„Nur zwei Notebooks sind ihr Geld wert!“ – ein Software-Entwickler spricht Klartext

Stefan Bubeck
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Michal Hořejšek ist sauer auf sein neues Dell-Laptop, genauer gesagt auf das Touchpad. In einem Blogpost kommt er zum Schluss, dass es nur zwei Notebooks gebe, die man sich kaufen könne, weil sie eindeutig besser seien als der ganze Rest. Hat der Programmierer recht?

„Nur zwei Notebooks sind ihr Geld wert!“ – ein Software-Entwickler spricht Klartext

Hořejšek ist Lead Programmer bei CZ.NIC, dem Verwalter der länderspezifischen Top-Level-Domain „.cz“. Sein Aufreger über die Notebook-Industrie ist ein Netzfundstück besonderer Güte, da er ohne Umschweife sagt: Ein gutes Notebook zu finden, das sei überhaupt nicht schwer. Die einzig verwendbaren Geräte seien Chromebooks und Macs.

Programmierer ist sich sicher: Entweder Chromebook oder Mac – alles andere „ist ein Stück Sch...e“

Die Kritikpunkte sind die Touchpads, die Keyboards und das Betriebssystem. Das Touchpad des Dell – das Modell wird leider nicht genannt – sei „armselig“ und „zu klein“. Wer noch nie einige Zeit mit einem Touchpad eines Chromebooks oder eines Macbooks verbracht habe, könne das nicht verstehen, so Hořejšek. Es sei ein ganz anderes Level – ihm sei unklar, warum andere Hersteller nicht dazu in der Lage wären, es zu erreichen.

Die Tastatur habe „das gleiche Problem“, zudem sei das Dell „hässlich, groß und schwer.“ Ein Windows-Rechner komme für ihn als Software-Entwickler nicht Frage. Für ihn gebe es nur zwei Optionen: Ein Mac zum Arbeiten und ein Chromebook für private Zwecke. Am Schluss seines Wutausbruchs bittet er um Feedback: „Bitte beweist mir das Gegenteil.“

Hier unser Testbericht zum Macbook Pro mit Touchbar:

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MacBook Pro 2016: Touch Bar im Test

Ein Kommentator namens Tomas Dvorak nennt als Alternative das Lenovo E470 mit Xubuntu. Es sei eine „solide Maschine, die Jahre halten wird und reparierbar ist.“ Der Leser „mikiqex“ schwört auch auf Lenovos Thinkpads, die er seit 11 Jahren zusammen mit einer Dockingstation nutze. Allerdings räumt er ein, dass das Touchpad seines ThinkPad T430s „ziemlich tragisch“ sei.

Gar nicht einverstanden mit Hořejšeks Meinung ist „jack“, der die Tastaturen der neuesten Macbook-Pro-Generation als „schlechter als jedes ThinkPad“ bezeichnet. Zudem sei macOS ein Betriebssystem, an das er sich als Benutzer anpassen müsse – statt andersrum.

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Chromebooks sind hierzulande eher schwach vertreten. Apple ist zwar teuer, aber auch gut – das geben sogar Kritiker zu. Aber hat die Konkurrenz nicht schon längst aufgeholt oder Cupertino sogar überholt (Stichwort: Windows Precision Touchpad)? Hat der Programmierer recht oder liegt er total daneben? Sagt uns eure Meinung in der Umfrage oder in der Kommentarsektion.

Quelle: Michal Hořejšek

Weitere Themen: MacBook, Apple

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