iOS 6: Features in der Übersicht

Download und Installation iOS 6.1.3

iPhone, iPod touch und iPad bekommen alsbald eine neue Version des Betriebssystems: iOS 6 bringt 200 neue Funktionen für die Geräte, so verspricht es Apple. Hier nochmals die wichtigsten Neuheiten zusammengefasst:

iOS 6: Siri wird intelligenter

Siri, das ist der Sprachassisten auf dem iPhone 4S. Mit dem neuen Betriebssystem iOS 6 kommt er auch auf das iPad der dritten Generation. Ebenso vertreten ist Siri nunmehr auf dem neuen iPod touch, dem iPad mini und dem iPad der vierten Generation. Bislang bezeichnete Apple den Sprachdienst als „Beta-Phase“.

“Es gibt Siri schon seit acht Monaten auf dem Markt, aber jetzt hat es was dazugelernt“, erklärte Scott Forstall auf der Keynote der WWDC. Als Beispiele nennt Apple:

  • Siri
    Der iPhone-Besitzer kann Fragen zu Basketball-Ergebnissen stellen, und Siri beantwortet sie.
  • Die Restaurantempfehlungen wurden verbessert.
  • Siri beantwortet sogar komplexere Fragen wie “Zeig mir Filme mit Scarlett Johannson”

Was davon auch hier in Europa funktioniert, werden wir sehen. Schon vor der Keynote bot Siri in den USA mehr Möglichkeiten als bei uns.

Was dagegen auch bei uns funktionieren müsste: Siri darf jetzt mehr – nämlich auch Apps starten. Der iPhone-Besitzer muss also nicht mehr wild durch die Screens und Ordner wühlen, sondern kann Anwendungen auf Zuruf starten. Hoffen wir, dass das nicht nur mit den Apple-eigenen Anwendungen möglich ist.

In Zusammenhang mit Autoherstellern will Apple zudem einen Button im Auto für die Aktivierung des Sprachassistenten anbieten. Zwischenzeitlich konnten wir Siri unter iOS 6 schon einem Test unterziehen.

iOS 9 vs. iOS 8: Gegenüberstellung der Systeme für iPhone und iPad in Bildern GIGA Bilderstrecke iOS 9 vs. iOS 8: Gegenüberstellung der Systeme für iPhone und iPad in Bildern

iOS6: Apple-Karten mit 3D-Gebäuden

Die Maps-App bot bisher Kartenmaterial von Google. Jetzt verwendet Apple einen eigenen Dienst. Die Screenshots und ein Vergleichsvideo mit Google Maps sehen vielversprechend aus. Auch Satellitenbilder sind integriert. Einzelne Städte werden in beeindruckenden 3D-Ansichten gezeigt:

Apple Karten

Apple setzt sich damit auch in Kartendiensten in Konkurrenz zu Google und Microsoft – und sogar gegen die Hersteller von Navigationssoftware. Denn die App gibt Live-Anweisungen für die Navigation. Und darf dabei natürlich mehr, als den Apps von Navigon und Co erlaubt ist: auf dem Screen des gesperrten iPhones laufen. Know How hat sich der iPhone-Hersteller bei TomTom eingeholt. Ebenso neu in diesem Zusammenhang: Verkehrsmeldungen.

Mit Passbook wird das iPhone zur Eintrittskarte

Wir kennen elektronische Tickets und Gutscheine schon zu genüge. Apple bietet in iOS 6 jetzt aber mit Passbook eine App an, die eine Sammelstelle für die Tickets werden will. Anbieter von Eintrittskarten müssen also nicht mehr eigene Software entwicklen lassen, sondern können auf ein Template zurückgreifen.

iOS 6: Mail bekommt „Pull to refresh“

Den Newsfeed herunterziehen, um die Nachrichten zu aktualisieren: was aus vielen Apps bekannt ist, gibt es jetzt auch in Mail – endlich!

Zudem hat Apple dem Mailprogramm auf iPhone, iPod touch und iPad eine VIP-Funktion spendiert, die über iCloud läuft.

Telefonieren geht immer noch

Die Telefonfunktion gibt es natürlich immer noch… Apple hat sich sogar etwas neues einfallen lassen: Kommt ein Anruf, werden neue Buttons angezeigt. Mit ihnen kann der Angerufene ganz schnell per SMS antworten, zum Beispiel: “Ich rufe später zurück”. Ein Knopfdruck genügt.

Und wer an einen Rückruf erinnert werden möchte, kann das ebenfalls mit einem einzelnen Klick einrichten. Dabei sind zeitliche (“in einer Stunde”) sowie ortsgebundene (“wenn ich heimgehe”) Erinnerungen möglich.

Bluetooth-Sharing für flexiblere Verbindungen

In der Beta-Version von iOS 6 wurde Bluetooth-Sharing gefunden. Apps können über die drahtlose Verbindung Daten teilen. Es besteht die Hoffnung, dass dies eine Anbindung an smarte Uhren ermöglicht. Der genaue Funktionsumfang ist allerdings noch nicht bekannt.

 

iOS 6 bringt 200 neue Funktionen

Insgesamt 200 neue Funktionen verspricht Apple mit  iOS 6 – übrigens so viele, wie auch schon bei iOS 5. Das können ganz kleine Änderungen sein, aber auch interessantere Dinge wie:

  • Geht ein iPhone verloren, kann ein ehrlicher Finder mit dem „Lost-Modus“ informiert werden, wie er den Eigentümer erreichen kann.
  • Im „Single App Mode“ kann nur eine einzelne App gestartet werden. Konzipiert zum Beispiel für den Schulunterricht, damit niemand spicken kann…
  • Für autistische Menschen können Teile der Bedienoberfläche deaktiviert werden.
  • Facebook ist stärker im Betriebssystem integriert.
  • Mit der Cloud-Funktion Photostream können die Bilder mit Freunden geteilt werden.
  • Videotelefonie mit FaceTime läuft nun auch über das Mobilfunknetz.

 iPhone 3GS-Besitzer dürfen sich freuen, iPad 1-Nutzer nicht

Auf dem iPhone 3G kann ja schon nicht mal mehr iOS 5 installiert werden. Umso erleichterter dürften die Besitzer eines 3GS sein: Hierauf wird iOS 6 laufen.

Der iPod touch wird ab der vierten Generation unterstützt. iPad 2 und dritte Generation natürlich ebenfalls – nur die Besitzer des ersten iPads müssen aus dem iOS 6-Zirkel draußen bleiben.

iOS 6: Installation

Die Besitzer von iPhone, iPod touch und iPad können iOS 6 dann kostenlos über die Softwareaktualisierung laden. Sie ist auf den Mobilgeräten in Einstellungen -> Allgemein -> Softwareaktualisierung zu finden. Eine Anleitung zur Installation findet sich bei bei uns.

 

Weitere interessante Berichte zu iOS 6 auf GIGA:

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Weitere Themen: goto fail - CVE-2014-1266: Die SSL-Schwachstelle in OS X und iOS

Weitere Artikel zu iOS 6: Features in der Übersicht
Ihr findet hier Informationen zu allen Problemen, die es mit iOS 6 gibt. Zudem stellen wir euch aber auch Lösungsvorschläge und Hilfen vor.

Inhaltsverzeichnis

  1. 15.03.2011
    iPhone-Uhr: Erneut Probleme mit Zeitumstellung
  2. 20.08.2011
    iOS 5: Entwickler können Beta 6 laden
  3. 02.03.2012
    iPad mit iOS 6.0 im Serverlog: Besuch aus Cupertino
  4. 05.04.2012
    iOS 6: Kehrt Apple Google Maps den Rücken?
  5. 11.05.2012
    Goodbye Google: iOS 6 mit neuer Karten-App inklusive 3D-Modus (Update)
  6. 16.05.2012
    iOS 6: Neue OS-Version hinterlässt Spuren in App-Statistiken
  7. 02.06.2012
    Facebook-Integration in iOS 6
  8. 04.06.2012
    iOS-6-Gerüchte: Neue Store-Integration und neue Kamera- und Fotos-Apps
  9. 04.06.2012
    iOS 6: Neue Features inklusive vollwertiger Siri-Integration für iPad
  10. 06.06.2012
    iOS 6: Wall Street Journal bestätigt Abschied von Google Maps
  11. 07.06.2012
    iOS 6: Abschied von Google Maps bringt Google keine großen Umsatzeinbußen
  12. 08.06.2012
    iOS 6: Banner im Moscone West bestätigt neue Version
  13. 09.06.2012
    Apple arbeitet an neuem Tracking-Tool für Entwickler
  14. 10.06.2012
    iOS 6: Wie es wirklich werden könnte
  15. 11.06.2012
    iOS 6: Beta-Links stehen bereit - fürs iPhone 3GS, aber nicht fürs erste iPad
  16. 12.06.2012
    Maps und Navi in iOS 6: Hilfe von TomTom
  17. 13.06.2012
    iOS 6: Welche Funktionen mit welchen Geräten funktionieren
  18. 13.06.2012
    iOS 6 äh, jou, – is ok.
  19. 14.06.2012
    iOS 6: Apple beweist erneut Liebe zum Detail
  20. 14.06.2012
    iOS 6: iTunes Match jetzt als "echtes" Streaming
  21. 15.06.2012
    iOS 6: Zugriff auf Adressbuch und andere Daten nur noch mit Erlaubnis
  22. 16.06.2012
    Apple plant Podcast-App für iOS 6
  23. 18.06.2012
    Passbook in iOS 6: Alles nur geklaut
  24. 19.06.2012
    iOS 6, Apples Kartendienste und die Öffentlichen Verkehrsmittel
  25. 25.06.2012
    iOS 6: Zweite Beta-Version für Entwickler verfügbar
  26. 28.06.2012
    Apple TV: iOS 6 Beta macht Hoffnung auf Apps
  27. 03.07.2012
    iOS-Geschichte: So lang waren die Beta-Phasen
  28. 08.07.2012
    iPhone als Geldbeutel: Apple will noch kein Bezahl-System im iOS
  29. 09.07.2012
    iOS-Betas: Apple geht gegen Seiten vor, die UDID-Aktivierungen verkaufen
  30. 09.07.2012
    Twitter für iOS: iOS-6-App-Store verrät Details zum kommenden Update

iPhone-Uhr: Erneut Probleme mit Zeitumstellung

Mit jeder Zeitumstellung gibt es neue Berichte über Probleme mit der iPhone-Uhr. So geschehen auch am vergangenen Wochenende in den USA: Dort stellten einige Staaten am Sonntag bereits auf Sommerzeit um. Bei manchen iPhone-Benutzern klingelte dann der Wecker wieder nicht, bei anderen stellte sich die Uhr nicht um – oder verstellte sich ungewollt wieder zurück.

Was dieses Mal letztendlich das Problem ist, lässt sich schwer nachvollziehen, da sich bisher nur vereinzelte Berichte sammeln lassen. Jedenfalls ist es nicht das erste Mal, dass die Zeitumstellung den iOS-Geräten zu schaffen macht: Zuletzt bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit auf der Nordhalbkugel im letzten Jahr. Damals verschliefen zuerst Neuseeländer nach der Umstellung auf Sommerzeit, danach hatte Apple ein Bugfix-Update angekündigt.

Dieses erschien jedoch nie, so dass Ende Oktober die Probleme auf der Nordhalbkugel kamen. Was damals half, war, den Wecker an jedem Abend manuell neu zu stellen. Ob es bei der Ende März anstehenden Zeitumstellung in Europa auch wieder Probleme gibt, bleibt abzuwarten.

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iOS 5: Entwickler können Beta 6 laden

Genau zwei Wochen nach dem Release von Beta 5 veröffentlichte Apple in der vergangenen Nacht die sechste Vorab-Version von iOS 5. Gleichzeitig erschienen Entwickler-Versionen des neuen iTunes 10.5, der AppleTV-Firmware, Xcode und iWork für iOS, die alle auf den Launch von iOS 5 im Herbst zielen.  

Nur über ein Entwickler-Konto lässt sich das 144 MB große Update herunterladen und installieren. Anders als noch bei Beta 5 ist es diesmal laut Apple nicht erforderlich, die bisherige iOS-5-Version zuvor vom Gerät zu entfernen. Ab Beta 4 ist zudem ein OTA-Update über WLAN möglich.

Ein ausführliches Änderungsprotokoll kann zunächst bei Boy Genius nachgelesen werden. Es scheint jedoch, als habe sich abgesehen von einigen Bug-Fixes, kleinen Veränderungen in der Bedienoberfläche und den Entwicklerwerkzeugen nicht allzu viel getan. Das offizielle, marktreife iOS 5 wird in diesem Herbst, voraussichtlich Anfang Oktober erwartet.

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iPad mit iOS 6.0 im Serverlog: Besuch aus Cupertino

Mit Spannung wird der Abend des 7. März erwartet. Während die Öffentlichkeit noch darauf wartet, dass Apple das neue iPad vorstellt, gibt es nun die ersten Anzeichen dafür, dass in Cupertino Tests von iOS 6 auf dem iPad durchgeführt werden.

Die Kollegen von Ars Technica haben in ihren Webserver-Logs einige Zugriffe gefunden, bei denen angeblich ein iPad mit iOS 6.0 benutzt wurde. Im User-Agent wurde darüber hinaus eine neuere Version des Browsers gefunden.


(Bild: Ars Technica)

Während sich die Browser in iOS 5.0.1 und der derzeit noch aktuellen Beta 3 von iOS 5.1 als AppleWebKit/534.46 ausgeben, wird für iOS 6.0 AppleWebKit/535.8 genannt. Die Zugriffe kamen laut Ars Technica aus dem IP-Adressbereich von Apple in Cupertino.

Ursprung für die tiefergehende Recherche in den Serverlogs waren Treffer in der Google-Analytics-Übersicht, in denen einige Geräte der Besucher eine Auflösung von 2.048×1.536 Pixeln meldeten – die für das iPad mit Retina-Display erwartete Auflösung. Die Suche nach entsprechender Hardware, welche diese Auflösung besitzt ergab – abgesehen von einem in der Medizin genutzten NEC-Display zum Preis von rund 5.000 USD – keine erwähnenswerten Treffer.

Das Problem mit der gefundenen Angabe der Auflösung: Auch ein neues iPad mit Retina-Display sollte sich weiterhin mit 1.024×768 Pixeln melden. Ähnlich ist es auch beim iPhone 4/4S, welches sich mit 480×320 anstelle von 960×640 Pixeln meldet. Wie von einigen Beobachtern erwähnt, ist es möglich, dass Google Analytics die angezeigten Daten automatisch anpasst.

Die Veröffentlichung von iOS 5.1, dessen aktuelle Beta 3 Anfang Januar veröffentlicht wurde, wird für das Apple-Event am kommenden Mittwoch erwartet.

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iOS 6: Kehrt Apple Google Maps den Rücken?

Im iOS 6 könnte sich Apple von Google Maps als fest integrierte Landkarten-App verabschieden. In der Gerüchteküche macht ein Screenshot die Runde, der aus der neuen iOS-Version stammen soll – und eine Karte des Open-Source-Projekts OpenStreetMap zeigt.

Gerüchte um einen Abschied von Google Maps sind nicht neu: Schon vor rund zwei Jahren kamen Gerüchte auf, dass Apple Microsofts Bing zur Standard-Suchmaschine des iOS machen und auch auf den Microsoft-Kartendienst zurückgreifen könnte. Im Juni letzten Jahres verkündete Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt jedoch, dass Apple den Deal mit Google über die Maps-Integration jüngst erneuert hätte.

Die Details des Vertrages zwischen Google und Apple sind allerdings nicht bekannt – und so erscheint es durchaus denkbar, dass Apple sich mit dem nächsten großen Versionsschritt von dem bisherigen “Karten-Partner” verabschieden wird. Sollte der oben eingebundene Screenshot tatsächlich aus einer Vorab-Version des iOS 6 stammen, scheint Apple einen solchen Schritt zumindest in Betracht zu ziehen. Das Bild hat die britische Macworld verbreitet. Da es lediglich eine Karte und keine Elemente einer Benutzeroberfläche zeigt, lässt sich schwer sagen, woher es stammt.

Bekannt ist jedenfalls, dass Apple sich für eine eigene Karten-Lösung interessiert und dafür auf das Open-Source-Projekt OpenStreetMap zurückgreifen könnte. In der iOS-Version von * setzt Apple für Orte außerhalb der USA bereits auf das frei zugängliche Kartenmaterial. Die Daten bezieht die Software von einem Apple-Server.

Bekannt ist außerdem, dass Apple im Jahr 2009 den Dienst PlaceBase und letztes Jahr das Unternehmen C3 Technologies übernommen hat. All das spricht für eine Emanzipation von Google – ganz abgesehen natürlich von der Tatsache, dass sich die Beziehung der beiden Unternehmen zueinander seit der Integration der Google Maps in die erste Version des iOS deutlich verschlechtert hat.

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Goodbye Google: iOS 6 mit neuer Karten-App inklusive 3D-Modus (Update)

Seit langer Zeit gibt es Gerüchte, dass Apple sich von Google als Datenquelle für die Karten in iOS trennen will. Nicht zuletzt die in iPhoto hinzugekommene Nutzung der OpenStreetMap-Daten weist daraufhin. Nun gibt es weitere Gerüchte, dass auch die normale Maps-App in iOS 6 generalüberholt werden soll.

Die aktuellen Gerüchte stammen von 9to5Mac, die erfahren haben wollen, dass Apple diverse Änderungen der Karten-Anwendung mit iOS 6 einführen will. Die aktuelle Maps-App wurde von Apple entwickelt, das eigentliche Kartenmaterial stammt aber von Google. Am Aussehen der App selbst soll sich angeblich nicht viel ändern, abgesehen von schnellerer, einfacherer und zuverlässigerer Bedienung.


Mockup der möglichen neuen Karten-App

Wirklich neu soll hingegen das angezeigte Kartenmaterial und dessen Darstellung sein. Hier soll Apple das Wissen der bereits vor einiger Zeit übernommenen Unternehmen wie Placebase, C3 Technologies und Poly9 einfließen lassen.

Die neue Maps-App soll ein neues Logo erhalten, dass zwar weiterhin Apples Adresse, 1 Infinite Loop, zeigt, aber in einem neuen Farbschema daherkommt. Für den Street-View-Ersatz soll C3 Technologies verantwortlich sein.

Komplett neu ist ein 3D-Modus, der vom selben Unternehmen entwickelt wurde und in folgendem Video gezeigt wird:

Eine erste Demonstration von iOS 6 wird für die im Juni stattfindende WWDC erwartet. Laut 9to5Mac sollen größere Änderungen, wie etwa ein geänderter Home Screen oder Widgets, aktuell nicht auf der Agenda für iOS 6 stehen.

Update: Auch der in der Regel sehr gut informierte John Paczkowski von AllThingsD konnte die Meldung unabhängig von 9to5Mac bestätigen. Die App soll ein wichtiger, neuer Bestandteil von iOS 6 werden.

(Bilder: 9to5Mac)

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iOS 6: Neue OS-Version hinterlässt Spuren in App-Statistiken

Das iOS 6 hinterlässt weiter seine Spuren. Schon im März tauchte die nächste iOS-Version in Server-Logs auf, jetzt sehen einige Benutzer Spuren einer internen Beta in ihren App-Statistiken. Die Präsentation des nächsten großen iOS-Updates dürfte zur WWDC 2012 im Juni erfolgen.

9 to 5 Mac berichtet, dass ein Entwickler in seinen App-Statistiken einige – wenige – Benutzer mit der iOS-Version 6 entdeckt hat. Die Website hat daraufhin andere Entwickler befragt und herausgefunden, dass andere bereits im April erste iOS-6-Benutzer registriert haben. Bei den iOS-6-Benutzern dürfte es sich ausschließlich um Apple-Mitarbeiter oder Mitarbeiter der Apple-Mobilfunkpartner handeln.

Letztes Jahr startete Apple im Juni die “offene” Beta-Phase des iOS 5, in der alle bei Apple registrierte Entwickler einen Vorab-Build testen konnten. In den Vorjahren ging diese Beta-Phase schon im Frühjahr los, die neue iOS-Version war dann jeweils zur Präsentation des neuen iPhone-Modells im Juni fertig. Dass die iOS-6-Beta-Phase noch nicht läuft, ist daher ein klares Indiz dafür, dass das neue iPhone dieses Jahr wie auch im Vorjahr das iPhone 4S erst im Herbst erscheint.

Viel ist zum iOS 6 bisher nicht durchgesickert. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Apple in der neuen iOS-Version nicht mehr auf Google Maps, sondern eine eigene Lösung – möglicherweise basierend auf OpenStreetMap – setzen könnte. Allerdings gab es entsprechende Gerüchte auch schon zu früheren iOS-Versionen.

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Facebook-Integration in iOS 6

“Wartet ab”, ließ der Apple-CEO in dieser Woche in einem Interview verlauten, als er zur Integration von Facebook befragt wurde. Wie TechCrunch nun berichtet, soll das Soziale Netzwerk bereits fest in iOS 6 eingebunden sein und auf der WWDC vorgestellt werden.

Auffallend stark haben sich Apple und Facebook in den vergangenen Monaten angenähert. Dies bestätigte auch Tim Cook in seinem Interview am vergangenen Dienstag. “Wir wollen, dass jeder, der ein iPhone oder iPad hat, auf diesen Plattformen die bestmögliche Facebook-Integration bekommt. Also wartet ab“, sagte er auf der IT-Konferenz “D”. Zuvor hatte er auf dem Apple-Aktionärstreffen bemerkt, dass Apple und Facebook mehr zusammenarbeiten könnten.

Schon jetzt findet sich mit der Twitter-Einbindung ein Anschluss an ein beliebtes Netzwerk. Die nutzerfreundliche Integration von Facebook dürfte sich etwas schwieriger gestaltet haben. Deshalb sei zunächst nur eine Verknüpfung mit iOS 6 vollbracht und das neue Betriebssystem Mac OS X 10.8 Mountain Lion müsse noch warten, bemerkt MG Siegler von TechCrunch.

Die Facebook-Integration könnte eines der noch unter Verschluss gehaltenen Punkte auf der Keynote-Tagesordnung im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC sein. Diese findet vom 11. bis 16. Juni in San Francisco statt. Für Giga wird ein dreiköpfiges Reporterteam vor Ort sein und live von den Geschehnissen berichten.

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iOS-6-Gerüchte: Neue Store-Integration und neue Kamera- und Fotos-Apps

Heute in einer Woche beginnt die Worldwide Developers Conference 2012 (WWDC) mit der Eröffnungs-Keynote – in der Apples CEO Tim Cook unter anderem das neue iOS 6 präsentieren dürfte. Neben einer Facebook-Integration und einer neuen Karten-Lösung soll es unter anderem größere Updates für den iTunes Store, App Store und iBookstore sowie die Kamera- und Fotos-Apps geben.

Die Website 9 to 5 Mac will von Apples Plänen erfahren haben, die Integration des iTunes Store, App Store und iBookstore mit dem iOS-6-Update zu verbessern und mit einem neuen Design zu versehen. Als Neuerung sei beispielsweise eine engere Anbindung an soziale Netzwerke zu erwarten – wozu die systemweite Facebook-Integration passt, über die wir am Wochenende berichteten. Mit Apples Übernahme der App-Suchmaschine Chomp hätten die Neuerungen aber nichts zu tun, deren Technologie werde Apple erst in späteren Updates übernehmen.

Der Sterne-Agee-Analyst Shaw Wu will ebenfalls Details zum iOS 6 erfahren haben. Zum einen nennt Wu die Integration einer neuen Karten-Lösung, mit der sich Apple von Google Maps verabschieden werde. Die Vorhersage ist nicht neu, eine entsprechende (Apple-eigene?) Karten-App mit 3D-Modus macht schon seit rund einem Monat die Runde in der Gerüchteküche.

Die neuen Versionen der Kamera- und Fotos-Apps werden wiederum das Teilen von Bildern erleichtern, so Wu. Durch das Update müssten Benutzer seltener auf separate Apps wie Instagram zurückgreifen.

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iOS 6: Neue Features inklusive vollwertiger Siri-Integration für iPad

Knapp eine Woche dauert es noch bis Apple die World Wide Developers Conference in San Francisco mit der sehnlichst erwarteten Keynote eröffnet. Die Gerüchteküche hält aber nicht still und will von weiteren neuen Funktionen von iOS 6 gehört haben.

Vollwertiges Siri für das iPad

Nachdem das iPad bereits seit iOS 5.1 über die Diktier-Funktion verfügt, blieb der Sprachassistent Siri bislang nur dem iPhone 4S vorbehalten. Dies soll sich laut der 9to5Mac mit iOS 6, das sehr wahrscheinlich im Rahmen der WWDC als Beta-Version für Entwickler vorgestellt wird, ändern.

Das Interface von Siri soll im Gegensatz zur iPhone-Lösung – analog zur Mitteilungszentrale – beim Aufruf nicht den gesamten Bildschirm füllen. Siri für iPad soll angeblich von unten ins Bild fahren und legt sich dann über die jeweils laufende App.

Laut 9to5Mac testet Apple Siri sowohl auf dem iPad 2 als auch auf dem neuen iPad. Es ist noch nicht sicher, ob die Funktion exklusiv für das neue iPad erscheinen wird, was laut der Seite aber wahrscheinlich ist. Ein möglicher Grund dafür wäre, dass Apples Siri-Server nicht so sehr belastet werden, wenn man Siri nur für das neue iPad verfügbar macht.

Ob Siri für iPad bereits als Bestandteil von iOS 6, während der WWDC angekündigt wird, oder erst später mit der finalen Vorstellung, während eines iPhone-Events im Herbst gezeigt wird, ist noch nicht sicher.

Mitteilungszentrale: Bitte nicht stören

Neben der Siri-Meldung, hatte 9to5Mac aber auch eine Reihe anderer Funktionen von iOS 6 auf der Liste, die in vergleichbarer Form bereits in Developer Previews von OS X 10.8 Mountain Lion existieren.

Eine neue Funktion namens “Do Not Disturb” (“Bitte nicht stören”) soll mit Hilfe eines zentralen Schalters jegliche Art von Benachrichtigungen deaktivieren. Diese Funktion soll laut den Quellen der Seite derzeit im Hauptmenü der Einstellungen unter dem Flugzeug-Modus zu finden sein.

iCloud Tabs

Ebenfalls bereits bekannt von Mountain Lion sind die in Safari integrierten “iCloud Tabs”. Damit wird der aktuelle Stand der geöffneten Tabs via iCloud mit allen registrierten Geräten geteilt und sind somit auch auf iOS-Geräten verfügbar.

Auf dem iPhone und iPod touch soll diese Funktion in den Lesezeichen zu finden sein. Ein ähnliches Feature bietet Google seit einiger Zeit bereits mit Chrome und der Beta-Version des Browsers für Android-Smartphones und -Tablets.

Mail VIPs

Mit Mail VIPs bietet Apple die Möglichkeit bestimmte Kontakte in einer VIP-Gruppe (“Very Important People”, “Sehr wichtige Personen”) zu speichern. Bekommt man nun eine Nachricht einer Person aus dieser Gruppe, wird diese mit einem Sternchen markiert. Die VIP-Gruppe soll via iCloud mit OS X und iOS synchronisiert werden.

Nutzer von Mountain Lion loben diese Funktion angeblich, da häufig speziell nach Mails von bestimmten Personen Ausschau gehalten wird.

iOS 6 wird vermutlich im Herbst neben dem neuen iPhone vorgestellt. Man geht davon aus, dass Apple auf der WWDC die erste Beta-Version für die Entwickler zur Verfügung stellen wird. Ein weiterer wichtiger Bestandteil sollen neue Karten-Funktionen sein, die die Google-Lösung ablösen sollen.

(Mockups von Siri für iPad und “Do Not Disturb”: 9to5Mac)

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iOS 6: Wall Street Journal bestätigt Abschied von Google Maps

An den Gerüchten, dass Apple Google Maps aus dem iOS 6 streichen wird, scheint etwas dran zu sein. Mit dem Wall Street Journal berichtet jetzt auch eine große US-Zeitung von einer solchen Apple-Emanzipation von Google. Die Autoren sind sich ihrer Sache sehr sicher.

Die US-Wirtschaftszeitung, die üblicherweise gut über Apples Pläne informiert ist, widmet dem Thema einen ausführlichen Artikel (via Mac Rumors). In diesem geht sie darauf ein, wie sich die Beziehung zwischen Apple und Google über die Jahre verschlechtert hat – was in erster Linie an Googles Einstieg auf dem Markt der Mobil-Betriebssysteme liegt. Apple wirft dem Android-Entwickler vor, die eigenen Ideen “geklaut” zu haben.

“Über Jahre” habe Apple sich darauf vorbereitet, sich von der festen Integration der Google Maps ins eigene Mobil-Betriebssystem zu lösen. Dafür gab es tatsächlich seit einiger Zeit viele Anzeichen: Apple hat Anbieter digitaler Landkarten übernommen und in kontroverser Weise Positionsdaten von Benutzern gesammelt, um nach eigenen Angaben einen “Verkehrsdienst” zu ermöglichen. Einst gab es sogar Gerüchte, dass Apple Google auch als Standard-Suchmaschine aus dem iOS entfernen und sich stattdessen für Bing entscheiden werde. In der iOS-Version von iPhoto nutzt Apple wiederum unter anderem Daten von OpenStreetMap als Kartendienst.

Dem Artikel des Wall Street Journal zufolge werde Apple in Zukunft auf gar kein Angebot dritter, sondern einen ganz eigenen Kartendienst setzen. Die Zeitung beruft sich auf ehemalige und aktuelle Apple-Mitarbeiter, deren Namen sie natürlich nicht nennt. Wann genau Apple Google Maps aus dem eigenen Mobil-OS streichen werde, verrät die Zeitung nicht – sie erklärt nur, dass es “im Laufe des Jahres” soweit sein werde, eine Ankündigung sei allerdings schon zur eigenen Entwicklerkonferenz WWDC denkbar, die nächsten Montag in San Francisco beginnt. Es gilt als wahrscheinlich, dass Apple dort das iOS 6 erstmals in einer Beta-Version präsentieren wird.

Für Google wäre der Schritt sicherlich verkraftbar, aber ärgerlich: Ehemalige Google-Mitarbeiter erklären, dass das Unternehmen zunächst Werbe-Umsatz verlieren werde und weniger Daten über Suchanfragen von Benutzern sammeln könnte. Langfristig werde es für Google aber deutlich schwieriger werden, mit Google Maps Umsatz im gewohnten Ausmaß zu generieren.

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iOS 6: Abschied von Google Maps bringt Google keine großen Umsatzeinbußen

Mit dem Update auf iOS 6 wird Apple aller Voraussicht nach ein Stück Google aus dem eigenen Mobil-Betriebssystem verbannen – und statt Google Maps auf eine eigene Lösung setzen. Finanziell dürfte das Ganze für Google einem Analysten zu folge aber zu verkraften sein.

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster verweist zwar einerseits darauf, dass nach seiner Einschätzung Apples iOS 40 Prozent des Google-Mobil-Umsatzes ausmache. Im Jahr setze Google rund 4 Milliarden US-Dollar durch Suchanfragen, 500 Millionen Dollar durch eigentliche Werbeeinblendungen mit Mobilgeräten um. Zum Teil stammen diese natürlich auch von Google Maps.

Der Wechsel zu einer eigenen Karten-Lösung, den viele Quellen für das iOS 6 erwarten, werde weder auf den Umsatz Apples noch den Googles größere Auswirkungen haben. Zum einen ist sich Munster sicher, dass es Google Maps weiterhin als App im App Store geben werde. <a href="Erst gestern hatte Google immerhin wichtige Neuerungen für das eigene Karten-Angebot, allen voran 3D-Karten, vorgestellt – auch für das iOS.

Auch verweist Munster auf das Gerücht, dem zufolge Google an einer Version seines Browsers Chrome fürs iOS arbeite. Auch damit könnte das Unternehmen etwaige Umsatzeinbußen wieder auffangen.

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iOS 6: Banner im Moscone West bestätigt neue Version

Nachdem seit einigen Tagen die Arbeiten im Moscone West für die am Montag beginnende WWDC in vollem Gange sind, kamen heute früh (Ortszeit) weitere Banner hinzu. Diese haben Vermutungen bestätigt, dass Apple auf der WWDC neue Informationen bezüglich iOS 6 veröffentlichen wird.

Instagram-Nutzer zacaltman postete vor wenigen Minuten das Bild des Banners (via MacRumors) im Eingangsbereich von Moscone West:

9to5Mac/Andrew Stern hat ein weiteres Bild des Banners veröffentlicht:

Damit haben sich die Vermutungen bezüglich iOS 6 bestätigt. Wir sind gespannt, welche weiteren Neuigkeiten Apple im Laufe der Keynote am Montag vorstellen wird.

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Apple arbeitet an neuem Tracking-Tool für Entwickler

Die Privatsphäre der Nutzer und das Interesse der App-Entwickler an persönlichen Daten sind schwer unter einen Hut zu bringen. Einen Versuch will Apple mit einem neuen Tracking-Werkzeug unternehmen, das in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll.

Erst im vergangenen Jahr hatte Apple die Möglichkeiten der Entwickler eingeschränkt, einzelne Nutzer über den Zugriff auf deren UDID auszuspionieren. Seither mühen sich die App-Developer, sich anderweitig Zugang zu verschaffen um Nutzerverhalten zu analysieren und beispielsweise personalisierte Werbung zu schalten.

Laut einem Bericht des Wall Street Journals hat Apple nunmehr beiden Seiten nachgegeben. Einerseits folgt Cupertino der Aufforderung des US-Kongress, private Daten besser zu schützen, und lässt auch weiterhin nicht den Zugriff auf die Geräte-Identifikationsnummer zu. Andererseits sollen Entwickler über ein neues Tracking-Tool die Möglichkeit erhalten, bestimmte Informationen über das Nutzerverhalten zu erlangen.

Wie das Tool genau funktionieren soll, berichtet das WSJ nicht. Eine der Quellen beschrieb die Technik als Nummernsystem, das es unmöglich macht, einzelne Geräte bestimmten Nutzern zuzuordnen. Seit Monaten warten Entwickler bereits auf ein entsprechendes Zeichen aus Cupertino. Dem WSJ zufolge droht vielen Unternehmen ein Millionenverlust, soweit keine personalisierte Werbung mehr möglich ist.

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iOS 6: Wie es wirklich werden könnte

Zugegeben: Es ist langweilig, wenn man schon vorher weiß, was man geschenkt bekommt. Apple wird iOS 6 auf der WWDC 2012 vorstellen und schon jetzt scheint klar zu sein, was im neuen Mobilsystem steckt. Doch das Systemupdate für iPad, iPhone und iPod könnte größer sein, als wir uns alle vorstellen – und das bleibt spannend.

Wer hätte das gedacht: Apple stellt auf der WWDC 2012 eine neue Version seines mobilen Betriebssystems vor. Uahhh, iOS 6, gähn. Das ist nicht wirklich überraschend. Hinzu kommt, dass schon jede und jeder genau zu wissen scheint, was drin ist im aktuellen Anti-Überraschungs-i.

Grau ist das neue Blau

Der Alltag mit Apple-Mobilgeräten wird grau. Apple verbannt das Blau von der Nutzeroberfläche zugunsten eines schlichten Grau. Weniger dominierende Farbigkeit zugunsten von Inhalten und App-Funktionen. Das Blau hatte Apple eingeführt, damit die Windows-Switcher sich heimisch fühlen sollten. Jetzt sind wir alle wieder reif fürs Designer-Grau.

Apple Map statt Google-Karten

Apple wildert im Google-Gebiet und erfindet die Karten-Anzeige neu. Eher noch als Google kommt Apple mit 3D-Ansichten. Dazu gibt es anders als bisher mehr Details, lokale Daten, Satellitenaufnahmen, Routing und WikiTravel-Integration – oder so ähnlich. Jedenfalls die ultimative Map-App, mit der man Streetview nicht vermisst. Wird auch Zeit, denn die Apple-Zukäufe PlaceBase, Poly9 und C3 Technology müssen sich bezahlt machen.

Facebook für Freunde

Alles, alles, alles gleich auch bei Facebook posten. Am Zuckerbergschen Service kommt Apple nicht länger vorbei. Das soziale Netzwerk hat zu viele Freunde, die aus allen Apps iOS-systemweit ihren Status mit App-Infos aktualisieren werden können. Wie mit Twitter in iOS 5. Mobil ohne Facebook im System geht gar nicht. Hallo Android? Von den Nutzerdaten erhält Apple 30 Prozent.

Mehr machen mit der iCloud

Nie wieder Flickr, Instagram, Youtube oder Vimeo: Jetzt kommt Apple mit der ultimativen Foto- und Video-Sharing-Plattform. Die iCloud wird vom iOS-Photo-Streaming- und Syncing-Service zur Community. iOS-Nutzer posten Fotos und Videos von unterwegs an Freunde, diese dürfen kommentieren und bewerten. Wird Phil Schiller benutzen, wie er Instagram genutzt hat. Ist auch noch schöner und praktischer. Weil es auch mit Notizen und Erinnerungen funktioniert.

Apps aktualisieren automatisch

Mehr Selbständigkeit wagen! Einfach im iOS 6 einstellen, dass Apps sich selbst im Hintergrund aktualisieren dürfen. Vielleicht noch mit der wahlweisen Bedingung, dass iPhone, iPad oder iPod doch bitte per Wi-Fi/WLAN mit den Apple-Servern verbunden sind, oder auch per UMTS geladen werden dürfen oder die Verbindung zum Mac/PC benötigen. Voreingestellt ist Wi-Fi.

Nutzerdaten nutzen

Die alte universelle UDID ist durch diverse Skandale diskrediert und hat ausgedient, doch Nutzerdaten sind das Kapital der wertlosen Wirtschaft. Apple übergibt Entwicklern ein Tracking Tool und erfindet die Systematik neu. Dann wird ganz transparent mit der Privatsphäre umgegangen und jede App fragt brav nach – oder systemweit und es ist alles umsonst. Kommt auch den Verlegern entgegen. Könnte aber sein, dass es noch nicht ganz fertig für iOS 6 ist.

Kleines ganz groß

Geht jetzt schon, doch nur mit 720 Pixeln Breite, mit iOS 6 dann in Full-HD-Auflösung, das so genannte Airplay-Mirroring mit 1080 Pixeln, mit dem man Fotos, Videos  und sonst alles übers Apple TV auf den HD-Fernseher schicken kann. Wichtiger Schritt auch für den Apple-Fernseher, wenn Apple als Content-Verwalter auftritt. Weitere Kleinigkeiten: die Multitasking-Bedieung wird verbessert, iCloud Tabs synchronisiert Tabs zwischen iOS- und OS-X-Browsern, iOS-Safari erhält eine Omnibar, die Webadressen und Suchanfragen aufnimmt, dazu eine Tab-Verwaltung, im Notification-Center tauchen VIP-Mails auf.

Weniger Wahrscheinliches

Soweit, so gut. Alles prima Dinge, die mehr oder weniger nützlich sind. Dazu gehören auch weitere Funktionen, die wir uns zwar vorstellen können, deren Erscheinen in iOS 6 aber weniger gewiss ist.

Siri fürs iPad

Klar will die sprechende Befehlsempfängerin jeder iPad-Nutzer. Aber angesichts der Tatsache, dass Siri eine permanente Serververbindung zu Apple benötigt und anders als die iPhones nicht jedes iPad diese leisten kann (zu wenig 3G-iPads da draußen), ist die willige Assistentin eher unwahrscheinlich für diese iOS-Ausgabe.

Siri für Apps

Die Helferin versteht Dich immer, egal welche App Du nutzt. Und sie führt das auch aus, was Du von ihr willst und liefert die Informationen, die Du benötigst. Eine Programmierschnittstelle für App-Entwickler zu Siri, das wär's. Kommt sicher – nicht mit iOS, siehe oben.

Lebende App-Icons

Bringt mehr Leben in die iOS-Bude bzw. auf den Homescreen, aber auch mehr Verwirrung. App-Icons, die Inhalte und sonstiges anzeigen. Wie ein Wetter-App, das sich verändert. Wenn Apple auf Widgets verzichtet, wie sie Android-Nutzer schätzen, wäre das eine Lösung. Oder eher nicht.

Widgets über alles

Ein Homescreen oder eine Bildschirmfläche, die sich iOS-Nutzer selbst mit Widgets, kleinen Zustandsanzeige-Fenster für allerlei anzeigen lassen können? Oder die im Notification Center auftauchen? Soweit ist Apple noch nicht.

iCloud für den Passwortaustausch

Nervig, diese ständigen Passwörter für alle möglichen Dienste. Richtet man einen neuen auf einem Gerät ein und notiert sich die Daten, muss man das irgendwie auch auf die anderen mobilen Geräte oder den Mac bringen. Aber sicher. Prima, wie 1Password das macht. Könnte Apple auch, per verschlüsselter Keychain-Synchronisierung in die iCloud. Wäre schön.

Jeder Ort ist anders – und mein iOS reagiert

Was früher Umgebungen im Mac OS waren, könnte auch eine nützliche Option fürs zukünftige iOS sein. Abhängig vom Ort, an dem ich mich befinde, ändert sich mein Klingelton, die Lautstärke, das Warnverhalten, die VIP-Notifications, Bluetooth und so weiter. Prima Apple!

Apps verstehen einander

Datenaustausch zwischen Programmen unter iOS ist ein Graus. Die Flexibilität, Universalität und Kompatibilität, die Nutzer bei OS X auf ihren Macs gewöhnt sind, vermissen sie auf ihren Mobilgeräten. Entwickler auch für ihre Apps. Dank Sandbox-System sind alle Daten sicher, aber die können nur mit sich selbst spielen. Zwischenappsche Kommunikation, eine Art geschützter Datenverkehr, das wär's. Und eine Zwischenablage, die was taugt.

Mail mit mehreren

Wäre wie vieles andere an der Zeit: Eine verbesserte Mail-App unter iOS 6, mit mehreren wählbaren Signaturen, jeweils eine davon für jeden Account voreinstellbar.

iOS für mehrere

Gut, das macht für iPhone-Nutzer keinen Sinn, sie geben das Gerät selten aus der Hand. Die kleinen Mobilcomputer sind notwendige Alltagsbegleiter, auf die niemand mehr verzichten will. Anders sieht es beim iPad aus. Ein Gerät pro Haushalt, Familie, WG würde ja reichen, oder zwei. Auch an verschiedenen Orten wäre es nützlich. Man nutzt seinen Account, wo immer man ihn benötigt, auf verschiedenen Geräten. Voraussetzung: Apple macht iOS mehrbenutzerfähig, wie OS X. Macht Apple aber nicht, wetten?

Was kommen müsste

Was meint Ihr, wie sieht das neue iOS 6 aus? Was müsste Apple dringend integrieren oder ändern? Was könnte Apple von Android, Blackberry oder Windows Phone lernen? Wie sieht Euer Wunschsystem aus?

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iOS 6: Beta-Links stehen bereit - fürs iPhone 3GS, aber nicht fürs erste iPad

Stunden vor dem Start der WWDC überschlägt sich die Gerüchteküche: Nun sind Links aufgetaucht, die ab heute Abend auf Beta-Versionen von Safari 6 und iOS 6 verweisen sollen. Interessant ist, dass eine Beta-Version fürs erste iPad fehlt, fürs iPhone 3GS hingegen nicht.

Die chinesische Seite WeiPhone.com hat die Links veröffentlicht, über die ab heute Abend die Beta-Versionen des iOS 6, der neuen Apple-TV-Software auf iOS-6-Basis und von Safari 6 erhältlich sein dürften. Die Links sind durchaus glaubwürdig: Einerseits hatte dieselbe Website schon vor einem Jahr entsprechende iOS-5-Beta-Links veröffentlicht, andererseits erscheint bei ihrem Aufrufen eine andere Fehlermeldung als beim Aufrufen anderer Seiten im ADC-Download-Bereich (“Session Expired” statt “Access Denied”).

Interessant ist, für welche Geräte WeiPhone.com iOS-6-Download-Links nennt – und für welche nicht. Es existieren Links fürs iPad 2 und fürs neue iPad, fürs iPhone 3GS, iPhone 4 und iPhone 4S, für den iPod touch der vierten Generation und das Apple TV der zweiten und dritten Generation.

Es fehlt hingegen das iPad der ersten Generation – was vor allem angesichts dessen, dass es eine iOS-6-Version fürs iPhone 3GS zu geben scheint, überrascht. Immerhin verfügt das erste iPad über einen Apple-A4-Chip, während das iPhone 3GS mit einem älteren Prozessor arbeitet. Andere Apple-A4-Geräte – das iPhone 4 und der iPod touch der vierten Generation – werden hingegen unterstützt. Der iPod touch der dritten Generation verfügt hingegen über einen schnelleren Prozessor als das iPhone 3GS, so dass die Hardware-Voraussetzungen ebenfalls erfüllt sein dürften. Warum Apple ihn dann trotzdem durchs Raster fallen lässt, ist unklar.

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Mehr Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

Bild: 9 to 5 Mac

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Maps und Navi in iOS 6: Hilfe von TomTom

Apple verabschiedet sich in iOS 6 von Google-Maps und setzt auf einen eigenen Dienst, der nicht nur Karten, sondern sogar Live-Navigation bietet. Dabei greift das Unternehmen auf die Erfahrung von einem der Marktführer zurück.

Schnell mal einen soliden Kartendienst aus dem Boden zu stampfen ist kein leichtes Unterfangen. Apple hat sich für die neue Karten-App in iOS 6 deshalb bei TomTom eingekauft, ein Hersteller von Navigationsgeräten und -Apps. Das verräterische Zeichen hierfür hat das Portal engadget in den Nutzerbedingungen gefunden. Dort wird TomTom neben Apple als Copyright-Inhaber genannt. Mittlerweile habe der Hersteller von Navigationslösungen die Kooperation bestätigt.

Aber welche Daten oder Informationen kommen von TomTom? Vielleicht handelt es sich nur um die Navigations-Technologie. Denn in den Landkarten will The Verge Material von OpenStreetMap ausgemacht haben. Die 3D-Grafiken stammen von C3, einem Unternehmen, dass Apple erst im letzten Herbst gekauft habe.

Den neuen Kartendienst hat Apple gestern in der Keynote zur WWDC vorgestellt. Er ist ein Bestandteil von iOS 6, das im Herbst für iPhone, iPod touch und iPad erscheint. Neben Karten ist eine Navigationslösung integriert, ausgewählte Städte werden sogar in 3D dargestellt.

Zum Thema:

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iOS 6: Welche Funktionen mit welchen Geräten funktionieren

Wenn das iOS 6 im Herbst erscheint, werden nicht alle Besitzer kompatibler iPhone-, iPad- und iPod-touch-Modelle von allen Neuerungen profitieren. Apple hat nun eine Liste veröffentlicht, was mit welchem Gerät funktioniert.

Apple hat die iOS-6-Übersichtsseite um entsprechende Fußnoten erweitert. Die Website Mac Rumors hat eine Tabelle zusammengestellt, die eine gute Übersicht gibt, was mit welchem Gerät funktioniert.

Für die 3D-Kartenansicht “Flyover” und die Navigationsfunktion der neuen Karten-App des iOS 6 ist ein Apple-A5(X)-Prozessor erforderlich – diese Funktionen gibt es also nur fürs iPhone 4S, das iPad 2 und das neue iPad. Siri funktioniert nur mit dem iPhone 4S und dem neuen iPad, das war allerdings schon bekannt.

Die Möglichkeit, Fotostreams mit Freunden zu teilen, wird es fürs iPhone 4, iPhone 4S, iPad 2 und das neue iPad geben. FaceTime-Verbindungen werden sich über UMTS nur mit dem iPhone 4S und dem neuen iPad aufbauen lassen. Die VIP-Funktion für iCloud-Mails wird es ebenso wie die Offline-Leseliste fürs iPhone 4(S), iPad 2 und neue iPad geben. Die iPhone-Hörhilfen werden nur mit dem neuen iPhone 4S funktionieren.

Das iPhone 3GS wird ebenso wie der iPod touch der vierten Generation bei all diesen Neuerungen außen vor bleiben.

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iOS 6 äh, jou, – is ok.

Ab Herbst wird iOS 6 unsere iPhones und iPads prägen. Am Montag hat Apple das Betriebssystem auf der WWDC vorgestellt. Und freuen wir uns auf das Update? „Hm, jou, warum nicht. Is ok.“ Überschäumende Freude klingt anders.

Die Hardware, die muss gut sein. Mein iPhone 4S ist gut. Alles weitere erledigt das Betriebssystem, es ist für den Großteil des Könnens verantwortlich. Eine neue Software kann aus einem Gerät ein fast neues Produkt machen.

200-Funktionen-Déjà-vu

Vor iOS 6 müssen wir uns nicht fürchten: Wir werden unser iPhone wiedererkennen. Anders ausgedrückt: Die Änderungen sind verhalten, die Neuheiten übersichtlich.

200 neue Funktionen bringt das neue iOS – diesen Spruch habe ich schon mal gehört.

Genau, bei der Präsentation von iOS 5.

Das waren Benachrichtigungszentrale, kabellose Synchronisation, iCloud, Kamera im Sperrbildschirm. Ein Duzend weiterer Neuheiten war interessant, den Rest musste man mit der Lupe suchen. Die Neuheiten waren nicht weltbewegend, aber wichtig.

Wird es mit iOS 6 genauso sein?

Die Vorstellung am Montag rechtfertigt auf den ersten Blick lediglich eine verhaltene Vorfreude.

iOS ist alt-bewährt

Haben wir uns zu sehr gewünscht, dass Apple iOS neu erfindet? Das Betriebssystem ist in den Grundbestandteilen uralt. Mit dem ersten iPhone haben wahrscheinlich die wenigsten vorhergesehen, dass das Telefon so ein beliebtes Arbeitstool, so eine verbreitete Spieleplattform, so eine Medienmaschine, so ein leistungsfähiger Kraftprotz wird.

Gut, Ordner und Benachrichtigungszentrale bringen etwas Struktur in das angewachsene App-Chaos. Im Prinzip stammt iOS aber aus einer anderen Zeit und hat sich nicht wesentlich geändert.

Zu gut zum besser werden.

Und warum nicht? Weil es von Anfang an sehr gut war. Und wegweisend. Klar, dass man da weniger Ehrgeiz entwickelt, voranzukommen. Google musste mit Android erst aufholen.

Und schwups – hat Android in manchen Teilen iOS überholt.

Mit iOS 5 begann dann Apple, sich verstärkt Funktionen der grünen Konkurrenz abzuschauen. Ein Stichwort: Benachrichtigungscenter. Mit iOS 6 nimmt das seine Fortsetzung. Stichwort Sharing-Möglichkeiten, also die Integration von Facebook. „Die beiden Betriebssysteme Android und iOS gleichen sich in den Funktionen immer mehr an“, so sieht es auch mein Kollege Jens von GIGA \\ Android.

Neue Funktionen = neue Apps

Bei iOS 5 waren einige der neuen Funktionen eigentlich nur mitgelieferte Apps, die teilweise nicht mal neu waren. Zeitungskiosk, iMessage, Fotobearbeitung – alles schon dank anderen iOS-Entwicklern dagewesen. Allerdings hat Apple meist eine Besonderheit hinzugefügt, die die eigene Anwendung rechtfertigt.

Ähnlich bei iOS 6. Zum Beispiel gibt es so etwas wie Passbook schon – siehe die App .

Die bislang vorgestellten Highlights des Betriebssystems lassen sich an zwei Händen abzählen. Was brauchen wir davon?

  • Facebook-Integration: Ich brauche die Facebook-App, aber ich will das Netzwerk „unter Kontrolle“ halten. Integration im Betriebssytem? Nein, danke.
  • Siri: Wir haben bei uns in Europa noch nicht mal den Funktionsumfang, wie ihn die Amerikaner aktuell nutzen können. An ein intelligenteres deutsches Siri glaube ich erst, wenn ich es in den Händen halte.
  • Passbook
    ist nützlich, ersetzt im Prinzip aber nur andere Apps.
  • Maps: Klar will sich Apple von Google lösen. Ich hätte aber problemlos weiter auf Googles Karten setzen können. Die Navigation ist aber ein toller Bonus – zumindest für den, der noch kein Navi hat.
  • Shared Photo Streams: Ich habe genügend Freunde und Bekannte, die keinen iCloud-Zugang haben. Meine Fotos muss ich also weiterhin über andere Kanäle verteilen.
  • FaceTime über das Mobilfunknetz: Ich nutze Skype…
  • Mail und Safari: Ich begrüße jeden Schritt, die Browser und Mailprogramm „erwachsener“ werden lassen.
  • Telefonbutton: Nette Idee, das Ablehnen eines Anrufs sofort per SMS zu entschuldigen.
  • (Hier unsere Vorstellung von iOS 6)

Die Neuerungen sind nett und bringen iOS wieder einen Schritt nach vorne. Aber eben auch nicht mehr.

„Wenn man immer nur einzelne Sachen ändert, bleibt das große Ganze immer irgendwie gleich“, sagt Bob Mansfield, Hardware-Ingenieur bei Apple. „Aber wenn man bereit ist, alles neu zu machen, öffnet sich eine völlig neue Designwelt.“

Die wollte Apple mit iOS 6 also nicht öffnen.

Das hat uns noch gefehlt...

Akute Schwachstellen hat iOS nicht. Trotzdem fehlt uns etwas:

  • Wo bleibt das modernere Design?
  • Wo bleibt die Live-Ansicht, wie sie uns Microsoft für Windows Mobile schmackhaft macht?
  • Wo bleiben die Telefon-Profile, die jedes Uralt-Handy hat? Zum Beispiel: Im „Büro“ ist der Vibrationsalarm an, zu Hause der Klingelton, im Konzert spart das ausgeschaltete WiFi Strom. Und jetzt das Ganze bitte noch automatisch dank Lokalisation.
  • Wo bleibt Siri in allen Apps?
  • Wo bleibt ein vernünftiges Mailprogramm, auch für den intensiven Einsatz?
  • Wo bleibt die Verwaltung für mehrere Benutzer, vor allem auf dem iPad?

Und so weiter, und so fort.

Die Zeit für ein neues OS ist noch nicht gekommen

Sehe ich das MacBook Pro der „nächsten Generation“, mit Retina Display, denke ich mir: Yeah, Apple kann es noch. So tolle Technik, so solide, so schön und platzsparend verpackt. Da waren Ingenieure, Designer und Usability-Spezialisten erster Klasse am Werk.

iOS 6 wird dagegen nicht der große Wurf.

Vielleicht können wir sogar froh darüber sein. Denn: „Wenn Du etwas wirklich Neues entwickeln willst,“ sagt Apple-Designer Jony Ive, „fang bei Null an.“ Das hieße also: Ein komplett neues Betriebssystem.

Fazit: Bleiben wir lieber noch bei dem gereiften und vertrauten iOS, dem besten mobilen Betriebssystem. Mit der neuen Version wird es nicht schlechter, sondern noch ein kleines Stückchen besser.

Freuen wir uns also darauf. Zuviel erwarten dürfen wir allerdings nicht.

Bildmontage oben: Sven / Originalbild (Hund) Quelle: Flickr, Autor joshme17, veröffentlicht unter CC BY 2.0.

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iOS 6: Apple beweist erneut Liebe zum Detail

Dass Apple immer wieder die Liebe zum Detail zeigt, ist hinlänglich bekannt. Auch bei der seit Montag verfügbaren Beta-Version von iOS 6 kann man dies wieder mal erkennen.

Die Entwickler, die sich die erste Beta bereits installiert haben, wissen bereits, dass Apple an vielen Stellen Änderungen und Verbesserungen geplant hat und diesen in den kommenden Monaten den nötigen Feinschliff spendiert. Neben den offensichtlichen und großen Änderungen, wie etwa der neuen Karten-App, gibt es aber auch viele kleine Details, denen Apple Beachtung schenkt.

Eines dieser Details sind die nach Metall aussehenden Knöpfe in der iPod-App. Bewegt man das Handy leicht, ändert sich auch die Reflektion in den Knöpfen. Ein kleines Video des YouTube-Nutzers streborhcaz (via Gizmodo) demonstriert den Effekt:

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Mehr Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

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iOS 6: iTunes Match jetzt als "echtes" Streaming

Eine der vielen Neuerungen des iOS 6, die Apple nicht offensiv bewirbt, betrifft iTunes Match: Mit Apples neuer Mobil-Betriebssystem-Version wird das Cloud-Musik-Angebot zu einem “echten” Musik-Streaming.

iTunes Match geisterte im letzten Jahr bereits vor der Präsentation zusammen mit dem iOS 5 und iCloud durch die Gerüchteküche: Apple arbeite an einem Musik-Streaming-Angebot, hieß es. Auf einem Mac oder PC streamt iTunes die iTunes-Match-Titel tatsächlich – das heißt, die Software spielt sie bei bestehender Verbindung zur “Cloud” ab, ohne sie auf dem Rechner zu speichern.

Auf iOS-Geräten war das bisher anders: Auf diesen lassen sich iTunes-Match-Titel nur herunterladen und nicht einfach “streamen”. Zwar lässt sich der Titel schon abspielen, während die Software den Rest der Daten noch herunterlädt, allerdings befindet sich der Titel dann auf dem lokalen Speicher. Wer das nicht will, muss ihn manuell wieder löschen.

Anders ist das nun in der ersten Beta-Version des iOS 6, die Entwickler seit der WWDC-2012-Präsentation am Montag testen können: Die neue iOS-Version bietet ein “echtes” Streaming, die Titel lassen sich also bei einer bestehenden Internet-Verbindung abspielen, ohne dass das iPhone, iPad oder iPod touch sie abspeichert. So lässt sich der Speicherplatz auf dem Gerät theoretisch komplett frei von Musik halten, während die komplette Musik-Sammlung über iTunes Match verfügbar bleibt – wie ein Video von Apple’n’Apps zeigt.

Theoretisch könnte Apple die Funktion in späteren Beta-Versionen oder der finalen Version des iOS 6 allerdings wieder entfernen – es wäre nicht das erste Mal, dass eine aus einer Beta bekannte Funktion in Apple-Software fehlt. Auch in der Beta-Version des iOS 5 bot iTunes Match zunächst mehr Streaming, als es letztendlich der Fall war.

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iOS 6: Zugriff auf Adressbuch und andere Daten nur noch mit Erlaubnis

Mit dem iOS 6 will Apple die Privatsphäre der Benutzer besser schützen: Die Software erlaubt Apps erst denn den Zugriff auf das Adressbuch, den Terminkalender, die Erinnerungen und die Foto-Bibliothek, wenn der Benutzer das erlaubt.

Bisher war eine Erlaubnis immer nur dann nötig, wenn eine App die aktuelle Position erfahren wollte. Doch dann kamen Ereignisse wie die “Path”-Adressbuch-Affaire im Frühjahr: Die Social-Networking-App Path hatte ungefragt den kompletten Inhalt des Adressbuchs aller Benutzer der App auf den Server des Entwicklers kopiert.

Apple versprach, den Schutz der Privatsphäre zu verbessern – und scheint dieses Versprechen mit iOS 6 nun einzulösen. In der Dokumentation zur Beta-Version des Betriebssystems für Entwickler teilt Apple diesen mit, dass Apps in Zukunft auch eine Erlaubnis für den Zugriff auf das Adressbuch, den Terminkalender, die Erinnerungen und die Foto-Bibliothek brauchen. Entwickler sollen ihre Apps entsprechend anpassen, damit diese damit umgehen können, keine dieser Daten zu erhalten.

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Apple plant Podcast-App für iOS 6

Die seit Montag verfügbare Beta-Version von iOS 6 zeigt eine deutlich schlankere iTunes-App. Die fehlenden Kategorien sollen nach Informationen von AllThingsD ausgelagert werden. Unter anderem wird das neue Betriebssystem eine eigene Podcast-App mitbringen. 

Hörbücher, iTunes U und Podcasts sind bislang als Unterkategorien in der iTunes-App gelistet. Für besseren Zugriff und Bedienung der Inhalte plant Apple, diese Sparten auszulagern. Unter anderem soll eine Standalone-App für Podcasts ab Herbst auf die Bildschirme der iOS-Geräte kommen.

Über die Podcast-App wird es vor allem möglich sein, Podcasts zu abonnieren. Dies war bislang nur auf der Desktop-Version von iTunes möglich. Zudem sorgt die Auslagerung für mehr Übersichtlichkeit. Bei der Vielzahl an Medientypen drohte sich die iTunes-App langsam zu verzetteln. Eine Veränderung der Podcast-Verwaltung in Mac OS X ist bislang nicht geplant.

iOS 6 wurde in der vergangenen Woche auf der WWDC vorgestellt und wird ab Herbst für iOS-Geräte verfügbar sein. Welche Funktionen von den einzelnen Geräten unterstützt werden, zeigt eine Übersicht.

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Passbook in iOS 6: Alles nur geklaut

Apple entwickelt Produkte, Apple klaut aber auch Ideen. Die Präsentation von iOS 5 war für einige App-Hersteller eine unangenehme Vorstellung: Manches ihrer Konzepte hat Apple nachgebaut und in das Betriebssystem integriert. Gleiches gilt für iOS 6 mit Passbook, findet zumindest ein deutsches Unternehmen – und bezichtigt Apple des Ideenklaus.

„Wir waren relativ wenig begeistert“, formuliert es David Handlos, Geschäftsführer von Stocard, vorsichtig. Vor einer Woche stellte Apple auf der Keynote das kommende iPhone-Betriebssystem iOS 6 vor. Ein Bestandteil ist Passbook. Diese Idee kam Stocard verdächtig bekannt vor.

Passbook: Und Eintrittskarten werden papierlos

Passbook von Apple übernimmt die Funktion von Flugtickets, Coupons, Kundenkarten und ähnlichem. Die Barcodes sind im iPhone abgespeichert und werden zum Beispiel an der Kasse vom Handy-Display eingescannt. Das reduziert den Papier- und Plastikkram im Geldbeutel.

Passbook ist als App in iOS 6 integriert. Das neue Betriebssystem erscheint im Herbst.

Die deutsche Idee „Stocard“

„Apple klaut die Idee für Passbook App von deutschem Startup Stocard“, überschreibt das kleine Unternehmen selbstbewusst eine Presseinformation. Drei Studenten stecken hinter dem Startup. Sie sind mit einer Passbook-ähnlichen Idee schon seit Juni 2011  kann der Nutzer seine Kundenkarten abfotografieren und abspeichern. Kassen mit Bildscanner können den Barcode vom Handy-Display ablesen – die Plastikkarte kann also zu Hause bleiben.

160.000 Nutzer hat Stocard nach eigenen Angaben, vor allem in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Apple hat die App bereits zu einer der besten Anwendungen des Jahres 2011 gekürt.

Ideenklau und Auszeichnung in einem

Bislang ist Stocard in den deutschsprachigen Ländern mit der Idee weitgehend allein im App Store, lediglich in Frankreich gibt es ein ähnliches Konzept. „Wenn Apple mit Passbook in so einen Markt eintritt, ist das natürlich eine starke Konkurrenz“, sagt David Handlos, Geschäftsführer von Stocard, gegenüber GIGA. Der Konzern aus Cupertino hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Drittentwicklern: er kann die Apps einfach in das Betriebssystem von iPhone, iPad und iPod touch integrieren und damit für Verbreitung sorgen.  „Es ist ärgerlich, dass ausgerechnet unsere Idee dabei war“, findet Handlos. Andererseits zeige es den Entwicklern, dass ihre Idee Zukunftspotential habe. „Mit Passbook wurde Stocard sozusagen von höchster Stelle prämiert“, so der Handlos.

Stocard wird weiterleben

Mit Stocard wird es weitergehen, und die App wird weiterhin ihre Interessenten finden. Apple zielt eher auf Kooperationen mit großen Partner ab, die  dann 100-prozentig in die App integriert werden – so schätzt es zumindest Handlos ein. Die Kooperationen könnten zunächst mit US-Firmen entstehen. „Wir hoffen, dass Apple in Europa dafür etwas länger braucht, so dass wir die Aufmerksamkeit auf uns lenken können“, sagt der Entwickler.

Stocard unterstützt zwar auch Tickets, der Schwerpunkt liegt aber auf den Kundenkarten. Die Barcodes von großen Firmen können genauso integriert werden, wie von kleinen.

Für spezielle Händler-Kooperationen und Rabatt-Aktionen bieten die Deutschen zwei weitere Vorteile: Erstens, sie sind mit dem heimischen Markt und den Unternehmen vertraut. Zweitens, Händler können über die App die Besitzer sowohl von iOS-, als auch Android-Geräten erreichen. Denn für beide Systeme gibt es eine Anwendung, und eine Windows-Mobile-App ist in Vorbereitung.

Fazit: Es ist fraglich, ob das deutsche Produkt für die kalifornischen Entwickler nun wirklich der Ideengeber war. Für Stocard bedeutet es auf jeden Fall harte Konkurrenz. Doch vielleicht bekomt die deutsche App dank Passbook einen Aufmerksamkeitsschub. Auch WhatsApp wurde mit iMessage nicht überflüssig.

Zum Thema:

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iOS 6, Apples Kartendienste und die Öffentlichen Verkehrsmittel

Auf der WWDC kündigte Apple – wie zuvor vermutet – eine eigene Kartenlösung an, welche die Integration von Googles Diensten ablösen soll. Im Zuge dieser Änderungen wurden auch einige Funktionen entfernt, um die es nun Verwirrungen gibt.

Andy Baio von Waxy.org hat sich die Mühe gemacht, die aktuell existierenden Meldungen rund um iOS 6 und den neuen Kartendienst zusammenzufassen und die korrekten und falschen Berichte voneinander zu trennen.

Auf den ersten Blick ist die neue Karten-App – was die verschiedenen Navigationsarten angeht – vergleichbar mit der aus iOS 5 bekannten Anwendung. Neben der nun echten Navigation für Autos, welche auch im Rahmen der Keynote demonstriert wurde, gibt es weiterhin Knöpfe für die Fußgänger-Navigation und die Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel.

Navi für Fußgänger

Eine der Meldungen besagte, dass Apple die Navigation für Fußgänger entfernt haben soll. Wie man dem folgenden Screenshot von Philip Bump auf Grist.org entnehmen kann, ist diese Funktion weiterhin enthalten und funktioniert wie schon in iOS 5:

Laut einem weiteren Gerücht soll angeblich die Navigation für Fahrradfahrer entfernt worden sein. Diese Funktion war aber zuvor gar nicht Bestandteil von iOS.

Öffentliche Verkehrsmittel

Interessant wird es allerdings bei der Nutzung Öffentlicher Verkehrsmittel. Diese Funktion ist mit iOS 6 nicht mehr fester Bestandteil der Karten-App. Das Feature ist aber nicht vollständig verschwunden. Apple hat sich dazu entschlossen, die Integration an Drittanbieter auszulagern. Klickt man in der aktuellen Beta auf den Transit-Button, sieht man lediglich einen grauen Bildschirm mit dem Titel “Routing Apps” “From the App Store”:

Aktuell ist die Liste leer, da das Feature neu ist und es derzeit einfach noch keine Apps gibt, die für die notwendigen Verkehrsdaten sorgen. Apple bietet den Entwicklern eine API, um sich in die Maps-App zu integrieren.

Der Grund für diesen Schritt ist vergleichsweise einfach: Bislang kamen die Daten von Google. Der Suchmaschinenriese hat eigene Abkommen mit den verschiedenen Anbietern und konnte so die Daten zu den weltweit agierenden Unternehmen und Städten bereit stellen. Durch das Entfernen jeglicher Google-Karten-Funktionen hat Apple allerdings keinen Zugang mehr zu diesen Daten. Vermutlich war die Zeit für Apple, eigene Verträge mit den Verkehrsbetrieben und Städten abzuschließen, zu kurz, um diese pünktlich mit der ersten Version anzubieten und hat sich daher für diesen Weg entschieden.

Laut Baio werden die Routen nicht direkt in Apples App angezeigt, sondern zum Beispiel innerhalb der App eines Verkehrsbetriebs angezeigt. Die Liste innerhalb der Karten-App dient also lediglich dazu, die verfügbaren Anbieter zu zeigen und die Verknüpfung zum App Store herzustellen. Entwickler können dazu angeben in welcher Kategorie ihre App eingestellt werden soll. Zur Auswahl stehen die folgenden Kategorien: Auto, Bus, Zug, U-Bahn, Tram, Zug, Fahrrand, Fähre, Taxi, Fußgänger und Sonstige.

Good bye, Street View

Eine Bestätigung gibt es bezüglich Google Street View: Die Funktion ist in iOS 6 nicht mehr enthalten. Es ist es aktuell nicht bekannt, ob Google eine eigene Karten-App für das iPhone entwickeln wird. Ganz zu schweigen von der Frage, ob Apple diese überhaupt in den App Store lassen würde.

Apple hat sich mit den neuen, hauseigenen Kartendiensten etwas großes vorgenommen. Googles Kartenlösungen arbeiteten bislang weitgehend problemlos und die Nutzer haben sich an den Funktionsumfang gewöhnt. Es wird also interessant zu sehen, wie sich Apple mit der neuen Karten-Lösung schlagen wird, wenn iOS 6 im Laufe des Jahres veröffentlicht wird.

(Bilder: Grist.org)

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iOS 6: Zweite Beta-Version für Entwickler verfügbar

iOS 6 Beta 2
Seit kurzem steht die zweite Beta-Version von iOS 6 für Entwickler per OTA-Update (over the air) und auch im Entwickler-Portal zum Download bereit.

Durchschnittlich 300 Megabyte wiegt iOS 6 Beta 2 (Build 10A5338d) und bringt mehrheitlich Bugfixes mit. Erstmals zeigt sich auch ein animiertes Zahnräder-Icon im Zuge des Update-Downloads.

Weiters wurde auch eine Beta-Verison von iOS 6 für das Apple TV 2 sowie eine neue Xcode Version 4.5 Developer Preview 2 veröffentlicht.

Das komplette Changelog:

Address Book

  • When an app is in a fresh privacy state and tries to present a ABNewPersonViewController, the user cannot dismiss that view controller properly even if they allow access to contacts. The user must force quit the app and relaunch.

Apple TV

  • In some cases the screen may show the wrong resolution. Restart your Apple TV to return it to the correct resolution.
  • Netflix videos may not resume where you left off.
  • FIXED: Some videos may not resume after fast-forwarding or rewinding. Press the Menu button on the remote to back out and play the video again.
  • FIXED: The Play/Pause button may not pause music that is playing in the background. Go to the Now Playing screen to pause music.
  • The History list in the YouTube app gets cleared when you exit and reenter the app.
  • Apple TV may be slow to respond while a download is in progress in the background.
  • Apple TV may restart while using the Remote app.

Bonjour

  • The NSNetService class and CFNetService APIs do not include P2P interfaces by default. To browse, register, or resolve services over P2P interfaces, an app needs to use the Bonjour DNSService*() APIs noted below.
  • Setting the interfaceIndex parameter to kDNSServiceInterfaceIndexAny in the following API’s will not include P2P interfaces by default. To include P2P interfaces, you must now set the kDNSServiceFlagsIncludeP2P flag when using kDNSServiceInterfaceIndexAny or set the interfaceIndex to kDNSServiceInterfaceIndexP2P. The affected APIs are:
    • DNSServiceBrowse
    • DNSServiceRegister
    • DNSServiceResolve
    • DNSServiceRegisterRecord
    • DNSServiceQueryRecord

Game Center

  • FIXED: Peer-to-peer connectivity will not work under certain network conditions, including devices being behind double-NAT topologies, connecting between AT&T and Verizon networks, or connecting with an international carrier.
  • FIXED: The Game Center friend request UI may hang for up to 10 seconds, and may become unresponsive. Quitting and relaunching the app will resolve this issue.
  • FIXED: Viewing the game invite or automatch UI inside your app may crash it when not in the Game Center Sandbox environment. Games using Sandbox will not be affected.
  • FIXED: Turn timeouts in turn-based games will be 1/1000 of what is specified when calling the endTurnWithNextParticipants:turnTimeout:matchData:completionHandler: method of GKTurnBasedMatch. This will be fixed in a future seed.
  • FIXED: When running Game Center-enabled apps in iOS Simulator, developers logging into Game Center are interacting with the live production server and data.
    • To work around this problem, developers working on new projects as well as projects that require iTunesConnect metadata should work on actual devices instead of the simulator. Developers who have published apps already in the App Store and who wish to develop using the simulator can use the new iOS 6 features; however, they must be aware they are interacting with live production players, scores and achievements.
  • When creating a new Game Center account in-app on the iPad, the popover for selecting the month for your date of birth shows up with no content to select.
  • The authenticate method of GKLocalPlayer has been removed. Authentication will automatically commence when the completion handler is set.

iCloud

  • When creating an iCloud account, you can use any Apple ID as long as it is a full email address and not a MobileMe account. If you have a MobileMe account, you must move that account to iCloud. While Mobile Me will be available until Jun 30th, 2012, logging in with a MobileMe account is not supported in iOS 6. You can find more information at: http://me.com/move
  • Provisioning profiles must be enabled for iCloud in the iOS Provisioning Portal. To enable a provisioning profile for iCloud, navigate to the App ID section of the iOS Provisioning Portal and configure your App ID for iCloud. After enabling the App ID for iCloud, regenerate your provisioning profiles to enable them for iCloud.
  • The setSortDescriptors: method of NSMetadataQuery is not supported.
  • In iOS 6, files that are protected via Data Protection cannot be used with iCloud Storage APIs.
  • File names are case-insensitive in OS X but case-sensitive in iOS. This can lead to problems when sharing files between the two platforms using iCloud. You should take steps on iOS to avoid creating files whose names differ only by case.
  • FIXED: Setup Assistant will crash if a new account is created during initial setup. The account will actually be created, and the user can login and use it afterwards. The crash does not happen with existing accounts.

iMessage & FaceTime

  • The Answer and Decline buttons are missing when receiving calls in landscape orientations.
  • FIXED: If you erase restore your device, you need to reboot your device in order to send attachments through iMessage.
  • FIXED: If you change your password for iMessage or FaceTime, you must toggle these services off and on again in settings.
    • For iMessage, toggle the Settings > Messages > iMessage switch.
    • For FaceTime, toggle the Settings > FaceTime > FaceTime switch.

IOKit

  • FIXED: SpringBoard/BackBoard may crash during a phone call if the screen fades to black when using speakerphone or headphones.

iTunes

  • iTunes 10.6.3 is required for iOS SDK 6.0.
  • FIXED: Wi-Fi Sync with iOS 6 and iTunes 10.6.3 does not work when the device is locked and not connected to power. It can sometimes fail even when connected to power. In that case, rebooting the device may resolve the issue.
  • When restoring from an iTunes backup, the device intermittently shows up as new device after rebooting. If that happens, set up the device as a “new device“ when prompted to restore for the 2nd time. All data should have been restored correctly but sync settings including App arrangement in iTunes are lost.

Maps

  • In iOS 6 and later, Map Kit is built on a new infrastructure hosted by Apple. Earlier iOS releases will continue to use Google's service.
    • API compatibility will be maintained (see known issues below).
    • Maps are now supported in the Simulator.
    • Map data will continue to evolve—only a limited amount of high resolution satellite imagery is currently available.
  • If Maps is not running in the background, a “Maps cannot connect to the internet” error is displayed when it is launched from a 3rd party app.
  • If Maps has not yet been launched, the current location does not show up when it is launched from a 3rd-party app.
  • Routing apps that do not specify a coverage file during development will always be displayed in the Maps routing search results.
  • Testing and debugging of coverage files for routing apps is only supported during development through the Xcode “Run” workflow. (You can specify the coverage file for a given Run scheme using the Options pane of the Run section of the scheme editor.) Apps that are archived and distributed (outside of the App Store) onto devices will not have access to the app’s coverage files.
  • Maps does not zoom into the current location when launched from a 3rd party app.

Movie Player

  • FIXED: After restoring videos from an iCloud backup, the video thumbnails for all titles display the same poster image (obtained from one of the titles in the list), as opposed to each displaying its own poster image.

Reminders

  • There are issues when adding and editing reminders in the Reminders app on iPhone devices:
    • The Done button is missing when adding a new reminder.
    • The app crashes when you tap the Edit button to edit a reminder.

Security

  • In iOS 5, signing a certificate with an MD5 signature is not supported. Please ensure that certificates use signature algorithms based on SHA1 or SHA2.
  • In iOS 6, the system now protects Calendars, Reminders, Contacts, and Photos as part of Apple's data isolation privacy initiative.
    • Users will see access dialogs when an app tries to access any of those data types. The user can switch access on and off in Settings > Privacy.
    • Developers can set a “purpose” string for each class of isolated data. iOS displays this string to users to help them understand why their data is being requested. These strings can be added using Xcode’s Project editor, in the Info tab. The relevant key names begin with the string “Privacy -”.
    • There are changes to the Event Kit and Address Book frameworks to help developers with this feature.

Simulator

  • FIXED: The back button for navigation controllers on the Retina iOS Simulators does not render properly.
  • The app delete confirmation alert panel takes a while to show up on the iOS Simulator.
  • Tapping the buy button in the view of an SKStoreProductViewController object in iOS Simulator causes the app to crash.
  • No privacy alerts are displayed in iOS Simulator for apps that access Photos, Contacts, Calendar and Reminders.
  • Downloading in-app purchase hosted content in iOS Simulator is not supported.
  • When attempting to play an MP3 sound in the Simulator, you will hear a popping sound instead.
  • Using the iOS 5.1 SDK with the iPad (Retina) profile will result in a SpringBoard crash. The iOS 5.1 SDK works with all other profiles and the iPad (Retina) SDK works with the iOS 6.0 SDK.
  • Ads of type ADAdTypeMediumRectangle do not appear in iPad Simulator.

Shared Photo Stream

  • User must go to Settings > iCloud to ensure that they receive Shared Photo Stream Notifications.
  • In order to share a Photo Stream with iOS 6 beta, you must invite someone using their iCloud email address or they will not receive the invitation.
  • Upgrading from iOS 6 beta 1 to beta 2 will cause your device to re-download all of your Shared Photo Streams.
  • The Shared Photo Stream feature is set to OFF when updating from iOS 6 beta 1 to a later release. The default setting should be ON.

Social

  • Weibo shows up in the Settings app only if a Chinese keyboard is enabled.
  • The requestAccessToAccountsWithType:withCompletionHandler: method of ACAccountStore is now deprecated. To access user accounts, please use the requestAccessToAccountsWithType:options:completion: method.In the options parameter of this new method, pass nil to access Twitter and Weibo accounts. To access Facebook accounts, pass a dictionary with the following keys (which are documented in ACAccountStore.h):
    • ACFacebookAppIdKey
    • ACFacebookPermissionsKey
    • ACFacebookPermissionGroupKey

    You should no longer add this dictionary to your app’s Info.plist file, as was required in beta 1.

SpringBoard

  • After restoring a device in iTunes or performing an “Erase All Contents and Settings”, the current wallpaper may not appear until the device is rebooted once.

Passbook

  • An airplane icon appears between the origin and destination for all transit types.
  • FIXED: SpringBoard sometimes suspends ShoeboxUIService while ingesting passes. The workaround is to try ingesting the pass again.
  • The “Description” field is now a required field for a Pass. All passes created without it will fail to validate and will not ingest.
  • The Passbook database has been reset. You'll need to add your passes again.

UIKit

  • In 5.1 the UISplitViewController class adopts the sliding presentation style when presenting the left view (previously only seen in Mail). This style is used when presentation is initiated either by the existing bar button item provided by the delegate methods or by a swipe gesture within the right view. No additional API adoption is required to obtain this behavior, and all existing API, including that of the UIPopoverController instance provided by the delegate, will continue to work as before. If the gesture would be insupportable in your app, setting thepresentsWithGesture property of your split view controller to NO disables the gesture. However, disabling the gesture is discouraged because its use preserves a consistent user experience across all apps.
  • FIXED: In iOS 6, changes have been introduced so that you no longer need to set a delegate and implement a method for Single-Finger and Single-Tap gesture recognizers, in an effort to make them work well with the UIControl objects.
  • In iOS 6 and later, the UIWebView class paints its contents asynchronously.
  • Developers trying out Auto Layout with UIScrollView objects might notice jitters in the scroll indicators on devices with Retina displays.
  • Autorotation is changing in iOS 6. In iOS 6, the shouldAutorotateToInterfaceOrientation: method of UIViewController is deprecated. In its place, you should use the supportedInterfaceOrientations and shouldAutorotate methods.
    • More responsibility is moving to the app and the app delegate. Now, iOS containers (such as UINavigationController) do not consult their children to determine whether they should autorotate. By default, an app and a view controller's supported interface orientations are set toUIInterfaceOrientationMaskAll for the iPad idiom and UIInterfaceOrientationMaskAllButUpsideDown for the iPhone idiom.
    • A view controller's supported interface orientations can change over time. Even an app's supported interface orientations can change over time. The system asks both the topmost full screen view controller (typically the root view controller) for its supported interface orientations whenever the device rotates or whenever a view controller is presented with the full screen modal presentation style. Moreover the supported orientations are retrieved only if this view controller returns YES from its shouldAutorotate method. The system intersects the view controller's supported orientations with the app’s supported orientations (as determined by the Info.plist file or the app delegate’s application:supportedInterfaceOrientationsForWindow: method) to determine whether to rotate.
    • The system determines if an orientation is supported by intersecting the value returned by the app's supportedInterfaceOrientationsForWindow: method with the value returned by the supportedInterfaceOrientations method of the topmost fullscreen controller.
    • The setStatusBarOrientation:animated: method is not deprecated outright. However it now works only if the supportedInterfaceOrientations method of the topmost full screen view controller returns 0. This puts the responsibility of ensuring that the status bar orientation is consistent into the hands of the caller.
    • For compatibility, view controllers that still implement the shouldAutorotateToInterfaceOrientation: method do not get the new autorotation behaviors. (In other words, they do not fall back to using the app, app delegate, or Info.plist file to determine the supported orientations.) Instead, the shouldAutorotateToInterfaceOrientation: method used to synthesize the information that would be returned by the supportedInterfaceOrientations method.
  • In certain situations, the Auto Layout system might not engage automatically for a view. To workaround this problem, override the requiresConstraintBasedLayout class method in your view and return YES from your implementation.
  • The willRotateToInterfaceOrientation:duration:willAnimateRotationToInterfaceOrientation:duration:, and didRotateFromInterfaceOrientation: methods are no longer called on any view controller that makes a full screen presentation over itself—for example, by calling presentViewController:animated:completion:.
    • You should make sure that your apps are not using these methods to manage the layout of any subviews. Instead, they should use the view controller's viewWillLayoutSubviews method and adjust the layout using the view's bounds rectangle.
  • In iOS 6, the viewWillUnload and viewDidUnload methods of UIViewController are now deprecated. If you were using these methods to release data, use the didReceiveMemoryWarning method instead. You can also use this method to release references to the view controller's view if it is not being used. You would need to test that the view is not in a window before doing this.
  • FIXED: Calling any of the NSString drawing methods without specifying a value for the NSFontAttributeName attribute is likely to throw an exception. The workaround is to set a value for the NSFontAttributeName key before drawing or sizing an NSAttributedString object.
  • Setting values for the shadowOffset or shadowColor properties of a UILabel object whose attributedText property contains a valid attributed string is unsupported. Use the NSShadowAttributeName attribute of the attributed string to set the shadow instead.
  • The NSTextAlignmentNatural value is unsupported and will throw an exception when used with the textAlignment property of UILabel or supplied as the alignment parameter to the drawInRect:withFont:lineBreakMode:alignment: method of NSString.
  • The setContentStretch: method of UIView has been deprecated in this beta release. To achieve the same effect, use UIImage’s resizableImageWithCapInsets: API and display the image with a UIImageView.
  • The resizableImageWithCapInsets: method of UIImage effectively resizes images by tiling. As a performance optimization, it uses stretching rather than tiling when the user would not be able to tell the difference, like when a single column or row is being stretched. But in certain circumstances, one might want to actually stretch some region of an image. In iOS 6, the resizableImageWithCapInsets:resizingMode: method allows the caller to specify a tiling or stretching resizing mode.
  • There is a known issue with dictionaries when attempting to define a word in any language other than English or Japanese. When the reference library is presented, the user is presented with the option to download a dictionary, but that download may not begin. The user can tap outside the popover on an iPad or tap the Done button on the iPhone or iPod touch to dismiss the download request.

Safari & WebKit

  • WebKit on iOS now supports the requestAnimationFrame and cancelAnimationFrame methods in JavaScript, as described here http://www.w3.org/TR/animation-timing/.
    • Note that because the specification is still at the Working Draft state, these methods have the webkit prefix, so they are window.webkitRequestAnimationFramewindow.webkitCancelAnimationFrame.
  • The default app cache quota has been increased from 5MB to 25MB.
  • The JPEG subsampling threshold was increased from 2 MP (megapixels) to 5 MP on all supported hardware except iPhone 3GS and iPod touch (4th gen).
  • Support has been added for <input type="file"> tags in web forms. Users can upload existing photos and videos from their photo library or take a picture or video using the camera. Previously this form control was always disabled.
  • With Safari 6.0 on OS X, developers can now use the Web Inspector (web development tool) with attached iOS devices and iOS Simulator. Developers can use the Web Inspector to debug Safari and the UIWebView class in their own apps built and run from Xcode. This replaces the Debug Console banner in Safari.
  • In iOS 6 and later, web data (SQL Web Storage and LocalStorage) from a UIWebView object can be stored in a directory that will be backed up. To enable backing up this data, set the WebKitStoreWebDataForBackup key to YES in your app's user defaults. This should be done only if your app relies on web content data that cannot be reloaded. If your UIWebView object opens links to arbitrary web content, this key should be set to NO. Toggling the value of this key will not preserve existing web view data.
  • In iOS 6 and later, Safari no longer registers for the common feed: RSS/ATOM scheme. Apps that can view those types of feeds are encouraged to register for that URL scheme.
  • FIXED: In iOS 6 beta 1, Smart App Banners in Safari show App Store information for an app above web content. In this seed, the app launching UI and functionality portion of Smart App Banners is not available.
  • Webkit no longer always creates hardware-accelerated layers for elements with the -webkit-transform: preserve-3d option. Authors should stop using this option as a way to get hardware acceleration.

User Experience

  • FIXED: Users may notice that the key clicking sounds are skipped during fast typing.
  • FIXED: Displaying a keyboard in a landscape orientation, then rotating the device to a portrait orientation results in a badly positioned keyboard. Dismissing the keyboard and redisplaying it in portrait mode should resolve the issue. The problem affects only iOS 6 beta 1 and will be fixed in subsequent release.

 

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Apple TV: iOS 6 Beta macht Hoffnung auf Apps

Spätestens seit das Apple TV mit einer Version des iOS arbeitet warten viele auf eine offizielle Möglichkeit, Apps auf Apples Set-Top-Box zu installieren. Die jüngsten, auf dem iOS 6 basierenden Beta-Versionen der Software enthalten immerhin einen Hinweis, dass es bald soweit sein könnte.

Die brasilianische Website MacMagazine.com.br hat herausgefunden, dass sich das Icon einer der vorinstallierten Apple-TV-Apps durch ein langes Drücken der Auswahl-Taste auf der Fernbedienung “zum Wackeln” bringen lässt – um es dann zu verschieben. Das Ganze funktioniert also ähnlich wie auf anderen iOS-Geräten.

Das iPhone “lernte” die Möglichkeit, Apps zu verschieben, seinerzeit erst mit dem iPhone OS (heute iOS) 1.1.3 – einige Monate vor der Veröffentlichung des iPhone OS 2.0, mit dem sich dann auch weitere Apps installieren ließen. Natürlich könnte die Apple-TV-Neuerung auch ohne Apps-Pläne erfolgt sein – wirklich sinnvoll ist das Feature aber erst, wenn sich mehr als nur einige wenige Apps auf dem Bildschirm befinden.

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iOS-Geschichte: So lang waren die Beta-Phasen

Nachdem Apple auf der WWDC im vergangenen Monat iOS 6 inklusive der Beta-Version für zahlende Entwickler vorgestellt hatte, werfen viele der wartenden Nutzer nun einen Blick in die Vergangenheit, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie lange es bis zur finalen Version dauern könnte.

Eine Statistik darüber, wie lange die bisherigen Versionen von iOS und iPhone OS in der Beta-Phase waren, bietet Will Hains (via 9to5Mac) auf Basis der Wikipedia-Daten.


(Quelle: WillHains.com)

Die Statistik zeigt, dass die großen Updates, wie iPhone OS 2.0 und 3.0 sowie iOS 4.0 und 5.0, deutlich mehr Schritte durchgehen mussten als es bei den vergleichsweise kleinen Versionen der Fall war. Rekordhalter ist bis dato iOS 5.0, von dem es über einen Zeitraum von 128 Tagen insgesamt 8 Betas gab. 8 Beta-Versionen hatte man zuvor lediglich bei iPhone OS 2.0 gesehen.

Von iOS 6.0 haben wir erst vor wenigen Tagen die zweite Beta erhalten. Die Historie zeigt, dass wir noch einige Wochen und diverse Updates sehen werden, bevor Apple die finale Version freigibt.

Die derzeit aktuelle iOS 6 Beta 2 wird am 31. Juli 2012 um 20 Uhr (EST) ablaufen, demselben Tag an dem iWork.com abgeschaltet wird. Bis dahin muss Apple also ein Update nachlegen.

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iPhone als Geldbeutel: Apple will noch kein Bezahl-System im iOS

Eine Neuerung des iOS 6 ist die integrierte App Passbook: In dieser lassen sich digitale Versionen von Eintrittskarten, Flugtickets, Coupons und andere Daten speichern. Für einen vollwertigen Geldbeutel-Ersatz fehlt aber noch die Möglichkeit, mit dem iPhone zu bezahlen. Auf diese soll Apple vorerst bewusst verzichtet haben.

Seit einiger Zeit hält sich das Gerücht, dass Apple iPhone-Besitzern durch die Integration von Near Field Communications Chips (NFC) die Möglichkeit gibt, draht- und bargeldlos zu bezahlen. Passcode lässt sich zwar als ein Schritt in diese Richtung interpretieren. Den Informationen des üblicherweise gut informierten Wall Street Journal (via Mac Rumors) zufolge werden weitere Schritte jedoch zumindest nicht in naher Zukunft folgen.

Apple habe durchaus mit dem Gedanken gespielt, schon ins iOS 6 eine Bezahl-Lösung zu integrieren. Denkbar sei die Integration eines bestehenden Dienstes gewesen, Apple hätte aber auch selbst als Dienstleister auftreten können – selbst die Idee, dass Apple eine eigene Bank für diesen Zweck betreiben könnte, habe im Raum gestanden.

Allerdings habe sich das Unternehmen dann entschieden, die Pläne noch nicht weiter zu verfolgen und zunächst mit Passbook nur einen kleinen Schritt in diese Richtung zu gehen. Die Verantwortlichen in Cupertino wollten zunächst abwarten, wie sich dieser Markt entwickle, um dann zu einem passenden Zeitpunkt zu reagieren. Gegen die Integration eines NFC-Chips spräche darüber hinaus der zusätzliche Stromverbrauch. Das Wall Street Journal bezieht sich auch auf ein Zitat von Apples Marketing-Chef Phil Schiller: So viele Unternehmen kämpften auf diesem Markt “um ein Stück des Kuchens”, und Apple wolle sich daran nicht beteiligen.

Über die Infrastruktur zur Abwicklung von Bezahlungen würde Apple zumindest verfügen: Die Abwicklung der Bezahlungen könnte einfach über den iTunes- und App-Store-Account erfolgen.

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iOS-Betas: Apple geht gegen Seiten vor, die UDID-Aktivierungen verkaufen

Für Nutzer, die neugierig sind und ihr iOS-Gerät mit der neuesten Version des Betriebssystems ausstatten wollen, gibt es zwei Wege dies zu tun. Neben der legalen Variante, in Form des 99 Dollar teuren Jahresabos für iOS-Entwickler direkt von Apple, gibt es viele Internet-Anbieter, die die so genannten UDID-Aktivierungen gegen Bares verkaufen.

Im Juni, einige Tage nachdem Apple die Beta-Phase für iOS 6 gestartet hatte, wagte Andy Baio für Wired einen Blick hinter die Kulissen. Die im Artikel genannten Seiten sind heute zum Großteil bereits nicht mehr erreichbar. Eine Suche nach den Begriffen “iOS UDID activation” zeigt aber auch heute noch eine Reihe von Angeboten, die Apple sicherlich nicht gerne sieht.

Diese Anbieter machen gutes Geld mit ihren Diensten. Als Bestandteil eines iOS-Developer-Abos erlaubt Apple bis zu 100 Aktivierungen, die eigentlich zum Testen der eigenen Software gedacht sind. Als Nebenwirkung erlauben diese aber natürlich auch die Installation von iOS-Betas.

Die Anbieter im Internet verkaufen diese Slots an die Meistbietenden zu Preisen von 10 US-Dollar und mehr. Gelangen sie ans Limit der 100 Aktivierungen kaufen sie einfach ein weiteres Abo bei Apple. Der Ausgabe von 100 US-Dollar stehen so schnell mehr als 1.000 US-Dollar gegenüber. Ein lohnendes Geschäft.

Baio konnte im Gespräch mit einem Anbieter, der nicht genannt werden wollte, herausfinden, dass er mehrere dutzend Accounts bei Apple habe. Alle mit der selben Adresse, so dass es für den iPhone-Hersteller ein leichtes sein könnte die Spreu vom Weizen zu trennen. Laut dem Anbieter hatte Apple bis damals nichts gegen ihn und andere Anbieter unternommen, die teilweise seit mehreren Jahren im Geschäft sind.

Gegenwind für Anbieter?

Wie oben erwähnt sind mittlerweile aber diverse Anbieter nicht mehr im Geschäft. Anscheinend hat Apple damit begonnen, gegen die Angebote vorzugehen. So berichtet MacStories, dass die Internet-Anbieter von Apple mit rechtlichen Schritten dazu gebracht wurden, die Seiten vom Netz zu nehmen.

Der Versuch einer Kontaktaufnahme mit den Betreibern sorgte für wenig, aber interessanten Erfolg. Ein Anbieter der UDID-Aktivierungen sagte, dass der Wired-Artikel Ursache für die reihenweise Abschaltung war. Umsätze von bis zu 75.000 US-Dollar, seit der Verfügbarkeit der iOS-6-Beta, sind aber Grund genug für viele Betreiber nach der Abschaltung direkt unter neuem Namen das Geschäft wieder zu eröffnen.

Der Erfolg der Seiten hängt also offensichtlich davon ab, möglichst lange unter dem Radar zu fliegen und von Apple nicht entdeckt zu werden. Die Veröffentlichung in den Medien ist das Letzte was sich die Anbieter erhoffen.

Uninformierte Nutzer testen Beta-Software

Das Problem mit diesen Verkäufen ist, dass die Nutzer häufig keinerlei Ahnung haben, was sie eigentlich tun. Funktioniert die genutzte Software dann auf einmal – wenig überraschend – nicht mehr unter der Beta-Version von iOS, hagelt es sinnfreie Beschwerden im App Store, auf welche die Entwickler nicht eingehen können.

Gleichzeitig kann es jederzeit theoretisch passieren, dass Apple diese Aktivierungen rückgängig macht, wodurch das Gerät in einen (temporären) Briefbeschwerer verwandelt werden würde. Aktuell ist nicht bekannt, ob Apple diese Möglichkeit bereits genutzt hat.

Das Testen von Beta-Software sollte den Leuten vorbehalten bleiben, die wissen was sie tun. Diese haben dann im Fall der Fälle auch das nötige Fachwissen, um Fehler in der Software bei Apple und/oder den verantwortlichen Programmierern zu melden.

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Twitter für iOS: iOS-6-App-Store verrät Details zum kommenden Update

Nachdem Twitter in den vergangenen Tagen für Diskussionen sorgte, indem man wieder einmal darauf aufmerksam gemacht hatte, dass man keine Twitter-Clients entwickeln solle, sind heute Details zum kommenden Update der App geleaked. Einem Fehler im App Store von iOS 6 sei dank.

Die von 9to5Mac veröffentlichten Informationen weisen auf ein größeres Update des iPhone-Version hin. Ein ähnliches Leak habe es bereits vor der Veröffentlichung von Instagram gegeben. Dort lagen zwischen Leak und Release 10 Tage. Wie lange es bis zum Update der Twitter-App auf Version 4.3 dauern wird ist nicht bekannt.

Hier die (englischen) Release Notes für Twitter für iOS 4.3:

- Discover more interactive experiences inside any Tweet: when you view tweet details containing links to partner websites you can now see content previews, view images, play videos and more
- Special experience around selected events: we’ll curate accounts and surface the best Tweets and photos from those involved
- Improvements to autocomplete suggestions when you search for people in Connect
- Push Notifications for Tweets: you can know immediately when selected people you follow have tweeted
- Ambient notifications: enables you to see brief non-interruptive notifications in the status bar while you are using the app
- Discover: now indicates when new stories are available for the user to load
- Trends: support for personalized trends
- Tappable avatars that take you directly to user profiles
- Performance improvements
- Support for password entry in app when experiencing authentication issues
- Hungarian language support
- Update with new Twitter bird
- Many other tweaks, polish, and bug and crasher fixes


(Bilder: 9to5Mac)

Ob diese Änderungen die Power-User zurück von Clients wie Tweetbot bringen werden, bleibt abzuwarten. Die Integration der Promoted Tweets und anderen Werbeeinblendungen hatte bei vielen Nutzern dafür gesorgt, dass man sich nach Alternativen zu den offiziellen Apps sowie der Website umgesehen hat.

Das Design von Twitter 4.0 war an vielen Stellen schlecht gelöst – um nicht zu sagen: defekt. So gibt es auch in der aktuellen Version immer noch Grafikfehler, etwa bei den privaten Nachrichten.

Erste veröffentlichte Screenshots einer internen Version zeigten, dass beispielsweise die Anzeige des genutzten Twitter-Clients entfernt wurde. Ob dies lediglich eine rein optische Änderung ist oder ob es sich um größere Änderungen innerhalb der API handelt ist bislang nicht klar. Im schlimmsten Fall könnte Twitter etwa den Zugriff für inoffizielle Clients deaktivieren.

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