Die 10 besten Adventure-Klassiker

Martin Eiser 4

1. Day of the Tentacle

 

Day of the Tentacle.

 

Der verrückte Wissenschaftler Dr. Fred Edison hat sich zwei Tentakel als Haustiere erschaffen. Doch nachdem Purpur-Tentakel an der giftigen Abwassersuppe vom Edison-Labor genippt hat, wachsen ihm zwei kurze Arme und lassen ihn größenwahnsinnig werden. Und wenn ein Tentakel versucht, die Welt zu erobern, ist Vorsicht geboten. Daher sollen der Physik-Nerd Bernard, der Heavy-Metal-Roadie Hoagie und die Medizinstudentin Laverne genau 24 Stunden in die Vergangenheit geschickt werden, um die Mutation des Tentakels zu verhindern.

Natürlich schlägt die Zeitreise fehl und die drei werden getrennt. Bernard bleibt in der Gegenwart. Hoagie landet 200 Jahre in der Vergangenheit. Und die wunderliche Laverne befindet sich 200 Jahre in der Zukunft - hier hat Purpur-Tentakel bereits sein Ziel erreicht: Tentakel beherrschen die Welt. In dem verrückten Abenteuer müssen wir nun versuchen, die drei Protagonisten wieder zusammenzubringen und den eigentlichen Auftrag zu erfüllen.

Unübertroffen ist der Humor des Spiels. Aber auch in Sachen Spielmechaniken haben die Entwickler ein wirklich rundes Spiel abgeliefert, das bis heute erstklassige Unterhaltung verspricht. Die drei Figuren lassen sich unabhängig voneinander steuern, während sich die Handlungen in der jeweiligen Zeit auf die anderen Zeitstränge auswirken. Ein wesentliches Feature ist auch, dass sich Gegenstände über die drei Zeitkapseln zu den anderen Charakteren schicken lassen.

Die Rätsel des Spiels sind überwiegend logisch und meist ebenso witzig wie auch die Dialoge. Die Handlung von Day of the Tentancle spielt übrigens fünf Jahre nach den Ereignissen in Maniac Mansion. Es gibt ein paar wiederkehrende Charaktere, aber im Grunde handelt es sich um ein komplett eigenständiges Spiel. Das Original war lange nicht offiziell erhältlich, aber ganz frisch gibt es inzwischen eine Neuauflage von Double Fine Productions.

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