Amazon Prime Now: Neue Gebühren und Mindestbestellwert

Selim Baykara
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Keine Lust mehr nach Feierabend in der Schlange im Supermarkt zu stehen? Dann solltet ihr euch Amazon Prime Now anschauen: Der besonders schnelle Lieferdienst von Amazon verschickt Waren des täglichen Bedarfs innerhalb weniger Stunden – bei einem Aufpreis sogar im Zeitfenster von einer Stunde. Hier erfahrt ihr, wie das Ganze funktioniert und vor allem wie viel euch der Spaß kostet – leider gab es kürzlich nämlich eine Erhöhung der Gebühren.

Video: Nützliche Tipps und Tricks zu Amazon Prime

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Nützliche Tipps und Tricks zu Amazon Prime

Amazon bietet mit der regulären Premium-Mitgliedschaft Amazon Prime bereits für zahlreiche Artikel eine garantierte Lieferung am nächsten Tag. Mit der Same-Day-Lieferung kann man sich in ausgewählten Metropolregionen seine Waren sogar noch am gleichen Tag schicken lassen. Es geht aber noch schneller: Mit Amazon Prime Now könnt ihr euch innerhalb von wenigen Stunden beliefern lassen.

Amazon Prime Now: Kosten, Lieferung und Mindestbestellwert

Amazon Prime Now steht bislang nur in den beiden deutschen Großstädten Berlin und München zur Verfügung. Wenn ihr an einem dieser Standort wohnt, nutzt ihr einfach den , um herauszufinden, ob ihr beliefert werdet.

  • Voraussetzung, um Amazon Prime Now zu nutzen, ist eine .
  • Wenn ihr noch kein Mitglied seid, könnt ihr Amazon Prime 30 Tage kostenlos testen – ihr erhaltet damit unter auch unbegrenzt Zugang zur Streaming-Bibliothek Amazon Video.Einkaufen könnt ihr entweder auf der speziellen Webseite  oder mit der Prime-Now-App für Android -Geräte oder iPhone/iPad.
  • In der App könnt ihr zudem in Echtzeit verfolgen, wo sich euer Artikel gerade befindet.

Bislang war es möglich, Amazon Prime Now kostenlos zu nutzen, wenn man Artikel ab einem Mindestbestellwert von 20 Euro orderte und sich diese in einem Zeitfenster von 2 Stunden liefern ließ. Seit Anfang Oktober gelten hier (leider) neue Gebühren – wie man sich denken kann, ist der Dienst jetzt ein wenig teurer.

Ab Oktober 2017 gelten die folgenden neuen Regeln:

  • Um die kostenlose Zwei-Stunden-Lieferung zu bekommen, ist nun ein Mindestbestellwert von 40 Euro erforderlich.
  • Kommt ihr nicht auf die erforderliche Summe, rechnet Amazon Zusatzkosten von 3,99 Euro auf die Bestellung dazu.
  • Wenn ihr Produkte innerhalb einer Stunde erhalten wollt, müsst ihr eine pauschale Gebühr von 7,99 Euro zahlen (vorher 6,99 Euro).
  • Der Mindestbestellwert liegt hier bei 15 Euro.

 Mit dem Anstieg der Gebühren folgt Amazon einem Trend, den man in der letzten Zeit bei zahlreichen Webdiensten beobachtet. Zuletzt erhöhte etwa auch der beliebte Streaming-Diebst Netflix die monatlichen Gebühren.

Amazon Prime Now
Entwickler: Amazon Mobile LLC
Preis: Free

Amazon Prime Now
Entwickler:
Preis: Free

Lieferzeiten: Bestellungen auch am Sonntag?

Amazon Prime Now liefert Montags bis Samstags von 8:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Eine Lieferung am Sonntag oder an Feiertagen ist nicht möglich, da das von gesetzlicher Seite in Deutschland nicht erlaubt ist.

So holt man alles aus Amazon Prime heraus

Welche Artikel verschickt Amazon mit Prime Now?

Amazon Prime Now bietet ein umfangreiches Sortiment, auch wenn man natürlich nicht die gesamte Palette an Produkten wie auf der regulären Webseite von Amazon bestellen kann. Zu den Artikeln, die ihr bestellen könnt, zählen:

  • Frische Lebensmittel
  • Obst und Gemüse
  • Backwaren
  • Getränke und Alkoholische Getränke
  • Elektronikgeräte
  • Haushaltsartikel
  •  Drogerieprodukte

Bücher, CDs und Filme finden sich teilweise auch im Sortiment – allerdings in weitaus geringerem Umfang als bei Amazon.de. Am besten eignet sich Prime Now tatsächlich für Sachen, die man sonst im Supermarkt kaufen würde. Auch wer für die spontane Party am Abend noch ein paar Kästen Bier braucht, wird fündig und spart sich den Weg zum Getränkemarkt. Das Angebot wird zudem stetig erweitert – es lohnt sich also, in regelmäßigen Abständen vorbeizuschauen.

Pfandrückgabe für Getränke

Da man bei Amazon Prime Now auch Getränke ordern kann, stellt sich natürlich die Frage, was man anschließend mit den leeren Flaschen und Kästen macht. Amazon bietet dazu die Möglichkeit, die Behälter an speziell vorgesehenen Abgabestellen zurückzugeben.

  • Bei der nächsten Tankstelle des Amazon-Servicepartners Aral
  • Bei einer anderen Annahmestelle in eurer Nähe (z.B. ein Supermarkt mit Pfandrückgabe-System)

Amazon berechnet für alle verkauften Einweg-Flaschen und -Dosen eine Pfandgebühr, die ihr bei der Rückgabe in bar zurückbekommt. Eine Rücksendung an Amazon ist nicht möglich.

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Abstimmung: Umfrage: Amazon-Pakete in den eigenen Kofferraum liefern lassen: nützlich oder Quatsch?
Was haltet ihr davon, dass Amazon eine Lieferung von Paketen in den Kofferraum des eigenen Autos in Aussicht stellt?
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