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Auf dem Handy benutzten wir früher die Eingabehilfe Text on 9 Keys (T9), um das Eingeben von Nachrichten abzukürzen. Auf heutigen Smartphones und Tablets mit iOS und Android übernimmt das die moderne Autokorrektur-Funktion. Das Feature ermöglicht das schnellere Texten, indem Vorschläge für häufig verwendete Worte vom Programm automatisch vorgegeben und eingesetzt werden, noch bevor man das Wort zu Ende geschrieben hat. Soweit die Theorie – in der Praxis klappt das leider nicht immer. Das Ergebnis sind die sogenannten Autokorrektur-Fails.

Autokorrektur-Fails in WhatsApp und Co.: Wenn die Rechtschreibkorrektur versagt

Eigentlich ist die Autokorrektur in Messenger-Diensten wie WhatsApp und Co. ein nützliches Feature. Die Funktion soll das Eingeben von Wörtern erleichtern, indem der Algorithmus Vorschläge liefert, noch bevor man das Wort zu Ende eingegeben hat. Leider erkennt man an den WhatsApp-Fails aber auch die Grenzen der künstlichen Intelligenz: Aus Rosenblüten werden auf diese Weise Eisenbauten, die bekannte Computer-Marke Marke Asus wird zu Anus und aus Duschgel wird Durchfall.

Diese Autokorrektur-Fails sind umso witziger, weil der Algorithmus natürlich nicht absichtlich den Sinn der Messages entstellt. Die Buchstabendreher und Verschreiber entstehen rein zufällig und versetzen den Absender nicht selten in eine äußerst peinliche Lage, frei nach dem Motto: „Was wolltest du mir damit jetzt sagen?“. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch die folgende Tatsache: Obwohl längst bekannt sein dürfte, dass die Autokorrektur-Funktion oftmals mehr schlecht als recht funktioniert, bringen es viele Nutzer offenbar nicht übers Herz, diese einfach zu deaktivieren.

Bücher: Damn You, Autocorrect!

Für all diejenigen, die von lustigen Autokorrektur-Fails gar nicht genug bekommen können, gibt es inzwischen sogar eine gedruckte Sammlung in Buchform, welche unter dem Titel „Damn You, Autocorrect“ in drei Teilen erhältlich ist.

Autokorrektur-Fails: Echt oder Fake?

Bei der Masse an Autokorrektur-Fails, die mittlerweile im Netz kursiert, lässt sich vermuten, dass nicht unbedingt jeder vermeintlich zufällig entstandene Autokorrektur-Fail tatsächlich echt ist. Eigene Autokorrektur-Fails zu erzeugen und anschließend im Netz zu verbreiten, ist immerhin keine Kunst. Für die Echtheit der hier aufgelisteten Screenshots können wir deshalb zwar nicht garantieren – dennoch wünschen wir euch viel Spaß beim Durchschauen der folgenden Bilderstrecke.