Den PC neu aufsetzen: Das sollte man bedenken

Marco Kratzenberg

Manchmal ist es einfach besser, wenn man vollkommen neu anfängt. Was im richtigen Leben gilt, macht auch in der Computerwelt Sinn. Und da ist es viel leichter. Doch wenn man seinen PC neu aufsetzen will, sollte man vorher einiges erledigen.

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Windows 10 Problembehandlung

Manchmal ist es die letzte Möglichkeit, einen PC vollkommen platt zu machen. Besonders wenn man sich wirklich hartnäckige Viren eingefangen hat oder wenn man den Rechner weitergeben will, aber alle persönlichen Spuren lieber vernichtet. Doch mit dem Formatieren der Festplatte und dem erneuten Aufspielen des Betriebssystems ist es in der Regel nicht getan. Denn dann wird man plötzlich feststellen, dass nicht mal die Hälfte richtig funktioniert.

Erst die Treiber suchen, dann den PC neu aufsetzen!

Ein PC ist ja nicht einfach nur eine Kiste mit ein paar Steckern und Buchsen. Es befinden sich Laufwerke und ein Motherboard mit Soundkarte, Speicherchips und anderen Erweiterungen darin. Daran angeschlossen werden eine Maus, ein Monitor, eine Tastatur und vielleicht noch andere Geräte, wie z.B. Lautsprecher, Drucker oder Scanner. All diese Elemente benötigen ihren eigenen Treiber, um mit Windows zusammenzuarbeiten und richtig zu funktionieren. Zwar bringt das Betriebssystem eine Grundausstattung an Treibern mit, doch die unterstützen die Geräte in der Regel nicht optimal und so kann es beispielsweise vorkommen, dass ein großer, gut ausgestatteter Monitor nur Bilder in einer groben, vorzeitlichen Auflösung präsentiert.

Wenn man sich also nicht gerade in der unangenehmen Situation befindet, den PC neu aufsetzen zu müssen, weil er sich vor lauter Viren nicht mehr rühren kann, der sollte als erstes alle Treiber downloaden.

In der Systemsteuerung finden wir unter “System” links oben den Gerätemanager. Er zeigt uns die verschiedenen Teile der installierten Hardware an. Hier können wir die einzelnen Bezeichnungen nachschlagen, bevor wir auf die Suche nach den Treibern gehen. Denn nach der Neuinstallation von Windows geht das u.U. erst einmal noch gar nicht. Weil beispielsweise der Internetzugang noch nicht funktioniert oder der Monitor seltsam reagiert. Es ist also auf alle Fälle besser, diese Treiber vorher zu besorgen und eventuelle Archive im bereits entpackten Zustand auf einem USB-Stick zu haben. Denn ein Entpackprogramm fehlt ja auch noch...

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Weitere Themen: Microsoft Windows, Darik Horn

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