iPad mini: Mehr als nur ein großer iPod touch - Alle Infos und Artikel

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1999 2.0

Beschreibung

Es ist das neue Nesthäkchen in der wachsenden Familie der Apple-Tablets: das iPad mini. Trotz seiner Leichtigkeit und mageren Statur möchte es denselben Ansprüchen gerecht werden wie seine größeren Brüder (iPad 2 und das neue iPad der vierten Generation). Die Chancen stehen dabei erstaunlich gut.

(Update: Am 22.10.2013 hat Apple den Nachfolger, das iPad mini mit Retina Display, vorgestellt.)

iPad mini: Technik und Ausstattung

Nur etwas mehr als 300 Gramm leicht, 7,2 Millimeter dünn und ausgestattet mit einem 7,9-Zoll-Multitouch-Display – so präsentiert der kalifornische Hersteller seine neueste Kreation eines Tablet-Computers. Apple möchte sein neues Einstiegsmodell jedoch nicht als abgespeckte Variante zu verstehen wissen.

So besitzt der kleinere Bildschirm des iPad mini mit 1.024 x 768 Bildpunkten exakt dieselbe Auflösung wie das ungleich größere iPad 2. Positiver Nebeneffekt: Aufgrund der geringeren Bildschirmdiagonale steigt somit die Pixeldichte von 132 ppi auf 163 ppi. Nur das iPad der dritten und nunmehr vierten Generation verfügt über das noch bessere Retina-Display mit einer Pixeldichte von 264 ppi. Apropos: Dank einem Seitenverhältnis von 4:3 besitzt der Bildschirm ein um 35 Prozent größere Anzeigefläche als ein vergleichbares 7-Zoll-Tablet aus dem Android-Lager (beispielsweise das Google Nexus 7).

Identisch zum iPad 2 ist der Prozessor. Das iPad mini muss sich also mit einem Apple A5 (Dual Core) zufriedengeben – kein A5X, A6 oder gar A6X befeuert das kleinformatige Tablet. Den meisten Apps dürfte diese Leistung aber sicherlich noch immer genügen.

Auch das iPad mini wurde von Apple mit einer Front- und einer rückwärtigen Kamera bedacht. Die FaceTime HD Kamera (1,2 Megapixel) zeichnet Video in 720p auf, verfügt über eine rückwärtige Belichtung und eine Gesichtserkennung. Die iSight auf der Rückseite des iPad mini offeriert zudem ganze fünf Megapixel, Autofokus, ein Objektiv bestehend aus fünf Elementen und Full-HD-Video. Ein echter Fortschritt gegenüber der schlechten Optik im iPad 2 und technisch auf demselben Niveau wie die Optik des iPads der dritten und vierten Generation.

Der Lightning-Anschluss – erstmals mit dem iPhone 5 vorgestellt – findet sich ferner im neuen iPad mini und dient der Stromversorgung, der kabelgebundenen Synchronisation und der Verbindung mit diversem neuen Zubehör (SD-Card-, USB-, AV- und HDMI-Adapter). Desgleichen nicht ungewöhnlich ist die Beigabe des intelligenten Sprachassistenten – Siri ahoi!

Wie bei seinen größeren Brüder verspricht Apple eine Laufleistung von bis zu 10 Stunden beim Surfen im Web, Videoschauen oder Musikhören. Bei Verbindung über ein mobiles Datennetzwerk reduziert sich diese Angabe um eine Stunde. Verbaut wird ein Akku mit einer Leitung von 16,3 Wattstunden.

iPad mini: Versionen und Preise

Der Kunde hat die Wahl zwischen insgesamt 12 verschiedenen Modellen im Preisbereich von . Zu allererst muss er sich für eine Farbvariante entscheiden: Schwarz & Graphite oder Weiß & Silber – reine Geschmackssache. Nach der Kolorierung gilt es für eine oder mehrere Verbindungsarten zu entscheiden: Wi-Fi oder WiFi – Celluar. Meint, genügt schnelles WLAN (802.11a/b/g/n; Dualband) und Bluetooth 4.0, oder soll es auch noch im LTE-Netz der deutschen Telekom funken?

Im dritten Entscheidungsschritt gilt es die Kapazitätsfrage zu klären: 16, 32 oder 64 GB. Eine vorher spekulierte, günstigere Version mit nur 8 GB Flashspeicher hat Apple bisher noch nicht vorgestellt.

Wi-Fi-Modelle:

  • iPad mini 16 GB: 329 Euro
  • iPad mini 32 GB: 429 Euro
  • iPad mini 64 GB: 529 Euro

Wi-Fi-+Celluar-Modelle (LTE, 4G):

  • iPad mini 16 GB: 459 Euro
  • iPad mini 32 GB: 559 Euro
  • iPad mini 64 GB: 659 Euro

 

iPad mini: Verkaufsstart

Kaufwillige Interessenten müssen sich noch ein klein wenig gedulden. Vorbestellungen nimmt Apple ab dem 26.10.2012 entgegen – sowohl in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern. Ausgeliefert werden die Wi-Fi-Modelle dann in der darauffolgenden Woche am 02.11.2012. Die LTE-Variante erreicht dann zwei Wochen später die Geschäfte – allerdings nur in den USA. Kunden in anderen Ländern müssen sich nochmals zwei zusätzliche Wochen gedulden. Mit einer Auslieferung hierzulande kann also Ende November gerechnet werden.

Fazit: Kein Preisbrecher aber eine gute „Zwischenlösung“

Preislich scheint das neue iPad mini das Ziel zu verfehlen. Mindestens 329 Euro möchte Apple für den neuesten Spross haben. Alternative Android-Tablets in der vermeintlich selben Größenordnung sind schon für wesentlich weniger zu erwerben. Doch halt: Nicht nur die Speicherausstattung mit 16 GB vom Start weg versöhnt, der originäre 7,9-Zoll-Bildschirm sorgt zudem für ein echtes iPad-Erlebnis und zwingt somit nicht zum Kompromiss bezüglich der Bedienbarkeit.

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