Soll ein neuer Gaming-PC her, kann das bei der großen Auswahl an Komponenten schnell in Überforderung münden. GIGA stellt euch eine mögliche Konfiguration bis 1.000 Euro vor, bei der alle Komponenten sorgfältig aufeinander abgestimmt wurden. So steht sorgenfreiem Zocken nichts mehr im Wege.

Wir präsentieren euch einen Gaming-PC samt neuester Hardware von Intel und AMD, der die magische Grenze von 1.000 Euro (so gut wie) nicht überschreitet. In Sachen Performance geht ihr hierbei kaum Kompromisse ein und gleichzeitig bleibt noch genug Geld für etwaige Peripherie oder Spiele über. Das macht ihn zu einer guten Option für preisbewusste Gamer.

Noch auf der Suche nach einer passenden Gaming-Tastatur? Im dazugehörigen Artikel stellen wir einige der besten Modelle vor:

Bei Bedarf können einzelne Komponenten übrigens auch mit anderen ersetzt werden – je nachdem welche Prioritäten ihr bei eurem Rechner setzen wollt. Wir beziehen uns hier vor allem auf eigene Erfahrungen und haben besonderen Wert darauf gelegt, hochwertige Hardware auszuwählen, die außerdem möglichst zukunftssicher ist. Beachtet außerdem, dass unsere Auswahl in Sachen Kompatibilität extra aufeinander abgestimmt wurde, was bei anderen Komponenten nicht zwingend der Fall sein muss.

Gaming-PC bis 1.000 Euro: Die Hardware im Überblick

KomponenteAngebot
Prozessor
Intel Core i5-12400F
Intel Core i5-12400F
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 16:33 Uhr
Kühler
be quiet! Dark Rock 4
be quiet! Dark Rock 4
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 10:31 Uhr
Mainboard
Gigabyte B660 DS3H DDR4
Gigabyte B660 DS3H DDR4
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 09:04 Uhr
Arbeitsspeicher
Corsair Vengeance LPX DDR4 C16 3200 MHz (16 GB)
Corsair Vengeance LPX DDR4 C16 3200 MHz (16 GB)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 16:31 Uhr
Grafikkarte
XFX Speedster SWFT 210 Radeon RX 6600 Core Gaming
XFX Speedster SWFT 210 Radeon RX 6600 Core Gaming
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 10:28 Uhr
Speicher
Samsung 980 NVMe M.2 (1 TB)
Samsung 980 NVMe M.2 (1 TB)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 15:25 Uhr
Netzteil
EVGA 550 B5 80+ Bronze (550 Watt)
EVGA 550 B5 80+ Bronze (550 Watt)
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 05:45 Uhr
Gehäuse
NZXT H510 Flow
NZXT H510 Flow
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 26.09.2022 15:29 Uhr

Prozessor und Grafikkarte

Das Herzstück des 1.000-Euro-PCs bildet neben dem Intel Core-i5 12400F die XFX Speedster SWFT 210 Radeon RX 6600 Core Gaming. Die Kombination ist bestens für Gaming in Full-HD ausgelegt – grafisch anspruchsvolle Spiele sollten mit dieser Konfiguration auf maximalen Einstellungen daher problemlos mit 60 FPS und mehr laufen. Bei weniger anspruchsvollen Indie-Games oder eSport-Titeln sind umso mehr FPS drin.

Arbeitsspeicher und Festplatte

Beim Arbeitsspeicher fiel die Wahl auf den Corsair Vengeance LPX bestehend aus zwei Riegeln mit jeweils 8 GB. Somit stehen euch insgesamt 16 GB DDR4-RAM zur Verfügung, der mit bis zu 3200 MHz taktet. Das ist für unseren PC mehr als ausreichend, zumal höhere Taktraten im Verhältnis zum Aufpreis kaum ein nennenswertes Leistungsplus beim Zocken bringen. Stattdessen nutzen wir unser Budget lieber für eine Samsung 980 NVMe M.2-SSD mit 1 TB Speicherplatz, damit ihr genügend Platz für euer Betriebssystem, persönliche Dateien sowie etliche Spiele habt.

Mainboard, Netzteil und Co.

Beim Gigabyte B660 DS3H DDR4 handelt es sich um ein verhältnismäßig günstiges ATX-Board mit passendem LGA-1700-Sockel. Als CPU-Kühler kommt wiederum der bequiet! Dark Rock 4 zum Einsatz, der den Core-i5 12400F mühelos in Schach halten sollte. Die Energie für das System liefert das EVGA B550 80+ Bronze Netzteil mit insgesamt 550 Watt. Platz finden sämtliche Komponenten dann schließlich im NZXT H510 Flow. Wie der Name bereits erahnen lässt, wurde das Design des Gehäuses auf maximalen Airflow optimiert, was ausnahmslos jedem Gaming-PC zugute kommt.

Am eigentlichen Prinzip hat sich die letzten Jahre kaum etwas geändert. In unserem Video zeigen wir euch hilfreiche Tipps für den Zusammenbau eures Gaming-PCs:

PC zusammenbauen inklusive Mainboard – Anleitung Abonniere uns
auf YouTube

Welche Leistung kann ich erwarten?

Bei unserem 1.000-Euro-PC handelt es sich um einen guten Allrounder, der sich vor allem fürs Zocken in Full-HD eignet. Die Kombination aus Intel Core-i5 12400F und AMD Radeon 6600 erlaubt es euch, so ziemlich jeden aktuellen Titel mit nahezu maximalen Einstellungen genießen zu können. Die restlichen Komponenten wurden außerdem so gewählt, dass ihr auch in den nächsten Jahren noch viel Freude mit dem System haben werdet, ohne direkt upgraden zu müssen.

Darf es auch etwas weniger sein? Seht euch unser PC-Build bis 600 Euro an:

Daniel Nawrat
Daniel Nawrat, GIGA-Autor, Experte für Gaming-Hardware & Videospiele.

Wenn das Budget für euren Gaming-PC begrenzt ist, werdet ihr kaum vermeiden können, den einen oder anderen Kompromiss einzugehen. Mein Ziel für dieses Build war daher, die Kompromisse primär an Stellen einzugehen, an denen ihr im Idealfall keine oder nur kaum Leistungseinbußen habt. So verfügt das Mainboard beispielsweise über kein WiFi-Modul – ein Problem, das sich durch die Verwendung eines LAN-Kabels sehr einfach lösen lässt. Ebenso handelt es sich beim Prozessor um eine Non-K-CPU, die sich nicht ohne Weiteres übertakten lässt. Auf eine integrierte Grafikeinheit wurde beim 12400F ebenfalls verzichtet. Durch die dedizierte Grafikkarte ist diese aber ohnehin obsolet.

Dafür verfügt das Gehäuse aber über reichlich Airflow, damit euer System stets kühl und leise arbeiten kann. Ein weiterer Pluspunkt ist das vollständig modulare Netzteil. Auf diese Weise wird unnötiger Kabelsalat verhindert und ebenso sorgen die schwarzen Kabel für eine cleane Optik, die zusammen mit den restlichen Komponenten ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Ihr habt bereits eine solide Gaming-Tastatur, euch fehlt aber noch die passende Maus? Hier zeigen wir euch einige Empfehlungen der Redaktion:

 

So haben wir die Komponenten ausgewählt

Wir betreiben für jeden Artikel dieser Art intensive Recherche, damit wir das gewonnene Wissen hinterher kompakt und vor allem verständlich an unsere Leserinnen und Leser weitergeben können. Ebenso werden alle gelisteten Produkte stets mit Sorgfalt ausgewählt und verschiedene Einsatzzwecke sowie Preissegmente berücksichtigt.

Ich selbst begeistere mich bereits seit meiner Kindheit für Videospiele und die dafür notwendige Hardware. Meinen ersten eigenen Gaming-Rechner habe ich bereits im Jahr 2012 zusammengebaut und seitdem sind noch zahlreiche weitere gefolgt. Jegliches Wissen in Bezug auf Games sowie (PC) Hardware habe ich mir über die Jahre also selbst angeeignet – oft zur Freude meiner Familie oder meines Freundeskreises. Dort bin ich meist die erste Anlaufstelle wenn es darum geht, etwas zu reparieren oder sie bei der Anschaffung neuer Geräte zu beraten.

Wie wir bei GIGA testen und warum ihr unserem Urteil vertrauen könnt, haben wir hier erläutert:

Bei Gaming-PCs ist umso mehr Sorgfalt gefragt, weil es unzählige Kombinationsmöglichkeiten der jeweiligen Hardware gibt. Eine derart vielfältige Auswahl ist zwar einer der größten Vorteile dieser Plattform, kann aber auch schnell zu Überforderung führen. Verschärft wird der Umstand durch die Tatsache, dass alle Komponenten genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Aus diesem Grund wurde bei jedem System darauf geachtet, dass sämtliche Bauteile wie beispielsweise der Prozessor, das Mainboard oder das Gehäuse optimal zueinander passen.

Weitere Infos zum Zusammenbau eures eigenen Gaming-PCs erhaltet ihr unserem dazugehörigen Artikel:

Du willst keine News rund um Technik, Games und Popkultur mehr verpassen? Keine aktuellen Tests und Guides? Dann folge uns auf Facebook oder Twitter.