EarPods: Apples neue Kopfhörer für iPhone und iPod - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Drei Jahre lang haben sich Apples Ingenieure Zeit gelassen, um eine komplett überarbeitete Version der weißen iPod-Kopfhörer vorzustellen. Nun bringt der Hersteller die EarPods auf den Markt. Sie sollen nicht nur besser im Ohr sitzen, sondern auch besser klingen.

Die neuen EarPods sind fortan Apples Standard-Kopfhörer für iPhones und iPods. Sie liegen dem iPhone 5 und den frisch vorgestellten iPod nano- und touch-Modellen bei. Anwender können sie aber auch als Zubehör für ältere Apple-Geräte erwerben.

Beim Design habe man sich an der Geometrie des Ohres orientiert. Hunderte von Ohren habe man im Entstehungsprozess gescannt. Schließlich sollen die Ohrhörer möglichst vielen Anwendern passen. Apple verspricht zudem, dass die EarPods fest im Ohr sitzen, also auch für sportliche Aktivitäten geeignet sind.

Eine Öffnung an der Gehäuserückseite ist für mittlere Frequenzen zuständig und sorgt dafür, dass man Umgebungsgeräusche weiterhin wahrnimmt, wenn es darauf ankommt – beispielsweise im Straßenverkehr. Bässe erzeugt der Kopfhörer unter anderem mittels zweier Schlitze am Schaft.

Noch bleibt abzuwarten, wie gut die neuen EarPods tatsächlich klingen. Wir sind gespannt auf Erfahrungsberichte!

Bildquelle: Apple.com

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Test
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Alle Artikel zu EarPods
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    Wie schon bei den meisten neuen Geräten aus dem letzten Jahr liefert Apple iPhone 5s und iPhone 5c mit den so genannten EarPods aus. Nach langen Jahren der Entwicklung treten die EarPods an Stelle der weißen Apple Kopfhörer, die jahrelang iPhones und iPods beigefügt...

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Alle Artikel zu EarPods

iPhone-Kopfhörer: EarPods mit Fernbedienung und Alternativen

Wie schon bei den meisten neuen Geräten aus dem letzten Jahr liefert Apple iPhone 5s und iPhone 5c mit den so genannten EarPods aus. Nach langen Jahren der Entwicklung treten die EarPods an Stelle der weißen Apple Kopfhörer, die jahrelang iPhones und iPods beigefügt waren. Wir zeigen sie. 

Apples EarPods: Das Warten hat sich gelohnt

Apples EarPods sind keine In-Ear Kopfhörer und doch sitzen sie deutlich tiefer als ihre Vorgänger. Diese hatten eine deutlich größere Membran, waren klassisch rund. Bei den neuen Kopfhörern hat Apple die eigentliche Membran deutlich verkleinert. Musik tönt nun aus einer kleinen, ovalen Öffnung. Für vollen Klang sorgt das größere Volumen der Kopfhörer. Wer sie zum ersten Mal sieht, dem erscheinen sie vielleicht sogar klobig.

Apple hat am Gehäuse der Kopfhörer kleine Schlitze angebracht, sie sind für mehr Bass zuständig. Und das mit Erfolg. Ein bisschen Glück gehört bei Kopfhörern immer dazu. Wem die EarPods aber gut passen, der bekommt einen ungewohnt satten Klang, der auch mit mehr Bässen ziemlich gut zurecht kommt. Nach Meinung des Autors hat Apple mit den EarPods einiges richtig gemacht: Klanglich sind sie ihren Vorgängern definitiv überlegen. Zum gleichen Ergebnis kommt auch Kollege Sebastian in seinem Test der EarPods.

Apples EarPods kosten separat 29 Euro. Abgesehen vom iPod shuffle legt Apple dem iPod nano, dem iPod touch und den iPhone 5-, 5s- und 5c-Modellen die neuen Kopfhörer bei.  Sie sind – zumindest bei den iPhones – mit einer Fernbedienung am rechten Kabel ausgestattet, das mit den meisten iPhone- und iPod-Modellen der letzten drei bis vier Jahre kompatibel ist. Der Anwender kann damit die Lautstärke anpassen, zum nächsten oder vorherigen Titel wechseln und die Musik pausieren. iPhone-Anwender können eingehende Anrufe mit einmaligen Drücken der mittleren Taste entgegennehmen oder beenden. In die Fernbedienung integriert ist ein Mikrofon. Auch Siri lässt sich so steuern, ohne sein iPhone aus der Tasche holen zu müssen.

Alternativen zu Apples Earpods: Die Qual der Wahl

Alternativen gibt es bei Kopfhörern naturgemäß viele. Das einzige worauf man achten sollte, ist die Fernbedienung. Zumindest, wenn man die Funktionalität des Steuerelements nicht missen möchte. In allen Größen, Farben und Formen gibt es solche Kopfhörer, und natürlich auch in allen Preisklassen. Ältere Produkte besitzen eine Fernbedienung, die lediglich Titel wechseln und pausieren kann, neue lassen den Anwender auch die Lautstärke bestimmen. Apple selbst, aber auch andere Hersteller wie Bose, Shure, Etymotic, Ultimate Ears, Sennheiser, Monster Cable und Klipsch bieten Kopfhörer an, die mit einer Fernbedienung für Apples iOS-Geräte und Macs geeignet sind. Der Markt ist riesig und bedient Käufer in allen Preisklassen. Das persönliche Budget ist somit vielleicht das wichtigste Kriterium. Wer viel Geld ausgibt, sollte die Kopfhörer im Bestfall testen. Testberichte sind selten objektiv, können nur den Eindruck eines Testers wiedergeben.

Apple selbst bietet eine Alternative zu seinen EarPods an, und zwar richtige In-Ear-Kopfhörer. Die haben natürlich ebenfalls eine Fernbedienung zum Anpassen der Lautstärke und wechseln sowie Pausieren des Titels. Drei Aufsätze sollen für guten Halt in den Ohren der Anwender sorgen. Einen ausgewogenen guten Klang versprechen die drei verbauten Treiber. In der Preisklasse sieht man das nicht oft. Optisch fügen sich die Kopfhörer perfekt in Apples Ökosystem ein, wirken nicht wie ein Fremdkörper. Knapp 75 Euro kosten die .

Ein Hersteller, der recht früh Fernbedienungen in seinen Kopfhörern verbaute, ist Klipsch. Der Klipsch Image S4i-Kopfhörer erfreut sich seit einiger Zeit bei vielen Anwendern großer Beliebtheit. Ihn gibt es inzwischen bereits . Etwas mehr bezahlt man für ein mit gummierter, größerer Fernbedienung. Hier muss man zwischen 80 und 100 Euro ausgeben.

Bose bietet ebenfalls Kopfhörer an, die mit Apples Geräten funktionieren. Das Modell Bose MIE2i bringt es auf Amazon.de bei über 500 Bewertungen immerhin auf 4,3 von 5 Sternen. Rund 120 Euro muss man dafür hinblättern.

Wer beim Reisen mit Bus und Bahn oder in Deutschlands Innenstädten die Augen aufmacht, sieht mehr und mehr Jugendliche mit großen schwarzen Bügelkopfhörern – häufig in Klavierlack-Optik. Der Hype um die mittel- bis hochpreisigen Beats-Kopfhörer ist ungebrochen. Auch sie verfügen über eine Fernbedienung.

Populär sind vor allem die On-Ear Modelle der Beats-Serie, beispielsweise der Beats by Dr. Dre Solo HD-Kopfhörer. Tiefe Bässe sind laut Angaben des Herstellers seine Stärke.  (Stand 30. Dezember 2013).

Update: In einer früheren Version des Artikels wurde Monster Cable fälschlicherweise als Hersteller der Beats-Kopfhörer genannt. Seit 2012 produziert Beats Electronics die Kopfhörer allerdings in Eigenregie.

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Selfie mit dem iPhone: Apps und Tipps für Selbstporträts

Ein „Selfie“ ist schlichtweg ein Foto, das jemand – bspw. mit dem iPhone – von sich selbst gemacht hat. Diese „Selfies“ werden typischerweise über Tumblr, Facebook und Twitter geteilt. Wir präsentieren Apps und Tipps für den perfekten „Selbstschuss“.

Erstmals tauchte die Bezeichnung „Selfie“ 2002 in einem australischen Blog auf. Mittlerweile wurde der Begriff zum englischen Wort des Jahres 2013 gewählt. Verantwortlich hierfür ist das altehrwürdige Oxford English Dictionary – quasi der Duden für die englische Sprache. Fotografisch überzeugen diese Werke nicht immer, dienen aber nichtsdestoweniger der visuellen Kommunikation in sozialen Netzwerken und somit der gegenseitigen Belustigung und Statusinformation.

Selfies: Tipps für bessere Aufnahmen

Die Mehrzahl der „Selfie-Fotografen“ greift auf die Frontkamera ihres Smartphones zurück – Bilder mit geringer Auflösung und im Hochkant-Format sind das Ergebnis. Schwierigkeiten bereitet insbesondere die Auslösung der Kamera, schließlich muss man hierfür mit dem Touchscreen interagieren. Im besten Falle bietet ein kleines Knöpflein am Gerät dieselbe Funktion – zum Beispiel am iPhone die Lautstärketasten. Komfortabel für ein Selbstporträt ist dies aber auch nicht. Zwei Tipps hierzu:

  1. Die Kabelfernbedienung der Apple-Ohrhörer bzw. EarPods kann als kabelgebundener Fernauslöser genutzt werden. Dies funktioniert mit der originären Kamera-App des iPhones, als auch mit einer Reihe Apps von Drittanbietern. Möchten wir ein Foto machen, drücken wir einfach die +-Taste – fertig. Das Foto ist schon im Kasten.
  2. Nutzen wir dagegen eine App mit der Möglichkeit eines Zeitauslösers, so empfiehlt sich die Anschaffung eines kleinen Stativs oder – falls das Stativ schon vorhanden ist – eines Adapters. Das Original eines solchen Adapters ist der Glif – erhältlich für das und auch für das . Eine Universallösung des Glif für viele Smartphones wurde kürzlich erst angekündigt. Inzwischen gibt es auch eine Reihe von kostengünstigen Alternativen inkl. Stativ – zum Beispiel von , oder auch .

Weitere Tipps zur Fernauslösung (per Bluetooth mit einem zweiten iPhone oder iPad etc.) finden Leser im folgenden Artikel:

Fehlen noch die passenden Apps für ein perfektes Selfie. Diese gibt's auf der zweiten Seite des Artikels.

Leider bietet die Kamera-App von Apple keinerlei Zusatzfunktionen für Selbstporträts. Allein die bereits erwähnte Fernauslösung mittels EarPods kann das Programm für sich verbuchen. Besser sind da folgende Apps aus dem App Store:

Selfie: Der Name ist Programm (kostenlos)

Wenn eine App schon so heißt, erwartet man am Schluss das perfekte Selbstporträt. Wir werden nicht enttäuscht. Besonderes Highlight: Selfie macht sich die Gesichtserkennung zu nutze. Wird ein Antlitz erkannt, startet ein Timer und nach drei Sekunden wird automatisch ein Foto erstellt. Damit der Anwender dies nicht verpasst, wird auf den Timer sowohl akustisch als auch optisch (blinkender LED-Blitz) hingewiesen. Dadurch und durch die Gesichtserkennung lässt sich auch die bessere Rückkamera (iSight) des iPhones nutzen. Alternativ verzichtet man auf die Gesichtserkennung und verwendet allein die zeitgesteuerte Auslösung (5, 10 oder 20 Sekunden) – sinnvoll im Zusammenhang mit den zuvor erwähnten Stativ-Lösungen. Besonders nett: Selfie ist kostenlos und verzichtet bisher gänzlich auf Werbung.

Selfie
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App Store
Entwickler:
Preis: Kostenlos
CamMe: Selfie per High five (kostenlos)

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt CamMe. Die App löst ein Foto über die Handbewegung des Anwenders aus. Zunächst halten wir hierfür die ausgestreckte Hand frontal in die Kamera und warten, bis dies von der App erkannt wird. Danach schließen wir die Hand und ein Timer (auf 3) startet. So haben wir noch genügend Zeit, die Hand wieder aus dem Bild zu nehmen und freundlich dreinzublicken. Im Test funktionierte dies ohne Probleme – sehr gut. Sehr gut ist auch der Preis für die App: 0 Cent.

Pixtr: Selfie-Verbesserung mit einem Klick (kostenlos)

Die so entstandenen Selbstporträts brillieren nun aber nicht unbedingt immer mit den besten Kontrast- oder Farbwerten. Die kleine und kostenlose App Pixtr bietet Nachhilfe: Auch Pixtr erkennt Gesichter und verbessert auf Knopfdruck das fotografische Ergebnis – eigene Aufnahmen macht man aber nicht damit.

Pixtr
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Entwickler:
Preis: 2,69 €

Bildquelle (Titel): brunette woman on her bed... von shutterstock

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Jony Ive gestaltet goldene EarPods (Kaules Bettmümpfeli*)

Die Zeichen bei Apple stehen auf „Gold“. Noch ist das iPhone 5S im güldenen Gewand nicht vorgestellt, da legt Apple-Chefdesigner Jony Ive vor, nimmt sich die sonst in Plastik gefassten EarPods (Ohrhörer) und verpasst ihnen einen goldenen Anstrich.

Eine Serienfertigung ist wohl nicht geplant. Die güldenen EarPods sind Teil einer Wohltätigkeitsversteigerung bei Sotheby’s in New York im Rahmen des Projekts (RED). Die Einzelanfertigung gestaltete Jony Ive in Zusammenarbeit mit dem australischen Design-Kollegen Marc Newson. Goldene Ohrhörer für die Aktion (RED)? Nun ja, es handelt sich um Rotgold, das ja bekanntlich für die leicht rötliche Färbung auf einen erhöhten Kupferanteil zurückgreift – ähnlich dem Krugerrand.

Übrigens: Gleichfalls gestaltet von Jony Ive und Marc Newson ein Flügel von Steinway & Sons, eine Flasche Dom Pérignon und eine Lampe.

* Normalerweise ist die Artikelserie „Betthupferl“ Kollege Sebastian Trepesch vorbehalten – „Kaules Bettmümpfeli“ eine Ausnahme. Apropos: Die Verwendung des schweizerischen Idioms erklärt sich durch Kaules Heimat der Sächsischen Schweiz ;-).

Quelle: Sotheby’s (PDF) via MacRumors.

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Sprng: EarPods-Klammer für festeren Halt im Ohr

Apples EarPods sollen besonders gut ins Ohr passen – doch einige Benutzer beklagen sich darüber, dass sie schnell aus dem Ohr herausfallen. Der Aufsatz “Sprng” soll diesbezüglich Abhilfe schaffen.

Sprng lässt sich einfach auf Apples EarPods aufsetzen. Das Add-on versieht die Ohrhörer mit einer “Feder”, die sich in die Ohrmuschel des Benutzers einfügt – wobei sich die Länge der Feder justieren lässt. So soll Sprng sowohl für Erwachsene als auch für Kinder passen.

Die Idee hinter der Erfindung ist, dass die EarPods so weniger leicht aus dem Ohr fallen können – beispielsweise dann, wenn man beim Joggen aus Versehen selbst am Kabel zieht. Offenbar ist das ein Problem vieler Benutzer der Apple-Ohrhörer.

Sprng kostet 10 US-Dollar (circa 7,50 Euro), der Versand nach Deutschland ist mit 2,99 Dollar (circa 2,25 Euro) vergleichsweise günstig.

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Schlaue In-Ear-Kopfhörer mit Antischall: Apple erwägt Hightech-Earpods

Mithilfe diverser Messtechniken könnten Apples In-Ear-Kopfhörer („Earpods“) künftig mit Geräuschunterdrückung auf schlechten Halt im Ohr reagieren. Ein Patentantrag aus Cupertino beschreibt, wie schlechter Sitz registriert und der Klang angepasst wird.

Luftspalte zwischen Hörer und Ohr verschlechtern die Klangqualität bei In-Ear-Hörern — das soll die neue Technologie verhindern. Mikrofone im Ohrhörer sollen der Beschreibung nach einen Testton messen, und daraus ermitteln, wie gut die Passform im Ohr ist. Auch über Impedanzmessungen soll es möglich sein, schlechten Sitz festzustellen.

Wird eine Lücke bemerkt, wo keine hingehört, könnte einerseits Lautstärke oder Balance angepasst werden, um den Mangel auszugleichen. Doch auch angepasste Geräuschunterdrückung soll zum Ziel führen. Alternativ könne auch eine Warnmeldung auf dem Abspielgerät, etwa einem iPhone, ausgegeben werden. Damit wird der Anwender darauf hingewiesen, dass er seine Stöpsel richten muss.

Der Patentantrag stammt aus dem Februar dieses Jahres und wurde am gestrigen Donnerstag von Appleinsider entdeckt.

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EarPods: iFixit nimmt neue Apple-Ohrhörer auseinander

Gibt es ein neues Apple-Produkt, nimmt iFixit es so bald wie möglich auseinander – so wird es auch beim iPhone 5 geschehen. Zunächst musste sich die Website mit den neuen EarPods begnügen – und konnte deutliche Verbesserungen im Vergleich zu Apples bisherigen Ohrhörern entdecken.

iFixit ist allerdings in erster Linie eine Reparatur-Website – weshalb es nicht ihre Aufgabe ist, die Tonqualität der EarPods zu überprüfen. Diesbezüglich wird sich noch zeigen müssen, ob Apples Behauptung, dass die mit solchen mithalten können, die hunderte Dollar kosten, Bestand hat.

Was die Verarbeitung betrifft, hat sich Apple allerdings tatsächlich ins Zeug gelegt: Schon die äußerliche Begutachtung der ins Kabel integrierten Fernbedienung mit Mikrofon zeigt, dass sich hier einiges verbessert hat. Das Kabel ist an beiden Enden der Fernbedienung durch Plastikmäntel besser geschützt. Auch befindet sich in der Fernbedienung kein “Gitter” mehr für das Mikrofon – wobei dieses bei den Vorgängermodellen der Website zufolge eine reine Attrappe war; auch in ihnen befand sich keine wirkliche Öffnung.

Das Öffnen der Fernbedienung zeigt aber außerdem, dass sie deutlich besser verschlossen ist – und so weniger anfällig für Feuchtigkeitsschäden durch Wasserkontakt oder auch Schweiß sein dürfte. Im Innenleben befinden sich wenig überraschend lediglich drei Knöpfe und ein Mikrofon – letzteres trägt die Bezeichnung 2F17 045, wobei iFixit erwartet, dass es sich um dasselbe Modell wie eines der drei Mikrofone im iPhone 5 handeln wird.

Wichtiger als die Fernbedienung sind natürlich die Ohrhörer selbst: Was diese betrifft, ist vor allem das Material der in ihnen enthaltenen Membran bemerkenswert. Anders als in früheren Modellen setzt Apple hier auf Papier statt Plastik. Das dürfte, so iFixit, die verbesserte Tonqualität im niedrigen und mittleren Frequenzbereich erklären, mit der Apple die Ohrhörer bewirbt. Auch sei die Wahrscheinlichkeit, dass das Papier bei hoher Belastung reißt, nicht so hoch wie bei der Plastikmembran.

Außerdem sehe der “Korb” (“Basket”) des Lautsprechers zumindest besser aus als der der Vorgänger-Modelle. Hierbei handle es sich um ein wichtiges Einzelteil, da es einerseits straff genug sein muss, um konstant gute Tonqualität zu ermöglichen, andererseits aber auch der Luft hinter der Membran die Möglichkeit lassen muss, sich frei zu bewegen.

Zu guter Letzt äußert sich iFixit zur Reparaturmöglichkeit: Diese sei weiterhin gering beziehungsweise überhaupt nicht vorhanden. Positiv sei zwar, dass der Kabel- und Feuchtigkeitsschutz sich verbessert habe, um Defekte zunächst zu vermeiden. Sind die Kopfhörer aber einmal defekt, handele es sich weiterhin um ein Wegwerfprodukt: Die Teile lassen sich kaum warten, und wer die Hörer einmal auseinander genommen hat, bekommt sie nie wieder so zusammen gesetzt, wie sie ursprünglich waren.

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