Mit WinRAR – einem der beliebtesten Packprogramme für die Betriebssysteme Windows, Linux und auch Mac OS X – lassen sich Daten-Archive packen, bearbeiten und verwalten. Um Speicherplatz auf der Festplatte zu sparen oder die Übertragungsdauer beim Datenversand zu verringern, komprimiert WinRAR Archive jeglicher Art in RAR-Dateien. Dabei unterstützt das Programm neben dem eigenen RAR-Format alle gängigen Formate wie ZIP, CAB, ARJ, LZH, ACE, TAR, GZIP, UUE, ISO, BZIP2, Z und 7-ZIP. Zum Packen eines Daten-Archivs wählt man die jeweilige Datei aus und erzeugt mittels Rechtsklick wahlweise ein RAR- oder ZIP-Archiv.
Mit WinRAR lassen sich außerdem selbstextrahierende SFX-Archive erzeugen, Daten-Archive teilen, beschädigte Daten-Archive überprüfen und reparieren. Komprimierte Daten können nach Belieben mit einem Password-Code versehen und so vor fremdem Zugriff geschützt werden.
Eine weitere nützliche Funktion des Programms ist die Option, die Archiv-Größe abzuschätzen, bevor WinRAR die Daten tatsächlich in ein gepacktes Archiv umwandelt. Das ist besonders nützlich, wenn Daten auf einen bestimmten Datenträger mit begrenzter Kapazität (USB-Stick) übertragen werden sollen.
Mit dem aktuellen Release 4.0 sind einige Modifizierungen vorgenommen worden. WinRAR soll nun mehr Daten-Archive – je nach Datei-Typ – bis zu 30 % schneller komprimieren. Die vollständige Liste aller Neuerungen sind der Herstellerseite zu entnehmen.

