TeamViewer-Lizenz: Wer braucht Business, Premium oder Corporate?

Marco Kratzenberg
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Die Art der TeamViewer-Lizenz steht in direktem Zusammenhang mit den Anforderungen. Während Privatnutzer das Tool kostenlos nutzen dürfen, unterscheiden sich die drei kommerziellen Versionen hinsichtlich des Leistungsumfangs. Wir klären auf.

Wer den TeamViewer privat nutzt, um Freunden und Familienmitgliedern zu helfen, der darf das Fernwartungswerkzeug immer kostenlos nutzen. Geld verdient das Unternehmen an den gewerblichen Anwendern, die das Programm im Laufe der Jahre zu schätzen gelernt haben. Für sie gibt es drei verschiedene Lizenzmodelle namens Business, Premium und Corporate.

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Remote-Desktop

Hauptunterschiede der TeamViewer-Lizenzen

Neben der kostenlosen Privatlizenz gibt es drei verschiedene TeamViewer-Lizenzen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Möglichkeiten und natürlich auch beim Preis. Mit derzeit 597,00 Euro (plus Mehrwertsteuer) ist die Business-Lizenz am günstigsten. Sie eignet sich bereits für Fernwartungen und Meetings, unterstützt aber nur ein Nutzerprofil.

Doch schon wenn man das simple Feature benötigt, TeamViewer unterwegs vom USB-Stick starten zu können, dann wird der Preis fast verdoppelt. Die TeamViewer-Premium-Lizenz kostet schon 1.089,00 Euro (wieder plus Mehrwertsteuer). Dafür kann der Benutzer sich auch mit mobilen Geräten verbinden. Außerdem kann dieser Lizenz-Art gegen Aufpreis ein weiterer Benutzerkanal hinzugefügt werden.

Für 2.299,00 Euro plus Mehrwertsteuer bekommen gewerbliche Anwender die Corporate-Lizenz. Hier sind bis zu 200 lizensierte Benutzer möglich, von denen 3 (gegen kräftigen Aufpreis bis zu 9) Nutzer das Programm gleichzeitig nutzen können. Einen Überblick der Lizenzen gibt es auf der .

In dieser Liste findet sich die TeamViewer-Enterprise-Lizenz nicht. Sie ist für Großkunden geeignet, die unter anderem einen festen Ansprechpartner für Supportfragen bekommen.

Für die TeamViewer-Lizenz zahlt man einmalig. Sie muss weder jährlich erneuert noch aktualisiert werden und gilt lebenslang.

Günstige Alternative?

Die TeamViewer-Alternative AnyDesk deckt ebenfalls grundlegende Funktionen der Fernwartung ab, ist auch für Privatanwender kostenlos, aber auf den ersten Blick deutlich preisgünstiger, wenn es um Lizenzen geht. Allerdings muss hier bedacht werden, dass es sich immer um zeitlich begrenzte Lizenzen handelt!

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TeamViewer vor dem Kauf einer Lizenz ausprobieren!

Für Privatanwender ist die TeamViewer-Lizenz kostenlos. Aber auch gewerbliche Kunden dürfen die kostenlose Version herunterladen und dann als Testversion ausprobieren. 7 Tage lang darf TeamViewer in einem kommerziellen Umfeld getestet werden, bevor man sich für eine Lizenz entscheiden muss. Weitere 7 Tage lang können kommerzielle Kunden vom Kauf zurücktreten und sich den Kaufpreis erstatten lassen.

Welche Lizenz man derzeit nutzt, seht ihr im unteren Bereich des Startfensters. Die „Kunden“ brauchen grundsätzlich keine eigene Lizenz. Wird also TeamViewer lizensiert, kann man den „Endpunkt“, also das Gerät des Kunden, mit einer freien TeamViewer-Version ausstatten.

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