Was ist iTunes? Musik richtig verwalten, so geht’s

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Was ist iTunes? iTunes dient zum Verwalten von Musik, Filmen, Apps und Büchern. Doch wie geht man mit der Software für Mac und PC um? Ein paar Grundlagen zu iTunes 11, die für das Verständnis wichtig sind.

Was ist iTunes? Musik richtig verwalten, so geht’s

Was ist iTunes? Die Software von Apple erfüllt mehrere Aufgaben:

Der Download von iTunes für Mac und Windows-PCs ist kostenlos.

iTunes-Medienordner automatisch verwalten

iTunes bietet eine praktische Funktion: Die Software kann die Medien automatisch verwalten. Wir ziehen einfach einen Ordner mit Musik zum Beispiel vom USB-Stick in das iTunes-Fenster. Die Software kopiert die Songs auf den Rechner und sortiert sie im Finder/Explorer in den richtigen Ordner, zum Beispiel The Beatles -> Rubber Soul. Gibt es noch keinen Ordner für den Interpreten oder das Album, legt ihn iTunes automatisch an.

Für diese Funktion müssen in den Einstellungen -> Erweitert folgende Häkchen gesetzt sein:

Die Sortierung hat sich übrigens zwischen den verschiedenen iTunes-Versionen geändert. In früheren Versionen (iTunes 8), als Musik die Hauptrolle spielte, waren die Filme (Movies) zum Beispiel ein Unterordner in iTunes Music. Apple hat aufgeräumt und eine logische Struktur eingeführt: In iTunes 11 liegen Apps, Bücher, Musik, Videos etc auf einer Ebene, im Ordner iTunes Media. Wir müssen also nicht mehr die Filme im Musik-Ordner zwischen den Interpreten suchen.

Wer seine iTunes-Bibliothek schon Jahre nutzt, findet dort gegebenenfalls noch eine ältere Struktur. Wir können sie auf den neuesten Stand bringen: Im iTunes-Menü Ablage -> Mediathek -> Mediathek organisieren auswählen und Haken setzen bei Organisieren Sie die Dateien im Ordner “iTunes Media” neu. Sicherheitshalber vorher ein Backup anfertigen!

iTunes-Mediathek erklärt: Verzeichnis versus Finder-Ebene

Ganz wichtig für das Verständnis: iTunes ist ein Verzeichnis. Die Software weiß, wo welcher Song auf der Festplatte liegt – weil sie ihn ja selbst dort hingelegt hat (oder ihr zumindest der Dateipfad genannt wurde). Diese Bibliotheksstruktur ermöglicht zum Beispiel die Wiedergabelisten. Wir können einen Song in mehrere Listen einfügen, auf der Festplatte ist die Datei aber dennoch nur einmal gespeichert.

Auch können wir uns den Speicherplatz ansehen, im Musik-Ordner auf dem Rechner, unter iTunes -> iTunes Media. Aber: Hier dürfen wir niemals etwas ändern! Denn sonst findet unsere Software die Dateien nicht mehr. Am besten, wir schauen uns im Finder/Explorer den iTunes-Ordner gar nicht erst an.

Wir erledigen am besten alle Änderungen im iTunes-Fenster, ob es das Hinzufügen von neuen Titeln ist, oder das Herauskopieren auf einen USB-Stick. Weiteres Beispiel: Wir haben einen Interpreten bei manchen Alben richtig, bei manchen Alben falsch geschrieben. Also suchen wir in iTunes (nicht im Finder!) die falsche Schreibweise und korrigieren sie. iTunes schiebt nun im Hintergrund die Alben auf der Festplatte in den Ordner mit der richtigen Schreibweise.

Die Informationen zu unseren Medien, Listen etc. sind im iTunes-Ordner in den Dateien iTunes Library.itl und iTunes Music Library.xml gespeichert. Letztere enthält nicht alle Informationen, stellt aber die Schnittstelle zu anderen Programmen (z.B. iMovie) dar. Wer kein Backup seiner Medien anlegt (töricht!), der sollte zumindest hin und wieder ein Backup dieser beiden Dateien anlegen. Die Bibliotheksdatei ist relativ anfällig für Defekte bei Programmabsturz oder ähnlichem.

iTunes Musik-Verwaltung: Fazit

iTunes spaltet die Gemüter – die einen können sich mit der Mediathek nicht anfreunden, die anderen mögen sie sehr gerne. Ich zähle mich zu letzteren, denn die Software bietet viele praktische Funktionen. Allerdings: Wer iTunes nutzten will, muss es konsequent und ausschließlich nutzen. Die Software ist meiner Ansicht nach nicht geeignet, im Rahmen der Musikverwaltung zweigleisig zu fahren.

Zum Weiterlesen:

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Weitere Themen: iTunes für Mac, Apple


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