Nicht alle Helden tragen enge Anzüge und Capes, einige tragen auch einen Godmode-Cheat und eine M4. Dürfen wir vorstellen: Der freundlichste Hacker in Call of Duty.

 

Call of Duty: Modern Warfare

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Call of Duty: Modern Warfare

Der Grat zwischen Gut und Böse ist manchmal sehr schmal, denn wie heißt es so schön in Call of Duty: Modern Warfare: „Wie machen uns die Hände schmutzig, damit die Welt sauber bleibt.“ Ob der freundlichste Hacker in Call of Duty den Titel „Held“ verdient  oder nicht, kann jeder selbst entscheiden: In einem Reddit-Thread geht es um einen Hacker, der anders als die meisten seiner Art, seinen God-Mode – also einen Cheat, der ihn unsterblich macht –  nicht dazu nutzte, um für alle das Spiel zu ruinieren. Sein Ziel waren eine andere Art von unbeliebten Call of Duty-Spielern: Camper.

Anstatt den Killfeed mit seinem Namen zu fluten, suchte der Hacker gezielt die Camper und eliminierte sie – alle anderen hat er in Ruhe gelassen. Diese Aktion brachte im zumindest im genannte Thread recht viel Sympathie ein. Holsinger60 nennt es scherzhaft, „die Arbeit des Herrn“ und originalspacemonkey meint, „das ist es, wofür Hacking benutzt werden sollte“. Die entscheidende Frage stellt henryjamess: Hacker? Oder Held?

Auch wenn Camper viele Spieler in Multiplayer-Shootern stören, sie tun im Grunde nichts Verbotenes. Hacken dagegen ist ohne Frage verbotenen – was einige kritische Stimmen im Reddit anmerken.

Ob der Zweck nun die Mittel heiligt, ist fraglich. Vermutlich zählen Cheater aber zum größeren Ärgernis in Call of Duty als Camper, gegen die können Spieler immerhin trotzdem noch gewinnen. Gegen einen Cheater ist noch kein Kraut gewachsen – mehr als einen Report schreiben und das Match verlassen, ist zumeist nicht drin.

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Was meint ihr? Ist ein Hacker gegen Camper ein legitimes Mittel oder gehören Cheats jeglicher Art nicht ins Spiel, egal ob damit „Gutes“ getan wird? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.