EarPods: Apples neue Kopfhörer für iPhone und iPod - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Drei Jahre lang haben sich Apples Ingenieure Zeit gelassen, um eine komplett überarbeitete Version der weißen iPod-Kopfhörer vorzustellen. Nun bringt der Hersteller die EarPods auf den Markt. Sie sollen nicht nur besser im Ohr sitzen, sondern auch besser klingen.

Die neuen EarPods sind fortan Apples Standard-Kopfhörer für iPhones und iPods. Sie liegen dem iPhone 5 und den frisch vorgestellten iPod nano- und touch-Modellen bei. Anwender können sie aber auch als Zubehör für ältere Apple-Geräte erwerben.

Beim Design habe man sich an der Geometrie des Ohres orientiert. Hunderte von Ohren habe man im Entstehungsprozess gescannt. Schließlich sollen die Ohrhörer möglichst vielen Anwendern passen. Apple verspricht zudem, dass die EarPods fest im Ohr sitzen, also auch für sportliche Aktivitäten geeignet sind.

Eine Öffnung an der Gehäuserückseite ist für mittlere Frequenzen zuständig und sorgt dafür, dass man Umgebungsgeräusche weiterhin wahrnimmt, wenn es darauf ankommt – beispielsweise im Straßenverkehr. Bässe erzeugt der Kopfhörer unter anderem mittels zweier Schlitze am Schaft.

Noch bleibt abzuwarten, wie gut die neuen EarPods tatsächlich klingen. Wir sind gespannt auf Erfahrungsberichte!

Mit dem iPhone 5 stellte Apple erstmals ein Smartphone mit Vier-Zoll-Bildschirm vor. Seit dem ersten iPhone aus dem Jahr 2007 waren die Smartphones aus Cupertino mit einem 3,5-Zoll-großen Bildschirm ausgestattet. Weiterhin sollen auf dem Vier-Zoll-Bildschirm alle Inhalte erreichbar sein.

Die Kopfhörer, die bisher iPods und iPhones beilagen, waren besonders beim Transport in Jacken- und Hosentaschen schnell hinüber: Vor allem der gummierte Ring um die runden Ohr-Teile löste sich nach etwas Reibung schnell auf. Etwas mehr Belastung zwang oft auch den Kabelschutz aus Gummi in die Knie. Wirklich ergonomisch waren Apples Ohrhörer bislang nicht: Sie waren auf beiden Seiten identisch gefertigt, zum Ohr hin flach. Die neuen Earpods dringen ein Stück weiter in den Gehörgang vor, sitzeh gleichzeitig aber weniger tief als In-Ear-Modelle.

Bildquelle: Apple.com

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Selfie mit dem iPhone: Apps und Tipps für Selbstporträts

Ein „Selfie“ ist schlichtweg ein Foto, das jemand – bspw. mit dem iPhone – von sich selbst gemacht hat. Diese „Selfies“ werden typischerweise über Tumblr, Facebook und Twitter geteilt. Wir präsentieren Apps und Tipps für den perfekten „Selbstschuss“.

Erstmals tauchte die Bezeichnung „Selfie“ 2002 in einem australischen Blog auf. Mittlerweile wurde der Begriff zum englischen Wort des Jahres 2013 gewählt. Verantwortlich hierfür ist das altehrwürdige Oxford English Dictionary – quasi der Duden für die englische Sprache. Fotografisch überzeugen diese Werke nicht immer, dienen aber nichtsdestoweniger der visuellen Kommunikation in sozialen Netzwerken und somit der gegenseitigen Belustigung und Statusinformation.

Selfies: Tipps für bessere Aufnahmen

Die Mehrzahl der „Selfie-Fotografen“ greift auf die Frontkamera ihres Smartphones zurück – Bilder mit geringer Auflösung und im Hochkant-Format sind das Ergebnis. Schwierigkeiten bereitet insbesondere die Auslösung der Kamera, schließlich muss man hierfür mit dem Touchscreen interagieren. Im besten Falle bietet ein kleines Knöpflein am Gerät dieselbe Funktion – zum Beispiel am iPhone die Lautstärketasten. Komfortabel für ein Selbstporträt ist dies aber auch nicht. Zwei Tipps hierzu:

  1. Die Kabelfernbedienung der Apple-Ohrhörer bzw. EarPods kann als kabelgebundener Fernauslöser genutzt werden. Dies funktioniert mit der originären Kamera-App des iPhones, als auch mit einer Reihe Apps von Drittanbietern. Möchten wir ein Foto machen, drücken wir einfach die +-Taste – fertig. Das Foto ist schon im Kasten.
  2. Nutzen wir dagegen eine App mit der Möglichkeit eines Zeitauslösers, so empfiehlt sich die Anschaffung eines kleinen Stativs oder – falls das Stativ schon vorhanden ist – eines Adapters. Das Original eines solchen Adapters ist der Glif – erhältlich für das und auch für das . Eine Universallösung des Glif für viele Smartphones wurde kürzlich erst angekündigt. Inzwischen gibt es auch eine Reihe von kostengünstigen Alternativen inkl. Stativ – zum Beispiel von , oder auch .

Weitere Tipps zur Fernauslösung (per Bluetooth mit einem zweiten iPhone oder iPad etc.) finden Leser im folgenden Artikel:

Fehlen noch die passenden Apps für ein perfektes Selfie. Diese gibt's auf der zweiten Seite des Artikels.

Leider bietet die Kamera-App von Apple keinerlei Zusatzfunktionen für Selbstporträts. Allein die bereits erwähnte Fernauslösung mittels EarPods kann das Programm für sich verbuchen. Besser sind da folgende Apps aus dem App Store:

Selfie: Der Name ist Programm (kostenlos)

Wenn eine App schon so heißt, erwartet man am Schluss das perfekte Selbstporträt. Wir werden nicht enttäuscht. Besonderes Highlight: Selfie macht sich die Gesichtserkennung zu nutze. Wird ein Antlitz erkannt, startet ein Timer und nach drei Sekunden wird automatisch ein Foto erstellt. Damit der Anwender dies nicht verpasst, wird auf den Timer sowohl akustisch als auch optisch (blinkender LED-Blitz) hingewiesen. Dadurch und durch die Gesichtserkennung lässt sich auch die bessere Rückkamera (iSight) des iPhones nutzen. Alternativ verzichtet man auf die Gesichtserkennung und verwendet allein die zeitgesteuerte Auslösung (5, 10 oder 20 Sekunden) – sinnvoll im Zusammenhang mit den zuvor erwähnten Stativ-Lösungen. Besonders nett: Selfie ist kostenlos und verzichtet bisher gänzlich auf Werbung.

Selfie
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Price: Kostenlos
CamMe: Selfie per High five (kostenlos)

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt CamMe. Die App löst ein Foto über die Handbewegung des Anwenders aus. Zunächst halten wir hierfür die ausgestreckte Hand frontal in die Kamera und warten, bis dies von der App erkannt wird. Danach schließen wir die Hand und ein Timer (auf 3) startet. So haben wir noch genügend Zeit, die Hand wieder aus dem Bild zu nehmen und freundlich dreinzublicken. Im Test funktionierte dies ohne Probleme – sehr gut. Sehr gut ist auch der Preis für die App: 0 Cent.

CamMe - Best App for Taking Selfies
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Price: Kostenlos
Pixtr: Selfie-Verbesserung mit einem Klick (kostenlos)

Die so entstandenen Selbstporträts brillieren nun aber nicht unbedingt immer mit den besten Kontrast- oder Farbwerten. Die kleine und kostenlose App Pixtr bietet Nachhilfe: Auch Pixtr erkennt Gesichter und verbessert auf Knopfdruck das fotografische Ergebnis – eigene Aufnahmen macht man aber nicht damit.

Pixtr
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Price: 2,99 €

Bildquelle (Titel): brunette woman on her bed... von shutterstock

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Jony Ive gestaltet goldene EarPods (Kaules Bettmümpfeli*)

Die Zeichen bei Apple stehen auf „Gold“. Noch ist das iPhone 5S im güldenen Gewand nicht vorgestellt, da legt Apple-Chefdesigner Jony Ive vor, nimmt sich die sonst in Plastik gefassten EarPods (Ohrhörer) und verpasst ihnen einen goldenen Anstrich.

Eine Serienfertigung ist wohl nicht geplant. Die güldenen EarPods sind Teil einer Wohltätigkeitsversteigerung bei Sotheby’s in New York im Rahmen des Projekts (RED). Die Einzelanfertigung gestaltete Jony Ive in Zusammenarbeit mit dem australischen Design-Kollegen Marc Newson. Goldene Ohrhörer für die Aktion (RED)? Nun ja, es handelt sich um Rotgold, das ja bekanntlich für die leicht rötliche Färbung auf einen erhöhten Kupferanteil zurückgreift – ähnlich dem Krugerrand.

Übrigens: Gleichfalls gestaltet von Jony Ive und Marc Newson ein Flügel von Steinway & Sons, eine Flasche Dom Pérignon und eine Lampe.

* Normalerweise ist die Artikelserie „Betthupferl“ Kollege Sebastian Trepesch vorbehalten – „Kaules Bettmümpfeli“ eine Ausnahme. Apropos: Die Verwendung des schweizerischen Idioms erklärt sich durch Kaules Heimat der Sächsischen Schweiz ;-).

Quelle: Sotheby’s (PDF) via MacRumors.

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Schlaue In-Ear-Kopfhörer mit Antischall: Apple erwägt Hightech-Earpods

Mithilfe diverser Messtechniken könnten Apples In-Ear-Kopfhörer („Earpods“) künftig mit Geräuschunterdrückung auf schlechten Halt im Ohr reagieren. Ein Patentantrag aus Cupertino beschreibt, wie schlechter Sitz registriert und der Klang angepasst wird.

Luftspalte zwischen Hörer und Ohr verschlechtern die Klangqualität bei In-Ear-Hörern — das soll die neue Technologie verhindern. Mikrofone im Ohrhörer sollen der Beschreibung nach einen Testton messen, und daraus ermitteln, wie gut die Passform im Ohr ist. Auch über Impedanzmessungen soll es möglich sein, schlechten Sitz festzustellen.

Wird eine Lücke bemerkt, wo keine hingehört, könnte einerseits Lautstärke oder Balance angepasst werden, um den Mangel auszugleichen. Doch auch angepasste Geräuschunterdrückung soll zum Ziel führen. Alternativ könne auch eine Warnmeldung auf dem Abspielgerät, etwa einem iPhone, ausgegeben werden. Damit wird der Anwender darauf hingewiesen, dass er seine Stöpsel richten muss.

Der Patentantrag stammt aus dem Februar dieses Jahres und wurde am gestrigen Donnerstag von Appleinsider entdeckt.

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