iOS 6: Features in der Übersicht

iPhone, iPod touch und iPad bekommen alsbald eine neue Version des Betriebssystems: iOS 6 bringt 200 neue Funktionen für die Geräte, so verspricht es Apple. Hier nochmals die wichtigsten Neuheiten zusammengefasst:

iOS 6: Siri wird intelligenter

Siri, das ist der Sprachassisten auf dem iPhone 4S. Mit dem neuen Betriebssystem iOS 6 kommt er auch auf das iPad der dritten Generation. Ebenso vertreten ist Siri nunmehr auf dem neuen iPod touch, dem iPad mini und dem iPad der vierten Generation. Bislang bezeichnete Apple den Sprachdienst als „Beta-Phase“.

“Es gibt Siri schon seit acht Monaten auf dem Markt, aber jetzt hat es was dazugelernt“, erklärte Scott Forstall auf der Keynote der WWDC. Als Beispiele nennt Apple:

  • Siri
    Der iPhone-Besitzer kann Fragen zu Basketball-Ergebnissen stellen, und Siri beantwortet sie.
  • Die Restaurantempfehlungen wurden verbessert.
  • Siri beantwortet sogar komplexere Fragen wie “Zeig mir Filme mit Scarlett Johannson”

Was davon auch hier in Europa funktioniert, werden wir sehen. Schon vor der Keynote bot Siri in den USA mehr Möglichkeiten als bei uns.

Was dagegen auch bei uns funktionieren müsste: Siri darf jetzt mehr – nämlich auch Apps starten. Der iPhone-Besitzer muss also nicht mehr wild durch die Screens und Ordner wühlen, sondern kann Anwendungen auf Zuruf starten. Hoffen wir, dass das nicht nur mit den Apple-eigenen Anwendungen möglich ist.

In Zusammenhang mit Autoherstellern will Apple zudem einen Button im Auto für die Aktivierung des Sprachassistenten anbieten. Zwischenzeitlich konnten wir Siri unter iOS 6 schon einem Test unterziehen.

iOS6: Apple-Karten mit 3D-Gebäuden

Die Maps-App bot bisher Kartenmaterial von Google. Jetzt verwendet Apple einen eigenen Dienst. Die Screenshots und ein Vergleichsvideo mit Google Maps sehen vielversprechend aus. Auch Satellitenbilder sind integriert. Einzelne Städte werden in beeindruckenden 3D-Ansichten gezeigt:

Apple Karten

Apple setzt sich damit auch in Kartendiensten in Konkurrenz zu Google und Microsoft – und sogar gegen die Hersteller von Navigationssoftware. Denn die App gibt Live-Anweisungen für die Navigation. Und darf dabei natürlich mehr, als den Apps von Navigon und Co erlaubt ist: auf dem Screen des gesperrten iPhones laufen. Know How hat sich der iPhone-Hersteller bei TomTom eingeholt. Ebenso neu in diesem Zusammenhang: Verkehrsmeldungen.

Mit Passbook wird das iPhone zur Eintrittskarte

Wir kennen elektronische Tickets und Gutscheine schon zu genüge. Apple bietet in iOS 6 jetzt aber mit Passbook eine App an, die eine Sammelstelle für die Tickets werden will. Anbieter von Eintrittskarten müssen also nicht mehr eigene Software entwicklen lassen, sondern können auf ein Template zurückgreifen.

iOS 6: Mail bekommt „Pull to refresh“

Den Newsfeed herunterziehen, um die Nachrichten zu aktualisieren: was aus vielen Apps bekannt ist, gibt es jetzt auch in Mail – endlich!

Zudem hat Apple dem Mailprogramm auf iPhone, iPod touch und iPad eine VIP-Funktion spendiert, die über iCloud läuft.

Telefonieren geht immer noch

Die Telefonfunktion gibt es natürlich immer noch… Apple hat sich sogar etwas neues einfallen lassen: Kommt ein Anruf, werden neue Buttons angezeigt. Mit ihnen kann der Angerufene ganz schnell per SMS antworten, zum Beispiel: “Ich rufe später zurück”. Ein Knopfdruck genügt.

Und wer an einen Rückruf erinnert werden möchte, kann das ebenfalls mit einem einzelnen Klick einrichten. Dabei sind zeitliche (“in einer Stunde”) sowie ortsgebundene (“wenn ich heimgehe”) Erinnerungen möglich.

Bluetooth-Sharing für flexiblere Verbindungen

In der Beta-Version von iOS 6 wurde Bluetooth-Sharing gefunden. Apps können über die drahtlose Verbindung Daten teilen. Es besteht die Hoffnung, dass dies eine Anbindung an smarte Uhren ermöglicht. Der genaue Funktionsumfang ist allerdings noch nicht bekannt.

 

iOS 6 bringt 200 neue Funktionen

Insgesamt 200 neue Funktionen verspricht Apple mit  iOS 6 – übrigens so viele, wie auch schon bei iOS 5. Das können ganz kleine Änderungen sein, aber auch interessantere Dinge wie:

  • Geht ein iPhone verloren, kann ein ehrlicher Finder mit dem „Lost-Modus“ informiert werden, wie er den Eigentümer erreichen kann.
  • Im „Single App Mode“ kann nur eine einzelne App gestartet werden. Konzipiert zum Beispiel für den Schulunterricht, damit niemand spicken kann…
  • Für autistische Menschen können Teile der Bedienoberfläche deaktiviert werden.
  • Facebook ist stärker im Betriebssystem integriert.
  • Mit der Cloud-Funktion Photostream können die Bilder mit Freunden geteilt werden.
  • Videotelefonie mit FaceTime läuft nun auch über das Mobilfunknetz.

 iPhone 3GS-Besitzer dürfen sich freuen, iPad 1-Nutzer nicht

Auf dem iPhone 3G kann ja schon nicht mal mehr iOS 5 installiert werden. Umso erleichterter dürften die Besitzer eines 3GS sein: Hierauf wird iOS 6 laufen.

Der iPod touch wird ab der vierten Generation unterstützt. iPad 2 und dritte Generation natürlich ebenfalls – nur die Besitzer des ersten iPads müssen aus dem iOS 6-Zirkel draußen bleiben.

iOS 6: Installation

Die Besitzer von iPhone, iPod touch und iPad können iOS 6 dann kostenlos über die Softwareaktualisierung laden. Sie ist auf den Mobilgeräten in Einstellungen -> Allgemein -> Softwareaktualisierung zu finden. Eine Anleitung zur Installation findet sich bei bei uns.

 

Weitere interessante Berichte zu iOS 6 auf GIGA:

Display beim iPhone kaputt? Kein Problem: Reparier es selbst mit dem GIGA & Fixxoo DIY-Set für die iPhone Display-Reparatur - schnell, einfach und preiswert!
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Weitere Themen: goto fail – CVE-2014-1266: Die SSL-Schwachstelle in OS X und iOS

Weitere Artikel zu iOS 6: Features in der Übersicht

    iPhone-Event: Neue iPods, Panorama-Modus und mehr

    Mit Spannung erwartet die Apple-Welt das iPhone-Event in knapp 24 Stunden am morgigen Mittwoch. Kurz vor dem Event gibt es nun einige Details zu neuen iPods und einer neuen Kamera-Funktion, die das Aufnehmen von Panoramas ermöglichen soll.

    Primär geht es bei den Information, die 9to5Mac auf Basis einer Reihe von Tweets von Will Strafach zusammengefasst hat, um die Codenamen und einige technische Details des für morgen erwarteten neuen iPod touch.

    Dieser soll wie das iPhone 5 ein in die Höhe gezogenes Display mit einer Auflösung von 1.136×640 Pixeln erhalten. Der interne Codename soll N78 lauten und als Prozessor soll kein S5L8950X zum Einsatz kommen, sondern ein S5L8942X (A5-SoC).

    Eine wichtige Funktion des iPhone, welche in den vergangenen Jahren immer mit im Rampenlicht stand und in diesem Jahr quasi von der Gerüchteküche vergessen wurde: die Kamera. Gerüchte über Änderungen des Kameramoduls gab es bislang nicht. Dies lässt den heutigen Tweet von Will Strafach und frühere Leaks über eine Panorama-Funktion in iOS 6 in Verbindung mit der neuen iPhone- und iPod-Hardware wahrscheinlicher erscheinen. Bereits vor geraumer Zeit gab es in iOS 5 Hinweise auf diese Funktion, die bis dato nur mit Hilfe von Apps möglich ist.

    Was den neuen iPod nano angeht, dessen Codename angeblich N31 lautet, soll er, wie der iPod shuffle, Codename N12B, in 8 verschiedenen Farben ausgeliefert werden.

    Was Apple wirklich an neuer Hard- und Software geplant hat, werden wir morgen um 19 Uhr unserer Zeit erfahren.

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Apple soll an personalisiertem Internet-Radio-Angebot arbeiten

Während iTunes Match nach dem Update auf iOS 6 auch “echtes Streaming” für unterwegs bieten wird, soll Apple nebenher auch an einem personalisierten Internet-Radio-Dienst arbeiten. Damit könnte das Unternehmen eine Alternative zu Diensten wie Pandora anbieten.

Sowohl das Wall Street Journal als auch die New York Times berichten von entsprechenden Plänen der Verantwortlichen in Cupertino (via Mac Rumors). Vor allem das Wall Street Journal war in der Vergangenheit vorab sehr gut über Apples Pläne informiert, aber auch die New York Times, die dieses Mal gleich drei anonyme Personen als Quellen nennt, lag mit ihren Vorhersagen meist richtig.

Den Zeitungen zufolge befindet sich Apple noch in Verhandlungen mit den Rechteinhabern über ein entsprechendes Angebot. Da Apple eigene Lizenzabkommen anstrebt und nicht – wie beispielsweise Pandora – Standard-Preise für bereitgestellte Musik bezahlen möchte, könnten sich diese Gespräche auch noch etwas hinziehen. Das Angebot dürfte es für Macs, iOS-Geräte und “möglicherweise” auch Windows geben, Android-Geräte sollen wenig überraschend außen vor bleiben.

Ähnlich wie Pandora wäre der Apple-Dienst eine Art “personalisiertes Internet-Radio“: Bei Pandora kann der Besucher einen bestimmten Titel, der ihm gefällt, angeben, der Anbieter stellt dann automatisch ein auf diese Musikrichtung zugeschnittenes Programm zusammen. Der New York Times zufolge könnte das Apple-Angebot auf die vorhandenen Titel in der iTunes-Bibliothek zugreifen – Musik also vielleicht mit Hilfe von Apples “Genius”-Dienst zusammenstellen.

Ähnlich wie Pandora würde Apple das Angebot mit Werbung finanzieren, möglicherweise also auf den iOS-Geräten auf die eigene Werbeplattform iAd setzen.

Über ein ähnliches Musik-Streaming- oder ein Musik-Abonnement-Angebot soll Apple in der Vergangenheit schon öfters nachgedacht haben. Im Gegensatz zu früheren Überlegungen sollen die Pläne für das Internet-Radio dem Wall Street Journal zufolge aber “ernsthafter” sein.

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Twitter für iOS: iOS-6-App-Store verrät Details zum kommenden Update

Nachdem Twitter in den vergangenen Tagen für Diskussionen sorgte, indem man wieder einmal darauf aufmerksam gemacht hatte, dass man keine Twitter-Clients entwickeln solle, sind heute Details zum kommenden Update der App geleaked. Einem Fehler im App Store von iOS 6 sei dank.

Die von 9to5Mac veröffentlichten Informationen weisen auf ein größeres Update des iPhone-Version hin. Ein ähnliches Leak habe es bereits vor der Veröffentlichung von Instagram gegeben. Dort lagen zwischen Leak und Release 10 Tage. Wie lange es bis zum Update der Twitter-App auf Version 4.3 dauern wird ist nicht bekannt.

Hier die (englischen) Release Notes für Twitter für iOS 4.3:

- Discover more interactive experiences inside any Tweet: when you view tweet details containing links to partner websites you can now see content previews, view images, play videos and more
- Special experience around selected events: we’ll curate accounts and surface the best Tweets and photos from those involved
- Improvements to autocomplete suggestions when you search for people in Connect
- Push Notifications for Tweets: you can know immediately when selected people you follow have tweeted
- Ambient notifications: enables you to see brief non-interruptive notifications in the status bar while you are using the app
- Discover: now indicates when new stories are available for the user to load
- Trends: support for personalized trends
- Tappable avatars that take you directly to user profiles
- Performance improvements
- Support for password entry in app when experiencing authentication issues
- Hungarian language support
- Update with new Twitter bird
- Many other tweaks, polish, and bug and crasher fixes


(Bilder: 9to5Mac)

Ob diese Änderungen die Power-User zurück von Clients wie Tweetbot bringen werden, bleibt abzuwarten. Die Integration der Promoted Tweets und anderen Werbeeinblendungen hatte bei vielen Nutzern dafür gesorgt, dass man sich nach Alternativen zu den offiziellen Apps sowie der Website umgesehen hat.

Das Design von Twitter 4.0 war an vielen Stellen schlecht gelöst – um nicht zu sagen: defekt. So gibt es auch in der aktuellen Version immer noch Grafikfehler, etwa bei den privaten Nachrichten.

Erste veröffentlichte Screenshots einer internen Version zeigten, dass beispielsweise die Anzeige des genutzten Twitter-Clients entfernt wurde. Ob dies lediglich eine rein optische Änderung ist oder ob es sich um größere Änderungen innerhalb der API handelt ist bislang nicht klar. Im schlimmsten Fall könnte Twitter etwa den Zugriff für inoffizielle Clients deaktivieren.

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Apple plant Podcast-App für iOS 6

Die seit Montag verfügbare Beta-Version von iOS 6 zeigt eine deutlich schlankere iTunes-App. Die fehlenden Kategorien sollen nach Informationen von AllThingsD ausgelagert werden. Unter anderem wird das neue Betriebssystem eine eigene Podcast-App mitbringen. 

Hörbücher, iTunes U und Podcasts sind bislang als Unterkategorien in der iTunes-App gelistet. Für besseren Zugriff und Bedienung der Inhalte plant Apple, diese Sparten auszulagern. Unter anderem soll eine Standalone-App für Podcasts ab Herbst auf die Bildschirme der iOS-Geräte kommen.

Über die Podcast-App wird es vor allem möglich sein, Podcasts zu abonnieren. Dies war bislang nur auf der Desktop-Version von iTunes möglich. Zudem sorgt die Auslagerung für mehr Übersichtlichkeit. Bei der Vielzahl an Medientypen drohte sich die iTunes-App langsam zu verzetteln. Eine Veränderung der Podcast-Verwaltung in Mac OS X ist bislang nicht geplant.

iOS 6 wurde in der vergangenen Woche auf der WWDC vorgestellt und wird ab Herbst für iOS-Geräte verfügbar sein. Welche Funktionen von den einzelnen Geräten unterstützt werden, zeigt eine Übersicht.

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Apple arbeitet an neuem Tracking-Tool für Entwickler

Die Privatsphäre der Nutzer und das Interesse der App-Entwickler an persönlichen Daten sind schwer unter einen Hut zu bringen. Einen Versuch will Apple mit einem neuen Tracking-Werkzeug unternehmen, das in den kommenden Wochen vorgestellt werden soll.

Erst im vergangenen Jahr hatte Apple die Möglichkeiten der Entwickler eingeschränkt, einzelne Nutzer über den Zugriff auf deren UDID auszuspionieren. Seither mühen sich die App-Developer, sich anderweitig Zugang zu verschaffen um Nutzerverhalten zu analysieren und beispielsweise personalisierte Werbung zu schalten.

Laut einem Bericht des Wall Street Journals hat Apple nunmehr beiden Seiten nachgegeben. Einerseits folgt Cupertino der Aufforderung des US-Kongress, private Daten besser zu schützen, und lässt auch weiterhin nicht den Zugriff auf die Geräte-Identifikationsnummer zu. Andererseits sollen Entwickler über ein neues Tracking-Tool die Möglichkeit erhalten, bestimmte Informationen über das Nutzerverhalten zu erlangen.

Wie das Tool genau funktionieren soll, berichtet das WSJ nicht. Eine der Quellen beschrieb die Technik als Nummernsystem, das es unmöglich macht, einzelne Geräte bestimmten Nutzern zuzuordnen. Seit Monaten warten Entwickler bereits auf ein entsprechendes Zeichen aus Cupertino. Dem WSJ zufolge droht vielen Unternehmen ein Millionenverlust, soweit keine personalisierte Werbung mehr möglich ist.

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iOS 6: Banner im Moscone West bestätigt neue Version

Nachdem seit einigen Tagen die Arbeiten im Moscone West für die am Montag beginnende WWDC in vollem Gange sind, kamen heute früh (Ortszeit) weitere Banner hinzu. Diese haben Vermutungen bestätigt, dass Apple auf der WWDC neue Informationen bezüglich iOS 6 veröffentlichen wird.

Instagram-Nutzer zacaltman postete vor wenigen Minuten das Bild des Banners (via MacRumors) im Eingangsbereich von Moscone West:

9to5Mac/Andrew Stern hat ein weiteres Bild des Banners veröffentlicht:

Damit haben sich die Vermutungen bezüglich iOS 6 bestätigt. Wir sind gespannt, welche weiteren Neuigkeiten Apple im Laufe der Keynote am Montag vorstellen wird.

WWDC 2012 — GIGA ist live dabei: Mehr Infos, Live-Ticker und mehr gibt’s hier!

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iOS 6: Abschied von Google Maps bringt Google keine großen Umsatzeinbußen

Mit dem Update auf iOS 6 wird Apple aller Voraussicht nach ein Stück Google aus dem eigenen Mobil-Betriebssystem verbannen – und statt Google Maps auf eine eigene Lösung setzen. Finanziell dürfte das Ganze für Google einem Analysten zu folge aber zu verkraften sein.

Der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster verweist zwar einerseits darauf, dass nach seiner Einschätzung Apples iOS 40 Prozent des Google-Mobil-Umsatzes ausmache. Im Jahr setze Google rund 4 Milliarden US-Dollar durch Suchanfragen, 500 Millionen Dollar durch eigentliche Werbeeinblendungen mit Mobilgeräten um. Zum Teil stammen diese natürlich auch von Google Maps.

Der Wechsel zu einer eigenen Karten-Lösung, den viele Quellen für das iOS 6 erwarten, werde weder auf den Umsatz Apples noch den Googles größere Auswirkungen haben. Zum einen ist sich Munster sicher, dass es Google Maps weiterhin als App im App Store geben werde. <a href="Erst gestern hatte Google immerhin wichtige Neuerungen für das eigene Karten-Angebot, allen voran 3D-Karten, vorgestellt – auch für das iOS.

Auch verweist Munster auf das Gerücht, dem zufolge Google an einer Version seines Browsers Chrome fürs iOS arbeite. Auch damit könnte das Unternehmen etwaige Umsatzeinbußen wieder auffangen.

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iOS 6: Wall Street Journal bestätigt Abschied von Google Maps

An den Gerüchten, dass Apple Google Maps aus dem iOS 6 streichen wird, scheint etwas dran zu sein. Mit dem Wall Street Journal berichtet jetzt auch eine große US-Zeitung von einer solchen Apple-Emanzipation von Google. Die Autoren sind sich ihrer Sache sehr sicher.

Die US-Wirtschaftszeitung, die üblicherweise gut über Apples Pläne informiert ist, widmet dem Thema einen ausführlichen Artikel (via Mac Rumors). In diesem geht sie darauf ein, wie sich die Beziehung zwischen Apple und Google über die Jahre verschlechtert hat – was in erster Linie an Googles Einstieg auf dem Markt der Mobil-Betriebssysteme liegt. Apple wirft dem Android-Entwickler vor, die eigenen Ideen “geklaut” zu haben.

“Über Jahre” habe Apple sich darauf vorbereitet, sich von der festen Integration der Google Maps ins eigene Mobil-Betriebssystem zu lösen. Dafür gab es tatsächlich seit einiger Zeit viele Anzeichen: Apple hat Anbieter digitaler Landkarten übernommen und in kontroverser Weise Positionsdaten von Benutzern gesammelt, um nach eigenen Angaben einen “Verkehrsdienst” zu ermöglichen. Einst gab es sogar Gerüchte, dass Apple Google auch als Standard-Suchmaschine aus dem iOS entfernen und sich stattdessen für Bing entscheiden werde. In der iOS-Version von iPhoto nutzt Apple wiederum unter anderem Daten von OpenStreetMap als Kartendienst.

Dem Artikel des Wall Street Journal zufolge werde Apple in Zukunft auf gar kein Angebot dritter, sondern einen ganz eigenen Kartendienst setzen. Die Zeitung beruft sich auf ehemalige und aktuelle Apple-Mitarbeiter, deren Namen sie natürlich nicht nennt. Wann genau Apple Google Maps aus dem eigenen Mobil-OS streichen werde, verrät die Zeitung nicht – sie erklärt nur, dass es “im Laufe des Jahres” soweit sein werde, eine Ankündigung sei allerdings schon zur eigenen Entwicklerkonferenz WWDC denkbar, die nächsten Montag in San Francisco beginnt. Es gilt als wahrscheinlich, dass Apple dort das iOS 6 erstmals in einer Beta-Version präsentieren wird.

Für Google wäre der Schritt sicherlich verkraftbar, aber ärgerlich: Ehemalige Google-Mitarbeiter erklären, dass das Unternehmen zunächst Werbe-Umsatz verlieren werde und weniger Daten über Suchanfragen von Benutzern sammeln könnte. Langfristig werde es für Google aber deutlich schwieriger werden, mit Google Maps Umsatz im gewohnten Ausmaß zu generieren.

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iOS-6-Gerüchte: Neue Store-Integration und neue Kamera- und Fotos-Apps

Heute in einer Woche beginnt die Worldwide Developers Conference 2012 (WWDC) mit der Eröffnungs-Keynote – in der Apples CEO Tim Cook unter anderem das neue iOS 6 präsentieren dürfte. Neben einer Facebook-Integration und einer neuen Karten-Lösung soll es unter anderem größere Updates für den iTunes Store, App Store und iBookstore sowie die Kamera- und Fotos-Apps geben.

Die Website 9 to 5 Mac will von Apples Plänen erfahren haben, die Integration des iTunes Store, App Store und iBookstore mit dem iOS-6-Update zu verbessern und mit einem neuen Design zu versehen. Als Neuerung sei beispielsweise eine engere Anbindung an soziale Netzwerke zu erwarten – wozu die systemweite Facebook-Integration passt, über die wir am Wochenende berichteten. Mit Apples Übernahme der App-Suchmaschine Chomp hätten die Neuerungen aber nichts zu tun, deren Technologie werde Apple erst in späteren Updates übernehmen.

Der Sterne-Agee-Analyst Shaw Wu will ebenfalls Details zum iOS 6 erfahren haben. Zum einen nennt Wu die Integration einer neuen Karten-Lösung, mit der sich Apple von Google Maps verabschieden werde. Die Vorhersage ist nicht neu, eine entsprechende (Apple-eigene?) Karten-App mit 3D-Modus macht schon seit rund einem Monat die Runde in der Gerüchteküche.

Die neuen Versionen der Kamera- und Fotos-Apps werden wiederum das Teilen von Bildern erleichtern, so Wu. Durch das Update müssten Benutzer seltener auf separate Apps wie Instagram zurückgreifen.

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iOS 6: Kehrt Apple Google Maps den Rücken?

Im iOS 6 könnte sich Apple von Google Maps als fest integrierte Landkarten-App verabschieden. In der Gerüchteküche macht ein Screenshot die Runde, der aus der neuen iOS-Version stammen soll – und eine Karte des Open-Source-Projekts OpenStreetMap zeigt.

Gerüchte um einen Abschied von Google Maps sind nicht neu: Schon vor rund zwei Jahren kamen Gerüchte auf, dass Apple Microsofts Bing zur Standard-Suchmaschine des iOS machen und auch auf den Microsoft-Kartendienst zurückgreifen könnte. Im Juni letzten Jahres verkündete Googles Verwaltungsratschef Eric Schmidt jedoch, dass Apple den Deal mit Google über die Maps-Integration jüngst erneuert hätte.

Die Details des Vertrages zwischen Google und Apple sind allerdings nicht bekannt – und so erscheint es durchaus denkbar, dass Apple sich mit dem nächsten großen Versionsschritt von dem bisherigen “Karten-Partner” verabschieden wird. Sollte der oben eingebundene Screenshot tatsächlich aus einer Vorab-Version des iOS 6 stammen, scheint Apple einen solchen Schritt zumindest in Betracht zu ziehen. Das Bild hat die britische Macworld verbreitet. Da es lediglich eine Karte und keine Elemente einer Benutzeroberfläche zeigt, lässt sich schwer sagen, woher es stammt.

Bekannt ist jedenfalls, dass Apple sich für eine eigene Karten-Lösung interessiert und dafür auf das Open-Source-Projekt OpenStreetMap zurückgreifen könnte. In der iOS-Version von * setzt Apple für Orte außerhalb der USA bereits auf das frei zugängliche Kartenmaterial. Die Daten bezieht die Software von einem Apple-Server.

Bekannt ist außerdem, dass Apple im Jahr 2009 den Dienst PlaceBase und letztes Jahr das Unternehmen C3 Technologies übernommen hat. All das spricht für eine Emanzipation von Google – ganz abgesehen natürlich von der Tatsache, dass sich die Beziehung der beiden Unternehmen zueinander seit der Integration der Google Maps in die erste Version des iOS deutlich verschlechtert hat.

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