Mac Pro: Preise und Konfigurationen (jetzt bestellbar)

Sven Kaulfuss
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Ab sofort nimmt Apple Bestellungen für den neuen Mac Pro entgegen. Ausgeliefert wird der tubusförmige Rechner jedoch erst im Januar. Ausstattung, Optionen und Preise finden sich in dieser Übersicht.

Mac Pro: Preise und Konfigurationen (jetzt bestellbar)

Mac Pro: 2X Standardkost als Startpunkt

Der Hersteller offeriert zwei Standardmodelle, die jedoch mit allerlei Optionen individuell konfiguriert werden können. Das Einstiegsmodell mit Quad-Core-CPU (3,7 GHz Quad-Core Intel Xeon E5) erhält 12 GB RAM, eine Grafiklösung mit Dual AMD FirePro D300 und 256 GB Flashspeicher – Kostenpunkt 2.999 Euro. Für 1.000 Euro Aufpreis erhalten Anwender eine CPU mit 6 Rechenkernen (3,5 GHz 6-Core Intel Xeon E5), 16 GB RAM, eine Grafiklösung mit Dual AMD FirePro D500 und gleichfalls 256 GB Flashspeicher.

BTO-Optionen des Mac Pro: Kaufen à la carte

In Anbetracht der Leistung ist der neue MacPro demzufolge fast ein Schnäppchen unter den professionellen Workstations. Die wenigsten Anwender werden sich jedoch mit einem standardisierten Angebot zufrieden geben. Ein großer Vorteil des Mac Pro: Seine unzählige BTO-Optionen. Diese möchten im Vorfeld gut überlegt sein. Im Nachhinein lassen sich zukünftig nur Arbeits- und Massenspeicher vom Nutzer tauschen. Mit dem Rest muss man sich dann arrangieren. Wer alle Optionen wählt, zahlt für das Top-Modell 9.599,02 Euro (ohne Eingabegeräte und Monitor) – ein stolzer Preis, man erhält dafür aber auch den bis dato schnellsten Mac aller Zeiten.

Die Geschichte des Mac Pro: Rückblick auf 30 Jahre modulare Apple-Rechner

Prozessoren des Mac Pro: Einzel-CPUs mit bis zu 12 Kernen

Der Anwender hat die Wahl zwischen insgesamt vier Prozessoren. Im Gegensatz zum Vorgänger des aktuellen Mac Pro handelt es sich ausschließlich um Einzel-CPUs. Ergo: Der neue Mac Pro hat nur noch einen einzelnen Prozessor. Allerdings bietet dieser bis zu 12 Rechenkerne – die Dual-CPU-Lösung wird so obsolet.

Prozessortyp Taktfrequenz Cache Aufpreis
Quad-Core Intel Xeon E5 3,7 GHz (3,9 GHz mit Turbo Boost) 10 MB -
6-Core Intel Xeon E5 3,5 GHz 12 MB + 500 Euro
8-Core Intel Xeon E5 3,0 GHz 25 MB + 2.000 Euro
12-Core Intel Xeon E5 2,7 GHz 30 MB + 3.500 Euro

Was auffällt: Mit steigernder Zahl der Rechenkerne verringert sich die Taktfrequenz. Nutzer müssen sich davon aber nicht beunruhigen lassen. Programme und auch das System profitieren heutzutage unterm Strich weit mehr von der Parallelisierung, als allein nur von einer erhöhten Taktfrequenz.

Anmerkung: Die Aufpreise in unseren Tabellen beziehen sich jeweils immer auf das kleinste Modell.

Arbeitsspeicher im Mac Pro: (Noch) der „Flaschenhals“

Vier Speicherslots stehen zur Verfügung. Positiv: Die RAM-Module (1866 MHz DDR3 ECC) können nach wie vor vom Anwender problemlos gewechselt werden. Eine spätere Erweiterung mit mehr Arbeitsspeicher ist also nicht ausgeschlossen. Allerdings bietet Apple den Mac Pro – wie auch schon den Vorgänger – aktuell nur mit maximal 64 GB RAM an. Zwar mag dieser Wert den meisten Anwendern genügen, HPC-Lösungen (high-performance computing) und Server-Umgebungen verlangen heutzutage jedoch oftmals schon mehr.

Kurios: Der alte Mac Pro konnte durch ein Kit von OWC mit 128 GB RAM ausgestattet werden. Dagegen verstand es OS X 10.8 Mountain Lion, nur 96 GB in der Praxis zu nutzen. Mit OS X 10.9 Mavericks fiel diese Barriere. Der neue Mac Pro stellt sie jedoch (vorerst) hardwareseitig wieder auf.

Zukünftig ist nicht ausgeschlossen, dass der Mac Pro auch mit 128 GB RAM umgehen kann. Voraussetzung sind hierfür jedoch Speichermodule mit jeweils 32 GB. Selbst die von Apple verwendeten Bausteine mit 16 GB sind derzeit noch eine Seltenheit – es kann also noch ein wenig dauern.

Aufpreise und Konfigurationen (ausgehend von der kleinsten Ausstattung mit 12 GB RAM):

  • 12 GB (3 x 4 GB) DDR3 ECC mit 1866 MHz: inklusive
  • 16 GB (4 x 4 GB) DDR3 ECC mit 1866 MHz: + 100 Euro
  • 32 GB (4 x 8 GB) DDR3 ECC mit 1866 MHz: + 500 Euro
  • 64 GB (4 x 16 GB) DDR3 ECC mit 1866 MHz: + 1.300 Euro

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Grafik-Optionen, Massenspeicher, Eingabegeräte und die Möglichkeit der Verwendung bisheriger PCI-Express-Karten.

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