen von 9to5mac, ging Tupman bereits Ende 2011, schon im selben Jahr packten Bertrand Serlet (Mac OS X Chief), Andy Miller (iAd Chief), John Theriault (Vice President Global Security) und Ron Johnson (Senior Vice President Retail) ihr Köfferchen.

Tupman zählt zu den langjährigen Mitarbeitern, deren Arbeit zum maßgeblichen Erfolg Apples beitrug. In seiner Funktion verantwortete er die Hardwareentwicklung für iPod und iPhone und berichtete direkt Bob Mansfield. Zuvor war er bei Psion tätig und begleitete die Funktion eines Hardware Managers und Senior Test Engineers.

Einen offiziell bekannten Nachfolger für seine Position gibt es noch nicht, dem Vernehmen nach, könnte diese allerdings schon intern vergeben worden sein. Als geeigneter Kandidat käme Steve Zadesky in Frage – Vice President iPhone/iPad Design. Zadesky steht in der Apple-Hierarchie gleichberechtigt neben Tupman und berichtet gleichfalls an Mansfield. Ein weiterer, möglicher Nachfolger: Vic Alessi – Apples Director of iPod und iPhone Engineering.

Über die berufliche Zukunft Tupmans ist derweil noch nichts bekannt: Sein Linkedin-Profil gibt keine Auskunft darüber, ebenso erwiesen sich Gerüchte bezüglich einer Beschäftigung bei Nest PR bisher als falsch.

Via 9to5mac.

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Erneute iMessage-Diskussion: Apple entschädigt iPhone-Kundin

Nachdem Apples iMessage in der vergangenen Woche mehrmals in den Schlagzeilen war, geht es in dieser Woche direkt weiter mit Meldungen rund um die iMessage-Problematik. Einem aktuellen Bericht zufolge hat Apple nun eine Kundin für ihre Probleme mit iMessage entschädigt, nachdem ihr iPhone am 13. November 2011 gestohlen wurde.

Den langen Bericht hatte The Next Web gestern Abend veröffentlicht. Wie schon in den früheren Fällen ging es auch hier um die fehlerhafte Zustellung von Kurzmitteilungen, die in diesem Fall an ein gestohlenes iPhone übertragen wurden.

Nach dem Diebstahl meldeten Freunde der Bestohlenen, The Next Web nennt sie ‘K’, dass sie nicht auf ihre Nachrichten antworte, obwohl diese auf den sendenden Geräten als übermittelt angezeigt wurden. Dies machte K – IT-Mitarbeiterin, die sich um ihre Privatsphäre sorgt – stutzig und erkannte darauf hin, dass ihr gestohlenes iPhone weiterhin die für sie bestimmten Nachrichten erhalte.

Zuvor hatte K ihr Telefon nicht direkt gelöscht, da sie der Polizei eine Möglichkeit geben wollte, das Telefon wiederzufinden. Diese suchte am angezeigten Ort nach dem Gerät, konnte es dort aber nicht auffinden. Das Gerät verschwand kurz darauf auch von der Karte. Am folgenden Morgen ließ K die SIM-Karte sperren.

K, die kein weiteres iOS-Gerät besaß, nahm daraufhin Kontakt mit Apple auf, um den Irrläufern ein Ende zu setzen. Die Tipps reichten von der Änderung des Apple-ID-Passworts bis hin zum Besuch eines Apple Stores, um die neue SIM-Karte in einem anderen Gerät zu aktivieren. Der Erfolg blieb aus. Apple rat K sogar dazu, allen Kontakten mitzuteilen, dass sie ihr keine iMessages mehr schicken sollten.

Erst am 27. Dezember gelang es Apple, das Problem zu beheben. Was Apple genau getan hat ist nicht bekannt. The Next Web berichtete zunächst, dass Apple Code auf das betroffene iPhone gespielt habe. Wenig später wurde der Artikel aber aktualisiert und besagt nun, dass es wahrscheinlicher sei, dass Apple an den iMessage-Servern selbst eine Änderung vorgenommen habe, um die weitere Zustellung zu unterbinden.

Nachdem das technische Problem beseitigt wurde, nahm K Kontakt mit Apples Rechtsabteilung auf, da ihr die Problemlösung, die knapp 6 Wochen in Anspruch genommen hatte, zu lange gedauert hat. Daraufhin bekam sie nun von Apple einen iPod touch.

Abermals zeigt sich also, dass Apple mit iMessage einige Probleme hat, wenn es um die korrekte Zustellung der Kurzmitteilungen geht. Apple ist selbstverständlich nicht verantwortlich für gestohlene iPhones, sollte seinen Nutzern aber trotzdem eine Möglichkeit bieten, derartige Probleme selbständig und auf einfache Art und Weise zu lösen.

In den vergangenen Monaten ist die Sicherheitsthematik rund um iMessage mehrfach aufgekommen. Zuletzt gingen die Kurzmitteilungen eines Apple-Store-Mitarbeiters auch an einen Kunden, der sein iPhone im Apple Store reparieren ließ.

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Klimaschutz im IT-Sektor: Google gewinnt, Apple gar nicht dabei

Apple und Greenpeace, das ist so eine Art Hassliebe. Zwar arbeitet auch Greenpeace mit Macs und iPhones, doch die Umweltorganisation kritisiert den Hersteller häufig. Im neuesten Ranking des Cool-IT-Leaderboards, einer Beurteilung der Klimaschutzanstrengungen der IT-Konzerne lobt Greenpeace Google, während es Apple und Facebook gar nicht erst in die Bewertung geschafft haben.

Cool IT Leaderboard, das ist eine nun zum fünften Mal erscheinende Studie zu Vorbildern in Sachen Klimaschutz. Untersucht werden dabei die Anstrengungen der IT-Konzerne den Energieverbrauch zu senken und damit den Klimaschutz zu verbessern.

Zwar ist aktuell wieder mal ein Klima-Sarrazin auf Buch-Promotion-Tour, doch die Erkenntnis, dass wir einen menschengemachten Klimawandel erleben werden, ist zumindest in Deutschland unumstritten.

Weil der IT-Sektor mit seinen hippen Produkten wie Computern, Clouds und Connections unter uns allen eigentlich als cool, fortschrittlich und als Saubermann gilt, mit immer neuen, leistungsstärkeren und always-online-seienden Produkten aber ordentlich Energie und Ressourcen verbraucht, will Greenpeace mit der Cool IT Kampagne die Unternehmungen der Konzerne beim Klimaschutz vorantreiben. Schließlich wird geschätzt, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase aufgrund des Betriebs von Rechenzentren und des globalen Datenverkehrs inzwischen in der Größenordnung des internationalen Luftverkehrs liegt.

21 Unternehmen hat Greenpeace in die aktuelle Studie zu Vorbildern in Sachen Klimaschutz aufgenommen. Wichtig für Apple-Kunden: Ihr Konzern ist nicht dabei. Den ersten Platz belegt ausgerechnet der Suchmaschinen- und Service-Gigant Google, der selbst keine eigenen Geräte herstellt (außer Motorola). Greenpeace lobt Google für die Aktivitäten rund um erneuerbare Energien.

Gefolgt wird Google von Cicso, die ihren ersten Platz in diesem Jahr an Google abgeben mussten, und Ericsson und Fujitsu gemeinsam auf der dritten Position.

Einsatz für Erneuerbare

Weil Greenpeace nicht nur das Engagement bei der Erschließung alternativer Energiequellen für die eigenen Standorten oder die Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs für Produkte bewertet, sondern auch das öffentliche Eintreten für mehr Klimaschutz und somit eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, loben die Cool-IT-Macher Google ausdrücklich auch für die öffentliche Unterstützung amerikanischer und europäischer Politik zur Förderung erneuerbarer Energien und die Nennung eigener ambitionierter Einsparziele. Der japanische Telekom-Anbieter SoftBank stößt ins Spitzenfeld, weil er öffentlich einen Wandel zu den Erneuerbaren nach der Reaktorkatastrohe in Fukushima forderte.

“Der IT-Sektor sieht sich selbst gerne als zukunftsorientiert, aber er hält sich zu sehr bedeckt, während die Anbieter schmutziger Energie übermäßigen Einfluss auf Politik und Finanzmärkte ausüben”, sagte Gary Cook, International IT Analyst bei Greenpeace.

Immerhin beziehen Google, Cisco und Dell 20 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen. Weil diese wie beispielsweise Wasserkraftwerke nur rund 10 Prozent des weltweiten Bedarfs produzieren, sorgen diese Unternehmen mit für einen Ausbau der Quellen. Unternehmen wie der Tabellenletze Oracle erhalten Abzüge im Ranking, wenn sie ihre Energiequellen nicht offenlegen.

Cook drängt die IT-Konzerne dazu ihren Status als Innovatoren zu nutzen und mehr in „grüne“ Technologien und Geschäftsmodelle zu investieren. „Die IT-Industrie muss ihren Einfluss, ihren Spirit und ihr technisches Know-how nutzen, um die Vertreter der schmutzigen Energie zu verdrängen, die uns von einem Wandel zu einer erneuerbaren Energiewirtschaft abhalten“, sagt er. „Wir hören eine Menge über den Wandel, aber erleben zu wenig Handeln.“

Ohne Apple, ohne Facebook

Zwei der bekanntesten und einflussreichsten IT-Marken haben es gar nicht erst in das Ranking geschafft: Apple und Facebook. Apple, die auch in den Vorjahren nicht im Leaderboard vertreten waren, gestehen die Greenpeace-Ranker keinerlei honorierenswerte Aktivitäten zu. „Apple zeigte keine Vorbildfunktion oder nutzte seine Führungsrolle nicht, um energieeffiziente IT-Lösungen voranzutreiben – anders als viele seiner Wettbewerber. Dabei macht Apple Rekordgewinne und häuft hohe Vermögensreserven an“, heißt es in der Pressemitteilung.

Apple bietet zwar relativ energieeffiziente Geräte an, lässt auch einigermaßen energieeffizient produzieren und transportieren und hat auch den Schadstoffgehalt seiner Produkte stark reduziert, wofür Apple in der Greener-IT-Tabelle von Greenpeace im letzten Jahr um fünf Plätze nach vorn auf den vierten hinter HP, Dell und Nokia rückte. Doch als im letzten Jahr bekannt wurde, dass das Apple-iCloud-Rechenzentrum in Carolina vom größten Atom- und Kohlekraftwerkebetreiber der USA mit Strom versorgt wird, ging ein Aufschrei durch die Apple-Gemeinde.

Während viele andere Betreiber ihre Datencenter zumindest teilweise aus erneuerbaren Strom- und Kühlquellen speisen, zeigt sich ausgerechnet der innovative Konzern Apple wenig innovativ. Einzig der neue Apple-Raumschiff-Campus soll auch Energie aus den kombinierten Photovoltaik-Fenstern seiner Verkleidung liefern.

Facebook soll als Newcomer beim nächsten Mal den Sprung in die Liste der Vorbilder schaffen, kündigte Greenpeace an. Das Netzwerk hat ein grünes Rechenzentrum entworfen und die Pläne der Branche zur Verfügung gestellt – die allerdings zumindest in Europa schon wesentlich effektiver arbeitet. Außerdem wollen die Facebooker vermehrt grünen Strom kaufen und eine Stromspar-App herausbringen, mit der man seinen Verbrauch protokollieren und im Netzwerk vergleichen kann.

Egal, was Facebook tut: Was sagt Ihr? Muss Apple mehr machen? Sollte sich Apple mit dem Glanz seiner Marke für mehr Klimaschutz einsetzen und die iCloud ökologisch verstromen?

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Apple-Aktie nähert sich der 500-Dollar-Grenze – Marktkapitalisierung höher als Google und Microsoft zusammen

Vor allem seit der Präsentation des jüngsten Quartalsergebnisses, also seit Ende Januar, steigt die Apple-Aktie stetig weiter – und nähert sich der magischen 500-Dollar-Grenze. Mittlerweile macht Apple allein zehn Prozent des Kursindex Nasdaq aus und ist mehr wert als Microsoft und Google zusammen.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 460 Milliarden US-Dollar liegt Apple mittlerweile auch deutlich vor dem früher wertvollsten Unternehmen der Welt, Exxon Mobil. Der Börsenwert des Mineralölkonzerns liegt nur noch bei rund 402 Milliarden Dollar. Die Marktkapitalisierung ist der aktuelle Aktienkurs eines Unternehmens multipliziert mit der Zahl aller ausgegebenen Aktien.

Im Kursindex Nasdaq befinden sich insgesamt 2711 Unternehmen, wobei die Summe ihrer jeweiligen Marktkapitalisierung 4,5 Billionen Dollar ergibt – also weniger als das Zehnfache von Apples Börsenwert alleine. Die Marktkapitalisierung der Apple-Konkurrenten Google und Microsoft liegt bei rund 199 und rund 257 Milliarden Dollar – sie liegen also mittlerweile auch zusammen hinter Apple.

Wenn man Analysten glauben schenkt, dann lohnt es sich weiterhin, in Apple zu investieren: Sowohl Needham als auch Canaccord sehen den Kurs der Apple-Aktie mittelfristig auf 620 beziehungsweise 650, also jeweils auf über 600 Dollar steigen. Der Auffassung einiger Analysten zufolge ist Apple trotz dieser beeindruckenden Zahlen eigentlich unterbewertet: Eine Bewertung anhand des Kurs-Gewinn-Wachstum-Verhältnisses lasse einen deutlich höheren Börsenwert vermuten.

Doch ist es kein Geheimnis, dass die Börse sehr schnelllebig ist – und es für Apple immer schwieriger sein wird, die immer höheren Erwartungen der Investoren und Analysten zu erfüllen. Auch muss sich noch zeigen, ob Apple auch ohne Steve Jobs auch in einigen Jahren noch den Riecher für das richtige neue Produkt zur richtigen Zeit haben wird.

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Klimaschutz im IT-Sektor: Google gewinnt, Apple gar nicht dabei

Apple und Greenpeace, das ist so eine Art Hassliebe. Zwar arbeitet auch Greenpeace mit Macs und iPhones, doch die Umweltorganisation kritisiert den Hersteller häufig. Im neuesten Ranking des Cool-IT-Leaderboards, einer Beurteilung der Klimaschutzanstrengungen der IT-Konzerne lobt Greenpeace Google, während es Apple und Facebook gar nicht erst in die Bewertung geschafft haben.

Cool IT Leaderboard, das ist eine nun zum fünften Mal erscheinende Studie zu Vorbildern in Sachen Klimaschutz. Untersucht werden dabei die Anstrengungen der IT-Konzerne den Energieverbrauch zu senken und damit den Klimaschutz zu verbessern.

Zwar ist aktuell wieder mal ein Klima-Sarrazin auf Buch-Promotion-Tour, doch die Erkenntnis, dass wir einen menschengemachten Klimawandel erleben werden, ist zumindest in Deutschland unumstritten.

Weil der IT-Sektor mit seinen hippen Produkten wie Computern, Clouds und Connections unter uns allen eigentlich als cool, fortschrittlich und als Saubermann gilt, mit immer neuen, leistungsstärkeren und always-online-seienden Produkten aber ordentlich Energie und Ressourcen verbraucht, will Greenpeace mit der Cool IT Kampagne die Unternehmungen der Konzerne beim Klimaschutz vorantreiben. Schließlich wird geschätzt, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase aufgrund des Betriebs von Rechenzentren und des globalen Datenverkehrs inzwischen in der Größenordnung des internationalen Luftverkehrs liegt.

21 Unternehmen hat Greenpeace in die aktuelle Studie zu Vorbildern in Sachen Klimaschutz aufgenommen. Wichtig für Apple-Kunden: Ihr Konzern ist nicht dabei. Den ersten Platz belegt ausgerechnet der Suchmaschinen- und Service-Gigant Google, der selbst keine eigenen Geräte herstellt (außer Motorola). Greenpeace lobt Google für die Aktivitäten rund um erneuerbare Energien.

Gefolgt wird Google von Cicso, die ihren ersten Platz in diesem Jahr an Google abgeben mussten, und Ericsson und Fujitsu gemeinsam auf der dritten Position.

Einsatz für Erneuerbare

Weil Greenpeace nicht nur das Engagement bei der Erschließung alternativer Energiequellen für die eigenen Standorten oder die Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs für Produkte bewertet, sondern auch das öffentliche Eintreten für mehr Klimaschutz und somit eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, loben die Cool-IT-Macher Google ausdrücklich auch für die öffentliche Unterstützung amerikanischer und europäischer Politik zur Förderung erneuerbarer Energien und die Nennung eigener ambitionierter Einsparziele. Der japanische Telekom-Anbieter SoftBank stößt ins Spitzenfeld, weil er öffentlich einen Wandel zu den Erneuerbaren nach der Reaktorkatastrohe in Fukushima forderte.

“Der IT-Sektor sieht sich selbst gerne als zukunftsorientiert, aber er hält sich zu sehr bedeckt, während die Anbieter schmutziger Energie übermäßigen Einfluss auf Politik und Finanzmärkte ausüben”, sagte Gary Cook, International IT Analyst bei Greenpeace.

Immerhin beziehen Google, Cisco und Dell 20 Prozent ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen. Weil diese wie beispielsweise Wasserkraftwerke nur rund 10 Prozent des weltweiten Bedarfs produzieren, sorgen diese Unternehmen mit für einen Ausbau der Quellen. Unternehmen wie der Tabellenletze Oracle erhalten Abzüge im Ranking, wenn sie ihre Energiequellen nicht offenlegen.

Cook drängt die IT-Konzerne dazu ihren Status als Innovatoren zu nutzen und mehr in „grüne“ Technologien und Geschäftsmodelle zu investieren. „Die IT-Industrie muss ihren Einfluss, ihren Spirit und ihr technisches Know-how nutzen, um die Vertreter der schmutzigen Energie zu verdrängen, die uns von einem Wandel zu einer erneuerbaren Energiewirtschaft abhalten“, sagt er. „Wir hören eine Menge über den Wandel, aber erleben zu wenig Handeln.“

Ohne Apple, ohne Facebook

Zwei der bekanntesten und einflussreichsten IT-Marken haben es gar nicht erst in das Ranking geschafft: Apple und Facebook. Apple, die auch in den Vorjahren nicht im Leaderboard vertreten waren, gestehen die Greenpeace-Ranker keinerlei honorierenswerte Aktivitäten zu. „Apple zeigte keine Vorbildfunktion oder nutzte seine Führungsrolle nicht, um energieeffiziente IT-Lösungen voranzutreiben – anders als viele seiner Wettbewerber. Dabei macht Apple Rekordgewinne und häuft hohe Vermögensreserven an“, heißt es in der Pressemitteilung.

Apple bietet zwar relativ energieeffiziente Geräte an, lässt auch einigermaßen energieeffizient produzieren und transportieren und hat auch den Schadstoffgehalt seiner Produkte stark reduziert, wofür Apple in der Greener-IT-Tabelle von Greenpeace im letzten Jahr um fünf Plätze nach vorn auf den vierten hinter HP, Dell und Nokia rückte. Doch als im letzten Jahr bekannt wurde, dass das Apple-iCloud-Rechenzentrum in Carolina vom größten Atom- und Kohlekraftwerkebetreiber der USA mit Strom versorgt wird, ging ein Aufschrei durch die Apple-Gemeinde.

Während viele andere Betreiber ihre Datencenter zumindest teilweise aus erneuerbaren Strom- und Kühlquellen speisen, zeigt sich ausgerechnet der innovative Konzern Apple wenig innovativ. Einzig der neue Apple-Raumschiff-Campus soll auch Energie aus den kombinierten Photovoltaik-Fenstern seiner Verkleidung liefern.

Facebook soll als Newcomer beim nächsten Mal den Sprung in die Liste der Vorbilder schaffen, kündigte Greenpeace an. Das Netzwerk hat ein grünes Rechenzentrum entworfen und die Pläne der Branche zur Verfügung gestellt – die allerdings zumindest in Europa schon wesentlich effektiver arbeitet. Außerdem wollen die Facebooker vermehrt grünen Strom kaufen und eine Stromspar-App herausbringen, mit der man seinen Verbrauch protokollieren und im Netzwerk vergleichen kann.

Egal, was Facebook tut: Was sagt Ihr? Muss Apple mehr machen? Sollte sich Apple mit dem Glanz seiner Marke für mehr Klimaschutz einsetzen und die iCloud ökologisch verstromen?

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Apple-Aktie nähert sich der 500-Dollar-Grenze – Marktkapitalisierung höher als Google und Microsoft zusammen

Vor allem seit der Präsentation des jüngsten Quartalsergebnisses, also seit Ende Januar, steigt die Apple-Aktie stetig weiter – und nähert sich der magischen 500-Dollar-Grenze. Mittlerweile macht Apple allein zehn Prozent des Kursindex Nasdaq aus und ist mehr wert als Microsoft und Google zusammen.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 460 Milliarden US-Dollar liegt Apple mittlerweile auch deutlich vor dem früher wertvollsten Unternehmen der Welt, Exxon Mobil. Der Börsenwert des Mineralölkonzerns liegt nur noch bei rund 402 Milliarden Dollar. Die Marktkapitalisierung ist der aktuelle Aktienkurs eines Unternehmens multipliziert mit der Zahl aller ausgegebenen Aktien.

Im Kursindex Nasdaq befinden sich insgesamt 2711 Unternehmen, wobei die Summe ihrer jeweiligen Marktkapitalisierung 4,5 Billionen Dollar ergibt – also weniger als das Zehnfache von Apples Börsenwert alleine. Die Marktkapitalisierung der Apple-Konkurrenten Google und Microsoft liegt bei rund 199 und rund 257 Milliarden Dollar – sie liegen also mittlerweile auch zusammen hinter Apple.

Wenn man Analysten glauben schenkt, dann lohnt es sich weiterhin, in Apple zu investieren: Sowohl Needham als auch Canaccord sehen den Kurs der Apple-Aktie mittelfristig auf 620 beziehungsweise 650, also jeweils auf über 600 Dollar steigen. Der Auffassung einiger Analysten zufolge ist Apple trotz dieser beeindruckenden Zahlen eigentlich unterbewertet: Eine Bewertung anhand des Kurs-Gewinn-Wachstum-Verhältnisses lasse einen deutlich höheren Börsenwert vermuten.

Doch ist es kein Geheimnis, dass die Börse sehr schnelllebig ist – und es für Apple immer schwieriger sein wird, die immer höheren Erwartungen der Investoren und Analysten zu erfüllen. Auch muss sich noch zeigen, ob Apple auch ohne Steve Jobs auch in einigen Jahren noch den Riecher für das richtige neue Produkt zur richtigen Zeit haben wird.

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Apple und Microsoft: Gemeinsam gegen Motorola

Seit einiger Zeit darf man das Verhältnis zwischen Apple und Motorola Mobility getrost als gespannt bezeichnen. Diverse Klagen vor deutschen Gerichten sorgten für Schlagzeilen, nicht zuletzt weil Apple kurzzeitig einige Produkte aus dem Sortiment seines Online-Store entfernte. Nun hat sich der vermeintliche Erzrivale Microsoft mit Cupertino verbündet.

Das Unternehmen aus Redmond im US-Bundesstaat Washington tut es Apple gleich und strengt ebenfalls eine kartellrechtliche Untersuchung bei der Europäischen Kommission an. Dies meldet der Konzern in seinem Blog. Der Grund: Motorola Mobility (MMI) wolle widerrechtlich Rechte an solchen Patenten einklagen, die bereits im Rahmen internationaler Industriestandards lizenziert wurden.

Das so genannte FRAND-Regime (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory), von dem im Zusammenhang mit Patentstreits immer häufiger die Rede ist, verbietet eigentlich Klagen gegen Lizenznehmer eines solchen Standards. Man könnte sich das in etwa so vorstellen, als würde man für eine Woche ein Auto mieten und müsste neben dem Vermieter auch noch dem Reifenhersteller eine Gebühr zahlen.

Das sehen die EU-Wettbewerbshüter nicht gern, was auch in einer Stellungnahme zur Übernahme MMIs durch Google zum Ausdruck kam. Man „billige keineswegs alle Aktionen Motorolas in der Vergangenheit oder alle Aktionen Googles bezüglich der Nutzung dieser für Standards essentiellen Patente“, heißt es dort.

Samsung steht bereits unter genauerer Beobachtung der Kommission wegen der Durchsetzung seiner Rechte an FRAND-Patenten — einem ganz ähnlichen Verhalten also. Durch den Druck gleich zweier Branchenriesen steige die Wahrscheinlichkeit einer förmlichen Untersuchung MMIs, so Florian Müller in seinem Blog. Mit der Ankündigung vollumfänglicher Ermittlungen könne man in wenigen Monaten rechnen.

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Apple-Aktienkurs: In drei Jahren höher als 1000 Dollar?

Die Apple-Aktie ist über 500 US-Dollar wert – rund doppelt so viel wie vor zwei Jahren. Angesichts dessen stellt sich die Frage, ob Apple in absehbarer Zeit auch die 1000-Dollar-Marke knacken kann. Einige Analysten halten das in den nächsten drei Jahren für möglich – wobei Apple mittlerweile auch zu groß für starkes Wachstum sein könnte.

Jack Hough stellt in einem Eintrag im Wall-Street-Journal-Blog die “1000-Dollar-Frage”: Wird Apple die nächste magische Grenze überschreiten, und wenn ja, wann? Apple-Investoren seien immerhin sehr verwöhnt, in den letzten zehn Jahren habe sich der Wert der Apple-Aktie schon fünfmal verdoppelt. Auch sei die Apple-Aktie nicht überbewertet, im Gegenteil: Der Börsenwert sei nur rund 15 mal so hoch wie der Gewinn in den letzten vier Quartalen, was dem historischen Durchschnitt der US-Aktien entspreche und sogar unter dem aktuellen Mittelwert 17 liege.

Der Analyst Daniel Ernst von Hudson Square Research glaubt, dass Beobachter deswegen nicht an ein starkes Apple-Wachstum glauben, weil sie das Unternehmen mittlerweile für zu groß hielten – und Zuwächse in dieser Größenordnung einfach nicht gewohnt seien. Ernst glaubt, dass die Apple-Aktie schon heute 700 Dollar wert sein sollte. In den nächsten drei Jahren werde der Aktienkurs aber tatsächlich die 1000-Dollar-Marke überschreiten. Zustimmung erhält Ernst bei dieser Vorhersage vom Canaccord-Genuity-Analysten Michael Walkley.

Sollte Apple den Aktienkurs verdoppeln, läge die Marktkapitalisierung bei 900 Milliarden Dollar – mehr als jedes US-Unternehmen in der Geschichte, erklärt Hough in dem Blog-Eintrag. Microsoft sei im Jahr 1999 rund 600 Milliarden Dollar wert gewesen, inflationsbereinigt entspräche das heute einem Wert von 800 Milliarden Dollar.

Zu beachten sei, dass Microsoft damals aber schon 90 Prozent Marktanteile unter den PC-Betriebssystemen hatte – während Apples Anteil auf dem PC- und Smartphone-Markt noch deutlich niedriger sei. Der Analyst Walkley glaubt, dass bei Apple daher ein noch viel größeres Wachstumspotential besteht – vor allem in Schwellenmärkten wie China. Zu beachten sei außerdem Apples Talent dafür, ganz neue, erfolgreiche Produktlinien vorzustellen.

52 von 57 Analysten, die Empfehlungen zur Apple-Aktie abgeben, raten ihren Klienten zum Kauf des Wertpapiers. Einer der wenigen, die einen Verkauf empfehlen, ist Edward Zabitsky von ACI Research: Er glaubt, dass Apple dadurch an Einfluss verlieren wird, dass Web-Browser immer leistungsfähiger werden, so dass ein immer kleinerer Bedarf für Smartphone- und Tablet-Apps bestehen werde.

Auch spreche, so Hough, trotz allen Wachstumspotentials Apples Größe gegen einen rasanten Aufstieg der Apple-Aktie: Zwischen 1952 und 2009 seien Aktienkurse der jeweils wertvollsten Unternehmen einer Branche immer langsamer gestiegen als die ihrer Konkurrenten. Allerdings habe es Apple in der jüngeren Vergangenheit immer wieder geschafft, solchen Trends zu trotzen.

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Apple und Microsoft: Gemeinsam gegen Motorola

Seit einiger Zeit darf man das Verhältnis zwischen Apple und Motorola Mobility getrost als gespannt bezeichnen. Diverse Klagen vor deutschen Gerichten sorgten für Schlagzeilen, nicht zuletzt weil Apple kurzzeitig einige Produkte aus dem Sortiment seines Online-Store entfernte. Nun hat sich der vermeintliche Erzrivale Microsoft mit Cupertino verbündet.

Das Unternehmen aus Redmond im US-Bundesstaat Washington tut es Apple gleich und strengt ebenfalls eine kartellrechtliche Untersuchung bei der Europäischen Kommission an. Dies meldet der Konzern in seinem Blog. Der Grund: Motorola Mobility (MMI) wolle widerrechtlich Rechte an solchen Patenten einklagen, die bereits im Rahmen internationaler Industriestandards lizenziert wurden.

Das so genannte FRAND-Regime (Fair, Reasonable and Non-Discriminatory), von dem im Zusammenhang mit Patentstreits immer häufiger die Rede ist, verbietet eigentlich Klagen gegen Lizenznehmer eines solchen Standards. Man könnte sich das in etwa so vorstellen, als würde man für eine Woche ein Auto mieten und müsste neben dem Vermieter auch noch dem Reifenhersteller eine Gebühr zahlen.

Das sehen die EU-Wettbewerbshüter nicht gern, was auch in einer Stellungnahme zur Übernahme MMIs durch Google zum Ausdruck kam. Man „billige keineswegs alle Aktionen Motorolas in der Vergangenheit oder alle Aktionen Googles bezüglich der Nutzung dieser für Standards essentiellen Patente“, heißt es dort.

Samsung steht bereits unter genauerer Beobachtung der Kommission wegen der Durchsetzung seiner Rechte an FRAND-Patenten — einem ganz ähnlichen Verhalten also. Durch den Druck gleich zweier Branchenriesen steige die Wahrscheinlichkeit einer förmlichen Untersuchung MMIs, so Florian Müller in seinem Blog. Mit der Ankündigung vollumfänglicher Ermittlungen könne man in wenigen Monaten rechnen.

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iPad-3-Event: Ankündigung lässt Apples Marktkapitalisierung auf 500 Milliarden Dollar steigen

Auch die Börse freute sich über Apples gestrige Ankündigung eines Medien-Events in San Francisco. Kurz nach dem Versenden der Einladung zur Präsentation eines neuen iPad stieg Apples Aktienkurs deutlich an. Das Unternehmen ist nun rund eine halbe Billion US-Dollar wert.

Im Laufe des Tages stieg die Apple-Aktie um 9,65 US-Dollar auf einen neuen Kurs in Höhe von 535,41 Dollar – im Vergleich zum Vortag ist das ein Plus von 1,84 Prozent. Nachbörslich hielt der Positivtrend an: Der Kurs stieg weiter auf 537,33 Dollar, wodurch Apple in Sachen Marktkapitalisierung die 500-Milliarden-Grenze knacken konnte.

Apple baut seine Führung als wertvollstes Unternehmen also weiter aus: Das zweitplatzierte Unternehmen, die Mineralöl-Firma Exxon Mobil, hat aktuell einen Börsenwert in Höhe von rund 412 Milliarden Dollar. Langfristig, so glauben Analysten trotz dieser Größenordnungen, wird sich Apples Aktienkurs sogar noch verdoppeln können.

Heute in einer Woche wird sich zeigen, ob Apple die hohen Erwartungen der Börse ans neue iPad auch wirklich erfüllen kann. Dass Investoren oft eine überzogene Erwartungshaltung haben, zeigte sich nach der Präsentation des iPhone 4S im vergangenen Oktober: Weil sich das neue Smartphone von seinem Vorgänger optisch kaum unterscheidet, gab die Apple-Aktie nach der Präsentation um fünf Prozent nach. Letztendlich bescherte das iPhone 4S Apple dann aber ein Rekord-Quartalsergebnis.

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Apple verkauft 18.000 iPads an US Air Force

Für insgesamt 9,36 Millionen US-Dollar will die US-amerikanische Luftwaffe bei Apple einkaufen und seine Militäreinheiten mit bis zu 18.000 iPads ausstatten. Für Apple ist dies der bislang größte Deal mit der US-Regierung. 

Mit Hilfe der iPads plant die US Air Force ihre umfangreichen Fluginformations-Handbücher zu ersetzen. So können auf den Flügen Papier und Gewicht gespart werden, außerdem sei es leichter, die Informationen aktuell zu halten. Das “Air Mobility Command” hat hierzu die Sicherheit der iPads geprüft und für ausreichend befunden. Im Test waren hierzu seit 2011 eine Handvoll der Apple-Tablets.

Ob die Bestellung bereits die neue iPad-Generation umfasst oder das iPad 2 in die Cockpits einziehen wird, ist bislang nicht bekannt. Immerhin gab es in Cupertino Mengenrabatt. So berechnet Apple pro Gerät 79 US-Dollar weniger als im Einzelhandel. Wie die Air Force am Freitag bestätigte, ist bereits jetzt eine kleine Menge von 63 Tablets ausgeliefert worden und dürfte in den kommenden Wochen zum Einsatz kommen.

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iCloud Weiterentwicklung: Apple setzt auf neue Talente

Eine große Einstellungsrunde steht bei Apples iCloud-Team bevor. Hinter den insgesamt 15 Ausschreibungen verbergen sich nicht nur Chancen für Jobsuchende, sondern vor allem ein Zeichen für den nächsten großen Schritt bei Apple in Sachen Cloud-Computing. 

Die Stellenausschreibungen richten sich an Experten für die Bereiche Game Center, Java, Windows und andere Themen. Alle neuen Mitarbeiter würden sich mit der “nächsten Generation für Cloud Support” für iOS und OS X befassen, heißt es in den Anzeigen.

Die Ausschreibungen signalisieren, dass Apple sich für eine langfristige Weiterentwicklung und stärkere Marktposition auf dem Gebiet des  Cloud-Computing aufstellen will. Die Einbeziehung des Game Centers deutet zudem an, dass Cupertino ein besonderes Augenmerk auf den Spielesektor sowie die Verknüpfung mit Aspekten aus sozialen Netzwerken richten möchte.

Angesichts der schon jetzt aktiven 100 Millionen iCloud-Nutzer dürfte Apple außerdem an seine Grenzen stoßen und personelle Unterstützung nötig habe. Wächst die Nutzerzahl kontinuierlich so weiter (erst 85 Millionen Nutzer im Januar), dürfte die bestehende Cloud-Struktur bald an ihre Grenzen stoßen, vermuten einige Stimmen.

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Apple verkauft 18.000 iPads an US Air Force

Für insgesamt 9,36 Millionen US-Dollar will die US-amerikanische Luftwaffe bei Apple einkaufen und seine Militäreinheiten mit bis zu 18.000 iPads ausstatten. Für Apple ist dies der bislang größte Deal mit der US-Regierung. 

Mit Hilfe der iPads plant die US Air Force ihre umfangreichen Fluginformations-Handbücher zu ersetzen. So können auf den Flügen Papier und Gewicht gespart werden, außerdem sei es leichter, die Informationen aktuell zu halten. Das “Air Mobility Command” hat hierzu die Sicherheit der iPads geprüft und für ausreichend befunden. Im Test waren hierzu seit 2011 eine Handvoll der Apple-Tablets.

Ob die Bestellung bereits die neue iPad-Generation umfasst oder das iPad 2 in die Cockpits einziehen wird, ist bislang nicht bekannt. Immerhin gab es in Cupertino Mengenrabatt. So berechnet Apple pro Gerät 79 US-Dollar weniger als im Einzelhandel. Wie die Air Force am Freitag bestätigte, ist bereits jetzt eine kleine Menge von 63 Tablets ausgeliefert worden und dürfte in den kommenden Wochen zum Einsatz kommen.

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iCloud Weiterentwicklung: Apple setzt auf neue Talente

Eine große Einstellungsrunde steht bei Apples iCloud-Team bevor. Hinter den insgesamt 15 Ausschreibungen verbergen sich nicht nur Chancen für Jobsuchende, sondern vor allem ein Zeichen für den nächsten großen Schritt bei Apple in Sachen Cloud-Computing. 

Die Stellenausschreibungen richten sich an Experten für die Bereiche Game Center, Java, Windows und andere Themen. Alle neuen Mitarbeiter würden sich mit der “nächsten Generation für Cloud Support” für iOS und OS X befassen, heißt es in den Anzeigen.

Die Ausschreibungen signalisieren, dass Apple sich für eine langfristige Weiterentwicklung und stärkere Marktposition auf dem Gebiet des  Cloud-Computing aufstellen will. Die Einbeziehung des Game Centers deutet zudem an, dass Cupertino ein besonderes Augenmerk auf den Spielesektor sowie die Verknüpfung mit Aspekten aus sozialen Netzwerken richten möchte.

Angesichts der schon jetzt aktiven 100 Millionen iCloud-Nutzer dürfte Apple außerdem an seine Grenzen stoßen und personelle Unterstützung nötig habe. Wächst die Nutzerzahl kontinuierlich so weiter (erst 85 Millionen Nutzer im Januar), dürfte die bestehende Cloud-Struktur bald an ihre Grenzen stoßen, vermuten einige Stimmen.

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Hochauflösendes Bildmaterial: Apple baut Teile der Webseite um

Apple hat damit begonnen Teile der Webseite umzubauen. So zeigt etwa der iPad-Bereich hochauflösende Bilder, die exakt das Retina Display des neuen iPads der dritten Generation ausfüllen.

Apple hat begonnen, Bilder in zwei Auflösungen auf die Webseite zu stellen. Diese seien wie zugeschnitten auf High-Definition-Displays und auf das Retina Displaydes neuen iPads.

Im Moment sind es nur einzelne Bereiche, in denen auf der Homepage Apple.com Bilder ausgetauscht wurden. Nichtsdestotrotz scheint Apple alle “alten” Bilder nach und nach durch hochauflösendes Material einzutauschen.

Beispielsweise wurde laut appleinsider die Schaltfläche mit der US-Flagge am unteren Ende der Seite weiterhin verschwommen dargestellt, während der Text bereits hochauflösend erschien. Ebenfalls verschiedene andere Stellen zeigen angeblich solche Unterschiede.

Beim Laden der Seite stellt Safari zuerst die Bilder in der normalen Auflösung dar und berechnet danach hochauflösende Version des Bildes. So erscheint das Bild zuerst etwas pixelig, bevor es komplett gerendert wurde. Angeblich verwendet Apple einen 2x tag, um zwischen den normalen und den hochauflösenden Bildern auf der Site zu unterscheiden. So wäre beispielsweise die hochauflösende Variante von “hero_title.png” umbenannt in “hero_title_2x.png”. Dieses System ähnelt der Benennung von Retina Display-Daten in iOS, wobei manche davon mit @2x gekennzeichnet werden. Einige Entwickler verwenden ebenfalls das 2x-Schema für eigene Grafiken.

Wie erwartet, hat Apple letzte Woche das iPad mit Retina Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel und der Pixeldichte von 264 ppi vorgestellt.

Vermutungen zufolge wird Apple die Bildschirm-Auflösung der gesamten Mac-Linie drastisch erhöhen. Es gibt bereits Gerüchte, dass ein MacBook Pro mit einer Auflösung von 2880 bis 1800 Pixel für dieses Jahr geplant ist.

Apple hat bereits einige Technologien in das Betriebssystem gebaut, um auf Retina Displays umzustellen, Programme von Drittherstellern und Webseiten müssen jedoch ebenfalls an die neue Auflösung angepasst werden. Dies hat Apple im Zuge des Retina-Displays bei den eigenen Lösungen bereits getan.

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Apple-Aktie überschreitet erstmals 600-Dollar-Marke

Seit Ende Dezember 2011 hält die Börsenrallye der Apple-Aktie fast unaufhaltsam an. Innerhalb von nur knapp dreieinhalb Monaten stieg die Aktie damit von 400 auf nun 600 US-Dollar.

Vor der Eröffnung der Börsen heute morgen lag das Wertpapier bei 600,01 US-Dollar, fiel aber kurz darauf auf aktuell rund 591 US-Dollar.

Morgan Stanley hatte das Preis-Ziel der Aktie erst gestern von 515 auf 720 US-Dollar angehoben.

Am 23. Dezember überschreitete die Aktie zum wiederholten Male die 400-Dollar-Marke. Die 500-Dollar-Barriere fiel erst Mitte Februar.

Grund für die Steigerung dürfte der morgige Verkaufsstart des neuen iPad sein.

Zum Thema:

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Hochauflösendes Bildmaterial: Apple baut Teile der Webseite um

Apple hat damit begonnen Teile der Webseite umzubauen. So zeigt etwa der iPad-Bereich hochauflösende Bilder, die exakt das Retina Display des neuen iPads der dritten Generation ausfüllen.

Apple hat begonnen, Bilder in zwei Auflösungen auf die Webseite zu stellen. Diese seien wie zugeschnitten auf High-Definition-Displays und auf das Retina Displaydes neuen iPads.

Im Moment sind es nur einzelne Bereiche, in denen auf der Homepage Apple.com Bilder ausgetauscht wurden. Nichtsdestotrotz scheint Apple alle “alten” Bilder nach und nach durch hochauflösendes Material einzutauschen.

Beispielsweise wurde laut appleinsider die Schaltfläche mit der US-Flagge am unteren Ende der Seite weiterhin verschwommen dargestellt, während der Text bereits hochauflösend erschien. Ebenfalls verschiedene andere Stellen zeigen angeblich solche Unterschiede.

Beim Laden der Seite stellt Safari zuerst die Bilder in der normalen Auflösung dar und berechnet danach hochauflösende Version des Bildes. So erscheint das Bild zuerst etwas pixelig, bevor es komplett gerendert wurde. Angeblich verwendet Apple einen 2x tag, um zwischen den normalen und den hochauflösenden Bildern auf der Site zu unterscheiden. So wäre beispielsweise die hochauflösende Variante von “hero_title.png” umbenannt in “hero_title_2x.png”. Dieses System ähnelt der Benennung von Retina Display-Daten in iOS, wobei manche davon mit @2x gekennzeichnet werden. Einige Entwickler verwenden ebenfalls das 2x-Schema für eigene Grafiken.

Wie erwartet, hat Apple letzte Woche das iPad mit Retina Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel und der Pixeldichte von 264 ppi vorgestellt.

Vermutungen zufolge wird Apple die Bildschirm-Auflösung der gesamten Mac-Linie drastisch erhöhen. Es gibt bereits Gerüchte, dass ein MacBook Pro mit einer Auflösung von 2880 bis 1800 Pixel für dieses Jahr geplant ist.

Apple hat bereits einige Technologien in das Betriebssystem gebaut, um auf Retina Displays umzustellen, Programme von Drittherstellern und Webseiten müssen jedoch ebenfalls an die neue Auflösung angepasst werden. Dies hat Apple im Zuge des Retina-Displays bei den eigenen Lösungen bereits getan.

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Apple-Aktie überschreitet erstmals 600-Dollar-Marke

Seit Ende Dezember 2011 hält die Börsenrallye der Apple-Aktie fast unaufhaltsam an. Innerhalb von nur knapp dreieinhalb Monaten stieg die Aktie damit von 400 auf nun 600 US-Dollar.

Vor der Eröffnung der Börsen heute morgen lag das Wertpapier bei 600,01 US-Dollar, fiel aber kurz darauf auf aktuell rund 591 US-Dollar.

Morgan Stanley hatte das Preis-Ziel der Aktie erst gestern von 515 auf 720 US-Dollar angehoben.

Am 23. Dezember überschreitete die Aktie zum wiederholten Male die 400-Dollar-Marke. Die 500-Dollar-Barriere fiel erst Mitte Februar.

Grund für die Steigerung dürfte der morgige Verkaufsstart des neuen iPad sein.

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Apple-Foxconn-Bericht: Mehr Geld für weniger Arbeit – ab 2013

Nun ist offiziell bestätigt, was ohnehin schon klar war. Die Menschen bei Foxconn müssen an den iPhone- und iPad-Fertigungsstraßen zu lange schuften, es wird zu wenig kommuniziert, die Sicherheits- und Gesundheitsrisiken sind zu hoch und die Arbeitnehmer sind unzureichend vertreten. Apple und Foxconn wollen das ändern.

Der jetzt von der Fair Labor Association (FLA) vorgelegte Bericht über die Apple-Arbeitsbedingungen bei Foxconn ist ein Erfolg. Nicht, dass wir die bisherigen Bedingungen loben, sondern dass es überhaupt einen offiziellen Report gibt, ist ein Fortschritt. Ab jetzt kann Apple die Bedingungen verbessern.

Versprochen haben das jedenfalls Apple und Foxconn. Das ist ja auch der Sinn einer Untersuchung. Deckt sie Missstände auf, müssen sie behoben werden. Wohlgemerkt, Apple hatte die Untersuchungen nach fortwährender Kritik selbst in Auftrag gegeben. Die FLA hat deswegen auch nur die Foxconn-Werke und Bedingungen untersucht, die Apple-Produkte wie iPhone, iPad und Macs betreffen. Die Fabrikteile, in denen Hewlett-Packard, Dell, Microsoft, Nintendo, Sony, Intel und andere Hersteller fertigen lassen, bekamen die Argus-Augen der Prüfer nicht zu sehen. Doch es ist unwahrscheinlich, dass nicht auch ihre Produktionsbedingungen von den Apple-FLA-induzierten Verbesserungen profitieren werden.

Drei von zig Foxconn-Werken in China nahmen die FLA-Auditoren unter die Lupe. 35000 Arbeiterinnen und Arbeiter von 288000 haben sie befragt. Was sich auch schon in den Apple-eigenen Audits der Arbeitsbedingungen zeigte, bestätigten sie: Die erlaubte Wochenarbeitszeit von 40 Stunden wird permanent überschritten, Überstunden werden nur unvollständig und im Halbstundenintervall bezahlt, in heißen Produktionsphasen müssen die Arbeiter auch über 60 Stunden und sieben Tage pro Woche ran, auch wenn sie laut Gesetz nur 39 Überstunden pro Monat erreichen dürfen. Insgesamt registrierten die FLA-Prüfer über 50 Problembereiche, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen und dem FLA Kodex genügen.

Ab dem 1. Juli 2013 soll das anders sein. Dann sollen nur noch die gesetzlich erlaubten Überstunden möglich sein, diese korrekt bezahlt werden und auch Pausenzeiten eingehalten werden. Damit das klappt, muss Foxconn für die Apple-Linien zehntausende Arbeiter mehr einstellen. Alle sollen besser informiert und ihre eigenen Vertretungen wählen können, mehr in Sicherheit und Arbeitsabläufen geschult werden, alle Arbeitsbesprechungen werden zukünftig honoriert.

Und alle erhalten mehr Lohn, denn die Kosten der Unterbringung und Versorgung in den Arbeitsstädten von Foxconn und Umgebung sind hoch und die meisten Arbeiter müssen und wollen mehr als die maximal erlaubten 40 Stunden arbeiten, um sie sich leisten zu können und eventuell darüber hinaus noch ihre Familien versorgen zu können oder sich eine bessere Zukunft zu sichern. Die meisten Arbeiter sind knapp Zwanzigjährige aus anderen Provinzen. Sie wollen soviel Geld wie möglich verdienen, die wenigsten arbeiten jedoch länger als ein Jahr bei Foxconn.

Zwar sind die Löhne bei Foxconn schon überdurchschnittlich hoch, ausreichend sind sie aber offenbar nicht. Deswegen will die FLA demnächst auch eine Studie zu den Lebenshaltungskosten in Shenzhen und Chengdu erstellen, damit Foxconn und damit Apple die Löhne entsprechend bemessen können. Schließlich steigen auch in China die Lebenshaltungskosten sehr schnell.

Neben den versprochenen Verbesserungen bei Sicherheit, Mitsprache und Informationspolitik sind das erstmal gute Nachrichten, oder nicht?

Denn Apple macht damit das einzig Richtige: Seiner Verpflichtung als Vorreiter gerecht zu werden. Viel zu lange schwebte der dunkle Aasgeier der Ausbeutung über den innovatien, schicken Vorzeigeprodukten. Steve Jobs hatte ein relativ distanziertes Verhältnis zu den entfernten Arbeitsstätten, Tim Cook, der sie selbst empfohlen hat, zeigt Verantwortung und konkrete Handlung. Jetzt, auf dem Zenit des Erfolges, als größter PC-Hersteller der Welt, mit täglich Millionen verkauften Apps, Musik, Filmen und iPhones, iPads, iPods und Macs, einer fast schon nervenden Präsenz in den Medien und Nachrichtenkanälen, geht Apple ans Eingemachte: Die Bedingungen für die Menschen hinter den Produkten zu verbessern.

Das ist nur recht und billig, also moralisch. Schließlich gibt es einen angehäuften Gewinn von mehr als 100 Milliarden US-Dollar zu verteilen. Dabei ist der Lohnanteil bei den einzelnen Geräten noch der geringste Kostenaufwand. An die in Deutschland oft genannten 20 Prozent Personalkosten gegenüber 45 Prozent Materialkosten im produzierenden Gewerbe kommen die Verhältnisse in China nicht heran. Selbst eine angemessene und notwendige Erhöhung der Löhne wirkt sich also nur gering auf Preise oder Gewinn aus. Von den bisherigen zweimaligen Erhöhungen um 25 Prozent angesichts der letztjährigen Kritik ist beim Endkunden nichts angekommen. Im Gegenteil, die Apple-Gewinne sind sogar gestiegen, wie Gene Munster im Interview mit Bloomberg bestätigt. Munster, Analyst von Piper Jaffrays, hat errechnet, dass eine Personalkostenerhöhung um 20 Prozent die Apple-Marge nur um etwa ein Prozent reduziert.

Meine grobe Schätzung ist, dass selbst eine Verdoppelung der Löhne und Mehrinvestitionen in Sicherheit, Kommunikation und die Einrichtung einer unabhängigen Arbeitnehmervertretung – also die dauerhafte Berücksichtigung von Menschenrechten – sich nur in vielleicht fünf Prozent Preiserhöhung auswirken könnte.

Denn Apple wird seinen Gewinn nicht wesentlich schmälern, schließlich ist das Unternehmen seinen Aktieninhabern und Investoren verpflichtet. Und dass der Weg höherer Löhne und besserer Arbeitsbedingungen richtig ist, weiß jedes Kind, auch der Aktie wird dieses Engagement gut tun. Hinzu kommt, dass sich danach alle anderen Hersteller, die nicht so im Fokus der Medien und damit der Öffentlichkeit stehen, an Apple messen lassen müssen.

Zumal die anderen Foxconn-Auftraggeber wie Amazon, Dell, HP und Microsoft ebenfalls von den höheren Personalkosten betroffen sein werden. Da ihre Marge und ihre Polster geringer sind als die von Apple, werden sie diese Kosten in jedem Fall in vollem Umfang an ihre Kunden weitergeben müssen – wenn sie bei Foxconn bleiben und nicht den Weg in den dunklen, bisher unbeobachteten Dschungel der unzähligen Foxconn-Konkurrenten wählen, in die kein unabhängiger Arbeitsrechtler jemals seinen Fuß setzt – aber auch das kann sich ändern.

Die Zeiten, wo die breite Öffentlichkeit nicht weiß und sich nicht kümmern muss, wie ihre iPads, iPhones und Macs produziert werden, oder Apple-Gegner über das Blut an ihnen lästern können, sind jedenfalls vorbei.

Jeder, der bisher bedauert hat, dass es bei den „Bad News“ zu Arbeitsbedingungen immer nur um Apple ginge, die anderen Massenproduzenten aber trotz ebenso fieser Verhältnisse im Schatten des Giganten weiterwerkeln könnten, wird sich freuen können: Künftig wird Apple wieder gut und Vorbild. Dann sollen die anderen mal zeigen, wie sie ihren Laden auf Vordermann bringen. Dann klebt das Blut an den Spielekonsolen, Androids und Ultrabooks – und unser Gewissen ist so rein wie die Oberfläche eines fabrikneuen MacBook Air.

Das ist uns ein paar Prozent Preiserhöhung bei unseren neuen Apple-Spielzeugen auch wert, oder etwa nicht?

Wie die anderen das sehen:

Reuters: Apple-Offensive nach Kritik an Arbeit in China-Fabriken
Süddeutsche: Apple verbessert Arbeitsbedingungen bei Foxconn
New York Times: Two Sides to Labor in China
Heise: Inspektion deckt Missstände bei Apple-Auftragshersteller Foxconn auf
Taz: Statt 61 künftig 49 Wochenstunden

Bild: Blood in the Moonlight, 

Namensnennung
 Bestimmte Rechte vorbehalten von Der_Krampus, Flickr

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Apple-Aktie: Analysten glauben an 1000-Dollar-Ziel

Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt, der Aktienkurs liegt seit rund zwei Monaten konstant über 500 Dollar. Kann das Unternehmen an der Börse noch weiter wachsen? Analysten halten einen Börsenkurs in Höhe von über 1000 Dollar und eine Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar zumindest bis 2014 für möglich.

1000 Dollar bis 2013…

Aktuell steht der Kurs der Apple-Anteile bei fast 630 Dollar – auch beflügelt durch die jüngsten Vorhersagen der Analysten. Der Topeka-Capital-Markets-Analyst Brian White glaubt, dass die Aktie sogar binnen der nächsten 12 Monate einen Wert in Höhe von 1001 Dollar erreichen kann. Als Gründe nennt er zum einen Apples Integration von 4G-LTE-Chips in die eigenen Geräte, die mit dem neuen iPad begonnen hat.

Hinzu kommt ein boomendes Apple-Wachstum in China sowie die gerüchteweise bevorstehende Veröffentlichung eines Apple-Fernsehers. Das “Apple-Fieber” verbreite sich weiterhin “wie ein Lauffeuer” und es sei kein Ende in Sicht. Auch in den nächsten Jahren werde Apple Erfolge einfahren, und vor allem die nächsten 12 bis 18 Monate dürften für das Unternehmen aufregend werden.

… oder erst bis 2014?

Sein Piper-Jaffray-Kollege Gene Munster ist nicht ganz so optimistisch: Binnen 12 Monaten sieht er die Apple-Aktie nur auf 718 bis 910 Dollar klettern. Die 1000-Dollar-Marke werde sie aber 2014 erreichen. Als Grund nennt Munster unter anderem die Tatsache, dass das iPhone weiter Erfolge einfahren werde: Für das Ende März abgelaufene Quartal, dessen Ergebnisse Apple am 24. April verkünden wird, glaubt Munster an 33 Millionen verkaufte iPhones. Bisher ging er noch von 30 Millionen aus. Auch in den nächsten Jahren werden die iPhone-Verkaufszahlen stetig weiter wachsen – und dadurch Unterstützung finden, dass iPhone-Bestandskunden ihr Gerät im Schnitt alle 21 Monate durch Apples jeweils jüngstes Modell ersetzen.

Selbst eine konservative Schätzung ergebe für das Jahr 2014 einen Wert in Höhe von 960 Dollar. Damit werde Apples Marktkapitalisierung um 400 Milliarden Dollar auf fast eine Billion Dollar wachsen – ein bisher durch ein Unternehmen nie erreichter Wert. Laut Munster werde dieses Wachstum zur Hälfte zulasten der Apple-Konkurrenz gehen, die zweite Hälfte werde “neu” in den IT-Markt hineinfließen.

Forderung nach Aktien-Split

Derweil werden wieder einmal Forderungen nach einen Split der Apple-Aktie laut: Durch eine Verdoppelung der Zahl der Aktien würde Apple den Preis eines einzelnen Wertpapiers halbieren. Zuletzt gab es von Apple im Jahr 2005 einen “Aktiensplit”. Durch ein solches Manöver würde das Unternehmen der Forbes-Autorin Darcy Travlos zufolge zwar nicht unbedingt für professionelle Investoren attraktiver, die sich nicht von der nominalen Höhe des Preises für eine Aktie abschrecken lassen. Anders wäre dies aber bei Investitionen durch Verbraucher – die immerhin auch Apples wichtigste Kunden seien.

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Apple-Foxconn-Bericht: Mehr Geld für weniger Arbeit – ab 2013

Nun ist offiziell bestätigt, was ohnehin schon klar war. Die Menschen bei Foxconn müssen an den iPhone- und iPad-Fertigungsstraßen zu lange schuften, es wird zu wenig kommuniziert, die Sicherheits- und Gesundheitsrisiken sind zu hoch und die Arbeitnehmer sind unzureichend vertreten. Apple und Foxconn wollen das ändern.

Der jetzt von der Fair Labor Association (FLA) vorgelegte Bericht über die Apple-Arbeitsbedingungen bei Foxconn ist ein Erfolg. Nicht, dass wir die bisherigen Bedingungen loben, sondern dass es überhaupt einen offiziellen Report gibt, ist ein Fortschritt. Ab jetzt kann Apple die Bedingungen verbessern.

Versprochen haben das jedenfalls Apple und Foxconn. Das ist ja auch der Sinn einer Untersuchung. Deckt sie Missstände auf, müssen sie behoben werden. Wohlgemerkt, Apple hatte die Untersuchungen nach fortwährender Kritik selbst in Auftrag gegeben. Die FLA hat deswegen auch nur die Foxconn-Werke und Bedingungen untersucht, die Apple-Produkte wie iPhone, iPad und Macs betreffen. Die Fabrikteile, in denen Hewlett-Packard, Dell, Microsoft, Nintendo, Sony, Intel und andere Hersteller fertigen lassen, bekamen die Argus-Augen der Prüfer nicht zu sehen. Doch es ist unwahrscheinlich, dass nicht auch ihre Produktionsbedingungen von den Apple-FLA-induzierten Verbesserungen profitieren werden.

Drei von zig Foxconn-Werken in China nahmen die FLA-Auditoren unter die Lupe. 35000 Arbeiterinnen und Arbeiter von 288000 haben sie befragt. Was sich auch schon in den Apple-eigenen Audits der Arbeitsbedingungen zeigte, bestätigten sie: Die erlaubte Wochenarbeitszeit von 40 Stunden wird permanent überschritten, Überstunden werden nur unvollständig und im Halbstundenintervall bezahlt, in heißen Produktionsphasen müssen die Arbeiter auch über 60 Stunden und sieben Tage pro Woche ran, auch wenn sie laut Gesetz nur 39 Überstunden pro Monat erreichen dürfen. Insgesamt registrierten die FLA-Prüfer über 50 Problembereiche, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen und dem FLA Kodex genügen.

Ab dem 1. Juli 2013 soll das anders sein. Dann sollen nur noch die gesetzlich erlaubten Überstunden möglich sein, diese korrekt bezahlt werden und auch Pausenzeiten eingehalten werden. Damit das klappt, muss Foxconn für die Apple-Linien zehntausende Arbeiter mehr einstellen. Alle sollen besser informiert und ihre eigenen Vertretungen wählen können, mehr in Sicherheit und Arbeitsabläufen geschult werden, alle Arbeitsbesprechungen werden zukünftig honoriert.

Und alle erhalten mehr Lohn, denn die Kosten der Unterbringung und Versorgung in den Arbeitsstädten von Foxconn und Umgebung sind hoch und die meisten Arbeiter müssen und wollen mehr als die maximal erlaubten 40 Stunden arbeiten, um sie sich leisten zu können und eventuell darüber hinaus noch ihre Familien versorgen zu können oder sich eine bessere Zukunft zu sichern. Die meisten Arbeiter sind knapp Zwanzigjährige aus anderen Provinzen. Sie wollen soviel Geld wie möglich verdienen, die wenigsten arbeiten jedoch länger als ein Jahr bei Foxconn.

Zwar sind die Löhne bei Foxconn schon überdurchschnittlich hoch, ausreichend sind sie aber offenbar nicht. Deswegen will die FLA demnächst auch eine Studie zu den Lebenshaltungskosten in Shenzhen und Chengdu erstellen, damit Foxconn und damit Apple die Löhne entsprechend bemessen können. Schließlich steigen auch in China die Lebenshaltungskosten sehr schnell.

Neben den versprochenen Verbesserungen bei Sicherheit, Mitsprache und Informationspolitik sind das erstmal gute Nachrichten, oder nicht?

Denn Apple macht damit das einzig Richtige: Seiner Verpflichtung als Vorreiter gerecht zu werden. Viel zu lange schwebte der dunkle Aasgeier der Ausbeutung über den innovatien, schicken Vorzeigeprodukten. Steve Jobs hatte ein relativ distanziertes Verhältnis zu den entfernten Arbeitsstätten, Tim Cook, der sie selbst empfohlen hat, zeigt Verantwortung und konkrete Handlung. Jetzt, auf dem Zenit des Erfolges, als größter PC-Hersteller der Welt, mit täglich Millionen verkauften Apps, Musik, Filmen und iPhones, iPads, iPods und Macs, einer fast schon nervenden Präsenz in den Medien und Nachrichtenkanälen, geht Apple ans Eingemachte: Die Bedingungen für die Menschen hinter den Produkten zu verbessern.

Das ist nur recht und billig, also moralisch. Schließlich gibt es einen angehäuften Gewinn von mehr als 100 Milliarden US-Dollar zu verteilen. Dabei ist der Lohnanteil bei den einzelnen Geräten noch der geringste Kostenaufwand. An die in Deutschland oft genannten 20 Prozent Personalkosten gegenüber 45 Prozent Materialkosten im produzierenden Gewerbe kommen die Verhältnisse in China nicht heran. Selbst eine angemessene und notwendige Erhöhung der Löhne wirkt sich also nur gering auf Preise oder Gewinn aus. Von den bisherigen zweimaligen Erhöhungen um 25 Prozent angesichts der letztjährigen Kritik ist beim Endkunden nichts angekommen. Im Gegenteil, die Apple-Gewinne sind sogar gestiegen, wie Gene Munster im Interview mit Bloomberg bestätigt. Munster, Analyst von Piper Jaffrays, hat errechnet, dass eine Personalkostenerhöhung um 20 Prozent die Apple-Marge nur um etwa ein Prozent reduziert.

Meine grobe Schätzung ist, dass selbst eine Verdoppelung der Löhne und Mehrinvestitionen in Sicherheit, Kommunikation und die Einrichtung einer unabhängigen Arbeitnehmervertretung – also die dauerhafte Berücksichtigung von Menschenrechten – sich nur in vielleicht fünf Prozent Preiserhöhung auswirken könnte.

Denn Apple wird seinen Gewinn nicht wesentlich schmälern, schließlich ist das Unternehmen seinen Aktieninhabern und Investoren verpflichtet. Und dass der Weg höherer Löhne und besserer Arbeitsbedingungen richtig ist, weiß jedes Kind, auch der Aktie wird dieses Engagement gut tun. Hinzu kommt, dass sich danach alle anderen Hersteller, die nicht so im Fokus der Medien und damit der Öffentlichkeit stehen, an Apple messen lassen müssen.

Zumal die anderen Foxconn-Auftraggeber wie Amazon, Dell, HP und Microsoft ebenfalls von den höheren Personalkosten betroffen sein werden. Da ihre Marge und ihre Polster geringer sind als die von Apple, werden sie diese Kosten in jedem Fall in vollem Umfang an ihre Kunden weitergeben müssen – wenn sie bei Foxconn bleiben und nicht den Weg in den dunklen, bisher unbeobachteten Dschungel der unzähligen Foxconn-Konkurrenten wählen, in die kein unabhängiger Arbeitsrechtler jemals seinen Fuß setzt – aber auch das kann sich ändern.

Die Zeiten, wo die breite Öffentlichkeit nicht weiß und sich nicht kümmern muss, wie ihre iPads, iPhones und Macs produziert werden, oder Apple-Gegner über das Blut an ihnen lästern können, sind jedenfalls vorbei.

Jeder, der bisher bedauert hat, dass es bei den „Bad News“ zu Arbeitsbedingungen immer nur um Apple ginge, die anderen Massenproduzenten aber trotz ebenso fieser Verhältnisse im Schatten des Giganten weiterwerkeln könnten, wird sich freuen können: Künftig wird Apple wieder gut und Vorbild. Dann sollen die anderen mal zeigen, wie sie ihren Laden auf Vordermann bringen. Dann klebt das Blut an den Spielekonsolen, Androids und Ultrabooks – und unser Gewissen ist so rein wie die Oberfläche eines fabrikneuen MacBook Air.

Das ist uns ein paar Prozent Preiserhöhung bei unseren neuen Apple-Spielzeugen auch wert, oder etwa nicht?

Wie die anderen das sehen:

Reuters: Apple-Offensive nach Kritik an Arbeit in China-Fabriken
Süddeutsche: Apple verbessert Arbeitsbedingungen bei Foxconn
New York Times: Two Sides to Labor in China
Heise: Inspektion deckt Missstände bei Apple-Auftragshersteller Foxconn auf
Taz: Statt 61 künftig 49 Wochenstunden

Bild: Blood in the Moonlight, 

Namensnennung
 Bestimmte Rechte vorbehalten von Der_Krampus, Flickr

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Apple-Aktie: Analysten glauben an 1000-Dollar-Ziel

Apple ist das wertvollste Unternehmen der Welt, der Aktienkurs liegt seit rund zwei Monaten konstant über 500 Dollar. Kann das Unternehmen an der Börse noch weiter wachsen? Analysten halten einen Börsenkurs in Höhe von über 1000 Dollar und eine Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar zumindest bis 2014 für möglich.

1000 Dollar bis 2013…

Aktuell steht der Kurs der Apple-Anteile bei fast 630 Dollar – auch beflügelt durch die jüngsten Vorhersagen der Analysten. Der Topeka-Capital-Markets-Analyst Brian White glaubt, dass die Aktie sogar binnen der nächsten 12 Monate einen Wert in Höhe von 1001 Dollar erreichen kann. Als Gründe nennt er zum einen Apples Integration von 4G-LTE-Chips in die eigenen Geräte, die mit dem neuen iPad begonnen hat.

Hinzu kommt ein boomendes Apple-Wachstum in China sowie die gerüchteweise bevorstehende Veröffentlichung eines Apple-Fernsehers. Das “Apple-Fieber” verbreite sich weiterhin “wie ein Lauffeuer” und es sei kein Ende in Sicht. Auch in den nächsten Jahren werde Apple Erfolge einfahren, und vor allem die nächsten 12 bis 18 Monate dürften für das Unternehmen aufregend werden.

… oder erst bis 2014?

Sein Piper-Jaffray-Kollege Gene Munster ist nicht ganz so optimistisch: Binnen 12 Monaten sieht er die Apple-Aktie nur auf 718 bis 910 Dollar klettern. Die 1000-Dollar-Marke werde sie aber 2014 erreichen. Als Grund nennt Munster unter anderem die Tatsache, dass das iPhone weiter Erfolge einfahren werde: Für das Ende März abgelaufene Quartal, dessen Ergebnisse Apple am 24. April verkünden wird, glaubt Munster an 33 Millionen verkaufte iPhones. Bisher ging er noch von 30 Millionen aus. Auch in den nächsten Jahren werden die iPhone-Verkaufszahlen stetig weiter wachsen – und dadurch Unterstützung finden, dass iPhone-Bestandskunden ihr Gerät im Schnitt alle 21 Monate durch Apples jeweils jüngstes Modell ersetzen.

Selbst eine konservative Schätzung ergebe für das Jahr 2014 einen Wert in Höhe von 960 Dollar. Damit werde Apples Marktkapitalisierung um 400 Milliarden Dollar auf fast eine Billion Dollar wachsen – ein bisher durch ein Unternehmen nie erreichter Wert. Laut Munster werde dieses Wachstum zur Hälfte zulasten der Apple-Konkurrenz gehen, die zweite Hälfte werde “neu” in den IT-Markt hineinfließen.

Forderung nach Aktien-Split

Derweil werden wieder einmal Forderungen nach einen Split der Apple-Aktie laut: Durch eine Verdoppelung der Zahl der Aktien würde Apple den Preis eines einzelnen Wertpapiers halbieren. Zuletzt gab es von Apple im Jahr 2005 einen “Aktiensplit”. Durch ein solches Manöver würde das Unternehmen der Forbes-Autorin Darcy Travlos zufolge zwar nicht unbedingt für professionelle Investoren attraktiver, die sich nicht von der nominalen Höhe des Preises für eine Aktie abschrecken lassen. Anders wäre dies aber bei Investitionen durch Verbraucher – die immerhin auch Apples wichtigste Kunden seien.

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Apple-Updates: Neue Versionen von Final Cut Pro X, Motion und Compressor

Apple hat kleinere Updates für Final Cut Pro X, Motion und Compressor veröffentlicht. Alle Updates sollen die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Final-Cut-Studio-App optimieren, darüber hinaus gibt es weitere kleinere Verbesserungen.

Die neue Version 10.0.4 von * bringt neben einer verbesserten Stabilität, Leistung und Kompatibilität eine bessere Bildqualität und höhere Leistung beim Monitoring in Broadcast-Qualität mit kompatiblen PCIe- und Thunderbolt-I/O-Geräten, eine höhere Leistung beim Synchronisieren und Schneiden von Multicam-Clips sowie die Unterstützung für vereinfachtes Chinesisch. Das Update ist kostenlos, die Software kostet im Mac App Store 239,99 Euro.

* verspricht wiederum – neben Stabilitäts- und Leistungs-Verbesserungen – eine kürzere Ladezeit für Projekte, eine bessere Leistung bei Textbearbeitung im Canvas, eine Behebung von Problemen mit der aktivierten Option “Lichtdicht füllen” in Bildern, die in Drop-Zones konvertiert werden, sowie von Stabilitätsproblemen beim Löschen aller Zeichen mit dem Werkzeug “Glyphe transformieren” und außerdem eine Korrektur der Anzeige des Pixelformats von anamorphischen Clips. Motion 5 kostet im Mac App Store 39,99 Euro, das Update ist kostenlos.

Das kostenlose Update 4.0.3 der App *, die Apple für 39,99 Euro im Mac App Store verkauft, bietet wiederum neben allgemeinen Leistungsverbesserungen die Möglichkeit zur Ausführung von Compressor als Codierungsknoten auf einem Mac ohne Monitor, die Behebung von Problemen beim Exportieren nach einer Anmeldung als Open-Directory-Benutzer sowie eine höhere Leistung beim Codieren von MP4- und AVI-Dateien.

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Streit um eBook-Preise: US Justizministerium klagt gegen Apple und Verlage

Was sich bereits seit einigen Tagen herauskristallisierte, ist nun Realität geworden: Das US Department of Justice (DoJ) hat Klage gegen Apple und sechs Verlage im US-Staat New York eingereicht.

Wie Bloomberg (via Ars Technica) berichteten, wird den Unternehmen vorgeworfen, Preisabsprachen bei eBooks vorgenommen zu haben. Betroffen sind neben Apple die Verlage Hachette, Harper Collins, Macmillan, Penguin, Pearson und Simon & Schuster.

CNET hingegen berichtet, dass das DoJ mittlerweile bereits Einigungen mit Hachette, HarperCollins und Simon & Schuster erreichen konnte.

Bereits vor einigen Tagen berichteten wir, dass das DoJ auch einen Vergleich prüfe. Dies ist aber nun offensichtlich nicht der Fall, da Apple, Penguin und Macmillan sich dagegen gewehrt hatten. Auch in Europa sind Apple und die Verlage ins Fadenkreuz der Kartellwächter geraten. Wie im März bekannt wurde, arbeiten die EU und das DoJ in diesem Fall zusammen.

Sollte das Justizministerium mit seiner Klage Erfolg haben, könnte dies niedrigere eBook-Preise für die Kunden zur Folge haben. Eine gute Übersicht des Falles hat Nilay Patel von The Verge veröffentlicht.

Zum Thema:

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Apple-Updates: Neue Versionen von Final Cut Pro X, Motion und Compressor

Apple hat kleinere Updates für Final Cut Pro X, Motion und Compressor veröffentlicht. Alle Updates sollen die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Final-Cut-Studio-App optimieren, darüber hinaus gibt es weitere kleinere Verbesserungen.

Die neue Version 10.0.4 von * bringt neben einer verbesserten Stabilität, Leistung und Kompatibilität eine bessere Bildqualität und höhere Leistung beim Monitoring in Broadcast-Qualität mit kompatiblen PCIe- und Thunderbolt-I/O-Geräten, eine höhere Leistung beim Synchronisieren und Schneiden von Multicam-Clips sowie die Unterstützung für vereinfachtes Chinesisch. Das Update ist kostenlos, die Software kostet im Mac App Store 239,99 Euro.

* verspricht wiederum – neben Stabilitäts- und Leistungs-Verbesserungen – eine kürzere Ladezeit für Projekte, eine bessere Leistung bei Textbearbeitung im Canvas, eine Behebung von Problemen mit der aktivierten Option “Lichtdicht füllen” in Bildern, die in Drop-Zones konvertiert werden, sowie von Stabilitätsproblemen beim Löschen aller Zeichen mit dem Werkzeug “Glyphe transformieren” und außerdem eine Korrektur der Anzeige des Pixelformats von anamorphischen Clips. Motion 5 kostet im Mac App Store 39,99 Euro, das Update ist kostenlos.

Das kostenlose Update 4.0.3 der App *, die Apple für 39,99 Euro im Mac App Store verkauft, bietet wiederum neben allgemeinen Leistungsverbesserungen die Möglichkeit zur Ausführung von Compressor als Codierungsknoten auf einem Mac ohne Monitor, die Behebung von Problemen beim Exportieren nach einer Anmeldung als Open-Directory-Benutzer sowie eine höhere Leistung beim Codieren von MP4- und AVI-Dateien.

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Streit um eBook-Preise: US Justizministerium klagt gegen Apple und Verlage

Was sich bereits seit einigen Tagen herauskristallisierte, ist nun Realität geworden: Das US Department of Justice (DoJ) hat Klage gegen Apple und sechs Verlage im US-Staat New York eingereicht.

Wie Bloomberg (via Ars Technica) berichteten, wird den Unternehmen vorgeworfen, Preisabsprachen bei eBooks vorgenommen zu haben. Betroffen sind neben Apple die Verlage Hachette, Harper Collins, Macmillan, Penguin, Pearson und Simon & Schuster.

CNET hingegen berichtet, dass das DoJ mittlerweile bereits Einigungen mit Hachette, HarperCollins und Simon & Schuster erreichen konnte.

Bereits vor einigen Tagen berichteten wir, dass das DoJ auch einen Vergleich prüfe. Dies ist aber nun offensichtlich nicht der Fall, da Apple, Penguin und Macmillan sich dagegen gewehrt hatten. Auch in Europa sind Apple und die Verlage ins Fadenkreuz der Kartellwächter geraten. Wie im März bekannt wurde, arbeiten die EU und das DoJ in diesem Fall zusammen.

Sollte das Justizministerium mit seiner Klage Erfolg haben, könnte dies niedrigere eBook-Preise für die Kunden zur Folge haben. Eine gute Übersicht des Falles hat Nilay Patel von The Verge veröffentlicht.

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Klage gegen Apple: Eltern ärgern sich über In-App-Einkäufe ihrer Kinder

Apples Anwälte können sich in diesen Tagen wahrlich nicht über Arbeitsmangel beklagen. In den USA hat ein Gericht nun eine weitere Klage gegen das Unternehmen zugelassen: In einer Sammelklage wenden sich Eltern gegen Apple, deren Kinder teilweise hunderte Dollar mit In-App-Einkäufen ausgegeben haben.

Hauptsächlich handelt es sich um Fälle, in denen Kinder so genannte “Freemium“-Spiele gespielt haben – also solche, die an sich kostenlos sind, der Spieler dann aber gegen Entgelt zusätzliche, kostenpflichtige Inhalte freischalten kann. Die Kinder seien sich oft nicht bewusst gewesen, dass sie “echtes Geld” ausgeben, so die Argumentation der Eltern.

Dass die Kinder überhaupt Geld über den App-Store-Account der Eltern ausgeben konnten, liegt daran, dass das iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS nicht bei jedem einzelnen Einkauf nach dem Passwort des Benutzers fragt: Hat dieser dieses erst kürzlich eingegeben, verzichtet das Betriebssystem darauf. Die Kläger berichten, dass sie die jeweilige App zunächst installiert und das iOS-Gerät dann direkt an ihre Kinder weitergegeben hätten, so dass die Kinder dann einige Einkäufe ohne Passwort-Eingabe tätigen konnten.

Die Kläger fordern nun einen Schadensersatz von Apple. Insgesamt sehen sie fünf verschiedene Anspruchsgrundlagen, von der das Gericht nur eine – einen Anspruch wegen Böswilligkeit und unfairer Geschäftspraktik – vorab verworfen hat. Ob die Kläger letztendlich Erfolg haben werden, bleibt jedoch abzuwarten.

Apple glaubt, dass die Klagen unbegründet sind: Die Eltern hätten der Möglichkeit der In-App-Einkäufe in Form der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des App Store zugestimmt. Auch ließe sich argumentieren, dass die Eltern die Möglichkeit der In-App-Einkäufe in den iOS-Einstellungen ausschalten konnten – dies aber nicht getan haben. Zu beachten ist allerdings, dass das Betriebssystem seit dem iOS 4.3 öfter nach dem Passwort der Apple ID fragt als früher.

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iPad-Streit: Anwalt sieht keinen Umweg um außergerichtliche Einigung

Schon am Freitag berichteten wir, dass sich Apple und der chinesische Hersteller Proview angeblich in Verhandlungen um eine außergerichtliche Einigung befinden. Die Risiken für alle Beteiligten seien einfach zu groß, meint Anwalt Dan Harris.

Harris, seinerseits Anwalt bei Harris & Moure und Experte, wenn es um das chinesische Rechtssystem geht, veröffentlichte am Sonntag seine Sicht zum aktuellen Streit zwischen Apple und Proview Technology. Das Problem sei, dass Proview zwar den aktuellen Medienberichten zufolge anscheinend im Recht sei, das chinesische Gericht aber nur sehr ungern gegen Apple entscheiden will.

Eine Entscheidung gegen Apple könnte dazu führen, dass sich nicht nur der iPad-Hersteller, sondern auch andere Unternehmen aus dem Land komplett zurückziehen. Das neue iPad, welches Apple bis dato weiterhin nicht in China anbietet, könnte nur der Anfang sein, wenn das Gericht zugunsten Proviews entscheiden sollte. Unternehmen könnten ihre Investitionen stoppen und die Produktion aus dem Land beispielsweise nach Brasilien verlagern.

Harris habe es in der Vergangenheit schon erlebt, dass chinesische Gerichte eine Entscheidung vor sich herschieben, um die beteiligten Parteien zu einer außergerichtlichen Einigung zu bringen. In einem seiner Fälle seien immer wieder Monate vergangen, nur um bei der Nachfrage des Gerichts zu erfahren, dass man sich doch bitte außergerichtlich einig werden solle.

Der Anwalt ist sich aber auch bewusst darüber, dass Apple sich in diesem Fall möglicherweise gar nicht öffentlich einigen will. Harris vermutet, dass die chinesische Regierung eingreifen und dem kalifornischen Unternehmen einen Ausweg anbieten wird, so dass es nicht als Verlierer da steht und Proview trotzdem an sein Geld kommt.

Vor einigen Wochen besuchte Tim Cook als erster Apple CEO das Land im Fernen Osten. Seine Agenda soll dabei auch den Besuch bei hochrangingen Politikern beinhaltet haben. Es ist davon auszugehen, dass auch dieses Thema Bestandteil der Treffen war.

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Klage gegen Apple: Eltern ärgern sich über In-App-Einkäufe ihrer Kinder

Apples Anwälte können sich in diesen Tagen wahrlich nicht über Arbeitsmangel beklagen. In den USA hat ein Gericht nun eine weitere Klage gegen das Unternehmen zugelassen: In einer Sammelklage wenden sich Eltern gegen Apple, deren Kinder teilweise hunderte Dollar mit In-App-Einkäufen ausgegeben haben.

Hauptsächlich handelt es sich um Fälle, in denen Kinder so genannte “Freemium“-Spiele gespielt haben – also solche, die an sich kostenlos sind, der Spieler dann aber gegen Entgelt zusätzliche, kostenpflichtige Inhalte freischalten kann. Die Kinder seien sich oft nicht bewusst gewesen, dass sie “echtes Geld” ausgeben, so die Argumentation der Eltern.

Dass die Kinder überhaupt Geld über den App-Store-Account der Eltern ausgeben konnten, liegt daran, dass das iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS nicht bei jedem einzelnen Einkauf nach dem Passwort des Benutzers fragt: Hat dieser dieses erst kürzlich eingegeben, verzichtet das Betriebssystem darauf. Die Kläger berichten, dass sie die jeweilige App zunächst installiert und das iOS-Gerät dann direkt an ihre Kinder weitergegeben hätten, so dass die Kinder dann einige Einkäufe ohne Passwort-Eingabe tätigen konnten.

Die Kläger fordern nun einen Schadensersatz von Apple. Insgesamt sehen sie fünf verschiedene Anspruchsgrundlagen, von der das Gericht nur eine – einen Anspruch wegen Böswilligkeit und unfairer Geschäftspraktik – vorab verworfen hat. Ob die Kläger letztendlich Erfolg haben werden, bleibt jedoch abzuwarten.

Apple glaubt, dass die Klagen unbegründet sind: Die Eltern hätten der Möglichkeit der In-App-Einkäufe in Form der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des App Store zugestimmt. Auch ließe sich argumentieren, dass die Eltern die Möglichkeit der In-App-Einkäufe in den iOS-Einstellungen ausschalten konnten – dies aber nicht getan haben. Zu beachten ist allerdings, dass das Betriebssystem seit dem iOS 4.3 öfter nach dem Passwort der Apple ID fragt als früher.

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iPad-Streit: Anwalt sieht keinen Umweg um außergerichtliche Einigung

Schon am Freitag berichteten wir, dass sich Apple und der chinesische Hersteller Proview angeblich in Verhandlungen um eine außergerichtliche Einigung befinden. Die Risiken für alle Beteiligten seien einfach zu groß, meint Anwalt Dan Harris.

Harris, seinerseits Anwalt bei Harris & Moure und Experte, wenn es um das chinesische Rechtssystem geht, veröffentlichte am Sonntag seine Sicht zum aktuellen Streit zwischen Apple und Proview Technology. Das Problem sei, dass Proview zwar den aktuellen Medienberichten zufolge anscheinend im Recht sei, das chinesische Gericht aber nur sehr ungern gegen Apple entscheiden will.

Eine Entscheidung gegen Apple könnte dazu führen, dass sich nicht nur der iPad-Hersteller, sondern auch andere Unternehmen aus dem Land komplett zurückziehen. Das neue iPad, welches Apple bis dato weiterhin nicht in China anbietet, könnte nur der Anfang sein, wenn das Gericht zugunsten Proviews entscheiden sollte. Unternehmen könnten ihre Investitionen stoppen und die Produktion aus dem Land beispielsweise nach Brasilien verlagern.

Harris habe es in der Vergangenheit schon erlebt, dass chinesische Gerichte eine Entscheidung vor sich herschieben, um die beteiligten Parteien zu einer außergerichtlichen Einigung zu bringen. In einem seiner Fälle seien immer wieder Monate vergangen, nur um bei der Nachfrage des Gerichts zu erfahren, dass man sich doch bitte außergerichtlich einig werden solle.

Der Anwalt ist sich aber auch bewusst darüber, dass Apple sich in diesem Fall möglicherweise gar nicht öffentlich einigen will. Harris vermutet, dass die chinesische Regierung eingreifen und dem kalifornischen Unternehmen einen Ausweg anbieten wird, so dass es nicht als Verlierer da steht und Proview trotzdem an sein Geld kommt.

Vor einigen Wochen besuchte Tim Cook als erster Apple CEO das Land im Fernen Osten. Seine Agenda soll dabei auch den Besuch bei hochrangingen Politikern beinhaltet haben. Es ist davon auszugehen, dass auch dieses Thema Bestandteil der Treffen war.

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Neues iPad: Dickeres Gehäuse nur ein “Plan B”?

Als Apple mit dem neuen iPad ein Gerät vorstellte, das geringfügig dicker und schwerer als das Vorgänger-Modell ist, waren viele überrascht: Das sei Apple-untypisch, manche meinen, das hätte es unter Steve Jobs nicht gegeben. Offenbar hatte aber auch Tim Cook anders geplant: Das aktuelle Design soll nur ein “Plan B” gewesen sein.

Ein um 0,8 Millimeter dickeres Gehäuse und ein um 35 Gramm höheres Gewicht – so die nackten Zahlen zum dritten iPad im Vergleich zum iPad 2. Die Zunahme hält sich also in Grenzen. Allerdings sind die Werte angesichts dessen, dass Apple sonst um jeden Millimeter und jedes Gramm kämpft, tatsächlich überraschend.

Der Grund für die veränderten Ausmaße und das höhere Gewicht ist das Retina Display: Die doppelte Pixeldichte macht das Display weniger lichtdurchlässig, so dass bei einer herkömmlichen Display-Technologie mehr LEDs für die Beleuchtung sorgen müssen. Diese brauchen mehr Platz und verbrauchen mehr Strom – weshalb Apple auch eine größere Batterie ins Gehäuse integrieren musste, um die Batterielaufzeit nicht zu verringern.

Das Ganze hätte sich vermeiden lassen, wenn Apple die IGZO-Technologie des japanischen Herstellers Sharp verwendet hätte. Eben das soll Apple auch laut Raymond Soneira, dem Chef von DisplayMate Technologies, ursprünglich geplant haben. IGZO-Displays bestehen aus Indium-, Gallium- und Zinkoxid und benötigen dank kleinerer Bestandteile wie Transistoren bei höherer Auflösung keine stärkere Beleuchtung.

In der Tat gab es vor der Veröffentlichung des neuen iPad Gerüchte, denen zufolge Apple die Integration eines solchen Sharp-Displays plante. Jedoch habe Sharp nicht schnell genug Displays in entsprechend hohen Stückzahlen herstellen können – was dazu passt, dass sich Apple beim letztendlichen Gerät zunächst für ein Samsung-Display entschied, LG und Sharp als Hersteller aber erst später hinzukommen sollten.

Offenbar wollte Apple mit der Veröffentlichung des neuen Modells nicht warten, bis Sharp seine Produktionsprobleme ausgeräumt hat – und sich dann eben für die etwas weniger elegante Lösung des dickeren Gehäuses entschieden. Ersten Meldungen zufolge ist das dritte iPad bisher aber auch in seiner dickeren Gestalt sehr erfolgreich, so dass es sich um die richtige Entscheidung gehandelt haben dürfte.

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Apples App Stores: Kopfzerbrechen über kostenpflichtige Upgrades


Ein Teil der klassischen Welt der Software-Entwicklung lebt davon, dass Kunden für ihre benutzten Anwendungen die Entwickler bezahlen. Gibt es große Weiterentwicklungen an einer bestehenden App, wie es neudeutsch heißt, so wird der Kunde für das Upgrade erneut zur Kasse gebeten. Diesen Weg bietet Apples App Store nicht und sorgt damit für Unmut bei Entwicklern und Kunden.

Anstoß der aktuellen Diskussion war ein Blog-Post von Wil Shipley, in dem der langjährige Apple-Entwickler die Situation anhand seiner Anwendung Delicious Library beschreibt und sich die klassischen bezahlten Upgrades wünscht. Er schildert diverse Probleme, die Apples aktuelle App-Store-Limitierungen mit sich bringen und damit entweder Entwickler oder Kunden unglücklich machen.

Aktuell ist es so, dass ein Entwickler seine Anwendung im App Store anbietet und dann immer wieder kleinere Updates und Bugfixes veröffentlicht. Hier ist es klar, dass weder Entwickler noch Kunde davon ausgehen, dafür gesondert zahlen zu müssen. Wenn es aber um große Versionssprünge geht, in welche die Programmierer viel Zeit und damit Geld investiert haben, ist es im klassischen Software-Modell so, dass dafür Geld verlangt wird.

Käufer gehen nicht davon aus, dass beispielsweise ein Update von Photoshop CS 5 auf Photoshop CS 6 kostenlos ist. Es gibt also unter bestimmten Voraussetzungen Upgrade-Preise. Diese Möglichkeit existiert aber eben nicht in Apples App Stores.

Firmen benötigen diese Einnahmen von bestehenden Kunden, um derartige Upgrades überhaupt veröffentlichen zu können, die nicht nur Bugfixes, sondern möglicherweise viele neue Funktionen beinhalten. Es ist schwer vorstellbar, dass eine Anwendung so umfangreich und gereift wie Photoshop CS6 ohne kostenpflichtige Upgrades heute an dem Punkt sein könnte, an dem sie ist.

Im iOS App Store wiegt dieses Problem bislang nicht so schwer, da die Apps in der Regel nur wenige Euro kosten und damit sehr günstig sind. Im Mac App Store und den dort angebotenen Anwendungen, die teilweise mehrere hundert Euro kosten, sorgt dieses Problem bei den Entwicklern aber für Kopfschmerzen.

Alternativen zu kostenpflichtigen Upgrades

Auf der Suche nach einer Alternative für das Fehlen kostenpflichtiger Upgrades, haben Entwickler mittlerweile einige Möglichkeiten gefunden, die aber mitunter alles andere als optimal sind. Ein Weg ist das Veröffentlichen einer neuen App mit angehängter Versionsnummer, wie es etwa Loren Brichter mit seinem Twitter-Client Tweetie und dem Nachfolger Tweetie 2 getan hat.

Dies sorgt bei den Käufern allerdings dafür, dass sie zum einen erneut den vollen Preis zahlen müssen – und sich, wie Promi Alyssa Milano, öffentlich darüber aufregen 3 Dollar auszugeben. Zum anderen sehen potentielle Käufer, die nach einer bestimmten App suchen, eine möglicherweise lange Liste mit verschiedenen gleichnamigen Apps.

 

Die offensichtliche Lösung für dieses Problem: Der Entwickler entfernt die alte App aus dem App Store. Damit verliert er aber die Möglichkeit seine Kunden, die diese Version weiterhin verwenden, im Fall der Fälle mit Bugfixes zu versorgen. Eine weitere Sackgasse, die weder Kunden noch Entwickler wirklich glücklich macht.

Gleichzeitig gibt es aufgrund von Apples Sandbox, die die Einstellungen der Apps umzäunt und diese somit ohne Umwege, wie etwa über Dropbox, von außen nicht zugänglich sind, keine Möglichkeit, einfach von einer alten auf eine neue App upzugraden, wenn die betroffene App kein einfaches Update war.

Manche Unternehmen wie etwa Rovio, das diverse Angry-Birds-Versionen in den App Stores anbietet, haben die Möglichkeit, um das Problem herum zu entwickeln. Für Angry Birds haben sich die Entwickler dazu entschieden, verschiedene Varianten der mehr oder weniger gleichen Spiel-Idee zu veröffentlichen. Die kostenlosen Updates dieser Titel bringen gelegentlich neue Level oder beheben kleinere Probleme.

Die dritte Variante, die Unternehmen nutzen, um von existierenden Kunden zu profitieren und nicht nur auf das Wachstum der Plattform angewiesen zu sein, sind In-App-Käufe und Abos.

Diese Möglichkeit hat etwa Vemedio für die neue Version von Instcast gewählt. Für existierende Käufer ist das Upgrade auf Version 2.0 kostenlos, Neukunden zahlen den nun reduzierten Preis von 79 Cent.

 

 

Um aber auch von den bestehenden Kunden für die neuen Funktionen bezahlt zu werden, haben die Entwickler eine Pro-Version als In-App-Kauf bereit gestellt. Diese beinhaltet einige neue Funktionen, die in der alten Version nicht vorhanden waren. Dies sorgt in den Rezensionen von * derzeit aber für eine Reihe von Beschwerden von alten Besitzern, die sich aufregen erneut zahlen zu müssen – obwohl sie für den Preis von 1,79 Euro eine Reihe neuer Features erhalten. Hier könnte man sich nun die Frage stellen, ob hier auch davon ausgegangen wird, dass ein Golf V kostenlos von Volkswagen gegen einen neuen Golf VI ausgetauscht wird?

Dass Entwickler keine Möglichkeit haben, auf die mitunter fehlerhaften Rezensionen im App Store zu reagieren, ist ein Thema für sich.

Gründe für das Fehlen kostenpflichtige Upgrades

Warum Apple kostenpflichtige Upgrades nicht ermöglicht ist eine der ungeklärten Fragen. Die App Stores existieren mittlerweile so lange, dass es unwahrscheinlich ist, dass man in Cupertino einfach noch keine Zeit gefunden hat, sich darum zu kümmern. Gleiches gilt für die Theorie, dass Apple es “einfach richtig machen will”, wie seiner Zeit, bei Copy und Paste auf dem iPhone.

Einige Beobachter gehen daher davon aus, dass Apple seine App Stores schlichtweg möglichst einfach gestalten möchte und es daher wohl auch in Zukunft keine kostenpflichtigen Upgrades geben wird.

In der Regel ist es eine gute Idee, darauf zu achten, wie Apple sich den hausgemachten Problemen stellt. Bis dato gab es aber noch keine großen Updates von Final Cut Pro oder Aperture. Auch die iWork- oder iLife-Apps geben bisher keine Einblicke, wie Apple dies behandeln wird.

Bis dato muss man also davon ausgehen, dass das Fehlen kostenpflichtiger Upgrades im App Store Absicht ist und Apple als Hardware-Unternehmen die Preise der Software für OS X und iOS möglichst gering halten möchte. Genau dies passiert, da Entwickler ihre Kunden nicht wegen überteuerter Upgrades verlieren möchten, wenn sie einen Weg wählen, der die eigene Existenz sichert.

Geringe Preise für Ergänzungen sorgen dafür, dass die Nachfrage für das eigentliche Produkt steigt. Dieses Prinzip hat Joel Spolsky in seinem Strategy Letter V aus dem Jahr 2002 ausführlich beschrieben. So sind beispielsweise Benzin und Versicherungen eine Ergänzung zu Autos. Automobil-Hersteller würden deutlich mehr Autos verkaufen, wenn die Preise für Benzin oder Versicherungen geringer wären.

Für Entwickler und Kunden, die im App Store unter iOS und OS X einkaufen, bleibt jedoch das Problem bis auf weiteres bestehen. Es wird interessant, wie Apple große und teure Updates eigener Software, wie etwa * oder *, behandeln wird.

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Neues iPad: Dickeres Gehäuse nur ein “Plan B”?

Als Apple mit dem neuen iPad ein Gerät vorstellte, das geringfügig dicker und schwerer als das Vorgänger-Modell ist, waren viele überrascht: Das sei Apple-untypisch, manche meinen, das hätte es unter Steve Jobs nicht gegeben. Offenbar hatte aber auch Tim Cook anders geplant: Das aktuelle Design soll nur ein “Plan B” gewesen sein.

Ein um 0,8 Millimeter dickeres Gehäuse und ein um 35 Gramm höheres Gewicht – so die nackten Zahlen zum dritten iPad im Vergleich zum iPad 2. Die Zunahme hält sich also in Grenzen. Allerdings sind die Werte angesichts dessen, dass Apple sonst um jeden Millimeter und jedes Gramm kämpft, tatsächlich überraschend.

Der Grund für die veränderten Ausmaße und das höhere Gewicht ist das Retina Display: Die doppelte Pixeldichte macht das Display weniger lichtdurchlässig, so dass bei einer herkömmlichen Display-Technologie mehr LEDs für die Beleuchtung sorgen müssen. Diese brauchen mehr Platz und verbrauchen mehr Strom – weshalb Apple auch eine größere Batterie ins Gehäuse integrieren musste, um die Batterielaufzeit nicht zu verringern.

Das Ganze hätte sich vermeiden lassen, wenn Apple die IGZO-Technologie des japanischen Herstellers Sharp verwendet hätte. Eben das soll Apple auch laut Raymond Soneira, dem Chef von DisplayMate Technologies, ursprünglich geplant haben. IGZO-Displays bestehen aus Indium-, Gallium- und Zinkoxid und benötigen dank kleinerer Bestandteile wie Transistoren bei höherer Auflösung keine stärkere Beleuchtung.

In der Tat gab es vor der Veröffentlichung des neuen iPad Gerüchte, denen zufolge Apple die Integration eines solchen Sharp-Displays plante. Jedoch habe Sharp nicht schnell genug Displays in entsprechend hohen Stückzahlen herstellen können – was dazu passt, dass sich Apple beim letztendlichen Gerät zunächst für ein Samsung-Display entschied, LG und Sharp als Hersteller aber erst später hinzukommen sollten.

Offenbar wollte Apple mit der Veröffentlichung des neuen Modells nicht warten, bis Sharp seine Produktionsprobleme ausgeräumt hat – und sich dann eben für die etwas weniger elegante Lösung des dickeren Gehäuses entschieden. Ersten Meldungen zufolge ist das dritte iPad bisher aber auch in seiner dickeren Gestalt sehr erfolgreich, so dass es sich um die richtige Entscheidung gehandelt haben dürfte.

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Apples App Stores: Kopfzerbrechen über kostenpflichtige Upgrades


Ein Teil der klassischen Welt der Software-Entwicklung lebt davon, dass Kunden für ihre benutzten Anwendungen die Entwickler bezahlen. Gibt es große Weiterentwicklungen an einer bestehenden App, wie es neudeutsch heißt, so wird der Kunde für das Upgrade erneut zur Kasse gebeten. Diesen Weg bietet Apples App Store nicht und sorgt damit für Unmut bei Entwicklern und Kunden.

Anstoß der aktuellen Diskussion war ein Blog-Post von Wil Shipley, in dem der langjährige Apple-Entwickler die Situation anhand seiner Anwendung Delicious Library beschreibt und sich die klassischen bezahlten Upgrades wünscht. Er schildert diverse Probleme, die Apples aktuelle App-Store-Limitierungen mit sich bringen und damit entweder Entwickler oder Kunden unglücklich machen.

Aktuell ist es so, dass ein Entwickler seine Anwendung im App Store anbietet und dann immer wieder kleinere Updates und Bugfixes veröffentlicht. Hier ist es klar, dass weder Entwickler noch Kunde davon ausgehen, dafür gesondert zahlen zu müssen. Wenn es aber um große Versionssprünge geht, in welche die Programmierer viel Zeit und damit Geld investiert haben, ist es im klassischen Software-Modell so, dass dafür Geld verlangt wird.

Käufer gehen nicht davon aus, dass beispielsweise ein Update von Photoshop CS 5 auf Photoshop CS 6 kostenlos ist. Es gibt also unter bestimmten Voraussetzungen Upgrade-Preise. Diese Möglichkeit existiert aber eben nicht in Apples App Stores.

Firmen benötigen diese Einnahmen von bestehenden Kunden, um derartige Upgrades überhaupt veröffentlichen zu können, die nicht nur Bugfixes, sondern möglicherweise viele neue Funktionen beinhalten. Es ist schwer vorstellbar, dass eine Anwendung so umfangreich und gereift wie Photoshop CS6 ohne kostenpflichtige Upgrades heute an dem Punkt sein könnte, an dem sie ist.

Im iOS App Store wiegt dieses Problem bislang nicht so schwer, da die Apps in der Regel nur wenige Euro kosten und damit sehr günstig sind. Im Mac App Store und den dort angebotenen Anwendungen, die teilweise mehrere hundert Euro kosten, sorgt dieses Problem bei den Entwicklern aber für Kopfschmerzen.

Alternativen zu kostenpflichtigen Upgrades

Auf der Suche nach einer Alternative für das Fehlen kostenpflichtiger Upgrades, haben Entwickler mittlerweile einige Möglichkeiten gefunden, die aber mitunter alles andere als optimal sind. Ein Weg ist das Veröffentlichen einer neuen App mit angehängter Versionsnummer, wie es etwa Loren Brichter mit seinem Twitter-Client Tweetie und dem Nachfolger Tweetie 2 getan hat.

Dies sorgt bei den Käufern allerdings dafür, dass sie zum einen erneut den vollen Preis zahlen müssen – und sich, wie Promi Alyssa Milano, öffentlich darüber aufregen 3 Dollar auszugeben. Zum anderen sehen potentielle Käufer, die nach einer bestimmten App suchen, eine möglicherweise lange Liste mit verschiedenen gleichnamigen Apps.

 

Die offensichtliche Lösung für dieses Problem: Der Entwickler entfernt die alte App aus dem App Store. Damit verliert er aber die Möglichkeit seine Kunden, die diese Version weiterhin verwenden, im Fall der Fälle mit Bugfixes zu versorgen. Eine weitere Sackgasse, die weder Kunden noch Entwickler wirklich glücklich macht.

Gleichzeitig gibt es aufgrund von Apples Sandbox, die die Einstellungen der Apps umzäunt und diese somit ohne Umwege, wie etwa über Dropbox, von außen nicht zugänglich sind, keine Möglichkeit, einfach von einer alten auf eine neue App upzugraden, wenn die betroffene App kein einfaches Update war.

Manche Unternehmen wie etwa Rovio, das diverse Angry-Birds-Versionen in den App Stores anbietet, haben die Möglichkeit, um das Problem herum zu entwickeln. Für Angry Birds haben sich die Entwickler dazu entschieden, verschiedene Varianten der mehr oder weniger gleichen Spiel-Idee zu veröffentlichen. Die kostenlosen Updates dieser Titel bringen gelegentlich neue Level oder beheben kleinere Probleme.

Die dritte Variante, die Unternehmen nutzen, um von existierenden Kunden zu profitieren und nicht nur auf das Wachstum der Plattform angewiesen zu sein, sind In-App-Käufe und Abos.

Diese Möglichkeit hat etwa Vemedio für die neue Version von Instcast gewählt. Für existierende Käufer ist das Upgrade auf Version 2.0 kostenlos, Neukunden zahlen den nun reduzierten Preis von 79 Cent.

 

 

Um aber auch von den bestehenden Kunden für die neuen Funktionen bezahlt zu werden, haben die Entwickler eine Pro-Version als In-App-Kauf bereit gestellt. Diese beinhaltet einige neue Funktionen, die in der alten Version nicht vorhanden waren. Dies sorgt in den Rezensionen von * derzeit aber für eine Reihe von Beschwerden von alten Besitzern, die sich aufregen erneut zahlen zu müssen – obwohl sie für den Preis von 1,79 Euro eine Reihe neuer Features erhalten. Hier könnte man sich nun die Frage stellen, ob hier auch davon ausgegangen wird, dass ein Golf V kostenlos von Volkswagen gegen einen neuen Golf VI ausgetauscht wird?

Dass Entwickler keine Möglichkeit haben, auf die mitunter fehlerhaften Rezensionen im App Store zu reagieren, ist ein Thema für sich.

Gründe für das Fehlen kostenpflichtige Upgrades

Warum Apple kostenpflichtige Upgrades nicht ermöglicht ist eine der ungeklärten Fragen. Die App Stores existieren mittlerweile so lange, dass es unwahrscheinlich ist, dass man in Cupertino einfach noch keine Zeit gefunden hat, sich darum zu kümmern. Gleiches gilt für die Theorie, dass Apple es “einfach richtig machen will”, wie seiner Zeit, bei Copy und Paste auf dem iPhone.

Einige Beobachter gehen daher davon aus, dass Apple seine App Stores schlichtweg möglichst einfach gestalten möchte und es daher wohl auch in Zukunft keine kostenpflichtigen Upgrades geben wird.

In der Regel ist es eine gute Idee, darauf zu achten, wie Apple sich den hausgemachten Problemen stellt. Bis dato gab es aber noch keine großen Updates von Final Cut Pro oder Aperture. Auch die iWork- oder iLife-Apps geben bisher keine Einblicke, wie Apple dies behandeln wird.

Bis dato muss man also davon ausgehen, dass das Fehlen kostenpflichtiger Upgrades im App Store Absicht ist und Apple als Hardware-Unternehmen die Preise der Software für OS X und iOS möglichst gering halten möchte. Genau dies passiert, da Entwickler ihre Kunden nicht wegen überteuerter Upgrades verlieren möchten, wenn sie einen Weg wählen, der die eigene Existenz sichert.

Geringe Preise für Ergänzungen sorgen dafür, dass die Nachfrage für das eigentliche Produkt steigt. Dieses Prinzip hat Joel Spolsky in seinem Strategy Letter V aus dem Jahr 2002 ausführlich beschrieben. So sind beispielsweise Benzin und Versicherungen eine Ergänzung zu Autos. Automobil-Hersteller würden deutlich mehr Autos verkaufen, wenn die Preise für Benzin oder Versicherungen geringer wären.

Für Entwickler und Kunden, die im App Store unter iOS und OS X einkaufen, bleibt jedoch das Problem bis auf weiteres bestehen. Es wird interessant, wie Apple große und teure Updates eigener Software, wie etwa * oder *, behandeln wird.

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Apple erhält Patent für Kamera-Fokus per Touchscreen

Unter der Patentnummer 20120120277 wurde Apple in dieser Woche eine Weiterentwicklung des Kamera-Fokus auf mobilen Geräten zugesprochen. Die Technik, mit der sich per Bildschirmberührung einzelne Objekte fokussieren lassen, könnte in den kommenden iOS-Geräten zum Einsatz kommen. 

Unter dem Titel “multi-point touch focus” kann der Nutzer einzelne Objekte auf dem Bildschirm berühren und so den Fokus des Kameraobjektivs bestimmen. Die Weiterentwicklung will den unerwünschten Folgen des Autofokus entgegenwirken und mehr Freiheit beim Fotografieren ermöglichen. Mit der manuellen Scharfstellung und Belichtung wird auch eine Vorschau des Fotos angezeigt, heißt es in dem Patentantrag.

Bislang sind Apples iPhone und iPad mit einem Autofokus ausgestattet, der eine automatische Gesichts- und Gegenstandserkennung ermöglicht, die der Nutzer aber wenig beeinflussen kann. Apple deutet in seinem Antrag allerdings an, dass für die zusätzlichen Kamerafunktionen wohl erhebliche Rechenleistung und möglicherweise ein zusätzlicher Prozessor benötigt werde. Ob die Technik daher schon in der kommenden Geräte-Generation zum Einsatz kommen wird, ist fraglich.

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Apple Store: Einkaufszentren bieten Apple angeblich Sonderkonditionen

Apples Retail Stores befinden sich üblicherweise in den beliebtesten Shopping-Straßen oder Einkaufszentren einer Stadt. Dafür scheint Apple aber oftmals nicht sonderlich tief in die eigene Tasche greifen zu müssen – im Gegenteil: Viele Einkaufszentren bieten besonders günstige Konditionen, um Apple anzulocken.

Die Website CNet widmet Apples Retail-Sonderkonditionen einen eigenen Artikel. Sie verweist dabei einerseits auf eine Meldung der Lokal-Ausführung des US-Fernsehsenders ABC für die Hauptstadt Salt Lake City des US-Bundesstaates Utah: Dieser zufolge soll Apple von den Betreibern des Einkaufszentrums City Creek Center für einen Apple Store das Angebot erhalten haben, fünf Jahre lang keine Miete zahlen zu müssen.

Die New York Post berichtet derweil, dass Apple in dem New Yorker Regionalbahnhof Grand Central Terminal lediglich 60 US-Dollar Miete pro Quadratfuß bezahlen muss. Ein Burger-Laden müsse derweil über 200 Dollar für die gleiche Fläche bezahlen. Grand Central Terminal ist der größte Bahnhof der Welt, die Eröffnung des dortigen Apple Store sorgte für entsprechend viel Aufmerksamkeit.

Auch, wenn sich diese Meldungen nicht abschließend bestätigen lassen – die Mietverträge sind schließlich vertraulich – scheint es so, als müsse Apple für gute Adressen nicht die entsprechenden Premium-Preise bezahlen. Laut CNet dürfte das daran liegen, dass ein Apple Store eben zahlreiche Kunden anlockt – von denen dann andere Läden an der jeweiligen Adresse profitieren. Auch handle es sich bei der Apple-Kundschaft regelmäßig um junge, aber zahlungskräftige Personen, an denen ein Einkaufszentrum besonders interessiert ist.

Der Vergleich mit einem Restaurant, den die New York Post anstellt, sei vielleicht nicht ganz so aussagekräftig: Eine Ladenfläche an ein Restaurant zu vermieten, sei regelmäßig etwas unsicher, da sich Gastronomie-Einrichtungen oft nicht lange an einer Adresse halten können. Bei Apple Stores sei das ganz anders: Diese bleiben den Vermietern regelmäßig lange erhalten. Auch das könnte ein Grund für die Diskrepanz in der Höhe der Miete sein – aber auch ein weiterer Grund, diese für Apple besonders niedrig zu halten.

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Google hat Motorola Mobility übernommen – Apple wollte Chef abwerben

Rund neun Monate, nachdem sich Google zur Übernahme von Motorola Mobility entschlossen hatte, ist der Deal perfekt: Die bisherige Motorola-Mobil-Sparte ist jetzt eine Google-Tochter. Der neue Chef von Motorola Mobility wäre derweil fast Apple-Manager geworden.

Stolz verkündet Googles CEO Larry Page in einem Blog-Eintrag, dass seine Firma die bisherige Motorola-Tochter übernommen hat. Angesichts dessen, dass Mobiltelefone heute zu Dingen fähig sind, die lange Zeit nur in Science-Fiction-Serien wie Star Trek zu sehen waren, freue er sich besonders über die abgeschlossene Übernahme.

Er dankt dem bisherigen Motorola-Mobility-Chef Sanjay Jha, der sich weiterhin um den Wechsel zum neuen Mutterunternehmen kümmern werde. Neuer CEO werde hingegen der langjährige Google-Mitarbeiter Dennis Woodside. Woodside hatte sich zuvor unter anderem um die Erschließung der Märkte im Nahen Osten, Afrika, Osteuropa und Russland gekümmert.

Die Geschichte hätte auch anders verlaufen können: Laut Bloomberg hatte Apples CEO Tim Cook versucht, Woodside nach Cupertino zu holen. Der Jurist hätte dort Verkaufschef (“Head of Sales”) werden sollen.

Google habe dann aber erkannt, dass sich Woodside nach einer neuen Herausforderung sehne und ihm dann im August letzten Jahres das Angebot gemacht, die Führung der zukünftigen Google-Tochter zu übernehmen. Page habe ihm, erinnere sich Woodward, auf seine Suche nach einer Herausforderung angesprochen. “Ich möchte, dass du Motorola leitest. Ich glaube, dass du das sehr gut könntest. Kannst du mir bis heute Abend Bescheid geben?”, so die Frage des Google-Chefs – die Woodward dann bejahte.

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Apple Store: Einkaufszentren bieten Apple angeblich Sonderkonditionen

Apples Retail Stores befinden sich üblicherweise in den beliebtesten Shopping-Straßen oder Einkaufszentren einer Stadt. Dafür scheint Apple aber oftmals nicht sonderlich tief in die eigene Tasche greifen zu müssen – im Gegenteil: Viele Einkaufszentren bieten besonders günstige Konditionen, um Apple anzulocken.

Die Website CNet widmet Apples Retail-Sonderkonditionen einen eigenen Artikel. Sie verweist dabei einerseits auf eine Meldung der Lokal-Ausführung des US-Fernsehsenders ABC für die Hauptstadt Salt Lake City des US-Bundesstaates Utah: Dieser zufolge soll Apple von den Betreibern des Einkaufszentrums City Creek Center für einen Apple Store das Angebot erhalten haben, fünf Jahre lang keine Miete zahlen zu müssen.

Die New York Post berichtet derweil, dass Apple in dem New Yorker Regionalbahnhof Grand Central Terminal lediglich 60 US-Dollar Miete pro Quadratfuß bezahlen muss. Ein Burger-Laden müsse derweil über 200 Dollar für die gleiche Fläche bezahlen. Grand Central Terminal ist der größte Bahnhof der Welt, die Eröffnung des dortigen Apple Store sorgte für entsprechend viel Aufmerksamkeit.

Auch, wenn sich diese Meldungen nicht abschließend bestätigen lassen – die Mietverträge sind schließlich vertraulich – scheint es so, als müsse Apple für gute Adressen nicht die entsprechenden Premium-Preise bezahlen. Laut CNet dürfte das daran liegen, dass ein Apple Store eben zahlreiche Kunden anlockt – von denen dann andere Läden an der jeweiligen Adresse profitieren. Auch handle es sich bei der Apple-Kundschaft regelmäßig um junge, aber zahlungskräftige Personen, an denen ein Einkaufszentrum besonders interessiert ist.

Der Vergleich mit einem Restaurant, den die New York Post anstellt, sei vielleicht nicht ganz so aussagekräftig: Eine Ladenfläche an ein Restaurant zu vermieten, sei regelmäßig etwas unsicher, da sich Gastronomie-Einrichtungen oft nicht lange an einer Adresse halten können. Bei Apple Stores sei das ganz anders: Diese bleiben den Vermietern regelmäßig lange erhalten. Auch das könnte ein Grund für die Diskrepanz in der Höhe der Miete sein – aber auch ein weiterer Grund, diese für Apple besonders niedrig zu halten.

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Apple soll Entwickler von Musik-Produktionssoftware übernommen haben

Apple soll wieder mal ein kleines, bisher unscheinbares Unternehmen übernommen haben. Dieses Mal könnten dessen Know-How und Mitarbeiter die Zukunft von Apples Musik-Produktionssoftware beeinflussen: Es handelt sich um einen entsprechenden Software-Entwickler aus Italien.

Die Website TechCrunch hat eine entsprechende Meldung eines italienischen Blogs aufgegriffen, der sich wiederum unter anderem auf ein Dokument der italienischen Kommunikationsbehörde beruft.

Der jüngste Neuzugang unter den Apple-Übernahmen heißt Redmatica – ein ziemlich kleiner Software-Entwickler, der verschiedene Musik-Programme für den Mac entwickelt. Die wichtigste unter diesen Apps ist die Software Keymap Pro, ein Bearbeitungsprogramm für Sampler-Musikinstrumente.

Apple bietet mit * und * Software-Lösungen für Hobby- wie auch für professionelle Musiker an, GarageBand gibt es auch in einer *. GarageBand richtet sich in erster Linie an Hobbymusiker, Logic Pro kommt auch bei der professionellen Musikproduktion zum Einsatz. Sollten die Gerüchte um die Redmatica-Übernahme stimmen, dürfte Apple das geistige Eigentum und die Mitarbeiter der Firma in erster Linie für die Weiterentwicklung dieser Produkte einsetzen.

In dem jüngsten Interview im Rahmen der “D”-Konferenz erklärte Apples CEO Tim Cook, dass Apple traditionell eher kleinere Unternehmen übernehme – und zwar für das Können ihrer Mitarbeiter und das vorhandene Know-How und weniger, um mit Unternehmens-Töchtern den Konzernumsatz zu steigern. Oft stellen die von Apple übernommenen Firmen ihren bisherigen Betrieb sogar ein. Redmatica würde den von Cook skizzierten Trend fortführen: Das Unternehmen soll zuletzt lediglich 100.000 Euro Umsatz pro Jahr bei einem Gewinn in Höhe von 26.000 Euro gemacht haben.

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Mehr Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

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Spekulation: Plant Apple eine eigene Kamera?

In welche Märkte könnte Apple noch einsteigen? Die Gerüchteküche glaubt fest an einen Apple-Fernseher – doch auch andere Segmente würden sich anbieten: Eine Website spekuliert nun über eine Apple-Kamera, die mehr bieten soll als das im iPhone und iPad integrierte Modell.

Steve Jobs’ neue Märkte: Lehrbücher, Fernseher, Fotografie

Steve Jobs’ Biograph Walter Isaacson zitiert den früheren Apple-Chef in der * mit den Worten, dass er drei Märkte revolutionieren wolle: Den der Lehrbücher sowie den Fernseher- und den Fotografie-Markt. In den Lehrbuch-Markt ist Apple mit den auf dem jüngsten Education-Event vorgestellten Neuerungen iBooks 2, iBooks Author und iTunes U eingestiegen, den Fernseher-Markt könnte Apple mit einem eigenen Fernseher oder weiteren Updates fürs Apple TV revolutionieren.

Mit der Revolution des Fotografie-Marktes könnte Jobs auch einfach eine Verbesserung der Kameras im iPhone und iPad gemeint haben. Immerhin ist vor allem die Kamera des iPhone 4S mittlerweile so gut, dass viele Gelegenheits-Fotografen ihre Kompaktkamera immer öfter zu Hause lassen. Beim Foto-Portal Flickr liegen iPhones in der Liste der beliebtesten Kameras seit einiger Zeit auf Platz eins.

Was für die Apple-Kamera spricht

Die Website iLounge hat jedoch einen Tipp erhalten, dass Apple an einer eigenen Kamera arbeitet. Die Information konnte die Seite nicht bestätigen, weshalb sie ihre weiteren Ausführungen als reine Spekulation einordnet. Allerdings glaubt sie, dass in diesem Fall das Sprichwort “Wo Rauch ist, ist auch ein Feuer” zutrifft. In dem ausführlichen Kaufberatungs-Dokument zum neuen iPad widmet iLounge dem Kamera-Thema immerhin zwei Seiten.

Der Autor des Buchs “Inside Apple” hatte kürzlich berichtet, dass sich Steve Jobs für die Lichtfeldkameras des Hersteller Lytro interessiert und auch mit dem Chef dieses Unternehmens getroffen habe – ein Anzeichen dafür, dass sich Apple mit dem Thema befasst. Auch sei zu bedenken, dass sich die Kameraqualität des iPhone und iPad stetig verbessert habe. Allerdings versuche Apple auch, diese Komponenten so klein wie möglich zu halten – was einerseits dazu führe, dass die Kameras nur wenig Licht aufnehmen könnten und über keinen optischen Zoom verfügen.

Eine separate Kamera hätte also, so iLounge, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Die Website glaubt allerdings nicht, dass Apple gleich auf den Markt der Spiegelreflex-Kameras mit Wechselobjektiven einsteigen würde; eher werde Apple auf ein fest verbautes Objektiv setzen, dass aber durch seine Größe die Nachteile der iPhone- und iPad-Kameras ausgleichen würde. Die Lytro-Kameras zeigten bereits, wie eine elegant-kleine, aber dennoch leistungsfähige Kamera aussehen könne – wobei das Display für Apples Vorstellungen zu klein wäre.

Blick in die Vergangenheit: Es wäre nicht die erste Apple-Kamera

Als Randnotiz sei hinzugefügt, dass es nicht die erste Kamera aus dem Hause Apple wäre: In den 1990er Jahren hatte Apple mit der QuickTake-Reihe schon Digitalkameras im Angebot.

Nachdem Steve Jobs im Jahr 1996 ins Unternehmen zurückkehrte und 1997 CEO wurde, verordnete er dem Unternehmen eine Schlankheitskur – der neben dem Newton und den Apple-Druckern unter anderem auch die QuickTake zum Opfer viel. In den Jahren 2003 bis 2006 verkaufte Apple außerdem die FireWire-Webcam iSight.

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Apple soll Entwickler von Musik-Produktionssoftware übernommen haben

Apple soll wieder mal ein kleines, bisher unscheinbares Unternehmen übernommen haben. Dieses Mal könnten dessen Know-How und Mitarbeiter die Zukunft von Apples Musik-Produktionssoftware beeinflussen: Es handelt sich um einen entsprechenden Software-Entwickler aus Italien.

Die Website TechCrunch hat eine entsprechende Meldung eines italienischen Blogs aufgegriffen, der sich wiederum unter anderem auf ein Dokument der italienischen Kommunikationsbehörde beruft.

Der jüngste Neuzugang unter den Apple-Übernahmen heißt Redmatica – ein ziemlich kleiner Software-Entwickler, der verschiedene Musik-Programme für den Mac entwickelt. Die wichtigste unter diesen Apps ist die Software Keymap Pro, ein Bearbeitungsprogramm für Sampler-Musikinstrumente.

Apple bietet mit * und * Software-Lösungen für Hobby- wie auch für professionelle Musiker an, GarageBand gibt es auch in einer *. GarageBand richtet sich in erster Linie an Hobbymusiker, Logic Pro kommt auch bei der professionellen Musikproduktion zum Einsatz. Sollten die Gerüchte um die Redmatica-Übernahme stimmen, dürfte Apple das geistige Eigentum und die Mitarbeiter der Firma in erster Linie für die Weiterentwicklung dieser Produkte einsetzen.

In dem jüngsten Interview im Rahmen der “D”-Konferenz erklärte Apples CEO Tim Cook, dass Apple traditionell eher kleinere Unternehmen übernehme – und zwar für das Können ihrer Mitarbeiter und das vorhandene Know-How und weniger, um mit Unternehmens-Töchtern den Konzernumsatz zu steigern. Oft stellen die von Apple übernommenen Firmen ihren bisherigen Betrieb sogar ein. Redmatica würde den von Cook skizzierten Trend fortführen: Das Unternehmen soll zuletzt lediglich 100.000 Euro Umsatz pro Jahr bei einem Gewinn in Höhe von 26.000 Euro gemacht haben.

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Spekulation: Plant Apple eine eigene Kamera?

In welche Märkte könnte Apple noch einsteigen? Die Gerüchteküche glaubt fest an einen Apple-Fernseher – doch auch andere Segmente würden sich anbieten: Eine Website spekuliert nun über eine Apple-Kamera, die mehr bieten soll als das im iPhone und iPad integrierte Modell.

Steve Jobs’ neue Märkte: Lehrbücher, Fernseher, Fotografie

Steve Jobs’ Biograph Walter Isaacson zitiert den früheren Apple-Chef in der * mit den Worten, dass er drei Märkte revolutionieren wolle: Den der Lehrbücher sowie den Fernseher- und den Fotografie-Markt. In den Lehrbuch-Markt ist Apple mit den auf dem jüngsten Education-Event vorgestellten Neuerungen iBooks 2, iBooks Author und iTunes U eingestiegen, den Fernseher-Markt könnte Apple mit einem eigenen Fernseher oder weiteren Updates fürs Apple TV revolutionieren.

Mit der Revolution des Fotografie-Marktes könnte Jobs auch einfach eine Verbesserung der Kameras im iPhone und iPad gemeint haben. Immerhin ist vor allem die Kamera des iPhone 4S mittlerweile so gut, dass viele Gelegenheits-Fotografen ihre Kompaktkamera immer öfter zu Hause lassen. Beim Foto-Portal Flickr liegen iPhones in der Liste der beliebtesten Kameras seit einiger Zeit auf Platz eins.

Was für die Apple-Kamera spricht

Die Website iLounge hat jedoch einen Tipp erhalten, dass Apple an einer eigenen Kamera arbeitet. Die Information konnte die Seite nicht bestätigen, weshalb sie ihre weiteren Ausführungen als reine Spekulation einordnet. Allerdings glaubt sie, dass in diesem Fall das Sprichwort “Wo Rauch ist, ist auch ein Feuer” zutrifft. In dem ausführlichen Kaufberatungs-Dokument zum neuen iPad widmet iLounge dem Kamera-Thema immerhin zwei Seiten.

Der Autor des Buchs “Inside Apple” hatte kürzlich berichtet, dass sich Steve Jobs für die Lichtfeldkameras des Hersteller Lytro interessiert und auch mit dem Chef dieses Unternehmens getroffen habe – ein Anzeichen dafür, dass sich Apple mit dem Thema befasst. Auch sei zu bedenken, dass sich die Kameraqualität des iPhone und iPad stetig verbessert habe. Allerdings versuche Apple auch, diese Komponenten so klein wie möglich zu halten – was einerseits dazu führe, dass die Kameras nur wenig Licht aufnehmen könnten und über keinen optischen Zoom verfügen.

Eine separate Kamera hätte also, so iLounge, durchaus ihre Daseinsberechtigung. Die Website glaubt allerdings nicht, dass Apple gleich auf den Markt der Spiegelreflex-Kameras mit Wechselobjektiven einsteigen würde; eher werde Apple auf ein fest verbautes Objektiv setzen, dass aber durch seine Größe die Nachteile der iPhone- und iPad-Kameras ausgleichen würde. Die Lytro-Kameras zeigten bereits, wie eine elegant-kleine, aber dennoch leistungsfähige Kamera aussehen könne – wobei das Display für Apples Vorstellungen zu klein wäre.

Blick in die Vergangenheit: Es wäre nicht die erste Apple-Kamera

Als Randnotiz sei hinzugefügt, dass es nicht die erste Kamera aus dem Hause Apple wäre: In den 1990er Jahren hatte Apple mit der QuickTake-Reihe schon Digitalkameras im Angebot.

Nachdem Steve Jobs im Jahr 1996 ins Unternehmen zurückkehrte und 1997 CEO wurde, verordnete er dem Unternehmen eine Schlankheitskur – der neben dem Newton und den Apple-Druckern unter anderem auch die QuickTake zum Opfer viel. In den Jahren 2003 bis 2006 verkaufte Apple außerdem die FireWire-Webcam iSight.

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Phil Schiller als Hüter der Apple-Coolness

Zwar heißt der offizielle Jobs-Nachfolger Tim Cook, “Apples Gesicht” ist in Wahrheit jedoch jemand anderes: Der langjährige Marketing-Chef Phil Schiller soll nach Beobachtungen der Businessweek verstärkt zur WWDC in Erscheinung treten und Apples Coolness verteidigen. 

Die von so vielen Fans mit Spannung erwartete Keynote wird CEO Cook nicht allein bestreiten. Neben ihm werden andere Apple-Chefs, allen voran Schiller, iOS 6, neue Macs und Details zu Mac OS X Mountain Lion präsentieren. Phil Schillers Mission: Den Coolness-Faktor der Apple-Produkte wahren.

Für diesen nicht ganz einfachen Job sei Schiller der beste Mann – schließlich kenne der Marketing-Chef das Unternehmen seit 1997, heißt es in der Bloomberg Businessweek. Eng an der Seite von Steve Jobs habe er an allen wichtigen Hop-oder-Top-Entscheidungen mitgewirkt und teile sein unternehmerisches Verständnis mit dem verstorbenen CEO, zitiert die Zeitung ihre Interviewpartner. Angeblich habe er sich dadurch sogar den Spitznamen “Mini-Me” eingehandelt, in Anlehnung an einen Klon-Charakter aus dem Film “Austin Powers“.

Demnach sei es neben Cook vor allem Schiller, der die Schuld zugesprochen bekommt, sollte einmal etwas nicht ganz nach Plan laufen in Cupertino. Seine jahrzehntelange Nähe zum Kreativzentrum in Cupertino sei es auch, die ihn als Hüter der Apple-Philosophie zum Träger von Wohl und Wehe des Unternehmens macht. Das Wohl wird in den kommenden Wochen entscheidend davon abhängen, ob Apple die Erwartungen an ein neues, bahnbrechendes Produkt erfüllen kann oder nicht.

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Apple erhält Design-Patent für MacBook Air

Neue Maßstäbe hat Apple mit dem Design des MacBook Air schon längst gesetzt – jetzt ist es auch offiziell. Für die schlanke Tropfenform wurde Apple in dieser Woche ein Patent zugesprochen – und damit die Möglichkeit, gegen Nachahmer vorzugehen. 

In dem unter der Nummer D661,296 geführten Patent wird ausschließlich die Optik des dünnsten MacBook geschützt. Das Gehäuse, das mit einer Keil- oder Tropfenform verglichen wird, hat bereits einige Nachahmer animiert, sogenannte Ultrabooks mit ähnlichem Design auf den Markt zu bringen. Bislang deutet noch nichts darauf hin, dass Apple direkt gegen die Ultrabook-Hersteller vorgehen wird. Derzeit profitieren vor allem HP, Asus und Samsung von dem beliebten Design.

Die Patentbeschreibung selbst ist sehr kurz und allgemein gehalten, sodass es reichlich Stoff für eine gerichtliche Auseinandersetzung geben könnte. Zwar beschreiben die Zeichnungen neben der Keilform auch Scharniere, Deckelform und Rückseite des MacBook Air, ab wann jedoch eine Patentverletzung vorliegt, könnte im Einzelfall streitig sein. Aus der Patentbeschreibung geht hervor, dass Apple bereits am 1. Juli 2011 den Patentantrag eingereicht hat.

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Phil Schiller als Hüter der Apple-Coolness

Zwar heißt der offizielle Jobs-Nachfolger Tim Cook, “Apples Gesicht” ist in Wahrheit jedoch jemand anderes: Der langjährige Marketing-Chef Phil Schiller soll nach Beobachtungen der Businessweek verstärkt zur WWDC in Erscheinung treten und Apples Coolness verteidigen. 

Die von so vielen Fans mit Spannung erwartete Keynote wird CEO Cook nicht allein bestreiten. Neben ihm werden andere Apple-Chefs, allen voran Schiller, iOS 6, neue Macs und Details zu Mac OS X Mountain Lion präsentieren. Phil Schillers Mission: Den Coolness-Faktor der Apple-Produkte wahren.

Für diesen nicht ganz einfachen Job sei Schiller der beste Mann – schließlich kenne der Marketing-Chef das Unternehmen seit 1997, heißt es in der Bloomberg Businessweek. Eng an der Seite von Steve Jobs habe er an allen wichtigen Hop-oder-Top-Entscheidungen mitgewirkt und teile sein unternehmerisches Verständnis mit dem verstorbenen CEO, zitiert die Zeitung ihre Interviewpartner. Angeblich habe er sich dadurch sogar den Spitznamen “Mini-Me” eingehandelt, in Anlehnung an einen Klon-Charakter aus dem Film “Austin Powers“.

Demnach sei es neben Cook vor allem Schiller, der die Schuld zugesprochen bekommt, sollte einmal etwas nicht ganz nach Plan laufen in Cupertino. Seine jahrzehntelange Nähe zum Kreativzentrum in Cupertino sei es auch, die ihn als Hüter der Apple-Philosophie zum Träger von Wohl und Wehe des Unternehmens macht. Das Wohl wird in den kommenden Wochen entscheidend davon abhängen, ob Apple die Erwartungen an ein neues, bahnbrechendes Produkt erfüllen kann oder nicht.

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Doku-Tipp “Ulrich protestiert: Mythos Apple”

Apple begeistert, Apple ist erfolgreich, Apple polarisiert... wer Apple nutzt, ist cool, anders und entsagt dem Mainstream. So sieht sich der kalifornische Hersteller gerne selbst, nicht weniger auch die gläubige Fan-Basis. Doch Kritiker mehren sich und beäugen das System Apple mittlerweile argwöhnisch. ZDFinfo versuchte, den Mythos Apple in einer Dokumentation zu verstehen.

Die Dokumentation „Ulrich