OpenOffice

Neben dem professionellen Microsoft Office ist das aus dem deutschen StarOffice hervorgegangene kostenlose OpenOffice die bekannteste und am weitesten verbreitete Office-Suite. Rechnen, Schreiben und Präsentieren – kein Problem.

OpenOffice: Voller Funktionsumfang, komplett kostenlos

Die kostenlose Büro-Suite OpenOffice stellt als Kombination verschiedener Programme eine willkommene Alternative zu Microsofts kostenpflichtigem Office-Paket dar. Dabei umfasst OpenOffice Werkzeuge zur

  • Textverarbeitung
  • Tabellenkalkulation
  • Präsentation
  • Zeichnen
  • Formeleditor
  • Datenbankprogramm.

Weiterhin sind die meisten Dateien und Module von OpenOffice ohne größere Schwierigkeiten kompatibel mit Microsoft Office und können somit kinderleicht im- und exportiert werden.

Im Einzelnen sind die Programmmodule von OpenOffice für das Bearbeiten von Texten Writer (entspricht etwa Microsoft Word), für Tabellen Calc (Excel), für Präsentationen Impress (Powerpoint), fürs Zeichnen Draw und für Datenbanken Base (Access). Eine Mail-Anwendung wie Outlook in Microsoft Office fehlt. Die aktuelle OpenOffice-Suite gibt es plattformübergreifend für Windows, Mac OS X und Linux / Unix. Insbesondere im Linux und Unix-Bereich gehört OpenOffice häufig bereits als Standard-Office zur Erstinstallation.

OpenOffice: Ein Rückblick in alte Büroräume

StarOffice wurde 1999 von Sun Microsystems gekauft und in den kostenlosen und unter GNU-Lizenz stehenden OpenOffice-Zweig sowie das weiterhin kommerziell vertriebene StarOffice aufgespalten. Das gemeinsam von freien und Sun-Entwicklern programmierte OpenOffice beziehungsweise OpenOffice.org (wie der korrekte Name der Software eigentlich lautet) hat sich dann schnell als günstige Alternative zu Microsofts Office positionieren können.

Apache OpenOffice Logo
Die Vögel im Logo von Apache OpenOffice stehen für die freie Nutzbarkeit der Büro-Suite. Als kostenlose Alternative zu Microsoft Office gelangte das freie Office-Paket für Windows, Linux, Mac OS X, Solaris, FreeBSD und weitere Unix-Varianten schnell zu einem Status von allgemeiner Beliebtheit unter Software-Nutzern.

Ursprünglich unter dem Namen OpenOffice.org bekannt geworden, führt die Freeware seit Version 3.4.0 den Namen Apache OpenOffice, um Markenrechtsproblemen mit geschützten Produkten zu entgehen, die auf das Produkt OpenOffice zurückfallen. Auch auftretende Verwechslungen mit dem mittlerweile eingestellten StarOffice von Oracle brachten diesen Wechsel mit sich.

Dabei ist die Verwandtschaft der beiden nicht identischen Programme  auf einen gemeinsamen Ursprung in der Entwicklung zurückzuführen. Im Jahr 2000 entstand Apache OpenOffice aus dem offengelegten Quellcode von Oracles StarOffice (das von Sun Microsystems aufgekauft wurde) und wurde fortan von Hersteller Apache Software Foundation weiterentwickelt.

2010 kam es zu Unstimmigkeiten zwischen Oracle und den ehemaligen OpenOffice.org-Entwicklern aufgrund Oracles Lizenz- und Entwicklerpolitik, die schließlich im folgenden Jahr zur Übergabe aller Rechte an die Apache Software Foundation mündete.

Apache OpenOffice: Programmierte Vielfalt

Mit Apache OpenOffice sichert ihr euch ein ganzes Paket an kostenlos nutzbaren Programmen, mit denen der Büro-Alltag gemeistert werden kann. Neben der Office Suite für diverse Betriebssysteme und in vielen Sprachen bietet OpenOffice allerdings auch ein Open-Source-Projekt, das von vielen ehrenamtlichen Mitglieder stetig verbessert wird.

OpenOffice Startbildschirm

 

Auf Seite 2 erfahrt ihr alle wichtigen Infos zu den einzelnen OpenOffice-Produkten Writer, Calc und Impress

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