Pokémon GO: Cheats und Hack - gibt es das?

Victoria Scholz
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Kaum ist Pokémon GO offiziell in den USA, Australien und Neuseeland gestartet, gibt es auch schon Cheats und Hacks für die AR-App. Vermutlich werden sich im Laufe der Zeit noch mehr Cheat-Programme ansammeln, mit denen ihr unendlich Pokémünzen erhaltet. 

Die AR-Handy-App Pokémon GO lebt von Mikrotransaktionen. Mit ihnen erhaltet ihr wertvolle Pokémünzen, mit denen ihr euch Items kaufen könnt. Besonders der Beutel ist interessant, da ihr hiermit mehr Pokémon tragen könnt. Doch auch Rauch ist ein nützlicher Gegenstand. Er zieht euch für 30 Minuten wilde Pokémon an. Bleibt ihr also für die halbe Stunde auf dem Fleck, wie beispielsweise in der Mittagspause, könnt ihr die Taschenmonster fangen und Sternenstaub und Bonbons einsammeln.

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Pokémon GO mit Cheats und Hacks – geht das?

Bereits seit der Ankündigung von Pokémon GO vor einigen Jahren arbeiten Entwickler auf der ganzen Welt an Programmen, die die Mikrotransaktionen aushebeln. Da die AR-App jedoch kostenlos für Android- und iOS-Smartphones zur Verfügung steht, finanzieren sich The Pokémon Company International und Niantic, Inc. die Kosten mit dem Verkauf von Pokémünzen. So werden auch massige Gewinne eingefahren. Klar also, dass beide Unternehmen natürlich nicht wollen, dass Cheats und Hacks von Pokémon GO frei erhältlich sind.

Bereits jetzt sind einige kostenlose Programme erhältlich, die euch unendliche Pokémünzen versprechen. Dabei müsst ihr die Programme nicht einmal herunterladen, es gibt sie auch als “Online Pokémon GO Cheats Tool“. Hier müsst ihr lediglich euren Trainer-Namen, die Plattform und Region eingeben sowie auswählen, wie viele Pokémünzen ihr haben wollt. Klickt ihr auf Start, wird euch eine wirre Berechnung angezeigt, die noch einmal die Seriosität zeigen soll. Danach sollt ihr euch als Mensch verifizieren, damit das Programm weiß, dass ihr auch keine Maschine seid.

Die deutschen, offiziellen Pokémon-GO-Richtlinien von Entwickler Niantic, Inc. zeigen deutlich, dass Schummeln nicht erlaubt ist. So heißt es auf der offiziellen Seite: “Schummle nicht. Spiele fair. Pokémon GO wird auf einem Mobilgerät gespielt, damit du nach draußen gehen und deine Welt erkunden kannst! Den Tricks sind leider nur durch die Fantasie der Schummler Grenzen gesetzt. Zu den Schummeleien gehören unter anderem, aber nicht ausschließlich: Verwendung modifizierter oder inoffizieller Software, Spielen mit mehreren Konten (bitte nur ein Konto pro Spieler), Teilen von Konten, Verwendung von Tools oder Techniken zur Änderung oder Fälschung des eigenen Standorts und der Verkauf von bzw. Handel mit Konten”. Ob Spieler bestraft werden, können wir nicht sagen. Ein offizielles Statement gibt es noch nicht.

Pokémon GO – Hack: Fallt nicht darauf herein!

Derzeit gibt es noch keine bekannten Cheats für Pokémon GO. Wir konnten auch keine Konsole finden, damit ihr Befehle eingeben könnt. Fallt nicht auf Hack-Programme aus dem Internet herein und gebt keine Daten weiter. Darum geht es ihnen nämlich. Die Hacks funktionieren nicht und sorgen nur dafür, dass ihr Viren auf euren PCs habt. So können sie auch eure Daten auslesen und den Computer verseuchen.

Pokémon GO startet nicht? Das könnt ihr tun

Ihr könnt auch auf legalem Wege nützliche Items wie Pokébälle finden. Das macht ihr am besten mit PokéStops. Wollt ihr außerdem wissen, wie ihr euren Trainer-Level schnell steigen lassen könnt, haben wir auch hier einen Guide für euch. Neben Cheats oder einem nützlichen Hack suchen Pokémon-Fans auch nach einer Mod, die euch das Spiel erleichtert. Auch hier müssen wir euch enttäuschen. Auf legalem Wege werdet ihr so etwas nicht finden.

Fake GPS zieht Bann nach sich

Der Hersteller von Pokémon GO kündigte nun an, mehr gegen Cheats, Hacks und Mods zu tun. So soll es bald eine Bann-Welle geben, von denen alle Spieler betroffen sind, die die App zu ihrem Vorteil modifizieren. Ein Beispiel hierfür ist Fake GPS. Damit wird euer GPS-Signal umgelenkt, damit das Mobile Game denkt, dass ihr euch an anderen Orten befindet. Da diejenigen, die diese Cheats nutzen, einen klaren Vorteil gegenüber fair spielenden Nutzern haben, geht Niantic nun dagegen vor. Natürlich kann euch die Firma nicht das komplette Handy sperren, jedoch müsst ihr mit einer Account-Sperrung rechnen. Darüberhinaus könnt ihr nie wieder Pokémon GO spielen und euch auch nicht mehr mit anderen Nicknames anmelden. Auch Trainer, die Apps nutzen, die wiederum die App-API anzapfen, um Fundorte von Pokémon herauszufinden, können gebannt werden. Welche Maßnahmen es genau geben wird, erfahren wir, laut Niantic-CEO, “bald”.

Cheats und Hacks – Beispiele für Pokémon GO

Wie bereits beschrieben, ziehen Cheats und Hacks für Pokémon GO einen Bann nach sich. In einigen Fällen von Cheats erhaltet ihr nur einen temporären Bann. Oftmals wird Niantic erst kurze Zeit später auf euren Account aufmerksam. Nachfolgend haben wir einige Beispiele aufgelistet, die euch zeigen sollen, wie kreativ die Spielergemeinde ist. Sie sollen zeigen, dass ihr nicht auf alles hereinfallen sollt, was ihr bei YouTube und Co. findet. Denn nur, weil es bei einigen Spielern funktioniert hat, ohne einen Bann nach sich zu ziehen, muss das nicht bedeuten, dass es euch auch gelingt.

  • Pokévision: Wollt ihr euch nicht ohne Hilfe auf die Pokémon-Jagd begeben und genau wissen, wo sich ein Monster versteckt, gibt es im Netz viele Websites, die euch die Fundorte der Pokémon anzeigen. Diese Websites sind nicht als Hack zu bezeichnen und ziehen auch meist keinen Bann nach sich. Da auf den meisten Seiten Spieler ihre Fundorte eintragen, solltet ihr hier lediglich darauf aufpassen, dass ihr keinen Trolls vertraut, die beispielsweise ein Mewtu mitten im Wald markieren. Pokévision dagegen nutzt direkt die Niantic-API und zeigt euch in Echtzeit an, wo die App ein Monster spawnen lässt. Auch die App Poké Radar zeigt euch, wo wilde Monster erscheinen.
  • Rauch verlängern: Viele User berichten, dass sie einen Glitch gefunden hätten, der angeblich die Zeit des Rauch-Wirkens verlängert. Dabei sollt ihr einfach die Systemzeit umstellen. In der Praxis funktioniert der Cheat auch, jedoch nicht ohne Folgen. Ihr werdet danach eine Stunde lang gebannt und könnt die gefangenen Pokémon meist nicht behalten. Wiederholt ihr das Spiel, kann euer gesamter Account gesperrt werden.
  • Virtuellen Joystick benutzen: Im Internet geistert ein Video herum, bei dem ein findiger Spieler ein Programm entdeckt hat, welches euch ein Steuerkreuz in die App fügt. Damit sollt ihr euch angeblich frei bewegen können, ohne dass ihr euer Bluetooth benutzen müsst. Hierbei handelt es sich um einen gemeinen Cheat, der definitiv einen Bann nach sich ziehen wird.

Seid auf jeden Fall skeptisch, sobald ihr etwas herunterladen müsst. Lest euch auch die Kommentare unter dem betreffenden Artikel oder Video durch. Oftmals findet ihr hier bereits Pokémon-Spieler, die ihre Erfahrungen austauschen und euch sagen können, ob sie gesperrt wurden.

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