Diese Smartphone-Displays fressen die meiste Zeit

Stefan Bubeck 2

Wie oft haben wir das Smartphone in der Hand, wie viele Minuten täglich nutzen wir es und wie viel Daten verbrauchen wir dabei? All das hängt mit der Größe des Displays zusammen, wie eine interessante Untersuchung beweist.

Diese Smartphone-Displays fressen die meiste Zeit
Bildquelle: GIGA.

Das Unternehmen Strategy Analytics Inc. (– der Name ist Programm –) hat 4.000 Android-Benutzer befragt, wie oft und wie lange sie ihr Smartphone nutzen. Die gesammelten Daten wurden dann drei Größenkategorien für Displays zugewiesen. Nun wissen wir endlich, dass uns Phablets zu Smombies machen – oder dass Smombies lieber Phablets kaufen. Aber dazu später mehr.

Je größer der Handy-Bildschirm, desto mehr Zeit verbringen damit

Hier die drei wichtigsten Erkenntnisse aus der Untersuchung:

  • Geräte mit Bildschirmdiagonalen unter 4,5 Zoll zeigen eine deutlich geringere Nutzung über alle drei Kennzahlen (Anzahl der täglichen Sitzungen, Minuten pro Tag und Megabytes pro Tag).
  • Die Werte der täglichen Minuten und Sitzungen liegen für Geräte mit Bildschirmdiagonalen zwischen 4,5 und 5,5 Zoll fast gleichauf.
  • Bemerkenswert sind die Geräte der 5,5-Zoll-und-größer-Gruppe – die Anzahl der App-Sitzungen/Tag (d.h. die Anzahl der Male, die eine App geöffnet und/oder in den Vordergrund gebracht wird) liegt im Bereich von 140 Mal. Entsprechend hoch sind die Nutzungsminuten/Tag mit 261,4 Minuten und die Datenverwendung/Tag mit 840,3 MB (sowohl Mobilfunk und WiFi).

„Zeitfresser“ Display: Was ist Ursache und was ist Wirkung?

Nutzen wir Handys mit großen Bildschirmen wie das Samsung Galaxy Note 8 (6,3 Zoll) oder das Google Pixel 2 XL (6 Zoll) tatsächlich länger und intensiver, weil sie so groß sind? Oder ist es eigentlich umgekehrt und diese Geräte werden vor allem von ambitionierten Android-Nutzern gekauft, die ein passendes Smartphone zu ihren Anforderungen gesucht haben?

Zeichnen mit dem S-Pen des Samsung Galaxy Note 8.

Kompakte Smartphones wie das Sony Xperia XZ2 Compact sind für Business-Kunden, die überdurchschnittlich viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen und darauf arbeiten müssen, von vornherein nicht optimal – sie greifen eher zu einem Phablet mit großem Bildschirm und Stylus. Wer das Handy nur gelegentlich zückt, um seine Messenger-Nachrichten zu lesen, dem reicht auch ein kleineres Gerät. Wie dem auch sei – die Studie ist zumindest ein interessanter Beweis für etwas, das wir alle schon wussten. Seht ihr das auch so? Schreibt uns in die Kommentare.

Quelle: Strategy Analytics

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