Intel Core i7-9700K im Preisverfall: So günstig war der Top-Prozessor lange nicht mehr

Robert Kohlick

AMDs aggressive Preis-Gestaltung der Ryzen-Prozessoren trägt Früchte: Langsam scheinen auch die Preise der Intel-Prozessoren zu fallen, darunter auch der des Intel Core i7-9700K. Der Achtkernprozessor ist dank eines Rabattcodes so günstig, wie schon lange nicht mehr. GIGA klärt, für wen sich das Angebot lohnt.

Intel Core i7-9700K: Gaming-Prozessor nähert sich erneut 350-Euro-Marke

Stolze 499 Euro kostete der Intel Core i7-9700K noch Ende letzten Jahres, seitdem ist der Verkaufspreis ordentlich in den Keller gegangen. Inzwischen verlangen die Online-Händler rund 375 Euro für Intels Achtkerner ohne Hyper-Threading. Doch auf eBay gibt es den Prozessor dank des Rabattcodes PREISOPT9 – das ist aktueller Bestpreis, wie uns ein Blick auf den Preisverlauf verrät:

 

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Um euch die übertaktbare CPU zu diesem Preis zu sichern, müsst ihr an der Kasse lediglich den Code PREISOPT9 eingeben, der euch einen Preisnachlass von satten 9 Prozent bietet. Die Lieferung zu euch nach Hause erfolgt komplett kostenlos.

Die wichtigsten technischen Eckdaten des Intel Core i7-9700K im Überblick:

Modell Intel Core i7-9700K
CPU-Taktfrequenz (Boost)
  • 3,6 GHz
  • Boost: 4,9 GHz
Anzahl der Kerne und Threads 8 Kerne / 8 Threads
Kann übertaktet werden? ja
integrierte Grafikeinheit ja, Intel UHD 630
TDP 95 Watt
Sockel LGA 1151 v2
CPU-Kühler inklusive? nein
Architektur Coffee Lake
Fertigung 14 nm ++

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Intel Core i7-9700K im Angebot: Für wen lohnt sich der Kauf?

Wenn es um reine Spieleleistung geht, hat Intel gegenüber AMD immer noch einen leichten Vorsprung. Zwar konnten die Ryzen-3000-Prozessoren den Leistungsunterschied zu Intels Coffee-Lake-Prozessoren deutlich verringern. Wer aber die meisten FPS aus seinem Rechner kitzeln will, greift weiterhin zu Intel.

Der Intel Core i7-9700K bietet zwar im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem Intel Core i9-9900K, kein Hyper-Threading und 100 MHz weniger Boost-Taktrate, diese Faktoren haben jedoch kaum Einfluss auf die Leistung in aktuellen Spieletiteln. Hier liefert der i7-9700K absolute Spitzenwerte. Nicht vergessen: Dem Prozessor liegt kein Kühler bei. Diesen müsst ihr euch also noch dazukaufen, wenn ihr noch keinen habt. Wer die CPU auf Anschlag übertakten will und genug Platz im Gehäuse hat, greift am besten zu einem potenten Luftkühler.

Intel vs. AMD: Welcher CPU-Hersteller hat bei uns die Nase vorn? Ein Blick auf unsere Top 10 liefert die Antwort:  

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Gleichzeitig sei jedoch angemerkt, dass vor allem Rendering-, Videoschnitt-, und Streaming-Programme von einer hohen Thread-Anzahl profitieren. Wenn man auf diese Art des Multitaskings besonderen Wert legt, sollte man meiner Meinung nach lieber zu einem der neuen Ryzen-Prozessoren wie dem Ryzen 7 3700X greifen. In den meisten Spielen kann der Intel Core i7-9700K zwar noch ein paar FPS mehr auf den Gaming-Monitor zaubern, der Unterschied in der Bildrate liegt aber bei schlappen 5-10 Prozent.

Wen das nicht stört, der macht mit dem Ryzen-Prozessor aktuell wahrscheinlich den besseren Deal. Nicht zuletzt deswegen, da die AMD-CPU aktuell sogar nur rund 324 Euro kostet und damit etwa 30 Euro günstiger ist, als der Intel-Prozessor. Dem Ryzen-Chip liegt sogar schon ein Kühler bei.

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Wer jedoch jedes Bild pro Sekunde mehr zu schätzen weiß, einen 240-Hz-Monitor sein Eigen nennt und hauptsächlich kompetitive CPU-lastige Spiele wie Counter-Strike: Global Offensive spielt, bei denen es auf jede Millisekunde ankommt, der macht mit dem Intel Core i7-9700K einen wirklich guten Deal.

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